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	<title>Singin&#039; in the Rain-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Singin&#039; in the Rain-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Gute Laune und Lebensfreude, wohin man schaut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 22:37:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/gute-laune-und-lebensfreude-wohin-man-schaut/">Gute Laune und Lebensfreude, wohin man schaut</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon das Lesen des Musicaltitels zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Unweigerlich spitzt man die Lippen und beginnt die weltbekannte Melodie aus dem Film von 1952 zu pfeifen. Auf dem herbstlich-feuchten Weg ins Theater ist man geneigt, sogar fröhlich in Pfützen zu springen, so warm und wohlig ist das Gefühl, das dieser Song auslöst.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2740 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-12-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der Film mit Gene Kelly, Donald O’Connor und Debbie Reynolds in den Hauptrollen zählt nicht nur für das American Film Institute als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Du_sollst_mein_Gl%C3%BCcksstern_sein#Das_Titellied">bester Musicalfilm aller Zeiten</a>. Es gibt also reichlich Vorschusslorbeeren für diesen Stoff.</p>
<p>In den 1980er Jahren wurde das Stück dann von Betty Comden und Adolph Green für die Musicalbühne adaptiert. Die Musik stammt von Nacio Herb Brown.</p>
<p>1983 war Premiere in London, 2012 gab es im West End ein großes Revival und seither entdecken immer Stadttheater diesen beschwingten Stoff für sich.</p>
<p>In Lüneburg wird die alternative deutsche Fassung von Roman Hinze gezeigt, die aber (glücklicherweise) viele Songs im Original von Arthur Freed belässt.</p>
<p>Barbara Bloch hat die Bühne sehr passend mit diversen Großkulissen in Form von Filmrollen oder Filmklappen ausgestattet. Diese werden als Hintergrund oder Projektionsfläche genutzt, aber auch durchaus immer mal wieder in die Choreographien (Olaf Schmidt) eingebunden. Auch große Glitzersterne, die den Prunk der aufkommenden Tonfilmindustrie vortrefflich unterstreichen, wurden an der Bühnendecke platziert. Mindestens ebenso treffsicher ist das Kostümbild von Susanne Ellinghaus: Elegante schwarze Fräcke, Lackschuhe und weiße Schals bei den Herren, mit Federn besetzte, schillernde Kleider mit farblich abgestimmten Accessoires wie Taschen und Schuhen bei den Damen – hier fehlt es an nichts.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2735 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Highlight ist natürlich auch hier der Regen, der sich am Ende des ersten Akts literweise über die Bühne ergießt und so Don Lockwood zu einem verliebten Tänzchen in den Pfützen animiert. Für ein Stadttheater ein wirklich beeindruckendes Szenenbild.</p>
<p>Ulrich Stöcker (musikalische Leitung) spielt mit den Lüneburger Symphonikern schon bei der Ouvertüre fulminant auf und lässt im Laufe des Abends keinen Deut nach. Die Zuschauer werden sofort von den liebevollen, warmen Klängen umarmt.</p>
<p>Auch die Tontechnik, die in den letzten Jahren im Theater Lüneburg häufig zu wünschen übrigließ, reiht sich ein in den gelungenen Rahmen.</p>
<p>Die Choreographien, die von vier Tanzpaaren sehr ansprechend (wenn auch nicht immer synchron) umgesetzt werden, sind ebenfalls schön anzusehen. Federfächer und Stepptanz – beides gehört unumstößlich dazu, wenn man an Gene Kelly denkt, der ja die Filmvorlage mit inszeniert hat. Zwar verfügen die Hauptdarsteller allesamt nicht über ein sehr ausgeprägtes Tanztalent, doch sie haben Spaß und das wirkt ansteckend.</p>
<p>Olaf Schmidt, der auch für die Regie verantwortlich zeichnet, schickt das Publikum mit den Schwarz-weiß-Videos aus den 1920er Jahren, die sehr gekonnt mit Ausschnitten der Musical-Hauptdarsteller verwoben sind, direkt auf eine Zeitreise in die Stummfilmära. Produzenten, Regisseure und Schauspieler sehen sich mit den populärer werdenden Tonfilmen ganz neuen Herausforderungen gegenüber. Ganz nebenbei müssen noch zahlreiche Affären und Intrigen möglichst pressewirksam verkauft werden.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2739 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024-287x400.jpg" alt="" width="287" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024-287x400.jpg 287w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-1-734x1024.jpg 734w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px" />Dora Bailey (gespielt von Kirsten Patt) ist das Bindeglied zwischen Bühnengeschehen und Zuschauern. Ihre Reportagen sind es, die immer wieder einen Wechsel des Blickwinkels ermöglichen. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Stummfilm-Traumpaar Don Lockwood und Lina Lamont. Während Lina in ihrer tumben Art jedoch alles glaubt, was die Presse über das Paar schreibt, und daher von ihrer baldigen Verlobung ausgeht, steht für Don fest, dass es sich bei ihrer „Beziehung“ um reines Schauspiel für die Reporter handelt. Privat ist er weit davon entfernt, sich in Lina zu verlieben.</p>
<p>Doch Don war nicht immer ein gefeierter Star und so lernt das Publikum direkt am Anfang auch Cosmo kennen, seinen Weggefährten, mit dem er seit Kindheitstagen dem Künstler- und Schauspielertraum nachjagte. Auch in Hollywood ist Cosmo an Dons Seite – wenn auch nur als Pianist.</p>
<p>Die schöne heile Stummfilmwelt bekommt einen herben Knacks als sich Don in die Sängerin und Nachwuchsschauspielerin Kathy verliebt. Lina wird ihm immer egaler und er versucht, jede freie Minute mit Kathy zu verbringen. Als Studioboss R. F. Simpson beschließt, ab sofort auch Tonfilme zu drehen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können, winkt Kathys große Chance. Denn Lina Lamont mag vielleicht hübsch anzusehen sein, aber ihre quäkend-schrille Stimme ist nicht zu ertragen, ganz zu schweigen von ihrem Gesang. Cosmo hat die Idee, die Filme mit Lina zu drehen und die Tonspur hinterher von Kathy neu aufnehmen zu lassen.</p>
<p>Dies scheint auch ganz hervorragend zu funktionieren, bis Lina dahinterkommt. Sie ist nicht bereit, ihren Ruhm mit Kathy zu teilen – gleiches gilt für Don. In ihrer verblendeten Selbstliebe ist Lina fest davon überzeugt, dass die Zuschauer sie auch weiterhin vergöttern werden. Sie erpresst Don und Kathy damit, die Scharade auffliegen zu lassen und so Kathys Hollywood-Karriere im Keim zu ersticken. Don, Kathy und auch R. F. sehen keine Chance sich Lina entgegenzustellen.</p>
<p>Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz des neuesten Films („Der tanzende Kavalier“) wird Lina vom begeisterten Publikum aufgefordert, ein Stück aus dem Film zu singen. Es ist einmal mehr Cosmo, der den rettenden Einfall hat und Kathy hinter dem Vorhang singen lässt, während Lina nur die Lippen dazu bewegt. Don zieht heimlich den Vorhang auf, Cosmo greift ebenfalls zum Mikro und Lina wird zum Gespött der versammelten Presse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2737 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Für die Hauptrollen hat sich das Theater Lüneburg wieder drei Gäste eingeladen: Gerd Achilles ist als Don Lockwood zu erleben, Merle Hoch ist die selbstbewusste und talentierte Kathy Seldon und Kristian Lucas gibt Dons cleveren besten Freund Cosmo.</p>
<p>Den meisten Applaus erntet jedoch Beate Weidenhammer, deren Interpretation der nervtötenden, quietschenden Lina Lamont ihresgleichen sucht. Ihr Solo „Was läuft hier schief?“ ist schreiend komisch. Dass man absichtlich so schief singen kann, ist – in diesem Fall – unglaublich gut.</p>
<p>Kathy Seldon ist nicht minder selbstbewusst, doch kennt sie ihre Grenzen und ist von sich bei weitem nicht so überzeugt wie Lina. Merle Hoch verleiht der jungen Sängerin viel Weichheit und Raffinesse. Sie ist sehr sympathisch und man kann verstehen, warum sich Don in dieses Mädchen verguckt. Hochs klare Stimme kommt insbesondere bei „You are my Lucky Star“ und „Would you?“ sehr schön zur Geltung.</p>
<p>Gerd Achilles gelingt die Gratwanderung vom übertrieben spielenden Stummfilmstar zum normalen schwer verliebten Mann ganz hervorragend. Mit seinem Tenor verleiht er „Singin‘ in the Rain“ oder „Fit as a Fiddle“ viel Schwung. Seine Energie schwappt zusammen mit dem Pfützenwasser über die Rampe und die Zuschauer bekommen nicht genug.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2742 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-400x189.jpg" alt="" width="400" height="189" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-400x189.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484-768x363.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/11/SINGIN-IN-THE-RAIN_c_tw_AndreasTamme-6-1024x484.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die zweite Reihe scheint Cosmos Schicksal zu sein. Doch durch spitzbübische Ideen und viel Wortwitz gelingt es ihm, sich immer wieder bemerkbar zu machen. Kristian Lucas scheint sich in dieser Rolle sehr wohl zu fühlen. Er ist absolut überzeugend! Vor allem Szenen wie Dons Vokaltraining („Moses Supposes“ – herausragend: Marcus Billen als Sprecherzieher) und den Szenen, in denen er mit Achilles und Hoch gemeinsam auf der Bühne steht („Got to dance“, „Good morning“) ist seine Spielfreude greifbar. Doch auch sein Solo „Make &#8218;Em Laugh“ bereitet viel Freude.</p>
<p>Ulrich Kratz darf als R. F. Simpson ganz in der Rolle der „grauen Eminenz“ aufgehen. Sein Bariton dröhnt klangvoll durch den Saal – ihm widerspricht man nur sehr zögerlich. Doch auch die durch Linas Erpressung ausgelöste Hilflosigkeit nimmt man ihm ab. Ebenfalls aus dem Haus-Ensemble ist Steffen Neutze, der als gestresster Regisseur Roscoe Dexter viele Lacher auf sich vereint.</p>
<p>„Singin in the Rain“ bringt sehr viel gute Laune mit. Wenn es noch dazu, wie in Lüneburg, so leichtfüßig und unterhaltsam inszeniert wird, dass Zuschauer und Darsteller gleichermaßen Freude daran haben, gibt es nichts hinzuzufügen. Beim Finale mitsummende Zuschauer und auch ein Jahr nach der Premiere nicht enden wollender Applaus sprechen für sich.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">21. November 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Gerd Achilles, Merle Hoch, Kristian Lucas, Beate Weidenhammer, Ulrich Kratz, Steffen Neutze</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Olaf Schmidt / Nacio Herb Brown<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dieses Musical vertreibt alle Regenwolken und macht richtig gute Laune!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dieses-musical-vertreibt-alle-regenwolken-und-macht-richtig-gute-laune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2015 14:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Burgfestspiele Bad Vilbel]]></category>
		<category><![CDATA[Janice Rudelsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Ruppel]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Koeb]]></category>
		<category><![CDATA[Singin' in the Rain]]></category>
		<category><![CDATA[Verena Jakupow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 20.17 Uhr in der schönen Burgkulisse in Bad Vilbel, alle Ränge sind gefüllt und als erstes betritt Benedikt Borrmann, der Regisseur, die Bühne. Die Erklärung folgt auf dem Fuße: Sascha Luder, der Darsteller des Don Lockwood ist kurzfristig erkrankt und kann daher nicht spielen. Seinen Part füllen an diesem Abend Raphael Koeb und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Es ist 20.17 Uhr in der schönen Burgkulisse in Bad Vilbel, alle Ränge sind gefüllt und als erstes betritt Benedikt Borrmann, der Regisseur, die Bühne. Die Erklärung folgt auf dem Fuße: Sascha Luder, der Darsteller des Don Lockwood ist kurzfristig erkrankt und kann daher nicht spielen. Seinen Part füllen an diesem Abend Raphael Koeb und Martin Ruppel aus, die sich die Rolle teilen. Mit dem Ausspruch, dass das Publikum den Unterschied nicht merken würde, wenn er nicht darauf hingewiesen hätte, sollte Borrmann Recht behalten.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass „Singin‘ in the Rain“ ein Musical alter Schule, mit viel Witz und Slapstick ist, merkt das Publikum direkt in der ersten Szene: Die Inszenierung  der Jubelfeier nach der Premiere des aktuellen Stummfilms von Hollywood-Traumpaar Lina Lamont und Don Lockwood wirkt urkomisch, wenn die in eintönige Trenchcoats gehüllten Fans Regieanweisungen bekommen, ihre schillernden Stars noch frenetischer zu feiern. Die eingeforderte Gesangs- und Tanzdarbietung stellt das Leinwandpaar jedoch vor ein Problem: Don Lockwood kann nicht tanzen und Lina Lamont lispelt so herzzerreißend, dass an Singen gleich gar nicht zu denken ist. Verena Jakupow spielt die zickige und in Bezug auf Dons Liebe leicht wahrnehmungsgestörte Filmdiva ganz hervorragend. Wie konsequent sie den Sprachfehler sowohl in den Dialogen als auch in ihrem Solo umsetzt, ist beeindruckend. Sie überzeugt gleichermaßen in den naiven wie in den starken Momenten, spielt die Cleopatra urkomisch und spart nicht mit den Allüren einer Diva.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1007">
<div class="style_2">
<p class="Body">Linas erklärtes Feindbild &#8211; in erster Linie, da sie ihr Don abspenstig macht &#8211; ist Cathy. Die junge Schauspielerin und Sängerin lernt Don eher zufällig kennen, der wiederum erkennt sofort ihre Stärken als Sängerin und erliegt schnell ihrem natürlichen Charme. Die beiden kommen sich immer näher und als der Tonfilm die Karriere von Don und Lina zu beenden droht, kommt Dons Freund, dem Filmpianisten Cosmo, der rettende Einfall: Man dreht Cleopatra als Tonfilm und nachts, wenn niemand im Studio ist, werden Linas Passagen einfach von Cathy gesprochen und gesungen. Studioboss R. F. Simpson ist glücklich, Don und Cathy erst recht &#8211; nur Lina fährt aus der Haut als sie von dem Schwindel erfährt. Es gelingt ihr, Simpson dahingehend zu erpressen, dass Cathy hinter dem sprichwörtlichen Vorhang bleibt und Lina sich weiterhin als Star feiern lassen kann. Auf der Premierenfeier zu „Cleopatra“ kommt es doch zu einem folgenschweren Auftritt: Lina soll den aktuellen Hit des Films singen, was natürlich unmöglich ist. Also bewegt sie nur die Lippen, während Cathy backstage für sie singt. Doch plötzlich öffnet sich der Vorhang und Cosmo übernimmt den Gesangspart. Lina tut zunächst noch weiter so als ob sie singen würde, doch das Publikum erkennt den Schwindel natürlich sofort und Lina stürmt von der Bühne. Cathy wird als neuer Star des Tonfilms gefeiert und Lina gibt sich in privater wie beruflicher Hinsicht geschlagen.</p>
<p class="Body">Regelmäßige Besucher der Burgfestspiele erkennen einige bekannte Gesichter im Ensemble: So steht Julia Waldmayer, die Alex in „Flashdance“, hier als aufreizende Dora Bailey und hinterlistige Zelda auf der Bühne. Tim Al-Windawe, Stahlwerk-Chef Nick in „Flashdance“, gibt hier den Studioboss R. F. Simpson und auch Cathy alias Janice Rudelsberger kennt man aus dem 80er Jahre Musical, wo sie die naive Gloria spielt. Komplettiert wird die Riege der Protagonisten von David Hardenberg als Cosmo.</p>
<p class="Body">Wie bereits erwähnt, teilten sich an diesem Abend Raphael Koeb und Martin Ruppel die Rolle des Don Blackwood. Koeb überzeugt schauspielerisch und auch gesanglich. Der Wettstreit zwischen ihm als Filmschauspieler und Cathy als  Theaterschauspielerin ist sehr lustig. Leider dauert es volle drei Szenen bis auch Waldmayer zu verstehen ist, da ihr Mikro direkt zu Beginn des Stücks ausgefallen ist. Im Duett „You are meant for me“ harmonieren die beiden leider nicht ganz so gut. Doch ihre Soli wie bspw. „You are my lucky star“ von Waldmayer gelingen recht ansprechend.</p>
<p class="Body">Raphael Koeb weiß offenbar ganz genau, wo seine Grenzen sind, denn die Tanznummern überlässt er Martin Ruppel. Als „Tanzdouble“ ins Stück eingebaut, fällt die Doppelbesetzung der Rolle nicht auf. Es wirkt völlig plausibel, dass sich ein Leinwandschauspieler für Tanzszenen doubeln lässt. Ruppel bewegt sich geschmeidig und singt „Singin‘ in the Rain“ mit viel Gefühl und Lebensfreude.</p>
<p class="Body">David Hardenberg empfiehlt sich ganz klar als heimlicher Hauptdarsteller: Als Cosmo lenkt er die Geschicke seiner Kollegen und hat dabei immer das richtige Gespür für Timing. Mit viel Witz und Charme wickelt er sogar Lina ein. Hardenberg hat immer den Schalk im Nacken und bringt die Slapstick-Nummern sehr überzeugend über die Rampe („Make `em laugh“). Auch sein Klavierspiel auf dem entsprechend bemalten Brett in den Kulissen zeugt von viel musikalischem Gefühl. So schlitzohrig er auch wirkt, so souverän meister er die Stepp- und Tanznummern. Er wirbelt elegant über die Bühne und es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen.</p>
<p class="Body">Die Choreographien sind insgesamt sehr gelungen. Annette Taubmann schickt das Ensemble mit klassischen Schrittfolgen der 20er Jahre über die Bühne. Besonders gelungen sind hierbei die Steppnummer „Good Morning“, der Fächertanz „Beautiful Girl“ und die Extrablattnummer „Martin‘s Gate“. Auch die überdimensionalen Buchstaben „HOLLYWOOD“, die allesamt epochengemäß geschmackvoll tapeziert sind, können mit ihrer Wandlungsfähigkeit überzeugen (Bühne: PIa Oertel). Gleiches gilt für die Kostüme (Anja Müller). Sie sind durch die Bank sehr stimmig und abwechslungsreich. Einzig die Farbe der Fächer im o.g. „Fächertanz“ passt so gar nicht zu den roten Kleidern der Tänzerinnen. Apropos Tänzerinnen&#8230; Leider können diese nach „Flashdance“ auch bei „Singin‘ in the Rain“ nicht überzeugen. Obwohl die Choreographien der beiden Stücke grundverschieden sind, hapert es mal an der Synchronizität, mal an der Sauberkeit der ausgeführten Schritte.</p>
<p class="Body">Für große Lacher sorgen die Filmsequenzen in Schwarz-Weiß, die immer mal wieder und insbesondere als Auftakt zum zweiten Akt auf die Leinwand projiziert werden: „Cleopatra“ als Tonfilm mit der echten Stimme von Lina ist sensationell komisch und herrlich überzeichnet. Allein dadurch gewinnt diese Produktion ungemein.</p>
<p class="Body">„Singin‘ in the Rain“ ist nicht nur als Technicolor-Film mit Gene Kelly, Donald O’Connor und Debbie Reynolds ein Garant für gute Unterhaltung. Auch als Bühnenadaption hat diese Geschichte das Zeug zum Klassiker. Und wenn er mit soviel Liebe zum Details und so sympathischen Hauptdarstellern umgesetzt wird, wie bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel allemal!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Burgfestspiele Bad Vilbel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">9.</span> Juli 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller: </span></strong><span class="Bold">Verena Jakupow, </span><span class="Bold">Janice Rudelsberger, </span><span class="Bold">Raphael Koeb, Martin Ruppel</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Betty Comden, Adolph Green / Benedikt Borrmann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Burgfestspiele Bad Vilbel<br />
</span></div>
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		<title>Singin&#8216; in the Rain</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/singin-in-the-rain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 13:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasserfest gekleidet sollte man sein, wenn man sich „Singin‘ in the Rain“ im Palace Theatre anschaut, denn den Spaß im Regen haben nicht nur die drei Hauptfiguren, sondern auch alle Zuschauer, die in den ersten acht Reihen so richtig nass gemacht werden. Die Handlung der Bühnenfassung orientiert sich, gestrafft sowie auf die komischen und einige ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Wasserfest gekleidet sollte man sein, wenn man sich „Singin‘ in the Rain“ im Palace Theatre anschaut, denn den Spaß im Regen haben nicht nur die drei Hauptfiguren, sondern auch alle Zuschauer, die in den ersten acht Reihen so richtig nass gemacht werden.</p>
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<p class="Body">Die Handlung der Bühnenfassung orientiert sich, gestrafft sowie auf die komischen und einige effektvolle Ensemblenummern reduziert, an der Handlung des weltbekannten Films von 1952, dessen Stars Gene Kelly, Donald O‘Connor und Debbie Reynolds waren.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Singin_in_the_Rain_files/shapeimage_2.png" alt="" width="401" height="239" /></div>
<p class="Body">In London heißen die Stars Adam Cooper, Daniel Crossley und Scarlett Strallen. Sie singen und tanzen als Don Lockwood, dessen Freund und beruflicher Wegbegleiter Cosmo Brown sowie die liebliche Kathy Selden durch die knapp zweieinhalbstündige Show.</p>
<p class="Body">Doch auch Katherine Kingsley als schrill-quietschende Stummfilm-Diva Lina Lamont muss hier unbedingt mit erwähnt werden.</p>
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<p>Die Handlung ist bekannt: Nach dem großen Erfolg von „The Jazz Singer“ beginnt man 1928 in Hollywood mit der Massenproduktion von Tonfilmen. Für die Stummfilm-Helden bedeutet das eine große Veränderung. Prompt floppt der erste Tonfilm des Stummfilm-Traumpaars Don Lockwood und Lina Lamont. Hauptgrund ist Linas quietschige Stimme, was diese überhaupt nicht verstehen kann. Als letzter Ausweg wird die Liebestragödie in ein Musical umgewandelt. Der Trick, den sich Cosmo dafür ausdenkt, das Überspielen von Linas unerträglicher Stimme mit dem zuckersüßen Klang von Kathys Stimme, wird der Stummfilm-Diva natürlich nicht verraten. Während Don Lockwood, der schon von Kindesbeinen an mit seinem Kumpel Cosmo getanzt und gesungen hat, seinen Part selbst übernimmt, kommt es bei der Präsentation des Films zum Eklat als Lina dem Publikum live ihr Talent präsentieren soll.</p>
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<p class="Body">Parallel entpuppen sich auch Linas Heiratspläne mit Don als Luftnummer, da dieser sich Hals über Kopf und unsterblich in die süße Kathy verliebt (und im übrigen nie vorhatte, Lina zu ehelichen). Cosmo zieht im Hintergrund den ein oder anderen Faden und sorgt dafür, dass alles ein gutes Ende nimmt.</p>
<p class="Body">Jonathan Church hat eine kurzweilige Show geschaffen, die beim Publikum für Stimmung sorgt und auch den Künstlern auf der Bühne offenbar sehr viel Spaß macht. Bekannte Songs wie „Good morning“ und natürlich der Titelsong „Singin‘ in the Rain“ lassen das Publikum mitschunkeln und die Choreographien von Andrew Wright lassen zahlreiche Füße unter den Sitzen mitwippen.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Singin_in_the_Rain_files/shapeimage_3.png" alt="" width="312" height="402" /></div>
<p class="Body">Mit den Kollegen im Kostüm- und Maskenbereich möchte man in dieser Show nur ungern tauschen, denn die Wassermassen, die während der Vorstellung auf die Darsteller herunterprasseln sind nicht zu verachten. Zweimal rauschen hunderte Liter Wasser über zahlreiche Sprenkler auf die eigens tiefer gelegte Bühne hernieder. Die komplette Pause wird zum Trockenwischen der Bühne genutzt (nicht ohne aufmunternden Applaus aus dem Zuschauerraum), damit im 2. Akt während der Tanznummern keiner ins Rutschen kommt.</p>
<p class="Body">Die Spielfreude der Darsteller ist besonders in den „Regenszenen“ ansteckend. Wie kleine Kinder springen sie durch die Wasserpfützen und schießen das Wasser förmlich ins Publikum (das aber glücklicherweise auf den Eintrittskarten vor dieser Dusche gewarnt wird). Der mit dem Wasser einhergehende intensive Chlorgeruch (in London nicht untypisch) ist in einem Theater jedoch sehr befremdlich.</p>
<p class="Body">Der Star des Abends ist Daniel Crossley, der als Cosmo eigentlich nur eine wichtige Nebenrolle hat. Doch seine Bühnenpräsenz, sein komödiantisches Talent, seine tänzerischen und gesanglichen Fähigkeiten und sein ergreifendes Spiel als vermeintliche zweite Geige hinter Cosmos Jugendfreund Don Lockwood stellt ihn ganz klar in die erste Reihe des „Singin‘ in the Rain“-Ensembles.</p>
<p class="Body">Adam Cooper hat als Don Lockwood seine liebe Not mit seinem quirligen Bühnenpartner Crossley mitzuhalten. Insgesamt spielt er den Filmstar zwar glaubhaft, doch bleibt er letztlich leider blass und unaufregend. Es mangelt ihm am Star Appeal, von dem sein filmisches Alter Ego Gene Kelly mehr als reichlich zu bieten hatte.</p>
<p class="Body">Katherine Kingsley gibt Lina Lamont genau so, wie man sich ein verwöhntes, arrogantes, uneinsichtiges und vor allem selbstverliebtes Filmsternchen vorstellt. Ihre schrille Stimme tut in den Ohren weh und man fragt sich unweigerlich wie sehr Kingsleys Stimmbänder durch diese Extrembelastung leiden. Ihr Gejammer, weil der heiß begehrte Don Lockwood sie eiskalt abblitzen lässt, ihre fiese Erpressung &#8211; Kingsley bringt diese Emotionen glaubhaft über die Rampe.</p>
<p class="Body">Die leichteste Aufgabe hat Scarlett Strallen als Kathy Selden. Sie tanzt und singt sich scheinbar spielerisch leicht in das Herz von Don Lockwood. Auch das Publikum erliegt ihrem Charme sofort und lässt sich von ihr auf die Gefühlsachterbahn einer jungen aufstrebenden Hollywood-Schauspielerin mitnehmen.</p>
<p class="Body">Das mit 22 Personen recht kleine Ensemble schafft es dennoch, die große Bühne des Palace Theatres mit Tanz und Lebensfreude zu füllen. Andrew Wright hat zeitgemäße 20er Jahre Choreographien bühnenfüllend arrangiert und lässt die sprichwörtlichen Puppen tanzen. Die farbenfrohe Kostüme von Bill Butler leisten hierzu ebenfalls einen hervorragenden Beitrag.</p>
<p class="Body">„Singin‘ in the Rain“ fügt sich in die lange Reihe Musicals ein, die als leichte Kost bezeichnet werden. Auch wenn man schmunzelnd und guter Stimmung das Theater verlässt, bezweifle ich, dass sich dieses Stück lange im West End wird halten können. Einen Export nach Deutschland (Stage Entertainment UK ist Mit-Produzent) halte ich für unwahrscheinlich.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London<br />
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">24. Februar 2012</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Adam Cooper, Daniel Crossley, Scarlett Strallen, Katherine Kingsley</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Texte:</span></strong> <span class="Bold">Nacio Herb Brown / Arthur Freed<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Manuel Harlan</span></div>
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