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	<title>Tom van Hasselt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Tom van Hasselt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die Schreib:maschine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 11:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Streams / Live on tape Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Dederichs]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Winkels]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit mehr als zehn Jahren bietet die Schreib:maschine Autoren und Komponisten eine offene Bühne, in der sie ihre neuen Musicals vor (zumeist wohlwollendem) Publikum ausprobieren können. Am 28. März 2021 wurde dies in Berlin, Hamburg, Wien und Köln sehr erfolgreiche Format zum ersten Mal live gestreamt und auf diversen Plattformen gezeigt. Tom van Hasselt führt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als zehn Jahren bietet die Schreib:maschine Autoren und Komponisten eine offene Bühne, in der sie ihre neuen Musicals vor (zumeist wohlwollendem) Publikum ausprobieren können. Am 28. März 2021 wurde dies in Berlin, Hamburg, Wien und Köln sehr erfolgreiche Format zum ersten Mal live gestreamt und auf diversen Plattformen gezeigt.</p>
<p>Tom van Hasselt führt auch an diesem Abend durch das Programm. Die Ausschnitte aus den Musicals „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, „Bühnenschwestern“ und „Deine Stimme Zählt“ werden durch Interviews mit den kreativen Köpfen hinter den Shows abgerundet.</p>
<p>Nach einem launigen Opener, in dem van Hasselt über die frustrierende Situation eines Autors und Komponisten lamentiert und die Schreib:maschine als Licht am Ende des Tunnels sieht, geht es direkt los mit „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.</p>
<p>Kathi Damerow (Buch), Lukas Nimschek (Musik) und Franziska Kuropka (Texte) haben das Stück für „Westand Musical“ geschrieben, eine eigens gegründete (Open Air) Bühne in Braunschweig, die diesen Sommer neben dem „Teufel“ auch „Bürobiester“ von demselben Kreativteam zeigen wird.</p>
<p>Christopher Dederichs, Sarah Matberg, Veit Schäfermeier und Frank Winkels bringen das Publikum schon mit dem ersten Song, „Der Junge mit der Glückshaut“ auf Märchenkurs. Es geht um Hans, dem mit Erreichen seines 14. Lebensjahres ein spannendes Schicksal vorhergesagt wird. Musikalisch poppig und schwungvoll bringen die vier Sängerinnen und Sänger die Prophezeiung in die Online-Welt.</p>
<p>Doch wie immer kommt es anders als man denkt: Hans wird vom König mit einem wichtigen Brief zu dessen Tochter geschickt und trifft im Wald auf die Räuber Müller, Meier, Mottenrock‘. Als Hans schläft stehlen die Räuber den Brief, nur um festzustellen, dass er Hans‘ Todesurteil enthält. Kurzerhand ändern sie den Text und versteigen sich in irrwitzigen Ideen, was der König sich noch alles für Hans wünscht.</p>
<p>In der nächsten Szene wacht Hans in der Suppenküche des Schlosses auf und bringt der Prinzessin wenig einfühlsam bei, dass es mit ihren Kochkünsten nicht weit her ist. Kurzerhand wird die Hühnersuppe mit Knoblauch, Curry und Chili und Kokosmilch verfeinert (öhm, ernsthaft?): „Ich will für immer mit Dir kochen!“ ist eine schöne Popnummer, bei der man vor dem inneren Auge schon begeisterte Kinder im Publikum mitklatschen sieht. Texte wie „süß und trotzdem scharf, was ich nicht denken darf“, sind dann eher was für die Eltern.</p>
<p>Diese Mischung aus kinderkompatibler Handlung, mitreißenden Popsongs und Side Kicks, die auch die Erwachsenen zum Lachen bringen werden, versprechen gute Unterhaltung für die ganze Familie.</p>
<p>Von Familie wollen die beiden Protagonistinnen des zweiten Beitrags nichts wissen. Kira und Luna sind zwar Schwestern, „Bühnenschwestern“, doch sie stehen in permanenter Konkurrenz zueinander und sind auch vor Neid und Missgunst nicht gefeit, obwohl zwischen ihren Wirkungsstätten – Luna ist Chefdramaturgin in Wuppertal, Kira steht auf Musicalbühnen am Broadway – mehr als 6000 km liegen.</p>
<p>Tom van Hasselt bleibt sich treu und hat dieses Zwei-Personen-Stück ganz im Stil der 1920er Jahre komponiert. Dabei ist Charleston ein allgegenwärtiges musikalisches Motiv.</p>
<p>Mit Nini Stadlmann als Luna und Franziska Becker als Kira wurden zwei Darstellerinnen besetzt, die schon mehrfach eindrücklich unter Beweis gestellt haben, dass ihnen exzentrische, abgespannte Charaktere liegen. Entsprechend steht die Zickigkeit und der Egoismus bei beiden Grazien bei „Meine Schwester macht Theater“ im Vordergrund. Allein durch ihre Mimik und Gestik sorgen Stadlmann und Becker für Lacher.</p>
<p>Nach dem Tod der Mutter treffen sich die beiden ungleichen Schwestern und geraten zunächst direkt wieder aneinander. Kira ist völlig fertig und klagt ihrer Therapeuten-App „Shrinky“ ihr Leid. Vom Nervenzusammenbruch in Stakkato bis hin zum balladesken Heulkrampf ist alles dabei!</p>
<p>Luna verzweifelt parallel einmal mehr an ihren treulosen Schauspielern, die nicht zur Probe erschienen sind. „Tod dem alten weißen Mann“ klagt sinnbildlich den übermächtigen, rücksichtlosen Intendanten an. Kira hilft ihrer Schwester bei der Vervollständigung der fehlenden Songtexte. Am Schluss kommt heraus, dass der verhasste alte, weiße Mann der eigene Vater ist.</p>
<p>„Bühnenschwestern“ eröffnet beiden Darstellerinnen viele Gelegenheiten, unterschiedlichste Facetten von sich zu zeigen. Diese kurzweilige Geschichte macht sichtlich nicht nur dem Publikum Spaß!</p>
<p>Den Abend komplettiert „Eine Stimme für Deutschland“, das neueste Stück von Peter Lund (Buch &amp; Texte) und Thomas Zaufke (Musik). Es handelt von Alina Deutschmann (Neue Rechte) und Regula Hartmann-Hagenbeck (Grüne), die beide um das Amt der Bürgermeisterin konkurrieren.</p>
<p>Peter Lunds UdK-Studierende Veronika de Vries, Mascha Volmershausen und Joël Zupan zeigen in kurzen Ausschnitten die extremen Gefühlswelten der beiden Politikerinnen sowie die Härte des multimedialen Wahlkampfs, in dem scheinbar alle Mittel erlaubt sind.</p>
<p>De Vries macht als Regula Hartmann-Hagenbeck klar, dass sie mit dem Wahlkampf überfordert ist: Einerseits möchte sie unbedingt allen beweisen, dass sie ins Berliner Rathaus einziehen wird, andererseits hasst sie, was sie tut. Sie dreht innerlich durch, bittet ihre Wähler aber weiterhin und unermüdlich „grün“ zu wählen.</p>
<p>Dem gegenüber steht Alina Deutschmann (Joël Zupan), die die Medien und auch ihre Tochter Gerlind (Mascha Volmershausen) vollends im Griff hat. Jede ihrer Lügen wird noch weiter aufgebauscht („Ich kann kochen“): „Hass ist unser Zweck“ ist ein temporeiches Duett, dass nicht nur textlich für die Darsteller, sondern auch inhaltlich für die Zuschauer anspruchsvoll ist.</p>
<p>Hartmann-Hagenbecks Tochter möchte auch, dass ihre Mama die Wahl gewinnt, doch nicht um jeden Preis (so wie Gerlind, die in der Schule alle gegen sich aufgebracht hat und stolz darauf ist): „Trotzdem tut es weh, wenn die eigene Mutter lügt.“ De Vries bedauert die vielen falschen Entscheidungen, die sie aus politischem Ehrgeiz getroffen hat: Sie hat alles falsch gemacht und auch ihren Mann damit verjagt. Zupan kommt als Hartmann-Hagenbecks Mann zu diesem Duett dazu. Auch hier muss man genau zuhören, damit man die Tiefgründigkeit des Gesagten mitbekommt.</p>
<p>Peter Lund möchte sich über alles lustig machen dürfen, sagt er im folgenden Interview. „Eine Stimme für Deutschland“ ist überspitzt und macht vor nichts und niemandem Halt.</p>
<p>Das verspricht Unterhaltung, Wortwitz und Stoff für Diskussionen. Wenn alles gut geht, wird das Stück ab 5. Juni 2021 in der Neuköllner Oper gezeigt.</p>
<p>Die Schreib:maschine hat einmal mehr die ganze Bandbreite des zurzeit arg gebeutelten Genres Musical gezeigt. Umso schöner, dass durch den Live-Stream die Neugierde eines noch viel größeren Publikums geweckt werden konnte.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></span></a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neuköllner Oper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">28. März 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Tom van Hasselt, </span><span style="color: #000080;">Christopher Dederichs, Sarah Matberg, Veit Schäfermeier und Frank Winkels,Nini Stadlmann, Franziska Becker,Veronika de Vries, Mascha Volmershausen, Joël Zupan </span><span style="color: #000080;"><br />
</span></p>
</div>
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		<title>Eine pfiffige Showidee, die durchaus polarisiert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-pfiffige-showidee-die-durchaus-polarisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 06:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Amor läuft Amok]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtchen]]></category>
		<category><![CDATA[Stefanie Schwendy]]></category>
		<category><![CDATA[Tom van Hasselt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann sich gut vorstellen, dass Amor sich von der ganzen modernen Technik überfordert fühlt: Wer schießt heute schon noch mit Pfeil und Bogen? Die Verkupplung bindungswilliger Großstädter übernehmen doch heute Tinder, Parship, Lovoo &#38; Co.  Da braucht’s doch keinen altmodischen Liebesboten mehr, der sich detailliert überlegt, welche zwei Menschen gut (und langfristig) zueinander passen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich gut vorstellen, dass Amor sich von der ganzen modernen Technik überfordert fühlt: Wer schießt heute schon noch mit Pfeil und Bogen? Die Verkupplung bindungswilliger Großstädter übernehmen doch heute Tinder, Parship, Lovoo &amp; Co.  Da braucht’s doch keinen altmodischen Liebesboten mehr, der sich detailliert überlegt, welche zwei Menschen gut (und langfristig) zueinander passen könnten. Oder?!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2428 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_4_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_4_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_4_c_MorrisMacMatzen.jpg 500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Im neuen Zwei-Personen-Stück von und mit Tom van Hasselt und Stefanie Schwendy „Amor läuft Amok“ geht es genau darum: Amor verzweifelt an dem ganzen neumodischen Technikkram, kennt aber ein Paar, dass sich dringend verlieben sollte, da es für Clara die letzte Chance auf ein Baby sein wird. Doch Gott knackt lieber hochaufgeregt seinen Egoshooter Highscore anstatt Amor Gehör zu schenken. Amor ist diese Algorithmus-Versessenheit zuwider und er gibt alles, um Gotts Aufmerksamkeit auf Clara und Hans zu lenken, die dringend ein bisschen göttliche Unterstützung in Sachen Partnersuche benötigen.</p>
<p>Schlussendlich gibt Gott nach und die Reise in Claras und Hans‘ Leben beginnt: Beide kennen sich aus Schultagen, sind irgendwie befreundet, aber so richtig „klick“ gemacht hat es nie. Dafür war Hans immer viel zu sehr Nerd und Clara viel zu sehr auf der Suche nach Anerkennung durch die ach so beliebten Mitschüler, Kollegen, Chefs usw.</p>
<p>Hans hat inzwischen „BigDater“ gegründet und verhilft anderen per Algorithmus zum Liebesglück. Als er nun Clara seine ungebrochene Zuneigung gestehen will, sie aber immer noch in erster Linie den Computerfreak in ihm sieht, empfiehlt er ihr die Partnersuche im Internet. Er kreiert einen Avatar, der Claras vermeintlichem Traummann entspricht, und chattet so „ganz ungezwungen“ mit ihr. Es kommt, was kommen muss: Clara möchte diesen Supermann treffen. Hans alias Zorro lädt sie zum Firmentreffen von „BigDater“ ein und schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe: Er kann den jungen, hippen Geschäftsführer beobachten, der ihn gerade aus seinem eigenen Unternehmen wegrationalisieren möchte und kann parallel als Zorro Clara weiter den Kopf verdrehen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2430 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_9_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_9_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_9_c_MorrisMacMatzen.jpg 500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Leider kommt – u. a. dank Claras nymphomanischer Mutter – alles anders als geplant und der junge CEO verführt Clara zu einem Quickie. Die dachte, sie hätte ihrem Traumprinzen dieses Vergnügen zugestanden, muss jedoch feststellen, dass sie ein Opfer eines Missverständnisses wurde. Im Zuge dieses Wirrwarrs gibt sich auch Hans als Zorro zu erkennen und Clara erkennt, dass sie nur der Idee vom perfekten Mann hinterhergelaufen ist, während im richtigen Leben doch jemand auf sie wartet, der sie auf Händen trägt. Diese Erkenntnis führt gleichtätig zum nächsten Beischlaf, was wiederum neun Monate später zur Geburt von sehr ungleichen Zwillingen führt.</p>
<p>Das klingt alles reichlich verwirrend? Ist es auch. Das Stück ist schnell, die beiden Darsteller verwandeln sich in fast jeder Szene in einen anderen Charakter, spielen neben dem Keyboard auch Cello und Gitarre, und man muss schon aufmerksam dranbleiben, um dann auch noch sämtlichen Wortwitz mitzubekommen.</p>
<p>Einige Passagen sind absolut dazu geeignet, dem Smartphone-fixierten, egozentrischen Publikum den Spiegel vorzuhalten und mehr als deutlich aufzuzeigen, dass man auch mal wieder hochschauen sollte. Denn das richtige Leben findet weder im PC noch in Smartphone Apps statt.  Andere Szenen sind sehr schräg, enervierend und das Stück bekommt Schlagseite mit der Tendenz ins Trashige zu kippen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2427 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_2_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_2_c_MorrisMacMatzen-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/01/AmorLaeuftAmok_2_c_MorrisMacMatzen.jpg 500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Genau dies ist es, was es einigen Zuschauern schwer macht, sich gut unterhalten zu fühlen.</p>
<p>Die Idee, den analogen Amor in die digitale Partnerschaftssuche zu katapultieren, um seine Position neu zu erfinden, ist wirklich gut und hat sehr viel Potential. Tom van Hasselt und Stefanie Schwendy sind erfahrene und vielseitige Darsteller, die ihre acht Rollen und Instrumente schnell und amüsant bedienen können. Van Hasselt ist nicht der beste Sänger, was manchmal arg ins Gewicht fällt. Aber insgesamt harmonieren die beiden sehr gut und ihre Spielfreude kann man genießen.</p>
<p>In der aktuellen Version kann „Amor läuft Amok“ nicht ganz überzeugen. Es wäre sicherlich schon einiges gewonnen, wenn eine dritte Person mit auf der Bühne stünde, die die ganze Zeit das Keyboard bedienen würde, so dass sich die anderen beiden aufs Spiel konzentrieren könnten. Aber wie üblich im Schmidtchen wird hier auch mal etwas ausprobiert und weiterentwickelt. Und vor diesem Hintergrund ist „Amor läuft Amok“ ein wirklich guter Anfang!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidtchen, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 5. Januar 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Tom van Hasselt, Stefanie Schwendy</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Felix Powroslo / Tom van Hasselt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen</span></div>
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		<title>ALMA und das Genie</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/alma-und-das-genie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 16:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alma und das Genie]]></category>
		<category><![CDATA[Nini Stadlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidtchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tom van Hasselt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie schon einmal etwas von Alma Mahler-Werfel gehört? Diese Dame hat der deutschsprachigen Kunstszene Ende des 19. und im 20. Jahrhundert gehörig den Kopf verdreht. Ihr Leben und Wirken ist durchaus bemerkenswert. Die Tochter des Malers Emil Jakob Schindler entdeckte schon früh, dass Künstler in ihrem Umfeld eine Muse (in vielen Fällen auch deutlich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Haben Sie schon einmal etwas von Alma Mahler-Werfel gehört? Diese Dame hat der deutschsprachigen Kunstszene Ende des 19. und im 20. Jahrhundert gehörig den Kopf verdreht. Ihr Leben und Wirken ist durchaus bemerkenswert.</p>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Tochter des Malers Emil Jakob Schindler entdeckte schon früh, dass Künstler in ihrem Umfeld eine Muse (in vielen Fällen auch deutlich mehr) in ihr sahen. Über ihren Vater und insbesondere den Liebhaber ihrer Mutter (Carl Moll) lernte sie viele namhafte Kunstschaffenden des beginnenden 20. Jahrhunderts kennen: Gustav Mahler (Komponist), Walter Gropius (Architekt) und Franz Werfel (Dichter) waren ihre Ehemänner, Gustav Klimt (Maler) verfiel ihrer Jugendlichkeit. Liebschaften hatte sie mit Oskar Kokoschka (Maler) und Hans Pfitzner (Komponist), um nur zwei zu nennen; und auch mit Gropius hatte sie eine lange Affäre, bevor sie ihn heiratete.</p>
<p class="Body">Ihre Mutter nahm es mit der ehelichen Treue nicht so genau, und obwohl Alma dieses Verhalten zutiefst verabscheute, zieht sich Untreue wie ein roter Faden durch ihr Leben. Ihr Lebenswandel stieß daher nicht überall auf Wohlwollen, doch darum scherte sich die selbstbewusste Alma nicht.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_671_822">
<div class="style_2">
<p class="Body">Diese Biographie liefert viel Stoff für Bücher, Filme und auch Musicals. Kann man doch herrlich kontrovers über schlüpfrige Details berichten und hinter die Kulissen der sagenumwobenen Künstlerwelt blicken. Auch der Blick hinter die scheinbar so starke Fassade der Alma Mahler-Werfel lohnt sich.</p>
<p class="Body">Tom van Hasselt hat mit „Alma und das Genie“ im letzten Jahr ein weiteres Musical über diese streitbare Persönlichkeit geschrieben. Das besondere daran: Er selbst übernimmt neben der musikalischen Begleitung sämtliche männliche Rollen. Als exzentrische Alma ist Nini Stadlmann zu erleben.</p>
<p class="Body">Auf der Bühne steht nehmen dem Klavier nur ein Barhocker und ein Tisch mit den vier großen Holzbuchstaben A, L, M, A, die im Laufe des Abends zu LAMA oder LMAA umgestellt werden – je nach Zusammenhang.</p>
<p class="Body">Alma betritt die Bühne in dem Glauben, dass sie dem Publikum ihre wandlungsvolle Lebensgeschichte erzählen soll. Der von ihr kaum gewürdigte Pianist begleitet sie auf ihrer Reise. Sie erzählt vom Klavierlehrer (Alexander von Zemlinsky), der zwar ihr musikalisches Talent nicht zu schätzen weiß, mit dem sie aber trotz seiner abstoßenden, zwergenhaften Gestalt eine Liebesaffäre hat. „Alma Mahler klingt gut“ unterstreicht Almas übersteigerten Anspruch an sich selbst.</p>
<p class="Body">Der Zuschauer erfährt, dass eine Ehe von zwei Komponisten (Gustav Mahler und Alma Schindler-Mahler) zwangsläufig im Wettbewerb enden muss. Alma fühlt sich als Künstlerin überhaupt nicht wahrgenommen und kann sich auch in der Rolle als Ehefrau und Mutter nicht verwirklichen.</p>
<p class="Body">Der Tod der ersten gemeinsamen Tochter Maria ist für Alma ein großer Schicksalsschlag („Meine Maria gehört auf einen Sockel und nicht unter die Erde!“), den sie mit Kuraufenthalten zu kompensieren versucht. Bei einer dieser Kuren lernt sie dann Walter Gropius kennen, mit dem sie zu Lebzeiten Mahlers eine lange Liebschaft hat, diese nach Mahlers Tod aber zunächst beendet, um ihn dann vier Jahre später – in denen sie sich u. a mit Kokoschka verlustiert hat &#8211; doch zu heiraten.</p>
<p class="Body">Alma betrachtete sich selbst „von hinten als Muse, von vorn als Agentin“. Und da hatte sie mit ihren Männern im Laufe ihres Lebens viel zu tun.</p>
<p class="Body">Nini Stadlmann spielt die überspannte Diva sehr gut und herrlich exzentrisch. Tom van Hasselt gibt ihren kriecherischen Counterpart nicht minder glaubwürdig. Sein Tastenspiel ist sehr akzentuiert. Spielend springt er zwischen verschiedenen Stilen wie Chanson, Jazz und Reggae hin und her.</p>
<p class="Body">Die Texte sind spitz, ironisch und triefen vor bitterbösen Seitenhieben auf Almas Männer und deren Kunst. Als beispielsweise van Hasselt einwirft, er sei der Autor des Stücks und somit quasi Gott, kontert Stadlmann trocken: „Gott war ein kleiner Aushilfspianist?“ Von diesen Neckereien gibt es unzählige an diesem Abend. Und sie alle zeigen auf, wie sehr Alma von sich selbst überzeugt schien. „Ich werd ewig leben“ wird von Stadlmann folgerichtig auch sehr dramatisch interpretiert. Zugeständnisse wie „Ich wusste nicht, wie lieben geht“ sind eher selten. Doch auch diese weiche Seite kann Stadlmann gekonnt interpretieren.</p>
<p class="Body">Dass es sich bei „Alma und das Genie“ um ein satirisches Musical handelt, muss nicht extra betont werden. Van Hasselt und Stadlmann haben das Spiel mit Geringschätzung und vorauseilendem Gehorsam perfektioniert. Sie werfen sich die Bälle gekonnt zu und ihr Timing ist perfekt.</p>
<p class="Body">Man kann weniger von einem Musical (ohne Kulissen, Tanz und wechselnden Szenenbildern) als von einer gelungenen musikalischen Satire sprechen. Doch der Unterhaltungsfaktor ist dank der beiden herausragenden Akteure hoch. Da wundert es wenig, dass das erfolgreiche Gastspiel in Hamburg auch auf CD festgehalten wurde.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Theater:</strong> Schmidtchen, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 3. März 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong>Darsteller:</strong> Nini Stadlmann, Tom van Hasselt</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong>Fotos:</strong> stammzellformation.de</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/alma-und-das-genie/">ALMA und das Genie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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