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	<title>Sarah Zürneck-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Sarah Zürneck-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Diese Show stimmt nachdenklich</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 16:20:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Handlung von Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Jugend-Musical „Leben ohne Chris“ ist schnell erzählt: Zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag stirbt Chris bei einem Motorradunfall. In der Zwischenwelt trifft er Erzengel Michael, der ihn seine letzten Tage noch einmal als Zuschauer erleben lässt. Chris muss feststellen, dass er bei weitem nicht so beliebt war, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Handlung von Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Jugend-Musical „Leben ohne Chris“ ist schnell erzählt: Zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag stirbt Chris bei einem Motorradunfall. In der Zwischenwelt trifft er Erzengel Michael, der ihn seine letzten Tage noch einmal als Zuschauer erleben lässt. Chris muss feststellen, dass er bei weitem nicht so beliebt war, wie er immer angenommen hatte… Ganz im Gegenteil!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-3184 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-13-1024x702-1-400x274.jpg" alt="" width="400" height="274" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-13-1024x702-1-400x274.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-13-1024x702-1-768x527.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-13-1024x702-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Zu Beginn werden teilweise sehr vorwurfsvolle Statements über Chris auf die Leinwand projiziert. Nach und nach kommen Freunde und Familie von Chris auf die Bühne und der Kontext, in dem diese Aussagen getroffen wurden, wird deutlich. Dieses sehr melancholische Intro setzt den Ton für den Abend.</p>
<p>Sascha Littig ist wie schon in früheren Produktionen des T3 der einzige Erwachsene auf der Bühne, doch sein Outfit und seine Heelys lassen ihn herrlich schräg wirken. Es dauert ein wenig, bis das Publikum merkt, dass Littig den Engel Michael darstellt, der Chris nach dessen Tod begleitet.</p>
<p>Anfangs sprechen die Darsteller die erklärenden Regieanweisungen mit. Einerseits ist dies sehr verwirrend, doch gleichzeitig hilft es, die einzelnen Protagonisten in ihrem Handeln und Fühlen noch besser zu verstehen.</p>
<p>Anna (Miriam Wantikow), Chris‘ Freundin, fragt forsch “Was hast Du Dir dabei gedacht?“. Der Aufbau des Songs von einer Ballade zu einem schmissigen Uptempo-Nummer skizziert die Gefühlsachterbahn des Mädchens sehr nachdrücklich.</p>
<p>Chris (Lasse Kuk) wird von Michael an den Tag seines 18. Geburtstags zurückgebracht. Man muss ehrlich sagen, dass sich Chris sehr selbstherrlich, arrogant und rücksichtlos gegenüber seinem Umfeld verhalten hat.</p>
<p>Matze (Janosh Kratz) hat immer zu seinem großen Bruder aufgeschaut („Muss toll sein du zu sein“), doch dieser hat ihn nie ernstgenommen und immer wieder provoziert. Auch wenn Lisa (Pia Naegeli), Matzes Freundin, ihm sehr romantisch ihre Liebe gesteht, gerät auch sie zwischen die Fronten als Chris sie anbaggert und küsst. Kratz spielt und singt den verletzten Bruder mit viel Einfühlungsvermögen. Naegeli darf im Verlauf der Show ein weiteres Mal unter Beweis stellen, dass sie eine wundervolle Stimme hat („Geheime Liebe“).</p>
<p>„Wir waren da“ erinnert im Stil an schönsten Punkrock im Stil von „Die Ärzte“. Die vierköpfige Band unter der Leitung von Daniel Stickan darf in diesem Musical aus dem Vollen schöpfen: Von Ballade über Pop bis Rock ist alles dabei. Die Musiker intonieren Böhmers Melodien mit Schwung und – dort wo es angebracht ist – mit gegebener Zurückhaltung.</p>
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<p>Birgit (Juliana Kratz), die sich wie für große Schwestern nicht unüblich, um ihre beiden Brüder Matze und Chris gekümmert hat, schwelgt in Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit („Kleiner Bruder Chris“), doch auch sie steht ihrem Bruder nicht kritiklos gegenüber.</p>
<p>Während zu Beginn die Choreographien (Rhea Gubler) noch etwas unbeholfen wirken, sind sie bei „Kluge Menschen sterben jung“ sehr passend für die Teenager, die hier auf der Bühne stehen. Warum allerdings Mozart, James Dean und Jesus von Lund als besagte kluge Menschen bezeichnet werden, kann man diskutieren…</p>
<p>Bevor Nadja (Hanna Langenbrink), ein weiteres Mädchen, dem Chris den Kopf verdreht hat, ihm in einer Rückblende ihre Zuneigung gesteht („Wenn es wirklich Liebe ist“), erfährt das Publikum, dass Chris und Anna zum Zeitpunkt von Chris‘ Tod gar nicht mehr zusammen waren. Die Art der Trennung (Im Café, in dem Anna jobbt) zeigt einmal mehr wie rücksichtlos Chris agiert hat.</p>
<p>Manu (Morgane Meuthin), die sich immer darum gekümmert hat, dass es allen in der Clique gut geht, und Birgit können es nicht mehr ertragen, dass sich immer alles um Chris dreht. „So geht’s nicht mehr weiter“ ist wieder eine herrlich punkige Nummer, bei der die beiden Stimmen sehr gut harmonieren.</p>
<p>Als Nadja und Lisa in einem Anflug von Verliebtsein beide denken, dass Chris das Graffiti (sehr gelungene Leinwand-Projektion) für sie gesprüht hat, eskaliert die Situation: Matze flippt aus und Lisa bemerkt wie ähnlich sich die Brüder sind „Wenn alles aus dem Ruder läuft“). Die Mädels trösten sich gegenseitig.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3183 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-1-680x1024-1-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-1-680x1024-1-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2022/01/LEBEN-OHNE-CHRIS_c_tw_HansJürgenWege-1-680x1024-1.jpg 680w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></p>
<p>Beim Song „Prost“ kommen dann auch Danny (Arthur Huerkamp) und Henne (Arndt Möller) zum Zug: Henne, eigentlich mit Nadja zusammen und der beste Freund von Chris, zweifelt an allem. Doch die Intensität des Songs macht klar, dass die Kids sich in ihre eigenen Welten flüchten.</p>
<p>Anna trifft den Nagel auf den Kopf, wenn sie allen empfiehlt, einfach mal miteinander zu reden (statt immer nur übereinander). Wantikow hat ein ganz spannendes Timbre, wenn sie den Titelsong „Leben ohne Chris“ auf eine berührend schöne Weise intoniert.</p>
<p>Chris sitzt am Ende unter dem Baum (der einzigen Kulisse auf der ansonsten spartanisch offen gestalteten Bühne von Barbara Bloch) und alle zurückgelassenen Freunde geben ihm eine Blume. Ja, Chris‘ Tod hat ein Loch in die Clique gerissen. Doch dieses Loch und die vielen Fragen, die sich die Teenager stellen, helfen bei der Verarbeitung des Geschehenen.</p>
<p>Chris erkennt schließlich, dass er vielen Unrecht getan hat, nicht wirklich ein guter Freund war und wirkt geläutert. Michael fragt ihn „Siehst Du das Licht?“ – und beide sausen auf ihren Heelys (auch Chris trägt jetzt welche) aus dem Saal.</p>
<p>„Leben ohne Chris“ zeigt klar, wie sehr sich Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung unterscheiden können. Es regt mit beinahe jedem Song und jeder Szene zum Nachdenken an und bietet reichlich Gesprächsstoff.</p>
<p>Friedrich von Mansberg hat dieses alles andere als realitätsferne Musical beklemmend klar und sehr authentisch inszeniert. Er darf zurecht stolz sein auf seine junge Truppe. Anna Schwemmer und Daniel Stickan haben gut mit den Nachwuchsdarstellern gearbeitet und ein harmonisches, in Teilen sehr glaubwürdiges musikalisches Gesamtkunstwerk erschaffen.</p>
<p>Einmal mehr trifft Peter Lund mit seinem Buch und den Texten den Nagel auf den Kopf. Flankiert von Wolfgang Böhmers rockig-poppigen Sounds können die Zuschauer einen unterhaltsamen Abend erleben, der noch lange in einem nachhallt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">30</span><span class="Bold">. September 2021</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller (inkl. alternierender Besetzungen): </span></strong>Sascha Littig, Lasse Kuk, Anton von Mansberg, Nike Just, Miriam Wantikow, Leo Ehmke, Janosch Kratz, Margarita Georgiadis, Juliana Kratz, Pia Naegeli, Sarah Zürneck, Viktoria Flecke, Morgane Meuthien, Hanna Langenbrink, Belana Pittin, Juri Endsin, Arthur Huerkamp, Arndt Möller, Jonathan Plathe<br />
<strong>Regie / Buch:</strong> Friedrich von Mansberg / Peter Lund<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hans-Jürgen Wege</span></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Adaption des düsteren Psychodramas</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/aktuelle-adaption-des-duesteren-psychodramas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 13:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Plötzlich allein und zuhause, niemanden mehr treffen, keine Schule. Viel Zeit also zum Nachdenken, zum Angst haben, zum Träumen, zum Lesen und eintauchen in fremde, vergangene oder versunkene Welten. Und viel Zeit für Verschwörungstheorien: Da draußen ist dieser unbekannte Gegner, den man nicht sehen kann und der sich anschickt, die ganze Welt zu infizieren. Stammt er aus einem Labor in China? Oder aus den USA? Oder ist er eine Strafe Gottes? Jedenfalls scheint er das ultimative Böse zu bedeuten, eine Gefahr für die Menschheit. (…) Das Ensemble des Jungen Musicals am Theater Lüneburg wird sich der Geschichte erneut annehmen – und sich in der Isolation der eigenen Phantasie den größten Ängsten und dunkelsten Phantasien stellen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2974 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Ankündigung für die Premiere von „Jekyll &amp; Hyde – ein Albtraum“ liest sich sehr spannend. Frank Wildhorns Musical gehört zu den anspruchsvollsten, die die Musicalwelt zu bieten hat. Was Regisseur Friedrich von Mansberg und die neun Jungdarsteller aus dem Stoff gemacht haben, wirkt leider manchmal etwas wirr. Die Bezüge der Handlung aus dem viktorianischen London ins Corona-geplagte hier und jetzt sind leider nicht sehr stimmig.</p>
<p>Ausgehend von Henry Jekylls Tod (allein und nach einem Kampf mit einem unsichtbaren Feind) werden seine letzten Monate in einer Rückblende erzählt.</p>
<p>Dabei werden viele Songs nur angespielt, teils auch mit leicht angepassten Texten (Musikalische Leitung: Daniel Stickan). Kein Wunder, wenn man die komplette Handlung in nur 65 Minuten unterbringen möchte. Gerade die Ensemble-Nummern wie „Fassade“ oder „Mörder“ klingen jedoch sehr gut. Das Vocal Coach Anna Schwemmer intensiv mit den Jugendlichen gearbeitet hat, beweisen insbesondere Miriam Wantikow als Lisa Carew und Jona Hoek als Lucy Harris. Beide zeigen nicht nur beachtliches schauspielerisches Können, sondern setzen auch gesanglich Maßstäbe in diesem Ensemble: „Du weißt wer ich bin“ und „Jemand wie Du“ gehören zu den solistischen Highlights der Show. Ihr Duett „Nur sein Blick“ jagt einem die Tränen in die Augen.</p>
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<p>Jekyll und Hyde hat von Mansberg mit zwei Jugendlichen besetzt. Lasse Kuk (Henry Jekyll) und Arndt Möller (Edward Hyde) teilen sich an diesem Abend eine der schwierigsten männlichen Musicalrollen. Kuk spielt sehr gut, ist aber – wer kann es ihm verdenken – mit den Showstoppern „Dies ist die Stunde“ und „Konfrontation“ gesanglich deutlich überfordert. Hier kommen auch gestandene Musicaldarsteller an ihre Grenzen. Möller hat eine düstere Erscheinung, wirkt aber manchmal etwas zu nett. In den tiefen Lagen singt er durchaus ansprechend. Aber leider kann er Wildhorns musikalischen Vorgaben an diesen bösartigen Charakter nicht gerecht werden.</p>
<p>Ein schöner Regieeinfall ist es, Hyde die Waffe, mit der Jekyll sich umbringt, „telepathisch“ führen zu lassen. Plakativer kann man nicht darstellen, dass Jekyll sich gegen sein bösartiges Alter Ego Hyde nicht mehr wehren kann.</p>
<p>Auch die Szene, in der Lucy in Henry einen Freund sucht und Hyde auf ihr Flehen antwortet, ist sehr clever umgesetzt.</p>
<p>Weitere Figuren wie Utterson (Fenja Gerken), Nellie (Belana Pittin), Sir Danvers (Sascha Littig, der einzige Erwachsene auf der Bühne), Simon Stride (Janosh Kratz) und Laurie (Morgane Meuthien) spielen in dieser Inszenierung so gut wie keine Rolle. Gerade im Fall von Gerken und Kratz ist dies bedauerlich, denn beide glänzen in ihren wenigen Momenten im Rampenlicht.</p>
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<p>Apropos Licht, Barbara Bloch (Kostüm und Bühne) schafft mit den beiden Glaskästen links und rechts der Bühne eine teils gespenstige, undurchsichtige Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt.</p>
<p>Wie eingangs erwähnt, wirkt der Bezug zu aktuellen Nachrichten wie den Black Lives Matter Demonstrationen in den USA oder den Ausschreitungen in Belarus an den Haaren herbeigezogen. Ob sich Jekylls Arbeit an einem Mittel gegen das omnipräsente Virus nun auf Corona bezieht oder nicht, bleibt nebulös.</p>
<p>Nichtsdestoweniger beweist das Junge Theater Lüneburg auch mit dieser Inszenierung, dass man auch aus Spaß an der Freud wirklich gute Unterhaltung auf die Beine stellen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">25</span><span class="Bold">. Oktober 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller (inkl. alternierender Besetzungen): </span></strong>Viktoria Fleck, Fenja Gerken, Sascha Littig, Emma Fee Schicke, Miriam Wantikow, Lasse Kuk, Gunt Chuluun, Pia Naegeli, Belana Pittin, Anton Frederik von Mansberg, Arndt Möller, Jona Hoek, Nike Just, Leo Ehmke, Janosh Kratz, Morgane Meuthin, Sarah Zürneck<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Friedrich von Mansberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/aktuelle-adaption-des-duesteren-psychodramas/">Aktuelle Adaption des düsteren Psychodramas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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