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	<title>Alex Melcher-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Alex Melcher-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Diese Hit-Show zündet leider so gar nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 22:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Julia Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[April van Amelsvoort]]></category>
		<category><![CDATA[Bat out of Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Steinman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht sehen möchte oder aber die Ticketpreise seitens der Stage Entertainment einmal mehr zu hoch angesetzt wurden. Denn eine Auslastung von 25-30 % auf einem Samstagabend keine vier Wochen nach der Premiere ist eher traurig.</p>
<p>Dabei hat die Show durchaus Potential, denn ein futuristisches Setting, kantige Charaktere und mehrere parallele Handlungsstränge erlauben es vielen Zuschauern, sich irgendwo im Laufe des Abends mit einer der handelnden Figuren zu identifizieren.</p>
<p>Natürlich erinnern die gegen das Establishment aufbegehrenden „Loser“ sowohl von ihrem Wohnort (einer Art Schrottplatz im U-Bahn-Tunnel-System) als auch vom groben Plot her nicht nur flüchtig an die Rebellen aus „We Will Rock you“. Während aber „WWRY“ seit vielen Jahren stationär bzw. auf Tour sehr erfolgreich ist, wäre ich überrascht, wenn „Bat out of Hell“ eine ähnliche Karriere beschieden ist.</p>
<p>Eine Gemeinsamkeit der beiden Shows ist Alex Melcher: In der Deutschlandpremiere von „WWRY“ begeisterte er als aufmüpfiger Galileo, in „Bat out of Hell“ wechselt er die Seiten und spielt den erfolgbesessenen, rücksichtslosen Falco, der mit seinem Weltunternehmen alle um sich herum unterdrückt. Auch seine Frau und Tochter macht er mit Medikamenten gefügig und / oder hält sie an einer sehr kurzen Leine.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2395 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das was folgt, ist vorhersehbar: Falcos Tochter Raven entdeckt, dass ihre Eltern sie von der realen Welt ferngehalten haben, begehrt dagegen auf, findet einen Weg zu den „Losern“, verliebt sich in deren Anführer Strat, kämpft mit ihm gegen ihren Vater, muss erleben, wie Strat von Falco fast umgebracht wird, aber am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf und es gibt ein Happy End für Raven und Strat. Nebenbei finden auch Ravens Eltern wieder zueinander, die sich im Laufe der Jahre weit auseinandergelebt hatten, und Falco kehrt nach einem beherzten Sprung ins kühle Nass wieder zu seiner Sloane zurück.</p>
<p>Optisch macht die Show richtig viel her. Die cleveren Kulissen (Jon Bausor) und verschiedenen Spielebenen sowie der Einsatz von Feuereffekten, Laser, Video (Finn Ross) und ausgeklügelter Lichttechnik (Patrick Woodroffe) machen viel Spaß.</p>
<p>Jay Steib (Regie) und Emma Portner (Choreographien) machen einen ebenso guten Job wie die Live-Band (Musikalischer Supervisor Michael Reed), aber die Show leidet unter dem schwachen Buch (deutsche Übersetzung: Roland Schimmelpfennig) und den argen Verständnisschwierigkeiten der holländischen Hauptdarsteller, die sich mit den deutschen Songtexten von Frank Ramond sichtlich abmühen. Auch, dass die 16 Tänzer die Choreographien alles andere als synchron und sauber tanzen, trübt das Vergnügen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2391 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Robin Reitsma und April van Amelsvoort geben das junge Liebespaar Strat und Raven. Sie spielen mit einer schönen Energie, sind aggressiv, wenn es passt, und zeigen Gefühle, wo man sie erwartet. Beide haben ihren eigenen Kopf und zeigen auch stimmlich, dass sie nicht ohne Grund die Hautrollen bekommen haben.</p>
<p>Das Elternpaar wird von Alex Melcher und in der besuchten Vorstellung Anna Julia Rogers (ansonsten Willemijn Verkaijk) gespielt. Zwischen den beiden sprühen die Funken – wahlweise vor Verärgerung oder vor Leidenschaft. Sie ergänzen einander gut und ihr intensives Spiel und Gesang begeistern.</p>
<p>Zu erwähnen ist noch Tom van der Ven als Tink, der zwischen seiner Liebe zu Strat, der Eifersucht auf Raven und dem Drang mit den „Großen“ mithalten zu wollen, hin und hergerissen ist. Er spielt sehr nachdrücklich und man hat unweigerlich Mitleid mit ihm.</p>
<p>Was im internationalen Kontext aufgrund der mangelnden Bekanntheit von „Tanz der Vampire“ sicherlich unproblematisch ist, fällt im deutschsprachigen Raum sehr stark ins Gewicht: Mehrfach hat Steinman bei sich selbst geklaut und Stücke wie „Was ist schon dabei“ oder andere Songelemente aus „Tanz der Vampire“ in „Bat out of Hell“ eingebaut. Besonders schräg wird es dann, wenn die Sträflinge zur im Musicalbereich mehr als nur vage bekannten Melodie von „Unstillbare Gier“ anfangen ihr Leid zu klagen. Man hat den eigentlichen Kontext diese Melodie so stark im Kopf, dass sich die neue Szene hierzu einfach nicht fügen möchte.</p>
<p>Was von dieser als „Rock-Spektakel“ beworbenen Show bleibt, ist eine Story, die nur mit viel Mühe funktioniert und Meat Loafs Hits, die &#8211; leider auch aufgrund der schlechten Tontechnik &#8211; schlichtweg nicht zünden wollen. Das fast leere Theater tut sein Übriges, um erst gar keine Stimmung aufkommen zu lassen. Schade.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Dezember 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Robin Reitsma, April van Amelsvoort, Alex Melcher, Anna Julia Rogers, Tom van der Ven</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jay Steib / Jim Steinman </span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Specular / Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Ein wenig charismatisches Liebespaar in den Wirrungen der Maueröffnung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-wenig-charismatisches-liebespaar-in-den-wirrungen-der-maueroeffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 16:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Böhringer]]></category>
		<category><![CDATA[Dorina Maltschewa]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Brandt]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Lindenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Waller]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast sechs Jahre nach der Uraufführung im Berliner Theater am Potsdamer Platz findet „Hinterm Horizont“ seinen Weg nun nach Hamburg. Udo Lindenberg kennt in Hamburg jeder – wohnt er doch seit jeder im angesehen Atlantic Hotel. Folglich setzt die Stage Entertainment in ihrer Vermarktung vollkommen auf den „Udo-Faktor“ anstatt auf die abwechslungsreiche Liebesgeschichte zwischen dem Musiker und dem Mädchen aus Ost-Berlin. Dass der Panikrocker aber durchaus polarisiert und das auch nicht gerade wenig, könnte die ohnehin schon kurze Spielzeit bis zum Sommer 2017 zusätzlich erschweren.</p>
<p>Ulrich Waller zeichnet die Geschichte von Udo und Jessy nach, die sich zum ersten Mal bei Udos einzigem DDR-Konzert im Oktober 1983 begegnen. Das Ergebnis einer leidenschaftlichen Nacht in Moskau einige Jahre später heißt Steve und macht seiner Mutter heutzutage das Leben schwer. Eine Journalistin findet heraus, dass da mal was war und interviewt Jessy. Zum Schluss lernt Steve sogar noch seinen richtigen Vater kennen und alle Leiden der letzten 20 Jahre sind vergessen.</p>
<p>Das Operettenhaus ist deutlich kleiner als das Theater am Potsdamer Platz, daher mussten einige Kulissen angepasst werden. Durch die Kompaktheit überzeugen die Ost- und Westwohnküchen noch mehr, der über allem schwebende Hut wirkt noch imposanter und die Mauer-Elemente, die als Leinwand fungieren, setzen das Geschehen noch besser ins Szene.</p>
<p>Alex Melcher übernahm die Hauptrolle nur eine Woche vor der Premiere, da sich Serkan Kaya bei den Proben schwer verletzt hatte. Natürlich kannte Melcher den Part, den er bereits in Berlin gespielt hatte. Doch eine kleinere Bühne, leicht angepasste Texte und drei neue Songs machten umfangreiche Proben und die Absage der ersten Preview erforderlich. Auffallend an seiner Interpretation ist, dass er Udo Lindenberg nicht nachmacht, sondern in den Dialogen „er selbst“ ist und nur dann in den typischen Udo-Slang verfällt, wenn sich sein Alter Ego beweisen oder schützen will, oder er in die Rolle des Rockstars schlüpft. Dieser Wechsel funktioniert jedoch sehr gut und lässt auch den Privatmenschen Udo am Geschehen teilhaben. Gesanglich fällt der Unterschied zum Original erst bei der Zugabe „Reeperbahn“ auf, die Udo Lindenberg gemeinsam mit Alex Melcher zum Besten gibt. Plötzlich herrscht eine ganz andere Stimmung im Saal. Die Zurückhaltung des Publikums ist verschwunden und alle bejubeln den Panikrocker.</p>
<p>Woher die Zurückhaltung und der dürftige Szenenapplaus in den vorangegangenen zweieinhalb Stunden rührt, kann man nur mutmaßen. Doch sicherlich liegt es auch daran, dass die Darsteller allesamt nicht sehr charismatisch oder liebenswert sind. Die komplette Show zielt auf die Lindenberg-Songs ab und berührt emotional nur, wenn die Szenen nach dem Mauerfall eigespielt werden oder Udo dazu aufruft auch „die verbliebenen Mauerreste in den Köpfen abzubauen“.</p>
<p>Weder Josephin Busch noch Nadja Petri können als junge bzw. heutige Jessy überzeugen. Sie wirken emotional kühl und sehr hart. Dies ändert sich auch in ihren Soli leider nicht.</p>
<p>Jessys Eltern und Bruder (Dorina Maltschewa als Mutter, Boris Böhringer als Vater und Marcus Schinkel als Bruder Elmar) spielen rollendeckend. Ihr Ost-Berliner Akzent wirkt authentisch und der Umgangston ist mehr hart als herzlich. Sie passen perfekt in das ostdeutsche Wohnzimmer, das mehr als nur ein Klischee ist.</p>
<p>Gänzlich unpassend wirkt Rainer Brandt als Minister. Seine Texte sind plump, sexistisch und für einen Minister der Staatssicherheit weder angemessen noch glaubwürdig. Er poltert wie ein Störfaktor über die Bühne und mehr als einmal fragt man sich: Soll das wirklich so sein? Aber einigen im Publikum scheint dieser Humor zu gefallen und man hört viele Lacher.</p>
<p>Einige Szenen, u. a. auch die im Ministerbüro, geraten deutlich zu lang. Hinzu kommen Tanznummern zu Instrumental-Rock, bei denen man sich auch eine deutliche Kürzung gewünscht hätte („Gitarren statt Knarren“, „Moskau“). Über Ungereimtheiten wie die Einspielung der „Tagesthemen“ als Jessys Vater am 9. November 1989 den Fernseher einschaltet, um zu erfahren, was dort zu den Mauerfall-Gerüchten gesagt wird, könnte man hinwegblicken, wenn die bekannten Songs zünden würden. Doch der Titelsong verpufft in disharmonischem Gesang der beiden Hauptdarsteller und „Ich lieb Dich überhaupt nicht mehr“ will so gar nicht zu den Stimmlagen der beiden Jessys passen. Vielleicht ist es auch die Songauswahl an sich, die dieses Musicals so unterkühlt wirken lässt.</p>
<p>Um einen Bezug zu Hamburg herzustellen, wurde immer wieder darauf verwiesen, dass Udo Lindenberg ja in Hamburg heimisch ist. Auch zwei Songs von Udo Lindenbergs letztem Album (&#8222;Einer muss den Job ja machen&#8220;, &#8222;Durch die schweren Zeiten&#8220;) wurden in die Hamburger Fassung integriert. Zusätzlich wurde der Schluss stärker auf die Reeperbahn ausgerichtet: Olivia Jones gibt (in einem bedauerlicherweise extrem schäbigen Kostüm) eine ihrer Kiez-Führungen, Hans Albers singt „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“, und trotzdem will der Funke nicht überspringen. Kaum jemand schunkelt im Publikum. Erst als Udo Lindenberg in denselben grünen Socken wie Melcher auf die Bühne schlurft und das Mikro schwingt, ändert sich dies schlagartig.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">10</span>. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alex Melcher, Josephin Busch, Dorina Maltschewa, Nadja Petri, Rainer Brandt, Boris Böhringer, Marcus Schinkel </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Udo Lindenberg / <span class="Bold">Ulrich Waller<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Rockmusical ohne viel Tamtam</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/rockmusical-ohne-viel-tamtam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jesper Tyden]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Idee zu einer konzertanten Aufführung von Andrew Lloyd Webbers Rockmusical kam Bernd Steixner (Musikalischer Leiter von „Les Misérables“ und Initiator der JCS-Konzertreihe) nachdem er Jesper Tydén auf dessen Solokonzerten mehrfach bei „Gethsemane“ auf dem Piano begleiten durfte: „Ich habe ihn daraufhin einfach gefragt, ob er nicht Lust hätte, die ganze Partie des Jesus zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Die Idee zu einer konzertanten Aufführung von Andrew Lloyd Webbers Rockmusical kam Bernd Steixner (Musikalischer Leiter von „Les Misérables“ und Initiator der JCS-Konzertreihe) nachdem er Jesper Tydén auf dessen Solokonzerten mehrfach bei „Gethsemane“ auf dem Piano begleiten durfte: „Ich habe ihn daraufhin einfach gefragt, ob er nicht Lust hätte, die ganze Partie des Jesus zu singen.“</p>
<p class="Body">Bernd Steixner hatte von Anfang an eine ganz genaue Vorstellung, wen er für welche Rolle besetzen würde. Ob allerdings auch alle Zeit hatten, das Projekt neben ihren Engagements durchzuführen, war unklar. Letztlich war es, was die Künstler auf der Bühne anging, doch alles viel leichter als erwartet: „Alle von mir gefragten Darsteller waren von der Idee sofort begeistert. Und obwohl ich ihnen keine feste Gage garantieren konnte, machten alle aus Liebe zu „Jesus Christ Superstar“ mit. Es ist schon toll, wenn man sich seine Traumcast selbst zusammenstellen kann.“ beschreibt Bernd Steixner den Audition-Prozess, der keiner war. Mit Jesper Tydén als Jesus, Alex Melcher als sein Widerpart Judas, Ann Christin Elverum als Maria Magdalena, Alex Lycke als Pilatus, Perrin M. Allen als Herodes, Tom Tucker als Kaiaphas, Seth Lerner als Annas, Michael Kelley als Simon und Veit Schäfermeyer als Petrus hatte Bernd Steixner nahezu ausschließlich Darsteller um sich geschart, mit denen er bereits in Essen bei „Elisabeth“ oder bei „Les Misérables“ im Theater des Westens zusammen gearbeitet hat.</p>
<p class="Body">Dennoch liefen die Proben für die Konzertreihe eher unkonventionell ab, da es bis zum ersten Auftrittsdatum am 15. November in Hamburg keine gemeinsamen Proben gab. „In Hamburg kamen zum ersten Mal alle zusammen. Bernd Steixner hat vorher mit den Sängern und Musikern einzeln oder in kleinern Gruppen geprobt.“ erinnert sich Jesper Tydén. Auch die Background-Chöre waren in Hamburg, Essen und Berlin jeweils andere und wurden unabhängig von den Protagonisten einstudiert.</p>
<p class="Body">Aufgrund der begrenzten Zeit aller Beteiligten, lag es nahe, „Jesus Christ Superstar“ konzertant auf die Bühne zu bringen: „Der Schwerpunkt liegt hierbei natürlich auf der Musik. Für uns als Darsteller bedeutet das, dass man mit einfachsten Mitteln, d. h. mit wenig Technik, versuchen muss, die Story wiederzugeben und nicht nur einzelne Songs. Da es keine regiegeführten Szenen gibt, ist man im Acting etwas freier.“ erläutert Jesper Tydén die speziellen Erfordernisse von „Jesus Christ Superstar – in concert“.</p>
<p class="Body">Die Aufführung in Hamburg stellte zudem eine besondere Herausforderung dar, da kaum einer der beteiligten Künstler oder Musiker bisher in der Neuen Flora auf der Bühne gestanden hatte. „Es war eine große Belastung, da so viel Unvorhergesehenes passieren kann. Außerdem gab es auch keine ‚szenischen’ Proben.“, erzählt Hauptdarsteller Jesper Tydén. „Aber das Publikum war super motivierend. Da hat sich die ganze Anspannung mit einem Schlag gelöst.“</p>
<p class="Body">Die Begeisterung des bedauerlicherweise überschaubaren Neue Flora-Publikums schien grenzenlos. Der Funke sprang schon nach den ersten Szenen auf die Zuschauer über. Denn allen Beteiligten auf der Bühne war ihr Engagement und die Leidenschaft für das Rockmusical deutlich anzumerken. Am überzeugendsten war die Judas-Interpretation von Alex Melcher. Er legte in alle Leidensfacetten des Jesus-Verräters so viel Intensität, dass er damit alle anderen an die Wand spielte. Jesper Tydén hatte vor allem in den ruhigeren Szenen kleine Schwierigkeiten damit, der explosiven Leistung von Alex Melcher etwas entgegenzusetzen. Jedoch betonte er die starke, kämpferische Seite von Jesus und machte so einiges wieder wett.</p>
<p class="Body">Schlichtweg grandios waren Michael Kelley als Simon und Alex Lycke als Pilatus. Beiden gelang eine perfekte Intonierung. Wer braucht da schon opulente Kostüme und Bühnenbilder?</p>
<p class="Body">Gleiches gilt für Tom Tucker, Seth Lerner und Veit Schäfermeier, die als Kaiaphas, Annas und Petrus eine hervorragende Besetzung abgaben. Besonders deutlich wurde die Leistung durch die Berücksichtigung des Songs ‚Then We Are Decided.’ „Dieser Song wurde &#8211; ebenso wie ‚Could we start again, please?’ &#8211; für die Verfilmung von „Jesus Christ Superstar“ hinzugefügt. Ich finde es ganz spannend, dass durch dieses Duett die Beziehung zwischen Kaiaphas und Annas deutlich gemacht wird und somit die Motive für ihr Handeln klarer werden.“ begründet Bernd Steixner die Wahl der Filmversion für die Konzertreihe.</p>
<p class="Body">Perrin M. Allen (ehem. Musikalischer Leiter von „Mamma Mia!“) ließ es sich nicht nehmen, aus seiner Rolle als König Herodes, die einzige bühnenfüllende Szene zu machen. Er rockte durch das Theaterparkett und zeigte auf der Bühne, dass er wesentlich mehr kann als „nur“ den Dirigentenstab zu schwingen. Dafür erntete er minutenlangen Szenenapplaus – nicht zuletzt auch deshalb, weil viele seiner Hamburger Kollegen mit im Publikum saßen.</p>
<p class="Body">Ann Christin Elverum wurde ein Opfer der an diesem Abend eher mäßigen Tontechnik: Ein nicht einwandfrei funktionierendes Mikrophon, machte es ihr unmöglich, sich gegen die laute Rockband durchzusetzen. Sie schien durch diese Unwägbarkeiten derart eingeschüchtert, dass sie nicht mehr als eine solide Leistung ablieferte, womit sie jedoch die Herzen der Zuschauer nicht wirklich erreichen konnte.</p>
<p class="Body">Alex Melcher zeigte am deutlichsten seinen Unmut über die Tücken des Sounds und brachte den Titelsong ‚Jesus Christ Superstar’ noch aggressiver zur Geltung als eigentlich erforderlich. Man spürte förmlich wie er sich den Frust aus der Seele sang. Bernd Steixner entschuldigt diese Mängel: „Es war ein großes musikalisches und logistisches Puzzle, das an diesem Tag zusammengefügt wurde.Ganz besonders schwierig war es für unsere beiden Tontechniker, denn die hatten natürlich nur die Probe am Nachmittag um sich mit der Situation vertraut zu machen. Da muss man dann schon kleine Abstriche in Kauf nehmen.“</p>
<p class="Body">Das Publikum nahm diese Schwächen nicht übel und applaudierte noch als die Darsteller und Musiker längst in die Katakomben der Neuen Flora entschwunden waren. Auch der Initiator zeigte sich sehr zufrieden: „Von der musikalischen Seite bin ich sehr zufrieden. Es war uns allen klar, dass ein solches Projekt gewisse Risiken birgt. Ich hatte zwar vorher mit fast allen Beteiligten geprobt, aber erst an diesem Tag kamen zum ersten Mal alle zusammen. Das verursacht natürlich am Tag selber einen unglaublichen Stress und man kann das nur wagen, wenn man sich auf seine Leute 100 %ig verlassen kann. Die Musiker haben ihre Sache wirklich großartig gemacht, das konnte man glaube nicht nur hören sondern auch sehen. Über die Sänger brauche ich kein Wort zu verlieren. Ich bin so stolz, diese Riege zusammen auf einer Bühne zu haben! Ich möchte keinen einzelnen hervorheben, denn ich denke alle waren perfekt für ihre Parts.“ Dem bleibt nichts hinzuzufügen.</p>
<p class="Body">Die große Leistung aller und der unermüdliche Einsatz haben sich gelohnt. Allerdings ist es sehr bedauerlich – um nicht zu sagen unentschuldbar – dass von Seiten der Stage Holding nicht mehr getan wurde, diese Eigeninitiative zu unterstützen. Denn die ansonsten recht gut geschmierte Werbe- und PR-Maschinerie wurde für diese Konzertreihe nicht zur Verfügung gestellt. Dass ein Großplakat im Foyer nicht ausreicht, um ein 2000 Plätze Theater zu füllen, dürfte jedem klar sein. Ein solch minimalistisches Marketing erstickt jeden Ehrgeiz im Kein und wird dem Anspruch und der erbrachten Leistung aller Beteiligten in keinster Weise gerecht.</p>
<p class="paragraph_style">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>15. November 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alex Melcher, Jesper Tydén</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Idee<span class="Bold"> / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Bernd Steixner  / Andrew Lloyd Webber<br />
</span></span></p>
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		<title>We Will Rock You &#8211; Kulissen &#038; Technik</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2007 07:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Vera Bolten]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 1000 Shows in Köln, die Spielzeit in Zürich wird bis Ende des Jahres verlängert und ab 24. Januar bekommen auch die Wiener ihre eigene „We Will Rock You“-Produktion. Dass zu einem erfolgreichen Musical nicht nur mitreißende Musik, eine gute Story und herausragende Darsteller (siehe Interview mit Vera Bolten) gehören, ist hinlänglich bekannt. blickpunkt ...</p>
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<p>Mehr als 1000 Shows in Köln, die Spielzeit in Zürich wird bis Ende des Jahres verlängert und ab 24. Januar bekommen auch die Wiener ihre eigene „We Will Rock You“-Produktion. Dass zu einem erfolgreichen Musical nicht nur mitreißende Musik, eine gute Story und herausragende Darsteller (siehe Interview mit <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.alexander-flint.de/Michaela/Musicals/ALT Musicalsite/html/v__bolten.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=833">Vera Bolten</a></span>) gehören, ist hinlänglich bekannt.</p>
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<p class="Body">blickpunkt musical hat einen Blick hinter den Vorhang des Kölner Musical Domes gewagt, denn schon die nackten Zahlen und Fakten sind beeindruckend: 107 Personen sind jeden Abend im Einsatz, um einen reibungslosen Showablauf zu gewährleisten, die Bühne ist 20 m breit, 16 m tief und der Bühnenturm 22 m hoch, das Gesamt-Equipment macht 20 Tonnen aus, allein die Videoinstallationen mit ihren 80 Einzelbildschirmen wiegen 4 Tonnen, das Soundsystem beachtliche 5 Tonnen und die Lichtanlage 10 Tonnen, 22 Musiker und 47 Darsteller sorgen jeden Abend in wechselnden Besetzungen für akustische und optische Unterhaltung.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p>Wir treffen Daniel Schult, einer von zwei Bühnenmeistern bei „We Will Rock You“, und lassen uns von ihm seinen zweifelsohne abwechslungsreichen Arbeitsplatz zeigen. Schult kennt das Zelt wie seine Westentasche, schon während „Gaudí“ (1996/97) war er hier beschäftigt. Während der Zeit von „Saturday Night Fever“, „Vom Geist der Weihnacht“ und „Jekyll &amp; Hyde“ war er beim Fernsehen als Bühnenmeister und Kulissenbauer beschäftigt, bis er im Oktober 2004 wieder in den MusicalDome zurückkehrte, um die Produktion von „We Will Rock You“ mit aufzubauen.</p>
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<p class="Body">Wir beginnen den Rundgang im Theatersaal: „Wir haben im Parkett 1200 Plätze und im Rang ca. 540.“, sagt Daniel Schult. Am augenfälligsten für das Publikum sind die Technikkabinen hinter den Sitzreihen: „Hinten sitzen Ton- und Lichttechnik und der Caller, der für den lückenlosen Ablauf der Show verantwortlich ist und mit allen Kollegen über Headsets in Kontakt steht.“ Aber auch die beiden Lichttechniker, die für jede Show ihre Arbeitsplätze links und rechts von der Bühne erklettern, kann man vom Zuschauerraum aus kaum übersehen: „Eigentlich ist so etwas im Theater nicht üblich, aber wir setzen die beiden Spotfahrer ganz bewusst so sichtbar ein, da wir mit unserer Show eine Rockkonzert-Atmosphäre erzeugen wollen.“</p>
<p class="Body">Wir gehen rechts hinter die Bühne und werden von Schult in einen dunklen, schallgedämpften, kleinen Raum geführt: „Hier in der Vocal Booth singen die Darsteller die Chornummern, wenn sie nicht auf der Bühne stehen. Die Live-Musik bekommen sie über Kopfhörer zugespielt und auf dem Monitor sehen sie den Dirigenten, damit die Einsätze stimmen.“ Dort wird aber nicht nur von bis zu 20 Personen parallel gesungen, sondern auch Kostümwechsel vorbereitet und nachgeschminkt, was bei dem begrenzten Platz eine organisatorische Meisterleistung ist.</p>
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<p class="Body">Wir betreten die Seitenbühne und müssen feststellen, dass der Platz hier im Gegensatz zu anderen Theatern sehr überschaubar ist. Es gibt kaum Stauraum für die Großkulissen wie das Heartbreak Hotel, die Bar oder den Thron der Killer Queen. Das Orchester wurde auf eine Art Balkon platziert. Parallel finden mitten zwischen den Kulissen auch noch die zahlreichen Quick Changes statt, da der Weg zu den Garderoben schlichtweg zu weit ist.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Daniel Schult erläutert, dass die Kulissen in den verschiedenen „We Will Rock Produktionen“ überall identisch sind: „Das Heartbreak Hotel ist eine massive Stahlkonstruktion, die schon allein aus Sicherheitsgründen sehr stabil gebaut ist.</p>
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<p class="Body">Das macht es trotz der Rollen zu einem recht schweren Bühnenelement.“ Auch der in das Heartbreak Hotel integrierte Ford Transit ist ein Original. „Der Ford ist echt, aber nur so sieht es realistisch aus. Übrigens war der erste Tourwagen von ‚Queen’ auch ein Ford Transit ist. Und nun ist Ford unser Hauptsponsor – wenn das kein Zufall ist.“ gibt Schult die Anekdote augenzwinkernd wider. Auch wenn die Kulisse zweigeteilt links und rechts der Hauptbühne steht, muss sie während der Show dennoch innerhalb kürzester Zeit von vier Männern an ihre Position gebracht werden. „Die aufwendigsten Bühnenumbauten finden in den leisesten Szenen statt.“ erläutert Schult, „Bis das alles reibungs- und vor allem geräuschlos klappt, sind wochenlange technische Probenarbeiten erforderlich.“</p>
<p class="Body">In jeder Show sind zehn Techniker damit beschäftigt, die Kulissen, Züge und Requisiten an ihre Positionen zu schaffen: „Fünf sind unmittelbar auf der der Bühne im Einsatz, zwei steuern die Züge und Automationsfahrten von der Galerie aus und drei arbeiten unter der Bühne.“ Unter der Bühne befindet sich die „Garage“ der Show; dort stehen Harley und Van und warten auf ihren Einsatz. Mit einer Hubbühne werden die beiden Vehikel, in einigen Szenen auch Darsteller, aus den Katakomben auf die Bühne gefahren. „Ein Kollege bedient die Bühne, ein zweiter bewegt die Kulissen an die vorgesehene Stelle und der dritte ist nur für die Sicherheit da. Immerhin öffnet sich eine 1,5 x 3,5 m große Öffnung mitten in der Bühne und da muss alles hundertprozentig stimmen. Aber wenn sich der Boden öffnet, sind alle Augen von uns, inkl. einer Infrarot-Kamera, darauf gerichtet. Ohne die Freigabe des Stage Managers von der Seitenbühne, kann die Hubbühne nicht bewegt werden.“</p>
<p class="Body">Dass die Harley Davidson ebenfalls echt ist, führt uns Daniel Schult direkt selbst vor. Die Drehungen auf der Bühne werden von den Darstellern selbst ausgeführt. Die Blinker dienen als Steuerungselemente für die Drehungen. „Es wird eine Drehung bis 360° ausgeführt.“</p>
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<div class="text-content style_External_401_352">
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<p class="Body">Etwas ernüchternd ist der Blick in den Van, das Liebesnest von Galileo und Scaramouche. Gemütlich ist sicherlich was anderes…</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="248" /></div>
<p class="Body">Auf dem Weg zurück auf die Bühne kommen wir am so genannten Radioraum vorbei, in dem alle Darsteller mit ihren Microports ausgestattet werden. Direkt daneben befindet sich eine kleine Videokabine für die Leinwandauftritte von Killer Queen und Khashoggi. Ein Monitor zeigt dem Darsteller das Geschehen auf der Bühne und Markierungen an den Wänden zeigen an, wo er bzw. sie hingucken muss, um die gewünschten optischen Effekte des direkten Blickkontaktes auf der Bühne zu erzielen. „Diese Szenen können beim Zuschauer den Eindruck eines Einspielers erwecken, werden aber jeden Abend live gespielt.“</p>
<p class="Body">Auf der Bühne sind gerade die Vorbereitungen für die Show in vollem Gang. Dazu zählt auch das Wischen der Treppe mit den weißen GaGa-Statuen: „Die Treppe muss jeden Tag gewischt werden, jede Show hinterlässt ihre Spuren, die man auf diesem weißen Untergrund sehr deutlich sieht. Außerdem wird die Treppe regelmäßig neu gestrichen.“ Die Treppe wird mittels eines im Bühnenboden befindlichen Seilsystems bewegt. Dazu sind in den Boden Führungsspalten eingelassen. Für die Darsteller sind also nicht nur die zahlreichen Markierungen mit verschiedenen farbigen Klebestreifen auf dem Bühnenboden relevant, sondern sie müssen zudem genau wissen, wo diese Spalten sind. Immerhin sind diese bis zu 2 cm breit.</p>
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<p class="Body">Der imposante Thron der Killer-Queen steht, genauso wie die Bar, die ganze Zeit während der Show auf der Bühne. Während jedoch die Bar durch einen Vorhang für die Zuschauer unsichtbar gemacht wird, wird der Thron auf einer Zwischenebene unter dem Orchester geparkt. Da diese Kulisse 2 Tonnen wiegt, ist es mit einfach herunterheben und nach vorn schieben nicht getan. „Auch hier haben wir eine spezielle Hubbühne, auf die wir den Thron während der Show geräuschlos fahren und mit der wir die Höhe bewältigen.“ Zusätzlich ist im Thorn selbst eine Hydraulikbühne integriert, auf der Killer Queen und Khashoggi während „It’s a Kind of Magic“ stehen und sich in 3 m Höhe drehen. „Die Darsteller stehen auf einem Drehteller, der die Drehung des Panels ausgleicht, damit sie nie mit den Rücken zum Publikum stehen.“ erläutert Daniel Schult.</p>
<p class="Body">Nun geht es eine Etage nach oben auf die Galerie. Dort, gut 3 m oberhalb des Orchesters, ist das Reich der Züge und Automationen. Und – dort ist es sehr warm: „Im Sommer haben wir hier oben gern mal 38° C.“</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_Will_Rock_You_2007_files/shapeimage_7.png" alt="" width="403" height="169" /></div>
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<p class="Body">Oben angekommen, stehen wir in einer Technikzentrale: Unzählige Computer, Bildschirme und Schaltpulte bestimmen den Alltag der Bühnentechniker 10 m über dem Bühnenboden. „Auf den Computern ist die ganze Show gespeichert, alle Verwandlungen, alle Positionen, alle Geschwindigkeiten.“ Bereiche, die für die beiden Bühnentechniker nicht direkt einsehbar sind, werden von Kameras abgedeckt. Zudem sind sie auch über Headsets mit dem Stage Manager verbunden und werden so über alles informiert. Deshalb gehört es zu den Hauptaufgaben des Bühnenmeisters, während der Show immer zu überwachen, wo sich etwas bewegt und einzelne Bewegungen oder Züge im Ernstfall sofort zu stoppen. Hier steht die Sicherung aller Künstler, Techniker und Mitarbeiter an erster Stelle.“</p>
<p class="Body">Genauso wie alle Züge ist auch die imposante Videowall doppelt gesichert: „Die Vorschriften im Theater besagen, dass Züge an Stahlseilen aufgehängt sein müssen, die das 12fache des tatsächlichen des Einzeldekoration tragen. Die Videowand allein wiegt immerhin schon zweieinhalb Tonnen.“</p>
<p class="Body">Daniel Schult bringt uns wieder in den Theatersaal zurück. Die gesammelten Eindrücke lassen „We Will Rock You“ noch ein Stück bombastischer erscheinen. Einmal mehr durften wir feststellen, dass ein Musical ohne die zahlreichen Mitarbeiter aus den Backstage-Bereichen Bühnentechnik, Beleuchtung, Tonabteilung, Stage Management, Maske und Kostüm nicht denkbar ist. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal eine Show besuchen und achten Sie auf die vielen technischen Kleinigkeiten, die man auch aus dem Zuschauerraum bemerkt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Ein musikalischer Abend zum Ausflippen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-musikalischer-abend-zum-ausflippen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2004 15:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Delphi Palast]]></category>
		<category><![CDATA[Freak Out]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremy Cummins]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Stockmann]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Hayo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Irre betreut von zwei nicht weniger absonderlichen Krankenschwestern, dazu vier Tänzer und ein Radio. Das ist die Voraussetzung für eine amüsante Zeitreise in die 70er Jahre. Was als psychiatrischer Alptraum beginnt, wird zum Seventies-Traum: Afro-Perücken, Flokati Mantel, psychedelische Lightshow und der Sound der Siebziger von &#8222;Born to be alive&#8220; über &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; bis hin ...</p>
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<div class="style_3">
<p class="Body">Fünf Irre betreut von zwei nicht weniger absonderlichen Krankenschwestern, dazu vier Tänzer und ein Radio. Das ist die Voraussetzung für eine amüsante Zeitreise in die 70er Jahre. Was als psychiatrischer Alptraum beginnt, wird zum Seventies-Traum: Afro-Perücken, Flokati Mantel, psychedelische Lightshow und der Sound der Siebziger von &#8222;Born to be alive&#8220; über &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; bis hin zu &#8222;Le Freak&#8220;.</p>
<p class="Body">Verrückt sind sie, das kann man nach einem Besuch der „74th Annual Convention for the völlig freaked out“ absolut bestätigen. Die fünf hoffnungslosen Fälle Detlef, Angie, Charles, Robert und Sharona befinden sich nach traumatischen Erlebnissen vor 20 Jahren im Tiefschlaf. Als sie aus dem Radio plötzlich die Musik ihrer Zeit hören – die Hits der 70er Jahre – erwachen sie aus ihrer Starre. Jeder erinnert sich an die gute alte Zeit, in der er/sie noch jung war und durchlebt noch einmal den Schicksalsschlag, der Ursache für die Einlieferung in die geschlossene Psychiatrie war.</p>
<p class="Body">Detlef ist total verklemmt und introvertiert, hat Schuldkomplexe und es dauert ziemlich lange, bis er sich den anderen Patienten öffnet. Angie leidet unter einem Helfersyndrom und konnte es nicht verwinden, ihren Mann in flagranti mit einem (!) anderen erwischt zu haben. Sie ist sehr schüchtern – ganz im Gegensatz zum extravaganten Charles, dessen übergroßes Selbstbewusstsein einen gewaltigen Dämpfer erhielt als er bei einer Travestie-Preisverleihung nicht den ersten Platz belegte. Robert scheint dagegen fast normal zu sein, außer dass er permanent niest und sich selbst als geringwertig einschätzt. Und dann ist da noch Sharona, die einen traumatischen Schock erlitten hat, nachdem ihr Idol, Gloria Gaynor, bei einem Konzert mit brennender Perücke von der Bühne stürzte.</p>
<p class="Body">Diese hilflosen Menschen werden von Oberschwester Wanda Koslowski betreut, die die Patienten zwar heilen könnte, sie stattdessen aber quält und am liebsten in den Keller sperren würde. Wäre da nicht Schwester Helga, die Mitleid hat und selbstvergessen den Oldie-Sender des Radios einstellt.</p>
<p class="Body">Im ersten Akt schöpfen die fünf Protagonisten neuen Lebensmut, tauschen sich aus und jeder hat sein musikalisches Ventil. Der zweite Akt markiert weiterhin die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, aber die Gegenwart in Form von Oberschwester Koslowski wird ebenso bekämpft. Das Stück gipfelt in der „75th Annual Convention for the völlig freaked out“, wo die ehemals hoffnungslosen Fälle als geheilt präsentiert werden.</p>
<p class="Body">Es gibt also eine Handlung, aber tatsächlich ist die vollkommen nebensächlich. Wichtig sind die fünf Hauptdarsteller, die in der aktuellen Tour von Ray Entertainment hochrangig besetzt sind: Der schüchterne Detlef wird vom ehemaligen Kaiserin-Mörder Alex Melcher gespielt und auch der Gloria Gaynor-Fan Sharona ist mit Katja Berg (Sophie in „Mamma Mia!“) sehr gut besetzt. Jeremy Cummins (Pepper in „Mamma Mia!“) gibt einen optisch wie stimmlich beeindruckenden Charles. Susanne Hayo (&#8222;Freaked Out!&#8220; seit der Uraufführung) und Lars Stockmann (ab August bei &#8222;Elisabeth&#8220; in Wien) finden am Schluss der Show als Angie und Robert doch noch zueinander.</p>
<p class="Body">Die Voraussetzungen könnten besser kaum sein: Junge, stimmgewaltige Darsteller, die Spaß (und Erfahrung darin) haben, mit dem Publikum allabendlich eine Riesenfete zu feiern. Songs wie „Born to be alive“, „Killer Queen“, „Do you think I’m sexy“ und „I will survive“ sind geniale Showstopper, die von allen individuell interpretiert und von den vier Tänzerinnen und Tänzern optisch ausgeschmückt werden. Für die leisen Töne sind – oh Wunder – vor allem Alex Melcher und Susanne Hayo zuständig, die mit „Nights in white Satin“, „Sailing“ oder „We’ve only just begun“ das Publikum durchatmen lassen, bevor der nächste Mitklatsch- und Mittanz-Hit angestimmt wird.</p>
<p class="Body">Während die Show im ersten Akt durchaus Längen hat, ist der zweite Akt – wohl auch durch die farbenfrohen und originellen Kostüme der Hauptdarsteller – noch um ein Vielfaches schwungvoller. So schlägt Lars Stockmanns große Stunde bei Songs wie „I am I said“ und „Forever in Blue Jeans“. Mit viel Gefühl zeigt er, dass sein Bühnen Alter Ego Robert Selbstvertrauen gewonnen hat und liefert seine Soli souverän ab. Auch Susanne Stockmann (Angie) erblüht im zweiten Akt und legt mit „I was made for lovin’ you“ eine sexy Performance hin. Alex Melchers Verwandlung von eher unattraktiven rot-gelockten verklemmten Bubi zum extrovertierten Star-Manager Detlef entlädt sich in „Saturday night’s alright for fighting“, wo er endlich zeigt, dass er doch eine ziemlich Rockröhre hat.</p>
<p class="Body">Schließlich ist da noch Katja Berg, die von ihrem Engagement im Operettenhaus sicherlich profitiert hat– denn als Sharona heizt sie dem Publikum mit „Hot Stuff“ und „Lady Marmalade“ kräfitg ein. Die Zugabe „Waterloo“ dürfte sie aus dem ff kennen, denn schon bei „Mamma Mia!“ war das ein Garant für enthusiastische Beifallsstürme.</p>
<p class="Body">Doch das Highlight dieser Show ist Jeremy Cummins, der in ausgefallenen Outfits mit schier endlosen Beinen und einem nicht enden wollenden Rückenausschnitt die Blicke (und den Neid so mancher Frau) auf sich zieht. Die „Killer-Queen“ glaubt man ihm sofort, und auch in der „Bohemian Rhapsody“ überzeugt er vollends.</p>
<p class="Body">Fazit: Eine Show die mit fast dreißig 70er Jahre Hits prädestiniert ist für gute Laune, mit einem Ensemble, das sich sehen und hören lassen kann.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
veröffentlicht auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicalzentrale.de">musicalzentrale.de</a></span></p>
</div>
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<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Delphi Palast, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>Juni 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Katja Berg, Jeremy Cummins, Susanne Hayo, Alex Melcher, Lars Stockmann</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-musikalischer-abend-zum-ausflippen/">Ein musikalischer Abend zum Ausflippen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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