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	<title>Theodor Reichardt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Theodor Reichardt-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Der kleine Horrorladen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2016 08:56:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Backus]]></category>
		<category><![CDATA[Burgfestspiele Bad Vilbel]]></category>
		<category><![CDATA[Der kleine Horrorladen]]></category>
		<category><![CDATA[Janice Rudelsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Elena Heinrich]]></category>
		<category><![CDATA[Krisha Dalke]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Koeb]]></category>
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		<category><![CDATA[Theodor Reichardt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viel falsch machen kann man bei Howard Ashmans und Alan Menkens 1980er Jahre parodistischem Horrormusical nicht. Insofern hat man bei den Burgfestspielen Bad Vilbel mit seiner zweiten Produktion in diesem Jahr auf eine sichere Bank gesetzt. Nachdem „Evita“ zumindest bei den Kritikern nicht ganz so gut wegkam, können die Untertanen von Audrey II in vielen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel falsch machen kann man bei Howard Ashmans und Alan Menkens 1980er Jahre parodistischem Horrormusical nicht. Insofern hat man bei den Burgfestspielen Bad Vilbel mit seiner zweiten Produktion in diesem Jahr auf eine sichere Bank gesetzt. Nachdem „Evita“ zumindest bei den Kritikern nicht ganz so gut wegkam, können die Untertanen von Audrey II in vielen Bereichen punkten.</p>
<p>Die große Drehkulisse, der Blumenladen von Mr. Mushnik, bildet inmitten auf der ansonsten recht kleinen Bühne den Dreh- und Angelpunkt der Inszenierung. Mr. Mushnik (Theodor Reichardt) sieht richtig schön fies aus und behandelt Seymour (Krisha Dalke) entsprechend von oben herab. Reichardt könnte aber durchaus noch etwas gemeiner sein.</p>
<p>Audrey (Julia Elena Heinrich) überragt die beiden Männer im Blumenladen um Kopfeslänge. Sie spielt die hübsche, aber sehr tumbe Blondine überzeugend und ihre bewusst völlig überzogene Mimik sorgt immer wieder für Lacher.</p>
<p>Dalke überzeugt in erster Linie gesanglich. Sein angenehm voller Tenor schmiegt sich ganz ausgezeichnet an die wenig herausfordernden Songs von Menken. Doch es gelingt ihm auch, die Wandlung vom schüchternen Ziehsohn zum selbstbewussten Blumenhändler glaubhaft nachzuzeichnen.</p>
<p>Audrey II, auch liebevoll Zwoey genannt, wächst in drei Etappen und ist schon in der zweiten Stufe von beachtlicher Größe. Sonja Herrmann steckt in bzw. hinter der Monsterpflanze und verleiht den blutrünstigen Gelüsten akustischen Ausdruck. Sie singt zwar nicht so soulig wie man es sonst von Audrey II kennt, aber sie überzeugt durch Stimmgewalt und nervtötende Penetranz. Ihr „Ich will es haben“ hat eine gute Energie und funktioniert sehr gut.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-975 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/12/Horrorladen2-400x175.jpeg" alt="" width="400" height="175" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/12/Horrorladen2-400x175.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/12/Horrorladen2.jpeg 480w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Raphael Koeb gibt den wunderbar exzentrischen, phasenweise komplett durchgeknallten Zahnarzt Orin. An Lachgas zu schnüffeln scheint ziemlich viele Gehirnzellen zu zerstören, denn wie sonst wäre es zu erklären, dass Orin seinen Patienten Seymor geradezu bespringt als dieser bei ihm auf dem Stuhl sitzt? Die Szenen mit Koeb sind immer für eine Überraschung gut und sorgen für jede Menge guter Laune.</p>
<p>„Mushnik und Sohn“ ist einer der Songs, die in jeder Hinsicht gefallen. Dalkes Mimik ist herausragend und Reichardts ausladende Gestik ergänzt das besondere Verhältnis der beiden Protagonisten perfekt. Auch gesanglich harmonieren die beiden sehr gut.</p>
<p>Das Duett von Audrey und Seymour zum Auftakt des zweiten Akts ist ebenfalls sehr schön. Auch die Stimmen von Dalke und Heinrich ergänzen sich hervorragend. Auch wenn die Szene ob des Größenunterschieds der beiden Darsteller unfreiwillig komisch wirkt, kommt man nach der Pause mit Schwung wieder zurück ins Stück.</p>
<p>Die Bühne, gestaltet von Oliver Kostecka, gibt dem Stück den richtigen Rahmen. Die nahezu Drehbühnenfüllende Audrey II ist beeindruckend und wird insbesondere in den Fressszenen von Mr. Mushnik und Orin in ein sehr gutes, mystisches Licht getaucht.</p>
<p>Über weite Strecken ist Christian H. Voss’ Regie treffsicher. Während er in der Szene in der Zahnarztpraxis dicht am Aushaltbaren entlangschrammt, sind die TV-Show und der Chef der Marketingfirma, der in Steppschuhen umherstolziert, die ihren Zweck aber nicht erfüllen, eindeutig zu viel. Man spürt, dass Voss sich sehr auf die Protagonisten fokussiert hat, was zu einem sehr guten Ergebnis geführt.</p>
<p>Ein sehr süßer Einfall ist auch, dass die drei die Handlung begleitenden Sängerinnen (Janice Rudelsberger, Stefanie Smailes, Anja Backus) kurz vor dem Ende des Musicals einige Ableger von Audrey II im Publikum verteilen und so die Zuschauer noch mehr in die Handlung einbinden.</p>
<p>Sehr schräg ist jedoch das Finale, bei dem die „Gefressenen“ in Lumpen und Fetzen wieder aus Audrey II herausklettern und dann in einer Tanzsequenz, die an eine Mischung aus „Rocky Horror Show“ und „Tanz der Vampire“ erinnert, (Choreographien: Martin Ruppel) vor dem Publikum performen.</p>
<p>„Der kleine Horroladen“ ist auch in Bad Vilbel kurzweilige Unterhaltung mit vielen sehr guten Ideen. Das Publikum verlässt gut gelaunt die Burgruine. Was kann man sich als Produzent, Kreativer und Darsteller Besseres wünschen?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Burgfestspiele Bad Vilbel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Juli 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Krisha Dalke, Julia Elena Heinrich, Raphael Koeb, Theodor Reichardt, Janice Rudelsberger, Stefanie Smailes, Anja Backus</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Alan Menken / <span class="Bold">Christian H. Voss<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Eugen Sommer<br />
</span></div>
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		<title>Ein etwas langatmiger Klassiker mit kreativen Kulissen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-etwas-langatmiger-klassiker-mit-kreativen-kulissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 14:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mann von La Mancha]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Reichardt]]></category>
		<category><![CDATA[Vasiliki Roussi]]></category>
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<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Erneut wagt sich das Theater Lübeck zur Spielzeiteröffnung 2013/2014 an einen klassischen Musicalstoff: Mitch Leighs Tony-dekoriertes Stück „Der Mann von La Mancha“ findet in der Regie von Pascale-Sabine Chevroton seinen Weg ins 21. Jahrhundert.</p>
<p class="Body">Anstatt jedoch das Stück einer radikalen Verjüngungskur zu unterziehen, belässt man Kostüme und Bühne im Stil des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Der Bühnenboden ist mit Holzspänen ausgestreut, die Kostüme sind in Beige- und Brauntönen gehalten, auch die Requisiten wirken stimmig.</p>
<p class="Body">„Der Mann von La Mancha“ ist als Stück im Stück aufgebaut. Die Handlung spielt auf drei Ebenen: Der Schriftsteller Miguel Cervantes wartet im Gefängnis auf die Inquisition. Er muss sich zudem vor seinem Mitgefangenen als angeklagter Idealist, schlechter Dichter und Ehrenmann rechtfertigen und verteidigt sich mit der Geschichte von Alonso Quijana, der wiederum in seiner Phantasiewelt als Don Quixote de la Mancha zahlreiche Abenteuer zu bestehen hat.</p>
<p class="Body">Gemeinsam mit seinem Knappen Sancho Pansa reitet Don Quixote ins erste Abenteuer. Dabei werden Rosinante und der Esel mit unterschiedlich hohen Leitern und verschiedenartigen Pappmaché-Köpfen stilisiert dargestellt. Das funktioniert sehr gut, zumal die Puppenspieler Augen und Ohren der Tierköpfe mit bewegen können und so die Illusion einer aktiven Teilnahme am Geschehen erzeugen. Auch die weltbekannten Windmühlen, die Don Quixote für einen Riesen hält, werden durch sich drehende Leitern im Hintergrund nur angedeutet. Doch in dieser Konsequenz ergänzen sich Bühnenbild und Requisiten ideal.</p>
<p class="Body">Eine immer wieder ins Geschehen eingebundene Flamenco-Tänzerin (Cornelia La Minera) zeigt überdeutlich, dass wir uns an diesem Abend in Spanien befinden. Leider fehlt es ihr ein wenig an Feuer, so dass sie mehrfach eher verstörend und fehl am Platz wirkt.</p>
<p class="Body">Durch den hohen Dialoganteil dauert es nach der voluminösen Ouvertüre sehr lange bis das Musical an Fahrt gewinnt. Sancho Pansas Liebeserklärung an seinen Herrn „Ich mag ihn“ ist die erste rundum gelungene Szene, die mit viel Selbstironie auftrumpft. Dies mag aber auch daran liegen, dass Theodor Reichardt (Sancho Pansa) über viel komödiantisches Geschick verfügt und seine Nebenfigur treffend in den Vordergrund zu lenken weiß.</p>
<p class="Body">Vasiliki Roussi gibt eine wunderbar widerborstige Aldonza, die sich zunächst im wahrsten Sinne mit Händen und Füßen gegen Don Quixotes Anhimmelung als Dulcinea wehrt. Sie zeigt gleichsam unbändige Energie als Schenken-Dirne als auch tiefe Gefühle an Quijanas Sterbebett. Ihre rauchige, ungewöhnliche Stimme ist sicherlich Geschmackssache, aber das Lübecker Publikum liegt ihr zu Füßen.</p>
<p class="Body">Das Finale des ersten Akts erinnert „A Chorus Line“, tanzt das Ensemble mit den „Goldhelmen des Mambino“ zumindest ansatzweise die bekannten Zylinder-Choreographien von Michael Bennett nach.</p>
<p class="Body">Die zweite Hälfte ist wesentlich kompakter und weniger langatmig als der erste Akt. Der Showstopper „Der unmögliche Traum“, den man von unzähligen Musical-Galas kennt, wird von Hauptdarsteller Steffen Kubach gut über die Rampe gebracht, doch seine sehr pointierte Aussprache stört die Harmonie des Songs ein wenig. Die folgende aberwitzig choreographierte Kampfszene versöhnt hierfür.</p>
<p class="Body">In Sachen Gesang lässt es das Ensemble an einigen Stellen sehr vermissen. So spielt Norbert Wendel den Gastwirt und Gouverneur durchweg überzeugend, doch seine Gesangssequenzen ähneln mehr einem Sprechgesang und haben mit Musical nicht viel gemein. Hingegen verkauft sich Boris Becker als Herzog und Dr. Carrasco deutlich unter Wert. Beim Finale wird deutlich, dass er gesanglich sehr viel mehr zu bieten hat als seine Rolle hergibt. Dino di Iorio holt als Pater alles aus seinen Mini-Part heraus und hinterlässt einen charmanten bleibenden Eindruck.</p>
<p class="Body">Pascale-Sabine Chevroton zeichnet neben der Regie auch für die Choreographie verantwortlich. Besonders gelungen die Vergewaltigungsszene, in der Aldonza erfolglos versucht, sich die Saufbolde in der Schenke vom Hals zu halten. Die Seiltuch-Choreographie fügt sich perfekt ein und komplettiert eine Szene, die sehr an experimentelles Tanztheater erinnert.</p>
<p class="Body">Sehr kreativ und aus der übrigen Inszenierung eher unpassend herausragend, sind die Kostüme der Inquisitoren, die einen von Cervantes&#8216; Zellengenossen abholen sowie des großen Magiers (Becker), der nicht nur optisch an Darth Vader erinnert, sondern durch die Stimmverzerrung auch ähnlich seltsam klingt.</p>
<p class="Body">Stimmig wirkt es hingegen wieder als zum Finale alle Phantasiegestalten, denen Don Quixote im Laufe seines Lebens (nicht jedoch im Rahmen des Musicals) begegnet, gemeinsam mit allen anderen Ensemblemitgliedern auf der Bühne stehen.</p>
<p class="Body">„Der Mann von La Mancha“ erzählt die Geschichte von einem Mann, der nur an das Gute im Menschen glaubt. Er hält „Tatsachen für die Feinde der Wahrheit“ und kann sich nicht vorstellen, dass irgend jemand das anders sehen könnte. Leider schafft es die aktuelle Lübecker Inszenierung nicht, diese positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Dem Stück fehlt es an Schwung, obwohl Kubach seine drei Rollen mit viel Energie über die Rampe bringt. Doch es gelingt ihm nicht, das Stück allein zu tragen. Die Nebensteller Roussi und Reinhardt haben zwar ihre Highlight-Momente, doch auch sie tragen nicht zu einem gelungenen Ganzen bei. Das ist sehr schade, denn das Orchester intoniert die bald 60 Jahre alten Melodien mitreißend und die Bühne lässt viel Spielraum zwischen dem Gefängnis-Käfig und der Phantasiewelt Don Quixotes.</p>
<p class="Body">Vielleicht wäre es nach 60 Jahren an der Zeit, Leighs Werk einmal grundlegend zu entstauben, zu straffen und die Charaktere noch mehr auszuarbeiten. Das erfordert natürlich Mut (und die entsprechenden Rechte seitens des Verlags), aber zumindest in Ansätzen war von dem erforderlichen frischen Geist und Mut im Lübecker Theater etwas zu spüren.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>23. August 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Steffen Kubach, Vasiliki Roussi, Theodor Reichardt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Pascale-Sabine Chevroton<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Jochen Quast<br />
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