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	<title>Roßdorf-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Roßdorf-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein kantiger Charakter &#8211; im echten Leben genauso wie auf der Musicalbühne</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 20:55:55 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ein-kantiger-charakter-im-echten-leben-genauso-wie-auf-der-musicalbuehne/">Ein kantiger Charakter &#8211; im echten Leben genauso wie auf der Musicalbühne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rehberghalle im beschaulichen Roßdorf bei Darmstadt ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Sehr viele Gäste sind „Wiederholungstäter“, denn sie wissen aus den letzten Jahren, dass sie vom Team von Broadway Entertainment um Benedikt Vogel und Hans-Tillmann Rose Großes erwarten dürfen. Nachdem in den vergangenen Jahren eher große Hitmusicals wie „Sunset Boulevard“, „Jekyll &amp; Hyde“ oder „Shrek“ aufgeführt wurden, wurde in diesem Jahr das biografische Musical „Chaplin“ von Christopher Curtis und Thomas Meehan ausgewählt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2387 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Insgesamt 17 Darstellerinnen und Darsteller sowie ein 14-köpfiges Orchester zeichnen Charlie Chaplins Lebensweg nach. Sein Weg von London nach Hollywood und zurück nach Europa war von mutigen (andere würden sagen leichtsinnigen) Entscheidungen, Neid und Intrigen gekennzeichnet. Charlie Chaplin war Perfektionist und Lebemann und zeitweilig auch politisch aktiv, aber tief drinnen doch zutiefst unsicher und voller Selbstzweifel.</p>
<p>Musikalisch hat Curtis das Stück mit Charleston und Swing unzweifelhaft im beginnenden 20. Jahrhundert verortet. Er hat schöne, kraftvolle Balladen geschrieben, mit denen er gleichzeitig Chaplins Zerrissenheit treffsicher darstellt. Exemplarisch hierfür ist natürlich das mehrfach wiederholte „Leben kann wie im Film sein“. Nico Rabenald zeichnet für die deutsche Adaption des Stücks verantwortlich, die ihm sehr gut gelungen ist. Den Wortwitz der englischen Originalfassung hat Rabenald treffend adaptiert.</p>
<p>Regie und Dramaturgie haben einmal mehr Benedikt Vogel und Hans-Tillmann Rose gemeinsam übernommen. Ihre Personenregie ist sehr gelungen, die einzelnen Charaktere haben viel Raum, sich zu entfalten und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Hierbei stechen vor allem Helena Lenn als intrigante Journalistin Hedda Hopper und Hanna Heeg als Charlie Chaplins letzte Ehefrau und Mutter seiner acht Kinder Oona O’Neill. Beide spielen exzellent und insbesondere Lenn setzt mit ihrer jazzigen Interpretation von „Was passiert, wenn alles zusammenbricht“ Akzente. Sie weiß genau, wie sie ihre Stimme einsetzen muss, um den gewünschten Effekt zu erreichen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2380 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_0028_web_ph-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_0028_web_ph-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_0028_web_ph-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_0028_web_ph.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch Vogel als Chaplin und Rose als dessen Bruder Sidney kommen sehr gut über die Rampe. Es steht Vogel sehr gut zu Gesicht, sich intensiv mit einer Charakterrolle zu befassen, anstatt den Fokus auf den Gesang zu legen. Dies merkt man besonders bei dem langen Monolog „Für alle Unterdrückten dieser Welt“. Rose überzeugt vor allem durch das Mitgefühl, das Sidney stets für seinen Bruder hatte. Sein „Ganz weit weg von London“ und „Beschützer“ sind einfach nur rührend.</p>
<p>Auch Johannes Kahlhöfer kann als Chaplins erster Chef Fred Karno durchaus überzeugen. Der von ihm mit dem Ensemble gemeinsam dargebotene „Vaudeville Traum“ hat eine gute Energie und die Choreographien sind sehr ansprechend. Letztere stammen von Hanna Heeg und Anna Rühl, die in diesem Jahr neu zum Team hinzu gestoßen sind.</p>
<p>Valentin Klink macht als Chaplins erster Hollywood-Regisseur Mack Sennett ebenfalls eine gute Figur. Auch das übrige Ensemble kann im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn einige Gestiken viel zu ausladend und einige Gesangspassagen zu schrill sind. Leider hat die Tontechnik während der besuchten Vorstellung einige Male daneben gegriffen, so dass es zu vielen ausgefallenen, zu lauten oder zu halligen Mikros gekommen ist, was den Gesamteindruck etwas trübte.</p>
<p>Doch Regieeinfälle wie bspw. der erste Besuch Chaplins in einem Lichtspielhaus, wo er einen Stummfilm-Ausschnitt aus Oliver Twist sieht, in dem er sich selbst wiedererkennt, sind klasse. Dass hier Chaplins Erinnerungen (gespielt von Mutter, Polizist und Charlie als Kind) von den Abläufen und Mundbewegungen her nicht 100% zum Filmausschnitt passten, ist schade, aber der kreative Ansatz ist allemal erwähnenswert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2387 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/img_9938_web_ph.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ebenso gelungen ist das Finale: Charlie Chaplin bekommt 1972 den Ehren-Oscar verliehen und sogar das Publikum in Roßdorf schluckt, als der früher so geliebte Tramp an der Seite seiner Ehefrau Oona die Bühne betritt und vorher einmal mehr zweifelt, ob dies alles eine gute Idee ist. Die Szene ist so amerikanisch wie sie nur sein kann. Sie drückt (bei einigen Zuschauern erfolgreich) auf die Tränendrüse und lässt den Respekt vor dem Künstler Charlie Chaplin nur noch größer werden.</p>
<p>Als Vogel sich dann am Schluss noch einmal in den Tramp verwandelt und durch eine Leinwand aus dem Blickfeld entschwindet, so dass das Publikum nur noch einen Filmausschnitt sieht, in dem der Tramp in seiner so einzigartigen Weise über eine lange Straße davonschlendert, ist dies einmal mehr ein sehr gelungener Einfall des Teams Vogel / Rose.</p>
<p>„Chaplin“ ist so völlig anders als die bisherigen Musicals, die Broadway Entertainment aufgeführt hat. Aber der Aufstieg und Fall von Charlie Chaplin an sich sowie die mit viel Einfühlungsvermögen umgesetzte Inszenierung zeigen, dass man auch mal neue Wege beschreiten sollte. Der Erfolg gibt dem Team Recht!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Rehberghalle, Roßdorf</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 14. September 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Benedikt Vogel, Hans-Tillmann Rose, Helena Lenn, Hanna Heeg, Johannes Kahlhöfer, Valentin Klink</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Benedikt Vogel / Christopher Curtis</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> PHotographie</span></div>
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		<title>Oger und Esel erobern „Duloc“, auch bekannt als Roßdorf</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/oger-und-esel-erobern-duloc-auch-bekannt-als-rossdorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 17:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Mordenti]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Jahr vorbei und Benedikt Vogel und sein Team haben sich einmal mehr die Aufgabe gestellt, ein großes Broadway-Musical ins hessische Hinterland, abseits jeder Großstadt zu bringen. In diesem Jahr ist die Wahl auf „Shrek“ gefallen. Dank eines neuen Sponsors fällt diese Inszenierung besonders opulent aus. Nicht nur Kulissen und Kostüme sind ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/oger-und-esel-erobern-duloc-auch-bekannt-als-rossdorf/">Oger und Esel erobern „Duloc“, auch bekannt als Roßdorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ist ein Jahr vorbei und Benedikt Vogel und sein Team haben sich einmal mehr die Aufgabe gestellt, ein großes Broadway-Musical ins hessische Hinterland, abseits jeder Großstadt zu bringen. In diesem Jahr ist die Wahl auf „Shrek“ gefallen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2111 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/22042229_1515995121811491_5814231169347914421_o-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" />Dank eines neuen Sponsors fällt diese Inszenierung besonders opulent aus. Nicht nur Kulissen und Kostüme sind deutlich ausgefeilter und größer, auch das Ensemble hat reichlich Zuwachs bekommen.</p>
<p>Die Kulissen und Kostüme waren auch schon in den vergangenen Produktionen für eine Low-Budget-Produktion immer sehr ansprechend, doch diesmal hat das Broadway Entertainment Team noch eine Schippe draufgelegt: Ein in den Boden eingelassenes Laufband am vorderen Bühnenrand sorgt für gute Effekte auf der Wanderung des jungen Shrek sowie als Esel und Oger sich später aufmachen, Prinzessin Fiona aus der Höhle des Drachen zu befreien. Der Ogersumpf ist sehr schön grün, die Wälder erstrecken sich über die komplette Bühnenbreite und –tiefe, Lord Farquaads Schloss ist beeindruckend und die Drachenhöhle inkl. 3,80 m hohem Drachenkopf überzeugt vollständig.</p>
<p>Obwohl die Kleider der drei Fionas etwas „dünn“ wirken, zeigen die Kostüme der Märchenfiguren, die Uniformen von Lord Farquaad und seiner blau-rot-gelb gewandeten Garde und natürlich Oger und Esel das Können, mit dem die Kreativen hier zu Werke gegangen sind. Es sind nur kleine Details, die nicht stimmen, bspw. die Eselsohren, die aussehen wie Hasenohren, Lord Farquaads viel zu dünne Beinchen oder die Ogermasken von Shrek und Fiona, denen man leider ansieht, dass sie eben nicht von Disney-Maskenbildern geschaffen wurden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2115 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/22096185_1515997005144636_3944142567887334132_o-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" />Da hier ein semiprofessionelles Ensemble mit vielen Nachwuchsdarstellern auf der Bühne steht, weiß man, dass man im Bereich Gesang und Schauspiel Abstriche machen muss. Hans-Tilmann Rose (Regie &amp; Esel-Darsteller) hat jedoch sehr gut mit seinen Kollegen gearbeitet und so agieren alle Protagonisten durchaus glaubhaft.</p>
<p>Alexandra Mordenti spielt sehr gut, legt Fiona sehr robust an, hat eine treffsichere Mimik und ein gutes Gefühl für Pointen. Ihr Duett mit Shrek („Das schlägst Du nie“) ist auf den Punkt und unterhält das Publikum hervorragend. Mordenti und Benedikt Vogel (Shrek) sind ein eingespieltes Team, was gerade bei der nicht ganz einfachen Beziehung von Shrek und Prinzessin Fiona ein großer Vorteil ist.</p>
<p>Ebenso blind verstehen sich Vogel und Rose, die als Oger und Esel große Teile des Abends allein bestreiten müssen. Beiden gelingt es, sich den Wortwitz, den Kevin Schröder (Dialoge) und Heiko Wohlgemuth (Songtexte) in die Adaption des Musicalfilms eingebaut haben, zu Eigen zu machen. Wo Vogel leichte gesangliche Schwächen offenbart, springt Rose ein und rockt die Rehberghalle, wenn auch weitaus weniger soulig, als man es aus anderen Inszenierungen gewohnt ist. Rose beherrscht sein Handwerkszeug und das zeigt er! Warum er sich jedoch entschieden hat, den Esel so übertrieben tuntig anzulegen, fällt wohl unter den Begriff der künstlerischen Freiheit. Nichtsdestoweniger liefert er die überzeugendste Leistung des Abends ab.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2117 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/22104573_1515998721811131_4158885136124305257_o-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" /></p>
<p>Dafür ist Lord Farquaad der unsympathische Mini-Macho, wie man ihn aus dem Film kennt. Vinzent Grimmel hat sich offenbar viel mit dieser Figur beschäftigt und zieht die Gratwanderung zwischen ekligem, machthungrigen Lord und als vom Vater verlassener, trauriger Junge gnadenlos durch. Eine rundum gelungene Performance. Auch gesanglich kann er sich von seinen Kollegen auf der Bühne abheben („Hier in Duloc“).</p>
<p>Von den Märchenfiguren stechen naturgemäß Pinocchio und der Lebkuchenmann aus der Menge heraus. Das ist auch in Roßdorf nicht anders, allerdings ist Jens Emmert gesangliche Anlage des nervig-quietschenden Holzjungen so nervig, dass man am liebsten vorspulen möchte. Das gilt leider auch für den Final-Song „Freie Fahrt für Freaks“, in dem Pinocchio den Lead hat. Dafür entschädigt Hannah Heeg als Zuckerfee, die auch den Pfefferkuchenmann singt und spricht. Auch ihre Stimmlage ist rollenkonform etwas anstrengend, doch sie trifft die Töne und man hat Mitleid mit dem kleinen Gebäckstück, das den Launen von Lord Farquaad hilflos ausgeliefert ist.</p>
<p>Helena Lenn, kürzlich erst beim Bundeswettbewerb Gesang eine Runde weiter gekommen, leiht der Drachenlady mit vollem Einsatz ihre voluminöse Stimme. Schon in früheren Inszenierungen ist sie damit aufgefallen und bei „Shrek“ kann sie aus dem Vollen schöpfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2112 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/22042296_1515997735144563_5698650007802084134_o-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" />Hans-Tilmann Roses Inszenierung macht viele Anleihen an der Broadway-Produktion, aber warum auch etwas ändern, was funktioniert und erprobt ist? Die Stepptanzeinlage von Fiona mit den Ratten gehört hier eindeutig dazu.</p>
<p>Ja, Broadway Entertainment ist keine Mehr! Entertainment GmbH und auch nicht die Freilichtspiele in Tecklenburg, die „Shrek“ ebenfalls in diesem Sommer gezeigt haben. Doch was man in Roßdorf an namhaften Darstellern weniger hat, macht man mit der ansteckenden Spielfreude dieses großen Ensembles wett!</p>
<p>Es ist sehr bedauerlich, dass „Shrek“ nach der Deutschlandpremiere im Herbst 2014 keine tragfähige Tour vergönnt war, denn das Musical ist perfekte Familienunterhaltung und die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Umso schöner ist, dass das Publikum auch in kleinerem Rahmen in den Genuss dieses fröhlich-grünen Oger-Märchens kommt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Rehberghalle, Roßdorf</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 6. September 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Helena Lenn, Vinzent Grimmel, Hans-Tilmann Rose, Alexandra Mordenti, Benedikt Vogel, Jens Emmert, Hanna Heeg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Jeanine Tesori / Hans-Tilmann Rose</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> PHotografie / Broadway Entertainment<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Maximale Unterhaltung mit minimalem Budget &#8211; großartig!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/maximale-unterhaltung-mit-minimalem-budget-grossartig/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 15:14:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klein, aber fein. Genau das kann sich das Team der Broadway Entertainment auf die Fahne schreiben. Mit minimalem monetären Einsatz ein maximal unterhaltsames Musical auf die Beine zu stellen, haben schon viele versucht. In Roßdorf gelingt dies mit „Dracula“ auch in diesem Sommer ganz vorzüglich. Zum Auftakt werden die knapp 500 Zuschauer in den historischen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klein, aber fein. Genau das kann sich das Team der Broadway Entertainment auf die Fahne schreiben. Mit minimalem monetären Einsatz ein maximal unterhaltsames Musical auf die Beine zu stellen, haben schon viele versucht. In Roßdorf gelingt dies mit „Dracula“ auch in diesem Sommer ganz vorzüglich.</p>
<p>Zum Auftakt werden die knapp 500 Zuschauer in den historischen Kontext von Graf Dracula gebracht: Ein kurzer Zeichentrickfilm zeigt Elisabeta, die der falschen Nachricht der Feinde glaubt, dass ihr Verlobter Vlad gefallen sei, und sich in ihrer Verzweiflung aus dem Fenster stürzt. Ihre Seele ist fortan verdammt. Als Vlad vom Schlachtfeld heimeilt und seine Verlobte tot vorfindet, sinnt er auf Rache.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1269 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_1-282x400.jpg" alt="" width="282" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_1-282x400.jpg 282w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_1.jpg 353w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" />Die nächste Szene zeigt Jonathan Harkers Reise von London nach Transsylvanien. Dabei werden immer wieder Ausschnitte aus seinen Briefen an seine Verlobte Mina eingeblendet. Die Schlosskulisse, in der sich diese Handlung abspielt, ist sehr gut gelungen. Die Videoinstallationen in den drei Fenstern des Schlosses bei Jonathans Kutschfahrt und die Reise durch den Winterwald, der in den Fenstern links und rechts an der Kutsche vorbeizieht, ist technisch auf sehr hohem Niveau (Technische Leitung: Fabian Schmid).</p>
<p>Die erste Begegnung von Dracula und Jonathan erinnert nicht nur wegen der Kostüme sehr stark an den Hollywood-Film von Bram Stoker. Dracula trägt eine etwas seltsam anmutende Halbgesichtsmaske, aber Benedikt Vogel hat die richtige Intensität und ein gutes Gespür für eine ausdrucksstarke Mimik. Dass er nicht jeden Ton trifft, setzt sich im Laufe der Show fort, mindert aber nicht den guten Gesamteindruck der Produktion.</p>
<p>Jonathan Harker wird gespielt von Matheo Radeck. Er hat eine schön softe Stimme, die hervorragend zur weichen Ausstrahlung des Forschers passt. Pamina Lenn, die zusammen mit Tilmann Rose auch für die Regie verantwortlich zeichnet, gibt seine Verlobte Mina. Ihr sehr ausgeprägtes Vibrato lässt sich nicht ignorieren und wirkt sich im Verlauf des Abends auf viele Songs sehr nachteilig aus. „Lass mich dich nicht lieben“ ist dafür ein gutes Beispiel: Auch wenn Frank Wildhorns Songs durchaus viel Raum für Belten und Vibrato lassen, Lenn bietet von beidem zu viel. Auch wenn sie Dracula „ruft“ („Wäre ich frei“), überstrahlt ihr Vibrato alles, doch es wird klar, dass sie sehr wohl sauber und klar singen kann, ohne in diese oft unangenehme Gesangsart zu verfallen.</p>
<p>Als Dracula Jonathan zum ersten Mal beißt, wird auf dem halbdurchsichtigen Vorhang vor der Szene die Verwandlung vom alten grauhaarigen Vampir zum jungen Graf Vlad gezeigt. Eine sehr gelungene Idee! In der nächsten Szene kommt Dracula dann als junger Mann auf die Bühne. Die graue Langhaarperücke, der rote Mantel und die Halbmaske sind passé.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1270 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_2-285x400.jpg" alt="" width="285" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_2-285x400.jpg 285w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_2.jpg 356w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" />Ein weiteres technisches Schmankerl ist der „Aufbau“ von Whitby Bay, dem Sommerkurort, an dem Dracula zum ersten Mal auf Mina und Lucy trifft: Das Gebäude entwickelt sich im mittleren Fenster der Schlosskulisse von einer Bleistiftzeichnung hin zu einem farbenfrohen Porträt. Klasse! Durch zwei zusätzliche Wandelemente wird aus dem Schloss der Ballsaal von Whitby Bay.</p>
<p>Renfield (gespielt von Johannes Kahlhöfer) ist in dieser Inszenierung ein sympathischer, fast schon zerbrechlicher Wahnsinniger. Kahlhöfer singt gut und meistert die Gratwanderung zwischen Wahn und Klarheit sehr glaubhaft.</p>
<p>Helena Lenn ist eine stimmgewaltige Lucy Westenra, die mit viel Charme alle Männer um den Finger wickelt. Die Wandlung von der unentschlossenen, verspielten Braut zur lüsternen Vampirlady gelingt ihr hervorragend. Helena Lenns Soli gehören zu den Highlights des Abends, da sie die verschiedenen Emotionen sehr gut in Gesang umsetzen kann. Auch ihre ausdrucksstarke Mimik sorgt für ein rundum gelungenes Rollenprofil. Ein Paradebeispiel, bei dem sie all ihre Talente ausspielen kann, ist „Wie wählt man aus“. Ihr Hin- und Hergerissensein zwischen den drei potentiellen Ehemännern ist deutlich spürbar.</p>
<p>Auch Pamina Lenn hat ihre Stärken im Spiel. Mimik und Gestik sind sehr gut. Einzig die Tontechnik zerstört mit zuviel Hall viele Dialoge. Allzu oft klingen Lenn und ihre Kollegen so als würden sie in einer Kirche stehen.</p>
<p>Gesanglich harmoniert sie mit Vogel leider nicht so sehr wie mit Radeck, was insbesondere bei „Ich leb&#8216; nur, weil es Dich gibt“ deutlich wird.</p>
<p>Van Helsing erinnert mehr als vage an Indiana Jones. „Nosferatu“ klingt zwar nicht schlecht, aber im Großen und Ganzen versucht Michael Zimmermann durch Lautstärke zu kompensieren, dass er dem Showstopper nicht ganz gewachsen ist. Doch mit seinem ausgeprägten Dialekt sorgt er für Lacher und macht die Figur des besessenen Vampirjägers sehr sympathisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1273 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_5-400x274.jpg" alt="" width="400" height="274" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_5-400x274.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/Dracula_2016_5.jpg 483w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der Song, bei dem Van Helsing und Lucys Verehrer zur Jagd auf Dracula aufbrechen, hat eine sehr gute Energie. Allerdings ist es hier mit dem Choreographen durchgegangen, denn die Platzierung der Darsteller und die Schrittfolgen erinnern doch allzu arg an „One Day More“ aus „Les Misérables“.</p>
<p>Was insgesamt auffällt ist, dass dieses Vampirmusical komplett unblutig ist. Es fließt kein Tropfen (Theater-)Blut, auch wenn die Vampire mit ziemlich scharfen Beißerchen daherkommen. Dennoch ist die Inszenierung absolut schlüssig und die wenigen zu langen Umbaupausen oder zu lauten Abgänge nimmt man gern in Kauf. Die Cast kann ihre Stärke insbesondere in den Duetten und Ensemble-Nummern ausspielen. Solistisch zeigen sich viele Schwächen, doch die liebevolle Umsetzung der Details auf der Bühne, in den Kostümen (Sigrid Vogel) und natürlich auch Regieseitig macht dieses Manko wett.</p>
<p>Begeisterten Applaus erntet auch das 20-köpfige Orchester unter der Leitung von Jan Brell. Die Musiker spielen die komplexe Partitur fehlerfrei und mit viel Schwung. Ist es nicht genau das, was Musical ausmacht? Ein energiegeladenes Ensemble und nicht minder engagierte Musiker?</p>
<p>Roßdorf hat einen festen Platz im hessischen Musicalkalender, dafür ist „Dracula“ einmal mehr der Beweis. Einen Vergleich mit großen Stadttheater- oder Ensuite-Produktionen müssen die Macher insbesondere im Hinblick auf Technik und Regie nicht scheuen. Vogels Hinweis darauf, dass alle Beteiligten ihre Zeit und ihr Können unentgeltlich zur Verfügung stellen, um diese sieben Aufführungen zu ermöglichen, wird vom Publikum sehr honoriert – und dass nicht nur mit langem Applaus, sondern auch mit großzügigen Spenden, die nach der Vorstellung in die Boxen der am Ausgang wartenden Darsteller wandern.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Rehberghalle, Roßdorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">1</span>. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benedikt Vogel, Pamina Lenn, Matheo Radeck, Helena Lenn, Michael Zimmermann, Johannes Kahlhöfer</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Frank Wildhorn / Pamina Lenn &amp; Tilmann Rose<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Peter Harbauer<br />
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		<title>Aufwendige Produktion in kleinem Rahmen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/aufwendige-produktion-in-kleinem-rahmen/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2015 15:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
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		<category><![CDATA[Roßdorf]]></category>
		<category><![CDATA[The Addams Family]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon zum dritten Mal bringt die Broadway Entertainment GmbH im beschaulichen hessischen Roßdorf ein Musical auf die Bühne der Rehberghalle. Das Besondere an diesen Produktionen ist, dass fast ausschließlich Jugendliche aus dem Landkreis das Stück erarbeitet haben, auf der Bühne stehen und im Orchester spielen. Entsprechend hat man an die Umsetzung von Andrew Lippas „The ...</p>
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<div id="body_content">Schon zum dritten Mal bringt die Broadway Entertainment GmbH im beschaulichen hessischen Roßdorf ein Musical auf die Bühne der Rehberghalle. Das Besondere an diesen Produktionen ist, dass fast ausschließlich Jugendliche aus dem Landkreis das Stück erarbeitet haben, auf der Bühne stehen und im Orchester spielen. Entsprechend hat man an die Umsetzung von Andrew Lippas „The Addams Family“ keine hohen Erwartungen, wird jedoch schnell eines Besseren belehrt.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die Bühne in der an eine Schulaula erinnernde Rehberghalle ist unerwartet groß und wird mit durchdachten Szenenbildern zum Leben erweckt. Das 13-köpfige Live-Orchester unter der Leitung von Jan Brell ist links und rechts der Bühne auf 3 Ebenen hinter fahrbaren Leinwänden untergebracht.</p>
<p class="Body">Die 17 Darsteller füllen die Bühne gleich von Beginn an aus. Die Kostüme (Sigrid Vogel) sind sehr gut: Man erkennt die bekannten Figuren der skurrilen Familie Addams sofort wieder. Auch deren durchweg weibliche Ahnen können sich sehen lassen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Wednesday, die sich zum Schrecken ihrer Eltern Gomez und Morticia in einen ganz normalen Jungen verliebt hat. Auch Lucas’ Eltern Malcom und Alice sind über diese Liaison wenig begeistert. Dennoch treffen alle bei einem gemeinsamen Abendessen aufeinander. Die schrägen Familienmitglieder der Addams – Sohn Pugsley, Lurch, Vetter Fester und die Oma – sorgen für reichlich Aufregung und es gibt ein herrliches Durcheinander.</p>
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<p class="Body">Die Nachwuchskünstler bringen die exzentrischen Charaktere gut auf die Bühne. Nicht selten wirkt das Schauspiel etwas arg aufgesetzt &#8211; klassisches Over-Acting findet sich ebenso wie deutlich sichtbares Lampenfieber – doch die Darsteller sind sympathisch und Mark Lustig als Frankenstein-Double Lurch sowie Johannes Kahlhöfer als gestrenger Vater Malcom lassen über andere Unzulänglichkeiten hinwegblicken. Auch gesanglich gibt es durchaus noch Optimierungspotential. Doch vor allem Helena Lenn als Alice und Pamina Lenn als Wednesday sind hier echte Lichtblicke. Auch Benedikt Vogel gibt den pseudo-eleganten, tollpatschigen, dauerverliebten Gomez Addams durchaus glaubhaft.</p>
<p class="Body">Insgesamt etwas farblos bleibt Alexandra Mordenti als Morticia. Sie bewegt sich unsicher auf der Bühne und scheint ihren Charakter nicht wirklich verinnerlicht zu haben. Anstelle des Familienoberhaupts und der rassigen Ehefrau Gomez’ wirkt sie eher wie ein Mauerblümchen in der Midlife-Crisis. Richtige Sympathieträger sind dagegen der auf urkomische Art den Mond anschmachtende Fester (Marcel Lutz), die quäkende, einem Joint nicht abgeneigte Oma (Maria-Pia Parrino) und natürlich der morbide kleine Bruder Pugsley (Finn Logemann).</p>
<p class="Body">Viele der Darsteller haben auch Aufgaben abseits der Bühne übernommen. So hat das junge Liebespaar Wednesday und Lucas (Pamina Lenn und Hans-Tilmann Rose) auch Regie geführt. Ihre Kreativität und der Einfallsreichtum, mit dem sie die verschiedenen Szenen umgesetzt haben, würden auch auf einer Stadttheaterbühne ihre Wirkung nicht verfehlen. Beispiele hierfür sind Festers Liebeserklärung an den Mond („Sagt der Mond ‚Ich liebe Dich’“) sowie sein finale Reise dorthin, das etwas andere Liebesduett „Verrückter als Du“ und auch das unerwartete „Tauch hinab ins Dunkel“ von Lurch (Mark Lustig). Lenn und Rose habe viele kleine, feine Details eingearbeitet, die dieses ohnehin schon herrlich schräge Musical für den Zuschauer noch amüsanter machen.</p>
<p class="Body">In den Bereichen Ton- und Lichttechnik (Michael Tauber und Kilian Scheiding) gäbe es durchaus noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten. Doch im Großen und Ganzen funktionieren auch diese Gewerke gut.</p>
<p class="Body">Die Kulissen (Fabian Schmid / Benedikt Vogel) sind mehr als nur zweckdienlich. Hier hat sich das Kreativteam unter Zuhilfenahme verschiedenster großer und kleiner Kulissen, Zügen und Hebevorrichtungen ebenfalls viel Mühe gegeben, Abwechslung auf die Bühne zu bringen.</p>
<p class="Body">Doch was wäre ein Musical ohne die Musik? Andrew Lippa hat schwungvolle Songs komponiert, die von Jan Brells Orchester mit genau der richtigen Dosierung, mal kraftvoll mal ganz sanft, intoniert werden. Auch hier muss sich die Broadway Entertainment GmbH nicht verstecken.</p>
<p class="Body">Vielleicht ist es nach drei Jahren Zeit für den Aufbruch in die nächstgrößere Stadt? Dort gibt es sicherlich zahlreiche Bühnen, die so talentierten Nachwuchskünstlern eine Chance geben würden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Rehberghalle, Roßdorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>6. September 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benedikt Vogel, Mark Lustig, Johannes Kahlhöfer, Marcel Lutz, Maria-Pia Parrino</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lippa / <span class="Bold">Pamina Lenn,  Hans-Tilmann Rose<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Peter Harbauer<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/aufwendige-produktion-in-kleinem-rahmen/">Aufwendige Produktion in kleinem Rahmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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