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	<title>Franziska Lessing-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Franziska Lessing-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Nach 20 Jahren zurück in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 08:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten! Knapp 20 Jahre nach der Deutschlandpremiere im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier Hollywood-Verfilmungen sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mamma Mia&#8220; ist kein bisschen angestaubt und macht genau das, was diese Show soll: das Publikum unterhalten!</p>
<p>Knapp 20 Jahre nach der <a href="https://www.musicals-online.com/?p=1390">Deutschlandpremiere</a> im Operettenhaus Hamburg kehrte die Gute-Laune-Show nach Hamburg zurück. Dank zweier <a href="https://www.musicals-online.com/?p=2317">Hollywood-Verfilmungen</a> sind Handlung und Charaktere inzwischen auch einem breiten Publikum sehr vertraut und man spürte schon im Foyer der Neuen Flora, dass sich die Zuschauer auf das Stück freuen.</p>
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<p>Im nicht mehr vorhandenen Orchestergraben wurde noch weiter abgespeckt, was dem Synthesizer-Sound von ABBA aber ehrlicherweise keinen Abbruch verleiht. Die verbliebenen Musiker sorgten der Leitung von Hannes Schauz im ganzen Saal für einen guten Klang, dem es jedoch ab un am Druck fehlt.</p>
<p>Die drei Freundinnen Sophie, Ali und Lisa werden von Rose-Ann van Elswijk, Lyssa Tejero und Bathoni Buenokuor schön frech gespielt. Sie harmonieren gut und haben sichtlich Spaß an ihrem Job. Insbesondere Sophie wirkt in der aktuellen Inszenierung noch ein wenig forscher und selbstbewusster als früher, was den Zeitgeist gut wiederspiegelt.</p>
<p>Auch &#8222;Donna und die Dynamos&#8220; sind sehr gut gecastet: Sabine Mayer kann ihre Erfahrung als Donna in Stuttgart und Berlin voll ausspielen und zeigt sowohl die angespannt-genervten als auch liebevollen Seiten der alleinerziehenden Mutter sehr glaubwürdig. Jennifer van Brenk hat als überspannte Jet Setterin Tanja die Lacher auf ihrer Seite, wird aber von Franziska Lessing als Rosie fast an die Wand gespielt. Lessing merkt man die letzten Jahre in den Produktionen der &#8222;Schmidt Familie&#8220; an: Ihre Gestik und Mimik sind gnadenlos komisch und ihre Timings sind perfekt. &#8222;Chiquitita&#8220; isgt einmal mehr eines der Highlights des Abends.</p>
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<p>Die geplante Inselhochzeit wäre nicht komplett ohne den Bräutigam, Sky, der von Naidjim Severina gespielt wird. Das Hochzeitspaar ist in dieser &#8222;Mamma Mia&#8220; Inszenierung lange nicht mehr so unschuldig, wie es vor 20 Jahren der Fall war, van Elswijk und Severina harmonieren sowohl schaupielerisch als auch gesanglich sehr gut.</p>
<p>Ich stehe nach wie vor dazu, dass ich die Handlung hanebüchen finde, doch blendet man diese zumindest teilweise aus und schaltet die Logik ab, kann man sich von &#8222;Mamma Mia&#8220; sehr gut unterhalten lassen. Die Farbwelten der Kostüme passen, die Schlaghosen-Anzüge sind auch weiterhin ein Augenschmaus. Die Musik funktioniert nahezu von allein, die Darsteller der neuen Hamburger Fassung sind authentisch und sorgen für klatschende und mitschwingende Zuschauer. Was möchte man mehr von einem Musical?</p>
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<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="bumper">
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>11. September 2022</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sabine Mayer, Rose-Anne van Elswijk, Jennifer van Brenk, Franziska Lessing, Lyssa Tejero, Bathoni Buenorkuor, Karim Khawatmi, Detlef Leistenschneider, Tetje Mierendorf, Naidjim Severina</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">ABBA / Paul Garrington<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Brinkhoff/Mögenburg</span></p>
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		<title>„Schlagerkräftiges“ Märchenmusical der bewährten Schmidt-Kreativschmiede</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schlagerkraeftiges-maerchenmusical-aus-der-bewaehrten-schmidt-theater-kreativschmiede-wohlgemuth-lingnau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 10:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Cindy Reller]]></category>
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		<category><![CDATA[Elena Zvirbulis]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Märchen-Musical? Aus dem Hause Lingnau / Wohlgemuth? Uraufgeführt im Schmidt Theater? Mit einem bereits durch zahlreiche Eigenproduktionen erprobten Ensemble? Das klingt nach jeder Menge Spaß! Das Publikum wird nicht enttäuscht: Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben eine sehr freie Adaption vom Grimmschen „Aschenputtel“ geschrieben. Ihre Charaktere sind herrlich überspitzt und nehmen kein Blatt vor ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Ein Märchen-Musical? Aus dem Hause Lingnau / Wohlgemuth? Uraufgeführt im Schmidt Theater? Mit einem bereits durch zahlreiche Eigenproduktionen erprobten Ensemble? Das klingt nach jeder Menge Spaß!</p>
<p class="Body">Das Publikum wird nicht enttäuscht: Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben eine sehr freie Adaption vom Grimmschen „Aschenputtel“ geschrieben. Ihre Charaktere sind herrlich überspitzt und nehmen kein Blatt vor den Mund. Die Sprüche, die Heiko Wohlgemuth den Protagonisten in den Mund legt, zielen treffsicher unter die Gürtellinie und schrammen gern am Rand des guten Geschmacks vorbei. Doch so kennt man es aus der Schmidt-Familie und genau so lieben es die Zuschauer. Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p class="Body">Das Mauerblümchen Cindy Reller arbeitet nach dem Tod seines Vaters in dessen Tierhandlung. Sie liebt Tiere und opfert sich gern für sie auf. Wären da nicht die obligatorische böse Stiefmutter, Renate Reller-Rochen, und ihre tumbe Tochter Blondie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die beiden schikanieren Cindy wo es nur geht. Bei der ganzen schweren Arbeit kommt Cindy kaum dazu, ihrem Hobby, der Schlagermusik, zu frönen. Insgeheim träumt sie davon, eines Tages selbst als Schlagersängerin in die Fußstapfen von Helene Fischer &amp; Co. zu treten.</p>
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<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Wie es der Zufall will, lauscht Edelbert von Grootfru Junior eines Abends, wie die traurige Cindy den letzten Song singt, den ihr Vater von ihr gehört hat. Nicht nur, dass er dem zuckersüßen Gesang sofort verfällt, er sieht darin auch die letzte Chance, bei seinem Vater, Edelbert von Grootfru Senior, zu punkten und ihm endlich zu beweisen, dass er nicht der Volltrottel ist, für den dieser ihn hält.</p>
<p class="Body">Doch die intrigante Stiefmutter wittert Morgenluft (bzw. jede Menge Mammon) und versucht, die schüchterne Annäherung von Edelbert Junior und Cindy im Keim zu ersticken. Ohne das vorlaute Mundwerk ihrer Tochter, dem ziemlich hirnlosen Barbie-Klon, wäre ihr das auch gelungen. Doch in Blondie regt sich überraschend ein Unrechtsbewusstsein und sie deckt die Machenschaften der Mutter auf. Am Ende bekommt Cindy ihren Edelbert, Blondie brennt mit dessen Vater durch und Renate verdingt sich als deren Putzfrau.</p>
<p class="Body">Als Erzähler (aus dem Off) dieser doch manchmal recht wechselhaften Geschichte fungiert Wolfgang Trepper. Sein unvergleichlich loses Mundwerk und die schonungslose Ehrlichkeit steigern die Vorfreude auf die Szenen.</p>
<p class="Body">Was zudem ungewöhnlich und neu ist, sind die zahlreich eingesetzten Videoprojektionen: Sam Madwar und Heiko de Boer haben eine funktionale Umgebung geschaffen, in der sie durch das Verschieben einzelner Wände große Projektionsflächen erhalten, die sie zumeist mit herrlich kitschigen Filmchen bespielen. Beispielweise wird die Bühne bei Cindys erstem Song „Hallo, Du schöne Welt“ ganz in rosa getaucht. Selbst die Kostüme der Darsteller sind rosa, inklusive der Pinneberger Proletenshirts, die eingefleischte Schmidt-Fans aus der „Heißen Ecke“ kennen. Im Hintergrund zieht ein kleiner Piepmatz seine Kreise und lässt die Szene so noch süßlicher wirken.</p>
<p class="Body">Doch aus diesem Zuckerwattetraum, in den die zarte, naive Cindy (Franziska Lessing) wunderbar hineinpasst, wird das Publikum jäh aufgeschreckt, als Blondie und ihre Mutter Renate die Bühne betreten. Elena Zvirbulis hat schon bei „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Schmidt_in_Love_2009.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1297">Schmidt in Love</a></span>“ bewiesen, dass ihr abgestumpfte, zumeist blonde, reichlich knapp bekleidete Charaktere mit dem IQ eines Toastbrots liegen. Und so landet sie mit ihren Sprüchen und dem offensichtlichen Unvermögen, Fremdwörter korrekt einzusetzen („Jetzt trägst Du die Frequenzen!“), einen Lacher nach dem anderen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach den ersten 15 Minuten wird ein kleiner Schwachpunkt dieses Stücks deutlich: Einige Szenen sind sehr dialoglastig, und auch wenn die schonungslosen Kommentare der Figuren teilweise wahre Schenkelklopfer sind, hätte man sich doch 2-3 Songs mehr gewünscht, um diese „Textwüsten“ zu entzerren und leichter verdaulich zu machen.</p>
<p class="Body">Nachdem die Damen eingeführt wurden, folgen die Herren: Corny Littmann in einer Paraderolle als grantelnder, cholerischer Werbeagenturchef Edelbert Senior, William Danne als sein leicht trotteliger Sohn Edelbert Junior sowie Emsig, Edelbert Seniors langjähriger Assistent, gespielt von dem unglaublich wandlungsfähigen Tim Koller.</p>
<div class="tinyText stroke_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" width="291" height="360" /></div>
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<p class="Body">Nachdem Edelbert Junior einen großen Auftrag in den Sand setzt &#8211; sein ausgefeiltes Konzept „altkluge Marketing-Phrasen + erotischer Schlager“ („Du bist die Sünde, die man gern begeht“) kommt beim bayrisch-biederen Schokoladenproduzenten so gar nicht an – geht sein Vater wie das sprichwörtliche HB-Männchen in die Luft. Er spricht von einem „Guantanamo für seine Ohren“. Großartig, was Heiko Wohlgemuth hier wieder eingefallen ist! Und dabei sollte es nicht bleiben&#8230; Der nächste Ausraster lässt nicht lange auf sich warten: Als der Junior zwar mit einem wunderschönen Song doch ohne Kenntnis der Sängerin ins Büro zurückkommt, bezeichnet ihn sein Vater, dem ja mit dem Song gerade noch „die Engel ins Ohr gepisst“ haben, geradeheraus als „Aushilfsamöbe“. In der Familie von Grootfru herrscht wirklich (k)ein sehr liebevoller Umgangston.</p>
<p class="Body">Emsig gelingt es, Edelbert Senior zu beruhigen. Doch als dieser ihm mal wieder unterstellt, dass er schwul sei, echauffiert sich der hörbar aus dem Osten  stammende Dienstbote aufs Äußerste: „Nur weil ich gern Gesichtscrème nutze, bin ich noch lange kein Rückwärtseinparker in einer Wurstfabrik!“. Dieser Haudrauf-Humor funktioniert, nicht zuletzt auch wegen Tim Kollers hervorragender Interpretation des beleidigten Assistenten. Sein an den ob der Dummheit des Sohns verzweifelten Senior gerichtetes, motivierendes „Wir schaffen das!“ inklusive stabilem Handhaltungsdreieck verfehlt seine Wirkung nicht. Doch so langsam hat sich auch diese Angela Merkel Anspielung überholt. Inzwischen taucht dieses geflügelte Wort in mehr oder minder passendem Kontext in jedem zweitem Musical auf.</p>
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<div class="text-content style_External_259_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Renate Reller-Rochen wird von Franziska Kuropka schön drachig gespielt. Die billige Optik in Leoprint und die auslandende Haarpracht machen diese sich für etwas Besseres haltende Stiefmutter zu einem erschreckend authentischen Abbild der Leute, die man so in RTL II Dokusoaps zu sehen bekommt. Kuropkas Berliner Schnauze passt herrlich zur Respektlosigkeit, die Renate ihrem Umfeld gegenüber an den Tag legt.</p>
<p class="Body">Dass es sich bei „Cindy Reller“ um ein Schlagermusical handelt, wird dem Publikum unmissverständlich verdeutlicht, als Cindy die Tiere in der Zoohandlung begrüßt: Alle Tiere haben die Namen von Schlagerstars! Nana Mouskouri, die Katze, Heintje, der Papagei und Frank Zander, der Zierfisch, sind hierfür nur drei Beispiele.</p>
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<div class="text-content style_External_259_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Während Emsig seinen Chef mit den 34 Strophen von „Bagalu, das kleine Bärchen“ in den Schlaf trällert, stolpert Edelbert Junior in die Rellersche Tierhandlung und trifft auf eine nur mit einer Fußmatte bekleidete Cindy. Zuvor hatte ihr Blondie aus purer Bosheit das Kleid ausgezogen, das sich Cindy aus dem von Blondie zusammengestellten Altkleidersack genommen hatte.</p>
<p class="Body">Zwischen Edelbert Junior und Cindy stimmt die Chemie: Beide sind etwas schusselig, lieben Musik und treten von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Ihr romantischer Kennenlern-Schlager „Hallo“, den sie vor einem Regenbogen-überspannten Rapsfeld singen, ist gefällig.</p>
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<p class="Body">William Danne kommt mit dieser Art von Songs deutlich besser zurecht als Franziska Lessing. Als sich das Rapsfeld mit dahinter liegendem Meer digital in einen Sternenhimmel mit Heißluftballon verwandelt, hat nicht nur das Paar auf der Bühne Herzchen in den Augen. Auch die Zuschauer können sich dieser Überdosis Kitsch nicht erwehren.</p>
<p class="Body">Doch auch hier folgt ein kalter Schnitt: Die Stiefmutter schickt „Körperklaus“ Cindy nach oben, um allein mit dem reichen jungen Mann zu reden. Schon hat sie den Plan ausgeheckt, dass ihre Blondie auf der Agenturparty Playback zu Cindys Song singt. Wer soll das schon bemerken?</p>
<p class="Body">Sie unterstreicht ihre Ambitionen mit einem großartigen 90er Jahre Popsong: „Mehr als genug“ ist ihr bescheidener Anspruch an den Deal mit der Agentur. Franziska Kuropka in einem knappen Lederkleid mit entsprechenden sexy Stiefeln, flankiert von zwei sich lasziv räkelnden Tänzern (Koller und Danne) eingehüllt in reichlich Nebel, das kann sich sehen und hören lassen. Definitiv eine der besten Nummern des Abends!</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_4.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Dass Slapstick noch lange nicht ausgedient hat, zeigt die nächste Begegnung von Edelbert Junior, der sich selbst als Prinz Peinlich bezeichnet, und Cindy. Die beiden finden ein „gemütliches“ Plätzchen auf einem Kratzbaum und Edelbert erzählt ihr von der Mottoparty zu Ehren von Prinzessin Lumina von Dubidubidubai. Für großes Amüsement sorgt hierbei Corny Littmann als bauchtanzende Schönheit. Abgefahren, schräg, bunt, und dazu ein schmissiger Song mit dem treffenden Titel „Dubidubidubai“ – Herz, was willst Du mehr?</p>
<p class="Body">Doch Cindy ist drauf und dran, die Einladung abzulehnen, da sie kein Kleid besitzt und auch „zu klamm“ ist, um sich etwas Passendes zu kaufen. Auftritt: Emsig als gute Fee, oder wie er es ausdrückt: Jeanne d’Arc der Tragetaschen! Schon zieht er ein wunderschönes Ballkleid aus einer seiner unzähligen Tüten und nicht nur Cindy strahlt vor Vorfreude.</p>
<p class="Body">Schon das Ansehen seines Spiegelbilds im (nicht vorhandenen) Schaufenster der Zoohandlung sorgt für Lachtränen. Als dann noch jovial von Edelbert eingeworfen wird, dass die wartende Kutsche (falls sie abgeschleppt wird) hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen – mit anderen Worten also in Harburg („Und wer will da schon freiwillig hin?“) – abgeholt werden müsste, platzt es aus den Zuschauern heraus. Überraschenderweise mal kein Witz auf Kosten der Pinneberger – aber die Harburger haben sicherlich genug Humor, um sich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen.</p>
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<div class="text-content style_External_259_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch wie in der Märchenvorlage vereiteln Blondie und Renate die Ballprinzessinnenträume von Cindy, zerreißen ihr Kleid und tragen ihr auf, das vermischte Trockenfutter von Katzen und Hunden zu sortieren („Die Guten in das Töpfchen, die Schlechten kannst Du naschen!“). Doch sie haben ihre Mitbewohnerin unterschätzt. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ singt sie sich mit „Nur dieses eine Mal“ Mut zu, näht das Kleid um und macht sich auf zur Agentur.</p>
<p class="Body">Bevor dort die Party steigt, gibt Emsig den Anheizer. „Schlagerherz“ ist ein lupenreiner, knallbunter, klatschfreudiger Song, den das Publikum nach der Pause dankbar annimmt.</p>
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<p class="Body">Zu Ehren des königlichen Gastes haben sich alle auf der Bühne in edle Roben gewandet. Insbesondere die Kleider der Damen sind sehr gelungen (Kostüme: Frank Kuder, Chrisanthi Maravelakis). Auch Prinzessin Luminas Bauchtanz-Kleid ist wunderschön verziert und sehr detailliert gearbeitet. Dass sich hinter dem Schleier erneut Tim Koller versteckt, wird spätestens klar, wenn man seine tiefe Stimme hört.</p>
<p class="Body">„Life’s a Fairytale“ ist eine Szene, in der sich die Arbeit von Benjamin Zobrys (Choreographie) und Götz Fuhrmann (Puppen) sehr schön beobachten lässt: Das Ensemble tanzt paarweise, teilweise mit Puppentorsi, während Edelbert Junior und Cindy eine Hebefigur proben, die sicherlich nicht nur zufällig an Lessings Engagement als Baby bei „Dirty Dancing“ erinnert.</p>
<p class="Body">Bei der anschließenden Produktpräsentation für ‚Lumina &#8211; das erste leuchtende Toilettenpapier’ &#8211; wird vom per Live-Schalte hinzugeholten Scheich verkündet, dass Prinzessin Lumina und Edelbert Junior heiraten werden. Cindy ist erschüttert und zerstört kurzerhand das iPad, auf dem ihr Song abgespielt wird. Blondies Schwindel fliegt auf, William lehnt die Heirat ab und folgt Cindy. Edelbert Senior konstatiert, dass er seinen Sohn wohl „besser in ein Taschentuch hätte wichsen sollen“ und Renate versucht vergeblich die aussichtslose Situation zu retten.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="240" /></div>
<p class="Body">Während sich Cindy in einem sehr schönen Solo („Kein Happy End“) selbst bedauert, gibt sich Edelbert Senior bei der Frage nach Juniors Mutter seinen Erinnerungen hin. „Sophia Lorraine“ ist großartig inszeniert. Littmann wirkt wie der typische alternde Schlagerstar, der mit Schmachtstimme an rosarote Zeiten denkt. Dass diese Zeiten nur ein One-Night-Stand war und ihm seine große Liebe neun Monate später ein schreiendes Bündel vor die Tür legt, das er ‚Edelbert’ nennt, „da ich mir diesen Namen wenigstens merken kann“, erfährt das Publikum erst am Ende des Songs.</p>
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<p class="Body">Zeitgleich versucht Blondie bei einem Blind Date einen potentiellen Verehrer von ihren rar gesäten Vorzügen zu überzeugen. Doch das misslingt gründlich. Immerhin bekommt sie eine Lehre für das Leben mit auf den Weg: „Wenn etwas sich nicht richtig anfühlt, soll man es direkt und laut ansprechen!“</p>
<p class="Body">Auch Edelbert Junior fasst sich ein Herz und geht zu Cindy, die ihn erst mal abblitzen lässt. Geht sie doch davon aus, dass das, was ihre Stiefmutter ihr erzählt hat – nämlich, dass es Edelbert Juniors Idee war, die hübsche Blondie anstatt der grauen Maus Cindy singen zu lassen – der Wahrheit entspricht.</p>
<p class="Body">Doch es gelingt Edelbert mit dem „A-Cappella-Song“, den er mithilfe aller Tiere zum Besten gibt, Cindy von seiner Ehrlichkeit und Liebe zu überzeugen. „Ein A-Cappella-Song funktioniert immer und macht glücklich“ – so die Botschaft des Songs. Und das stimmt zu 100 %. Dieser Song ist mit Abstand der in sich stimmigste Song des Stücks und animiert das Publikum ohne zusätzliche Animation zum Mitklatschen und Mitsingen.</p>
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<p class="Body">Während Edelbert Junior und seine Cindy auf dem Weg in den siebten Himmel sind, sucht der Senior mithilfe eines Castings nach einer Sängerin für den Klopapier-Song. Alle Teilnehmerinnen werden von Tim Koller gespielt. Jede für sich hat ein eigenen, sehr speziellen Charakter und ist ungemein lustig.</p>
<p class="Body">Als Edelbert Senior kurz vorm Verzweifeln ist, taucht Cindy auf: Sie erklärt sich bereit den Song zu singen, denn dann sind alle glücklich: Edelbert Senior, der Scheich von Dubidubidubai und auch Renate, die Cindy damit erpresst hat, alle Tiere zu töten. Dass sie damit Edelbert Junior vor den Kopf und in die Arme von Prinzessin Lumina stößt, nimmt sie für das Leben ihrer Tiere in Kauf.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_7.png" alt="" width="277" height="343" /></div>
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<p class="Body">Die Trauung nimmt ihren Lauf. Wie es sich gehört, erheben sich alle Anwesenden auf Aufvorderung von Edelbert Senior hin, als das Brautpaar den Saal betritt. Doch plötzlich unterbricht Blondie die Zeremonie und klärt alles auf. In bester Louis de Funès Manier reagieren die Hochzeitsgäste mit einem „Was? Nein! Doch! Oh!“. Edelbert Junior schnappt sich endlich seine Cindy, der Senior lädt Blondie ein, mit ihm seinen Lebensabend auf den Malediven zu verbringen, und die wiederum nimmt ihre Mutter mit, welche ihnen fortan als Putzfrau dient.</p>
<p class="Body">Beim „Mega-Finale“, so der Titel des letzten Songs, tragen die Damen extrem geschmacklose goldene Kleider und die Herren nicht minder farbenfrohe Anzug-Shirt-Kombinationen. Das Publikum lernt, dass Cindy und (Edel-)Bert zunächst als Gesangsduo und später als Hosts einer TV-Show Karriere machen. Alles ist bunt, fröhlich und wunderbar. Genau das Happy End, das ein Märchenmusical haben sollte!</p>
<p class="Body">Der Unterhaltungswert dieser zehnten Gemeinschaftsproduktion von Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau ist hoch. Das liegt aber insbesondere an den witzigen, teils bitterbösen und schonungslosen Sprüchen, welche die Figuren von sich geben. Gegen eine Renate, gegen die eine „Cruella de Vil eine Peta-Aktivistin“ ist, ist eben kein Kraut gewachsen. Carolin Spieß hat ganze Arbeit geleistet, diese schrägen Charaktere so zu inszenieren, dass sie dennoch irgendwie liebenswert sind.</p>
<p class="Body">„Cindy Reller“ ist ein Märchen für Erwachsene und an einigen Stellen auch ganz sicher nicht jugendfrei. Dieses bewährte Konzept geht auf. Ob es jedoch ein Erfolgsrezept à la „Heiße Ecke“ oder „Die Königs vom Kiez“ ist, darf bezweifelt werden. Dafür ist „Cindy Reller“ musikalisch leider zu einseitig und die Handlung zu wenig überraschend.</p>
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<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>15. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Franziska Lessing, William Danne, Elena Zvirbulis, Tim Koller, Franziska Kuropka, Corny Littmann</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Martin Lingnau / Carolin Spieß<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></div>
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