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	<title>Victoria Palace Theatre-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Victoria Palace Theatre-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Hamilton</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 20:18:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit vier Jahren in New York und seit Dezember 2017 auch im West End „the hottest tickets“, mit zahllosen Preisen überschüttet, Kritiker ergehen sich in Superlativen – kann man sich als „Musicalmacher“ mehr wünschen? Lin-Manuel Miranda, der schon 2007 mit „In the Heights“ ein erfolgreiches Hiphop-Musical an den Broadway brachte, gelang mit „Hamilton“ der große ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/just-you-wait-musik-und-darsteller-stehen-hier-im-mittelpunkt/">Hamilton</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vier Jahren in New York und seit Dezember 2017 auch im West End „the hottest tickets“, mit zahllosen Preisen überschüttet, Kritiker ergehen sich in Superlativen – kann man sich als „Musicalmacher“ mehr wünschen?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2668 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-06-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-06-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-06.jpg 728w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lin-Manuel Miranda, der schon 2007 mit „In the Heights“ ein erfolgreiches Hiphop-Musical an den Broadway brachte, gelang mit „Hamilton“ der große Coup: Die Lebensgeschichte von Alexander Hamilton (1757-1804), einem weniger bekannten und doch durch das von ihm gegründete Finanzsystem historisch gesehen elementaren Gründungsvater der Vereinigten Staaten von Amerika, fasziniert. Dem Waisenkind gelingt es, sich gegen alle Widerstände in die erste Reihe der Politik hochzuarbeiten. An der Seite von George Washington erhält er Anerkennung, spürt aber auch schnell, dass die Luft dort oben dünn ist und es viele Neider gibt.</p>
<p>Leider zeigt er zwischenmenschlich kein besonders gutes Gespür, lässt sich mit den falschen Leuten ein, heiratet die Schwester der Frau, die er eigentlich liebt, vergisst vor lauter Verbissenheit und Ehrgeiz seine Familie, lässt sich im vollen Wissen um die Konsequenzen vom Ehemann seiner Affäre erpressen und wird am Ende von einem jahrzehntelangen Wegbegleiter im Duell ermordet, der den Erfolg Hamiltons nie akzeptieren konnte und wollte.</p>
<p>Hamilton schrieb sich im Laufe seines Lebens um Kopf und Kragen, was ihn im Rückblick mitunter als einen sehr nervtötenden Zeitgenossen erscheinen lässt. Zudem war er so sehr von sich und seinem Wissen überzeugt, dass er keine Kritik duldete: In Zeiten, wo sich Amerika gerade von Großbritannien losgesagt hatte, setzte er sich für eine starke nationale Regierung ein. Er kämpfte gegen die Briten und lehnte gleichzeitig öffentliche Unruhen ab, da in seinen Augen nur geordneter Widerstand zielführend war. Sein Starrsinn brachte ihm den Titel als erster Finanzminister Amerikas ein. Er gründete die Föderalistische Partei, zudem war er Mitbegründer der New York Manumission Society, die für die Abschaffung der Sklaverei und für die Rechte der afrikanischstämmigen Bevölkerung eintrat (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Hamilton">Wikipedia</a>) .Einige der von ihm in die Verfassung der Vereinigten Staaten eingebrachten Themen haben auch heute noch ihre Berechtigung und Gültigkeit.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2671 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-10-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-10-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-10.jpg 728w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Klingt nach viel Drama und Psychospielchen? Von beidem gibt es reichlich, doch Miranda, der für Buch, Musik und Texte verantwortlich zeichnet, gelingt es, die Show trotz der vielschichtigen Charaktere und zahlreichen Handlungsstränge kurzweilig zu gestalten.</p>
<p>Am Broadway hat Miranda die Titelrolle selbst gespielt und damit den Maßstab gesetzt, an dem sich alle Darsteller messen lassen müssen, die in die Rolle des Gründungsvaters schlüpfen. Doch Miranda hatte sich sechs Jahre lang intensiv mit dem Mann auseinandergesetzt, der noch heute die 10$-Scheine der USA schmückt. Basierend auf der 800-seitigen Biografie von Ron Chernow, die ohne den unermüdlichen Einsatz von Hamiltons Witwe Elizabeth Hamilton wohl nie zustande gekommen wäre, hat Miranda eine knapp dreistündige Bühnenshow erschaffen, die die wesentlichen Akteure der Gründerzeit (George Washington, Thomas Jefferson, Aaron Burr, King George) in eine abwechslungsreiche, auf Tatsachen beruhende Geschichtsstunde einbindet.</p>
<p>Für Miranda war sofort klar, dass er „Hamilton“ musikalisch im Hiphop verorten würde: „[Hamiltons] Lebensgeschichte ist so unwahrscheinlich wie die Geschichte Amerikas selbst. Genau das ist Hiphop: Man schreibt über seinen Kampf und beschreibt diesen so gut, dass man den eigenen Kampf überwindet.“</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2664 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-02-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-02-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-02.jpg 728w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In London wurde mit Jamael Westman ein in der Musicalszene weitgehend Unbekannter mit der Titelrolle besetzt. Miranda weiß eben genau, was er sucht. Westman ist nicht der typische Sympathieträger, die kantigen Eigenschaften Hamiltons glaubt man ihm sofort. Doch es gelingt ihm, den Bogen zum gefühlvollen Ehemann, dem von Selbstzweifeln zerfressenen Politneuling und dem schuldbewussten Vater (nach dem Duell-Tod seines Sohns Philips) zu spannen. Er bringt den schnellen Sprechgesang fehlerlos über die Rampe. Miranda hat sehr viel Text in die 34 (!) Songs gepackt. Das ist für viele Musicaldarsteller sicherlich eine Herausforderung. Doch Westman gibt sich hier keine Blöße. Manchmal wirkt er geradezu unnahbar, was aber einmal mehr die unsympathischen Eigenschaften Alexander Hamiltons unterstreicht. Und dennoch fühlt man mit ihm mit. Man hinterfragt seine Entscheidungen, möchte ihn manches Mal wachrütteln oder einfach nur in den Arm nehmen. Diese Titelrolle ist wahrlich kein einfacher Part.</p>
<p>Seinen ewigen Widersacher Aaron Burr spielt an diesem Abend Aaron Lee Lambert. Burr ist zielstrebig, opportunistisch und geht über Leichen, um seine Ziele zu erreichen. Diese Eigenschaften verkörpert Lambert über weite Strecken glaubwürdig. Gesanglich zeigt er insbesondere bei „Wait for it“ was in ihm steckt. Ansonsten wirkt er vielfach etwas schüchtern, was in dieser gesanglich und schauspielerisch sehr intensiven Show sehr schnell auffällt.</p>
<p>Aus verschiedensten Gründen herausragend sind Dom Hartley-Harris als George Washington, Jason Pennycooke als Marquis de Lafayette und Thomas Jefferson sowie Jon Robyns als King George. Hartley-Harris lässt schon im ersten Song („Alexander Hamilton“) aufhorchen. Sein voluminöser Bariton sticht deutlich hervor. Auch wenn er von seiner Statur her nicht sonderlich imposant ist, stimmlich steckt er alle in die Tasche und wird so seiner Rolle als erster US-Präsident mehr als gerecht. Robyns hat als King George sicherlich die dankbarste Rolle, darf er das Geschehen in New York doch in höchst süffisanter Weise vom Bühnenrand kommentieren. Sein überspitzter Oxford-Akzent und seine leicht tuntige Attitüde sorgen für Lacher, die er augenscheinlich sehr genießt. Pennycooke darf in seiner Doppelrolle übertreiben: Als französischer Gesandter Lafayette stolziert er in extravaganten Anzügen über die Bühne, während er als 3. US-Präsident Jefferson ungehemmt seine Macht ausspielt. Zudem setzt er auch gesanglich Duftmarken, denn auch er kommt mit dem gesanglichen Schnellfeuer dieser Show hervorragend zurecht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2666 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-04-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-04-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-04.jpg 728w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Emile Ruddock setzt als Hercules Mulligan im ersten Akt deutlich hörbare Akzente. Im zweiten Akt, als angehender vierter Präsident der Vereinigten Staaten bleibt er jedoch leider eher etwas blass.</p>
<p>Wenn schon die Herren dieses Ensembles echte „Typen“ sind und jeder einzelne spannende Facetten und aufmerksamkeitsstarke Soli hat, möchten die Damen hier natürlich nicht hintenanstehen. Rachelle Ann Go, Allyson Ava-Brown und Sharon Rose sind als Schwestern-Trio Eliza, Angelica und Peggy Schuyler pure Frauen-Power: Frech, energisch und leidenschaftlich zeigen sie den Männern ganz klar, dass mit ihnen zu rechnen ist. Jede einzelne der drei Damen überzeugt schauspielerisch vollends, gesanglich jedoch wünscht man sich insbesondere von Ava-Brown mehr. Während Go, die am West End u. a. in „Miss Saigon“ brillierte, die Hiphop-Kompositionen beachtlich meistert, hat Ava-Brown hier mit ihrem eher klassischen Gesangshintergrund mehr zu kämpfen. Man hört, dass ihr Hiphop nicht wirklich liegt und die schnellen Texte nicht so recht zu ihrem Sopran passen wollen. Nichtsdestoweniger bilden die drei mehr als nur einen hübschen Gegenpol zu den Männern. Insbesondere Go darf am Schluss deutlich zeigen, dass die Welt ohne Eliza kaum etwas über den wahren Alexander Hamilton wüsste.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2667 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-05-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-05-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-05.jpg 728w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Insgesamt stehen „nur“ 23 Darsteller auf der Bühne, die das Leben und Wirken von Hamilton in einer sehr modernen Inszenierung nachzeichnen. Doch jeder bekommt seinen Moment. Insbesondere die Tänzerinnen und Tänzer können in dieser Show glänzen. Andy Blankenbuehler erhielt für seine intensiven, teils extremen „Hamilton“-Choreographien einen Laurence Olivier Award. Man versteht sofort warum, denn der fesselnden Wirkung der Tanzszenen kann man sich kaum entziehen.</p>
<p>Dass die Künstler auf der Bühne so glänzen können, liegt unter anderem auch daran, dass Paul Tazewell in den Kostümen viel mit Beigetönen arbeitet, die Gehröcke in gedecktem Blau und die Damenkleider in zurückhaltendem Pastell gehalten sind. Einzig King George, der Marquis de Lafayette und Hamiltons Affäre Maria Reynolds tragen kräftige Farben. Eingebettet in ein mit Holzbalken karg gestaltetes Bühnenbild (David Korins) bestehend aus einer Galerie und einer mobilen Treppe sowie Stühlen, Tischen und Koffern lenkt nichts vom eigentlichen Geschehen ab.</p>
<p>Alex Lacamoire hat Lin-Manuel Mirandas Songs so mitreißend arrangiert und orchestriert, dass sie direkt in die Beine gehen. Das 10-köpfige Orchester unter der Leitung von Richard Beadle steht der Leistung der Hauptdarsteller in Nichts nach und bringt das Victoria Palace Theatre zum Beben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2670 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-09-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-09-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/hamilton-09.jpg 728w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Hamilton“ ist ein ungewöhnliches Musical, das durch seine intensiven Songs und die herausragenden Hauptdarsteller besticht. Es ist kein Stoff, den man so nebenbei konsumiert, denn auch Mirandas Texte haben es in sich. Da man in der rasenden Geschwindigkeit, in der sich die Handlung auf der Bühne entfaltet, kaum jedes Wort verstehen kann, empfiehlt sich das Nachlesen der Songtexte. Erst dann bekommt man ein wirkliches Gespür dafür, was für eine Meisterleistung die Sängerinnen und Sänger allabendlich vollbringen. Sich hier nicht zu verhaspeln, ist ganz große Kunst.</p>
<p>Der Stoff dieses Musicals ist Ur-amerikanisch, mit leichtem britischen Einfluss. Darauf muss man sich einlassen, wenn man dieses Stück verstehen will. Patriotismus und Kolonialismus werden großgeschrieben. Schon allein deshalb ist es schwer unvorstellbar, dass „Hamilton“ in einer deutschsprachigen Fassung auf einer deutschen Bühne laufen wird. Die Stage Entertainment hat ihre diesbezüglichen Pläne auch erstmal abgeschrieben. So großartig „Hamilton“ in der englischen Originalfassung ist, so wenig wird eine für das deutsche Publikum adaptierte Fassung dem Ansinnen von Lin-Manuel Miranda gerecht, dem Mann auf der 10$-Note ein (musikalisches) Denkmal zu setzen &#8211; frei nach dem Motto &#8222;Who lives, who dies, who tells your story?&#8220;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Victoria Palace Theatre, London</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 4. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong>Jamael Westman, Rachelle Ann Go, Aaron Lee Lambert, Allyson Ava-Brown, Dom Hartley-Harris, Jason Pennycooke, Emile Ruddock, Sharon Rose, Jon Robyns</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik: </span></strong><span class="Bold">Thomas Kail / Lin-Manuel Miranda<br />
</span></span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Fotos:</strong> Matthew Murphy for Delfont Mackintosh<br />
</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Tonight&#8217;s the Night (english review)</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tonights-the-night-english-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2004 13:10:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
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		<category><![CDATA[Victoria Palace Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>German review Very sexy, pure Rock’n’Rolll, funny and cool – all attributes, with which the English critics considered Ben Elton’s latest hit musical „Tonight’s The Night“. I must admit that the English colleagues are absolutely right! At first one assume again one of those currently so popular loud Pop musicals in which hits of a ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tonights-the-night-english-review/">Tonight&#8217;s the Night (english review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="bumper" style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=537"><strong>German review</strong></a></span></h5>
<div>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Very sexy, pure Rock’n’Rolll, funny and cool – all attributes, with which the English critics considered Ben Elton’s latest hit musical „Tonight’s The Night“. I must admit that the English colleagues are absolutely right!</p>
<p class="Body">At first one assume again one of those currently so popular loud Pop musicals in which hits of a world star are presented in loose sequence and embedded into a flat story. The sub line „The Rod Stewart Musical“ also emphasizes that. But that’s far wrong!</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_2.png" alt="" width="395" height="243" /></div>
<p class="Body">The story begins in hell and shows bored Satan. In order to kindle the purgatory again, she (yes, the devil is a woman) decides to take someone’s soul. Therefore the shy mechanic Stu(art Clutterbuck) seems quite right. Stu has fallen in love with pretty Mary however he does not find the correct words nor the courage to address her. In despair he succumbs to the charm of extremely erotic Satan and gets – as a countermove to his soul &#8211; the soul of Womanizer and Rock star Rod Stewart. Everything seems perfect: Stu confesses his feelings to Mary and wins her heart. He finds a band with which he can express his newly won musical talent as successfully, that Stewarts manager, Baby Jane Golden, notices them and sends them on tour. Almost too late he realizes how much he had changed and that he does not like to lead this Rock star life not at all. Good luck that also Satan notices that she had made a mistake. She undoes the souls exchange with a finger’s snap.</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Besides this leading story several little complications and episodes develop causing strange and touching moments. For example there is Stu’s best friend Rocky who also loves Mary but he is loyal to Stu and does not admit his feelings what must lead to a broken heart automatically. Mary &#8211; on her part &#8211; suffers very much from Stu being a real “Rock Pig” &#8211; with groupies and everything else a star is supposed to have. Baby Jane Golden is torn between the fascination of the very young rocker, the very „special“ talents of her long-time protégé Rod Stewart and the incomparably charming overtures of Stu’s guitarist Stoner. And then there’s Satan who quickly realizes that her idea of giving Rod Stewarts soul to a simple-minded boy was not so good because the young Stu turns out as a real success, Rod Stewart joins the Buddhism on the other side of the world and prefers to stage no longer.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_5.png" alt="" width="404" height="283" /></div>
</div>
<p class="Body">With much sex-appeal, a little maliciousness and silliness Hannah Waddingham succeeds in representing a Satan never seen on stage before. She obviously benefits from her former collaboration with author and director Ben Elton for „The Beautiful Game“. Vocally she offers a huge repertoire from sugar-sweet to vicious-aggressively what makes the audience tremble from time to time. Always surrounded by a multitude of more or less clothed „little devils“ the Satan-scenes are the erotic highlights on stage at the Victoria Palace Theatre.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">The Canadian Tim Howar masters perfectly the ridge walk from the inhibited car mechanic Stu to the Rock’N’Roll star Rooster Clutterbuck. His credible timidity changes from a credulous Greenhorn &#8211; that both Satan and Baby Jane Golden succumb to &#8211; to a would-be-star with all attitudes that he is supposed to have. In spite of his youth his voice is a patch on the ‘original’. His interpretations of Rod Stewarts hits are absolutely worth hearing. His stage performance is that great you couldn’t have wished for anything better: From a vain old goat, who rushes through his own hair again and again, to an insecure lover and „Rock Pig“ in the best sense of meaning, Tim Howar plays it all very convincing.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Stu’s heart lady Sweet Lady Mary is played by Dianne Pilkington who transports the emotional variations of her alter-ego very well. Whether she is happy or feels put back by Stu or is concerned because she breaks Rocky’s heart – all these levels of the emotional world the young artist performs credible. Her mimic touches hearts and with her once soft then again powerful voice she ‘catches’ each spectator.</p>
<p class="Body">Thern Reynolds understudies Stu’s best friend Rocky Washington. He might get a lot of the audience’s sympathy as he represents the spurned lover very persuasive. The smart Australian is certainly not the only person who has tears in his eyes after his moving solo „I don’t want to talk about it“. Remarkable is also the discussion with Stu for Mary’s favour when Thern Reynolds and Tim Howar exchange themselves verbally while performing „Stay with me“.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_6.png" alt="" width="311" height="401" /></div>
<p class="Body">The aging manager Baby Jane Golden is given by American Catherine Porter whose strong voice fits perfectly to the rocky sounds of Stewart.</p>
<p class="Body">Apart from touching solos such as „Baby Jane“ or „Maggie May“ she also gets many funny moments, when she is discussing the strange behaviour of Rod Stewart with his house servant Jorgé (charmingly played by Howard Samuels). Baby Jane Golden is constantly courted by guitarist Stoner who totters over the stage from his first to his very last scene. Michael McKell plays his part so well that you are tended to believe he takes a very bizarre drug-alcohol-cocktail before each show. Nevertheless he mumbling scintillates his charm that also the shrewd manager finally must surrender.</p>
<p class="Body">In a musical based on Rock songs a large dancing and singing ensemble is indispensable. The 20 dancers contribute massively to the show’s success. Yet in the opening scene „Tonight’s the Night“ the dancers appear in very sexy outfits; at the huge concert from Stu and his band they make the audience feel to be at an L.A. club while the band is performing „Da Ya Think I’m sexy?“.</p>
<p class="Body">The wedding of purified Stu and his Sweet Lady Mary marks the crowning termination surrounded by a white clothed and classically dancing ensemble. Tim Howar alias Stuart Clutterbuck rages through the theatre and make the audience’s blood boil before the world hit„Sailing” concludes the final.</p>
<p class="Body">This musical is one of the few mixtures in which a story is not dominated by the chosen songs but is perfectly supported by them. The team around success author Ben Elton („The Beautiful Game“, „We Will Rock You“) performed great work and the audience thanks it with standing ovations.</p>
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<div class="text-content style_External_670_167">
<div class="style_2">
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div id="body_content" class="bumper">
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<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theatre:</span></strong> Victoria Palace Theatre, London<br />
</span></div>
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</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Performances visited: </span></strong><span class="Bold">9. + 12. Februar 2004</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Actors:</span></strong> Tim Howar, Dianne Pilkington,Thern Reynolds, Hannah Waddingham</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Book / Music:</span></strong> <span class="Bold">Ben Elton / Rod Stewart<br />
</span><strong><span class="Bold">Photos:</span></strong> Catherine Ashmore<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tonights-the-night-english-review/">Tonight&#8217;s the Night (english review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Tonight&#8217;s the Night</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tonights-the-night/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2004 12:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Dianne Pilkington]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Waddingham]]></category>
		<category><![CDATA[Rod Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[Thern Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Howar]]></category>
		<category><![CDATA[Tonight's the Night]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Palace Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English review Sehr sexy, purer Rock’N’Roll, lustig und cool – all dies sind Attribute mit denen die englischen Kritiker Ben Elton’s neuesten Hit „Tonight’s The Night“ bedacht haben. Und ich muss den englischen Kollegen unumwunden Recht geben! Man vermutet natürlich zunächst wieder eines der zurzeit so beliebten lauten Pop-Musicals, bei dem es nur darum geht, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tonights-the-night/">Tonight&#8217;s the Night</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="bumper" style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=542"><strong>English review</strong></a></span></h5>
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<p>Sehr sexy, purer Rock’N’Roll, lustig und cool – all dies sind Attribute mit denen die englischen Kritiker Ben Elton’s neuesten Hit „Tonight’s The Night“ bedacht haben. Und ich muss den englischen Kollegen unumwunden Recht geben!</p>
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<p class="Body">Man vermutet natürlich zunächst wieder eines der zurzeit so beliebten lauten Pop-Musicals, bei dem es nur darum geht, die Hits eines Weltstars in loser Reihenfolge, eingebettet in eine flache Handlung, zu präsentieren. Die Unterzeile „The Rod Stewart Musical“ legt dies ebenfalls nahe. Doch weit gefehlt!</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_2.png" alt="" width="395" height="243" /></div>
<p class="Body">Die Story beginnt in der Hölle und zeigt einen gelangweilten Satan. Um die Fegefeuer wieder so richtig zu entfachen, beschließt sie (ja, der Teufel ist eine Frau), einem Menschen, seine Seele abzunehmen. Und da kommt ihr der schüchterne Mechaniker Stu(art Clutterbuck) gerade recht. Stu hat sich unsterblich in die hübsche Mary verliebt, findet aber nicht die richtigen Worte, geschweige denn den Mut, sie anzusprechen.</p>
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<div>Verzweifelt wie er ist, erliegt er dem folgenreichen Charme des äußerst erotischen Satan und erhält im Gegenzug für seine Seele, die Seele des Womanizers und Rockstars Rod Stewart. Alles scheint perfekt: Stu gesteht Mary seine Gefühle und gewinnt ihr Herz, er findet eine Band, mit der er sein neu gewonnenes musikalisches Talent umsetzen kann und hat soviel Erfolg, dass Rod Stewarts Managerin, Baby Jane Golden, auf ihn aufmerksam wird und ihn auf Tour schickt. Fast zu spät bemerkt er, wie sehr er sich verändert hat und dass er dieses Rockstar-Leben gar nicht führen möchte. Gut, dass auch Satan merkt, dass sie einen Fehler gemacht hat und den Seelentausch mit einem Fingerschnipsen wieder rückgängig macht.</div>
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<p class="Body">Neben dieser Haupthandlung laufen mehrere kleine Verwicklungen und Episoden ab, die für komische und ergreifende Momente sorgen. So ist Stu’s bester Freund Rocky ebenfalls in Mary verliebt, hält aber aus Loyalität zu Stu und offenbart sich nicht, was zwangsläufig zu einem gebrochenen Herzen führen muss. Mary wiederum leidet sehr darunter, dass ihr Stu jetzt eine richtige „Rampensau“ ist &#8211; mit Groupies und allem was dazu gehört.</p>
<p class="Body">Baby Jane Golden ist hin- und hergerissen zwischen der Faszination des blutjungen Nachwuchsrockers, den sehr „speziellen“ Talenten ihres langjährigen Schützlings Rod Stewart und den unvergleichlich charmanten Annäherungs-versuchen von Stu’s Gitarristen Stoner. Und dann ist da noch Satan, die ziemlich schnell merkt, dass ihre Idee, die Seele von Rod Stewart einem unbedarften Jungen zu geben, keine so gute Idee war, weil sich zum einen der junge Stu als echter Erfolg herausstellt, Rod Stewart auf der anderen Seite jedoch zum Buddhismus überläuft und es vorzieht, nicht mehr aufzutreten.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_5.png" alt="" width="404" height="283" /></div>
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<p class="Body">Mit viel Sex-Appeal, einem Schuss Boshaftigkeit und Zickigkeit gelingt es Hannah Waddingham einen Satan darzustellen, wie es ihn (bzw. sie) so noch auf keiner Bühne gegeben hat. Dabei kommt ihr die Zusammenarbeit mit Autor und Regisseur Ben Elton zugute, mit dem sie schon bei „The Beautiful Game“ arbeitete. Stimmlich hat sie von zuckersüß bis bösartig-aggressiv über ein großes Repertoire und jagt einem so manchen Schauer über den Rücken. Immer umringt von einer Vielzahl mehr oder weniger bekleideter „kleiner Teufel“ sind die Satans-Szenen die erotischen Highlights auf der Bühne des Victoria Palace Theatre.</p>
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<p class="Body">Der Kanadier Tim Howar meistert die Gratwanderung vom verklemmten Automechaniker Stu zum Rock’N’Roll-Star Rooster Clutterbuck ganz ausgezeichnet. Seine glaubhafte Schüchternheit wandelt sich; er wird vom leichtgläubigen Greenhorn des Showbiz, das sowohl Satan als auch Baby Jane Golden erliegt, zum Möchtegern-Star mit all den Allüren, die er meint als Rocker haben zu müssen. Stimmlich kann er dem Original trotz seiner Jugend durchaus das Wasser reichen, seine Interpretationen der Rod Stewart Hits sind absolut hörenswert. Auch seine Bühnenperformance lässt es an nichts vermissen: Zwischen eitlem Gockel, der sich immer wieder durch die Haare wuschelt, verunsichertem Liebhaber und einer „Rampensau“ im besten Sinn, bietet Tim Howar alles auf.</p>
<p class="Body">Stu’s Herzdame Sweet Lady Mary wird von Dianne Pilkington gespielt, die die emotionalen Schwankungen ihres Alter Egos sehr gut transportiert. Ob sie nun glücklich ist oder sich zurückgesetzt fühlt, betroffen, weil sie Rocky das Herz bricht oder verzweifelt – all diese Ebenen einer Gefühlswelt drückt die junge Künstlerin überzeugend aus. Ihre Mimik lässt Herzen erweichen und mit ihrer mal sanften, dann wieder kraftvollen Stimme nimmt sie jeden Zuschauer gefangen.</p>
<p class="Body">Thern Reynolds spielt Stu’s besten Freund Rocky Washington in der Zweitbesetzung. Im dürften reihenweise Herzen zufliegen, da er den verschmähten Lover sehr authentisch darstellt. Der smarte Australier ist sicherlich nicht der einzige, der nach seinem ergreifenden Solo „I don’t want to talk about it“ Tränen in den Augen hat. Bemerkenswert ist auch die Auseinandersetzung mit Stu um die Gunst von Mary, wo sich Thern Reynolds und Tim Howar mit „Stay with me“ einen verbalen Schlagabtausch liefern, der seinesgleichen sucht.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tonights_the_Night_files/shapeimage_6.png" alt="" width="311" height="401" /></div>
<p class="Body">Die alternde Managerin Baby Jane Golden wird von der Amerikanerin Catherine Porter gegeben, deren ausdrucksstarke Stimme perfekt zu den rockigen Sounds von Rod Stewart passt. Neben bewegenden Soli wie „Baby Jane“ oder „Maggie May“ hat sie auch viele Lacher auf ihrer Seite, wenn sie mit Rod Stewarts Hausdiener Jorgé (hinreißend dargestellt von Howard Samuels) über die plötzliche Wandlung seines Herrn sinniert. Heiß umworben wird Baby Jane Golden vom Gitarristen Stoner, der von seiner ersten bis zur letzten Szene über die Bühne torkelt. Michael McKell spielt seinen Part so gut, dass man geneigt ist zu glauben, er würde vor jeder Show einen Drogen-Alkohol-Cocktail zu sich nehmen. Dennoch versprüht er lallend einen Charme, dem auch die ausgebuffte Managerin schließlich erliegen muss.</p>
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<p class="Body">Bei einem Musical, das auf Rocksongs basiert, ist ein tanzendes und singendes Ensemble unerlässlich. Das 20-köpfige Tanzensemble trägt massiv dazu bei, dass dieses Musical begeistert. Schon bei der Eröffnungsnummer „Tonight’s the Night“ zeigen sich die Tänzerinnen und Tänzer in sexy Outfits; beim großen Konzert von Stu und seiner Band sorgen sie dafür, dass sich das Publikum bei „Da ya Think I’m sexy?“ wie in einem Club in L.A. fühlt.</p>
<p class="Body">Den krönenden Abschluss bildet die Hochzeit vom geläuterten Stu und seiner Sweet Lady Mary, umringt vom weiß gewandeten und klassisch tanzenden Ensemble. Tim Howar alias Stuart Clutterbuck tobt durch das Publikum und bringt das Theater noch einmal so richtig zum Kochen, bevor mit dem Klassiker „Sailing“ das Finale beendet wird.</p>
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<p class="Body">Dieses Musical ist eine der wenigen Mischungen, in denen eine Handlung von der Songauswahl gestützt, sie jedoch nicht von ihr dominiert wird. Das Team um Erfolgsautor Ben Elton („The Beautiful Game“, „We Will Rock You“) hat ganze Arbeit geleistet und das Publikum dankt es mit stehenden Ovationen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="style_2" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Victoria Palace Theatre, London<br />
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellungen: </span></strong><span class="Bold">9. + 12. Februar 2004</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Tim Howar, Dianne Pilkington,Thern Reynolds, Hannah Waddingham</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Ben Elton / Rod Stewart<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Catherine Ashmore<br />
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