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	<title>Tanz der Vampire-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Tanz der Vampire-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Routiniertes Abspulen des Bekannten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 06:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre nach der Wiener Uraufführung im Jahr 1997 sind im deutschsprachigen Raum gleich zwei Inszenierungen des bissigen Vampirmusicals zu sehen: Die Tourproduktion macht im Herbst Halt in Hamburg, wohingegen die Wiener erneut in den Genuss von „Tanz der Vampire“ – diesmal im Ronacher Theater – kommen und das Jubiläum standesgemäß begehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2125 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive.jpg 1219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass das in den letzten Jahren Jahren mehrfach „für immer“ verabschiedete und auferstandene Musicals in der Tourneefassung sehr schlank daherkommt, ist nicht neu. Auch im großen Hamburger Theater an der Elbe wirkt das Haus von Chagal wie eine Miniaturausgabe der Version aus der Neuen Flora (2003 – 2006), ganz zu schweigen von der Wendeltreppe. Doch Kostüme und Maske entschädigen für Vieles. Schließlich geht es ja bei einem Rockmusical weniger um das Drumherum, sondern vielmehr um Musik und Gesang.</p>
<p>Aday Rodriguez Toledo hetzt jedoch seine Musiker und Sänger durch die Show. Atemlos jagt eine Szene die nächste, das Publikum bekommt keine Chance, das Gesehene zu verarbeiten. Doch die Cast müht sich redlich, ihren Charakteren die besonderen Momente zu verleihen.</p>
<p>Yvonne Köstler, die die grantelnde Wirtin Rebecca gibt, spielt und singt mit viel Engagement und es gelingt ihr, der gehörnten Ehefrau und späteren Witwe viel Gefühl zu verleihen. Chagal, der jedem Rockzipfel nachjagt, wird von Michael Anzalone mit viel Engagement und schelmischem Charme gespielt.</p>
<p>Das Forscherduo Professor Abronsius und Alfred wird von Victor Petersen und Tom van der Ven zum Leben erweckt. Die beiden harmonieren sehr gut und können die ihnen eigene Schusseligkeit und Naivität sehr gut über die Rampe bringen. Gerade bei Professor Abronsius Soli „Natur“ und „Bücher“ fällt das hohe Tempo des Orchesters sehr auf, denn es fällt Petersen ganz offensichtlich nicht leicht, die vielen Worte in diesem zusätzlich angezogenen Tempo zu formulieren.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2126 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive.jpg 1382w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sarah, das Objekt der Begierde Alfreds – und des Vampirgrafen – wird von Anja Wendzel gespielt. Sie ist selbstbewusst, hat ihren eigenen Kopf und wickelt die Männer – ganz gleich ob Papa Chagal, Verehrer Alfred oder den mysteriösen Graf von Krolock &#8211; spielend um den Finger. Auch gesanglich weiß sie zu überzeugen. „Die roten Stiefel“ gehören einmal mehr zu den Highlights der Show. Dazu tragen aber auch die sehr akkurat getanzten Choreographien von Dennis Callahan bei. Für die Tour wurde augenscheinlich ein herausragendes Tanzensemble gecastet.</p>
<p>Mathias Edenborn und Kirill Zolygin komplettieren die Reihe der Protagonisten als düstere Vampirfamilie, Graf von Krolock und sein Sohn Herbert. Edenborn legt den Vampirgrafen sehr lyrisch an. So recht passen mag dies nicht. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass die bekanntlich sehr anspruchsvolle Rolle des Obervampirs vielleicht doch eine Nummer zu groß für ihn war. So oft fehlt es an Gefühl, und so wirken Gesang &amp; Spiel oft abgespult. Zolygin hingegen trifft mit seiner Interpretation ins Schwarze. Er gibt den gelangweilten Sohn und gefährlichen Verführer gleichermaßen glaubhaft. Hier zahlt sich die lange Erfahrung mit der Rolle aus.</p>
<p>„Tanz der Vampire“ hat musikalisch nichts von seiner Energie verloren. Ein wenig mehr „Ruhe“, sofern dies bei einem Rockmusical das richtige Wort ist, würde der Tourfassung jedoch sehr gut tun. Dann hätten alle – auf und vor der Bühne – etwas mehr Zeit, dieses hervorragende Musical und seine spannenden Charaktere auch wirklich zu genießen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 15. Oktober 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Mathias Edenborn, Yvonne Köstler, Michael Anzalone, Victor Petersen, Tom van der Ven, Anja Wendzel, Kirill Zolygin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Jim Steinman / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
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</div>
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		<title>Totgesagte leben länger – das gilt auch für Musicals!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/totgesagte-leben-laenger-das-gilt-auch-fuer-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Wendzel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung. Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) schnelle Darstellerwechsel bei Graf von Krolock. Zunächst übernahm mit Mark Seibert ein Vampir-Neuling die Rolle des Obervampirs, bevor ab Juli 2016 Jan Ammann seine scharfen Beißerchen aus Stuttgarter Zeiten wieder einsetzen konnte.</p>
<p class="Body">Bereits neunmal wurde „Tanz der Vampire“ in Deutschland und Österreich an verschiedenen Standorten mit unterschiedlich langen Spielzeiten gezeigt. Das Musical hat Kultstatus erlangt. Daher ist es nur zu verständlich, wenn es immer und immer wieder aus der Gruft geholt wird. Sukzessive veränderte sich die Show jedoch von den opulent ausgestatteten Ensuite-Produktionen in Wien und Stuttgart bis hin zur tourneefähigen Fassung, die in Berlin und München zu sehen ist. Diese Veränderungen betreffen nicht nur die immer „praktischer“ werdenden Kulissen, sondern auch das Orchester, welches von ursprünglich 28 Musikern auf nunmehr 10 geschrumpft ist. Solche harten Einschnitte bleiben natürlich nicht unbemerkt. Dass im gleichen Zug die Ticketpreise immer weiter ansteigen, führt in schöner Regelmäßigkeit zu hitzigen Diskussionen in der Branche, die aber bisher an der Stage Entertainment abprallen.</p>
</div>
</div>
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<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was in Berlin 2016 zunächst auffällt, sind die veränderten Filmsequenzen, die der fortschreitenden Digitaltechnik angepasst wurden. Sowohl der Eröffnungsfilm als auch der Zerfall des Schlosses am Ende wurden überarbeitet und sehen nun sehr viel moderner aus. Das Wirtshaus von Chagal und Rebecca wird mit jeder neuen Fassung immer schmaler, was u. a. auch an den deutlich steileren Treppen ins 1. OG zu erkennen ist. Ausladende Schneedekorationen an den Giebeln täuschen hierüber nicht hinweg. William Dudley hat zweckdienliche, tourfähige Kulissen geschaffen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Einzig wenn man den Vergleich mit Wien, Stuttgart oder <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="TdV_2004.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1617">Hamburg</a></span> wagt, fällt dieses Downsizing teilweise stark ins Gewicht.</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Auch das Portal zu Krolocks Schloss erinnert inzwischen mehr an eine Bleistiftzeichnung. Das Imposante dieses Bühnenbilds geht mit der fehlenden Tiefe fast vollends verloren. Der beeindruckende Effekt der von unten und oben hereinfahrenden Treppe zum Ballsaal fehlt ja schon seit Hamburg, aber dass sie nur noch von der Seite kommend das Bühnenbild komplettiert, ist traurig.</p>
<p class="Body">Doch die sehr gute Besetzung macht diese optischen Veränderungen vergessen: Tom van der Ven gibt einen sehr soften Alfred, der zunächst erstaunlich offensiv mit Magda flirtet, bevor er Sarah’s Charme erliegt. „Für Sarah“, dieses immer irgendwie zu süßliche, zu pathetische Solo, bringt van der Ven sehr unaufgeregt über die Rampe. Einzig sein Akzent fällt manchmal sehr auf. Er ist damit zwar nicht allein (auch Merel Zeeman alias Magda hört man deutlich ihre nicht-deutschprachigen Wurzeln an), aber muss das heutzutage wirklich noch sein?</p>
<p class="Body">Als Professor Abronsius stolpert rollendeckend Victor Petersen über die Bühne. Er ist herrlich schusselig und geht seinen Mitmenschen mit seinen Belehrungen wunderbar auf die Nerven. „Wahrheit“ (vielen besser bekannt als „Logik“)  ist eines seiner Highlights. Bei „Bücher, Bücher!“ verschluckt Petersen sehr viele Silben, was vor allem daran liegt, dass in diesem kurzen Song in sehr hohem Tempo unglaublich viel Text untergebracht ist. Diese Herausforderung kann nicht jeder meistern, doch mit seinem „Altherrencharme“ macht Petersen dies spielend wieder wett.</p>
</div>
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</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dieser Herbert ist nicht der verweichlichte Grafensohn, sondern weiß sehr genau, was er möchte. Zolygin vermag dies sehr gut umzusetzen.</p>
<p class="Body">Mit Anja Wendzel steht eine selbstbewusste, eigensinnige Sarah auf der Bühne. Sie überzeugt sowohl gesanglich als auch schauspielerisch auf ganzer Länge. Sie intoniert „Nie geseh’n“ mit viel Gefühl, legt viel Sehnsucht in die Interpretation von „Draußen ist Freiheit“ und vermag sich auch gegen den Grafen durchzusetzen: „Totale Finsternis“ strotzt nur so vor Energie! Ihre bösartige Seite darf sie dann zum Finale ausspielen. Ganz offensichtlich hat sie Spaß daran, eine blutrünstige Vampirlady zu sein, denn auch diese kurze Sequenz gelingt ihr äußerst glaubhaft.</p>
<div>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Jan Ammann ist ein sehr stattlicher Graf von Krolock. Seine Mimik ist wohl dosiert, ausladende Gestiken setzt er nur im Ausnahmefall ein und bleibt damit sehr undurchschaubar. Für Gänsehautschauer sorgen vor allem seine leisen Töne. Wenn der Bariton mit unendlich viel Gefühl die düstere Vergangenheit und tiefe Verzweiflung des Obervampirs intoniert, trifft er mitten ins Herz. Dass Graf von Krolock nicht aus Stein und weit entfernt von purer Menschenfeindlichkeit ist, wird bei „Unstillbare Gier“ auch dem Letzten im Zuschauerraum klar: So emotional und lyrisch habe ich diesen Song noch nie gehört!</p>
<p class="Body">Bei den rockigen Sequenzen presst er manchmal arg, was aber auch daran liegen könnte, dass er – wie alle anderen auch – sehr häufig mit der schlecht ausgesteuerten Tontechnik (Sound: Thomas Strebel) kämpft. Dies wird insbesondere bei „Totale Finsternis“ deutlich, wo sowohl Ammann als auch Wendzel ihre Mühe haben, sich gegen das viel zu laute Orchester durchzusetzen.</p>
<p class="Body">Weitere Beispiele für Mängel in Sachen Ton sind die Friedhofsszene („Ewigkeit“), in der die Sänger anfangs so gut wir gar nicht zu hören sind, und „Carpe Noctem“ – eigentlich eine mitreißende Rocknummer – wo die Solisten klingen als säßen sie in einer Blechdose.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Nicolas Tenerani gibt einen herrlichen Chagal mit einer sehr präsenten Yvonne Köstler als Gattin Rebecca an seiner Seite. Auch wenn er immer haarscharf am Slapstick vorbeisegelt, glaubt man ihm den besorgten Vater. Als er feststellt, was er Magda mit seinem Biss angetan hat, legt er eine herzerfrischend komische Schusseligkeit an den Tag. Paolo Bianca hingegen überschreitet als Koukol regelmäßig die Grenze zur Comedy und nimmt der an</p>
<p class="Body">sich ekligen Figur damit etwas von ihrem Schrecken, was aber seitens der Regie durchaus so gewollt sein kann.</p>
<p class="Body">Weniger tuntig als in früheren Inszenierungen, dafür umso bedrohlicher wirkt Kirill Zolygin als Herbert. Er hat eine tolle Stimme, die sehr gut zu seinem berechnenden Auftreten passt.</p>
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<div class="tinyText stroke_0">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Dafür können auch die exzellenten Tänzerinnen und Tänzer kaum entschädigen: Vanni Viscusi hat Dennis Callahans Choreographien perfekt an die kleine Bühne angepasst. Doch wenn die Musik zum Störfaktor wird, kann man diese genialen Choreographien leider nicht mehr uneingeschränkt genießen.</p>
<p class="Body">Das Orchester, oder vielleicht besser die Band, unter der Leitung von Leif Klinkhardt klingt sehr gewöhnungsbedürftig: Allzu oft dominiert das Keyboard alle anderen Instrumente und manchmal sind dann wiederum die Drums so laut, dass man nichts anderes mehr hört. Hinzu kommt das offenbar gesteigerte Tempo einiger Songs, was bspw. Victor Petersen bei „Bücher, Bücher!“ zum Verhängnis wird. Einzig bei den „Roten Stiefeln“ überzeugen die zehn Musiker im immer kleiner werdenden Orchestergraben.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Cornelius Baltus hat versucht, die Tourfassung so umfangreich und detailliert wie irgend möglich zu inszenieren. Dies gelingt über weite Strecken sehr gut. Die Casting-Abteilung der Stage Entertainment hat jedoch einen mindestens ebenso großen Anteil am Gelingen dieser Produktion, denn die Besetzung in Berlin ist sehr rollenkonform ausgewählt worden.</p>
<p class="Body">Nur 10 Tage nach der Derniere in Berlin werden die tanzenden Vampire in München begrüßt: Schon am 5. Oktober hebt sich der Vorhang im Deutschen Theater. Auch für diesen Tourstop konnte ein hochkarätiger Vampirgraf engagiert werden: Nachdem Jan Ammann die Spielzeit in Bayerns Hauptstadt eröffnet, wird Thomas Borchert ab November bis Mitte Januar zum Ball einladen.</p>
<p class="Body">Die nächste Station der Vampire wird dann Stuttgart sein – der Standort, an dem es bekanntermaßen die meisten und treuesten „Tanz der Vampire“ Fans gibt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>22. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Jan Ammann, Anja Wendzel, Kirill Zolygin, Tom van der Ven, Victor Petersen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Jim Steinman / Cornelius Baltus<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Stage Entertainment</span></div>
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		<title>Alexander Klaws: Ich bin Alfred!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/alexander-klaws-ich-bin-alfred/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 15:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michaela Flint: Sie stehen seit einem guten halben Jahr auf der Bühne des Theater des Westens. Wie sind Sie zum Musical und insbesondere zu „Tanz der Vampire“ gekommen? Alexander Klaws: Musical war für mich schon immer Thema. Ich hatte großen Respekt vor den Künstlern, die Schauspiel, Gesang und häufig noch Tanz oder Extras wie Fechten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_541">
<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie stehen seit einem guten halben Jahr auf der Bühne des Theater des Westens. Wie sind Sie zum Musical und insbesondere zu „Tanz der Vampire“ gekommen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Musical war für mich schon immer Thema. Ich hatte großen Respekt vor den Künstlern, die Schauspiel, Gesang und häufig noch Tanz oder Extras wie Fechten miteinander vereinen und dabei so aussehen als hätten sie ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"> Im letzten Herbst habe ich gerade mit den Arbeiten an meinem neuen Album begonnen als ich einen Anruf bekam und gefragt wurde, ob ich nicht an der Alfred-Audition teilnehmen wolle. Ich hatte „Tanz der Vampire“ in Hamburg gesehen und es hat mir damals nicht gefallen. Das lag aber vor allem daran, weil ich die Neue Flora zu groß fand; die Akustik war schlecht und durch das ganze hat dann die Atmosphäre des Stücks sehr gelitten.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich habe mir dann den Film angesehen und die Musik wieder und wieder angehört und bin dann zur Audition gegangen. Im Gegensatz zu dem, was viele denken, hatte ich keinen Promibonus, sondern habe ganz normal in der erste Runde vorgesungen, bin weitergekommen und habe mich dann in den Finals gegen die Kollegen durchgesetzt.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Dass Sie singen können, mussten sich sicherlich niemandem mehr beweisen, aber wie sah mit dem Schauspiel aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander Klaws:</strong> </span>Vor zwei Jahren habe ich an der Joop van den Ende Academy in Hamburg an einigen Workshops teilgenommen, weil mich Schauspiel sehr interessiert hat. Dort hat mich dann Joop van den Ende eines Tages gesehen und mir seine Unterstützung angeboten. Danach habe ich ein Jahr an der Academy studiert und mich vor allem neben Fechtunterricht, Sprecherziehung und Jazzdance in Gesang und Schauspiel ausbilden lassen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich habe ein Jahr an der Academy studiert und in viele Bereiche hineingeschnuppert. Das war eine großartige Erfahrung.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wie wurden Sie von Ihren Kollegen in Berlin, immerhin alles erfahrene Musical-Profis, aufgenommen? Gab es irgendwelche Ressentiments gegen den DSDS-Gewinner?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span></strong> Nein, es gab keine Vorbehalte. Einige kannte ich ja noch von der Academy, viele aber nicht. Ich hatte schon Skepsis erwartet, aber alle waren ganz offen. Ich bin eben als Neuling in eine Gruppe gekommen, in der sich viele schon kannten. Die meisten wollten nicht sehen, ob ich den Alfred spielen kann, sondern wie ich ihn spiele. Im Laufe der Proben wurde ich dann immer lockerer und das Team ist immer enger zusammengewachsen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie haben Sie sich auf Ihre erste Musicalrolle vorbereitet?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Ich habe den Film bestimmt 50 Mal geguckt, um herauszufinden wie Roman Polanski Alfred sieht und wer Alfred überhaupt ist. Mir geht es darum, die schüchterne und unbeholfene Art genauso glaubhaft zu zeigen wie die Tatsache, dass Alfred als wissenschaftlicher Assistent nicht nur ein Trottel sein kann. Da ist dann das Zusammenspiel mit dem Professor sehr wichtig. Wie verstehen sich die beiden, sind sie eher Vater und Sohn oder Lehrmeister und Schüler?<br />
Während der Proben mit Veit Schäfermeier, der ja nur die ersten vier Wochen in Berlin mit dabei war, hat sich die Figur Alfred bei mir sehr stark entwickeln können.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Nachdem Sie jetzt einige Monate Erfahrungen sammeln konnten – wie gefällt Ihnen das Musicalbusiness?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Es macht unglaublich viel Spaß und zugleich ist es ein anstrengender, harter Knochenjob. Man muss eine Rolle voll und ganz leben. Für mich war es daher genau die richtige Entscheidung, das neue Album nicht ‚nebenher’ zu produzieren, sondern es zu verschieben und mich total auf diesen Job und „Tanz der Vampire“ einzulassen. Ich kann im Musicalbusiness sehr viele wertvolle Erfahrungen sammeln und wenn man mit jemandem wie Roman Polanski zusammen arbeiten darf, kann man einfach nur noch zuschauen und lernen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie sieht Ihr Alltag als Musicaldarsteller aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Eigentlich gibt es für mich kein richtiges Leben mehr neben dem Engagement. Am Anfang fiel mir der psychische Wechsel von der Figur Alfred zu Alexander Klaws sehr schwer, deshalb war ich einfach nur Alfred. Das war kein Platz für irgendetwas anderes. Inzwischen bin ich im Schauspiel selbstbewusster und viel sicherer geworden. Seit einigen Wochen nehme ich mir wieder mehr Zeit für mich und bekomme viel Besuch von Freunden, mit denen ich etwas unternehme. Aber der disziplinierte Umgang mit meinen Kräften und die Schonung meiner Stimme haben bei allem Vorrang.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Schonung der Stimme? Ist Singen im Musical soviel anders?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Ja, auf jeden Fall. Allein schon von der Stimmtechnik her. Ich bin nicht sehr erfahren im Musicalfach und habe erst an der Joop van der Academy richtig gelernt zu belten. In vielen Kritiken stand, dass ich stimmlich ja noch in meine Rolle hineinwachsen kann. Ich hab das nicht verstanden, denn die Zuschauer sind hier nicht bei einem Konzert von Alexander Klaws, sondern schauen sich ein Musical an, in dem ch eine Rolle spiele. Das war von Anfang an alles bewusst gesteuert. Alfred ist 18 Jahre alt, da kann ich nicht den Rocker rauskehren. Ich habe sehr viel Wert darauf gelegt, ganz sauber zu singen und nicht in Pop-Rock zu verfallen.<br />
„Für Sarah“ war für mich am Anfang richtig schwer, weil es so tief ist, denn ich bin eine Art Bari-Tenor und Alfred eigentlich ein richtiger Bariton. Seit ich hier arbeite, habe ich eine halbe Oktave an Tiefe hinzugewonnen, was für mich eine große Sache ist.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Im Sommer haben sie sechs Wochen frei, um Ihr neues Album aufzunehmen. Können sie uns dazu schon was erzählen? Wird es stilistisch dem letzten Album ähneln oder bekommen wir einen ganz neuen Alexander Klaws zu hören?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span></strong> Ich freue mich sehr auf diesen neuen Schritt und dem Weiterbasteln an meiner langfristigen Karriere. Die Wochen in Hamburg werden harte Arbeit, ich werde jeden Tag im studio sein und viel Stress haben. Aber andererseits ist es auch mal ganz gut, etwas Abstand zu gewinnen und mit Thomas Klotz habe ich einen tollen Kollegen, der mich bis zum Herbst vertritt, denn natürlich komme ich wieder hierher zurück.<br />
Auf der neuen CD werde ich nur auf deutsch singen. Das ist für mich sehr viel schwerer als englisch, den damit bin ich gesanglich aufgewachsen. Jeder hat in seiner Muttersprache eine ganze eigene Ausdrucksweise und die muss ich für mich erst einmal finden. Mir ist das deutsch aber sehr wichtig, weil ich meine Geschichten in meinen Texten erzähle und die kann niemand anderer für mich singen.<br />
Das Album wird auf jeden Fall wieder rockiger sein und meine Live-Band wird mit mir zusammen im Studio sein. Aber stilistisch kann ich mich jetzt noch gar nicht so festlegen, da das alles noch im Entstehungsprozess ist.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Komponieren bzw. texten Sie eigentlich selbst?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span></strong> Es ist eine Gabe, Songs und Texte richtig z verpacken. Dafür braucht man viel Erfahrung. Selbst wenn ich das möchte und immer wieder versuche, bin ich noch nicht so weit. Es hakt immer mal wieder an einigen Stellen. Dann hole ich mir Hilfe aus meinem Team und werde so zum Co-Writer. Ich kann also sagen, dass ich meine Texte singen werde, die mit Hilfe eines anderen zusammengefasst wurden.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Muss man sich als Künstler nicht auch ein Stück weit immer wieder selbst erfinden, um im Gespräch zu belieben?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Ja, das ist in meinen Augen das Besondere an einem Superstar, um  -dieses schlimme Wort einmal zu benutzen und als der ich mich um Himmels willen nicht sehe. Man muss immer an seiner Stimme und sich selbst arbeiten und das Gefühl haben, weiterzukommen. Ich möchte die Menschen überraschen, indem ich ihnen immer wieder eine neue Seite von mir zeige. Dazu gehört Vielseitigkeit unbedingt. Für mich ist es wichtig, authentisch zu sein und nicht nur das zu machen, was ich möchte, sondern auch das, wo ich mich selbst drin erkenne.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Gibt es in Ihrer musikalischen oder auch persönlichen Entwicklung jemanden, der Sie besonders geprägt hat?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Auf der Bühne ist das ganz klar Robbie Williams. Ich habe ihn für seine Leistung als Sänger und Entertainer schon immer bewundert. Dieses Weiterkämpfen und geradeaus gucken, egal was kommt, ist sehr beeindruckend.<br />
Außerdem liebe ich Live-Bands, deshalb orientiere ich mich gern an U2 oder auch Coldplay. Es gab eine Phase, in der ich nur Coldplay gehört habe. Gerade wenn ich mich auf ein neues Album vorbereite, höre ich fast nur Musik, bin sehr in mich gekehrt und hänge meinen Gedanken nach, um neue Inspiration zu bekommen. Und diese drei setzen für mich Maßstäbe.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Mit Ihren 23 Jahren haben Sie schon einige Höhepunkte und Tiefschläge in Ihrer Karriere erlebt. Können Sie sich von diesen Außeneinflüssen abschotten?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span></strong> Bei aller Professionalität bin ich immer noch ein Mensch und natürlich lasse ich Kritik an mich heran, die ich auch brauche um mich weiterzuentwickeln.  Auch Kritiken in ein bis zwei Zeitungen haben mich am Anfang sehr aufgeregt, weil manche Zeitungen nicht verstanden haben, dass hier im Theater des Westens Alfred wichtig ist und nicht Alexander Klaws und deshalb, so schien es zumindest, bewusst negativ geschrieben haben.<br />
Bestimmt gibt es Zuschauer, die herkommen, weil sie Alexander Klaws sehen wollen. Aber würden sie mich auch so kritisieren wenn ich nicht bei DSDS gewesen wäre und einfach nur den Alfred spielen würde? Wichtig ist mir, dass sich jeder selbst eine Meinung bildet. Denn die Presse schreibt eh, was sie möchte. Die Zeit ist zu schade und das Leben zu kurz und schön, sich über so etwas aufzuregen und mein Ziel ist schließlich den Leuten mit Alfred Spaß und Freude zu bereiten und allen ein paar schöne Stunden beim „Tanz der Vampire“ mit viel Komik und Herz zu bringen. Wenn ich das schaffe, ist mir alles andere egal!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich bin der kleine Beweis, der gern größer werden möchte, dass es immer Hoffnung gibt. Es gibt immer Phasen im Leben, wo es nicht so läuft, wie man es sich wünscht. Und plötzlich kommen wieder Angebote und es geht wieder bergauf. Man muss einfach nur an sich selbst glauben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wofür schlägt Ihr Herz mehr: Musicals spielen oder eigene Songs singen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander Klaws:</span> </strong>Meine Leidenschaft für Musik wird immer an erster Stelle stehen, aber es macht mir sehr viel Spaß in andere Rollen zu schlüpfen und wer weiß, was da noch kommt. Wenn das Album fertig ist, werde ich erst einmal auf Tour gehen und wenn nicht wieder so etwas wie „Tanz der Vampire“ dazwischen kommt, nehme ich nächstes Jahr schon das nächste Album in Angriff.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Jetzt wünschen wir Ihnen aber erst einmal eine schöne, erfolgreiche Zeit und freuen uns auf Ihr neues Album. Vielen Dank für dieses nette Gespräch.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://alexanderklaws.de">www.alexanderklaws.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Heimsuchung der Hauptstadt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/heimsuchung-der-hauptstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 11:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy Scherer]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>
		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Borchert]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Schäfermeier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 10. Dezember gibt es die vierte Produktion von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ auf einer deutschsprachigen Musicalbühne zu sehen. Die Gerüchteküche kochte im Vorfeld hoch, sollte es sich doch um eine abgespeckte Version handeln, die tourneefähig ist. Um es vorwegzunehmen: Die Hauptstadt-Vampire bewegen sich tatsächlich in neuen Kulissen, anderen Szenen und dennoch fehlt nichts. ...</p>
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<p class="Body">Seit 10. Dezember gibt es die vierte Produktion von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ auf einer deutschsprachigen Musicalbühne zu sehen. Die Gerüchteküche kochte im Vorfeld hoch, sollte es sich doch um eine abgespeckte Version handeln, die tourneefähig ist. Um es vorwegzunehmen: Die Hauptstadt-Vampire bewegen sich tatsächlich in neuen Kulissen, anderen Szenen und dennoch fehlt nichts.</p>
<p class="Body">Das um fünf Darsteller verkleinerte Ensemble besticht vor allem durch die erfahrenen „Tanz der Vampire“-Darsteller und die deutschsprachigen Hauptdarsteller. Gerade in Szenen wie die „Roten Stiefel“ oder der Albtraum-Sequenz fällt das kleinere Tanzensemble ins Gewicht. Die Szenen wirken nicht mehr ganz so beeindruckend wie noch in Hamburg. Doch die Protagonisten helfen über dieses Manko hinweg: Thomas Borchert spielt den Vampirgrafen tadellos. Seine Bühnenpräsenz ist einschüchternd und seine stimmliche Leistungsfähigkeit scheint unbegrenzt. Das Objekt seiner Begierde, Sarah, wird von der diesjährigen UdK-Absolventin Lucy Scherer gespielt.</p>
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<p class="Body">Sie ist der einzige Schwachpunkt in der Cast. Sie wirkt zu jung und ihre mangelnde Erfahrung wird an einigen Stellen deutlich. Zudem hört man von ihr mehrfach schiefe Töne. Auch wenn sie optisch perfekt auf die Figur der Wirtstochter passt, fallen einem doch spontan einige ehemalige Zweitbesetzungen der Sarah ein, die ihre Stelle besser ausgefüllt hätten.</p>
<p class="Body">Veit Schäfermeier gibt einen anderen Prof. Abronsius als in Hamburg. Mit viel freieren Interpretationen gibt er der Figur mehr Substanz und grenzt sich deutlich von der überzogenen Albert Einstein Karikatur aus vorherigen Inszenierungen ab. Sein Assistent Alfred wird von Alexander Klaws gespielt. Im Vorwege musste sich der „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner viel Spott und Häme gefallen lassen. Keiner mochte ihm eine Musicalrolle so recht zutrauen. Doch er straft alle Kritiker Lügen: Mit angenehm tiefer Stimme gibt er dem schüchternen Alfred eine unerwartete Bodenständigkeit. Schauspielerisch kann er mit den Musicalprofis durchaus mithalten, auch wenn sein ewig leidender Gesichtsausdruck seinem Charakter das Selbstbewusstsein gänzlich entzieht.</p>
<p class="Body">Der gar nicht mehr so extrem tuntige Sohn von Graf von Krolock, Herbert, wird von dem Norweger Haldor Laegreid gespielt. Man neigt dazu das klischeehafte und extravagante an dieser Rolle zu vermissen, doch auch in dieser „normaleren“ Version funktioniert der Quoten-Schwule sehr gut. Eine sichere Bank ist erneut Stefan Büdenbender, der als Koukol das Publikum in seiner schaurigen Maske erschrecken darf. Dass der Hüne nach Stuttgart und Hamburg auch in Berlin wieder allabendlich über die Bühne und durch den Saal kraucht, nimmt ihm sein Rücken sicherlich über – seine Fans danken es ihm.</p>
<p class="Body"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1765 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/TdV2_2006.png" alt="" width="260" height="333" />Die Eltern von Sarah, Chagal und Rebecca, werden von Ulrich Wiggers und Maike Katrin Schmidt dargestellt. Während Maike Katrin Schmidt eine tadellose, aber unauffällige Wirtsfrau gibt, fällt Ulrich Wiggers eher unangenehm auf. Natürlich müssen Veränderungen – wie auch bei dieser neuen „Tanz der Vampire“ Fassung – nicht grundsätzlich schlecht sein, doch in diesem Fall war es ein Fehler, den lüsternen Wirt durch einen Deutschen zu besetzen. Dass Wiggers komödiantisches Talent besitzt hat er sowohl in „Mamma Mia!“ als auch als Thénardier in „Les Misérables“ lachmuskel-strapazierend unter Beweis gestellt. Aber in der Rolle des jüdischen Gastwirts fehlt es ihm an Spritzigkeit. Zudem fehlt der charmante osteuropäische Akzent, der diese Figur so authentisch gemacht hat. Schade.</p>
<p class="Body">Bleibt noch Katja Berg, die als Magda optisch perfekt passt und auch die Wandlung von der belästigten Dienstmagd zu besessenen Vampirfrau sehr gut umsetzt. Stimmlich erstaunt sie durch einige ungewöhnliche Phrasierungen, die der Stimmigkeit der Rolle jedoch keinen Abbruch tun.</p>
<p class="Body">Akustische Überraschungen erlebt man auch beim Orchestersound. Bernd Steixner (Musikalischer Leiter) muss mit ganzen sechs Musikanten weniger auskommen. Wenn man bedenkt, dass ursprünglich noch wesentlich mehr Mitglieder aus dem Orchestergraben hätten verbannt werden sollen, ist das, was er daraus macht aller Ehren wert. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn Streicher fehlen, die den Kompositionen von Steinman das Symphonische geben oder die Intensität der Rocknummern etwas gedämpft daher kommt.</p>
<p class="Body">Die größte Veränderung in der Inszenierung betrifft Alexander Klaws als Alfred: Sein Solo „Für Sarah“ singt er nun direkt im Anschluss an die Albtraum-Szene und nicht erst nachdem er seine Angebetete in der Badewanne überrascht hat. Diese Umstellung passte hervorragend, nimmt sie der Szene doch das Langatmige. Apropos Badewanne: Der Schaum, in dem sich Lucy Scherer lasziv räkelt, ist zum ersten Mal echt, was sie durch das Wegpusten von Schaumflocken unterstreicht. Weitere kleine Neuerungen sind der gesprungene Spiegel, der die Tanzszene von Alfred und Herbert noch spannender macht, eine Spielebene weniger, was dazu führt, dass Prof. Abronsius und Alfred auf dem Weg zur Gruft keine Doubles mehr brauchen und eine neue Bibliothek, in der sich der Professor an den Büchern erfreuen kann.</p>
<p class="Body">Die beiden Großkulissen – Wendeltreppe und Wirtshaus – sind sehr gut umgesetzt. Die Wendeltreppe fährt von der Seite auf die Bühne. Das nimmt dem Szenewechsel zwar etwas die Imposanz, aber der Ballsaal ist noch genauso beeindruckend wie in Hamburg oder Stuttgart. Das Wirtshaus hingegen ist komplett neu. Es besteht nicht mehr aus einem Kulissenteil, das immer im hinteren Teil der Bühne steht und bei Bedarf nach vorn gefahren wird. Nein, es steht auf einer Drehbühne und ist somit von allen Seiten und auf allen Ebenen bespielbar. Nach der „Knoblauch“-Szene ist dieser überraschende Effekt einfach großartig. Im Anschluss an die roten Stiefel fehlt der Szene jedoch etwas mehr Kompaktheit, da das Haus nicht mehr kurz vor den Bühnenrand geschoben werden kann – was das Erdrückende und Einschüchternde an von Krolocks Macht verdeutlicht hat – sondern bei der Bühnenhälfte stehen bleibt.</p>
<p class="Body">Der Theatersaal des Theater des Westens ist deutlich kleiner als in Hamburg und Stuttgart, dennoch wurde bei der „Einladung zum Ball“ darauf verzichtet, die Vampire auf die vielen Türen und Gänge zu verteilen, die das Haus bietet. Stattdessen stehen zwei Vampirgruppen in den Logen rechts und links oberhalb der Bühne und „erschrecken“ das Publikum mit grünen Handschuhen. Über diese Änderung sollte man durchaus noch einmal nachdenken, denn Vampire mit grünen Händen sind nicht wirklich gruselig.</p>
<p class="Body">Alles in allem jedoch ist die neue Berliner Inszenierung sehr gelungen. Es wurden Längen im Handlungsablauf beseitigt, die meisten Rollen gut und damit sicher besetzt. Auch für Fans und all jene, die den „Tanz der Vampire“ bereits woanders gesehen haben, gibt es in Berlin viel Neues zu entdecken. Eigentlich kann also nichts schief gehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>10. Dezember 2006</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Thomas Borchert, Alexander Klaws, Lucy Scherer, Veit Schäfermeier</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Roman Polanski  / Jim Steinman<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></p>
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		<title>Alexander di Capri: &#8222;Tanz der Vampire&#8220; &#8211; immer und immer wieder!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/alexander-di-capri-tanz-der-vampire-immer-und-immer-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2004 14:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander di Capri]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexander di Capri gehört zum Hamburger Ensemble von „Tanz der Vampire“ und steht als Zweitbesetzung des Grafen von Krolock auf der Bühne. Michaela Flint hat mit ihm über die Vor- und Nachteile einer Zweitbesetzung, Auditions und seine vielfältigen ‚außer-vampirischen’ Aktivitäten gesprochen. Michaela Flint: Ist der Aufwand für einen Cover größer als für die eigentliche Erstbesetzung? Immerhin ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Alexander di Capri gehört zum Hamburger Ensemble von „Tanz der Vampire“ und steht als Zweitbesetzung des Grafen von Krolock auf der Bühne. Michaela Flint hat mit ihm über die Vor- und Nachteile einer Zweitbesetzung, Auditions und seine vielfältigen ‚außer-vampirischen’ Aktivitäten gesprochen.</p>
<p class="Body"><strong>Michaela Flint: </strong>Ist der Aufwand für einen Cover größer als für die eigentliche Erstbesetzung? Immerhin muss man mindestens zwei, manchmal auch drei, Rollen einstudieren.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander di Capri:</strong> </span>Wenn man in einer Produktion zwei bis drei Rollen regelmäßig spielt, ist das kein Problem. Man kann sich gut einspielen und seine Parts verinnerlichen. Viel schwieriger ist es, wenn man eine Ensemblerolle hat und nur einmal Monat oder noch seltener die Zweitbesetzung spielt. Es viele musikalische und szenische Kleinigkeiten, die man sich vorher noch mal anschauen muss, damit man richtig im Licht steht o. ä. Ich komme hier leider sehr selten dazu, den Graf von Krolock zu spielen. Ob das für mich zu wenig ist, muss ich mit mir selbst ausmachen; aber ich wusste das vorher. Gerade deshalb ist es für mich so wichtig, möglichst viel neben dem eigentlichen Job im Theater zu machen. Dazu gehören Workshops an der ‚Stage School of Music, Dance and Drama’, ich nehme u. a. Interpretations-Unterricht bei John Lehman und Schauspielunterricht bei Dr. Antlitz, wirke auf Galakonzerten mit usw.<br />
Der Vorteil an dieser Konstellation ist, dass ich lerne, dass mein Theater-Engagement nicht das wichtigste ist. Früher in Stuttgart und Duisburg habe ich nur für das Theater gelebt. Ich bin nur ins Theater gefahren, um meine Rollen zu spielen und habe nebenher nichts weiter gemacht.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Woher nehmen Sie die Kraft für diese vielen Aktivitäten? Bleibt da überhaupt noch Zeit für Privatleben und Hobbies?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander di Capri: </span></strong> Ehrlich gesagt nein. Es klingt ein bisschen seltsam, aber ich lebe im Moment nur für meinen Beruf. Ich habe von Natur aus sehr viel Energie, trainiere jeden Tag und halte mich mit Joggen fit. Darüber hinaus bleibt kaum Zeit für andere richtige Hobbies. Aber solange ich jung bin und mich gut dabei fühle…</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Wichtig ist, dass ich mich in meinem gewohnten Umfeld bewege. In einer anderen Stadt hätte ich dieses Engagement nicht angenommen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Demnach stellt ein möglicher Ortswechsel eher eine Belastung für Sie dar?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander di Capri:</span> </strong>Früher hat mir das nicht so viel ausgemacht, aber inzwischen brauche ich meine feste Basis, zu der ich immer wieder zurückkomme.<br />
Neue Städte kennen zu lernen ist cool, aber nur für eine gewisse Zeit. Es ist unheimlich schwer, Freundschaften geschweige denn Partnerschaften aufzubauen, wenn man nur für ein paar Monate an einem Standort spielt. Ich kann jede Frau verstehen, die nicht bereit ist, tiefe Gefühle in eine von vornherein zeitlich und örtlich begrenzte Partnerschaft zu investieren. Vor einem Jahr habe ich in Kroatien Maja kennen gelernt, mit der ich gern eine echte Beziehung aufbauen würde. Aber aufgrund der Distanz und meiner dauernd wechselnden Engagements war das bisher nicht möglich.<br />
Der Vorteil an meinem Job in der Neuen Flora ist, dass ich mich in Hamburg genau auskenne und weiß wo ich mich abends mit meinen Freunden, von denen viele nichts mit der Theaterbranche zu tun haben, treffe.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Warum haben Sie sich erneut für „Tanz der Vampire“ entschieden? Sie hatten in diesem Musical doch schon zwei Jahre in Stuttgart gespielt.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander di Capri:</strong> </span>Nach dem Ende von „Mozart!“ im Juni 2002 habe ich erstmal eine lange Auszeit genommen. Ich habe mich gefragt, ob es das ist, was ich von meinem Leben erwarte. Wollte ich wirklich weiterhin achtmal pro Woche auf einer Bühne stehen? Die stimmlichen und körperlichen Belastungen sind sehr hoch und unglaublich Kräfte zehrend.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Hinzu kommt, dass es in Deutschland sehr schwer ist, an Hauptrollen heranzukommen. Und mit fast 30 Jahren, wollte ich mich langsam in diese Richtung positionieren.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Mittelfristig sehe ich mich eher im Schauspielbereich, sei es nun Fernsehen oder Theater, als auf einer Musicalbühne. Das Musical-Business ist in den letzten Jahren sehr viel schnelllebiger geworden und da ist es für mich ganz wichtig, ein zweites Standbein zu haben. Ich möchte nicht irgendwann zu denen gehören, die aus Angst arbeitslos zu sein, irgendein Engagement annehmen, hinter dem sie nicht vollkommen stehen.<br />
Das Engagement an der Neuen Flora lässt sich perfekt mit meinen Schauspiel-Aktivitäten verbinden. Außerdem hat mich das Stück auch wieder gereizt.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Was genau ist für Sie das Besondere an „Tanz der Vampire“?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander di Capri:</strong> </span>„Tanz der Vampire“ lebt ganz entschieden von der Energie der Darsteller auf der Bühne. Wenn hier jemand auf Sparflamme tanzen, spielen oder singen würde, würde der Wert des Musicals extrem darunter leiden.<br />
Eine Show ist für mich dann besonders interessant, wenn ich erlebe, dass Menschen, die – im Unterschied zu richtigen Fans – keine ‚persönliche’ Beziehung zu einem Darsteller oder einem Stück aufgebaut haben, immer wieder kommen, um einfach einen schönen Abend zu haben. Gerade die Neue Flora mit ihren 2000 Plätzen lebt von diesen Menschen, die sich von der Energie auf der Bühne mitreißen lassen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Fast zeitgleich zu den „Tanz der Vampire“-Auditions fand auch das Casting für „Les Misérables“ in Berlin statt. Hätte es Sie nicht auch interessiert, im Theater des Westens zu spielen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander di Capri: </span></strong>Tatsächlich wurde ich zum Vorsingen nach Berlin eingeladen. Ich hatte mich auf die Studentenrollen von Marius oder Enjolras vorbereitet und war sehr überrascht als der Regisseur mir sagte, dass sich dafür zu alt sei. Stattdessen wollte er mich gern für den Part des Jean Valjean hören. Bisher hatte ich mich in dieser Rolle nicht gesehen und fand mich auch noch zu jung für einen Mann, der nach 19 Jahren Gefängnis alle Stufen des Alterns bis zu seinem Tod durchlebt. Für meine Begriffe habe ich die schauspielerische Tiefe für diese Figur noch nicht erreicht.<br />
Dennoch habe ich mich intensiv auf dieses Vorsingen vorbereitet. Nach einer Dreiviertelstunde rief der Regisseur mich zu sich und eröffnete mir, dass ich all das hätte, was für die Rolle von Jean Valjean wichtig und notwendig ist. Aber leider sei ich noch etwas zu jung. Das war eine herbe Enttäuschung für mich, aber ich hatte das ja befürchtet.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Könnte man sagen, dass der Graf von Krolock Ihre Traumrolle ist?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander di Capri: </span></strong>Ja, der Graf ist sicherlich eine meiner Traumrollen. Es ist eine ganz besondere Rolle, weil sie einerseits fiktiv ist, aber andererseits viel von mir hat. Der Graf strahlt Ruhe aus, hat aber ein spezielle Energie, Probleme anzugehen. Er tritt mit einer unglaublichen Selbstsicherheit auf. Und so bin auch. Der Graf behält viel von seiner Energie für sich und dennoch zieht er das Publikum in seinen Bann.<br />
Abgesehen vom Grafen finde ich Jekyll &amp; Hyde sehr spannend. Ich habe die Show vor ein paar Jahren in New York gesehen und bin von dem Hauptdarsteller schlichtweg begeistert. Anthony Warlow hat die beiden Rollen stimmlich so brillant auseinander gehalten, dass man meinte, man würde ein Playback hören. Dazu hat er unglaublich gut gespielt. Gerade das macht diese Rolle aus: Man muss Gesang und Schauspiel so vereinen, dass keine Seite zu kurz kommt. Wenn man das schafft, dann gehört man zur Crème-de-la-Crème.<br />
Beim Grafen kann man sich mehr auf sein Schauspiel konzentrieren, da die Stimmlage fast immer gleich bleibt.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Worauf legen Sie bei Ihrer Interpretation des Grafen von Krolock das Hauptaugenmerk?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander di Capri:</strong> </span>Ich hatte in Stuttgart das Glück mit Roman Polanski direkt zu arbeiten, da Charles Fornara, der den Grafen neben Kevin Tarte alternierend spielen sollte, krank wurde. Dadurch habe ich sehr viel persönlich von Roman Polanski mitbekommen, wie diese Rolle anzusetzen ist. Er hat zu mir gesagt, dass ich nicht vorgeben solle, ein Vampirgraf zu sein, sondern dass ich es sein muss. Die Energie hierfür muss gebündelt werden und darf sich nicht in alle Richtungen verstreuen. So wie bei Steve Barton: Er stand auf der Bühne und ich dachte nur ‚Wow!’ Wenn man das über einen Menschen sagen kann, zu dem man keine persönliche Beziehung hat, hat dieser seinen Bühnenpart absolut erfüllt.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wie viel Gestaltungsfreiraum hat man Ihnen in Hamburg gelassen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Alexander di Capri: </span></strong>Als ich die Rolle einstudiert habe, habe ich dem Künstlerischen Leiter Sebastian Hund meine Version des Grafen gezeigt und er fand meine Anlegung der Rolle gut. Er hat nicht gesagt: ‚Mach das so wie Thomas’ – er ist ja auch ein ganz andere Typ als ich, sondern mich bestärkt, bei meiner Interpretation zu bleiben.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Ich liebe Darsteller, die auf der Bühne immer wieder was Neues machen und nicht jede Show wie auf Knopfdruck abspulen. Das habe ich auch bei „Mozart!“ so geliebt: Yngve Gasoy-Romdal und ich haben immer mal wieder Kleinigkeiten variiert. Genau dadurch hat das ganze gelebt. Und das hat das Publikum gespürt!</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Diese Flexibilität ist für mich darstellende Kunst.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Wie sehen Ihre Pläne für die kommenden Monate aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Alexander di Capri:</strong> </span>Im Mai bin ich mit Karin Seyfried auf einer Gala von John Lehman in der Nähe von Stuttgart. Im Sommer werde ich wieder Workshops an der Stage School geben und für den Oktober steht ein Konzert mit Anne Welte &amp; Friends auf dem Plan. Außerdem werde ich im Spätsommer bei einem Theaterstück im ‚Theater im Zimmer’ in Hamburg mitwirken. Der Produzent hat mich angesprochen, ob ich mitmachen möchte und ich fühle mich sehr geehrt, da als weitere Schauspieler für dieses Stück Namen wie Heiner Lauterbach oder Klaus-Maria Brandauer im Gespräch sind.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Herr di Capri, vielen Dank für dieses offene Gespräch. Für Ihre Projekte drücken wir Ihnen die Daumen und wünschen Ihnen viel Erfolg!</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.alexdicapri.de/">www.alexdicapri.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Tanz der Vampire &#8211; Licht, Ton &#038; Orchester</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tanz-der-vampire-licht-ton-orchester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2004 09:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz der Vampire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genau dieser Frage stellten sich drei Verantwortliche in der Neuen Flora. Die Antwort ist ganz einfach: Ohne Beleuchtung, Ton und Orchester wären die Vampire weitestgehend unsichtbar, schlecht zu verstehen und das Stück insgesamt ziemlich langweilig. Man kann daher guten Gewissens sagen, dass diese Abteilungen eines Musicaltheaters für den Erfolg einer Show unabdingbar sind. Allerdings stimmt ...</p>
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<p>Genau dieser Frage stellten sich drei Verantwortliche in der Neuen Flora. Die Antwort ist ganz einfach: Ohne Beleuchtung, Ton und Orchester wären die Vampire weitestgehend unsichtbar, schlecht zu verstehen und das Stück insgesamt ziemlich langweilig. Man kann daher guten Gewissens sagen, dass diese Abteilungen eines Musicaltheaters für den Erfolg einer Show unabdingbar sind. Allerdings stimmt in diesem Fall die Bezeichnung „backstage“ nicht wirklich, denn die Arbeitsplätze der Licht- und Tontechniker sowie der Musiker sind für das Publikum im Saal deutlich sichtbar.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tanz_der_Vampire_2004_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="247" /></div>
<p class="Body">Dennoch werden diese Bereiche beim klassischen Blick hinter die Kulissen gern übersehen. Logisch, die Arbeit ist auch nicht so bunt und fassbar wie beispielsweise die von Kostüm- und Maskenbildnern, aber dennoch ist es nicht weniger spannend, einmal eine Vorstellung im Orchestergraben mitzuerleben oder sich das Licht-Stellwerk und das auf den ersten Blick recht unübersichtliche Ton-Mischpult aus nächster Nähe anzusehen.</p>
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<div>So finden wir uns knapp eineinhalb Stunden vor Showbeginn auf einer von fleißigen Technikern bevölkerten Bühne wieder. Beleuchtungsmeister Stefan Kirschner kennt die Neue Flora Hamburg schon seit vielen Jahren und hat dort vor „Tanz der Vampire“ auch schon „Titanic“ und „Mozart!“ ins rechte Licht gerückt. Charakteristisch für „Tanz der Vampire“ ist eine geheimnisvolle Dämmerung. Insgesamt zehn Beleuchter sind dafür zuständig, dass Professor Abronsius, Alfred, Sarah und natürlich Graf von Krolock während der knapp dreistündigen Show immer im richtigen Licht dastehen.</div>
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<p class="Body">Die Arbeit beginnt jedoch nicht erst mit dem täglichen Check um 17 Uhr, bei dem jede einzelne Lampe aus- und angeschaltet und die Beleuchtungsanlage eingehend geprüft wird, sondern bereits um 13 Uhr mit dem Tagesdienst. „Dadurch, dass das Material aus der Stuttgarter Produktion übernommen wurde, wird es im Tagesdienst nie langweilig. Früher waren die Beleuchter richtige ‚Lampenputzer’, heutzutage haben wir in unserem Bereich viel mit Feinmechanik, Elektronik und Computertechnik zu tun. Insgesamt wird der Job immer technischer und das gilt nicht nur für das Ausrichten und Bedienen einer Show, sondern auch für Reparaturen und Wartung.“ erläutert Stefan Kirschner. Bei 650 Dimmerkreisen, 600 Scheinwerfern und 45 motorisch bewegten Farbwechslern kann sich auch der Laie vorstellen, wie aufwändig die Instandhaltung sein muss. 10-Stunden-Arbeitstage sind für Beleuchter keine Seltenheit. Direkt nach dem Tagesdienst und dem Check wird die Vorstellung ‚beleuchtet’. Von den zehn Mitarbeitern sorgen jeden Abend sechs für die Beleuchtung.</p>
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<p class="Body">Neben einem Beleuchtungsmeister sind dies die vier Verfolger und der Stellwerker? Stellwerker? Was für ein Stellwerk? – Wir sind hier doch nicht bei der Eisenbahn, oder?. „Das Stellwerk ist das Herzstück der Beleuchtungsanlage. Es befindet sich im Zuschauersaal direkt hinter dem Ton-Mischpult im so genannten Aquarium. Der Raum hat den Namen ‚Stellwerk’ aus früheren Zeiten, wo – wie bei der Bahn – die ganze Rückwand voll mit Hebeln an Gasrohren war, die der Beleuchter auf- und zugedreht hat, um die Lichtverhältnisse zu verändern. Auch die später genutzten elektrischen Dimmeranlagen wurden noch über Hebel gesteuert. Erst seit einigen Jahren ist die Halbleitertechnik so weit, dass eine Show – mit Ausnahme der Verfolger –PC-gesteuert beleuchtet werden kann.“ Der Beleuchtungsplan im ‚Stellwerk’ vermittelt einen detaillierten Eindruck, wo im Saal überall Scheinwerfer montiert sind, die der Zuschauer gar nicht wahrnimmt.</p>
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<p class="Body">Während der Show sitzt der Stellwerker also mitten zwischen einer Vielzahl von blinkenden Computern und bekommt vom Stage Manager im Raum nebenan per Kopfhörer jeden Einsatz mitgeteilt. Auch der Beamer, der das Schloss des Grafen, die Fledermäuse oder die Wolken auf die Bühne ‚zaubert’, wird vom Stellwerker mit bedient. Vom Aquarium aus kann der Stellwerker seine vier Kollegen an den Verfolgern kaum sehen. Doch wenn man im Saal nach oben schaut, sieht man die großen Scheinwerfer links und rechts am Ende der Gitterwege, der so genannten Catwalks. Die anderen zwei Verfolger sitzen hoch über den Köpfen der Gäste. „Von unten sind nur zwei Dreiecke zu sehen, die über die so genannte technische Decke erreicht werden können. Über eine 90°-Leiter gelangt der Beleuchter dann in den Korb.“ Auf die Frage, wie lange man braucht, um eine Show im wahrsten Sinne verfolgen zu können, antwortet Stefan Kirschner: „Bisher hatten unsere Kollegen immer musische Erfahrung, so dass sie das alles in ungefähr einer Woche lernen konnten. Der Vorteil ist sicherlich, dass wir das Stück immer von vorn sehen und sich Besonderheiten dadurch sehr viel schneller einprägen. Die Verfolger-Arbeit ist auch in naher Zukunft kaum durch PCs zu ersetzen, weil man sich immer wieder – auch Tagesformabhängig – auf die verschiedenen Darsteller und ihre Wege einstellen muss. „Tanz der Vampire“ ist klassisch inszeniert und lässt den Darstellern dadurch schon einen gewissen künstlerischen Spielraum. Diese ‚Unberechenbarkeit’ kann ein Computer gar nicht auffangen.“</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tanz_der_Vampire_2004_files/shapeimage_3.png" alt="" width="308" height="397" /></div>
<p class="Body">Ohne Computerunterstützung wäre die Arbeit der Tontechnik jedoch um ein Vielfaches komplexer als sie ohnehin schon ist. Andreas Hammerich, der als Production Sound Engineer schon die Tontechnik für „Elisabeth“ und „Aida“ realisierte, hat auch beim tontechnischen Aufbau von „Tanz der Vampire“ in Stuttgart und Hamburg entscheidend mitgewirkt und nimmt sich trotz der stressigen Vorbereitungen für die im November anstehende Musical-Gala in Köln die Zeit, uns seine Arbeit ein wenig näher zu bringen.</p>
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<p class="Body">Wichtigstes Utensil sind die Mikrophone, mit denen jeder Darsteller ausgestattet ist. Bevor sich die Sängerinnen und Sänger ihre Mikros vor dem Schminken abholen, ist jeder Sender, jedes Kabel und jede Steckverbindung von den Tontechnikern auf kleinste Mängel überprüft worden, denn „durch die vielen Kostüm- und Perückenwechsel werden die empfindlichen Geräte mechanisch sehr stark beansprucht.“ erläutert Andreas Hammerich. „Tatsächlich sind diese Mikros nur Sender, deren Signale – ähnlich wie beim Radio – im Radioraum auf der Seitenbühne empfangen werden. Dort werden diese Signale dann so umgewandelt, dass sie vom Mischpult oben im Zuschauerraum für die Verstärkung verwertet werden können.“</p>
<p class="Body">Inklusive der eigens für „Tanz der Vampire“ installierten Surround-Lautsprecher befinden sich im Saal 150 mehr oder weniger sichtbare Lautsprecher. Zu den für die Zuschauer kaum sichtbaren Lautsprechern gehören diejenigen, die links und rechts hinter dem Bühnenportal installiert sind, die Lautsprecher in der Bühnenkante und die acht in den Treppen eingebauten Lautsprecher. „Mit diesen Lautsprechern wollte Roman Polanski den Effekt der Schritte, die Alfred auf seiner Flucht durch den Saal verfolgen, noch verstärken,“ erklärt Andreas Hammerich diese doch etwas ungewöhnlichen Standorte. „In der Neuen Flora sind für das spezielle „Tanz der Vampire“-Sound Design ausreichend Lautsprecher eingebaut worden, um an jedem Platz im Theater die gleiche Klangqualität zu gewährleisten.“</p>
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<p class="Body">Jeden Abend sind zwei Tontechniker mit dem optimalen Klang beschäftigt: Der Tontechniker im so genannten Radioraum hält die Nähe zu den Darstellern, um im Notfall Sender direkt ersetzen und entsprechend die Kanäle fürs Mischpult wechseln zu können. Der Operator sitzt vor dem ‚Aquarium’ an einem U-förmigen Mischpult mit unzähligen Knöpfen, Lämpchen und Reglern.</p>
<p class="Body">Jede einzelne Reihe steht im übertragenen Sinn für ein Mikrophon. Etwa die Hälfte der bunten Reihen aus Reglern und Knöpfen gibt die Darsteller-Mikros wieder, mit der anderen Hälfte werden die Instrumente aus dem Orchestergraben abgenommen. „Einige Instrumente, wie beispielsweise die Streicher, werden mit zwei Mikros jeweils für Klang und Lautstärke abgenommen.“ Jedes Mikro belegt einen Kanal auf dem Mischpult und ist einzeln aussteuerbar. Zur Arbeitserleichterung gibt es auch hier Software, die dem Operator helfen, Soundeffekte wie das Wolfsgeheul oder die erwähnten Verfolger-Schritte von Alfred gezielt auszulösen oder mehrere Darstellermikros gleichzeitig über einen Regler zu steuern.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tanz_der_Vampire_2004_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Während des etwa 45-minütigen Soundchecks wird vom Mischpult aus jedes Mikro, jeder Sender einzeln auf seinen Klang getestet. Wenn ein Mikro beispielsweise durch Schminke o. ä. dumpf klingt, muss es noch vor Showbeginn ausgetauscht werden. In dieser Dreiviertelstunde wird die gesamte Tonanlage – Klang, Bässe, Höhen etc. – gecheckt.</p>
<p class="Body">Als so genannter Premierenmischer und aufgrund seiner Erfahrung mit vorangegangenen Produktionen in der Neuen Flora kennt Andreas Hammerich das Theater ganz genau. „Akustisch gesehen ist Neue Flora für einen Tontechniker ‚einfach’ zu handhaben, weil der Raum als solcher gut klingt. Im Vergleich dazu ist zum Beispiel das Hafentheater als Zeltbau tontechnisch schwer in den Griff zu bekommen. Doch das Sound Design wird für jedes Musical komplett neu aufgesetzt. In diesem Fall bestand die Herausforderung darin, das Surround-System, dass bei „Tanz der Vampire“ häufig eingesetzt wird, so in die Neue Flora zu integrieren, dass es den Ansprüchen von Michael Reed und Roman Polanski genügte.“</p>
<p class="Body">Für den perfekten Klang muss die Show jeden Abend neu gemischt werden, da sich im Ensemble oder im Orchester die Besetzungen ändern. „ Wir versuchen die künstlerischen Vorgaben jeden Abend zu kopieren, doch die Lautstärkenverhältnisse müssen täglich aufs Neue angepasst werden. Die Grundprogrammierung ändert sich aber nicht und so ist Kreativität beim Operator nicht gefragt. Es wäre auch fatal, wenn jeder Tontechniker so mischen würde, wie er es am liebsten hören möchte.“ Damit spricht Andreas Hammerich eine der wichtigsten Grundregeln an: Während einer laufenden Produktion hat ein Tontechniker kaum Freiheiten. „Nachdem der Premierenmischer eine Show mit dem Musical Supervisor, in diesem Fall Michael Reed, und dem Sound Designer, Richard Ryan, eingerichtet und deren künstlerische Vorgaben für das Theater umgesetzt hat, geht es ausschließlich darum, den Sound während der Probenzeit zu perfektionieren.“ Wer „Tanz der Vampire“ in Hamburg häufiger gesehen hat, weiß, dass sich am Sound auch nach der Premiere noch einiges getan hat, doch Andreas Hammerich betont, dass eine Änderung ohne Zustimmung des Sound Designers unmöglich ist.</p>
<p class="Body">Bereits während unseres Interviews spielen sich die ersten Musiker im Orchestergraben ein. Grund genug das Mischpult zu verlassen und sich in die Katakomben der Neuen Flora zu begeben. Dort wartet schon der Stellvertretende Musikalische Leiter Carsten Paap, um einige Geheimnisse des „Tanz der Vampire“-Orchesters zu lüften. Bekannt ist, dass jeden Abend 26 Musiker im Orchestergraben den verschiedensten Stilrichtungen von Rock über Klassik bis hin zu Barockimitationen Ausdruck verleihen. Wer sich aber einmal die Mühe gemacht hat und die Musiker während der ‚Exit Music’ durchgezählt hat, wird feststellen, dass nur 25 davon sichtbar sind. „Die Percussion-Anlage mit Pauken, Trommeln, diversen Becken und Xylophon hat leider im Graben keinen Platz mehr gefunden und deshalb muss der Musiker unterhalb seiner Kollegen und unter den Füßen des Publikums spielen. Das ist für den Dirigenten etwas schwierig, da er ihn nicht sehen und kaum hören kann, doch über seinen Monitor und den Kopfhörer, mit dem er sich die Instrumente dazuholen kann, die er gerade benötigt, funktioniert das Zusammenspiel recht gut.“</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tanz_der_Vampire_2004_files/shapeimage_6.png" alt="" width="307" height="396" /></div>
<p class="Body">Nach dieser kleinen Überraschung erläutert Carsten Paap, dass sich der Orchestergraben in eine Blechseite und eine Streicherseite unterteilt. Auf der Blechseite sitzt alles, was richtig Lärm macht, also Hörner, Posaune, Gitarren und Bässe. Der Schlagzeuger wird mit seinen Instrumenten jeden Abend in eine zusätzlich schallgedämpfte Box verbannt. „ Das hat zum einen den Grund, dass die ‚Lärmbelästigung’ der Kollegen durch das Schlagzeug unerträglich hoch wäre. Zum anderen ist aber durch die Abschottung auch die Tonabnahme leichter, denn man kann keinen reinen Geigenklang abnehmen, wenn man immer das Schlagzeug mit dabei hat.“ Außergewöhnlich ist auch die Ausstattung des Gitarristen, der bei „Tanz der Vampire“ neben einer Akustik- und E-Gitarre auch noch ein Banjo, eine Mandoline und eine Westerngitarre bedient.</p>
<p class="Body">Die andere Seite des Orchestergrabens erreicht man nur über den Umweg durch die Katakomben, da ein Keyboard den direkten Weg versperrt. Im Graben wird für „Tanz der Vampire“ wirklich jeder Zentimeter Platz ausgenutzt. Auf der Streicherseite sitzen neben den Geigen und Celli auch die Holzbläser und zwei weitere Keyboards. „Jedes Keyboard hat eine andere Grundfunktion. Während das erste Keyboard neben Klaviersounds auch Blockflötenklänge erzeugt, werden über das zweite Keyboard Cembalo-Soli und E-Piano-Klänge beigesteuert. Das dritte Keyboard ist das so genannte Streicherkeyboard und füllt den Klang der sechs Geigen und drei Celli auf, da wir mit diesen neun Streichinstrumenten nicht immer den vollen Klang erreichen, der notwendig ist.</p>
<p class="Body">Das Dirigentenpult – die Schaltzentrale des Orchesters –  ist auf halber Höhe zwischen dem Graben und der Bühne angeordnet. Die Aufgabe des Dirigenten ist es, das Orchester, das von dem Gesang auf der Bühne fast nichts hört, mit dem Bühnengeschehen zusammen zu bringen. „Als Dirigent hört man viel Akustisches sowohl von der Bühne als auch aus dem Orchestergraben. Und wenn die Stimmung im Publikum gut ist, bekomme ich das auch direkt mit.“ Der Dirigent ist auch der Einzige, dessen Kopf nicht durch das Sicherheitsnetz über dem Graben geschützt ist. „Dieses Netz dient zum einen der Sicherheit von Darstellern und Musikern, zum anderen aber ist es auch für die Beleuchter sehr angenehm, wenn die Lichtquellen im Graben, beispielsweise von den Notenständern, die Beleuchtung im Saal nicht beeinträchtigt.“ erklärt Carsten Paap.</p>
<p class="Body">Doch wozu dienen die blaue Lampe und das Telefon, die deutlich sichtbar am Dirigentenpult befestigt sind? „Die blaue Lampe nennen wir scherzhaft die ‚Dirigentenbremse’. Sie dient als optisches Kommunikationszeichen zwischen Stage Management und Orchester. Sobald die blaue Lampe aufleuchtet, weiß ich, dass hinter der Bühne alle bereit sind. Die Lampe dient aber nicht nur als Startsignal, sondern wird auch im Ernstfall eingesetzt. Wenn beispielsweise ein Umbau aus technischen Gründen nicht rechtzeitig fertig wird, gibt mir der Stage Manager auf diesem Weg Bescheid und ich kläre dann mit dem Telefon das weitere Vorgehen mit ihm ab.“ Damit ist ein weiteres Rätsel aus dem düsteren Orchestergraben gelöst.</p>
<p class="Body">„Tanz der Vampire“ stellt musikalisch eine Herausforderung für die Dirigenten dar, „denn im Vergleich zum Vorgängerstück „Titanic“, das eher klassisch instrumentiert war, geht es bei „Tanz der Vampire“ darum die rockigen Rhythmen der Krolock-Songs mit Stellen wie „Draußen ist Freiheit“ zu vereinen, in denen wiederum ein klassisches Orchester im Vordergrund steht.“ Carsten Paap fügt hinzu, dass das Musical auch konditionell fordert, da es komplett durchkomponiert ist und es keine Pausen gibt, in denen auf der Bühne „musikfreie“ Dialoge gesprochen werden, während derer sich die Musiker ‚ausruhen’ könnten.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Tanz_der_Vampire_2004_files/shapeimage_7.png" alt="" width="398" height="167" /></div>
<p class="Body">Doch mit dem reinen Dirigieren am Abend ist es nicht getan: Neben der Show gehört für einen Stellvertretenden Musikalischen Leiter auch die Orchester-Organisation zum Tagesgeschäft. Es gibt im Großraum Hamburg neben den am Haus angestellten 30 Musikern noch 90 Aushilfen, die verteilt auf die 26 Instrumente „Tanz der Vampire“ spielen können und im Krankheits- oder Urlaubsfall angefordert werden. 120 Musiker für ein Musical – eine beeindruckende Zahl. Da nicht jeder von ihnen über eigene Instrumente verfügt, kümmert sich Carsten Paap auch um die Instandhaltung der Hausinstrumente.</p>
<p class="Body">Für den anstehenden Cast-Wechsel im Dezember werden auch schon Vorbereitungen getroffen. Wenn ab 26. Oktober die neuen Vampire mit ihren Proben in der Neuen Flora beginnen, müssen alle Notensätze auf dem aktuellsten Stand sein. Und so ganz ‚nebenbei’ finden auch immer wieder so genannte Putzproben statt, in denen das aktuelle Ensemble oder einzelne Mitglieder auf der Probebühne unter Klavierbegleitung inszenatorische oder gesangliche Details verfeinern.</p>
<p class="Body">Wie man sieht, haben auch die eher stiefmütterlich behandelten Bereiche Beleuchtung, Sound und Orchester einiges Interessantes zu bieten. Vielleicht achtet der ein oder andere Besucher in Zukunft mehr auf die Lichtkegel der Verfolger, den außergewöhnlichen Surround-Sound oder das Banjo, das vor allem in den Szenen mit Professor Abronsius zu hören ist.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht (gekürzt) in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/tanz-der-vampire-licht-ton-orchester/">Tanz der Vampire &#8211; Licht, Ton &#038; Orchester</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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