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	<title>William Danne-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>William Danne-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Schenkelklopf-Humor in bester „Lümmel“-Manier</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2018 18:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Burkhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelos Sargantzo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass William Danne ein Händchen für skurrile Charaktere hat, die einen wahlweise an Dieter Hallervorden oder die „Lümmel von der ersten Bank“ erinnern, ist dem Publikum der Hamburger Schmidt-Theater-Familie schon seit Jahren bekannt. Mit Freude erinnert man sich an „Schmidt in Love“ (2009), eine Revue in der welcher der gebürtige Sauerländer sein Händchen für Pointen, Comedy und Gesang schon kurz nach seiner Ausbildung nachdrücklich unter Beweis stellte.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2310 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_1_550px.jpg 550w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Mit „Käthe holt die Kuh vom Eis“ bringt er nun seine Liebeserklärung an das bauernhöfische Leben im Sauerland, eingebettet in eine abstruse Handlung mit liebenswert-schrillen Charakteren, in Hamburg zur Aufführung. Die Hauptrolle der verzweifelt-vertrottelten Bäuerin Käthe hat er sich selbst auf den Leib geschrieben. Etwas weltfremd, aber mit reichlich sprichwörtlicher Bauernschläue ausgestattet, unternimmt Käthe einen letzten Versuch, der unausweichlichen Zwangspfändung zu entgehen, indem sie gestressten und überspannten Großstädtern ein paar Tage echtes Landleben mit Ausmisten, Melken und jeder Menge Landluft anbietet.</p>
<p>Zunächst taucht der Berliner Rascal auf, dem sein Vater zwei Wochen in Kuhschitt-Hagen (ja, so heißt das Dorf, in dem Käthe lebt) verordnet hat, um den wankelmütigen Studienabbrecher auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, ihm die Flausen auszutreiben und ihn dazu zu bringen, sich endlich einen richtigen Job zu suchen.</p>
<p>Wenig später erscheint die überdrehte Kindergärtnerin Leonie, die dringend Abstand von den schon fast extremistischen veganen Müttern ihrer Schützlinge braucht. Dass die schräge Blondine selbst nicht das hellste Licht auf der Torte ist, macht diese Figur nur umso amüsanter.</p>
<p>Es folgt Jürgen, der sich in der sauerländischen Einöde vor seinen offenbar zahlreichen Gespielinnen versteckt. Doch sein unablässig klingelndes Handy und seine Fixierung auf alles Sexuelle zeigen auf, dass ihm die Gunst der Damen im allgemeinen alles andere als unrecht ist.</p>
<p>Komplettiert wird die ungewöhnliche Land-WG durch „die freche Vivian“, eine Gerichtsvollzieherin, die insgeheim von einer Karriere als Sängerin träumt (was ihr Umfeld jedoch wenig gutheißen würde).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2308 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_6_550px.jpg 550w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Aufeinandertreffen dieser so unterschiedlichen Charaktere wird mit jeder Menge Kalauern, Missverständnissen und Musik zu einem wahren Feuerwerk der Unterhaltung.</p>
<p>Leonie, die zum Gassenhauer „Heidi“ alle 423 Schafe im Publikum begrüßt und sich über kopulierende Keiler freut, hat die Lacher sofort auf ihrer Seite. Dass sie die Herausforderung eine Kaffeemühle zu bedienen auch mit Rascals Hilfe nicht meistert, ist zu putzig. Ihr Kennenlernen mündet in dem Duett „Heile Welt“, in dem Rascal pauschal gegen alles anstinkt und Leonie versucht, ihn von ihrem überschwänglichen Optimismus zu überzeugen. Dies gelingt ihr erst, als er die frische Milch trinkt und seine Laktoseintoleranz dazu führt, dass die Welt für ihn plötzlich rosarot wird.</p>
<p>Die beiden finden den Pfändungsbescheid und stellen Käthe zur Rede. Deren Patentlösung für alles („Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn“) wird umgehend vom Publikum lauthals mitgesungen. So trashig diese Szenerie daher kommt, so gut fühlt sich das Publikum unterhalten.</p>
<p>Gemeinsam mit dem unangenehm aufdringlichen Wiener Schmalzbubi Jürgen (mit Quakstimme und Vokuhila-Frisur) überlegen die drei, wie sie Käthes Hof retten können. Den Geistesblitz hat Leonie: „Es gibt keine veganen Märchen!“</p>
<p>Prompt beschließen sie, „Rotkäppchen“ als „Rotkäthchen“ in einer veganen Fassung für YouTube zu drehen und mit den Werbeeinnahmen Käthes Probleme auf einen Schlag zu lösen.</p>
<p>Es folgen aberwitzige Dialoge und jede Menge Situationskomik. Kurz vor der Pause wird das Publikum mit dem „Ententanz“ noch aktiv in das Geschehen mit einbezogen, bevor Fräulein Rottenmeier in Form der zunächst nicht als solche erkannten Gerichtsvollzieherin Vivian die Bühne betritt.</p>
<p>Im zweiten Akt geht es ähnlich skurril weiter. Ein Schenkelklopfer jagt den nächsten, das Publikum johlt. „Die freche Vivian“ verarbeitet ihre Betriebsfeier-Schmach mit einem entsprechenden Auftritt im „Rotkäthchen“-Video und kann (oder will?) sich den Avancen von Jürgen irgendwann nicht mehr widersetzen, der sich sprichwörtlich auf die prüde Beamtin stürzt, nachdem er endlich einsieht, dass Leonie sich in Rascal verguckt hat.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2307 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/KaetheHoltDieKuhVomEis_c_mmacm_4_550px.jpg 550w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Natürlich wird das schräge vegane Märchen ein viraler Hit und Käthe kann sich vor Anfragen nicht mehr retten. Ende gut, alles gut! Genauso muss es doch sein, oder?</p>
<p>Die Darsteller haben allesamt sichtlich Freude an diesem Stück. William Dannes sauerländische Wurzeln hört man sehr deutlich und seine Interpretation der schrulligen Bäuerin ist herausragend. Evangelos Sargantzo gibt den ziellosen Großstadt-Twen sehr überzeugend und kann auch dessen sanfte Seiten gut herausarbeiten. Katrin Taylor hat als durchgeknallte Erzieherin eine sehr dankbare Rolle und füllt diese in jeder Sekunde aus. Ihre zuckersüße, tumbe und leicht nervige Mischung kommt bei den Zuschauern sehr gut an. Der schnöselige Frauenheld Jürgen geht Johann Anzenberger sehr leicht von der Hand. Er ist in Optik und Auftreten ein echter Antimann und erinnert sicherlich nicht zufällig an den Hausmeister aus den „Lümmel-Filmen“. Dass „Pig-Woman“ alias „die freche Vivian“ alias Raphaela Groß-Fengels auf diesen windigen Wiener abfährt, komplettiert die absonderlichen Zufälle dieser Show.</p>
<p>William Danne zeichnet neben dem Buch auch für die Regie verantwortlich und hat hier einen sehr guten Job gemacht, denn so schräg die Protagonisten auch sein mögen, sie sind dennoch glaubwürdig. Neben bekannten Mitklatsch-Hits hat Christian Burkhardt mit „Komm zu Käthe“ und „In dieser heilen Welt“ zwei Songs für dieses Musical komponiert, die ansteckend sind und sich perfekt in das Gesamtkonzept einfügen.</p>
<p>„Käthe holt die Kuh vom Eis“ ist unterhaltsames Boulevard-Theater, von dem es heutzutage immer weniger gibt. Die Begeisterung des Publikums zeigt ganz klar, dass es hiervon nie genug geben kann.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 30. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>William Danne, Evangelos Sargantzo, Katrin Taylor, Johann Anzenberger, Raphaela Groß-Fengels</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> William Danne / Christian Burkhardt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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		<title>„Schlagerkräftiges“ Märchenmusical der bewährten Schmidt-Kreativschmiede</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schlagerkraeftiges-maerchenmusical-aus-der-bewaehrten-schmidt-theater-kreativschmiede-wohlgemuth-lingnau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 10:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Cindy Reller]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Zvirbulis]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Lessing]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Koller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Märchen-Musical? Aus dem Hause Lingnau / Wohlgemuth? Uraufgeführt im Schmidt Theater? Mit einem bereits durch zahlreiche Eigenproduktionen erprobten Ensemble? Das klingt nach jeder Menge Spaß! Das Publikum wird nicht enttäuscht: Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben eine sehr freie Adaption vom Grimmschen „Aschenputtel“ geschrieben. Ihre Charaktere sind herrlich überspitzt und nehmen kein Blatt vor ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/schlagerkraeftiges-maerchenmusical-aus-der-bewaehrten-schmidt-theater-kreativschmiede-wohlgemuth-lingnau/">„Schlagerkräftiges“ Märchenmusical der bewährten Schmidt-Kreativschmiede</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ein Märchen-Musical? Aus dem Hause Lingnau / Wohlgemuth? Uraufgeführt im Schmidt Theater? Mit einem bereits durch zahlreiche Eigenproduktionen erprobten Ensemble? Das klingt nach jeder Menge Spaß!</p>
<p class="Body">Das Publikum wird nicht enttäuscht: Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben eine sehr freie Adaption vom Grimmschen „Aschenputtel“ geschrieben. Ihre Charaktere sind herrlich überspitzt und nehmen kein Blatt vor den Mund. Die Sprüche, die Heiko Wohlgemuth den Protagonisten in den Mund legt, zielen treffsicher unter die Gürtellinie und schrammen gern am Rand des guten Geschmacks vorbei. Doch so kennt man es aus der Schmidt-Familie und genau so lieben es die Zuschauer. Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p class="Body">Das Mauerblümchen Cindy Reller arbeitet nach dem Tod seines Vaters in dessen Tierhandlung. Sie liebt Tiere und opfert sich gern für sie auf. Wären da nicht die obligatorische böse Stiefmutter, Renate Reller-Rochen, und ihre tumbe Tochter Blondie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die beiden schikanieren Cindy wo es nur geht. Bei der ganzen schweren Arbeit kommt Cindy kaum dazu, ihrem Hobby, der Schlagermusik, zu frönen. Insgeheim träumt sie davon, eines Tages selbst als Schlagersängerin in die Fußstapfen von Helene Fischer &amp; Co. zu treten.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_669_520">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Wie es der Zufall will, lauscht Edelbert von Grootfru Junior eines Abends, wie die traurige Cindy den letzten Song singt, den ihr Vater von ihr gehört hat. Nicht nur, dass er dem zuckersüßen Gesang sofort verfällt, er sieht darin auch die letzte Chance, bei seinem Vater, Edelbert von Grootfru Senior, zu punkten und ihm endlich zu beweisen, dass er nicht der Volltrottel ist, für den dieser ihn hält.</p>
<p class="Body">Doch die intrigante Stiefmutter wittert Morgenluft (bzw. jede Menge Mammon) und versucht, die schüchterne Annäherung von Edelbert Junior und Cindy im Keim zu ersticken. Ohne das vorlaute Mundwerk ihrer Tochter, dem ziemlich hirnlosen Barbie-Klon, wäre ihr das auch gelungen. Doch in Blondie regt sich überraschend ein Unrechtsbewusstsein und sie deckt die Machenschaften der Mutter auf. Am Ende bekommt Cindy ihren Edelbert, Blondie brennt mit dessen Vater durch und Renate verdingt sich als deren Putzfrau.</p>
<p class="Body">Als Erzähler (aus dem Off) dieser doch manchmal recht wechselhaften Geschichte fungiert Wolfgang Trepper. Sein unvergleichlich loses Mundwerk und die schonungslose Ehrlichkeit steigern die Vorfreude auf die Szenen.</p>
<p class="Body">Was zudem ungewöhnlich und neu ist, sind die zahlreich eingesetzten Videoprojektionen: Sam Madwar und Heiko de Boer haben eine funktionale Umgebung geschaffen, in der sie durch das Verschieben einzelner Wände große Projektionsflächen erhalten, die sie zumeist mit herrlich kitschigen Filmchen bespielen. Beispielweise wird die Bühne bei Cindys erstem Song „Hallo, Du schöne Welt“ ganz in rosa getaucht. Selbst die Kostüme der Darsteller sind rosa, inklusive der Pinneberger Proletenshirts, die eingefleischte Schmidt-Fans aus der „Heißen Ecke“ kennen. Im Hintergrund zieht ein kleiner Piepmatz seine Kreise und lässt die Szene so noch süßlicher wirken.</p>
<p class="Body">Doch aus diesem Zuckerwattetraum, in den die zarte, naive Cindy (Franziska Lessing) wunderbar hineinpasst, wird das Publikum jäh aufgeschreckt, als Blondie und ihre Mutter Renate die Bühne betreten. Elena Zvirbulis hat schon bei „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Schmidt_in_Love_2009.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1297">Schmidt in Love</a></span>“ bewiesen, dass ihr abgestumpfte, zumeist blonde, reichlich knapp bekleidete Charaktere mit dem IQ eines Toastbrots liegen. Und so landet sie mit ihren Sprüchen und dem offensichtlichen Unvermögen, Fremdwörter korrekt einzusetzen („Jetzt trägst Du die Frequenzen!“), einen Lacher nach dem anderen.</p>
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<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach den ersten 15 Minuten wird ein kleiner Schwachpunkt dieses Stücks deutlich: Einige Szenen sind sehr dialoglastig, und auch wenn die schonungslosen Kommentare der Figuren teilweise wahre Schenkelklopfer sind, hätte man sich doch 2-3 Songs mehr gewünscht, um diese „Textwüsten“ zu entzerren und leichter verdaulich zu machen.</p>
<p class="Body">Nachdem die Damen eingeführt wurden, folgen die Herren: Corny Littmann in einer Paraderolle als grantelnder, cholerischer Werbeagenturchef Edelbert Senior, William Danne als sein leicht trotteliger Sohn Edelbert Junior sowie Emsig, Edelbert Seniors langjähriger Assistent, gespielt von dem unglaublich wandlungsfähigen Tim Koller.</p>
<div class="tinyText stroke_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" width="291" height="360" /></div>
</div>
<p class="Body">Nachdem Edelbert Junior einen großen Auftrag in den Sand setzt &#8211; sein ausgefeiltes Konzept „altkluge Marketing-Phrasen + erotischer Schlager“ („Du bist die Sünde, die man gern begeht“) kommt beim bayrisch-biederen Schokoladenproduzenten so gar nicht an – geht sein Vater wie das sprichwörtliche HB-Männchen in die Luft. Er spricht von einem „Guantanamo für seine Ohren“. Großartig, was Heiko Wohlgemuth hier wieder eingefallen ist! Und dabei sollte es nicht bleiben&#8230; Der nächste Ausraster lässt nicht lange auf sich warten: Als der Junior zwar mit einem wunderschönen Song doch ohne Kenntnis der Sängerin ins Büro zurückkommt, bezeichnet ihn sein Vater, dem ja mit dem Song gerade noch „die Engel ins Ohr gepisst“ haben, geradeheraus als „Aushilfsamöbe“. In der Familie von Grootfru herrscht wirklich (k)ein sehr liebevoller Umgangston.</p>
<p class="Body">Emsig gelingt es, Edelbert Senior zu beruhigen. Doch als dieser ihm mal wieder unterstellt, dass er schwul sei, echauffiert sich der hörbar aus dem Osten  stammende Dienstbote aufs Äußerste: „Nur weil ich gern Gesichtscrème nutze, bin ich noch lange kein Rückwärtseinparker in einer Wurstfabrik!“. Dieser Haudrauf-Humor funktioniert, nicht zuletzt auch wegen Tim Kollers hervorragender Interpretation des beleidigten Assistenten. Sein an den ob der Dummheit des Sohns verzweifelten Senior gerichtetes, motivierendes „Wir schaffen das!“ inklusive stabilem Handhaltungsdreieck verfehlt seine Wirkung nicht. Doch so langsam hat sich auch diese Angela Merkel Anspielung überholt. Inzwischen taucht dieses geflügelte Wort in mehr oder minder passendem Kontext in jedem zweitem Musical auf.</p>
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<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Renate Reller-Rochen wird von Franziska Kuropka schön drachig gespielt. Die billige Optik in Leoprint und die auslandende Haarpracht machen diese sich für etwas Besseres haltende Stiefmutter zu einem erschreckend authentischen Abbild der Leute, die man so in RTL II Dokusoaps zu sehen bekommt. Kuropkas Berliner Schnauze passt herrlich zur Respektlosigkeit, die Renate ihrem Umfeld gegenüber an den Tag legt.</p>
<p class="Body">Dass es sich bei „Cindy Reller“ um ein Schlagermusical handelt, wird dem Publikum unmissverständlich verdeutlicht, als Cindy die Tiere in der Zoohandlung begrüßt: Alle Tiere haben die Namen von Schlagerstars! Nana Mouskouri, die Katze, Heintje, der Papagei und Frank Zander, der Zierfisch, sind hierfür nur drei Beispiele.</p>
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<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Während Emsig seinen Chef mit den 34 Strophen von „Bagalu, das kleine Bärchen“ in den Schlaf trällert, stolpert Edelbert Junior in die Rellersche Tierhandlung und trifft auf eine nur mit einer Fußmatte bekleidete Cindy. Zuvor hatte ihr Blondie aus purer Bosheit das Kleid ausgezogen, das sich Cindy aus dem von Blondie zusammengestellten Altkleidersack genommen hatte.</p>
<p class="Body">Zwischen Edelbert Junior und Cindy stimmt die Chemie: Beide sind etwas schusselig, lieben Musik und treten von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Ihr romantischer Kennenlern-Schlager „Hallo“, den sie vor einem Regenbogen-überspannten Rapsfeld singen, ist gefällig.</p>
</div>
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<div id="id9" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_469">
<div class="style_2">
<p class="Body">William Danne kommt mit dieser Art von Songs deutlich besser zurecht als Franziska Lessing. Als sich das Rapsfeld mit dahinter liegendem Meer digital in einen Sternenhimmel mit Heißluftballon verwandelt, hat nicht nur das Paar auf der Bühne Herzchen in den Augen. Auch die Zuschauer können sich dieser Überdosis Kitsch nicht erwehren.</p>
<p class="Body">Doch auch hier folgt ein kalter Schnitt: Die Stiefmutter schickt „Körperklaus“ Cindy nach oben, um allein mit dem reichen jungen Mann zu reden. Schon hat sie den Plan ausgeheckt, dass ihre Blondie auf der Agenturparty Playback zu Cindys Song singt. Wer soll das schon bemerken?</p>
<p class="Body">Sie unterstreicht ihre Ambitionen mit einem großartigen 90er Jahre Popsong: „Mehr als genug“ ist ihr bescheidener Anspruch an den Deal mit der Agentur. Franziska Kuropka in einem knappen Lederkleid mit entsprechenden sexy Stiefeln, flankiert von zwei sich lasziv räkelnden Tänzern (Koller und Danne) eingehüllt in reichlich Nebel, das kann sich sehen und hören lassen. Definitiv eine der besten Nummern des Abends!</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_4.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Dass Slapstick noch lange nicht ausgedient hat, zeigt die nächste Begegnung von Edelbert Junior, der sich selbst als Prinz Peinlich bezeichnet, und Cindy. Die beiden finden ein „gemütliches“ Plätzchen auf einem Kratzbaum und Edelbert erzählt ihr von der Mottoparty zu Ehren von Prinzessin Lumina von Dubidubidubai. Für großes Amüsement sorgt hierbei Corny Littmann als bauchtanzende Schönheit. Abgefahren, schräg, bunt, und dazu ein schmissiger Song mit dem treffenden Titel „Dubidubidubai“ – Herz, was willst Du mehr?</p>
<p class="Body">Doch Cindy ist drauf und dran, die Einladung abzulehnen, da sie kein Kleid besitzt und auch „zu klamm“ ist, um sich etwas Passendes zu kaufen. Auftritt: Emsig als gute Fee, oder wie er es ausdrückt: Jeanne d’Arc der Tragetaschen! Schon zieht er ein wunderschönes Ballkleid aus einer seiner unzähligen Tüten und nicht nur Cindy strahlt vor Vorfreude.</p>
<p class="Body">Schon das Ansehen seines Spiegelbilds im (nicht vorhandenen) Schaufenster der Zoohandlung sorgt für Lachtränen. Als dann noch jovial von Edelbert eingeworfen wird, dass die wartende Kutsche (falls sie abgeschleppt wird) hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen – mit anderen Worten also in Harburg („Und wer will da schon freiwillig hin?“) – abgeholt werden müsste, platzt es aus den Zuschauern heraus. Überraschenderweise mal kein Witz auf Kosten der Pinneberger – aber die Harburger haben sicherlich genug Humor, um sich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen.</p>
</div>
</div>
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<div id="id10" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch wie in der Märchenvorlage vereiteln Blondie und Renate die Ballprinzessinnenträume von Cindy, zerreißen ihr Kleid und tragen ihr auf, das vermischte Trockenfutter von Katzen und Hunden zu sortieren („Die Guten in das Töpfchen, die Schlechten kannst Du naschen!“). Doch sie haben ihre Mitbewohnerin unterschätzt. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ singt sie sich mit „Nur dieses eine Mal“ Mut zu, näht das Kleid um und macht sich auf zur Agentur.</p>
<p class="Body">Bevor dort die Party steigt, gibt Emsig den Anheizer. „Schlagerherz“ ist ein lupenreiner, knallbunter, klatschfreudiger Song, den das Publikum nach der Pause dankbar annimmt.</p>
</div>
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<div class="text-content style_External_669_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Zu Ehren des königlichen Gastes haben sich alle auf der Bühne in edle Roben gewandet. Insbesondere die Kleider der Damen sind sehr gelungen (Kostüme: Frank Kuder, Chrisanthi Maravelakis). Auch Prinzessin Luminas Bauchtanz-Kleid ist wunderschön verziert und sehr detailliert gearbeitet. Dass sich hinter dem Schleier erneut Tim Koller versteckt, wird spätestens klar, wenn man seine tiefe Stimme hört.</p>
<p class="Body">„Life’s a Fairytale“ ist eine Szene, in der sich die Arbeit von Benjamin Zobrys (Choreographie) und Götz Fuhrmann (Puppen) sehr schön beobachten lässt: Das Ensemble tanzt paarweise, teilweise mit Puppentorsi, während Edelbert Junior und Cindy eine Hebefigur proben, die sicherlich nicht nur zufällig an Lessings Engagement als Baby bei „Dirty Dancing“ erinnert.</p>
<p class="Body">Bei der anschließenden Produktpräsentation für ‚Lumina &#8211; das erste leuchtende Toilettenpapier’ &#8211; wird vom per Live-Schalte hinzugeholten Scheich verkündet, dass Prinzessin Lumina und Edelbert Junior heiraten werden. Cindy ist erschüttert und zerstört kurzerhand das iPad, auf dem ihr Song abgespielt wird. Blondies Schwindel fliegt auf, William lehnt die Heirat ab und folgt Cindy. Edelbert Senior konstatiert, dass er seinen Sohn wohl „besser in ein Taschentuch hätte wichsen sollen“ und Renate versucht vergeblich die aussichtslose Situation zu retten.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="240" /></div>
<p class="Body">Während sich Cindy in einem sehr schönen Solo („Kein Happy End“) selbst bedauert, gibt sich Edelbert Senior bei der Frage nach Juniors Mutter seinen Erinnerungen hin. „Sophia Lorraine“ ist großartig inszeniert. Littmann wirkt wie der typische alternde Schlagerstar, der mit Schmachtstimme an rosarote Zeiten denkt. Dass diese Zeiten nur ein One-Night-Stand war und ihm seine große Liebe neun Monate später ein schreiendes Bündel vor die Tür legt, das er ‚Edelbert’ nennt, „da ich mir diesen Namen wenigstens merken kann“, erfährt das Publikum erst am Ende des Songs.</p>
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<p class="Body">Zeitgleich versucht Blondie bei einem Blind Date einen potentiellen Verehrer von ihren rar gesäten Vorzügen zu überzeugen. Doch das misslingt gründlich. Immerhin bekommt sie eine Lehre für das Leben mit auf den Weg: „Wenn etwas sich nicht richtig anfühlt, soll man es direkt und laut ansprechen!“</p>
<p class="Body">Auch Edelbert Junior fasst sich ein Herz und geht zu Cindy, die ihn erst mal abblitzen lässt. Geht sie doch davon aus, dass das, was ihre Stiefmutter ihr erzählt hat – nämlich, dass es Edelbert Juniors Idee war, die hübsche Blondie anstatt der grauen Maus Cindy singen zu lassen – der Wahrheit entspricht.</p>
<p class="Body">Doch es gelingt Edelbert mit dem „A-Cappella-Song“, den er mithilfe aller Tiere zum Besten gibt, Cindy von seiner Ehrlichkeit und Liebe zu überzeugen. „Ein A-Cappella-Song funktioniert immer und macht glücklich“ – so die Botschaft des Songs. Und das stimmt zu 100 %. Dieser Song ist mit Abstand der in sich stimmigste Song des Stücks und animiert das Publikum ohne zusätzliche Animation zum Mitklatschen und Mitsingen.</p>
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<div id="id12" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_469">
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<p class="Body">Während Edelbert Junior und seine Cindy auf dem Weg in den siebten Himmel sind, sucht der Senior mithilfe eines Castings nach einer Sängerin für den Klopapier-Song. Alle Teilnehmerinnen werden von Tim Koller gespielt. Jede für sich hat ein eigenen, sehr speziellen Charakter und ist ungemein lustig.</p>
<p class="Body">Als Edelbert Senior kurz vorm Verzweifeln ist, taucht Cindy auf: Sie erklärt sich bereit den Song zu singen, denn dann sind alle glücklich: Edelbert Senior, der Scheich von Dubidubidubai und auch Renate, die Cindy damit erpresst hat, alle Tiere zu töten. Dass sie damit Edelbert Junior vor den Kopf und in die Arme von Prinzessin Lumina stößt, nimmt sie für das Leben ihrer Tiere in Kauf.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Cindy_Reller_2016_files/shapeimage_7.png" alt="" width="277" height="343" /></div>
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<p class="Body">Die Trauung nimmt ihren Lauf. Wie es sich gehört, erheben sich alle Anwesenden auf Aufvorderung von Edelbert Senior hin, als das Brautpaar den Saal betritt. Doch plötzlich unterbricht Blondie die Zeremonie und klärt alles auf. In bester Louis de Funès Manier reagieren die Hochzeitsgäste mit einem „Was? Nein! Doch! Oh!“. Edelbert Junior schnappt sich endlich seine Cindy, der Senior lädt Blondie ein, mit ihm seinen Lebensabend auf den Malediven zu verbringen, und die wiederum nimmt ihre Mutter mit, welche ihnen fortan als Putzfrau dient.</p>
<p class="Body">Beim „Mega-Finale“, so der Titel des letzten Songs, tragen die Damen extrem geschmacklose goldene Kleider und die Herren nicht minder farbenfrohe Anzug-Shirt-Kombinationen. Das Publikum lernt, dass Cindy und (Edel-)Bert zunächst als Gesangsduo und später als Hosts einer TV-Show Karriere machen. Alles ist bunt, fröhlich und wunderbar. Genau das Happy End, das ein Märchenmusical haben sollte!</p>
<p class="Body">Der Unterhaltungswert dieser zehnten Gemeinschaftsproduktion von Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau ist hoch. Das liegt aber insbesondere an den witzigen, teils bitterbösen und schonungslosen Sprüchen, welche die Figuren von sich geben. Gegen eine Renate, gegen die eine „Cruella de Vil eine Peta-Aktivistin“ ist, ist eben kein Kraut gewachsen. Carolin Spieß hat ganze Arbeit geleistet, diese schrägen Charaktere so zu inszenieren, dass sie dennoch irgendwie liebenswert sind.</p>
<p class="Body">„Cindy Reller“ ist ein Märchen für Erwachsene und an einigen Stellen auch ganz sicher nicht jugendfrei. Dieses bewährte Konzept geht auf. Ob es jedoch ein Erfolgsrezept à la „Heiße Ecke“ oder „Die Königs vom Kiez“ ist, darf bezweifelt werden. Dafür ist „Cindy Reller“ musikalisch leider zu einseitig und die Handlung zu wenig überraschend.</p>
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<div class="text-content style_External_399_319">
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<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>15. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Franziska Lessing, William Danne, Elena Zvirbulis, Tim Koller, Franziska Kuropka, Corny Littmann</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Martin Lingnau / Carolin Spieß<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></div>
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		<title>Alter und Aussehen egal</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/alter-und-aussehen-egal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 16:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Zvirbulis]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Vicaire]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Saccoccio]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Schell]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt in Love]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
		<category><![CDATA[William Danne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, in dieser Show geht es um die Liebe und ihre Spielarten, aber auf keinen Fall bierernst oder steif, sondern wie man es von den Kreativen des Schmidt Theater kennt: mit jeder Menge Humor. Mitklatschen und Mitsingen sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Letzteres fällt bei den zahlreichen Rückgriffen auf bekannte Musical-Songs auch nicht schwer. Da wird ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ja, in dieser Show geht es um die Liebe und ihre Spielarten, aber auf keinen Fall bierernst oder steif, sondern wie man es von den Kreativen des Schmidt Theater kennt: mit jeder Menge Humor. Mitklatschen und Mitsingen sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Letzteres fällt bei den zahlreichen Rückgriffen auf bekannte Musical-Songs auch nicht schwer. Da wird kurzerhand &#8222;Heiß begehrt&#8220; aus &#8222;Wicked&#8220; intoniert, wenn die flippige Sandy der etwas steifen Juliane zeigt, was sie alles aus sich machen kann. Elena Zvirbulis (Sandy) empfiehlt sich mit dieser Einlage spielend als Glinda, denn sowohl in Sachen Quietschigkeit als auch Tontrefferquantität steht sie ihren Kolleginnen in Stuttgart und London in nichts nach.</p>
<p class="Body">Auch &#8222;Haispray&#8220;- und &#8222;Chicago&#8220;-Songs werden treffsicher in die Revue eingebaut. Besonders großen Anklang findet &#8222;Good morning Altona&#8220; frei nach &#8222;Good morning Baltimore&#8220; aus &#8222;Haispray&#8220;, das herrlich politisch unkorrekt die augenfälligen Besonderheiten, wie den überdurchschnitt-lich hohen Anteil ausländischer Mitbürger, die in diesem Hamburger Stadtteil leben, hervorhebt.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_667_1225">
<div class="style_2">
<p class="Body">Und doch ist die Show keine bloße Aneinanderreihung von bekannten Musicalstücken und Swing-Hits (&#8222;That&#8217;s Amore&#8220;), sondern eine gelungene Mischung aus bekannten und weniger bekannten Stücken, die für die musikalische Abwechslung sorgen.</p>
<p class="Body">Schwach ist allerdings die Handlung: In der Hamburger WG leben das Paar Juliane und Reiner sowie die junge Sandy und der über beide Ohren in sie verliebte Lukas. Im Laufe des Abends erfährt der Zuschauer, wie sich Juliane und Reiner kennengelernt haben und dass ihre Beziehung mehr aus der Verzweiflung heraus entstand, gar keinen Partner mehr zu finden als aus wahrer Liebe. Sandy dagegen findet Lukas ebenso sympathisch wie er sie und wartet darauf, dass er den ersten Schritt macht, wozu dieser aber zu schüchtern ist. Eines Tages stellt dann Reiner fest, dass er sich zu Lukas hingezogen fühlt und Juliane möchte ihr Sexualleben unbedingt aufregender gestalten und bestellt sich einen Callboy nach Haus. Damit ist für ausreichend emotionales Chaos auf allen Seiten gesorgt und doch plätschert das Geschehen unspektakulär vor sich hin. Aber am Ende finden sich Sandy und Lukas und auch Juliane und Reiner versuchen es noch einmal miteinander.</p>
<p class="Body">Natürlich ruft die eine oder andere Szene Erinnerungen wach oder bedient Klischees, doch vom Schmidt Theater hätte man wesentlich mehr Spitzen erwartet. Man vermisst die Offenheit und Tabulosigkeit, mit der sonst im Schmidt Theater ausnahmslos jedes Thema verarbeitet wird.</p>
<p class="Body">Für die vier Darsteller auf der Bühne gibt es dennoch viele Möglichkeiten, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen: So organisiert Susi Banzhaf nicht nur als steife, &#8222;chronisch unbefriedigte&#8220; Juliane das Leben ihrer WG-Kollegen, sondern philosophiert auch als vulgäre Ricky in lupenreinem Barmbeker Slang für eine Welt ohne String-Tangas und Männer, die sie mit ihrem BNW (kein Tippfehler, sondern ein konsequent durchgezogener Sprachfehler) und ihrer eigenen Tanke erobern.</p>
<p class="Body">William Danne besticht als Landei Lukas durch seine liebenswerte Schüchternheit und seinen pointierten trockenen Humor. Wenn er im orangefarbenen Ganzkörper-Strampelanzug auf die Bühne kommt und verzweifelt &#8222;That&#8217;s a Möhre&#8220; singend nach seinem Hasen namens &#8222;Schwarze Barbara&#8220; sucht, treibt es den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. In der Szene, in der Danne die Auswahl als vierter Mitbewohner nachzeichnet, kann er in verschiedenen Rollen, manchmal nur für wenige Sekunden, glänzen: Sowohl als Öko-Hippie, als auch als durchgeknallte Wahrsagerin macht er eine gute Figur. Als Lukas Mutter Lisbeth, die urplötzlich ihren Sohn in der Großstadt besucht, treibt er nicht nur Reiners Halbzwillingsbruder René in den Wahnsinn. Danne hat eine starke Bühnenpräsenz, die das Publikum mit entsprechendem Szenenapplaus belohnt.</p>
<p class="Body">Elena Zvirbulis gibt die naive Sandy, die unbedingt beim nächsten DJ-Bobo-Casting gewinnen möchte. Mit ihren Stepp- und Gesangseinlagen gewinnt sie die Herzen der Zuschauer. Man hat sogar Mitleid mit ihr als sie das Casting wegen der geruchsintensiven Auswirkungen einer zuvor verspeisten Kohlsuppe vermasselt. Als Callboy Rodriguez mit überdimensionalem Sombrero wirkt sie eher niedlich, aber dennoch passt es zur Revue.</p>
<p class="Body">Der vierte im Bunde ist Mario Saccoccio, der als frustrierter und emotional unentschlossener Reiner ein Couch-Potatoe-Leben an der Seite von Juliane führt. Er ist der Schwächste dieses Quartetts, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass er während des laufenden Probenprozesses die Rollen übernommen hat, die ursprünglich Nik Breidenbach spielen sollte. Während er als Reiner zu unscheinbar bleibt, kann er als dessen Halbzwillingsbruder René &#8211; als ein alle Klischees erfüllender Franzose &#8211; auftrumpfen. Hier fallen dann auch die leichten Ausspracheprobleme kaum noch auf, während diese bei Reiner doch mehr als einmal aufhorchen lassen.</p>
<p class="Body">Die Personenregie von Joseph Vicaire ist durchaus gelungen. Er lässt seinen Kollegen ausreichend Spielraum für eigene Interpretationen und Improvisationen. Mit Susi Banzhaf und William Danne hat er zwei großartige Sänger im Ensemble, deren Wandlungsfähigkeit und Comedy-Talent herausragend sind. Markus Schell, der im Hintergrund am Klavier den ganzen Abend begleitet, spielt sich ebenfalls nicht in den Vordergrund und wird liebevoll in einige Szenen eingebunden.</p>
<p class="Body">&#8222;Schmidt in love&#8220; ist eine kurzweilige Revue, die ganz sicher für gute Stimmung sorgt, was nicht zuletzt der ansteckenden Spielfreude des Ensembles zu danken ist. Um die vielen kleinen Anspielungen auf Musicals oder aktuelles Zeitgeschehen mitzubekommen, muss man das Stück sicherlich mehrfach sehen, was bei Eintrittspreisen von maximal 27,50 Euro durchaus machbar erscheint.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196" href="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196">musicalzentrale.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. Oktober 2009</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, William Danne, Mario Saccoccio, Elena Zvirbulis</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Markus Schell / Joseph Vicaire<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater</span></p>
<hr />
<h3 class="Body">Nachtrag zur Wiederaufnahme am 01.05.2012</h3>
<p class="Body">Auch in diesem Jahr haben sich im Vergleich zur Vorjahresfassung viele Details verändert. Nicht alle Gags zünden, was aber vielleicht auch an dem sehr jungen Publikum liegen mochte, das sich nicht auf die schräge WG einlassen wollte. Alle anderen hatten aber viel Spaß an dem unglaublich schüchternen Lukas und seiner notgeilen Mutter Lisbeth (beide hinreißend gespielt von William Danne), am sexuell unentschlossenen Reiner und seinem etwas sehr übertrieben schmalzigen Halbzwillingsbruder René (Mario Saccoccio), an Juliane auf der Suche nach sexueller Erfüllung und Ricky Busch mit ihrem BNW (Susi Banzhaf) sowie last but not least dem pinken Tanz-Girlie Sandy und dem gar nicht kleinen Rodriguez (Elena Zvirbulis).</p>
<p class="Body">Die Besetzung ist unverändert und harmoniert auf der Bühne perfekt. Auch spontane Texthänger werden durch wunderbare Improvisationen umschifft oder einfach herzlich weggelacht.</p>
<p class="Body">Mein Lieblingszitat (von Mutter Lisbeth): „Scheiße am Stil ist auch ne Blume!“ Wunderbar offen und ohne jeglichen Anspruch auf inhaltliches Niveau. Was hier zählt ist Unterhaltung &#8211; und die gelingt musikalisch und schauspielerisch einmal mehr aufs Allerbeste.</p>
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		<title>70er Jahre Partylaune pur</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/70er-jahre-partylaune-pur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 12:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Karamba]]></category>
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		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Lange überfällig war sie – die Folgeshow von „Fifty Fifty“ und Sixty Sixty“, den erfolgreichen Mitsing- und Mitklatsch-Shows, mit denen das Schmidt Theater schon einen Kultcharakter erzeugte. „Compliations Shows light“ könnte man sie nennen: wenig bis gar keine Handlung, skurrile, zeitgemäße Charaktere und jede Menge bekannter deutscher oder englischer Hits aus dem entsprechenden Jahrzehnt. Diese Shows haben Hamburg jahrelang vorzüglich unterhalten. Das kollektive in Erinnerungen schwelgen, kann also definitiv als Erfolgskonzept bezeichnet werden.</p>
<p class="Body">Pünktlich zum 20. Geburtstag des Schmidt Theater wurden die Bitten vieler Mittdreißiger erhört und „Karamba! – Die 70er Jahre Schlager-Revue“ feierte Premiere. Die Besetzung ist eine gelungene Mischung aus bekannten Gesichtern aus dem Schmidt Theater, Schlagershow-Erprobten Kollegen aus dem Imperial Theater und Newcomern aus dem Hause Stage Entertainment, die perfekt harmonieren.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">In der Regie von Cory Littmann ist eine im wahrsten Sinne des Wortes kunterbunte Show entstanden, die kein Klischee der 70er Jahre auslässt. Da gibt es geschmacklos gemusterte und scheinbar wahllos kombinierte Kostüme, die mit dem nicht weniger auffälligen Hintergrund der beiden Szenenbilder eine perfekte Einheit bilden.</p>
<p class="Body">Die Choreographien von Laris Gec und Silvia Varelli sind ausgefallen und passen zu den zahllosen, mit einer gehörigen Portion Selbstironie vorgetragenen 70er Jahre Medleys. Kaum ein Song, den man vermisst… Von den obligatorischen „Namenshits“ wie „Michaela“, „Anita“ etc geht es über ein Heino-Medley hin zu einem zwerchfellerschütternden Kampf-Duett von Mireille Mathieu und Nana Mouskouri. Auch eine „Dalli Dalli“-Einlage fehlt nicht. Dabei darf sich dann auch das Publikum zum sprichwörtlichen Horst machen. Ebenso wie bei ordnungsgemäßen „Negerkussgenuss“, der in aller Ausführlichkeit mit einigen Freiwilligen aus dem Zuschauerraum zelebriert wird.</p>
<p class="Body">Neben Susi Banzhaf und Sebastian Kraft, die schon im Imperial Theater bei „Hossa“ ihr ausgesprochenes Talent für schräge Schlager-Shows unter Beweis gestellt haben, ist vor allem William Danne die Entdeckung des Abends. Erst im vergangenen Jahr hat er seine Ausbildung an der Joop van den Ende Academy abgeschlossen. Sein Gespür für den richtigen (komischen) Moment und seine gnadenlos trockenen Pointen lassen aufhorche (nachdem man sich vom Lachkrampf erholt hat). Peggy Pollow hingegen überzeugt durch ihre Wandlungsfähigkeit: Von der schmollenden Tochter zum selbstbewussten Spatz von Avignon ist es nicht weit und doch schafft es die Wahl-Hamburgerin (früher Sophie in „Mamma Mia“) jeder Figur eine andere Note zu verleihen.</p>
<p class="Body">Eine Handlung sucht man in dieser Schlager-Revue vergebens, aber die braucht es auch nicht. Denn die verschiedenen Songs sind ideale Stichwortgeber für zahlreiche eigene Ersinnungen und jede Menge Spaß. „Karamba“ kann jedoch nicht ganz an seine musikalischen Vorgängershows anknüpfen, aber dennoch gereicht es zu einem entspannten, fröhlichen Abend mit allem, was vor bald 40 Jahren „in“ war.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>August 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, William Danne, Sebastian Kraft</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Corny Littmann / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baluba Bar 2007</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/baluba-bar-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 16:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Anke Merz]]></category>
		<category><![CDATA[Conny Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Zvirbulis]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Zahmoul]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Plewinski]]></category>
		<category><![CDATA[Joop van den Ende Academy]]></category>
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		<category><![CDATA[Katina Eckermann]]></category>
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		<category><![CDATA[Nicole Matter]]></category>
		<category><![CDATA[Nina Baukus]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Böhmann]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Schulz]]></category>
		<category><![CDATA[William Danne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr beendeten die 16 Absolventen der Joop van den Ende Academy ihre Ausbildung mit einem eigenen Programm. Wie bereits der 1. Jahrgang hat sich auch der 2. die Baluba Bar als Oberthema genommen, doch das diesjährige Konzept hatte mit dem letztjährigen nichts gemein und war um ein Vielfaches spritziger. Aufhänger war eine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/baluba-bar-2007/">Baluba Bar 2007</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<div class="bumper">Auch in diesem Jahr beendeten die 16 Absolventen der Joop van den Ende Academy ihre Ausbildung mit einem eigenen Programm. Wie bereits der 1. Jahrgang hat sich auch der 2. die Baluba Bar als Oberthema genommen, doch das diesjährige Konzept hatte mit dem letztjährigen nichts gemein und war um ein Vielfaches spritziger.</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Aufhänger war eine der beliebten täglichen Talkshows mit einem ewig lächelnden Moderator Tobias (großartig: William Danne), der in seiner Sendung den Abschaum der Gesellschaft, wie er es nennt die Freaks, begrüßt. In die Live-Sendung werden Gäste unter Vorwand eingeladen, um dann (positiv oder negativ) überrascht zu werden.</p>
<p class="Body">Ein Arbeitsloser (Norbert Böhmann) wird von seiner Freundin, die von Elena Zvirbulis verkörpert wurde, überrascht. Sie entspricht dem Klischee des naiven Blondchens und will ihn zur Rede stellen und die Beziehung beenden, da er eine Affäre mit einer anderen hat.</p>
</div>
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</div>
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<div class="text-content style_External_670_738">
<div class="style_2">
<p class="Body">Diese Nebenbuhlerin wurde gespielt von Conny Braun, die mit einer kräftigen Soul-Stimme den Zuschauer beeindruckte.</p>
<p class="Body">Weiter ging es mit Eric (Tim Schulz) hinter der Schattenwand. Eric’s Gesicht ist entstellt und er hat als Kind viel Leid erfahren müssen. Nun fristet er sein Dasein in den Katakomben der Oper und sucht in der Talkshow Hilfe. Kommt Ihnen die Geschichte nicht auch irgendwie bekannt vor?</p>
<p class="Body">Eine Voodoo-Meisterin, sowohl stimmlich als auch schauspielerisch überzeugend dargestellt von Ines Zahmoul, wird eingeladen und versucht Eric mit einem Zauber zu helfen. Allerdings ist ein weiterer weiblicher Gast (herausragend: Nicole Matter) streng katholisch und stellt die Magierin als Hexe da. Es kommt zu einem Konflikt zwischen den beiden. Der arme Eric wird dabei ganz vergessen.</p>
<p>Die Katholikin wurde unter dem Vorwand eingeladen, dem hässlichen Eric zu helfen. In Wahrheit jedoch wollte ihr Mann ihr sein kleines Geheimnis verraten, nämlich dass er gern Windeln trägt. Tim Schulz verkörperte das Riesenbaby und hatte mit seiner Interpretation die Lacher auf seiner Seite.</p>
<p class="Body">Dann kommt ein traurige Mädchen (Nina Baukus), die ihre beste Freundin „Püppi“ verloren hat. Püppi war ihr Hund und sie würde gern noch einmal mit ihr. Also zaubert die Voodoo-Meisterin Püppi wieder lebendig. Doch das hätte sie besser nicht getan, denn Püppi will überhaupt nicht mehr zu ihrem Frauchen zurück, da sie dieses sehr gehasst hat.</p>
<p class="Body">Daraufhin nimmt die Geschichte ihren Lauf: Durch einen Zauber der Magierin ist plötzlich ein Gast ein Hund und der Moderator wird von den Gästen als Lügner enttarnt. Natürlich darf auch der verrückte Fan, der den beliebten Moderator anhimmelt, nicht fehlen, wunderbar nervtötend gespielt von Katinka Eckermann.</p>
<p>Um alles wieder in Ordnung zu bringen, gibt den Security-Man, grandios dargestellt von Jens Plewinski, der im Verlauf des Geschehens mit der Ex-Freundin des Arbeitslosen zusammenkommt.</p>
<p class="Body">Selbstverständlich braucht so ein beliebter und berühmter Talkshowmoderator auch eine Assistentin, die ihm immer zur Seite steht. Anke Merz durfte ihr Talent in dieser Rolle unter Beweis stellen.</p>
<p>Doch wie auch das Thema der Talkshow entpuppt sich die Live-Sendung zum Schluss als reinste Lüge: ALLES NUR SHOW.</p>
<p class="Body">Unterstützt wird diese Handlung von Songs aus Pop und Musical, die –fast alle- auf Deutsch übersetzt wurden. Die Einbindung der Songs in die Handlung ist hervorragend gelungen. Besonders schön ist, dass nicht auf Klassiker gesetzt wurde („Cats“ gereicht dann gerade noch für eine Werbeeinblendung: „Geben Sie Ihrer Katze ‚Jellicle’ – sie wird es lieben!), sondern mit Stücken u. a. aus „The Producers“, „Full Monty“ oder „Jerry Springer – The Opera“ auf Shows gesetzt wurde, die in unseren Breitengraden kaum bekannt sind.</p>
<p class="Body">Die deutschen Übersetzungen von Kevin Schroeder sind durchaus als gelungen und charmant zu bezeichnen. Wenn aus „Springtime for Hitler“ „Frühling für Tobi im Deutschen Reich“ wird, passt das prima in den Kontext.</p>
<p class="Body">Die Kulissen und Requisiten rundeten das überzeugende Gesamtbild ab. Dieser Nachwuchs kann sich sehen lassen.</p>
<p class="Body">Auch von den 16 Absolventen des Jahres 2007 fehlten fünf, die bereits in festen Engagements gebunden waren (Matthias P. Beurer, Michael Ernst, Verena Raab, Julian Sylva, Kim Tomaszewski). Die verbleiben elf Mitschüler (Nina Baukus, Norbert Böhmann, Conny Braun, William Danne, Katina Eckermann, Nicole Matter, Anke Merz, Jens Plewinski, Tim Schulz, Ines Zahmoul und Elena Zvirbulis) wurden ihrem Anspruch gerecht und lieferten eine schonungslose, offene, witzige und überraschende Show ab. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und wünschen allen Absolventen einen tollen Start in ihre Karrieren als Musical-Darsteller.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical </em></p>
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<div class="text-content style_External_270_108">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater</span>.</strong> Kehrwiedertheater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> April 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nina Baukus, Norbert Böhmann, Conny Braun, William Danne, Katina Eckermann, Nicole Matter, Anke Merz, Jens Plewinski, Tim Schulz, Ines Zahmoul, Elena Zvirbulis</span></div>
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