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	<title>Daddy Cool-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Daddy Cool-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Eine gut gemeinte Show, die einen ziemlich kalt lässt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 09:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Daddy Cool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Eine Geschichte auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und Musik“ versprechen die Kreativen von „Daddy Cool“. Tatsächlich erlebt der Zuschauer eine ziemlich zusammenhanglose Handlung, deren Ansätze zwar gut sind, die sich aber nicht als großes Ganzes zusammenzufügen vermag. Im Mittelpunkt der Handlung steht Sunny (Dwayne Wint), der im Alter von zehn Jahren seine geliebte Großmutter ...</p>
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<p class="Body">„Eine Geschichte auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und Musik“ versprechen die Kreativen von „Daddy Cool“. Tatsächlich erlebt der Zuschauer eine ziemlich zusammenhanglose Handlung, deren Ansätze zwar gut sind, die sich aber nicht als großes Ganzes zusammenzufügen vermag.</p>
<p class="Body">Im Mittelpunkt der Handlung steht Sunny (Dwayne Wint), der im Alter von zehn Jahren seine geliebte Großmutter und seine Heimat Trinidad verlassen muss, um bei seiner Mutter Pearl (Onita Boone) in London zu leben. Es folgt ein Zeitsprung. Sunny ist nun 18 Jahre alt und Mitglied bei der Subsonic Crew, fünf Freunde, deren Liebe zur Musik sie verbindet. Zu den Subsonics gehören Shake(speare), gespielt von Harvey, Flow (der begnadete Beatboxer Richard Lianhart), Isis (Helen Kurup) und G-Dog (Duane Lamonté O’Garro). Wie bei einer an die „West Side Story“ angelehnten Handlung icht anders zu erwarten, gibt es eine konkurriende Gang: die Blades. Deren Anführer Benny (Davie Fairbanks) neigt wie seine Kumpel Dex (Marc Small), Naz (Ricky Norwood) und Hype (Page) zu Aggressivität und Kleinkriminalität.</p>
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<div class="text-content style_External_669_1293">
<div class="style_2">
<p class="Body">Sunny verliebt sich Hals über Kopf in die hübsche Halbschwester von Benny, Rose (Camilla Beeput), was natürlich zu Komplikationen führen muss. Als dann noch Asia Blue (Javine Hylton), das Mädchen von Benny mit Shake anbandelt, ist das Maß voll. Um einen blutigen Bandenkrieg zu verhindern, wird beschlossen, den Streit musikalisch, bei einem Open Air Band Battle beizulegen. Doch leider verläuft dieser nicht so friedlich wie geplant. Benny zeigt sich als sehr schlechter Verlierer und schießt auf Shake, der schwer verletzt ins Krankenhaus kommt. Benny schwärzt mit Unterstützung seiner Mutter, Ma Baker (Vanessa Leagh Hicks), Sunny bei der Polizei an, der daraufhin festgenommen wird.</p>
<p class="Body">Nach einem Besuch im Belmarsh Gefängnis überzeugt Rose Naz, der Polizei die Wahrheit zu sagen. Mitten während des Notting Hill Carnival wird Benny vor den Augen aller verhaftet und Sunny kommt frei.</p>
<p class="Body">Die gemeinsame Vergangenheit der beiden Mütter spielt in einem zweiten, parallelen Handlungsstrang. Margret, die junge Ma Baker (gespielt von Maria Swainson), hat in den 70ern der jungen Pearl der Freund ausgespannt. Dieser Freund war nicht irgendwer, sondern der heißeste Junge von ganz London: Johnny Cool: Er konnte tanzen wie kein Zweiter und mit seiner lässigen Aura gewann er Frauenherzen im Handumdrehen. Zu dem Zeitpunkt als Margret ihr den Mann abspenstig macht, war Pearl jedoch schon schwanger mit Sunny. Doch Johnny Cool gab einen erbärmlichen Vater ab und starb bereits im zweiten Lebensjahr von Johnny. Beide Frauen lieben den Mann auch noch als Erwachsene und als ihre Söhne aneinander geraten, treffen sie nach fast 20 Jahren zum ersten Mal wieder aufeinander. Doch Pearls Appell an die Liebe einer Mutter stößt bei Ma Baker aufgrund immer noch verletzter Gefühle auf taube Ohren. Und so bleiben die beiden Frauen Gegnerinnen.</p>
<p class="Body">Die Handlung an sich ist nicht schlecht, doch scheint sie zu komplex und die Charaktere nicht ausgereift genug, um am Ende stimmig aufzugehen. Für dieses Musical sind fast vier Jahre Entwicklungsarbeit ins Land gegangen; warum die Charaktere nur so oberflächlich ausgearbeitet wurden, ist ein Rätsel. Einzig die beiden Mütter haben etwas mehr Tiefgang. Doch dass beispielsweise Shake der Anführer der Subsonics ist, erfährt man genauso wenig wie die Tatsache, dass Rose nur die Halbschwester von Benny ist. Gänzlich unwichtig sind diese Informationen jedoch nicht… Aber dazu muss man schon Programmheft und CD-Booklet zur Hand nehmen.</p>
<p class="Body">Ein ähnliches Kopfschütteln wie die Charaktere löst die Ausstattung aus. Während die Kostüme (Christopher Woods und Christopher Applegate) noch farbenfroh, abwechslungsreich und sinnhaft (die beiden Gangs sind während des Battles in weiß-blau bzw. schwarz-rot gekleidet) sind, sind die Kulissen vor allem in Trinidad und auf dem Camden Market mehr als spärlich. Nicht, dass man notwendigerweise eine Materialschlacht erwartet hätte, doch bei einer großen und teuren Produktion wie „Daddy Cool“ mit entsprechenden Eintrittspreisen darf man doch mehr erwarten als eine bemalte Sperrholzhäuschenwand (Trinidad)oder Kleiderständer vor einer bunten Wand um den schillernden Camden Market zu visualisieren.</p>
<p class="Body">Im zweiten Akt schöpfen die Designer dann aus dem Vollen und präsentieren neben einem knallbunten, mit Federn und anderen Accessoires reich ausgestatteten Trinidad Karneval, einen Bühnenfüllenden Sonnengott Karu, aus dessen Körper sich eine Schlange ins Publikum windet und – nicht zu vergessen – zwei Papageien, die mit einer Spannweite von je 9m hoch über den Köpfen der Zuschauer um Einsatz kommen.</p>
<p class="Body">Die beiden einzigen rundum gelungenen Szenenbilder sind Ma Bakers Club – hier stimmt von den Spiegelwänden über die kleinen Table Dance-Flächen und roten Plüschsofas einfach alles und es wird ein stilvolles Nachtclub-Ambiente geschaffen – und die 70er Jahre Disco mit der 7m Discokugel, deren „erleuchtender“ Wirkung sich niemand entziehen kann.</p>
<p class="Body">Die in Berlin vollmundig als Weltpremiere angekündigte Show ist ein Klon der Londoner Fassung, der ab sofort auf Europa- und danach auf Welttour gehen soll. Dass man jedoch nicht einmal die Dialoge übersetzt hat, macht das Verständnis der Handlung umso schwerer. Hinzu kommt, dass die Darsteller und vor allem die beiden Gangs in ihren Rollen kein lupenreines Oxford English sprechen, sondern mal Cockney mal Rap- und Ghetto-Stil. Das dürfte für die große Mehrheit des deutschen Musicalpublikums etwas schwer zu verstehen sein.</p>
<p class="Body">Bedauerlicherweise agieren viele Darsteller wenig leidenschaftlich. An einer schlechten Akustik liegt es ganz sicher nicht, dass die Künstler teilweise schlecht zu verstehen sind. Denn diese ist sehr gut. Vielmehr liegt es am Nuscheln, dass man manche Dialoge oder Songzeilen schlichtweg nicht hört. Die Darsteller trifft keine Schuld an den nicht sehr differenzierten Charakteren, dennoch hätte man sich von dem ein oder anderen mehr Engagement gewünscht. Immerhin spielen Gefühle in beiden Handlungssträngen eine nicht unwesentliche Rolle. Die einzige, der man ihre Emotionen abkauft, ist Onita Boone, die als Pearl vor Sorge um ihren Sohn Sunny und aus Angst davor, dass ihn das gleiche Schicksal ereilen könnte, wie seinen Vater, fast vergeht. Ihr „I can’t stand the Rain“ ist der Showstopper schlechthin und riss das Publikum zu spontanen Standing Ovations. Alle anderen bleiben dagegen blass und scheinen austauschbar.</p>
<p class="Body">Neben der Optik und den Künstlern ist es aber sehr häufig die Musik, die eine Show ausmacht, wenn schon das Zusammenspiel nicht stimmt. Im Fall von Frank Farians Kompositionen scheint man auf eine sichere Bank gesetzt zu haben. Boney M kennt jeder, Milli Vanilli sicherlich noch viele, aber La Bouche, Eruption und No Mercy? Wir versichern Ihnen, auch die drei letztgenannten bzw. ihre Hits sind Ihnen geläufig. Eine der spannendsten Entdeckungen des Abends bei „Daddy Cool“ war die Vielseitigkeit von Frank Farian: Mehr als einmal fragt man sich erstaunt: „Den Song hat er auch geschrieben?“ Ja, hat er und noch unzählige mehr. Am besten zünden die Milli Vanilli Songs, die perfekt zu den Gangs passen. Und natürlich kann man sich auch 70er Jahre Discofunk ohne Boney M nicht vorstellen. Doch auch die 90er Jahre Synthesizer-Hymnen von La Bouche und No Mercy passen sehr gut ins Konzept. Einige Songs wurden eigens für die Show neu arrangiert, was ihnen sehr gut zu Gesicht steht. So wird aus der Uptempo-Nummer „Sunny“ eine gefühlvolle Ballade, in der Pearl ihrer Sorge um ihren kleinen Sohn Ausdruck verleiht. Die Balladen zwischen Sunny und Rose machen aus „Daddy Cool“ erst ein Musical. Dass am Schluss alles in einem großen Karneval endet und sogar Tänzer in den Originalkostümen von Boney M auf die Bühne kommen, ist obligatorisch und bringt das 2000 Mann Zelt zum Tanzen.</p>
<p class="Body">Am Schluss stimmt die Musik versöhnlich. Auch wenn das Musical „Daddy Cool“ noch die ein oder andere Überarbeitung vertragen kann, geben Frank Farians Kompositionen denjenigen Recht, die die Idee dazu hatten, aus seinem Lebenswerk ein Bühnenstück zu machen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musicalzelt, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Juni 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Onita Boone, Dwayne Wint</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Frank Farian<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Daddy Cool Productions</span></div>
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		<title>Frank Farian: &#8222;Daddy Cool&#8220; bestimmt seit zwei Jahren mein Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 12:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Daddy Cool]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Farian]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Nimsgern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. April feierte „Daddy Cool“ seine Deutschlandpremiere in Berlin (den ausführlichen Premierenbericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe). blickpunkt musical sprach mitten während der hektischen Probenphase mit dem geistigen Vater, Frank Farian, über den Entwicklungsprozess dieser neuen Compilation-Show. Michaela Flint: Wie kam es dazu, aus Ihren bekanntesten Hits ein Musical zu machen? Frank Farian: ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Am 26. April feierte „Daddy Cool“ seine Deutschlandpremiere in Berlin (den ausführlichen Premierenbericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe). blickpunkt musical sprach mitten während der hektischen Probenphase mit dem geistigen Vater, Frank Farian, über den Entwicklungsprozess dieser neuen Compilation-Show.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie kam es dazu, aus Ihren bekanntesten Hits ein Musical zu machen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Farian:</strong> </span>Vor drei Jahren kam mein Verleger mit der Idee auf mich zu, mein Lebenswerk, immerhin 40 Jahre Musikgeschichte, in einer Story zu verarbeiten und auf die Musicalbühne zu bringen. Ich fand die Idee sehr gut und so haben wir angefangen, sie auszubauen und in die Tat umzusetzen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Die Show sollte nach London ursprünglich in Düsseldorf gezeigt werden. Was hat den Ausschlag gegeben, „Daddy Cool“ nun doch in Berlin zu zeigen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Farian: </span></strong>Schon 2004 hatten wir der Stage Entertainment das Musical angeboten, doch es wurde mit der Begründung abgelehnt, dass man zunächst keine Zeit haben würde, sich mit dieser Show zu befassen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Also haben wir „Daddy Cool“ bewusst in London aufgeführt. Dass die Deutschlandpremiere als komplett englische Fassung mit der englischen Besetzung jetzt im April 2007 in Berlin stattfindet und nicht wie ursprünglich geplant schon früher, liegt daran, dass mich die Kreativen in meinem Team gebremst haben. Ich wollte viel zu schnell die deutsche Fassung auf die Bühne bringen. Dafür müssen sehr viele Faktoren berücksichtigt werden, die ich nicht alle kannte.<br />
Geplant sind in den nächsten Monaten drei Tour-Produktionen in Europa. Ende 2007, spätestens im Frühjahr 2008 wollen wir mit einer deutschsprachigen Produktion, d. h. deutsche Dialoge, englische Songtexte, längerfristig in ein Haus im Ruhrgebiet einziehen. Und auch Moskau, Paris, den Broadway und Las Vegas haben wir für 2008 schon im Visier.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_886">
<div class="style_2">
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Es gibt zahlreiche andere Compilation-Shows, die aufgrund ihrer flachen Handlung nur mäßig bis gar nicht erfolgreich sind. Nur „We Will Rock You“ und „Mamma Mia!“ scheinen sich dauerhaft behaupten zu können. Spielte dies bei der Ausarbeitung der Geschichte eine Rolle?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Farian:</strong> </span>Im Gegensatz zu „Mamma Mia!“ ist die „Daddy Cool“-Musik ´schwarz’. Es war klar, dass wir uns an den ‚black musicals’ der Vergangenheit orientieren wollten. „Porgy and Bess“ oder die „West Side Story“ fallen einem dabei sofort ein.<br />
Vor allem die „West Side Story“ ist sehr dramatisch auf der einen, aber auch sehr bunt auf der anderen Seite. Und genau das bietet „Daddy Cool“ auch. Unser Bühnenbild und die Kostüme sind sehr aufwändig und detailgenau. Allein die riesige Discokugel beeindruckt mich selbst jedes Mal wieder.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Mit Ihren Songs steuern Sie den wichtigsten Teil zu „Daddy Cool“ bei. Inwiefern waren Sie auch an der Story beteiligt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Farian:</strong> </span>Ich habe die Geschichte zusammen mit Michael Stark entwickelt. Die Story, die wir erzählen ist zumindest in Teilen real. Es gab tatsächlich eine Ma Baker, die vier kriminelle Söhne hatte. Ausgehend von diesem Hintergrund war der Schritt zu einem musikalischen Bandenkrieg nicht weit.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Für das Musical wurden viele Songs umarrangiert. Verschreckt man damit nicht das Publikum, das die altbekannten Klänge erwartet?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Farian:</strong> </span>Nein, überhaupt nicht. Wir haben sehr witzige Arrangements gefunden, die perfekt zu den Charakteren passen. Dafür war es aber mindestens genauso wichtig, dass die Sänger dieses Gefühl auch transportieren können. Ich habe bei allen Darstellern darauf geachtet, dass sie nicht nur ausgezeichnete Popstimmen haben, sondern auch die nötige Emotionalität mitbringen, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, dass die Gruppe lebt.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Frank Nimsgern, den man in Deutschland als kreativen und unangepassten Musicalkomponisten kennt, hat für „Daddy Cool“ einige zusätzliche Scores erarbeitet.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Farian:</strong> </span>Das stimmt. Er war bei mir in Miami und wir haben gemeinsam daran gearbeitet. Frank Nimsgern agiert zurzeit als musikalischer Consultant, wird aber für die deutsche Produktion die musikalische Leitung übernehmen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wenn Sie für die Musik, die Story und das Casting verantwortlich waren, haben Sie dann überhaupt noch Zeit, ihrem eigentlich Beruf als Produzent nachzugehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Farian: </span></strong>Nein, seit zwei Jahren dreht sich bei mir alles um „Daddy Cool“. Immerhin wird dort mein musikalisches Lebenswerk präsentiert und da muss einfach alles 100%ig stimmen. Alle Bereiche werden daher mit mir persönlich abgestimmt. Dieses für mich neue Genre ist sehr spannend und ich lerne viel dazu.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wir danken Ihnen für dieses Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg für die Deutschland-Premiere.</p>
<p class="Body">Weitere Informationen unter <a title="http://www.frankfarian.com" href="http://www.frankfarian.com">www.frankfarian.com</a></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Frank Nimsgern über Maricel, &#8222;Daddy Cool&#8220; und den &#8222;Ring des Nibelungen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2006 13:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Daddy Cool]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Nimsgern]]></category>
		<category><![CDATA[Nibelungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Darius Merstein-MacLeod und Henrik Wager gehörte auch Frank Nimsgern zu den Gästen, die sich Maricel zur Bereicherung ihres Soloprogramms „Stärker“ eingeladen hatte, das am 12. August im Ebertbad Oberhausen über die Bühne ging. Da der Komponist von „Poe“, „Hexen“ und „Paradise of Pain“ zurzeit als Musical Director und Co-Composer / Arranger die Deutschlandpremiere von ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Neben Darius Merstein-MacLeod und Henrik Wager gehörte auch Frank Nimsgern zu den Gästen, die sich Maricel zur Bereicherung ihres Soloprogramms „Stärker“ eingeladen hatte, das am 12. August im Ebertbad Oberhausen über die Bühne ging. Da der Komponist von „Poe“, „Hexen“ und „Paradise of Pain“ zurzeit als Musical Director und Co-Composer / Arranger die Deutschlandpremiere von „Daddy Cool“ vorbereitet, gab es mehr als genug spannende Themen, über die er berichten konnte.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Maricel?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Nimsgern:</span> </strong>Ich las zum ersten Mal von Maricel als ich auf einer Zugfahrt die Kritiken zu „Hexen“ las und mir beim Blättern eine CD-Besprechung von Maricels CD „Stärker“ ins Auge fiel. Ich kannte sie überhaupt nicht – und dass, obwohl ich gerade erst 500 Künstler gecastet hatte, fand sie aber vom Typ her sehr attraktiv. Da sie außerordentlich gelobt und als neuer Stern am deutschen Musicalhimmeln bezeichnet wurde, habe ich Kontakt zu ihr aufgenommen. Unser erstes Gespräch war wie eine Filmszene aus einem Tarantino-Film: Als ich Maricel anrief, war sie gerade in einem Baumarkt. Es war kurz vor 20 Uhr und mit einem Mal schrie sie mir ins Ohr, dass sie eingesperrt würde und man sie retten müsste. Erst später erfuhr ich dass es der Baumarkt war&#8230;</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1832">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Wir haben uns menschlich sofort sehr gut verstanden und danach einige Songs zusammen erarbeitet. Ich halte Maricel für eine der ganz großen Stimmen in Deutschland. Für dieses Konzert in Oberhausen hatte sie mich angerufen und gefragt, ob ich drei Songs spielen könnte. Daraus wurden dann zehn Songs mit 200 Seiten Noten und Henrik Wager wurde von mir dazu genötigt umzublättern (lacht) &#8211; ich denke ein Höhepunkt in seiner Karriere.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Hatten Sie viel Probenzeit für Maricels Konzert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Nimsgern:</strong> </span>Nein. Ich hatte eine zweistündige Probe für alles. Die meiste Kommunikation fand ja via E-Mail statt, weil ich für „Daddy Cool“ viel unterwegs war. Maricel hatte mir die Noten gemailt – ganze 150 MB – was meinen Provider lahm legte!! Das war ein Klassiker. Trotzdem &#8211; Maricel hat diesen natürlichen Enthusiasmus, den ich vor 10 Jahren hatte und leider immer öfter wieder in mir suchen muss. Deutschland hat eine hervorragende Theater- und Musicallandschaft, aber ich würde mir schon wünschen, dass mehr neue Stücke und Stoffe gefördert werden. Jede „Evita“- oder „Hair“-Produktion hat ihre Berechtigung, aber es Zeit, dass auch neue Autoren und andere Stücke gespielt werden. Theater und Sponsoren sollten sich in dieser Hinsicht ruhig mehr trauen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Mit Ihren Stücken gehören Sie aber doch durchaus zu den erfolgreicheren neuen Komponisten, die regelmäßig gespielt werden.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Nimsgern:</span></strong> Ja, und ich möchte ich auch nicht beschweren. 90 % der neuen Musicals werden als Flop geboren. Meine Stücke hatten für Theaterverhältnisse immer sensationelle Auslastungen – und das mit einem Sechzigstel des Budgets. Aber im Prinzip war einer meiner Höhepunkte meiner bescheidenen Karriere vor sechs Jahren, dass „Paradise of Pain“, „Poe“ und „Elements“ zeitgleich in Deutschland aufgeführt wurden und man mir den deutschen Fernsehpreis verlieh. Seitdem ist aber der Markt erheblich „kleiner“ geworden. Ich kenne eine ganze Menge Musicalkünstler, die heutzutage Jobs annehmen, die sie vor zwei bis drei Jahren nicht gemacht hätten. Der Markt ist deutlich enger und monopolistischer geworden, alle müssen sich anpassen. Es gibt eben zu wenig Neues.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Die Forderung nach mutigeren Theatermachern hört man immer häufiger. Was würden Sie sich wünschen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Nimsgern:</strong> </span>Vorab und ganz wichtig: Deutschland hat eine der besten Theaterstrukturen der Welt und ich bin sehr sehr dankbar, hier arbeiten zu dürfen. Eine tolle Gelegenheit war das Schlossparktheater und „Pinkelstadt“. Daraus hätte wirklich etwas werden können. Es ist sehr schade, dass dieses Konzept nicht weiter verfolgt wurde. Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte, einige meiner Stücke im Friedrichstadtpalast uraufzuführen. Sowohl „Elements“ als auch „Hexen“ liefen dort sehr gut. „Paradise of Pain“ ist bis heute das erfolgreichste Stück am Staatstheater Saarbrücken gewesen, obwohl es Ecken und Kanten hatte. Unabhängig von allen Trends und Prognosen haben wir bis dato von allen „meinen Werken“ über 1,3 Millionen Tickets verkauft. Man sieht, es geht doch!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Trotzdem denke ich, die Intendanten sollten ihre zahlreich vorhandenen Möglichkeiten nutzen und nicht nur wieder die „üblichen verdächtigen“ Musicals spielen, um ihre Auslastungszahlen zu verbessern, obwohl auch sie eigentlich im Herzen lieber „Woyzeck“ sehen wollen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Das pluralistische kreative Stadt-/Staatstheater ist meiner Meinung nach die Rettung. Damit kann sich ein Musicalfan auch für den „Fliegenden Holländer“ begeistern und der Wagnerianer zum Beispiel für „Poe“. Die Trennung „wir Kunst – ihr Unterhaltung“ halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Mozarts „Don Giovanni“ wurde als Volksoper und Komödie geplant und heute ist sie die Oper schlechthin.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Sind wir doch mal ehrlich, da ich dank meines Vaters (Opernsänger und Grammy Award Gewinner, Anm. d. Red.) wirklich aus einem klassischen Musikstall komme: Bevor ich nicht großen Dirigenten oder meinem Vater meine ersten Orchesterpartituren gezeigt hatte, wurde auch nicht ernst genommen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie tanzen zurzeit auf den sprichwörtlich vielen Hochzeiten. Sie sind Musical Director für „Daddy Cool“, reisen für die Auditions um die halbe Welt, arbeiten an einem neuen eigenen Stück und treten „nebenbei“ noch bei Konzerten wie diesem auf…</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Nimsgern:</span></strong> Das ist auch gut so. Ich liebe diese Vielseitigkeit und unterstütze Events wie dieses Konzert sehr gern. Wenn man in so einer festen Struktur ist wie bei „Daddy Cool“ ist es ganz besonders wichtig, dass man den direkten Kontakt zum Publikum, also das Spielen, nicht verliert. Immerhin ist das der Grund, warum ich einmal Musiker geworden bin. Außerdem ist es für mich eine Gelegenheit, wieder Bodenhaftung zu bekommen. Ich habe neben größeren Produktionen immer an kleineren Inszenierungen mitgearbeitet.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">In letzen Jahr lief „Hexen“ im Berliner Friedrichstadtplast mit täglich 1.400 Zuschauern, habe „Arena“ in einem kleinen Theater mit 300 Plätzen 60 Mal gespielt und „Poe“ in München und Saarbrücken 70 Mal geleitet und gespielt.. Das hält frisch und lässt meine „instrumental skills“ auch nicht einschlafen. Dadurch, dass ich immer wieder die Perspektiven gewechselt habe, habe ich in den letzten Jahren am meisten gelernt. Ich bin froh, einer der wenigen Komponisten zu sein, die ab und an mit auf der Bühne stehen. So lerne ich, wie die Darsteller das Stück fühlen und wie der Kontakt zum Publikum ist. Man kann nicht über die Liebe schreiben, wenn man sie nicht erfahren hat oder aktiv lebt.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>„Daddy Cool“ feiert am 21. September Weltpremiere in London. Was genau ist Ihr Anteil daran?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong>Frank Nimsgern:</strong> Gemeinsam mit Frank Farian schreibe ich den so genannten Additional Underscore für die Show, also alles, was nicht Boney M ist. Für die deutsche Produktion bin ich zudem auch für alles andere verantwortlich, was mit Musik zu tun hat: Ich bin mit bei den Castings, werde die musikalischen Proben leiten und das Stück nach der Deutschland-Premiere auch die ersten Monate dirigieren.<br />
Ich bin sehr stolz, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Frank Farian hat mit Künstlern wie Boney M, Milli Vanilli usw. über 120 Millionen Alben verkauft. Eine heutzutage kaum vorstellbare Zahl. Natürlich ist „Daddy Cool“ kein hoch anspruchsvolles Stück mit einer ausgeklügelten Handlung, aber es ist so konzipiert, dass man es selbst dann versteht, wenn man der englischen Sprache nicht mächtig ist.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Kannten Sie Frank Farian schon vor diesem Projekt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Frank Nimsgern: </span></strong>Ich arbeitete in seinen Studios als ich noch für Chaka Khan komponiert und eingespielt habe, aber außer „Hi/Bye“ war keine Kommunikation mit ihm möglich. 10 Jahre später saß Frank Farian eines Tages bei „Poe“ im Publikum, weil Peti van der Velde (damals in der Cast) für „Daddy Cool“ angefragt wurde. Danach kam er in die Kantine und hat mir erzählt, dass er zum ersten Mal im saarländischen Staatstheater war – und das in meinem Stück &#8211; und war extrem angetan, von unserer Arbeit. Wir haben dann lose Kontakt gehalten und irgendwann rief er mich wegen „Daddy Cool“ an. Seitdem bin ich Vielflieger: Miami, London, Amsterdam, Paris, Stockholm, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin – alles in den letzten zwei Monaten.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wie ist der aktuelle Stand für Deutschland?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Nimsgern:</strong> </span>Nachdem die Premiere und auch die Previews in England sehr nach hinten geschoben wurden, bin ich froh, dass es nun in fünf Wochen wirklich losgeht. Die deutsche Produktion ist anders. Sie wird als Tourproduktion konzipiert und daher wird daran noch weiter gearbeitet. Wir haben die ganze Zeit unabhängig von London gearbeitet. Eigentlich sollte die Premiere bei uns im Dezember sein, aber es sieht so aus, als würde die Deutschlandpremiere erst im kommenden Frühjahr in Berlin stattfinden. Die Castings sind aber zu 80 % abgeschlossen und wir sind sehr froh, neue Talente gefunden zu haben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Im Frühjahr haben Sie erwähnt, dass ihr nächstes eigenes Stück bereits in Arbeit ist. Wie kommen sie damit voran? Können Sie uns schon verraten, worum es geht?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Frank Nimsgern:</strong> </span>Mein nächstes Musical wird im Dezember 2007 in der Oper Bonn uraufgeführt. Es heißt „Der Ring“ und erzählt die Geschichte vom Ring des Nibelungen – leicht gekürzt und in Farbe (lacht). Den Text schreibt der von mir sehr geschätzte Daniel Call. Es ist ein schwieriges Thema mit einer genialen und unschlagbaren Vorgabe von Richard Wagner, aber man wächst an seinen Aufgaben. Call und mir geht es ganz bestimmt nicht darum, irgendetwas „besser“ zu machen (da dies unmöglich ist), aber der Stoff ist so zeitlos und archaisch , dass die Neuinterpretation zwingend war. Allerdings werden wir nicht nur die Geschichte vom Helden Siegfried erzählen, sondern dass, was vorher geschehen ist und was danach passiert. Diese Ursprungs-Story war übrigens auch die Basis für den „Herrn der Ringe“ von J.R.R. Tolkien und viele andere Filmblockbuster wie zum Beispiel “Matrix“. Den Entwicklungsprozess unsers „Rings“ kann man auf meiner Website nach“surfen“.</p>
<p class="Body"><strong>Michaela Flint:</strong> Das klingt nach einer spannenden Geschichte. Wir wünschen Ihnen für die kommenden Monate viel Erfolg und freuen uns auf Ihre nächsten Auftritte auf der Bühne.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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