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	<title>TfN-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>TfN-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Rent im Autokino &#8211; der Versuch, Corona die Stirn zu bieten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2020 07:24:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Autokino]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was soll man machen, wenn aufgrund strenger Abstands- und Hygienemaßnahmen jegliche Form des Indoor-Theaters bis auf weiteres untersagt sind? Das TfN, Theater für Niedersachsen, gehörte zu den ersten, die ihre Musicalproduktion „kurzerhand“ an die frische Luft setzten: Anstatt der für April geplanten Premiere im Stadttheater Hildesheim feierte „Rent“ am 29. Mai in einer konzertanten Fassung ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll man machen, wenn aufgrund strenger Abstands- und Hygienemaßnahmen jegliche Form des Indoor-Theaters bis auf weiteres untersagt sind? Das TfN, Theater für Niedersachsen, gehörte zu den ersten, die ihre Musicalproduktion „kurzerhand“ an die frische Luft setzten: Anstatt der für April geplanten Premiere im Stadttheater Hildesheim feierte „Rent“ am 29. Mai in einer konzertanten Fassung seine Open Air Premiere.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2942 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/006_RENT_Osenberg_Soller_tbehind-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/006_RENT_Osenberg_Soller_tbehind-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/006_RENT_Osenberg_Soller_tbehind-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/006_RENT_Osenberg_Soller_tbehind.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Warum auch nicht? Denn auch die allererste Fassung, die von „Rent“ jemals gezeigt wurde, war konzertant. Was folgte, war eine beispiellose Erfolgsgeschichte. „Rent“ traf den Nerv der Zeit. Jonathan Larsons Songs und die herausragenden Darsteller machten „Rent“ innerhalb kürzester Zeit zu einer der anerkanntesten Shows weltweit. „Rent“ ist kein Gute-Laune-Musical, „Rent“ hat eine Botschaft. Es geht um Leben mit AIDS, den Kampf gegen Vorurteile, um bedingungslose Freundschaft und Liebe in all ihren wunderbaren Spielarten.</p>
<p>Craig Simmons musste in kurzer Zeit von seiner geplanten Bühnen-Inszenierung auf die Regie von zehn Darstellern umschwenken, die sich zu keinem Zeitpunkt auch nur berühren durften. So schrieben es die Corona-Spielregeln vor. Doch „Rent“ ist inhaltlich und musikalisch so kraftvoll, dass dies problemlos gelingen kann.</p>
<p>Die fünfköpfige Live-Band unter der Leitung von Andreas Unsicker ließ schon bei der Einfahrt ins Areal direkt aufhorchen.</p>
<p>Das man als Zuschauer seinen Wagen nicht verlassen durfte, der Sound aus dem eigenen Autoradio kam (was natürlich maßgeblichen Einfluss auf die Klangqualität hat) und man anstatt zu applaudieren, die Lichthupe betätigte, ist gewöhnungsbedürftig. Doch dank der Videoprojektion hatte man von allen Parkplätzen einen guten Blick auf das Geschehen und verpasste nichts.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2945 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/153_RENT_Koestner_Katzer_tbehind-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/153_RENT_Koestner_Katzer_tbehind-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/153_RENT_Koestner_Katzer_tbehind-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/153_RENT_Koestner_Katzer_tbehind.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Leider war am Premierenabend Alexander Prosek, der den Tom Collins spielen sollte, kurzfristig erkrankt, so dass es für das Team noch eine weitere Herausforderung zu stemmen galt. Doch mit vereinten Kräften übernahmen die verbliebenen Künstler Proseks Part und man vermisste kaum etwas.</p>
<p>Bei hochsommerlichen Temperaturen in Winterkleidung in der prallen Sonne zu stehen, ist sicherlich etwas, auf dass die Darsteller gut hätten verzichten können. Doch sie ließen sich diese zusätzlichen Strapazen während der 90 Minuten (es wurde ohne Pause durchgespielt) nicht anmerken.</p>
<p>Nicolo Soller hatte als Roger die komplette emotionale Bandbreite von gefühlvoll-verliebt bis hin zu verletzt-aggressiv zu bedienen. Ihm gelang dieser Spagat über weite Strecken sehr glaubhaft. Als Mimi war Sandra Pangl zu erleben. Sie legte die Rolle ungewöhnlich ernst an, was der Figur an sich aber nicht schadete. Es fiel auf, dass sie in Duetten – insbesondere mit Johannes Osenberg alias Mark – deutlich selbstbewusster war als in ihren Soloparts.</p>
<p>Osenberg war ein sympathischer „Erzähler“, auch wenn er einige Einsätze verpasste und nicht alle Texte saßen. Dennoch kann man sich gut vorstellen, dass er die Rolle von Mark auf einer kompakteren Bühne überzeugend hätte ausfüllen können.</p>
<p>Maureen und Joanne (Charlotte Katzer und Elisabeth Köstner) blieben in dieser Inszenierung leider etwas blass, obwohl sie optisch und auch spielerisch durchaus zu überzeugen wussten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2940 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/020_RENT_Pangl_Soller_tbehind-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/020_RENT_Pangl_Soller_tbehind-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/020_RENT_Pangl_Soller_tbehind-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/08/020_RENT_Pangl_Soller_tbehind.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bleiben noch Benny und Angel, um die Riege der Protagonisten zu komplettieren: Während Gerald Michel noch keine Verbindung zu seinem Charakter Benny gefunden zu haben schien (er konnte weder gesanglich noch schauspielerisch überzeugen), bestach Nico Went nicht nur optisch (tolle Kostüme!), sondern verlieh Angel durch seine tiefe Stimme einen seriösen Touch, der sehr gefiel.</p>
<p>Man vermag sich kaum vorzustellen, wie es für Darsteller sein muss, kein direktes akustisches Feedback für die eigene Leistung zu bekommen. Spätestens bei „Werd ich ohne Würde sein?“ möchte man als Zuschauer, ob der herausragenden Choreinstudierung, eigentlich klatschend, pfeifend und johlend ausrasten. Die Lichthupe kann dieser Begeisterung kaum den richtigen Nachdruck verleihen…</p>
<p>Die Idee, dem Publikum (und auch den Darstellern) das Erlebnis Musical in einem Autokino zu präsentieren, kann im Nachgang nur als sehr gut gewertet werden. Dass es an der Umsetzung beim vorliegenden Stück noch ein paar Optimierungen gab und man sich an die doch deutlich andere Atmosphäre erst noch gewöhnen muss, soll niemanden davon abhalten, weiter nach Lösungen für die aktuelle Situation zu suchen.</p>
<p>Musical-Konzerte, Best-Of-Shows, Revuen o.ä. kann ich mir unter den genannten Bedingungen sehr gut vorstellen. Komplette Stücke (mit mehreren Darstellern und einer entsprechend komplexen Handlung) sind in einem Autokino sicherlich auch weiterhin eher etwas schwieriger umzusetzen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> TfN, Autokino Hildesheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">29</span><span class="Bold">. Mai 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong>Nicolo Soller, Johannes Osenberg, Gerald Michel, Elisabeth Köstner, Nico Went, Sandra Pangl, Charlotte Katzer</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Craig Simmons / Jonathan Larson<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater für Niedersachsen<br />
</span></p>
</div>
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		<title>Charakterstarke Umsetzung von Delos W. Lovelace’s Roman</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/charakterstarke-umsetzung-von-delos-w-lovelaces-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 11:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Schäffer]]></category>
		<category><![CDATA[James Edward Lyons]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Brehm]]></category>
		<category><![CDATA[King Kong]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Graham Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Pangl]]></category>
		<category><![CDATA[TfN]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 50 Plätze fassende theo im Hildesheimer Theater für Niedersachsen ist ideal, um kleine neue Musicals auszuprobieren. Das Publikum ist nah dran am Geschehen und aufgrund der räumlichen Begrenzung werden Kulissen so sparsam eingesetzt, dass die Zuschauer nahezu zwangsläufig ihre Phantasie einsetzen müssen, um die Bühnenbilder in ihren Köpfen zu erschaffen. Das ist auch bei ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 50 Plätze fassende theo im Hildesheimer Theater für Niedersachsen ist ideal, um kleine neue Musicals auszuprobieren. Das Publikum ist nah dran am Geschehen und aufgrund der räumlichen Begrenzung werden Kulissen so sparsam eingesetzt, dass die Zuschauer nahezu zwangsläufig ihre Phantasie einsetzen müssen, um die Bühnenbilder in ihren Köpfen zu erschaffen.</p>
<p>Das ist auch bei Paul Graham Browns (Musik) und James Edward Lyons (Buch) „King Kong“ nicht anders. Bereits 2009 feierte das Stück seine Premiere in Berlin. Seither wurde es auf einigen Bühnen im deutschsprachigen Raum zur Aufführung gebracht. Auch das Theater für Niedersachsen sicherte sich den Stoff aus der kreativen Feder des eingespielten Teams Brown / Lyons.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-209 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-300x200.jpg" alt="04_king-kong_brehm-mu%cc%88ller-pangel_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/04_KING-KONG_Brehm-Müller-Pangel_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der erste Akt beginnt mit dem erfolglosen Regisseur Carl Denham, der vergeblich versucht, einigen Produzenten sein neues Projekt schmackhaft zu machen: Er möchte ein Schiff chartern, um in der Südsee dem sagenumwobenen King Kong nachzujagen. Er stößt jedoch auf klare Ablehnung. Der Zufall will es, dass ihm die ebenso glücklose Schauspielerin Ann Darrow in die Arme läuft, die er schlussendlich davon überzeugen kann, ihm in dieses Abenteuer zu folgen. Das Schiff, das die beiden mit ihrer geheimnisvollen Ausrüstung gen Süden bringen soll, ist der Seelenverkäufer von Kapitän Jack Driscoll.</p>
<p>Die beiden Männer bilden widerwillig eine Zweckgemeinschaft, während Ann versucht, ihr Können den Wünschen ihres Regisseurs anzupassen. Driscoll versucht, Denham von seinem Vorhaben anzubringen und erliegt währenddessen langsam aber sicher Anns Charme. Als sie schließlich auf der Südseeinsel an Land gehen, ist er sehr um Anns Sicherheit besorgt. Er ist es, der sie schließlich aus den Armen King Kongs rettet, während Denham zu allen Mitteln greift, um seinen Film noch spannender zu machen.</p>
<p>King Kong wird gegen Anns und Driscolls Protest betäubt und von den Dreien nach New York verfrachtet, wo er als Broadway-Attraktion die Kassen klingeln lassen und Denhams Ruf aufpolieren soll. Ann ist gefangen zwischen ihrer Liebe zu Driscoll, ihrer Zuneigung zu dem vermeintlichen Monster und ihrem Wunsch nach Ruhm und Anerkennung als Schauspielerin.</p>
<p>Nach King Kongs Ausbruch gipfelt das Ganze in einer martialischen Jagd auf das Biest, dessen Ermordung auch Ann und Driscoll nicht verhindern können. Währen die beiden aber noch sich haben, verliert Denham einmal mehr alles.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-208 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-300x200.jpg" alt="03_king-kong_pangel-ann-darrow-mu%cc%88ller-carl-denham-brehm-jack-driscoll_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/03_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow-Müller-Carl-Denham-Brehm-Jack-Driscoll_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Stück von Lyons und Brown stellt die Charaktere und deren Beziehung zueinander in den Mittelpunkt des Geschehens. Entsprechend ausgeprägt sind auch die Dialoge im Vergleich zu den gesungenen Passagen. Musikalisch begleitet werden die drei Akteure von Kathryn Bolitho am Piano.</p>
<p>Als erfolgshungriger, machtbesessener Regisseur Denham wurde Tim Müller gecastet. Sein „neuer Stern am Broadway-Himmel“ ist Sandra Pangl. Jürgen Brehm schippert die beiden als Kapitän Driscoll über den Atlantik. Der gigantische Kong wird in dieser Inszenierung durch einen Kunstfellvorhang angedeutet.</p>
<p>Alle drei haben ihre ganz starken Momente: Müller, wenn er im Duett mit Brehm seine Liebe zu Ann entdeckt. Auch als er dem anwesenden Publikum seinen neuesten Coup „King Kong“ präsentiert, kann er überzeugen.</p>
<p>Brehm zeigt viel Gefühl, deutet stimmlich an, dass noch wesentlich mehr in ihm steckt und kann insbesondere den Beschützerinstinkt gegenüber Ann gut umsetzen. Pangl übertrifft ihre beiden Kollegen aber bei weitem: Ihre Mimik in der ersten Drehszene auf dem Boot beeindruckt mit großer Ausdrucksstärke. Ihr energisch-verzweifeltes „Jetzt bin ich mal dran“ erreicht rotz schwierigen Texts die Zuschauer. Vor allem jedoch ihr Spiel mit dem Fellvorhang, in den sie sich mal einwickelt, mal festklammert, ist sehr gelungen. Wenn sie von Kong durchgekitzelt wird, vergisst das Publikum nahezu, dass sich hinter dem Vorhang niemand versteckt, der ihn bewegt. Pangl alias Ann sagt auch den bogenschließenden Satz „Eines Tages wird jeder zu mir aufschauen!“ Ganz stark ist Pangl als sie auf dem Empire State Building das Geschehene reflektiert („Hoch auf dem Gipfel der Welt“).</p>
<p>Inszeniert wurde das Musical von Björn Schäffer, der auch die Ausstattung federführend verantwortete. Er lässt seinen Kollegen, mit denen er im TfN parallel auch auf der großen Bühne stand und steht, viel Raum zur Interpretation, was dem Stück sehr zugute kommt. Ausstattungstechnisch begnügt er sich mit drei Quadern und einigen Kisten. Wie er selbst im Interview im Programmheft sagt, lässt er den Zuschauern damit viele Möglichkeiten, das Bühnenbild individuell zu vervollständigen. Jedoch wirkt die Wahl dieser Kulissen an einigen Stellen unfreiwillig komisch: Der Balanceakt von Driscoll und Ann über die Schlucht, symbolisiert durch ein auf dem Boden liegendes Seil, sorgt doch für einige Lacher. Dafür gelingt der schnelle Wechsel von Kongs dramatischer Festsetzung hin zum Broadway-Theater ausgesprochen gut.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-210 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-300x200.jpg" alt="05_king-kong_pangel-ann-darrow_heidrich" width="300" height="200" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/05_KING-KONG_Pangel-Ann-Darrow_Heidrich-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch wenn am Ende die akustische Untermalung von Kongs Sturz deutlich zu kurz ausfällt und der rituelle Tanz der Eingeborenen zu Beginn des zweiten Akts eher merkwürdig – obwohl tänzerisch durchaus ansprechend – wirkt, ergibt sich am Schluss ein rundes Bild.</p>
<p>Brown hat dramatische, an den leicht eindimensionalen Klang von 30er Jahre Stummfilmen erinnernde Popsongs komponiert. Die gewählten Reprisen (bspw. „Jetzt bin ich / sind wir mal dran“) funktionieren. Manches Mal hört man arge Disharmonien, die aber auch durch die anspruchsvollen Texte zu erklären sind.</p>
<p>„King Kong“ kann man sich definitiv in einer größeren Inszenierung mit einer breiteren Orchestrierung vorstellen. Mehr Darsteller braucht es nicht. Wichtig ist jedoch, dass die drei Protagonisten nicht nur gesanglich gut, sondern auch schauspielerisch exzellent sind. Denn „King Kong“ ist ein Musical der Charaktere, die allesamt sehr stark ausgeprägt sind. Diese Besonderheit will und muss bedient werden. In Hildesheim gelingt dies nicht in Gänze, aber es gibt zahlreiche Szenen, in denen großes Potential aufblitzt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> TfN &#8211; Theter für Niedersachsen, Hildesheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>19. Juni 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Jürgen Brehm, Sandra Pangl, Tim Müller</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Paul Graham Brown / Björn Schäffer<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Clemens Heidrich<br />
</span></div>
</div>
</div>
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