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	<title>Greg Castiglioni-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Greg Castiglioni-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Erneut eine gute, wenn auch sehr unaufgeregte Inszenierung des Klassikers</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2018 16:11:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Cabaret]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>John Kanders und Fred Ebbs „Cabaret“ hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel.  Und dennoch ist dieses Stück so aktuell wie nie zuvor: Extreme politische und extremistische gesellschaftliche Strömungen nehmen unter dem Deckmantel des Patriotismus und gemäßigten Nationalismus in den letzten Jahren weltweit zu. Die Exklusion von Minderheiten ist nach wie vor sehr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/erneut-eine-gute-wenn-auch-sehr-unaufgeregte-inszenierung-des-klassikers/">Erneut eine gute, wenn auch sehr unaufgeregte Inszenierung des Klassikers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>John Kanders und Fred Ebbs „Cabaret“ hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel.  Und dennoch ist dieses Stück so aktuell wie nie zuvor: Extreme politische und extremistische gesellschaftliche Strömungen nehmen unter dem Deckmantel des Patriotismus und gemäßigten Nationalismus in den letzten Jahren weltweit zu. Die Exklusion von Minderheiten ist nach wie vor sehr weit verbreitet und die breite Masse schaut mehr oder weniger stumm zu und lässt alles geschehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-2448 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1137-copy-e1549210822288-400x388.jpg" alt="" width="306" height="297" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1137-copy-e1549210822288-400x388.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1137-copy-e1549210822288-768x745.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1137-copy-e1549210822288.jpg 999w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" />Doch mit „Cabaret“ bekommen wir deutlich vor Augen geführt, dass sich (kleinste) politische Veränderungen früher oder später in unvorhergesehenem Maß auf den Alltag von jedem auswirken – auch auf die Unterhaltungsbranche. Denn diese steht bei „Cabaret“ im Mittelpunkt.</p>
<p>Sally Bowles verführt mit ihren lasziven Tanz- und Gesangseinlagen die Männer reihenweise. Auch der amerikanische Autor Cliff verfällt Sally und ihrer Lebensfreude, die man auch als Gleichgültigkeit gegenüber dem Zeitgeschehen bezeichnen könnte. Aber die Vermieterin von Cliff, Fräulein Schneider, bekommt die Auswirkungen des Nationalsozialismus unmittelbar zu spüren als sie dem Werben des jüdischen Obsthändlers nachgibt und in eine Heirat einwilligt, die aber schon bei der Verlobungsfeier jäh von Ernst – einem windigen Schmuggler im Auftrag der NSDAP – unterbrochen wird. Leider entscheidet sich Fräulein Schneider daraufhin für die vermeintlich sichere Seite und lässt Herrn Schulz ziehen. All dies wird dem Publikum vom Emcee, dem Conférencier des Kit Kat Clubs, auf charmante Art berichtet.</p>
<p>Für die diesjährige Musicalinszenierung am English Theatre in Frankfurt zeichnet einmal mehr Tom Littler verantwortlich. Er hat ein optisch und inhaltlich stimmiges Gesamtbild erschaffen, welches aber in vielerlei Hinsicht gern noch provokanter hätte sein dürfen. So sind die Charaktere eher blass und die Bedrohung durch die Nationalsozialisten unterschwellig und kaum spürbar. Auch die Choreographien von Cydney Uffindell-Phillips hätten etwas mehr Schärfe vertragen können (Ausnahme: die Eröffnung des 2. Akts, wo aus einem sexy Pas de Deux mehrerer Paare ein im Stechschritt marschierendes Ensemble wird). Den im Programmheft angekündigten Brechtschen Sarkasmus vermisst man leider gänzlich und so ist „Cabaret“ lange nicht so wild und sexy wie das Theater es seinen Besuchern ankündigt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2446 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_0814-copy-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_0814-copy-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_0814-copy-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_0814-copy.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Doch Ausstattung, Lichtdesign und musikalische Leitung überzeugen vollends: Simon Kenny hat mit der bedrückenden Stahlkonstruktion ein nüchternes Ambiente geschaffen, welches nach hinten von einem Bahnwaggon begrenzt wird, der zugleich als Orchesterraum dient und sogar am Ende des Stücks von der Bühne fährt. Richard G. Jones gelingt es in jeder Szene, die Darsteller ins rechte Licht zu rücken, ohne dabei zu bunt und aufdringlich zu sein.</p>
<p>Tom Attwood und seine fünf Musiker intonieren Kanders Swing-Melodien mitreißend.  Ein schöner Kniff sind die beiden Darsteller, die als Saxophonisten bzw. Klarinettisten die Band unterstützen.</p>
<p>Auffällig ist der deutsche Akzent, mit dem Littler seine Cast durchgehend spielen lässt. Bei Ernst, dem NSDAP-Anhänger, könnte dieser Akzent zur Unterstreichung der Besonderheit dieses Charakters noch sinnvoll erschienen. Aber durchweg alle auf der Bühne mit fiesem deutschen Akzent sprechen zu lassen, wird irgendwann einfach zu viel.</p>
<p>Greg Castiglioni kommt die ehrenvolle Aufgabe zu, dem Publikum die gar nicht so leichte Kost schmackhaft zu präsentieren. Er macht dies mit viel Charme. Seine neckische Mimik und seine schöne Stimme lassen ihn zum Star dieser Inszenierung werden. Er stellt die Tänzerinnen und Tänzer äußerst charmant vor. Den „Gorilla-Song“ bringt er mit der perfekten Mischung aus Spaß und „Spiegel vorhalten“ über die Rampe und sein „I don’t care much“ hat eine starke Intensität. Kein Wunder also, dass er den lautesten Premierenapplaus bekommt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2449 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1601-copy-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1601-copy-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1601-copy-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/02/cabaret_c_Kaufhold_1601-copy.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Sally Bowles ist Helen Reuben zu erleben, die sehr sympathisch spielt, eine intensive Sprechstimme hat und auch viel Gefühl in ihre Songs legt. Leider ist sie gesanglich insbesondere mit den hohen Tönen überfordert und singt auch viele Passagen nicht aus. Ihre Sally ist sehr selbstbewusst, fast schon arrogant und hat eine sehr prätentiöse Art. „Maybe this time“ gelingt ihr sehr düster, fast schon hässlich vor lauter Zweifeln und Geringschätzung. Ihr finales „Cabaret“ hingegen ist sehr verzweifelt und ihr spielerischer Ausdruck in diesem Song ist raumgreifend.</p>
<p>Insgesamt fällt auf, dass die Protagonisten ihre Stärken nicht im Gesang haben, sondern im Schauspiel. Das gilt auch für Fräulein Schneider und Herrn Schulz. Sarah Shelton und Richard Derrington geben ein zuckersüßes Paar ab. „A Pineapple“ rührt auch in Littlers Inszenierung zu Tränen. Auch Ryan Saunders (Cliff Bradshaw) überzeugt eher schauspielerisch als gesanglich. Anders sieht es aus beim Ensemble: Hier haben die meisten eine ausgeprägte Musicalgeschichte, was man besonders Matt Blaker (Ernst), Hendrick January (Bobby) und Miles Paloma (Hans) bei den Choreographien ansieht.</p>
<p>„Cabaret“ im English Theatre ist Unterhaltung auf hohem Niveau, bei der es auf die vielen kleinen Details ankommt. Das Gesamtbild ist sehr stimmig. Doch im Gegensatz zu anderen Inszenierungen verlässt man das Theater hier nicht betroffen oder besorgt, sondern kann sehr schnell auf Normalität umschalten. Das wirkt ein wenig befremdlich vor dem Hintergrund der Handlung, doch Littler wird hierfür sicherlich seine Gründe haben, zumal die wenigsten Gäste sicherlich einen direkten Vergleich haben werden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> English Theatre, Frankfurt</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 3. November 2018<br />
</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Helen Reuben, Greg Castiglioni, Sarah Shelton, Richard Derrington, Ryan Saunders, Matt Blaker, Hendrick January, Miles Paloma</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Bühne:</span></strong> Tom Littler / Simon Kenny</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Martin Kaufhold<br />
</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/erneut-eine-gute-wenn-auch-sehr-unaufgeregte-inszenierung-des-klassikers/">Erneut eine gute, wenn auch sehr unaufgeregte Inszenierung des Klassikers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Diese Show kommt auch ohne große Kulissen aus</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/diese-show-kommt-auch-ohne-grosse-kulissen-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 20:43:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Chris McGuigan]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Castiglioni]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BB Promotion brachte in diesem Sommer Maury Yestons größten Erfolg „Titanic“ in der englischen Originalfassung nach Deutschland. Die Premiere fand ausgerechnet in Hamburg statt &#8211; der Stadt, in der die Stage Entertainment im Jahr 2003 nach nicht einmal 10 Monaten mit demselben Stück baden ging.  Vielleicht war das der Grund, warum nur wenige Tage nach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/diese-show-kommt-auch-ohne-grosse-kulissen-aus/">Diese Show kommt auch ohne große Kulissen aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>BB Promotion brachte in diesem Sommer Maury Yestons größten Erfolg „Titanic“ in der englischen Originalfassung nach Deutschland. Die Premiere fand ausgerechnet in Hamburg statt &#8211; der Stadt, in der die Stage Entertainment im Jahr 2003 nach nicht einmal 10 Monaten mit demselben Stück baden ging.  Vielleicht war das der Grund, warum nur wenige Tage nach Beginn der Sommerspielzeit die Hamburgische Staatsoper halb leer war.</p>
<p>Ein Schiffsuntergang in einer Hafenstadt zu zeigen, zumal auf Englisch, funktioniert auch in der drittgrößten Musicalmetropole der Welt leider nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2376 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-03-credit-scott-rylander-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-03-credit-scott-rylander-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-03-credit-scott-rylander-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-03-credit-scott-rylander.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die 25 Darsteller schlüpfen in die Rollen der Besatzung sowie die der Passagiere der 1., 2. und 3. Klasse und zeichnen anhand der ausgefeilten Charaktere die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschende Mehrklassengesellschaft nach – in all ihren dramatischen Facetten.</p>
<p>Das Bühnenbild besteht aus einem Balkon mit Reling sowie einer fahrbaren Treppe. Auf diesen beiden Ebenen (Bühne und Balkon) spielen sich die tragischen Ereignisse vom 14. April 1912 ab. David Woodhead (Set &amp; Costume Design) erreicht hier mit minimalem Aufwand die größtmögliche Wirkung. Auch die Kostüme sind ihm sehr gut gelungen, auch wenn einige Hosen der Herren doch etwas zu weit sind und einige Mäntel der Damen etwas sehr voluminös.</p>
<p>Der Sound ist für die Hamburgische Staatsoper überraschend gut. Sounddesigner Andrew Johnson hat hier ganze Arbeit geleistet. Dennoch bleiben einige Szenen, wie gerade auch die Ankunft der Passagiere, etwas drucklos. Doch dies gleichen gute Einfälle von Regisseur Thomas Southerland und seinem Associate Director Franny Anne Rafferty, wie beispielsweise die von den Passagieren durch Zerreißen ihrer Tickets selbst erzeugten Papierschnipsel, die beim Auslaufen geworfen werden, wieder aus.</p>
<p>Während Niall Sheehy als Frederick Barrett sehr sympathisch und gefühlvoll über die Rampe kommt, fehlt es Philip Rahm als Captain Smith leider an Autorität und Stattlichkeit, die man beispielsweise bei einem Michael Flöth (Captain Smith in Hamburg und Bad Hersfeld) schon bei dessen Betreten der Bühne spürt. Jacinta Whyte hat als Alice Bean eine der dankbarsten Rollen und wird dem Komikfach weitgehend gerecht. Als sehr freche und selbstbewusste Kate McGowan ist Victoria Serra zu erleben. Dass sie mit dieser Rolle hinter ihrem Können zurückbleibt, merkt man mehrfach.</p>
<p>Wie in Opern üblich wird auch „Titanic“ mit deutschen Texten übertitelt. Hier handelt es sich erfreulicherweise auch nicht um arg zusammengekürzte Übersetzungen von Google Translate, sondern es werden weitgehend die Originaltexte von Wolfgang Adenberg gezeigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2375 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-02-credit-scott-rylander-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-02-credit-scott-rylander-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-02-credit-scott-rylander-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/titanic-the-musical-foto-02-credit-scott-rylander.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Southerland hat eine sehr ruhige Inszenierung erschaffen, in der Musik und Charaktere im Vordergrund stehen. Keine reißerischen, überdramatischen Momente, sondern der sehr dosierte Einsatz von Emotionen und Gestik machen diese Show erlebenswert. Wenn man sich vollends auf Yestons raumgreifende Kompositionen einlässt und den Einzelschicksalen folgt, kann man einen schönen Musicalabend genießen.</p>
<p>Herausragende Szenen sind das Duett von Heizer und Funker (Sheehy und Oliver Marshall)  sowie der Heiratsantrag, den Kate McGowan ihrem Jim (Chris McGuigan) macht. Auch die Schuldzuweisungen von Ismay (Simon Green) gegenüber Andrews (Greg Castiglioni) und dem Captain sind gelungen. Weniger stimmungsvoll sind die Dinnerszenen und der sehr belanglose „Ragtime“.</p>
<p>Erwähnen sollte man noch Kieran Brown, der seine Schuldgefühle als 1. Offizier Murdoch nicht verarbeiten kann, was in einer sehr beklemmenden Szene zum Ausdruck kommt. Auch Castiglionis „Autum“ ist wunderschön. Hier wirkt auch das gen Himmel aufsteigende Heck, das Andrews langsam herunterrutscht, sehr eindrücklich.</p>
<p>Wie so häufig bei UK (Tour) Produktionen ist die gesangliche Qualität sehr hoch und die Abstimmung mit der Band (ein Orchester sucht man im Orchestergraben vergeblich) vorzüglich.</p>
<p>Wenn die Überlebenden am Schluss die Bühne verlassen und dort eine bühnenfüllende Auflistung aller Opfer zurücklassen, haben nicht wenige Zuschauer einen Kloß im Hals.</p>
<p>Der umgehend einsetzende Applaus und die stehenden Ovationen zollen der Leistung der Darsteller Respekt und zeugen von der Begeisterung für dieses Stück. Maury Yestons Melodien haben die Menschen berührt, keine Frage.</p>
<p>Aber Hamburg ist und bleibt der falsche Standort für dieses Musical!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatsoper, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 11. August 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Niall Sheehy, Philip Rahm, Jacinta Whyte, Victoria Serra, Oliver Marshall, Chris McGuigan,Greg Castiglioni, Simon Green </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Thom Southerland / Maury Yeston</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Scott Rylander</span></div>
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