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	<title>Alice!-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Alice!-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Modernes Musiktheater zum Abgewöhnen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 15:36:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Kind kennt Lewis Carrolls phantasievolle Geschichte der kleinen Alice, die in ihrem Wunderland auf allerlei wundersame Gestalten trifft: der verrückte Hutmacher, der weiße Hase, die Herzkönigin, Diddeldum und Diddeldei (Humpty Dumpty), die Grinsekatze und Raupe Absolem nicht zu vergessen. Nach dem deutlich bekannteren „Black Rider“ ist „Alice“ bereits die zweite Zusammenarbeit von Tom Waits ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Kind kennt Lewis Carrolls phantasievolle Geschichte der kleinen Alice, die in ihrem Wunderland auf allerlei wundersame Gestalten trifft: der verrückte Hutmacher, der weiße Hase, die Herzkönigin, Diddeldum und Diddeldei (Humpty Dumpty), die Grinsekatze und Raupe Absolem nicht zu vergessen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2920 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525760_alice_02_c_kerstin_schomburg-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525760_alice_02_c_kerstin_schomburg-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525760_alice_02_c_kerstin_schomburg-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525760_alice_02_c_kerstin_schomburg.jpg 975w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nach dem deutlich bekannteren „Black Rider“ ist „Alice“ bereits die zweite Zusammenarbeit von Tom Waits (Musik) und Robert Wilson (Regie, Design und Visual Concept der Originalproduktion) für die Theaterbühne. Premiere hatte das vom Verlag Felix Bloch Erben als Avantgarde-Musical bezeichnete Stück bereits 1992.</p>
<p>Das Theater Lübeck hat– entgegen seiner sonst so erfolgreichen Art einen Musical-Klassiker zu zeigen – in dieser Spielzeit dieses sicherlich nicht Mainstream-taugliche Musiktheaterstück auf den Plan gesetzt.</p>
<p>Die Besetzung besteht vorrangig aus Schauspielern, was aber bei diesem Stück am Ende nicht ausschlaggebend ist, da es beim vorherrschenden Sprechgesang nur ganz am Rande auf Gesangstalent ankommt.</p>
<p>Schon der Auftakt, der wohl Lewis Carroll in seinem Gedankenschloss zeigen soll, ist sehr verstörend, hängen in seinem Zimmer doch allerhand seltsame Fotos an den Wänden. Dass er beginnt die erwachsene Alice zu fotografieren und im Hintergrund dasselbe Motiv jeweils mit einem Kind erscheint, entbehrt jeglicher Logik. Schlussendlich „geht“ Alice durch eines dieser Fotos und landet in ihrem Wunderland.</p>
<p>Dort ist alles in Weiß und mit Buntstiftzeichnungen der Kulissen (Tische, Küche, Blumen, etc.) umgesetzt. Optisch passiert auf der Bühne (Luisa Wandschneider) nicht viel. Man fühlt sich auf irritierende Weise an eine Irrenanstalt erinnert. Denn auch Alices Suche nach dem weißen Hasen und ihr immer wieder durchdringender Wille nach der Rückkehr in ihr Zuhause wirken bisweilen vollkommen orientierungslos und sinnfrei.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-2918 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525843_alice_06_c_kerstin_schomburg-267x400.jpg" alt="" width="218" height="327" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525843_alice_06_c_kerstin_schomburg-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/06/1581525843_alice_06_c_kerstin_schomburg.jpg 434w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" />Das Theater empfiehlt dieses Stück bewusst erst ab 14 Jahren, aber auch mit über 40 Jahren überfordert einen diese Inszenierung von Malte C. Lachmann. Und auch wenn Tiago Manquniho als Choreograph genannt ist, fragt man sich unweigerlich, was er denn genau tänzerisch aufbereitet hat, denn Tanzsequenzen bleiben einem beim besten Willen nicht in Erinnerung.</p>
<p>Tom Waits ist musikalisch keine leichte Kost, was sich im Laufe des Abends immer wieder bestätigt. Verstörender Sprechgesang, disharmonische Melodien und dazu noch deutsche Texte (Wolfgang Wiens), die in den Ohren schmerzen. Sechs Musiker und sieben Darsteller bemühen sich redlich, hier etwas Ansprechendes für das Publikum zu zeigen, doch der Funke springt zu keinem Zeitpunkt über.</p>
<p>Astrid Färber überzeugt als hilflose und verwirrte Alice, und dass sie gesanglich mehr zeigen könnte, klingt an der ein oder anderen Stelle durchaus an. Die übrigen Darsteller stehen jeweils in bis zu acht Rollen auf der Bühne, wobei jeder sein eigenes Highlight zu setzen weiß: Andreas Hutzel als eher gruseliger, irgendwie pädophil anmutender weißer Hase, Lilly Gropper als durchgeknallte Herzogin, Susanne Höhne als gefährliche und gnadenlose Herzkönigin, Will Workman als hektischer, strenger Hutmacher, Heiner Kock als exzentrischer Frosch und Henning Sembritzki als besserwissende Raupe und zottelige Grinsekatze.</p>
<p>Es ist schwer, die bekannte Handlung in diesem Wirrwarr an Dialogen und selten passenden Songs wiederzuerkennen. Wären nicht die bekannten Charaktere würde dies gänzlich misslingen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass dieses „Avantgarde-Musical“ eine Ausnahme in Lübeck bleibt und man sich in der kommenden Spielzeit wieder auf weniger avantgardistische und leichter bekömmliche Unterhaltung besinnt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lübeck</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Premiere:</strong> 8. Februar 2020</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Astrid Färber, Andreas Hutzel, Lilly Gropper, Susanne Höhne, Will Workman, Heiner Kock, Henning Sembritzki</span></span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Malte C. Lachmann / Tom Waits</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Kerstin Schomburg<br />
</span></div>
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		<title>Sehr komplexe Adaption mit guter szenischer Umsetzung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sehr-komplexe-adaption-mit-guter-szenischer-umsetzung/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2017 20:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Alice!]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[PAN.OPTIKUM]]></category>
		<category><![CDATA[Rapucation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alice und ihre wundersamen Erlebnisse im Kaninchenbau sind spätestens seit der Tim Burton Verfilmung mit Johnny Depp und Anne Hathaway (2010) der breiten Masse ein Begriff. Doch Lewis Carrolls Buch von 1865 wurde schon zuvor zahlreich verfilmt; am bekanntesten wohl die Disney-Version von 1951. Auch Bühnenadaptionen gab es einige, doch in einem Musical haben verrückter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alice und ihre wundersamen Erlebnisse im Kaninchenbau sind spätestens seit der Tim Burton Verfilmung mit Johnny Depp und Anne Hathaway (2010) der breiten Masse ein Begriff. Doch Lewis Carrolls Buch von 1865 wurde schon zuvor zahlreich verfilmt; am bekanntesten wohl die Disney-Version von 1951. Auch Bühnenadaptionen gab es einige, doch in einem Musical haben verrückter Hutmacher, Grinsekatze und Märzhase bisher nichts Gutes von sich hören lassen. Frank Wildhorns „Wonderland“ floppte 2011 am Broadway mit nur vier Wochen Laufzeit. Ob die im Januar 2017 in Edinburgh gestartete UK-Tour mit Kerry Ellis als Alice erfolgreicher wird, muss sich zeigen.</p>
<p><span style="color: #000080;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1968 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_8_2dbd473301-267x400.jpeg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_8_2dbd473301-267x400.jpeg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_8_2dbd473301-768x1151.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_8_2dbd473301-683x1024.jpeg 683w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_8_2dbd473301.jpeg 910w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></span>In Darmstadt hat nun Sigrun Fritsch ihre sehr freie Adaption des Kinderbuchklassikers auf die Bühne der Kammerspiele gebracht. Die Berliner Initiative Rapucation (Robin Haefs) und das Freiburger Aktionstheater PAN.OPTIKUM (Sigrun Fritsch) erarbeiten seit sechs Jahren gemeinsame Projekte für und mit Kindern und Jugendlichen. Zugrunde liegt immer die Kombination von Schauspiel, Rap und Tanz. Auch für „Alice!“ haben sich zahlreiche Darmstädter Jugendliche gemeldet, die freiwillig und aus Spaß an der Freud ihr Können unter Beweis stellen. Die über 30 Jugendlichen haben unterschiedlichste Hintergründe – von Flüchtlingskindern bis hin zu tanz-, schauspiel- und gesangserfahrenen Teenagern ist alles vertreten. Diesen bunten Haufen zu einer harmonischen Einheit zu machen, war sicherlich keine leichte Aufgabe, doch es gelingt Fritsch und Haefs.</p>
<p>„Alice!“ wurde als ‚Schauspiel mit Musik’ angekündigt. Die Musik stellt sich als leider recht eintöniger Rap heraus, der zwar inhaltlich gute Botschaften vermitteln möchte, jedoch in fast allen Songs gleich klingt. Somit kann man nicht von einem musikalischen Highlight sprechen.</p>
<p>Ein so großes Ensemble sinnhaft zu platzieren, ist eine Herausforderung. Doch Fritsch hat 12 bewegliche Bühnenelemente als einzige Kulissen für ihre Inszenierung vorgesehen und die Nachwuchskünstler sind viel damit beschäftigt, diese in Position zu schieben und mit Keilen (!) zu arretieren. Außerdem bietet diese vielfältige Spielwiese unzählige Möglichkeiten, um 30 Darstellern Raum zu geben.</p>
<p>Die Szenenbilder, die mithilfe dieser Blöcke entstehen, sind zum Teil sehr gelungen (bspw. der Fluss, den Alice durchquert oder die Gerichtsverhandlung der beiden (!) Hutmacher), auch wenn man teilweise sehr viel Phantasie braucht, um aus dem schwarzen Raum mit schwarzen Quadern die bunte, blühende Welt zu erschaffen, in der Alice ihre Abenteuer besteht.</p>
<p>Der Märzhase steht bei dieser Produktion übrigens gleich sieben Mal auf der Bühne. Doch diese Hasen sind das verbindende Element. Sie sind in jeder Szene präsent – sei es nun aktiv oder als diejenigen, die sich &#8211; gern auch mal spielerisch &#8211; um die korrekte Platzierung der Blöcke kümmern. Die Hasen sind es auch, die den größten Rap-Anteil haben: „Alles, was wir können“, „Ich falle“ oder das finale „Es wird niemals wie es war, aber alles wieder gut“ sind moderne, gut getextete Raps, die einigen Jugendlichen erfrischend leicht über die Lippen gehen.</p>
<p><span style="color: #000080;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1967 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_7_4c6e1796cd-267x400.jpeg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_7_4c6e1796cd-267x400.jpeg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_7_4c6e1796cd-768x1151.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_7_4c6e1796cd-683x1024.jpeg 683w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/csm_Alice_Robert_Schittko_Bild_7_4c6e1796cd.jpeg 910w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" /></span>Das Tanzelement ist dagegen weniger ausgeprägt. Vielmehr bewegen sich die Darsteller in mehr oder weniger präzisen Abfolgen über die Bühne und Kulissen. Einzig nach der finalen Auseinandersetzung von Alice mit der roten Königin, in der sie die Herrscherin mit dem Glauben an sechs unmögliche Dinge in die Flucht schlägt, gibt es eine ansatzweise durchchoreographierte Szene vor einem großen Spiegel.</p>
<p>Die Macher richten sich mit ihrem Stück an Jugendliche, wollen mit „Alice!“ deren Probleme reflektieren und die Teenager dort abholen, wo auch immer sie gerade in ihrem Leben stehen. Alice befindet sich laut Fritsch, die mit ihrem Stück Lewis Carrolls Werk auf den Kopf stellen möchte, gerade in einem Zustand ständiger Verwandlung, mit dem sich insbesondere Heranwachsende gut identifizieren können sollen. Das ist etwas an den Haaren herbeigeholt und wird im Laufe der 80-minütigen Spielzeit auch nicht weiter vertieft.</p>
<p>Interessant ist, dass das Stück laut Theater-Website ab 13 Jahren empfohlen wird, während auf dem Ticket eine Altersempfehlung von 15 Jahren abgedruckt war. Ehrlich gesagt ist dieses Stück allenfalls für Abiturienten mit Deutsch-Leistungskurs und Theater-Besucher mit einer ausdrücklichen Vorliebe für experimentelles Theater geeignet. Es ist weder inhaltlich leichte Kost, noch inszenatorisch oder tänzerisch so kurzweilig umgesetzt, dass man den pädagogischen Anspruch erkennen könnte, den die Kreativen von Rapucation und PAN.OPTIKUM vertreten.</p>
<p>Dass „Alice!“ sehr frei nach Carroll entstanden ist, merkt man deutlich. Es fallen zwar immer wieder bekannte Namen wie Hutmacher, Jabberwocky oder rote Königin, aber die Handlung ist nur entfernt angelehnt an die Originalgeschichte und durch die Vielzahl an Hasen, den doppelten Hutmacher, die fehlende Grinsekatze, dafür aber mit Hund, fällt es dem Zuschauer schwer, einem roten Faden zu folgen. Auch diese Interpretation ist kein Baustein in der Erfolgsgeschichte von „Alice“ als Musical.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kammerspiele, Darmstadt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">16</span>. Februar 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Rapucation / PAN.OPTIKUM<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Robert Schittko<br />
</span></div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/sehr-komplexe-adaption-mit-guter-szenischer-umsetzung/">Sehr komplexe Adaption mit guter szenischer Umsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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