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	<title>Stage Club-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Stage Club-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Pasek &#038; Paul introducing &#8222;Dogfight&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 18:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Benj Pasek & Justin Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Dogfight]]></category>
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		<category><![CDATA[Stage Club]]></category>
		<category><![CDATA[Wietske van Tongere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits zum zweiten Mal haben Simone Linhof und Ralf Schaedler, die Köpfe hinter Re:present, das erfolgreiche Komponisten-Duo Benj Pasek und Justin Paul nach Hamburg eingeladen. Spätestens seit ihrer diesjährigen Nominierung für den Tony Award (Best Musical und Best Original Score für &#8218;A Christmas Story&#8216;) sind die jungen Amerikaner mehr als nur ein von Kritikern hochgelobter ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Bereits zum zweiten Mal haben Simone Linhof und Ralf Schaedler, die Köpfe hinter Re:present, das erfolgreiche Komponisten-Duo Benj Pasek und Justin Paul nach Hamburg eingeladen. Spätestens seit ihrer diesjährigen Nominierung für den Tony Award (Best Musical und Best Original Score für &#8218;A Christmas Story&#8216;) sind die jungen Amerikaner mehr als nur ein von Kritikern hochgelobter Geheimtipp der Off Broadway Szene.</p>
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<div class="style_2">
<p class="paragraph_style">Ihre lebhaften Kompositionen sind unterdes nicht nur auf die Musicalbühne begrenzt, sondern erobern in der zweiten (und letzten) Staffel von &#8218;Smash&#8216;, die in den USA gerade ausgestrahlt wurde, auch das Fernsehpublikum.</p>
<p class="paragraph_style">Im Hamburger Stage Club gaben die beiden erst 28-Jährigen Multitalente einen umfassenden Überblick über ihre Werke. Der Schwerpunkt lag auf ihrer neuesten Show &#8218;Dogfight&#8216;, die im Sommer 2012 in der Regie von Joe Mantello (&#8218;Wicked&#8216;) am Off Broadway Premiere feierte.</p>
<p class="paragraph_style">Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Film von 1991 und erzählt die Geschichte von Soldaten, die sich am Vorabend ihrer Verschiffung zum Einsatz in Vietnam einen Spaß daraus machen, Mauerblümchen zu einem Date einzuladen. Das Perfide an diesem Spiel: Der Soldat, der das hässlichste Mädchen mitbringt, ist der Sieger. Eddie entscheidet sich für Rose, die das Spiel jedoch durchschaut. Er verliebt sich in die unscheinbare Rose und es entspannt sich ein an Shakespeares &#8218;Romeo und Julia&#8216; erinnerndes Drama.</p>
<p class="paragraph_style">Dass Pasek und Paul ihr Handwerk beherrschen, zeigten sie direkt bei der Eröffnungsnummer &#8218;Some Kinda Time&#8216;. Unterstützt von sechs Schülern der Joop van den Ende Academy bewies Benj Pasek sein Gesangstalent, während Justin Paul beherzt in die Tasten griff. Phasenweise fühlte man sich an Jason Robert Browns &#8218;The Last 5 Years&#8216; erinnert, was aber auch an der sparsamen Instrumentierung mit lediglich einem Piano gelegen haben mag.</p>
<p class="paragraph_style">Überschwänglich, gut gelaunt, energiegeladen und gleichzeitig natürlich, demütig und dankbar standen die beiden auf der Bühne und gewannen die Herzen der Zuschauer schon mit dem Opener.</p>
<p class="paragraph_style">Es folgten einige Highlights aus &#8218;Dogfight&#8216;, bei denen Wietske van Tongeren, Melanie Ortner, Silke Braas und Drew Sarich als Solisten agierten. Es fiel sofort auf, dass sich die vier Sänger voll und ganz auf die Geschichte eingelassen haben, denn Wietske van Tongeren war nach ihrem Solo &#8218;Pretty Funny&#8216;, in dem Rose Eddie mit dem gemeinen Spiel der Soldaten konfrontiert, in Tränen aufgelöst. Auch Drew Sarich hatte bei dem sehr intensiven &#8218;Come Back&#8216; Tränen in den Augen.</p>
<p class="paragraph_style">In der zweiten Hälfte des Konzerts ging es nicht weniger emotional zu. In &#8218;Along the way&#8216; aus dem mit dem Jonathan Larson Award ausgezeichneten &#8218;Edges&#8216; tauchte Benj Pasek überzeugend in die Welt und Probleme eines Twens ab, der seinen Platz im Leben sucht. Aus der gleichen Show stammt &#8218;Pretty sweet day&#8216;, dass eine schöne ungewöhnliche Geschichte über beste Freunde erzählt und vom Komponistenduo gemeinsam intoniert wurde.</p>
<p class="paragraph_style">Drew Sarich kam die Ehre zuteil, aus der musicalischen Fortsetzung von Peter Pan, an der Pasek und Paul aktuell arbeiten, das Stück &#8218;Do you remember&#8216; zu präsentieren, in dem es darum geht, dass der erwachsene Peter versucht, die Fee Wendy an ihre gemeinsame Zeit zu erinnern. Erneut ein wunderbar gefühlvoller Song.</p>
<p class="paragraph_style">Natürlich durfte der Titelsong zu &#8218;A Christmas Story&#8216; nicht fehlen. Es wurde deutlich, warum man den beiden hierfür eine Tony Nominierung zugedacht hat, auch wenn beim Broadway-Debüt im Winter 2012 sicherlich nicht die beiden vor Charme sprühenden Komponisten selbst auf der Bühne standen.</p>
<p class="paragraph_style">Zum Finale holten sich Pasek und Paul mit Kristina Love eine richtige Rockröhre auf die Bühne. &#8218;Ready to be loved&#8216; erreichte die Zuschauer im Handumdrehen und so klatschten alle zur eingängigen Melodie und genossen die Darbietung.</p>
<p class="paragraph_style">Das begeisterte Publikum bestätigte, was Kenner der Szene schon lange wissen: Auch in Deutschland braucht es einen festen Raum für kreative und talentierte Nachwuchskünstler jeglicher Couleur. Benj Pasek und Justin Paul passen als Komponisten, Texter und Sänger in viele Schubladen und dennoch lassen sich ihre spritzigen, abwechslungsreichen Melodien und wortwitzigen, cleveren Texte nicht nach Schema F bewerten.</p>
<p class="paragraph_style">Dieses Konzert war der pure Genuss und ein eindrucksvoller Beweis, dass Musical als Kunstform kreativ, vielseitig und ungemein unterhaltsam sein kann.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stage Club, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> Januar 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Silke Braas, Melanie Ortner, <span class="style_4">Drew Sarich, Wietske van Tongeren, JvdEA-Schüler</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Benj Pasek &amp; Justin Paul</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Marcel Meyer</span></div>
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		<title>Stagecoach Schulen in Deutschland &#8211; Schulleiter Sebastian Kraft im Gespräch</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/stagecoach-schulen-in-deutschland-schulleiter-sebastian-kraft-im-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 15:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit der Gründung der Institution 1988 in England sind weltweit mehr als 500 Stagecoach Schulen gegründet worden und machen Stage Coach zur größten Freizeittheaterschule der Welt. Stagecoach bietet Kindern von 4 &#8211; 16 Jahren die Möglichkeit neben der normalen schulischen Ausbildung auch ein erstklassiges Training in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Gesang zu erhalten. Und ...</p>
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<div class="text-content style_External_400_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Seit der Gründung der Institution 1988 in England sind weltweit mehr als 500 Stagecoach Schulen gegründet worden und machen Stage Coach zur größten Freizeittheaterschule der Welt.</p>
<p class="Body">Stagecoach bietet Kindern von 4 &#8211; 16 Jahren die Möglichkeit neben der normalen schulischen Ausbildung auch ein erstklassiges Training in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Gesang zu erhalten. Und so ganz nebenbei wird auch der Gebrauch der englischen Sprache intensiviert, da viele Materialien, mit denen die Dozenten arbeiten, internationalen Ursprungs sind.</p>
<p class="Body">Der Unterricht verläuft in Trimestern; die Klassen sind nach Altersgruppen aufgeteilt. Pro Klasse gibt es nicht mehr als 15 Schüler, was den Lehrern eine intensive Arbeit mit jedem einzelnen Kind ermöglicht. Die wöchentliche Ausbildung beträgt drei Stunden – jeweils eine Stunde in Gesang, Tanz und Schauspiel/Dramatischem Gestalten.</p>
<p class="Body">Genau wie an jeder richtigen Schule gibt es auch bei Stagecoach Prüfungen und Zeugnisse. Während die Prüfungen derart gestaltet sind, dass sich die Schüler in Gruppen zu freiwilligen Prüfungen am Londoner Trinity College anmelden können, erhalten die Eltern hingegen zweimal jährlich ein Zeugnis, das sie über Einsatz, Entwicklung und Einstellung ihrer Sprösslinge auf dem Laufenden hält.</p>
<p class="Body">Große Aufregung herrscht jedes Mal, wenn das Erlernte vor Publikum präsentiert wird: Zweimal pro Jahr zeigen die Schüler, was sie bei Stagecoach gelernt haben, einmal davon in Form eines komplett einstudierten Stücks.</p>
<p class="Body">In Großbritannien erfreuen sich diese Schulen großer Beliebtheit, sind sie doch eine Möglichkeit spielerisch, ohne Drill und die gestrengen Eltern in der Nähe auszutesten, ob ein Kind Talent für die darstellenden Künste hat und in welcher Form diese zukünftige weiter ausgebaut werden können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn viele Kinder, die bei „Billy Elliot“ auf der Bühne stehen oder in den „Harry Potter“-Filmen zu sehen sind, haben ihre Ausbildung bei Stagecoach begonnen.</p>
<p class="Body">Auch in Deutschland gibt es mittlerweile neun Stagecoach Schulen. Erst im Frühsommer wurde die Hamburger Niederlassung in den Räumen einer Tanzschule eröffnet und seitdem geht es jeden Samstag hoch her. Wir treffen Sebastian Kraft, den Schulleiter der Hamburger Schule, inmitten der größten Hektik: Der Unterricht ist in einer halben Stunde zu Ende, die ersten Eltern sind da, um ihre Kinder abzuholen und vorher noch ein bisschen zuzuschauen, wie sich ihre kleinen Lieblinge so machen… „Dabei mögen wir das gar nicht gern, wenn die Eltern so früh hier sind. Die Kinder sollen hier ungestört das machen können, was sie möchten.“ sagt Kraft etwas beunruhigt.</p>
<p class="Body">Kraft war schon bei der Gründung der Hamburger Stagecoach Schule als Tanzdozent mit dabei. Als der ursprüngliche Schulleiter Daniel Witzke sein Amt nach sehr kurzer Zeit wieder niederlegte, wurde Sebastian Kraft von der deutschen Stagecoach Zentrale in Nürnberg gefragt, ob er sich vorstellen könne, die Hamburger Schule zu leiten. „Natürlich habe ich ja gesagt. Ich denke, dass diese Institution für Hamburg genau das richtige ist. Hamburg ist nun einmal die Musicalstadt schlechthin und so etwas wie Stagecoach – eine Schule, in der die Kinder Tanz, Gesang und Schauspiel an einem Ort an einem Tag lernen können, ohne dass ihre Eltern sie von einem Lehrer zum anderen quer durch die Stadt fahren müssen – fehlte hier einfach noch.“ Der Hamburger Schauspieler und Sänger hatte nur eine Bedingung an seine neue Position: „Ich wollte das nur machen, wenn unsere Dozenten Hamburger Bühnenprofis sind. Das ist nicht an allen Schulen so, aber für mich ist es sehr wichtig, dass die Lehrer alle aktuell selbst noch auf der Bühne stehen.“ Die Lehrer, das sind Femke Soetenga und Kalliopi Lazou im Bereich Gesang, Robert Kotulla für das Schauspiel und Jonathan XX im Tanzbereich. „Wir haben alle keine pädagogische Grundausbildung, sehr wohl aber Unterrichtserfahrung.“ erläutert Kraft, „Es geht uns ja nicht um das Erziehen der Kinder, sondern wir möchten ihnen zeigen, was wir so auf er Bühne machen, um sie so zum mitmachen zu animieren. Wir gehen da ganz pragmatisch und diszipliniert vor. Immerhin haben wir einen Plan und wissen, wo wir mit den Kindern hinwollen. Die Kinder nehmen das, war wir im echten Bühnenleben erfahren auf spielerische Art und Weise mit und entwickeln so mehr Selbstvertrauen und Kreativität.“</p>
<p class="Body">Zurzeit hat die Hamburger Stagecoach Schule 17 Schülerinnen und Schüler. Ende Oktober fand ein Workshop statt, auf dem sich 36 weitere potentielle Schüler mit dem Unterricht von Stagecoach vertraut machten. „Die Kinder, die am Workshop teilnehmen, können im Januar direkt bei uns anfangen. Da wir aufbauenden Unterricht praktizieren, ist ein Einstieg mitten im Trimester nicht möglich. Auch da setzen wir sehr auf Disziplin.“ erklärt Kraft die für einige doch recht strengen Sitten.</p>
<p class="Body">Noch ist das Modell der Stagecoach Schulen in Hamburg und Deutschland nicht so bekannt wie in England, dennoch „finden alle, die uns kennen lernen, die Idee großartig. Da die Hamburger sehr wählerisch sind, dauert es natürlich eine Weile, bis sich solch ein Konzept herumspricht und durchsetzt.“ Bei diesen Startschwierigkeiten würde es sich doch direkt anbieten, wenn eines oder mehrere der Hamburger Theater Stagecoach unterstützen würden. Doch das lehnt Sebastian Kraft vehement ab: „Die Theater sind alle Privatbetriebe und müssen Geld verdienen. Daher würde die Förderung der Kinder nicht aus reinem Altruismus geschehen, sondern nur zum Wohl ihrer Produktionen. Und wir möchten hier keine kleinen Ensembles züchten. Wenn die Kinder später selbst auf der Bühne stehen wollen, ist das ihre Entscheidung und wir werden sie sicherlich unterstützen, aber wir werden sie nicht von vornherein auf die Teilnahme an Auditions oder Castings trimmen.“</p>
<p class="Body">Sebastian Kraft hat sich zum Ziel gesetzt, dass es nicht nur bei dieser einer Stagecoach Schule in Hamburg bleibt: „In den nächsten Jahren möchte ich gern in verschiedenen Stadtteilen Schulen eröffnen, denn in Hamburg ist das Potential sehr groß und das werden wir mittelfristig mit einer Schule nicht angemessen abdecken können.“ Dafür gönnt sich der Hamburger auch erst einmal eine Auszeit von der eigenen Bühnenarbeit. „Nach zehn Jahren fester Engagements auf Hamburger Bühnen brauche ich einfach eine kreative Pause. Mein Fokus liegt auf meiner Stagecoach Schule und der Powervoice Academy, die ich ebenfalls leite. Ich habe also arbeitsmäßig genug zu tun…“ sprachs und entschwand, um die Schulglocke zu läuten.</p>
<p class="Body">blickpunkt musical wird die Fortschritte von Stagecoach in Deutschland von nun an regelmäßig begleiten und auch bei deren Veranstaltungen dabei sein, um unseren Leserinnen und Lesern dieses wertvolle Konzept noch näher zu bringen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Bewegende Maury Yeston Konzerte in Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/bewegende-maury-yeston-konzerte-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2006 08:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Is someone out there?]]></category>
		<category><![CDATA[Stage Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand in Deutschland kennt Maury Yeston. Mit Glück erinnert man sich daran, dass der Broadway-Komponist „Titanic“ geschrieben hat, das ja immerhin 10 Monate in Hamburg gespielt wurde. Dass Maury Yeston jedoch mit zu den erfolgreichsten Musical-Komponisten der heutigen Zeit gehört, ist den wenigsten bekannt: Neben dem Untergangsdrama hat er auch mit seiner eigenen Phantom ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Kaum jemand in Deutschland kennt Maury Yeston. Mit Glück erinnert man sich daran, dass der Broadway-Komponist „Titanic“ geschrieben hat, das ja immerhin 10 Monate in Hamburg gespielt wurde. Dass Maury Yeston jedoch mit zu den erfolgreichsten Musical-Komponisten der heutigen Zeit gehört, ist den wenigsten bekannt: Neben dem Untergangsdrama hat er auch mit seiner eigenen Phantom der Oper-Version, „Grand Hotel“ und „Nine“ mehr als nur Achtungserfolge am Broadway und West End erzielt.</p>
<p class="Body">Die vier Konzerte, die Anfang Januar in Hamburg stattfanden, waren in zwei klar getrennte Abschnitte geteilt. Im ersten Akt stand die deutsche Erstaufführung der „December Songs“ im Mittelpunkt – Songs, die inspiriert wurden durch Franz Schuberts „Winterreise“ und von Maury Yeston für die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Andrea Marcovicci geschrieben wurden.</p>
<p class="Body">Die elf Lieder zeigen einen gefühlsmäßigen Bilderbogen: Von Hoffnung und Liebe, über Sehnsucht, Erinnerung und Trauer drücken die in Deutschland bisher unbekannten Stücke eine große Bandbreite an Emotionen aus.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_805">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Intensität dieser Emotionen wurde vor allem getragen durch die feinfühligen Adaptionen der Texte durch Wolfgang Adenberg, der es vermied, die bestehenden Texte einfach zu übersetzen, sondern diese in eine zeitgemäße junge Sprache übertrug, die nicht nur dem Publikum bei genauem Hinhören die Tränen in die Augen trieb. Ein weiterer Faktor, der das Erlebnis der „December Songs“ nachhaltig beeinflusste war das großartige Ensemble bestehend aus Cornelia Drese, Charlotte Heinke, Valerie Link, Jens Janke, Jörg Neubauer und Artur Molin. Jede/r kehrte scheinbar sein Innerstes nach außen und konnte mit vielen Songs persönliche Erinnerungen verbinden (siehe <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Maury_Yeston_Eve_Cast_2006.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=767">Interview</a></span>), die in Form von sichtbarer Ergriffenheit in die Interpretation jedes einzelnen Songs Ausdruck fanden.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1682 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Someone2_2006.png" alt="" width="260" height="380" />Die schummrige Atmosphäre im stage club, das spartanische Bühnenbild (bestehend aus einem einzelnen Hintergrundbild), die stimmungsvolle Beleuchtung und die gespannte Erwartung des Publikums trugen ihr übriges dazu bei, den ersten Akt zu einem wahren musikalischen Hochgenuss zu machen. Die sparsam eingesetzte Regie von Daniel Witzke trug der emotionalen Tragfähigkeit dieses Liederzyklus Rechnung und verzichtete komplett auf das Erzählen einer Geschichte. Im ersten Akt saßen einfach alle sechs Künstler in düsteren Kostümen auf ihrem Stuhl auf der Bühne und nur der jeweils singende Akteur stand im wohl dosierten Rampenlicht vor seinen Kolleginnen und Kollegen.</p>
<p class="Body">Nachdem der letzte Ton der „December Songs“ verklungen war, brauchte das Publikum die wohlverdiente Pause, um die Vielfalt der dargebotenen Emotionen „zu verarbeiten“. Denn was nach der Pause kam, kann man getrost unter „leichter Kost“ verbuchen. Obgleich Maury Yestons Kompositionen nicht zu den eingängigsten der Musicalwelt gehören, so brachte die Auswahl der Lieder dem Publikum den Komponisten doch näher. Ein Highlight war „A call from the Vatican“, in dem Charlotte Heinke ihr komödiantisches Potential ausspielen konnte und als frivole Bar-Maus sichtbar viel Spaß am Telefon-Flirt mit ihrem „Guido“ hatte. Auch Cornelia Drese als zickige Operndiva, die ihrem Anspruch auf jede Erstbesetzung mit dem Song „Dies Haus ist mein“ Ausdruck verschaffte, war bemerkenswert.</p>
<p class="Body">Die etwas andere Art der Liebeserklärung lieferte Jens Janke mit „Love can’t happen“ aus „Grand Hotel“: Er kam als Vielreisender mit seinem Trolley in den stage club und liebkoste diesen nach allen Regeln der Kunst (und Komik) – einfach großartig! Valerie Link war für die leiseren Töne zuständig, bewies aber mit „I want to go to Hollywood“, dass ihr eine gewisse Aggressivität genauso gut zu Gesicht steht wie die liebevolle Enkelin im ersten Akt. Auch Jörg Neubauer, der das Hamburger Publikum aus dem Effeff kennt, hatte mit den für ihn ausgewählten Balladen wie „My true love“ leichtes Spiel: Gefühlvoll und souverän interpretierte er die nicht immer einfachen Songs aus Maury Yestons „Phantom“.</p>
<p class="Body">Bleibt noch der „Ersatzmann“ Artur Molin: Ursprünglich als Ersatz für den verhinderten Patrick Stanke engagiert, machte der Absolvent der Folkwang Hochschule deutlich, dass er als Ersatzmann eine komplette Fehlbesetzung war: Er war die ideale Erstbesetzung! Wie er seinem imaginären Sohn die „New Words“ beibringt, war einfach herzerfrischend.</p>
<p class="Body">Die letzten fünf Stücke standen ganz im Zeichen von „Titanic“: Jens Janke und der plötzlich doch verfügbare special guest Patrick Stanke schöpften aus dem Vollen und das Publikum dankte es mit jubelndem Applaus. Bei der Abschiedsmelodie „Wir sehn uns wieder“ schluckten nicht wenige im Publikum in Erinnerung an die großen Gefühle, die die musicalische „Titanic“ in Hamburg hervorgerufen hat. Unterstützung bekam das inzwischen siebenköpfige Ensemble während der letzten beiden Songs von Studenten des 3. Semesters der JvdEA, die sich hinter dem früheren „Titanic“-Ensemble nicht verstecken brauchen.</p>
<p class="Body">Gesanglich lässt sich aus diesem Ensemble niemand hervorheben: Alle sieben boten Unterhaltung und Gesang auf allerhöchsten Niveau.</p>
<p class="Body">Von solchen liebevoll umgesetzten Konzerten darf – und wird (soviel sei an dieser Stelle verraten) – es Zukunft gern weitere geben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Stage Club, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">7</span>. Januar 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Cornelia Drese, Charlotte Heinke, Valerie Link, Jens Janke, Jörg Neubauer, Artur Molin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Maury Yeston / <span class="Bold">Daniel Witzke<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Two for One Entertainment</span></div>
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