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	<title>Camelot-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Camelot-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<item>
		<title>Regisseur Reinfried Schießler über historische Musicalstoffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2005 13:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Kreativen]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Herfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Camelot]]></category>
		<category><![CDATA[Reinfried Schießler]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftsruine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regisseur von „Camelot“ in Bad Hersfeld und „Bonifatius“ in Fulda stand blickpunkt musical am Mittag nach der Premiere Rede und Antwort. Michaela Flint: Was genau meinen Sie, wenn Sie im Festspieljournal sagen „Camelot ist anders!“? Reinfried Schießler: „Camelot“ ist ein typisches Dialog-Musical. Darauf muss man sich erst einmal einlassen, da die Hör- und Sehgewohnheiten bei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Der Regisseur von „Camelot“ in Bad Hersfeld und „Bonifatius“ in Fulda stand blickpunkt musical am Mittag nach der Premiere Rede und Antwort.</p>
<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_373">
<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Was genau meinen Sie, wenn Sie im Festspieljournal sagen „Camelot ist anders!“?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span></strong> „Camelot“ ist ein typisches Dialog-Musical. Darauf muss man sich erst einmal einlassen, da die Hör- und Sehgewohnheiten bei Musicals ganz anders sind. Das macht auf der einen Seite den Reiz von „Camelot“ aus, ist aber auf der anderen Seite auch die Schwierigkeit. Als Zuschauer wird man hier nicht ‚bedient’, sondern man muss aufmerksam dabei bleiben.<br />
Hinzu kommt, dass „Camelot“ ein Musical mit großem Inhalt ist und nicht eines von diesen sinnentleerten Stücken, die zurzeit recht häufig gespielt werden.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Es gibt unglaublich viele Inszenierungen von der König Arthur Sage. Wie haben Sie sich als Regisseur auf dieses umfassende Thema vorbereitet?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span></strong> Auf der einen Seite gibt es die ‚historische’ Geschichte der Figur von König Arthur, die man sich ansieht.</p>
</div>
</div>
</div>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Aber das wichtigste ist es, sich das Skript anzusehen und zu schauen, was an Material vorhanden ist. Dann muss man diese überbordende Form in den Griff bekommen. Die Verlagsfassung dauert 3 Std. 15 Min. Da muss man dann genau schauen, was ist dramaturgisch wichtig, was kann man herausnehmen, was muss man herausnehmen. Zum Glück hatten wir bei „Camelot“ die Freiheit, viele Dinge zu ändern, solange wir die Grundhandlung beibehielten.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_715">
<div class="style_2">
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>In Bad Hersfeld steht eine sehr gemischte Cast aus musicalerfahrenen Darstellern und Laien wie dem Chorverein Bad Hersfeld auf der Bühne. Ist es besonders schwierig, die unterschiedlichen Kenntnisse unter einen Hut zu bekommen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span> </strong>Speziell der Chorverein wird gesondert einstudiert und wurde nur für die finalen Proben mit dem restlichen Ensemble zusammengesetzt. Für unsere Choreographin war die Arbeit wesentlich härter, da sie den Laien Bewegungsabläufe beibringen musste, die sie so noch nicht kannten.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Es war uns sehr wichtig, dass wir die Rollen mit Sängern besetzten, die auch schauspielerisch sehr gut sind, da das Stück ansonsten nicht funktionieren würde.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Wie lief die Zusammenarbeit mit Yngve Gasoy-Romdal und Co. ab? Ist es ein Vorteil, wenn man sich aus früheren Produktionen kennt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span> </strong>Ich würde sagen, dass es weder hilft noch hemmt, wenn man sich von früher kennt. Bei Yngve Gasoy-Romdal ist es ganz speziell so, dass er sich immer 100 %ig auf eine Sache einlässt und dann auch den letzten Millimeter herausholt. Mit solch einem Schauspieler zu arbeiten ist wunderbar, da wir uns gegenseitig mit unseren Ideen befruchten.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Stellt eine Open Air Inszenierung eine besondere Herausforderung dar?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span></strong> Vom Ablauf her ist es das gleiche wie eine Inhouse-Produktion. Man kann hier jedoch auf keinen Fall gegen die Ruine inszenieren. Es ist ein allgegenwärtiger, toller Raum, in den man nur bedingt Kulissen hineinstellen kann. Beispielsweise die Tribüne, die wir für das Ritterturnier einsetzen, ist enorm groß und fast 6 m hoch, aber auf der großen Bühnen verschwindet sie fast schon und fällt nicht mehr so stark auf, wie wenn man als Mensch direkt daneben steht.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Problematisch ist, dass wir Lichtproben beispielsweise nur in der Nacht machen konnten. In den letzten Wochen saßen wir oft bei einstelligen Plusgraden bis morgens um 5 Uhr in der Ruine. Man kann sich soviel anziehen wie man will, die Kälte kriecht überall durch.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Zum Schluss: Warum sollten sich die Zuschauer „Camelot“ in Bad Hersfeld anschauen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Reinfried Schießler:</span> </strong>Weil man mit einem Musical, das im Mittelalter spielt und in einer mittelalterlichen Ruine aufgeführt wird, einfach das perfekte Zusammenspiel erleben kann. Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, ohne übertreiben zu wollen, dass wir Protagonisten haben, die vielleicht woanders nicht so gut sind.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>König Arthur regiert in Bad Hersfeld</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/koenig-arthur-regiert-in-bad-hersfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2005 16:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Jay Lerner]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Hersfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Camelot]]></category>
		<category><![CDATA[Reinfried Schießler]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftsruine]]></category>
		<category><![CDATA[Yngve Gasoy-Romdal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Camelot, der sagenumwobene Ort, an dem König Arthur seine Tafelrunde aus der Wiege hob. Der Ort, an dem er zuvor das magische Schwert Excalibur aus dem Stein zog. Der Ort, an dem ein Junge namens Arthur viel von seinem Lehrmeister, dem Zauberer Merlin lernte. Der Ort, an dem sich der englische König Arthur in die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Camelot, der sagenumwobene Ort, an dem König Arthur seine Tafelrunde aus der Wiege hob. Der Ort, an dem er zuvor das magische Schwert Excalibur aus dem Stein zog. Der Ort, an dem ein Junge namens Arthur viel von seinem Lehrmeister, dem Zauberer Merlin lernte. Der Ort, an dem sich der englische König Arthur in die wunderschöne und nicht minder gescheite Lady Guenevere verliebte.</p>
<p class="Body">Camelot ist aber auch der Ort, an dem sich Lancelot und Guenevere ihre unmögliche Liebe gestehen. Der Ort, an dem Arthurs unehelicher Sohn Mordred mit Hilfe von der mystischen Morgan le Fey die Ritter zur Meuterei anstachelt.</p>
<p class="Body">Camelot ist vieles, aber der kleine Ort wird immer unwiderruflich mit König Arthur verbunden sein.</p>
<p class="Body">Jeder kennt die Geschichte, wurde sie doch in unzähligen Filmen und Theaterstücken aus immer unterschiedlichen Blickwinkeln und mit verschiedenen Schwerpunkten verarbeitet.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1175">
<div class="style_2">
<p class="Body">Bei Alan Jay Lerners und Frederick Loewes Musicalfassung, die 1960 nach einem mehrjährigen Entstehungsprozess zunächst als fünfstündiges Musicalepos an den Broadway kam, steht ganz klassisch die Lebens- und Leidensgeschichte von König Arthur im Mittelpunkt. Arthur wird von Merlin aufgezogen, verliebt sich in Guenevere, erlebt mit, wie Merlin plötzlich verschwindet, findet einen Verbündeten in Pellinore und trifft Lancelot, den er wie einen Sohn liebt und der doch sein ganzes Leben verändern soll.</p>
<p class="Body">Arthur wird innerlich von seinen Gefühlen zerrissen; er zweifelt an sich selbst, seinen Fähigkeiten, der Richtigkeit seines Weges, misstraut den Menschen um sich herum zusehends un wendet sich immer wieder Hilfe suchend an den verschwundenen Ziehvater Merlin.  Schlussendlich fällt Arthur eine wahrlich tugendhafte, eines Königs würdige Entscheidung und sorgt dafür, dass seine Werte und Ansichten in die Welt hinausgetragen werden.</p>
<p class="Body">
Für die Rolle dieses großen und mächtigen, aber gleichzeitig unsicheren und verzweifelten Mannes wurde in Bad Hersfeld erneut Yngve Gasoy-Romdal verpflichtet, der das Publikum in der Stiftsruine in den vergangenen beiden Jahren als Jesus in „Jesus Christ Superstar“ begeisterte. Als Guenevere steht ihm die in Deutschland bis dato eher unbekannte Andrea Malek zur Seite. Sein geliebter Nebenbuhler Lancelot wird von Aris Sas („Pinkelstadt“, „Tanz der Vampire“ gegeben.</p>
<p class="Body">Die Kulisse der Stiftsruine ist zweifellos eine perfekte Spielstätte für ein Ritter-Musical. Das Licht und die Akustik sind – gemessen an der Tatsache, dass es sich um eine Open Air Veranstaltung handelt und man nur fünf Wochen unter zum Teil widrigsten Bedingungen proben konnte (s. Interview mit <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Reinfried_Schieler.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=816">Reinfried Schießler</a></span>) – sehr gut. Sabine Wiesenbauer (Lichtdesign) versteht es, die Ruine in die passende Atmosphäre zu setzen.</p>
<p class="Body">Der musikalische Leiter Walter Lochmann (Vereinigte Bühnen Wien) hat zusammen mit Regisseur Reinfried Schießler und der Tontechnik vor Ort, Arrangements erarbeit, die nicht im Raum verpuffen, sondern beim Zuschauer direkt ankommen.</p>
<p class="Body">Die Voraussetzungen für die Musicalversion von König Arthurs, Camelot und Excalibur waren also mehr als gut. Die Bad Hersfelder freuten sich auf eine gelungene Produktion im Stil von „Jesus Christ Superstar“. Wäre da nicht das staubtrockene und komplett undramatische Buch von Alan Jay Lerner. Gut zweieinhalb Stunden, in Bad Hersfeld traditionell ohne Pause, dauert das Spektakel und der Spannungsbogen bleibt durchgehend auf Minimalniveau.</p>
<p class="Body">Im Gegensatz zu „My Fair Lady“, wo es durchaus das ein oder andere musikalische Highlight gibt, tut man sich bei „Camelot“ schwer, eine der klassischen Melodien im Kopf zu behalten. Nicht einmal der Titelsong „Camelot“ in der Interpretation von Yngve Gasoy-Romdal bleibt haften. Hinzu kommt, dass „Camelot“ sehr Dialog-lastig ist und die Musik bei diesem Musical zumindest scheinbar im Hintergrund steht.</p>
<p class="Body">Wenn also weder Buch noch Musik den Stoff hergeben, aus dem unterhaltsame Musicals gemacht werden, was bleibt dann noch? Ganz klar: die Darsteller. Aufhorchen lässt in dieser Inszenierung vor allem Andrea Malek, die mit ihrer glasklaren klassischen Stimme den wenigen Songs einen wundervollen Ausdruck verleiht. Ihre Grazie und ihr Auftreten ist absolut königlich und passt sehr gut zur Vorstellung einer eleganten Lady, die auf der einen Seite ihren König und Ehemann unterstützt, auf der anderen Seite aber ihrem Herzen und damit Lancelot folgen möchte. Aris Sas als Lancelot hat vor allem die Lacher auf seiner Seite, wenn er hoch zu Ross, auf seinem Pferd Maurice, die Bühne der Stiftsruine erobert und sein gesanglich einwandfreies „C’est moi“ in dieser Komik untergeht. Arias Sas gibt einen sehr nachdenklichen und unauffälligen Lancelot, bei dem man sich zu Recht fragen darf, was genau ihn für Guenevere anziehend macht. Dass die beiden plötzlich in großer Liebe zueinander entbrennen, kommt mehr als überraschend, da in den vorangehenden Szenen diese Zuneigung nicht transportiert wird. Es ist schade, dass die Figur nicht etwas enthusiastischer angelegt wurde, da Aris Sas, wie in „Pinkelstadt“ bewiesen, durchaus in der Lage ist, ein Ensemble und das Publikum für sich zu gewinnen und mitzureißen.</p>
<p class="Body">König Arthur muss dieses Geschehen mit ansehen. Yngve Gasoy-Romdal, versucht sichtbar die Zerrissenheit des Königs darzustellen. Am überzeugendsten wirkt er zu Beginn des Stücks, als junger König, der sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist, sowie zum Ende des Stücks, wo er sich den Gefühlen von Guenevere und Lancelot unterordnet und einen kleinen Funken Hoffnung in Tom of Warwick sieht. Die vielen Dialoge kommen dem smarten Norweger nicht unbedingt entgegen. Man wird das Gefühl nicht los, dass er sich in seiner Traumrolle (siehe <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="YGR_2003.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=869">Interview</a></span>) nicht richtig wohl fühlt. Die wenigen Szenen, in denen er singen und tanzen(!) kann, nutzt er aus und zeigt, dass seine Stärken ganz eindeutig im Gesang liegen.</p>
<p class="Body">Als Arthurs Vertrauter König Pellinore überzeugt Michael Stobbe durch amüsantes Schauspiel und konsequent durchgezogene Verrücktheit. Arthurs illegitimer Sohn Mordred wird von Mario Ramos gespielt, der mit die stärksten Szenen auf sich vereint, wenn er die Ritter von Arthurs Tafelrunde anstachelt, sich gegen ihren König aufzulehnen. Alle weiteren Charaktere sind so schwach ausgeprägt, dass sie als Namen im Programmheft auftauchen, man sich aber spontan nicht an die Figur auf der Bühne erinnern kann. Szenen wie das Verschwinden von Merlin (Erich Schleyer) oder das Auftauchen der optisch einschüchternden Morgan Le Fey (Miriam Japp) verpuffen wirkungslos auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Dafür rufen Szenen wie beispielsweise das knallbunt inszenierte Ritterturnier, bei dem Lancelot nacheinander Sir Dinadan (André Bauer), Sir Sagramore (Dietmar Seidner) und Sir Lionel (Hans Steuzner) besiegt, letzteren wiederauferstehen lässt und damit endgültig Gueneveres Gunst für sich gewinnt, Erinnerungen an die Turnierszene in Ascot aus „My Fair Lady“ wach.</p>
<p class="Body">Sicherlich ist es nicht einfach einen mittelalterlichen „Historienschinken“ auf eine akzeptable Länge und einen unterhaltsamen Spannungsbogen einzudampfen. Hier in Bad Hersfeld ist das Experiment mit „Camelot“ nicht geglückt. Es sei hier aber noch einmal betont, dass dies auf das schwache Buch und die wenig mitreißenden Kompositionen zurückzuführen ist und nicht auf mangelnde Leistungen der Künstler auf der Bühne. Gegen langatmige Dialoge und einfallslose Songs können auch die besten Darsteller nicht erfolgreich ankämpfen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stiftsruine, Bad Hersfeld</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">Juli 2005</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Yngve Gasoy-Romdal</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold"> Alan Jay Lerner / Reinfried Schießler<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Festspiele Bad Hersfeld<br />
</span></div>
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		<title>Yngve Gasoy-Romdal &#8211; Kraft schöpfen für neue Aufgaben</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/yngve-gasoy-romdal-kraft-schoepfen-fuer-neue-aufgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2005 14:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Camelot]]></category>
		<category><![CDATA[Yngve Gasoy-Romdal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir treffen Yngve Gasoy-Romdal kurz nach Sommernacht in Dinslaken im hochsommerlichen Fulda, wo er während seines Engagements im Bad Hersfelder „Camelot“ lebt. Bereits in unserem großen Interview vor zwei Jahren schwärmte der smarte Norweger von dieser Rolle: „Für mich ist mit König Arthur ein Traum in Erfüllung gegangen. „Camelot“ wurde von Genies geschaffen und ich ...</p>
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<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wir treffen Yngve Gasoy-Romdal kurz nach Sommernacht in Dinslaken im hochsommerlichen Fulda, wo er während seines Engagements im Bad Hersfelder „Camelot“ lebt. Bereits in unserem großen <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="YGR_2003.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=869">Interview vor zwei Jahren</a></span> schwärmte der smarte Norweger von dieser Rolle: „Für mich ist mit König Arthur ein Traum in Erfüllung gegangen. „Camelot“ wurde von Genies geschaffen und ich bin sehr stolz, dass ich darin mitspielen darf.“ Dabei geht er auch ganz ehrlich mit dem Lerner/Loewe-Klassiker ins Gericht: „“Camelot“ ist ein Stück, dass nicht alle verstehen. Der Stil von Lerner und Loewe ist sicherlich nicht mehr das, was man heute von einem Musical erwartet und wirkt etwas altmodisch. Aber ich finde es wichtig, dass man sich auch traut, solche Klassiker aufzuführen.“ Die Hoffnung, dass mit Stücken wie „Camelot“ auch das Interesse eines breiteren und jüngeren Publikums gewonnen wird, scheint nicht ganz unbegründet. Denn auch in Tecklenburg stand „Camelot“ in diesem Sommer, wenn auch in einer kürzeren Fassung, auf dem Spielplan.</p>
<p class="Body">So eine Rolle wie König Arthur will gut vorbereitet werden. Yngve Gasoy-Romdal ist dafür bekannt, dass er sich mit seinen Rollen immer sehr intensiv auseinandersetzt. „Ich hatte die Rolle nie zuvor gespielt.“ erläutert er, „Arthur ist eine große und schwierige Rolle. Ein Bösewicht ist viel einfacher darzustellen als ein lyrischer Held. Schauspielerisch war die Rolle eine große Herausforderung. Aber leider bietet König Arthur nicht so viele Gesangsnummer wie Guenevere oder Lancelot. Doch ich hoffe, dass ich diese Rolle in einigen Jahren noch einmal spielen darf.“</p>
<p class="Body">Wie bereits Regisseur Reinfried Schießler <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Reinfried_Schieler.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=816">bestätigte</a></span>, war die kurze, nur fünfwöchige Probenzeit besonders hart für alle Beteiligten. „Wir können wirklich froh sein, dass wir das in dieser kurzen Zeit geschafft haben.</p>
<p class="Body">Es geht uns ja darum, in dieser riesigen Ruine eine Geschichte zu erzählen. Es gibt hunderte Bücher über Arthur und viele kennen den letzten Hollywood-Film. Meistens wird König Arthur jedoch als Macho dargestellt. In „Camelot“ ist der König aber eine zerbrechliche und verwundbare Figur, die von ihrer Umgebung verraten und enttäuscht wird.“ Allein an dieser Beschreibung merkt man, dass Yngve Gasoy-Romdal auch in diese sehr dialoglastige, und damit für ihn eher untypische Rolle, viel Herzblut gelegt hat.</p>
<p class="Body">Die Bad Hersfelder Stiftsruine scheint wirklich ein perfektes Parkett für die Geschichte von König Arthur und seiner Tafelrunde. Yngve Gasoy-Romdal stand in diesem Sommer bereits im vierten Jahr in Folge auf der Open Air Bühne der Stiftsruine. „Es ist einfach phantastisch hier. Wer würde hier nicht spielen wollen? Das Publikum kommt aus ganz Deutschland nach Bad Hersfeld, um sich „Jesus Christ“ oder „Camelot“ anzusehen. Für mich als Darsteller ist das ein Geschenk. In diesem Jahr hatten wir leider sehr viel schlechtes Wetter. Ich hab zwar immer versucht, mich während des Regens an den Bühnenrand unters Dach zu schleichen, aber meistens standen wir doch im Regen.“</p>
<p class="Body">Ab 2007 werden in Bad Hersfeld nicht nur wegen des Intendantenwechsels keine Musicals mehr aufgeführt. „Das ist auch eine politische Entscheidung, keine Musicals mehr aufzuführen. Ich finde das sehr schade, vor allem weil Bad Hersfeld ja gerade durch die Musicals so bekannt geworden ist. Ich versteh nicht, warum man das nicht weiter entwickelt.“ Das Yngve Gasoy-Romdal dann im kommenden Jahr in einem Theaterstück in der Stiftsruine zu sehen sein wird, scheint eher ausgeschlossen: „Wenn die Geschichte gut ist, würde ich auch in einem Theaterstück mitwirken. Aber Singen macht mir am meisten Spaß und ich fühle mich damit sehr wohl.“</p>
<p class="Body">Apropos Singen. War nicht eigentlich eine CD-Veröffentlichung geplant? „Ja, wir waren schon fast soweit, eine CD zu produzieren. Aber dann ist es leider aus ökonomischen Gründen gescheitert.“ Bei seiner Vorliebe für Klassiker hielte eine solche CD sicherlich einige Überraschungen bereit. „Die meisten Veranstalter wollen nur die Musical-Standards. Ich finde das sehr schade. Ich liebe zwar die großen Songs aus „Mozart!“ und „Jekyll &amp; Hyde“, aber neue Lieder machen viel mehr Spaß. Die Gala, die ich mit Helen Schneider zusammen gemacht habe, war toll. Dort haben wir viele andere Songs gesungen. Und das Publikum mochte das.“</p>
<p class="Body">Wenn man soviel durch die Lande reist wie Yngve Gasoy-Romdal muss man sich irgendwie einen Ausgleich schaffen. Den geplanten Flugschein hat der Flugzeugbegeisterte Norweger erstmal an den Nagel gehängt: „Ich fliege zwar immer noch gern, aber leider nur sehr selten. Vor zwei bis drei Jahren wollte ich mir mit einem Freund fast ein gemeinsames Flugzeug kaufen, aber Fliegen ist ein Hobby, das sich nur Millionäre wirklich leisten können. Es ist unglaublich teuer!“ Sich die Freiheit über den Wolken auch auf der Erde zu verschaffen, ist nicht die leichteste Aufgabe, aber „mit gutem Schuhwerk durch dir Natur zu wandern, ist etwas, was ich unheimlich gern mache. Richtigen Sport hasse ich. Während meiner Mitgliedschaft in einem Fitnessclub habe ich nur das Solarium und die Fitnessbar genutzt. Ich kann nicht mit ansehen, wie sich die Menschen dort abquälen und beinahe einen Herzinfarkt bekommen, wenn sie Gewichte stemmen.“</p>
<p class="Body">Seit eineinhalb Jahren, genauer seit der Kölner Derniere von „Jekyll &amp; Hyde“, hat der beliebte Darsteller in keiner Ensuite-Produktion mehr mitgespielt. Stattdessen tritt er auf verschiedenen Galas und Konzerten in ganz Europa auf. „Ich bin ein rastloser Mensch und habe ehrlich gesagt immer Schwierigkeiten gehabt, „nur“ ensuite zu spielen, weil ich viele Dinge nebenher machen möchte.</p>
<p class="Body">Aber so langsam merke ich, dass es wieder Zeit wird, ensuite zu spielen.“ Damit spricht Yngve Gasoy-Romdal ein brandheißes Thema an. Sein geplantes Engagement bei Sondheims „Into the woods“ in Klagenfurt, einem weiteren Klassiker, in dem er ab 15. Dezember an der Seite von Anna Montanaro zu sehen sein sollte, hat er gerade kürzlich abgesagt.</p>
<p class="Body">Die Spekulationen, wo er stattdessen zu sehen sein wird, kochen hoch. Da gibt es die geplante „Mozart!“-Tour im kommenden Jahr oder auch „Rebecca“, das neueste Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze: „Bei „Rebecca“ werde ich nicht dabei sein, obwohl das eine wunderbare Geschichte ist. „Mozart!“ würde ich schon sehr gern machen – die Rolle ist und bleibt ein Traum. Dort kann ich viel schauspielen, die Musik ist modern und die Story ist einfach schön. Aber man muss schauen, dass es hineinpasst. Denn für 2006 habe ich schon feste Pläne und Engagements.“</p>
<p class="Body">Schließen wir uns also den Gerüchten an und tippen, dass Yngve Gasoy-Romdal ab Dezember in Oberhausen zu sehen sein wird. „Die Schöne und das Biest“ ist für ihn keine gänzlich neue Rolle. Bereits 1997 hat er bei der BB Promotion Tour des Disney-Films die Rolle des Biests übernommen. Warum also nicht noch einmal?</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.yngvegasoyromdal.com" href="http://www.yngvegasoyromdal.com">www.yngvegasoyromdal.com</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/yngve-gasoy-romdal-kraft-schoepfen-fuer-neue-aufgaben/">Yngve Gasoy-Romdal &#8211; Kraft schöpfen für neue Aufgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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