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	<title>Stefan Rüh-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Stefan Rüh-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Pleiten, Pech und Papa &#8211; der neue Reeperbahn-Hit!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 14:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vater König, Kiezbekannte Schnapsnase und auf ganz St. Pauli nur Käpt&#8217;n genannt, wirft jeden Cent, den seine Sprösslinge heranschaffen, mit Schwung wieder zum Fenster raus. Soweit die Kurzbeschreibung des neuesten Musicals des auch über die Hamburger Grenzen hinaus bekannten und bewährten Kreativteams Martin Lingnau (Musik, Idee, Buch), Heiko Wohlgemuth (Songtexte, Buch), Mirko Bott (Buch) und ...</p>
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<p class="Body">Vater König, Kiezbekannte Schnapsnase und auf ganz St. Pauli nur Käpt&#8217;n genannt, wirft jeden Cent, den seine Sprösslinge heranschaffen, mit Schwung wieder zum Fenster raus. Soweit die Kurzbeschreibung des neuesten Musicals des auch über die Hamburger Grenzen hinaus bekannten und bewährten Kreativteams Martin Lingnau (Musik, Idee, Buch), Heiko Wohlgemuth (Songtexte, Buch), Mirko Bott (Buch) und Corny Littmann (Regie).</p>
<p class="Body">„Die Königs vom Kiez“ ist jedoch wesentlich vielschichtiger als man es vom Hamburger Schmidt Theater gewohnt ist. Auch eine gehörige Portion Sozialkritik ist in dieser Musicalkomödie verpackt. Es kann für dieses Stück keinen passenderen Spielort geben – sowohl für die Rahmenhandlung als auch für die Bühnenshow – als das Schmidt Theater, das am 8. August seinen 25. Geburtstag auf dem Spielbudenplatz feierte und damit eine feste Größe der Hamburger Unterhaltungsbranche darstellt.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Es geht um Familie König, bestehend aus der pflegebedürftigen Oma, dem alkoholkranken Papa, der Teeniemutter Pamela mit Sohn Brutus, den Zwillingen Benny und Björn, die als aufstrebender Musicaldarsteller und Kleinkrimineller ihr Bestes geben sowie Marie, die als älteste Tochter nicht nur die Familie zusammenhält, sondern auch dafür sorgt, dass die Wohnung nicht endgültig zum Schweinestall verkommt. Nachbarin Berta, die mehr als nur ein Auge auf den Käpt&#8217;n geworfen hat, gehört ebenfalls schon fast zur Familie. Sozialarbeiter Alex hat sich trotz aller widrigen Umstände in die patente Marie verliebt und gibt sich redlich Mühe, sie zu erobern.</p>
<p class="Body">Das Geld ist bei Familie König eh schon mehr als knapp und als dann plötzlich eine Räumungsandrohungl ins Haus flattert, ist Kreativität gefragt. 7.500 Euro in einer Woche – wie soll das bloß gehen? Während Pamela kurzerhand ihre Liebhaber um Alimente für Brutus erpresst, Benny seine Marihuana-Pflanzen zu Geld macht und Björn sich zur großen Erschütterung aller als HSV-Maskottchen verdingt, der Käpt&#8217;n auch noch das Pfandgeld in seiner Kneipe versäuft, sucht Marie nach Wegen, um weitere Kosten zu sparen.</p>
<p class="Body">Kurz scheint ihnen das Glück hold als Oma bei der Glücksspirale eine lebenslange Sofortrente von 7.500 Euro gewinnt. Dumm nur, dass sie in derselben Nacht noch stirbt. Nun ist guter Rat teuer – woher bekommt man eine neue Oma, die die Notarin überzeugt und wohin mit der toten Oma? Keine Sorge – zumindest für das letzte Problem hat Papa König eine Idee: Oma wird einfach auf dem Recyclinghof entsorgt! Und auch das mit der neuen Oma lösen die Königs auf ihre eigene, ungewöhnlich-charmante Weise. Am Schluss gibt es großes Happy End in vielerlei Hinsicht und die Erkenntnis: „Alles ist hier Karma!“</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Natürlich läuft in dieser Show nichts so wie geplant – sonst wären wir nicht im Schmidt&#8217;s, sondern im Schauspielhaus oder Thalia Theater. Aus dem „Souterrain des Lebens“ hat der Zuschauer einen ganz anderen, sehr direkten Blickwinkel auf die schmutzige Seite des Hamburger Kiez. Der ausgeprägte Hamburger Akzent, inklusive typisch hamburgischer Ausdrücke und zum Teil sehr rauem Umgangston, zeigt überdeutlich, wo wir uns befinden. Authentischer geht es nicht! Selbstverständlich ist man als Bewohner des Stadtteils St. Pauli, zum dem Reeperbahn und Kiez gehören, auch Fan des Zweitligisten 1. FC St. Pauli. Kein Wunder also, dass nicht nur Käpt&#8217;n König fast in Ohnmacht fällt, als einer seiner Söhne im Dino-Kostüm des HSV-Maskottchens Hermann nach Hause kommt. Das grenzt ja beinahe an Hochverrat!</p>
<p class="Body">Ja, es wird mit Klischees gespielt. Noch ein Beispiel? „Deinen Grünkohl kannst Du höchstens in Pinneberg als Gras verkaufen!“ Echte Hamburger lachen darüber ganz sicher&#8230;</p>
<p class="Body">Die Protagonisten nehmen kein Blatt vor den Mund. Sowohl Songtexte als auch Dialoge sind wunderbar bissig und treffen den Nagel mehr als einmal auf den Kopf: „Du steckst doch immer in der Scheiße: Nur die Tiefe ändert sich!“, „Ich bin der einzige Mensch, der aufwacht, um einen Albtraum zu haben.“, „Habt Ihr mal versucht, Euch nach eineinhalb Liter Blut spenden, einen von der Palme zu wedeln?“ Zartbesaitete Gemüter trauen sich vielleicht nicht, diesen derben Humor anzunehmen, doch in „Die Königs vom Kiez“ ist er so charmant verpackt, dass man gar nicht anders kann als zu lachen.</p>
<p class="Body">Die Charaktere sind Unikate und als solche sehr stark, einmalig und trotz aller Fehler liebenswert. Götz Fuhrmann erinnert als Papa König, also als Käpt&#8217;n, an eine Mischung aus Michael Keaton und Udo Lindenberg. Dass er tatsächlich NICHT betrunken ist, glaubt man ihm kaum. Der leicht federnde Gang, die lallende Sprache, die rudernden Arme – ja, solche Leute trifft man oft (aber nicht nur) auf dem Kiez. Carolin Spieß als latent notgeile Nachbarin Berta klingt wie Heidi Kabel, benimmt sich aber so gar nicht wie eine Dame. Wenn sie zu ihrem ganz besonderen „La Paloma Ohe“ ansetzt, mit dem sie den Käpt&#8217;n von ihren Reizen überzeugen will („Auf alten Schiffen lernt man segeln“), bleibt kein Auge trocken. Auch ihre hamburgische Eloquenz (Spargel, Mohn, Austern etc sind „Aphrodiaphragma“) ist herzerweichend. Auch die gestrenge Notarin Winkelmüller bringt sie gekonnt über die Rampe.</p>
<p class="Body">Lisa Huk ist als Teeniemutter mit ihrem Baby komplett überfordert, markiert aber immer die Starke. Sie weiß genau wie sie Männer um den kleinen Finger wickelt. Stefan Stara spielt die Zwillinge Benny und Björn und springt zwischen der kreativen und angepassten Kiezwelt hin und her: Mal ist er der besonnene zielstrebige Björn, der sich für seine Familie aufopfert, dann wieder der immer gut gelaunte Benny, der den ewig grummeligen Dealer davon überzeugen versucht, dass Drogen verkaufen Spaß macht und man lächelnd noch mehr Erfolg hat. Beim Song „St. Pauli“ kann er auch tänzerisch aus dem Vollen schöpfen. Seine Energie ist absolut mitreißend.</p>
<p class="Body">Stefan Rüh spielt den vermeintlichen Sozialarbeiter Alex, der sich später als Polizist outen muss, genauso charmant und überzeugend wie den gescheiterten Geisteswissenschaftler, der in der Stammkneipe vom Käpt&#8217;n das Bier zapft und seine Gäste pseudophilosophisch erfreut. Gleich fünf Rollen übernimmt Tim Koller – dabei zeigt er als verliebter Inder Ranjid, schwuler Priester, gefährlicher Dealer, pflichtbesessener Bofrosthorst und schillernde Lottofee eine große Bandbreite an schauspielerischem und komödiantischem Talent. Ihm kommt mit „Alles ist hier Karma!“ auch Moral von der Geschichte zu.</p>
<p class="Body">Bleibt noch Nadine Schreier, die als Marie zwischen dem Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Familie und ihren eigenen Gefühlen und Träumen hin- und hergerissen ist. Man kann ihren Konflikt gut nachvollziehen und möchte ihr unbedingt helfen.</p>
<p class="Body">Die durchaus vielschichtigen Charaktere machen „Die Königs vom Kiez“ zu einer außergewöhnlichen Eigenproduktion. Selten hat man im Schmidt Theater ein so rundes, stimmiges Musical gesehen: Heiko Wohlgemuths knackige, treffsichere Texte, Martin Lingnaus schwungvolle, vertraute Melodien, die sehr gute Personenregie Corny Littmanns und durch die Bank exzellente Schauspieler und Sänger machen dieses Stück zu einem Hamburger Original. Getoppt wird das Ganze durch die anspruchsvollen, abwechslungsreichen Choreographien von Benjamin Zobrys, die insbesondere im Albtraum des Käpt&#8217;ns, in dem er und seine Familie vor Dieter Bohlen auftreten und sich nieder machen lassen müssen, und im Finale zur Geltung kommen.</p>
<p class="Body">Sie möchten einen Blick hinter die schillernden Fassaden der Theater, Striptease-Bars und Musik-Clubs auf dem Hamburger Kiez werfen? Schauen Sie sich „Die Königs vom Kiez“ an und sie bekommen einen guten Eindruck, wie einige Menschen dort teilweise leben (müssen).</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. September 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Götz Fuhrmann, Lisa Huk, Tim Koller, Stefan Rüh, Nadine Schreier, Carolin Spieß, Stefan Stara</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Martin Lingnau / Corny Littmann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch<br />
</span></div>
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		<title>Liebevolle Reise in die amerikanischen 1950er Jahre</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/liebevolle-reise-in-die-amerikanischen-1950er-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander di Capri]]></category>
		<category><![CDATA[David Gilmore]]></category>
		<category><![CDATA[Grease]]></category>
		<category><![CDATA[Joana Fee Würz]]></category>
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		<category><![CDATA[Lars Redlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Musical Dome]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Rüh]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht: die romantisch-kitschige Geschichte von Sandy und Danny, die sich in den Sommerferien verlieben, per Zufall auf der gleichen Highschool landen und nach einigen Wirrungen zueinander finden. John Travolta und Olivia Newton-John hat „Grease“ unsterblich gemacht. Schon sechs Jahre bevor der Film 1978 in die Kinos kam, feierte die Bühnenfassung am New ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wer kennt sie nicht: die romantisch-kitschige Geschichte von Sandy und Danny, die sich in den Sommerferien verlieben, per Zufall auf der gleichen Highschool landen und nach einigen Wirrungen zueinander finden. John Travolta und Olivia Newton-John hat „Grease“ unsterblich gemacht. Schon sechs Jahre bevor der Film 1978 in die Kinos kam, feierte die Bühnenfassung am New Yorker Broadway große Erfolge.</p>
<p class="Body">In den 1990er Jahren hat David Gilmore die altmodische Highschool-Romanze entstaubt und im Londoner West End zur Aufführung gebracht. Seine Inszenierung hat er bereits 2011 für das deutsche Publikum nochmals überarbeitet und seither schickt Semmel Concerts die T-Birds und Pink Ladies durch deutschsprachige Lande.</p>
<p class="Body">Am 26. Januar 2012 wurde in Köln der Tourstart 2012 gefeiert. Die Besetzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert, doch das tut dem Spaß und der Spielfreude keinen Abbruch. Da jedem die Handlung bekannt ist, haben sowohl Darsteller als auch Musiker leichtes Spiel bei dieser Show. Die Songs sind Selbstgänger, das Ensemble sehr charismatisch und das Publikum freut sich auf einen Abend leichtfüßiger Unterhaltung &#8211; und das vollkommen zurecht!</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die beiden Hauptfiguren Danny und Sandy werden von Lars Redlich und Joana Fee Würz gespielt. Joana Fee Würz hat die Hauptrolle mit Jahresbeginn übernommen und gibt die süße, naive Sandy glaubwürdig. Es ist eine Freude ihrer schönen, klaren Stimme zuzuhören. In den Schatten gestellt wird sie nur von Lars Redlich, der als Danny über die nötige Bühnenpräsenz verfügt, um nicht nur vielen Schülerinnen, sondern auch Gästen im Publikum den Kopf zu verdrehen. Dass er schon seit einem Jahr in dieser Rolle zu sehen ist, kommt ihm hierbei sicherlich zugute. Optisch schlägt Redlich das Film-Vorbild um Längen und auch gesanglich kann sich John Travolta gern Nachhilfe bei Lars Redlich holen. Seine schmachtende Liebeserklärung „Sandy“ bringt Steine zum Erweichen.</p>
<p class="Body">Zusammen mit Stefan Rüh als Kenickie und den übrigen T-Birds bringt Redlich jede Menge Schwung in den Musical Dome. „Greased Lightning“ und „Those Magic Changes“ machen unglaublich viel Spaß! Dass sich in den Reihen der T-Birds und Pink Ladies wahre Perlen verbergen, hört das Publikum vor allem bei „Mooning“ &#8211; gesungen von Tim Edwards alias Roger und „There are worse things I could do“, hinreißend interpretiert von Denise Obedekah als Rizzo.</p>
<p class="Body">Omri Schein sticht als Eugene aus der Menge der Rydell High Schüler hervor, da er seine Rolle so wunderbar herzerfrischend spielt, dass man den strebhaften, stetig bemühten, aber immer scheiternden, Außenseiter einfach nur in den Arm nehmen möchte.</p>
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<div class="text-content style_External_248_291">
<div class="style_2">
<p class="Body">Eher etwas unauffällig kommt Jennifer Pöll als Frenchy daher. Sie gibt angehende Kosmetik-Schülerin lange nicht so quietschbunt wie sie sein könnte. Eine Ausnahme ist der Auftritt des Teen Angel, dem Frenchy sehr süß und schüchtern an den Lippen hängt. Alexander di Capri übernimmt die Rolle des stark an Elvis erinnernden Teen Angel mit Bravour. „Beauty School Dropout“ ist eines der schönsten Stücke des Abends. Auch die Anforderungen, die seitens der Regie an Vince Fontaine gestellt werden &#8211; aalglatt, egoistisch, eitel &#8211; erfüllt di Capri einwandfrei.</p>
<p class="Body">Szenisch ist die Verwandlung in die Umgebung der Rydell High School in den 1950er Jahren sehr gelungen.</p>
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<div class="text-content style_External_670_604">
<div class="style_2">
<p class="Body">Einige perfekt ausgesuchte Requisiten machen aus der Bühne eine Sportumkleide, ein Mädchenzimmer oder die Aula der High School. Auch die Kostüme wirken authentisch.</p>
<p class="Body">Die Bühnenfassung von „Grease“ ist kurz, fast schon zu kurz. Nach nur zweieinhalb Stunden ist die Geschichte von Sandy und Danny im Schnelldurchlauf erzählt. Nebenhandlungen wie die nicht ganz leichte Beziehung von Rizzo und Kenickie oder Frenchy und dem Teen Angel finden nur in einem einzelnen Song statt. Das Autorennen und die damit verbundene Feindschaft zweier Jungenbanden fehlt gänzlich. Der Fokus liegt ganz klar auf den Songs und den beiden Hauptdarstellern. Das mag bei einem Tanzmusical legitim sein, vergibt aber jede Menge Chancen auf eine runde Story. Einen wirklichen roten Faden sucht man vergebens. Warum tanzt Danny beim Highschool-Ball mit Cha-Cha? Was für eine Vergangenheit haben die Cheerleaderin Patty und Danny? Warum bändelt Sandy plötzlich mit dem Sportstar der Highschool an? Wieso hat Frenchy mit einem Mal pinkfarbene Haare? Zur Beantwortung all dieser Fragen wäre der ein oder andere Dialog sicherlich hilfreich gewesen.</p>
<p class="Body">Obgleich man sehr dankbar sein kann, dass die Songs nicht übersetzt, sondern im englischen Original gesungen werden, verwundert der ein oder andere sprachliche Ausfall doch sehr. Rizzo hätte an einem „Gangbang“ vor 60 Jahren ganz sicher keinen Spaß gehabt. Auch Darsteller, die in feinster Angus Young Manier über die Bühne rocken, sind der Zeit doch um zwei Jahrzehnte voraus.</p>
<p class="Body">Zudem wurden im Vergleich zum Film viele Songs an anderer Stelle platziert. Im Film werden viele Stücke im Rahmen des Balls gespielt, der auf der Bühne fast zu kurz kommt. Dafür erhalten aber einige Songs im Gegenzug ein stärkeres inhaltliches Gewicht wie bspw. das wunderschöne „Mooning“ von Roger und Jan. Unter anderem ändert sich aber bei „There are worse things I could do“ die Aussage des Songs (Rizzo schüttet damit in der Bühnenfassung Sandy ihr Herz aus &#8211; im Film ist sie traurig und allein, beobachtet „ihren“ Kenickie). Dass der Ball in der Bühnenshow auf ein Mindestmaß reduziert wird, ist mehr als bedauerlich. Gerade hier wäre viel tänzerisches und gesangliches Potential enthalten gewesen.</p>
<p class="Body">Alles in allem kommt der Zuschauer aber musikalisch voll auf seine Kosten, denn die bekannten Hits wie „Greased Lightning“, „Hopelessly devoted to you“, „Sanday“ und natürlich „You‘re the one that I want“ zünden erwartungsgemäß und man möchte unweigerlich das Tanzbein schwingen.</p>
<p class="Body">Daran trägt natürlich die Live-Band einen großen Anteil. Die Musiker haben den Rock‘N‘Roll im Blut und so hält es am Schluss keinen mehr auf den Sitzen; jeder macht beim Hand-Jive mit und das Premierenpublikum wird zu Rock‘N‘Roll Party Kings and Queens.</p>
<p class="Body">Dieses klassische Gute-Laune-Herz-Schmerz-Musical ist auch 40 Jahre nach seiner Uraufführung einen Besuch wert. Man verlässt das Theater beschwingt, tanzend und lachend. Eine schönere Auszeichnung kann man sich für Künstler und Kreative kaum wünschen!</p>
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<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Tour-Premiere: </span></strong>26. Januar 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander di Capri, Tim Edwards, Lars Redlich, Joana Fee Würz, Stefan Rüh</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Choreographien:</span></strong> David Gilmore / Melissa Williams<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Herbert Schulze<br />
</span></div>
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