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	<title>Tresenkönigin-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Tresenkönigin-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Creators-Finale 2015</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 14:06:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury. Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen ...</p>
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<div class="tinyText">Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury.</div>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen bis hin zum Familienmusical &#8211; in diesem Finale war alles vertreten.</p>
<h3 class="Body">Die Finalisten</h3>
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Immer der Nase nach“ von Harald Buresch (Libretto) und Jörg Hilger (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Älter“ von Robin Kulisch  (Buch &amp; Liedtexte) und Philipp Gras (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="Title">„Zzaun!“ von Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Musik &amp; Songtexte)</p>
</li>
</ul>
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</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_104">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Made in Germany“ von Kevin Schröder (Buch &amp; Liedtexte) und Marc Seitz (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Tresenkönigin“ von Konrad Lorenz (Buch) und dem Trio Hafennacht (Musik)</p>
</li>
</ul>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Als Gewinner wählte die Fachjury „Zzaun!“</h3>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_2738">
<div class="style_2">
<h2 class="Body">Das Finale 2015</h2>
<p class="Body">Am 12. und 13. Oktober 2015 war es soweit: Im Hamburger Schmidt Theater fand das Finale des ersten Wettbewerbs für Musicalautoren und -komponisten statt.</p>
<p class="Body">Die fünf Finalisten hatten nach den Vorentscheiden vom Schmidt’s Tivoli jeweils 10.000 Euro erhalten, mit denen sie aus ihren 20-minütigen Kurzpräsentationen einstündige Bühnenfassungen ihres Musicals erschaffen konnten. Zudem hatte Juror Florian Vogel (bis 2013 Künstlerischer Leiter des Schauspielhauses Hamburg) mit jedem noch dramaturgisch an den Finalbeiträgen gearbeitet.</p>
<p class="Body">Die Jury war zu diesem Ereignis natürlich fast vollständig anwesend. Einzig der Jury-Vorsitzende Helmut Baumann fehlte, da er an den beiden Finaltagen der „Creators“ ein Engagement an einem anderen Theater hatte.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Immer der Nase nach</h3>
<p class="Body">Den Anfang machte das Familienmusical „Immer der Nase nach“. Dieses „etwas andere Märchenmusical“ hatte schon im Vorentscheid das Publikum begeistert. Auch diesmal war eine große Fangemeinde vertreten, die jede Szene und jeden Witz lautstark beklatschte. Die Leistung der zehn Darsteller war überzeugend. Insbesondere Iris Schumacher als Märchentante, Frank Winkels als Zauberer Bubu, Martina Lechner als Prinzessin mit der langen Nase und Raphaela Groß-Fengels als Hexe „Wilde Hilde“ schienen ihre Rollen für diese zusammenfassende Vorstellung bereits vollständig ausgearbeitet zu haben. Sie wirkten authentisch und man konnte sich gut vorstellen, wie ihr Spiel bei einem jungen Publikum ankommen würde.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-948 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Immer der Nase nach&quot; vonJörg Hilger und Harald Buresch), aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Musikalisch erinnern Jörg Hilgers Kompositionen oft an Stephen Schwartz’ „Wicked“, hierzu zählen bspw. auch „Wie passt man sich an?“ und „Ich schaff das“. Schwungvoll und gefällig entwickeln sich die Melodien in dieser einen Stunde. Songs wie „Fein und famos“, von den ansonsten eher fragwürdigen Figuren des Zwergs und des Riesen, sind ganz klar auf Kinder abgestimmt, denen Mitmachen, Mitklatschen und Mittanzen im Theater Freude bereitet. Auch die Choreographien (Sven Niemeyer) sind dynamisch und vom angestrebten jungen Zielpublikum sicherlich gut zu konsumieren.</div>
<p class="Body">Harald Buresch hat Songtexte geschrieben, die weder positiv noch negativ auffallen. Dafür sind die erdachten Figuren, welche die altbekannte Märchenwelt nach bester Disney-Manier, inklusive deutlicher „Moral von der Geschichte“ („Zeig deine Nase“) und entsprechendem Lernpotential, auf den Kopf stellen, schön exzentrisch (Wilde Hilde), nervtötend (die bösen Stiefschwestern Babette und Janette), herzensgut (Prinzessin) oder einfach nur liebenswert wie Bubu und der König.</p>
<p class="Body">Die Autoren bezeichnen ihr Werk als humorvolles Musical über Selbstachtung, gegenseitigen Respekt und ungewöhnliche Freundschaften. Das Buch hat jedoch noch einige Schwächen. Beispielsweise wird in der einstündigen Fassung nicht deutlich wie die verschiedenen Charaktere zusammenhängen. Auch die Aufgabe von Prinz Pupsi bleibt unklar. Die im „Creators“-Finale gezeigte Handlung als solche bringt diese Figur zumindest nicht voran. Zudem scheint die Story sehr vorhersehbar und man vermisst den Überraschungseffekt.</p>
<h2 class="Body" style="text-align: center;">Älter</h2>
<p class="Body">Startnummer 2 war „Älter“, ein Stück, in dem das Thema Älterwerden am Beispiel einer exemplarischen Familie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Rechts auf der Bühne spielte die sechsköpfige Band, während links davon die sechs Darsteller mithilfe von Pappkartons ihre verschiedenen Szenen umrahmen. Anhand verschiedener Stereotype werden die perfekte, aufopferungsvolle Mutter Hannelore, ihr Ehemann Arno, der verzweifelt nach dem Paar sucht, dass sie einmal waren, sowie dessen unabhängige, erfolgreiche, vermeintlich glückliche Single-Schwester Elke dargestellt. Die jüngere Generation bilden Hannelores und Arnos Tochter Annika, die mit ihrer Schwangerschaft und der plötzlichen Hochzeit überfordert ist, ihr Verlobter Sven, der mit seinem Kopf nur bei der Arbeit ist und ihr Bruder Chris, der mit seinem Leben noch so gar nichts anzufangen weiß und sein Heil im Auszug und Studium sucht. Eine ganz normale Familie also, mit der sich viele Zuschauer auf die ein oder andere Weise identifizieren können.</p>
<div><img decoding="async" class="size-medium wp-image-952 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Älter&quot; von Robin Kulisch und Philipp Gras, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Philipp Gras’ Kompositionen klingen stark nach Jason Robert Brown. Die Musiker intonieren die abwechslungsreichen Melodien akkurat und bewältigen die Tempowechsel mit Bravour. Genau so klingen Musicals im 21. Jahrhundert.</div>
<p class="Body">Woran es diesem Finalisten mangelt, ist die Struktur: Die bewusst geplante, lose Aneinanderreihung von Szenen führt vielfach zu Verwirrung. Mit rotem Faden und durchgehender Handlung wäre diese Stück für die Zuschauer deutlich besser zu verarbeiten. Die sechs Charaktere müssen sehr stark besetzt sein, was in diesem Fall besonders bei Hannelore, Elke, Annika und Chris gelungen ist: Iris Schumacher steht als perfekte Mutter auf der Bühne. Wenn sie am Schluss in Tränen aufgelöst fragt (bzw. singt), ob es nicht reicht zufrieden statt glücklich zu sein, haben auch viele Zuschauer einen Kloß im Hals. Franziska Becker gibt die energiegeladene, etwas zu kumpelhaft verständnisvolle coole Tante genauso glaubwürdig wie die von allen missverstandene, in Wahrheit einsame Schwägerin. Die Auseinandersetzung der beiden Schwägerinnen ist dank dieser beiden starken Schauspielerinnen sehr intensiv. Franziska Kuropka geht als Annika sehr hart mit sich und der Welt ins Gericht. Als Chris ihr Rotwein über das Hochzeitskleid schüttet und sie daraufhin komplett ausflippt, erntet sie viele wissende Seufzer im Publikum. Jonas Hein übernahm den Part des flügge werdenden Sohns Chris. Er wird den anspruchsvollen Kompositionen („Hallo Welt!“, „Was bleibt?“) durchweg gerecht und kann die Zweifel und Ängste eines Twens gut über die Rampe bringen.</p>
<p class="Body">Die Authentizität von „Älter“ steht und fällt mit Darstellern die sowohl schauspielerisch als auch gesanglich auf höchstem Niveau agieren: Kulisch hat schnelle, spitze Dialoge geschrieben, die höchste Aufmerksamkeit erfordern. Gleiches gilt für die Songtexte – auch hier muss der Zuschauer zuhören, um nichts zu verpassen. „Älter“ ist intelligentes Musiktheater für Erwachsene.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Zzaun!</h3>
<p class="Body">Der letzte Teilnehmer am ersten Finaltag war „Zzaun!“. Das Nachbarschaftsmusical spielt ebenfalls mit alltäglichen Gegebenheiten. In diesem Fall ist es jedoch nicht der sprichwörtliche Apfel aus Nachbars Garten, der zum Eklat führt, sondern eine abgebrochene Zaunspitze. Die Autoren möchten mit „Zzaun!“ auf satirische Art das vielbeschworene Harmoniebedürfnis von uns allen aufs Korn nehmen und gelangen von einem vermeintlich belanglosen Nachbarschaftsstreit zu einer Krise globalen Ausmaßes.</p>
<p class="Body">Begleitet von fünf Musikern auf der linken Seite der Bühne nehmen die sieben Sängerinnen und Sänger mit ihren Notenbüchern hintern einem langen Tisch Platz. Dahinter bleiben sie leider auch während der gesamten Stunde sitzen bzw. stehen. Nach der ansprechenden Kurzpräsentation im Frühjahr war dieses Setting etwas enttäuschend.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-118" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Zaunn!&quot; von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun.jpg 500w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p class="Body">Komponist Kuchinka betont, dass er ganz bewusst auf eine durchkomponierte, musikalische Struktur verzichtet. Das erklärt Wiederholungen von Sprechgesängen (hervorragend: Kuchinka als Zaun Müller mit dem gleichnamigen Song) und die vermeintliche bunte Stilmischung, die in keine Schublade passen mag. Einige Stücke sind eindeutig zu lang im Vergleich zu ihrer Aussage, doch hieran kann das Kreativteam sicherlich noch feilen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Made in Germany</h3>
<p class="Body">Den zweiten Tag eröffnete „Made in Germany“: Die Bundeswehr sucht mittels Casting („Deutschland sucht den Supersoldaten“) nach Nachwuchs, den sie dann nach Nirvanistan in den Einsatz schickt. Der Rekrut Elvis Schmidt wird ausgewählt und trifft vor Ort auf Sandalfisten und Schuhiten. Er verbündet sich mit der lokalen Bevölkerung (Lachma und dessen Schwester Shisha), verschenkt Bundeswehr-Waffen an die Nirvanen und ermöglicht ihnen so ein besseres Leben.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-950 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Made in Germany&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="254" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-768x488.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-1024x650.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Made in Germany“ ist so abstrus, dass es von Beginn an polarisiert. Man fragt sich in nahezu jeder Szene: Wollen die Autoren provozieren oder haben sie auch eine Botschaft? Wollen sie sich lustig machen oder gibt es einen fundierten Hintergrund für ihr Thema? Kevin Schröder und Marc Seitz bewegen sich mit ihrem Stück am Rand des guten Humors. Dialoge und Buch sind nicht bissig genug, um wirklich in der Tradition von „The Book of Mormons“ zu stehen. Es besteht oft die Gefahr der Oberflächlichkeit und des Fremdschämens für vermeintlich unangebrachtes Herziehen über Klischees, die in den Medien über arabische Einsatzgebiete deutscher Soldaten kolportiert werden.</div>
</div>
<p class="Body">Das zehnköpfige Ensemble besticht durch viel Energie. Die Choreographien (mit entwickelt von Alex Balga) sind durchdacht und mitreißend. Szenische Einfälle wie der „Fliegende Teppich“ aus einem Tarnnetz sind pfiffig. Zu viele Songs, die sich um das Thema Sex drehen („Sexy Time“, „Sei kein Schaf“), wirken dagegen etwas plump. Herausragend ist Kerstin-Marie Mäkelburg, die als gestrenge Staatssekretärin Heckler-Koch nach „ganz oben“ will.</p>
<p class="Body">Das Stück kippt vollends als plötzlich Drachentöter und Superheld Siegfried dem Nachwuchshelden Elvis Tipps zur Lösung seines Problems geben will. „Made in Germany“ scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein, hat aber viel unterhaltsames Potential. Herzu zählen auch die poppig-rockigen Musiknummern von Seitz, die im Gegensatz zur deprimierenden Kriegsumgebung stehen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Tresenkönigin</h3>
<p class="Body">Der letzte Finalist, „Tresenkönigin“, gewann schon in den Vorentscheiden viele Herzen. Das lag nicht nur an den wunderbaren melancholischen Melodien des Trio Hafennacht, die perfekt zur Handlung in einer Hamburger Hafenkneipe passten. Auch die resolute Wirtin Tante Hermine und die draufgängerischen Jungs, die ihre ersten sexuellen Erlebnisse beim Bier in der „Kuhwerder Fähre“ besprechen, zeugten von einem hohen Grad an Authentizität.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-951 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Tresenkönigin&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Neben dem Trio Hafennacht waren sieben Darsteller auf der Bühne zu sehen. Zudem führte Autor Konrad Lorenz selbst in die verschiedenen szenischen Abschnitte ein.  Auffällig war, dass die meisten Darsteller aus der „Schmidt-Familie“ stammten und auch die Regie (Hans B. Goetzfried) von hauseigenem Personal geführt wurde. Sollte es hier schon einen heimlichen Favoriten geben?</div>
<p class="Body">Leider konnte die „Tresenkönigin“ in der längeren Fassung nicht überzeugen. Die Szenen waren zu lang, die Songs zu langatmig und so gut und intensiv die einzelnen Szenen auch waren, ein unterhaltsames Musical stellten sich viele anders vor. Die Dialoge waren vielfach zu getragen und wirkten aufgesetzt. Auch der unbestreitbare Hamburger Lokalkolorit konnte nicht so überzeugen, wie in der Kurzfassung. Vielleicht lag es daran, dass das Publikum nach vier einstündigen Präsentationen gesättigt war. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass „Tresenkönigin“ die gesetzten 60 Minuten um fast die Hälfte überzogen hat – der Funke wollte trotz mitklatschtauglicher Melodien nicht überspringen.</p>
<p class="Body">Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und gründlich alle Vorzüge und Verbesserungspotentiale der Kandidaten diskutiert. Bei der Vielseitigkeit der eingereichten Beiträge war ein einstimmiges Ergebnis nicht zu erzielen und sicherlich auch nicht erwartet worden.</p>
<p class="Body">Schlussendlich hat mit „Zzaun!“ der Finalist gewonnen, der in den Augen der Fachjury die größte Chance hat, bald an einem Theater im deutschsprachigen Raum aufgeführt zu werden.</p>
<p class="Body">Genauso wie alle anderen Finalisten auch, bekommt das Kreativteam von „Zzaun“ umfangreiche Materialien (professionelles Video- und Fotomaterial ihres einstündigen Beitrags), mit denen sie ihr Stück passenden Theatern vorstellen können. Damit ist der Grundstein gelegt, den Weg gehen müssen die Autoren und Komponisten jedoch selbst.</p>
<p class="Body">Nichtsdestoweniger betonte die Jury bei der Preisverleihung, dass keines der Finalstücke schon vollständige Bühnenreife hätte. An jedem der Stücke muss noch gefeilt werden: Sei es am Buch, an den Dialogen oder der Komposition. Doch was die Jury ebenfalls unisono anerkennend und begeistert feststellte, war, dass es auch in unseren Breitengraden zahlreiche Autoren und Komponisten gibt, die das Talent haben, großartige Musiktheaterstücke zu schreiben. Beseelt von dieser Erkenntnis zeigte sich die Jury zuversichtlich, dass sicherlich einige Stücke aus dem „Creators“-Wettbewerb ihren Weg auf eine deutschsprachige Bühne finden werden.</p>
<div>
<div>Zum Schluss verkündeten Norbert Aust und Corny Littmann noch, dass dies erst der Anfang war und bereits 2017 ein weiterer „Creators“-Wettbewerb stattfinden wird. Der Einsendeschluss hierfür ist der 30. November 2016. Bei der Vielfalt, die wir in diesem Jahr schon erleben durften, dürfen wir alle – Jury wie Publikum – gespannt sein, was sich die überaus kreativen Musicalautoren und -komponisten dieses Landes für die nächste Runde einfallen lassen.</div>
</div>
<p class="paragraph_style_2" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Theater:</strong> </span>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Finale:</strong> </span>12. und 13. Oktober 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Oliver Fantitsch / Markus Scholz</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Die erste Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-erste-vorrunde-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 14:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Älter]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schimmelreiter]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Störtebeker – Fluch des Meeres]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Borchert]]></category>
		<category><![CDATA[Tresenkönigin]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird es ernst! Die ersten fünf von fünfzehn Beiträgen, die es in die Vorrunde geschafft haben, präsentieren ihre Musicals der Jury und dem Publikum im ausverkauften Schmidt Theater. Sich gegen mehr als 115 Mitstreiter durchzusetzen, ist schon was! Da darf jeder Teilnehmer, der an diesem Abend einen 20-minütigen Ausschnitt aus seinem Musical präsentiert, stolz ...</p>
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<div class="tinyText">Jetzt wird es ernst! Die ersten fünf von fünfzehn Beiträgen, die es in die Vorrunde geschafft haben, präsentieren ihre Musicals der Jury und dem Publikum im ausverkauften Schmidt Theater.</div>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Sich gegen mehr als 115 Mitstreiter durchzusetzen, ist schon was! Da darf jeder Teilnehmer, der an diesem Abend einen 20-minütigen Ausschnitt aus seinem Musical präsentiert, stolz darauf sein.</p>
<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Störtebeker – Fluch des Meeres</h3>
<div class="tinyText stroke_1"></div>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-954 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Störtebeker - Fluch des Meeres&quot;, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble des Musicals &quot;Störtebeker - Fluch des Meeres&quot; von Volker Ullmann und Thomas Finn, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_02-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" />Los geht es mit dem kommerziellsten und von der Teilnehmerzahl her größten Beitrag: Störtebeker von Volker Ullmann und Thomas Finn (Musik: Thomas Borchert, Georg Hahn, Jon Mortimer). Zur Ouvertüre schreitet Borchert alias Störtebeker an seinen Mannen vorbei bevor der Henker eindrucksvoll seinen Säbel ansetzt. Das Publikum lernt den Schiffsjungen Vicko kennen, der in Störtebeker eine Vaterfigur findet. Es folgt ein Song der „Likedeeler“, der kompositorisch das Meeresthema schön aufnimmt und auch die Texte zeigen fundiertes Handwerk. Der obligatorische Kampf der Piraten darf natürlich bei einer solchen Präsentation nicht fehlen. Hierfür hat das Team eigens eine Schwertkampftruppe auf die Bühne gestellt, was beim Publikum durchaus Eindruck macht.</p>
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<p class="Body">Doch die Jury darf sich nicht durch Pomp und Glanz ablenken lassen: CREATORS ist ein Autorenwettbewerb und da kommt es auf das Buch, die Dialoge und Songtexte sowie deren Zusammenspiel mit den Melodien an.</p>
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<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Weihnachtsmann gesucht</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-955 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Weihnachtsmann gesucht&quot;, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble des Musicals &quot;Weihnachtsmann gesucht&quot; von Chris Brewer und Nadeem Ahmed, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_03-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" />Der zweite Beitrag steht in klarem Gegensatz  dazu: Drei Künstler versetzen das Publikum in die Vorweihnachtszeit. Chris Brewer (Musik) führt als Erzähler durch die Kurzfassung, während Autor und Texter Nadeem Ahmed in der Titelrolle des Weihnachtsmanns zu sehen ist. Der Weihnachtsmann ist sichtlich genervt: Die Elfen haben Weihnachtsurlaub, die Kinder haben jegliches Maß bei ihren Wünschen verloren und überhaupt ist alles so ganz anders als früher&#8230; Er klagt dem Sack sein Leid, der sich wiederum aber nur noch für seinen Joint interessiert. Rappend vergleicht sich der Weihnachtsmann mit Kollege Osterhase, der vermeintlich ein so viel leichteres Leben hat. Der alte Sack nimmt ihn nicht ernst und hält ihm einen Spiegel vor: Der Weihnachtsmann hat es doch genauso gewollt, schließlich hat er die Tarifverträge für die Elfen verhandelt und kümmert sich mehr um sein attraktives Äußeres als um die liebgewonnenen Traditionen. Da die beiden sich aber so arg bemitleiden, verbannt sie (ein wunderbar norddeutsch parlierender) Erzengel Gabriel auf die Erde: Der Weihnachtsmann sieht nun aus wie ein abgehalfterter Rapper und der stattliche Jutesack muss mit einem blauen Plastikleid vorlieb nehmen. Wie es weitergeht, erfährt das Publikum nicht.</div>
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<p class="Body">Dieses Stück lebt von spitzem Humor, lustigen Texten und Mitklatschmelodien. Ob dies das Rezept für das Finale ist?</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-958 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Schimmelreiter" width="349" height="232" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_05-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px" /></div>
<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Der Schimmelreiter</h3>
<p class="Body">Das dritte Musical des Abends stammt von Florenz und Michael Potthast. Sie haben sich Theodor Storms „Schimmelreiter“ vorgenommen. In Norddeutschland zweifelsohne Pflichtlektüre für jeden Schüler. Die fünf Darsteller zeichnen in einem guten Zusammenschnitt die Geschichte von Hauke Haien nach. Die Beziehungen der Charaktere untereinander werden szenisch und musikalisch deutlich gemacht. Insbesondere das Duett von Hauke und Elke war sowohl musikalisch als auch textlich</p>
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<p class="Body">eine besonders gelungene Szene. Dabei bleibt vor allem das Ensemblestück „Land am Meer“ – eine Hommage an das Marschland – im Gedächtnis haften. Das Publikum honoriert auch diesen Beitrag mit langem Applaus.</p>
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<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Tresenkönigin oder Die erste Liebe auf St. Pauli</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-116" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015-300x200.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Tresenkönigin oder Die erste Liebe auf St.Pauli&quot; von Konrad Lorenz und Hafennacht, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Vorrunde1_2015.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p class="Body">Mit einer Liebeserklärung an Hamburg, die Seefahrt und die Reeperbahn – die für beides steht wie keine andere Straße – beginnt der vierte Beitrag. Konrad Lorenz hat für dieses Singspiel seine eigene Lebensgeschichte verarbeitet. Viele Anekdoten aus seiner Seefahrervergangenheit bilden den Rahmen der Geschehnisse in Tante Hermines Kneipe. Da treffen halbstarke Jungens auf gestandene Seebären, Bordsteinschwalben machen den Männern schöne Augen, und über allem wacht Tante Hermine mit harter Hand: Sie spinnt mit ihren Gästen Seemannsgarn und wird nicht müde, ihre Kneipe mit der ein oder anderen List als nuttenfreie Zone zu behaupten. Ja, bei Tante Hermine wird kein Blatt vor den Mund genommen: Die Sprache ist deutlich, bodenständig und lässt keine Zweifel zu. Diesem Charme kann sich im Publikum kaum jemand entziehen. Musikalisch verantwortlich ist das Trio Hafenacht, die mit ihrer Mischung aus Shanti und 50er/60er Jahre Klängen mehr als überzeugen. Die Mischung aus melancholischen Klängen und deftigen Texten übt einen ganz besonderen Reiz aus.</p>
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<h3 class="paragraph_style" style="text-align: center;">Älter</h3>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-956" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Älter&quot; von Robin Kultisch und Philipp Gras, aufgenommen am 02. März 2015 während der ersten Vorrunde zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/03/CREATORS_Vorrunde_0203_12-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
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<p class="Body">Den Abschluss bildet das Musical „Älter“ von Robin Kulisch (Buch und Texte) und Philipp Gras (Musik). Das Setting mit Piano, Gitarre und sechs sparsam agierenden Darstellern erinnert stark an Jason Robert Brown. Auch musikalisch fühlt man sich vom ersten Moment an Brown oder Sondheim erinnert. Die Soli der sechs Darsteller stellen die Charaktere der verschiedenen Generationen gut vor. Es geht ums Älterwerden, um Momentaufnahmen, die jede der Figuren mit dem Publikum teilt. Die Komplexität eines solchen Stücks wird in dem Song „Mutter werden ist einfach schwer“ sehr klar: Die Mutter schwärmt ihrer Tochter von den schönen Seiten des Mutterseins vor, während die Tante ihrer Nichte vehement die Nachteile aufzeigt. Die Tochter weiß nicht, welchen Argumenten sie Glauben schenken soll und muss schließlich auf ihren eigenen Bauch hören, um eine Entscheidung zu treffen. „Älter“ ist sowohl musikalisch als auch textlich abwechslungsreich, und das Publikum scheint von der schlichten Art der Präsentation und den starken Charakteren sehr angetan.</p>
<p class="Body">Die Jury machte sich die Entscheidung nicht leicht und diskutierte angeregt die Vorzüge und Potentiale der einzelnen Wettbewerbsbeiträge. Schließlich entschied sie sich, die „Tresenkönigin“ und „Älter“ ins Finale zu wählen. Beide Produktionsteams bekommen nun 10.000 Euro, mit denen sie bis zum Finale am 12. und 13. Oktober eine einstündige Fassung ihres Musicals erarbeiten können.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;"><em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold">1. Vorrunde:  </span>2. März 2015<span class="Bold"><br />
</span></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Oliver Fantitsch</span></div>
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