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	<title>Bernie Blanks-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Bernie Blanks-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Mission 007</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 18:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
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<div id="body_content" class="bumper">Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die für einen einmaligen Abend sorgten. Aber dazu später mehr.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Geschäftsführer Thomas Krauth stellte dem Verein sein Capitol Theater an diesem spielfreien Montag kostenfrei zur Verfügung und auch alle Techniker und die Band unter der Leitung von Daniel Behrens verzichteten zugunsten der tapferen Kinder auf ihre Entlohnung. Die Grundvoraussetzungen konnten für eine Charity Veranstaltung besser nicht sein.</p>
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<p class="Body">Als Thema stellten die Macher „James Bond“ und die zahllosen Filmhits in den Mittelpunkt des Abends. Ralf Schaedler standen mit Sonia Farke und Annette Kippenhan zwei sehr elegante Damen zur Seite, die die Zeit zwischen den einzelnen Songs sehr unterhaltsam überbrückten.</p>
<p class="Body">Schon die erste Nummer war eine Überraschung: Der englische Komponist Alexander S. Bermange („Walking On The Sun“) hatte eigens für diesen Anlass einen Titel komponiert. „Just For Tonight“ reihte sich mit seinen Swing-Elementen musikalisch hervorragend in die Kette der bekannten Filmsongs wie „Kick In The Head“ oder „Have You Met Miss Jones“ ein.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Feuerwerk an außergewöhnlichen Darbietungen, die nicht nur aufgrund der für die Musical-Darsteller ungewöhnlichen Songauswahl erstaunten, sondern auch durch die extravaganten Choreographien und die ausgefallenen Kostüme Akzente setzten. Jede einzelne der 20 Nummern war etwas besonderes, daher erscheint es unfair, einige Stücke hervorzuheben. Doch Drew McOnies atemberaubende klassische Ballett-Choreographie zu dem von Maria Jane Hyde interpretierten „For Your Eyes Only“ war eines der absoluten Highlights. Mit seiner Partnerin Bridie Rack schien der erst 18-jährige „Cats“-Darsteller über den Schrottplatz zu schweben.</p>
<p class="Body">Ebenfalls herausragend waren Brigitte Oelke und Gido Schimanski, die aus „Golden Eye“ eine Entfesselungsnummer der speziellen Art machten. Dass Bernie Blanks und Sonia Farke ihr Duett „Something Stupid“ erst wenige Stunden vor der Aufführung gemeisnam proben konnten, ist niemanden aufgefallen. Gewohnt charmant und souverän brachten die beiden einen der romantischeren Songs des Abends über die Bühne.</p>
<p class="Body">Mit dem Opener des zweiten Akts wurde das Thema Bond zugunsten seines bekanntesten Imitators – Austin Powers – verlassen und das Publikum in die bonbonfarbene Glitzerwelt der 60er entführt. Sascha Reuter sah dem filmischen Vorbild Mike Myers zum Verwechseln ähnlich und genoss es sichtlich, sich zwischen seinen langbeinigen Kolleginnen Lara Glew, Rachel Marshall, Bridie Rack und Abigail Rosser zu bewegen (tanzen kann man das ja bekanntlich bei Austin Powers nicht wirklich nennen).</p>
<p class="Body">Nicht weniger schräg und unerwartet war das „Madonna vs. Britney“-Medley mit Stephan Zenker als Pop-Queen und Mark John Richardson als ewige Jungfrau Britney. Zusammen mit ihren beiden Tänzern Friedrich Bührer und Thomas Margies sorgten die beiden „Cats“-Darsteller in ihren mega-sexy Outfits für den optischen Höhepunkt.</p>
<p class="Body">Mit der „Mission 007“-Gala feierte man ein Wiedersehen mit vielen Darstellern aus dem Großraum Ruhrgebiet: Neben Patrick Stanke („Aida“) und Paul Kribbe („Miami Nights“) gestalteten auch Bernie Blanks („Starlight Express“), Anna Montanaro („Das Mädchen Rosemarie“), Brigitte Oelke („Jekyll &amp; Hyde“) sowie das gesamte „Cats“-Ensemble den Abend mit. Lucy Diakovska („Jekyll &amp; Hyde“) reiste an, um neben „Nobody Does It Better“ auch ihre erste selbst komponierte Single „Where“ zu präsentieren und erntete viel Applaus von dem zumeist jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Bei aller Begeisterung für die Kunst geriet der Anlass des Zusammentreffens nicht in den Hintergrund: Der bereits dreimal an Leukämie erkrankte Jens-Daniel erzählte von seiner Idee ein Musical auf die Bühne zu bringen, dessen Hauptakteur ein krebskranker Junge ist, der sich in eine Traumwelt flüchtet und dort viele neue Freunde findet. Die Musik dazu wird von Tobias Künzel („Die Prinzen“) komponiert. Mit dem Buch befasst sich zurzeit Michael Kunze.</p>
<p class="Body">Insgesamt kamen an diesem Abend weit mehr als 20.000 Euro zusammen, die an verschiedene Kinderkrebszentren verteilt werden, um Spielzeug, Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern sowie zusätzliche Pflegekräfte finanzieren zu können.</p>
<p class="Body">Der Erfolg der Gala entschädigte alle Beteiligten für die Strapazen der vorangegangenen Tage und Wochen: Proben vor oder nach den eigenen Vorstellungen, Texte auf dem Weg ins Theater lernen und Choreographien zum x-ten Mal wiederholen. Nach der Schlussnummer „You’ve Got A Friend“ wollte daher auch niemand so richtig die Bühne verlassen. Die gute Stimmung schwappte ins Foyer über, wo noch zwei Stunden nach Ende der Gala Autogramme gegeben wurden und sich die Künstler den Fragen ihrer Fans stellten.</p>
<p class="Body">Fans for Kids e. V. hat diese Gala mit dem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten auf die Beine gestellt. Die Professionalität mit der die Songs dargeboten wurden und der Ideenreichtum in Sachen Choreographie ließen keine Wünsche offen. Außer vielleicht einen: Wird es eine CD oder eine DVD von dieser Gala geben? Denn einen solchen Abend möchte man immer wieder erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <a title="http://www.musicalzentrale.de/" href="http://www.musicalzentrale.de/">musicalzentrale.de</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 11. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Lucy Diakovska, Sonia Farke, Paul Kribbe, Anna Montanaro, Brigitte Oelke, Ralf Schaedler, Patrick Stanke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Ralf Schaedler</span></div>
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		<title>Deutschlandpremiere eines Off West End Erfolgs</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/deutschlandpremiere-eines-off-west-end-erfolgs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 09:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Drewe]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Brewer]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Stiles]]></category>
		<category><![CDATA[Honk]]></category>
		<category><![CDATA[Maaike Schuurmans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann sagen, was man will, aber es ist lange überfällig, das die erfolgreichen Musical Comedys aus dem Ausland auch endlich in Deutschland gezeigt werden. Mit „Honk!“ haben Anthony Drewe und Georges Stiles, die in der Folge auch eigene Songs zum West End Musical „Mary Poppins“ beisteuerten, die bekannte Geschichte vom „Hässlichen Entlein“ für die ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Man kann sagen, was man will, aber es ist lange überfällig, das die erfolgreichen Musical Comedys aus dem Ausland auch endlich in Deutschland gezeigt werden. Mit „Honk!“ haben Anthony Drewe und Georges Stiles, die in der Folge auch eigene Songs zum West End Musical „Mary Poppins“ beisteuerten, die bekannte Geschichte vom „Hässlichen Entlein“ für die Musicalbühne aufgearbeitet und zeichnen die bekannte Handlung mit schrägen Charakteren, eingängigen Kompositionen, viel Textwitz und natürlich dem obligatorischen moralischen Zeigefinger nach. Nicht ohne Grund erhielten sie 2000 für ihr Werk den begehrten Laurence Oliver Award als Bestes Musical.</p>
<p class="Body">Am 28. April feierte nun die Deutschlandpremiere dieses Stücks im Casino Hohensyburg ihren Einstand. Produzent Marcel Dries konnte für dieses Projekt zahlreiche erfahrene Musicaldarsteller gewinnen, Namen wie Bernie Blanks (Kater), Chris Brewer (Gnomy = hässliches Entlein) und Maaike Schuurmans (Moni u. a.) sprechen für sich. Weitere zehn Darsteller (Stefanie Connah als Entenmama Ida, Mariano Scroce als Papa Erwin, Alexandra Gehrmann, Felix Grüning Sonja Hebestadt und Stefanie Lämmerhirt als Geschwister des hässlichen Entleins sowie Michèle Connah, Tracy E. Lord, Sven Menningmann und Arno Maubachin in zahlreichen Ensemblerollen) haben sich vor allem in deutschen Stadttheatern verdient gemacht und ebenso wie die drei erstgenannten viel Energie in dieses ehrgeizige Projekt gesteckt.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1125">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Kreativteam um Marcel Dries verfügt über eigene Bühnenerfahrung als Darsteller, wechselte für „Mein lieber Schwan-HONK!“ aber nicht zum ersten Mal die Seiten. Heike Werntgen (Regie) und Inga Riebel (Choreographie) haben gemeinsam mit den Darstellern die deutsche Bühnenfassung erarbeitet. Das dabei der sichtbare rote Faden verloren ging, ist leider allgegenwärtig. Aber dazu später mehr.</p>
<p class="Body">Die sechsköpfige Liveband unter der Leitung von Christoph Böneker spielt die fröhlichen, eingängigen Melodien schwungvoll und ist sicherlich eines der Highlights der gesamten Inszenierung.</p>
<p class="Body">Dass als erste Spielstätte ein Casino ausgewählt wurde, ist sicherlich ungewöhnlich und stellt gerade an die Ausstattungsbereiche große Herausforderungen. Das Bühnenbild als solches kommt jedoch so funktional daher, dass man sich keinerlei Sorgen über einen Spielortwechsel machen brauchte. Bedauerlich ist eine derartige, zweifelsohne legitime, simple Anlage der Kulissen nur dann, wenn dem Zuschauer sich dadurch an Schulaufführungen erinnert fühlt. So praktikabel die Schilfbeete auf Rollen und das durch eine Treppe dominierte Gerüst, vor dem gespielt wird, sind, so wenig wird daraus gemacht. Man hätte aus den mobilen Elementen deutlich mehr unterschiedliche Blickwinkel und Szenenwechsel herbeiführen können als geschehen. So begnügen sich die Darsteller damit, die Rollwagen mit den Pompeseln und Schilfrohren (sichtbar aus einfachen, grün angemalten Plastikrohrer gefertigt) in ein oder zwei Szenen von links nach rechts zu schieben, wodurch sich das Bühnenbild nicht wirklich verändert.</p>
<p class="Body">Die verschiedenen Kostüme sind vom Ansatz her gut gedacht und unterstreichen durch ihre Unterschiedlichkeit die verschiedenen Vogelarten auf dem Hof, doch auch hier sind leider Elemente zum Einsatz gekommen, die eher Theater AG Niveau haben als ein professionelles Musicalproduktionslevel.</p>
<p class="Body">Kommen wir zu dem, was diese Aufführung dennoch sehenswert macht: Die 13 Darsteller auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Unter den teilweise recht skurrilen Charakteren gibt es dennoch viele Sympathieträger &#8211; Ähnlichkeiten zur Menschenwelt sind durchaus gewünscht. Herausragend ist Chris Brewer, der die Entwicklung vom hässlichen Entlein namens Gnomy hin zum wunderschönen Schwan glaubhaft und liebenswert nachzeichnet. Er hat zwar die dankbarste Rolle von allen, aber auch daraus muss man erst einmal etwas machen… Auch Stefanie Connah als besorgte Entenmama Ida legt viel Herz in ihre Interpretation. Die Gesangsnummern der beiden sind eine wahre Freude und man lauscht ihnen gern.</p>
<p class="Body">Michèle Connah, bekannt aus zahlreichen Produktionen der Schmidt Theater in Hamburg, stellt erneut ihr ausgeprägtes Talent für schrullige Charaktere unter Beweis und hat somit die meisten Lacher des Abend sauf ihrer Seite. Auch Maaike Schuurmans zeigt, dass sie nicht nur brave, eindimensionale Rollen spielen kann, sondern spielt von der Entendiva bis hin zur Frau eine Gänsemajors alle Rollen glaubhaft und mit viel Leidenschaft.</p>
<p class="Body">Überhaupt ist es Leidenschaft, die das Ensemble auszeichnet. Alle 13 gehen in ihren Rollen auf, selbst wenn diese nur sehr schwach ausgearbeitet wurde, wie beispielsweise die Geschwisterküken oder das Schwanenpaar. Der einzige, dem die ungenügende Charakterbildung zu einem deutlichen Nachteil gereicht, ist Bernie Blanks. Sein Kater, der eigentlich der Bösewicht sein soll, kommt es blass über die Rampe. Zwar belegen Gestik und Mimik in Anlehnung an einen gerissenen Mafioso, dass er nichts Gutes mit dem Entlein im Schilde führt, doch etwas Bedrohliches oder gar Gefräßiges geht von ihm nun wahrlich nicht aus. Zudem hat man ihm sein finales Solo gestrichen, was der Rolle sehr geschadet hat.</p>
<p class="Body">Die Kompositionen von Stiles und Drewe ergeben kein zusammenhängendes Ganzes, aber jeder Song kann einzeln für sich bestehen. Das gilt jedoch nicht für die Regie. Recht einfallslos reihen sich die Szenen aneinander, die Handlung wird nicht durch die Regie getragen, sondern von dem charismatischen Titelhelden, der mit seinen lauten „Honk!“-Ausrufen immer wieder verdeutlicht, warum das Stück so heißt. Es ist einfach nur schade zu erleben, wie wenig sich Regisseurin und Choreographin für das Stück engagiert haben. Die Energie und Leidenschaft, die von den Darstellern ausgeht, hätte sich eindeutig übertragen müssen, um eine schwungvolle und abwechslungsreiche Inszenierung zu kreieren. So jedoch plätschern die meisten Szenen vor sich hin. Das mag auch an den holprigen Texten liegen, die ebenso simpel wie weit entfernt von jeglichen Wortwitz ebenfalls auch Schultheater-Niveau bleiben.</p>
<p class="Body">Die Botschaft von Hans Christian Andersens Märchen und dem Musical von Stiles und Drewe, dass anders sein okay ist und man sich nicht zu verstecken braucht, wird nur ganz beiläufig aufgelöst. Auch dieses Manko kann man ebenso wie die unausgeprägten Charaktere gut und gern der Regie zuschreiben. Dreht man an dieser Stellschraube lässt sich aus „Mein lieber Schwan-HONK!“ sicherlich viel mehr herausholen.</p>
<p class="Body">Bedauerlicherweise haben wir in Deutschland keine Off-Kultur, wie sie sich am Broadway und im West End etabliert hat. Nicht nur diese Tatsache, sondern auch die Wahl der Spielstätten mitten in Nordrhein-Westfalen anstatt in den Musicalhochburgen Deutschlands, sind ein Grund dafür, dass eine Vielzahl von Tourterminen bereits kurz nach Premiere abgesagt wurden. Dennoch muss dem Mut für ein solches Projekt Respekt gezollt werden. Die deutsche Musicalszene braucht diese Impulse.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Casino Hohensyburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>28. April 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Chris Brewer, Maaike Schuurmans</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Buch<span class="Bold"> / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Anthony Drewe / Georges Stiles<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Casino Hohensyburg</span></div>
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		<title>Bernie Blanks – back on skates!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/bernie-blanks-back-on-skates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2004 13:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Starlight Express]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elf Jahre nach seiner letzten Show als Deutschland beliebtester Rusty kehrt der smarte Amerikaner wieder auf die Bühne des Starlight Express Theaters in Bochum zurück: Am 02. Juni feierte vor ausverkauftem Haus seine 3. Premiere als junge Dampflok Rusty. „Dass das meine dritte Rusty-Premiere in Bochum ist, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich war ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Elf Jahre nach seiner letzten Show als Deutschland beliebtester Rusty kehrt der smarte Amerikaner wieder auf die Bühne des Starlight Express Theaters in Bochum zurück: Am 02. Juni feierte vor ausverkauftem Haus seine 3. Premiere als junge Dampflok Rusty. „Dass das meine dritte Rusty-Premiere in Bochum ist, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Ich war super aufgeregt und unheimlich nervös, aber es hat gut geklappt. Es war zwar nicht perfekt, aber ich war zufrieden und das Publikum hat Spaß gehabt. Die Stimmung in der Halle war gestern einfach bombastisch!“</p>
<p class="Body">Wir treffen Bernie Blanks einen Tag später – noch sichtlich gerührt von den vielen Emotionen, die ihm am Vorabend entgegenschlugen. „Schon bei der ersten Szene – die Mädels und ich fuhren von der dritten Etage herunter– kam eine Welle von Aufregung und Liebe aus dem Publikum. Schon da war ich emotional ganz hin und weg.“</p>
<p class="Body">Eineinhalb Stunden vor Showbeginn müssen sich alle Darsteller von „Starlight Express“ im Theater eingefunden haben. Dieses so genannte Sign-In gilt auch für Hauptdarsteller. Und so sitzt Bernie Blanks um 19 Uhr zusammen mit Richard Woodford (Electra), Lothair Eaton (Papa) und Kapa Kitchen (Caboose) in der Gemeinschaftsgarderobe und beginnt seine tägliche Vorbereitungsroutine mit dem Schminken.</p>
<p class="Body"> „Wir schminken uns alle selbst. Am Anfang bekommen wir noch Hilfe von den Maskenbildnern, die die eine Seite des Gesichts vorschminken und wir „üben“ dann an der anderen Hälfte. Aber im normalen Alltag machen wir dann alles allein. Die Maskenbildner kontrollieren uns aber alle paar Wochen und geben Verbesserungstipps. Zum Glück geht das bei mir recht schnell, bei Electra dauert das jeden Tag mehr als 30 Minuten.“</p>
<p class="Body">Plötzlich kommt Choreographin Debbie Hearnden in die Garderobe und instruiert jeden Darsteller bei welchen Bewegungen die Details noch besser ausgearbeitet werden müssen oder wo sich während der letzten Show Fehler eingeschlichen hatten. Auch das gehört zur täglichen Routine dazu.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1310">
<div class="style_2">
<p class="Body">Keine 20 Minuten später ist die optische Verwandlung abgeschlossen und es geht weiter zum 10-minütigen obligatorischen Vocal Warm Up. Das Skate Warm Up machen weder Bernie Blanks noch Richard Woodford mit: „Das heißt nicht, dass ich unaufgewärmt auf die Bühne gehe, aber eben ohne Skate Warm Up. Meine Show ist so schon schwierig genug und ich brauche viel Kraft dafür.“ erklärt Bernie Blanks sehr einleuchtend.</p>
<p class="Body">15 Minuten vor der Show schlüpft der durchtrainierte 40-Jährige in sein Kostüm und versteckt seine braune Wuschelmähne unter dem Helm, den er in seiner ersten Szene – einer rasanten Abfahrt von der obersten Ebene quer durch den gesamten Saal – tragen wird. Knapp drei anstrengende Stunden später ist auch die letzte Zugabe gegeben und das begeisterte Publikum durch „Abklatschen“ befriedigt. Bei keiner anderen Show kommen Künstler und Zuschauer so dicht zusammen, dass sie einander die Hand reichen!</p>
<p class="Body">Wenige Minuten später steht der populäre Hauptdarsteller schon an der Backstage-Door und gibt fleißig Autogramme, lässt sich mit Fans fotografieren. „Starlight Express“ hat ganz besondere Fans: von 8 bis 80 Jahren ist alles vertreten und jeder hat seine Meinung zu dem Musical und „seinen“ Darstellern. „Manbekommt auch während der Show viel von den Fans mit. Das ist fantastisch! Wenn sie mir dann nach der Show noch etwas Nettes zu sagen haben, find ich das super! Natürlich bekomme ich auch manchmal negatives Feedback&#8230; Ich bin mit einem sehr guten Sprichwort aufgewachsen: „If you don’t have something nice to say, keep your mouth shut!” Das sagt alles. Ich würde auch nie zu jemand hingehen, den ich gerade auf einer Bühne gesehen habe und ihm sagen, was mir nicht gefallen hat.“</p>
<p class="Body">Dass es den in Spanien geborenen Bernie Blanks immer wieder nach Bochum zieht, liegt vor allem daran, dass er sich in Deutschland sehr wohl fühlt. „Das hängt damit zusammen, dass ich gerade als junger Mann viele Jahre in Deutschland verbracht habe, in denen ich mich sehr entwickelt habe und von meinem Umfeld geprägt wurde. Als ich die letzten Monate in Amerika war, ist mir wieder sehr bewusst worden, dass ich dort nichts vermisse und mir Deutschland insgesamt viel besser gefällt.“ Das Angebot des Produzenten, die Rolle von Rusty erneut zu übernehmen, war zwar verlockend, aber leicht hat er sich die Entscheidung nicht gemacht: „Als ich den Anruf in den USA erhalten habe, musste ich wirklich lange überlegen. Fast einen Monat habe ich mir Zeit gelassen, aber schließlich hat die Nostalgie gesiegt. Ich dachte mit, dass ich eine solche Chance wohl kaum noch einmal bekommen würde. Außerdem haben in den letzten zwölf Jahren so viele Leute gefragt, wann ich endlich wieder als Rusty auf der Bühne stehen würde. Da habe ich mir einen Ruck gegeben und nun bin ich wieder hier.“</p>
<p class="Body">Was genau macht den Reiz aus, diese Rolle gerade in Bochum zu spielen? „Ich habe in einigen anderen Produktionen von „Starlight Express“ mitgespielt und viele gesehen, aber die hier in Bochum ist einfach die beste: Die Bühne, die Kostüme, die Halle – alles ist perfekt für „Starlight Express“. Nur einen Tag nach seinem letzten Gala-Auftritt auf der CeBit im Februar begannen die kräftezehrenden Proben. Auf das Erlernte von früher konnte der ehemalige Kunstturner kaum zurückgreifen: „Ich musste alles neu lernen. Schließlich ist es zwölf Jahre her, dass ich das das letzte Mal gespielt habe. Also habe ich habe mit den anderen neuen Darstellern jeden Tag drei Stunden Skate-Training gehabt und die neuen Choreographien gelernt. Es gibt ja nicht nur die beiden ‚neuen’ Songs, viele der alten Choreographien sind verändert worden. Und wenn ich eine Show beendet habe, vergesse ich das meiste ganz schnell… Deshalb brauchte ich die Zeit, um alles wieder zu lernen.“</p>
<p class="Body">Doch der ‚neue’ „Starlight Express“ mit den zusätzlichen Rollbahnen und Songs gefällt ihm sehr gut. „Ich mag die neuen Songs und die neue Bühne ist auch superklasse. ‚Crazy’ ist eine lustige Nummer, die nicht nur dem Publikum sehr gut gefällt. Aber gerade diese Szene ist echte Knochenarbeit.“ Bei „Starlight Express“ kommt es ganz besonders darauf an, dass sich die Darsteller an die vereinbarten Timings halten. Viel Platz für Bewegungsspielraum oder gar Improvisation bleibt da nicht. „Alle Wege sind absolut ausgetimed und man muss sich genau an die Absprachen halten, damit keine Unfälle passieren. Viel Freiraum gibt es bei den Rennen also nicht.“ Doch auch nach unzähligen Shows als Dampflok versucht Bernie Blanks der träumerischen Dampflok seinen eigenen Stempel aufzudrücken: „Ich hoffe, das ich den Rusty ganz anders spiele als alle anderen und mein gewisses Etwas auch für dass Publikum spürbar ist. Es ist mein Job als Schauspiele und Sänger, mein eigenes Ich und meine eigenen Ideen mit einzubringen. Und dazu gibt es auch bei „Starlight Express“ geeignete Szenen.“ Wer eine Rolle so oft – auch außerhalb Deutschlands und auf diversen Galas übernommen hat – muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie viel Bernie Blanks in Rusty steckt? Die Antwort kommt prompt: „Ich bin Rusty! Total! Deshalb habe ich auch so viel Freude daran, diesen kleinen Jungen zu spielen, der all diese Enttäuschungen erlebt und leidet, aber trotzdem immer noch Kraft und Hoffnung schöpfen kann. Genauso bin ich persönlich auch.“</p>
<p class="Body">„Starlight Express“ ist nach wie vor eine der anstrengendsten Shows im Musicalbusiness – wenn nicht sogar die anstrengendste! Das man hierfür einen Ausgleich braucht, ist selbstverständlich. Für Bernie Blanks ist regelmäßiger Sport Ausgleich und Meditation zugleich: „Drei bis vier Mal pro Woche ins Studio ist meine Art zu meditieren. Das ist für mich super entspannend. Außerdem lese ich viel und schreibe sehr gern. Ich schreib einfach alles auf, was mir auf der Seele liegt: meine Gedanken, Gedichte, Erfahrungen… Das ist ein schöner Ausgleich zur Bühnenarbeit.“</p>
<p class="Body">Wenn der eigene Name so sehr mit einer bestimmten Rolle verwachsen ist, wird dieser Part dann automatisch zur Traumrolle? „Nein. Rusty ist weder meine Lieblingsrolle noch ist „Starlight Express“ mein liebstes Musical. Rusty passt einfach zu mir. Ich hatte sehr viel Glück mit dieser Rolle und natürlich viel Erfolg. Von allen Rollen, die ich in meinem Leben bisher gespielt habe, ist Rusty vielleicht die Nummer 2. An erster Stelle steht ganz klar Jesus in „Godspell“. Das war ein Engagement, dass mir sehr viel Spaß gemacht hat und mir auch persönlich viel gebracht hat.“</p>
<p class="Body">Bernie Blanks hat nichts verlernt oder ist gar eingerostet. Charmant führt er das Ensemble an: mal bemitleidenswert und getriezt von den Diesel-Loks, mal den Tränen nahe auf der Suche nach dem Starlight Express, dann wieder kämpferisch vor seinem großen Rennen, wo er es allen zeigt und dabei immer (un)glücklich verliebt in seine Pearl. Bernie Blanks beherrscht alle diese Facetten und zieht so alle Sympathien auf sich. Gerade seine kleineren schauspielerischen Einlagen, wenn er als Außenseiter abseits der anderen Züge steht und schmollt oder frustriert drein schaut, sorgen dafür, dass alle anderen – auch der immer wieder geniale Richard Woodford als Electra, Chris Barron als stimmgewaltiger Greaseball und Kapa Kitchen als wunderbar hinterhältiger Bremswagon Caboose – neben ihm verblassen. Derartige Comebacks darf es in der deutschen Musical-Szene gern öfter geben, doch es ist zu vermuten, dass die Allerwenigsten nach mehr als 10 Jahren noch die gleiche gesangliche Qualität bieten und dies mit der hinzugewonnenen (Bühnen-)Reife so überzeugend kombinieren können wie Bernie Blanks.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.bernieblanks.de/">www.bernieblanks.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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