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	<title>Ramin Karimloo-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Ramin Karimloo-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ramin Karimloo &#8211; Phantom und kein Ende in Sicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:13:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Karimloo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums von „Phantom der Oper“ hat sich auch Ramin Karimloo den Fragen der Presse gestellt. Seit seinem West End Debüt 2002 als Enjolras in „Les Misérables“ hat sich der 34-jährige Kanadier mit Hauptrollen in „Love Never Dies“, „Phantom of the Opera“ und seit Anfang 2012 als Jean Valjean in „Les Misérables“ ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_559">
<div class="style_2">
<p class="Body">Im Rahmen des <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Phantom_der_Oper_2012.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=328">25-jährigen Jubiläums von „Phantom der Oper“ </a></span>hat sich auch Ramin Karimloo den Fragen der Presse gestellt. Seit seinem West End Debüt 2002 als Enjolras in „Les Misérables“ hat sich der 34-jährige Kanadier mit Hauptrollen in „Love Never Dies“, „Phantom of the Opera“ und seit Anfang 2012 als Jean Valjean in „Les Misérables“ einen festen Platz in der Riege der ganz großen Musicalnamen erarbeitet.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wenn man wie Sie, das Phantom der Oper sowohl in der Originalproduktion als auch in der Fortsetzung „Love Never Dies“ viele Male gespielt hat, freut man sich dann darauf, erneut diese berühmte Maske zu tragen?</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Auf jeden Fall. Diese Rolle ist ein wichtiger Teil meiner bisherigen Karriere und ich fühle mich sehr geehrt, Teil dieser Jubiläums-Aufführungen zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir viel Spaß haben werden und das neue Soundsystem in der Royal Albert Hall wird alle Zuschauer begeistern.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie umfangreich war für Sie die Vorbereitung auf diese Vorstellungen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Als ich vor einem halben Jahr gefragt wurde, habe ich sofort begonnen, die Stücke wieder aufzufrischen und zu lernen. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die eine Rolle immer gleich spielen. Ich habe mich seit dem letzten Mal weiter entwickelt, also lege ich die Figur auch etwas anders an.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Vieles wird zwar gleich sein, weil wir die Charaktere immer noch so sehen wie früher. Es gibt aber dennoch viele Kleinigkeiten, die ich neu entdecke, wenn ich die Songs durchgehe oder das Buch noch einmal lese. Insofern ist es auch diesmal der Beginn von etwas Neuem für mich.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie das „Phantom der Oper“ zum ersten Mal gesehen oder gehört haben?</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_1520">
<div class="style_2">
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Im Dezember 1992 auf einem Schulausflug in Toronto. Ich hatte überhaupt keine Lust dazu und dachte, es sei eine langweilige Oper. Mann, habe ich mich geirrt &#8211; es war großartig! Colm Wilkinson spielte damals das Phantom und ich hatte bis dahin niemals jemanden so singen gehört. Mich hatten die Künste bis dahin nie sonderlich gefesselt, aber ich wusste, dass es genau das sein würde, was ich später machen wollte.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wollen Sie damit sagen, dass das „Phantom der Oper“ Sie zum Musical gebracht hat?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Defintiv. Nachdem ich diese Show gesehen hatte, begann ich mich für Musik zu interessieren und ich verfolgte die Karrieren von Daniel Day-Lewis, Al Pacino und Robert de Niro, weil ich so werden wollte wie sie. Ich entschied mich, Schauspieler zu werden und erinnere mich, dass ich die Rolle des Phantoms unbedingt spielen wollte. Ich wusste schon damals, wie ich das Phantom spielen würde und dass ich ein jüngeres Phantom spielen würde. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals Londons jüngster Phantom-Darsteller sein würde.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Für diese Rolle muss man auch exzellent singen können, es ist wahrlich keine reine Schauspielrolle, oder?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Stimmt, leider braucht man hierfür viele Fähigkeiten. Aber ich mache mir darüber nicht allzu viele Gedanken. Für mich ist das Herz der Figur das Wichtigste. Ich versuche nicht, perfekt zu sein. Jede Aufführung ist anders.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Was genau ist das Herz dieser so rätselhaften Figur?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Das Phantom ist sehr kompliziert: Oberflächlich betrachtet, ist er ein entstellter Mörder. So sehen ihn die Leute. Doch tatsächlich ist er ein Opfer der sozialen Umstände, was mir das Herz bricht. Denn vieles, was geschieht ist die Konsequenz daraus, wie er behandelt wird und hätte vermieden werden können. In Wirklichkeit ist er ein leidenschaftlicher, genialer Komponist mit vielen Charaktereigenschaften. Im tiefsten Inneren ist er immer noch ein Kind, das nie erwachsen wurde, weil es keine Eltern oder andere liebenden Menschen um sich hatte. Man hat sein Gesicht gesehen, ihn misshandelt, weggesperrt und wie ein Tier behandelt. Ich denke, wenn man jemanden so behandelt, wird er sich später auch wie ein Tier verhalten.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>2004 standen Sie für ein Jahr als Raoul auf der Bühne des Her Majesty‘s Theatre. Haben Sie damals schon auf die Rolle des Phantoms spekuliert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Absolut. Ich wollte diese Rolle unbedingt spielen. Aber damals war es wichtiger, dass ich mein Handwerk lerne. Ich war noch nicht reif für das Phantom. Aber Raoul ist eine tolle Rolle, was leider allzuoft übersehen wird. Mit Laurence Connor, dem neuen Regisseur, konnte ich einen viel lebhafteren und leidenschaftlicheren Raoul erschaffen. Dadurch konnten sich die Zuschauer noch mehr mit ihm identifizieren.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Ihr erster Auftritt als Phantom war eher ungewöhnlich&#8230;</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Oh ja. Ich bin für einen Kollegen eingesprungen und habe die imposante Kronleuchter-Szene komplett ruiniert, weil ich mir den Fuß eingeklemmt hatte, der Engel nicht hochgefahren werden konnte und damit der Kronleuchter seine Position nicht verlassen durfte. Es tut mir immer noch sehr leid, aber ich konnte meinen Fuß nicht befreien und daher konnte die Szene nicht wie geplant umgesetzt werden. Ich war erst 26 oder 27 Jahre als das passierte und es ist mir immer sehr unangenehm&#8230;</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie lange dauert Ihre Verwandlung von Ramin zum Phantom der Oper?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Normalerweise dauert es nicht so lange. Die Maske selbst ist auch nicht das Problem. Es ist die Gesichtsprothetik, die sehr aufwändig ist und die ich auch ganz sicher nicht vermissen werde. Ich habe diese Rolle in beiden Produktionen jetzt insgesamt vier Jahre gespielt und meine Haut wird sich sehr über die Erholung freuen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Da die Jubiläums-Vorstellungen in Hi-Definition gefilmt werden, wird auf die Maske besonderen Wert gelegt. Chris Tucker, der ursprüngliche Designer der Show, wird höchstpersönlich Hand anlegen, so dass es in etwa zwei Stunden dauern wird, bis ich die weiße Maske aufsetzen kann.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Was denken Sie ist das Erfolgsgeheimnis des „Phantoms der Oper“?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Das Stück kam einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort raus. Man kann dieses Stück mit heutigen Musicals nicht vergleichen, da sich viel im Musicalbusiness verändert hat. Das „Phantom der Oper“ hat unglaubliche, sehr bewegende Musik &#8211; nur wenige Akkorde reichen, um die Zuschauer zu berühren. Außerdem ist das Buch perfekt. Es ist nicht zu kompliziert, die Leute können eine Beziehung zu den Handelnden herstellen. Ganz besonders natürlich zum Phantom und seinem wahren Inneren. Hinzu kommt noch Cameron Mackintoshs großartige Produktion: In Sekunden verwandelt sich das Bühnenbild in eine komplett neue Szenerie. Rundherum ein perfektes Musical.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Wie war die Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Es ist etwas ganz Besonderes, fast schon surreal. Wir haben bei „Love Never Dies“ eng zusammen gearbeitet und nehmen so seit drei, fast vier Jahren am Leben des anderen teil. Es war schon seltsam, tagsüber am Sequel zu arbeiten und abends in der Originalshow als Phantom auf der Bühne zu stehen. Andrew hat mich immer motiviert und unterstützt. Ganz besonders im Studio hat er mich immer wieder ermutigt, mich selbst einzubringen. Er hat mich nicht in eine bestimmte Richtung gedrängt. Gerade durch diese Zusammenarbeit bin ich zu einem besseren Musiker geworden.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Werden Sie das Phantom in Zukunft noch einmal spielen oder sind diese Jubiläums-Vorstellungen Ihr Abschied von dieser Rolle?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span> </strong>Man sagt zwar, sag niemals nie, aber ich muss mich vom Phantom verabschieden, denn wohin kann ich mit dieser Rolle noch kommen? Das ist nicht einfach ein Job für mich, sondern meine Passion. Ich muss an genau diesem Punkt gehen, um wiederkommen zu können. Ich muss gehen, um mein Handwerk weiter zu verbessern. Ich habe wunderbare Angebote und ich möchte austesten, was daraus werden kann und wie ich mich von dort aus weiterentwickeln kann.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Meinen Sie, die „Phans“ werden das verstehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Ramin Karimloo:</span></strong> Ich habe in den letzten Jahren viel Unterstützung durch unsere Fans erfahren. Ich betrachte bestimmte Rollen wie die des Phantoms und überlege, wie ich damit ein noch größeres Publikum und noch mehr Unterstützer erreichen kann. Bisher ist alles sehr gut gelaufen und ich bin den Fans sehr dankbar, denn ohne sie hätte ich diese Karriere nicht machen können.</p>
<p class="Body">Am 9. April 2012 erscheint Ramin Karimloos Debüt-Album „Ramin“, auf dem sowohl Musical-Hits als auch eigene Songs zu hören sein werden. Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.raminofficial.com" href="http://www.raminofficial.com">www.raminofficial.com</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Das Phantom der Oper &#8211; 25-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-phantom-der-oper-25-jaehriges-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[25-jähriges Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
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		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
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		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Björnson]]></category>
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		<category><![CDATA[Royal Albert Hall]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Boggess]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>25 Jahre und kein bisschen langweilig! Mit drei außergewöhnlichen Vorstellungen seines Musical-Welthits „Das Phantom der Oper“ in der Londoner Royal Albert Hall bedankte sich Andrew Lloyd Webber für 25 Jahre ungebrochener Begeisterung und Treue der Zuschauer. Die Lebensgeschichte des genialen, aber von der Welt missachteten und misshandelten Phantom der Oper läuft seit 1986 ohne Unterbrechung ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<h3>25 Jahre und kein bisschen langweilig!</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Mit drei außergewöhnlichen Vorstellungen seines Musical-Welthits „Das Phantom der Oper“ in der Londoner Royal Albert Hall bedankte sich Andrew Lloyd Webber für 25 Jahre ungebrochener Begeisterung und Treue der Zuschauer.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2012_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="265" /></div>
<p class="Body">Die Lebensgeschichte des genialen, aber von der Welt missachteten und misshandelten Phantom der Oper läuft seit 1986 ohne Unterbrechung im Her Majesty‘s Theatre in London. Abermillionen Zuschauer haben dieses Stück weltweit gesehen und ein Ende scheint nicht in Sicht. Auch die Fortsetzung <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Love_Never_Dies_2012.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=342">„Love Never Dies“</a></span> konnte bei weitem nicht an die Erfolge des Originals heranreichen.</p>
<p class="Body">Mit diesen Jubiläums-Aufführungen haben sich Andrew Lloyd Webber und Cameron Mackintosh selbst übertroffen und für alle, die im Oktober 2011 in London nicht dabei sein konnten, gibt es seit Februar 2012 die DVD mit der Live-Aufzeichnung aus der beeindruckenden Royal Albert Hall.</p>
</div>
</div>
<div class="text-content Normal_External_390_24">
<div class="Normal">
<p class="Title">Der Star der Show ist selbstverständlich auch hier das Phantom der Oper. Ramin Karimloo spielt und singt sehr eindrucksvoll. Seine Energie ist ansteckend und seine gefühlvolle, manchmal recht harsche Stimme zeigen die verschiedenen Facetten des Phantoms glaubhaft und deutlich auf. Wie er zu dieser Rolle gekommen ist, erzählt er <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Ramin_Karimloo.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=881">hier</a></span>.</p>
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</div>
<div class="text-content style_External_670_153">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch auch Sierra Boggess und Hadley Fraser müssen sich nicht verstecken. Beide geben ihren Charakteren einen jungen Anstrich und geben der Liebesgeschichte mehr Schwung. Gesanglich ist Sierra Boggess deutlich energischer und weniger lieblich als ihre vielen Vorgängerinnen, doch das steht Christine Daaé durchaus gut zu Gesicht. Hadley Fraser verleiht dem glücklosen Raoul mehr Gefühl und macht ihn dadurch anfassbarer. Er wirkt lange nicht so blass wie man es leider sonst so oft erlebt hat.</p>
</div>
</div>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2012_files/shapeimage_3.png" alt="" width="252" height="325" /></div>
<p class="tinyText">Das Geheimnis dieses Musicals ist sicherlich seine Klarheit. Es geht um eine zentrale Figur und deren Liebe zur Musik und einer ganz bestimmten Frau. Das ist für jeden gut nachzuvollziehen.</p>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_385">
<div class="style_2">
<div class="text-content style_External_395_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Setting in einer Zeit, die von reichhaltigen Dekorationen lebte, die Musik, die von Operette bis Pop alles abdeckt und sich nachhaltig in das Gehör der Zuschauer einprägt &#8211; all dies macht die perfekte Show aus.</p>
<p class="Body">Die Kreativen haben einen Fehler nicht begangen: Das „Phantom der Oper“ von 2012 ist noch genauso wie das von 1986. Änderungen wurden nur in allerkleinstem Rahmen vorgenommen. Dieser rote Faden zieht sich auch durch die Jubiläums-Vorstellungen: Anstatt einer konzertanten Aufführung wurde das komplette Set in die Royal Albert Hall integriert, so dass man das Musical in der gewohnten Umgebung inszenieren konnte.</p>
<p class="Body">Natürlich ist alles deutlich größer als in einem richtigen Theater: mehr Darsteller auf der Bühne, mehr Musiker auf der Orchesterbrücke, mehr Kreative hinter der Bühne &#8211; und doch erkennt man alles wieder. Dies liegt aber auch daran, dass das Kreativteam: Andrew Lloyd Webber, Cameron Mackintosh, Gillian Lynne, Maria Björnson massgeblich am Entstehungsprozess dieser Vorstellungen beteiligt war.</p>
</div>
</div>
<p class="Body">Herausgekommen ist eine brillante Show, die den 80er Jahre Charme des „Phantoms der Oper“ mit modernsten Mitteln auf die Bühne bringt. Das Musical hat nichts von seiner Strahlkraft und Intensität verloren &#8211; im Gegenteil. Die Vielfalt an Kostümen, der voluminöse Klang des fast 50-köpfigen Orchesters, die genialen Einfälle von Licht- und Videotechnik, die bekannten und doch irgendwie viel größeren Kulissen und nicht zuletzt die exzellenten Darsteller machen dieses 25-jährige Jubiläum zu einem Event, das man gesehen haben muss!</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Phantom_der_Oper_2012_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Zum großen Finale betritt der Schöpfer selbst die Bühne. Wenn Demut einen Namen hat, dann lautet dieser Andrew Lloyd Webber: Sehr ergriffen und ehrfürchtig steht er inmitten der 140 Darsteller. Als er dem Publikum seine Mitstreiter der ersten Stunde vorstellt, fließen Tränen &#8211; besonders als er Sarah Brightman, seinen „Engel der Muse“, auf die Bühne holt und diese gemeinsam mit Peter Jöback, John Owen-Jones, Ramin Karimloo, Anthony Warlow, Colm Wilkinson eine einmalige Version der „Music of the Night“ zum Besten gibt.</p>
<p class="Body">Als Bonus gibt es auf der DVD noch ein kurzes Making-Of, welches exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess dieser Vorstellungen gibt. Man erfährt etwas über die eigens für die DVD-Produktion entwickelte Phantom-Maske, die Herausforderung, einen Kronleuchter in der Royal Albert Hall anzubringen und fast viermal soviele Kostüme zu produzieren als üblicherweise in einer normalen „Phantom der Oper“-Produktion im Einsatz sind.</p>
<p class="Body">Solch imposante und berührende Geburtstagsfeiern wünscht man sich von vielen Musicals. Doch tatsächlich gibt es neben dem „Phantom der Oper“ und „Les Miserables“ kaum Produktionen, die über ein Vierteljahrhundert ohne Unterbrechung in einer Stadt gespielt wurden. Eigentlich fällt einem da nur der „Starlight Express“ in Bochum ein, der 2013 sein 25-jähriges Jubiläum feiert&#8230; Mal sehen, was man sich dort einfallen lässt, um diesen Ehrentag zu begehen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_107">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Design:</span></strong> Laurence Connor / Matt Kinley</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sierra Boggess, Hadley Fraser, Ramin Karimloo, Liz Robertson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span> </strong>Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal Pictures International</span></p>
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		<title>The Phantom of the Opera at the Royal Albert Hall</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-phantom-of-the-opera-at-the-royal-albert-hall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Das Phantom der Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Karimloo]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Boggess]]></category>
		<category><![CDATA[The Phantom of the Opera]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>25 Jahre Phantom der Oper Seit mehr als 25 Jahre wird Andrew Lloyd Webbers wohl bekanntestes Musical in Theatern rund um den Globus gespielt. Die Jubiläums-Vorstellungen in der Royal Albert Hall im Oktober 2011 wurde live mitgeschnitten und nur wenige Wochen später als Doppel-Album auf den Markt gebracht. Das Sound-Team rund um Ian Dyckhoff hat ...</p>
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<div class="text-content style_External_665_419">
<div class="style_2">
<h3 class="Body">25 Jahre Phantom der Oper</h3>
<p class="Body">Seit mehr als 25 Jahre wird Andrew Lloyd Webbers wohl bekanntestes Musical in Theatern rund um den Globus gespielt.</p>
<p class="Body">Die Jubiläums-Vorstellungen in der Royal Albert Hall im Oktober 2011 wurde live mitgeschnitten und nur wenige Wochen später als Doppel-Album auf den Markt gebracht. Das Sound-Team rund um Ian Dyckhoff hat hervorragende Arbeit geleistet, denn die Aufnahme hat Studioqualität; störende Nebengeräusche wie sie auf vielen anderen Live-Aufnahmen von Musicals zu hören sind, fehlen hier erfreulicherweise gänzlich.</p>
<p class="Body">Auf den beiden CDs ist neben der kompletten Show noch die große Zugabe mit der aktuellen Londoner Cast, mehreren Phantom der Oper-Darstellern (Peter Jöback, John Owen-Jones, Anthony Warlow, Colm Wilkinson) sowie Sarah Brightman zu hören. Dies ist aber neben dem großartigen, fast 50-köpfigen Orchester unter der Leitung von Anthony Inglis auch schon das einzige Highlight. Ansonsten würde ich eher direkt den Kauf der <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Phantom_der_Oper_2012.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=328">DVD zum Konzert</a></span> empfehlen &#8211; hier bekommt man ein beeindruckendes Rundum-Erlebnis geboten.</p>
<p class="Body">Als Phantom der Oper ist Ramin Karimloo zu hören, Sierra Boggess gibt die Christine und Hadley Fraser den Raoul. Alle drei standen in denselben Rollen auch im Her Majesty‘s Theatre auf der Bühne und beherrschen diese daher gesanglich aus dem Effeff. Gerade beim „Phantom der Oper“ obliegt das Gefallen der Hauptfiguren sehr dem persönlichen Geschmack, daher wird an dieser Stelle auf eine detaillierte Besprechung verzichtet. Was jedoch auffällt ist, dass alle drei Charaktere eine Art Verjüngungskur erhalten haben: Sie klingen frischer, energischer, teilweise aggressiver und härter &#8211; was dem aufgrund der thematischen Rahmenhandlung sehr klassischen Stück sehr gut zu Gesicht steht.</p>
<p class="Body">Insgesamt ist an dieser Aufnahme nichts auszusetzen. Auch das Booklet ist mit beeindruckenden Bildern aus der Royal Albert Hall sowie zwei persönlichen Briefen von Andrew Lloyd Webber und Cameron Mackintosh sehr ansprechend gestaltet. Ob man sich jedoch wirklich auf CD die von minutenlangem Applaus unterbrochene Dankesrede von Andrew Lloyd Webber anhören muss, sei dahingestellt. Ein wirklicher Mehrwert lässt sich hieraus nicht ableiten.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Les Misérables &#8211; 25-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables-25-jaehriges-jubilaeum/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:59:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein musicalisches Epos feiert sich selbst Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London. Universal Pictures hat diese Konzerte ...</p>
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<h3 id="nav_layer">Ein musicalisches Epos feiert sich selbst</h3>
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<p class="Body">Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London.</p>
<p class="Body">Universal Pictures hat diese Konzerte mitgeschnitten und das Ergebnis entschädigt alle, die nicht live in der O2 Arena oder einem der das Konzert live übertragenden Kinos in England und den USA dabei sein konnten.</p>
<p class="Body">500 Künstler waren auf der Bühne aktiv. Darunter das Ensemble der aktuellen Londoner Produktion im Queen‘s Theatre, das Ensemble der letztjährigen UK-Jubiläumstour, Darsteller aus der Originalproduktion von 1985 und Künstler, die bereits beim 10-jährigen Geburtstagskonzert dabei waren. Nicht zu vergessen, der große Chor sowie das mehr als 50-köpfige Orchester (!!!) unter der Leitung von David Charles Abell.</p>
<p class="Title">Bringt man „Les Misérables“ auf die Bühne kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Das wussten zum Glück auch die Regisseure Laurence Connor und James Powell, die die Herausforderung, Leben auf die große Bühne der O2 Arena zu bringen, perfekt gemeistert haben. Keine überdimensionierten Kulissen, sondern eine sparsam dekorierte Empore, auf der die 161 Chormitglieder und das Orchester ihren Platz finden.</p>
<p class="Body"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1847 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Ähnlich wie schon beim 10-jährigen Jubiläumskonzert 1995 in der Royal Albert Hall stehen am Bühnenrand schlichte Mikrophone, hinter denen die in Originalkostümen gewandeten Protagonisten, das Schauspiel weitgehend reduziert, dafür aber mit umso ausdrucksstärkerer Mimik, die wundervollen Songs von Claude-Michel Schönberg intonieren. Durch die sehr gute Kameraführung ist man dicht dran am Geschehen und kann die Emotionsvielfalt dieses Stücks mitfühlen.</p>
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<p class="tinyText stroke_3">Von keinem anderem Musical gab es bisher eine konzertante Aufführung vor fast 20.000 Zuschauern. Auch hier ist „Les Misérables“ &#8211; das am längsten gespielte Musical der Welt &#8211; wieder einmal rekordverdächtig. Dem Publikum muss man zugute halten, dass sich der Fankult in Grenzen hält und die Songs nicht durch Szenenapplaus zerstört werden. Immerhin steht hier eine Besetzung auf der Bühne, die man so noch nicht gemeinsam gesehen hat: Alfie Boe als Jean Valjean, Norm Lewis als Javert, Lea Salonga als Fantine, Katie Hall als Cosette, Nick Jonas als Marius, Ramin Karimloo als Enjolras, Jenny Galloway und Matt Lucas als die Wirtsleute Thénardier und Samantha Barks als Eponine.</p>
<p class="Body">Alfie Boe hat eine sehr sanfte Ausstrahlung, die der Figur von Jean Valjean eine unwiderstehliche Anziehungskraft verleiht. Gepaart mit der Eleganz, die Valjean als Bürgermeister und Vater umgibt, fällt Boe ganz klar in die Kategorie Idealbesetzung. Sein Widersacher Norm Lewis hat als Javert jedoch ausreichend Strahlkraft, um seine Position zu behaupten. Hart und unbestechlich gibt er den verbitterten Javert. Man glaubt ihm jedes Wort. Lea Salonga (vor 15 Jahren noch als Eponine beim Geburtstagskonzert dabei) singt sich mit ihrer hellen klaren Stimme direkt in die Herzen. Ihr Leiden ist spürbar! Dieser Fantine muss man einfach helfen.</p>
<p class="Body">Ramin Karimloo singt alle Mit-Studenten an die Wand. Seine Ausdruckskraft &#8211; optisch wie akustisch &#8211; ist unbeschreiblich. Die Songs „Red and Black“ und „Do you hear the people sing“ sorgen in Karimloos Interpretation für zusätzliche Gänsehautschauer. Dem hat Nick Jonas als Marius leider nur sehr wenig entgegenzusetzen. Nur mithilfe seiner Stimme gelingt es ihm weder die Liebe zu Cosette noch seine Verzweiflung über den Tod seiner Freunde („Empty chairs at empty tables“) glaubhaft über die Rampe zu bringen. Wie man das macht, zeigt ihm der erste Londoner Marius Michael Ball in der Konzert-Zugabe.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1848 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis2_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Jenny Galloway ist die personifizierte bösartige Mme. Thénardier. Schon wenn sie die Bühne betritt &#8211; heute wie vor 15 Jahren &#8211; erschreckt man unweigerlich. Als ihr Ehemann wurde für das Konzert der „Little Britain“-Schauspieler Matt Lucas engagiert. Er ist eklig und unfreundlich &#8211; genauso stellt man sich Thénardier vor. Gesangliche Künste spielen bei beiden Charakteren nicht die Hauptrolle. Und doch überzeugen beide auch in diesem Fach.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die beiden jungen Damen: Katie Hall als Cosette und Samantha Barks als Eponine. Hall profitiert von der Kameraführung, da ihre zarten Emotionen von den Nahaufnahmen perfekt und anrührend eingefangen werden. Barks tritt kraftvoll auf, unterschlägt aber auch die sanfte Seite ihrer Rolle nicht.</p>
<p class="Body">Die neun Hauptdarsteller werden von einem herausragenden Ensemble aus Mitgliedern der aktuellen Londoner Inszenierung und der Tourproduktion unterstützt. Jeder legt alles in seine kurzen Solozeilen. Diese Energie auf der Bühne zu erleben,  macht Spaß und überträgt sich auf das Publikum.</p>
<p class="Body">Gesteigert wird die unbändige Begeisterung in dem Moment, als die erste Londoner „Les Misérables“-Cast die Bühne betritt &#8211; allen voran Colm Wilkinson (Valjean), Michael Ball (Marius) und Frances Ruffelle (Eponine). Es folgt ein „Bring him home“-Quartett gesungen von den Jean Valjeans der Gegenwart und Vergangenheit: Colm Wilkinson, John Owen-Jones, Simon Bowman und natürlich Alfie Boe. Spätestens hier kommt kein „Les Misérables“-Fan mehr ohne Taschentücher aus.</p>
<p class="Body">Aber wer denkt, das sei schon alles, irrt: Das folgende „One day more“ wird von einer bunten Mischung aus aktueller und ursprünglicher Cast gesungen &#8211; die jungen Darsteller müssen nicht verstecken und die alten Hasen haben nichts verlernt. Immerhin ist Colm Wilkinson bereits 66 Jahre alt und Michael Ball geht mit seinen 48 Jahren nurmehr schwerlich als studentischer Aufrührer durch.</p>
<p class="Body">Und doch lässt sich Produzentenlegende Cameron Mackintosh zu dem Versprechen hinreißen, dass es in 25 Jahren ein weiteres &#8211; wenn er der Tradition treu bleiben will, vermutlich noch größeres &#8211; Geburtstagskonzert geben wird. Bleibt zu wünschen, dass auch dieses Konzert in gleichem Umfang und Qualität aufgezeichnet wird, um es denjenigen zu zeigen, die nicht mit in die Veranstaltungsarena passen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_140">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Laurence Connor / James Powell</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Samantha Barks, Alfie Boe, Katie Hall, Nick Jonas, Norm Lewis, Matt Lucas, Jenny Galloway, Ramin Karimloo, Lea Salonga</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Texte / Musik:</span></strong> Alain Boublil / Claude-Michel Schönberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal / Bing Shimizu (broadwayworld.com) / Catherine Ashmore</span></p>
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		<title>Love Never Dies (english review)</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/love-never-dies-english-review/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Jack O‘Brien]]></category>
		<category><![CDATA[Love Never Dies]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Karimloo]]></category>
		<category><![CDATA[Shaftesbury Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Boggess]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Strallen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rarely has there been such a hotly anticipated musical as “Love Never Dies”, the sequel to the theatrical phenomenon that is The Phantom Of The Opera. Ever since the first public airing of a song from it at Andrew Lloyd Webber’s 50th birthday celebration gala at the Royal Albert Hall twelve years ago, “Phans” all ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Rarely has there been such a hotly anticipated musical as “Love Never Dies”, the sequel to the theatrical phenomenon that is The Phantom Of The Opera. Ever since the first public airing of a song from it at Andrew Lloyd Webber’s 50th birthday celebration gala at the Royal Albert Hall twelve years ago, “Phans” all over the world have been wondering whether this continuation of the Phantom story could come anywhere near the monumental success of the original. They have had a long wait: the musical was shelved at one point, lyricists and bookwriters have come and gone, and the aforementioned melody even found its way (with different lyrics) into The Beautiful Game (with Don Black’s title for it finding its way into Dracula) &#8211; before now finding its way back (with its third set of lyrics) into “Love Never Dies”.</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_never_dies_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Andrew Lloyd Webber’s collaborators on &#8222;Love Never Dies&#8220; are new to the Phantom story: gone are Charles Hart and Richard Stilgoe , with whom he wrote the original (though the odd snippet of their work from it does pop up here), and in comes Ben Elton (responsible &#8211; and I use that word advisedly &#8211; for the “book” of &#8222;We Will Rock You&#8220;), who has used elements of Frederick Forsyth’s novel The Phantom Of Manhattan (originally designed to be the story on which the musical would be based), and, with lyricist Glen Slater and the Lord himself (who completes the quartet credited with the book), and relocated the action to New York’s Coney Island ten years after the end of the first show.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
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<p class="Body">“Love Never Dies” sees the Phantom (officially named “Mr Y”) opening an extravaganza titled “Phantasma” to complement and surpass the variety of other attractions on offer in this thriving entertainment centre of the 1900’s. He has been aided in his undertaking by Mme Giry &#8211; ballet mistress at the Paris Opera in the original Phantom &#8211; whose daughter, Meg, is the star of the show. But the Phantom’s obsession with Christine is as desperately felt as ever, and he arranges for her to be invited to appear at Phantasma to perform his latest masterpiece of an aria. Christine’s arrival wakens turbulent emotions and dramatic events, as various rivals now come face to face: Christine and Meg are the competing stars, Christine’s childhood sweetheart Raoul (now a drunken wreck) and the Phantom still vie with each other for her affections, and even Mme Giry finds that she has an unlikely challenger as the probable heir to all the Phantom has amassed.</p>
<p class="Body">As a story on its own this all holds up pretty well, though in many respects the characters and scenarios do not seem consistent with who and how they were ten years earlier. In Love Never Dies, the air of “mystery” that surrounded the Phantom is gone &#8211; we see Mme Giry, Meg and even servants charging in and out of his quarters with confidence and ease, a far cry from his Paris “lair” which few seemed able and prepared to enter. Mme Giry’s earlier restrained respect when speaking to the Phantom has given way to outspoken resentment when they now come face to face. And somehow Raoul has lost all of his former loving qualities and become a one-dimensional unprepossessing drunkard who makes one wonder why Christine has even stuck with him.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_never_dies_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">In &#8222;Love Never Dies&#8220;, narrative comes at the expense of character, with many lyrics providing exposition rather than highlighting personalities. So the Phantom and Christine’s opening duet simply recounts their last encounter &#8211; an important event in the light of ensuing events &#8211; rather than focusing on their emotions at this, powerful, moment. Glen Slater’s words thereby frequently come across as being, though effective, functional rather than inspired or even illuminating, and sometimes the overuse of a underwhelming lyrical hook &#8211; “Beneath A Moonless Sky”, “Devil Take The Hindmost” &#8211; ends up grating.</p>
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<p class="Body">Much of the music does make up for this. There are some splendid numbers that will make any Lloyd Webber fan’s head brim with melodies on leaving the theatre. Stylistically it seems that the Lord has endeavoured to give most of the major tunes in the original Phantom a counterpart here. So the operatic counterpoint of Prima Donna becomes the glorious tongue-in-cheek quartet Dear Old Friend; like the title song in the original, there is a roaring, pulsating rock number that comes out of nowhere in this sequel (The Beauty Underneath); and motifs from that first score pop up throughout. As befits the new theatrical setting of Phantasma (as opposed to the Paris Opera House) jovial and catchy burlesque pastiches replace operatic interludes, which provides a new and successful musical colour.</p>
<p class="Body">“Love Never Dies” is pretty much through-composed, and although the audience is treated to some great numbers, many of the passages of recitative prove rather less inspired, especially the more narrative-driven numbers, with the opening of the second act suffering especially, with Raoul’s shallow lament “Why Does She Love Me?” being followed by the somewhat mechanical “Devil Take The Hindmost” (which is even reprised later).</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Love_never_dies_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Where &#8222;Love Never Dies&#8220; unquestionably succeeds is in the performances. Ramin Karimloo sings and acts the role of the Phantom to perfection, investing all of his songs with emotion and meaning, and proving capable of singing with sonorous beauty as well as really “rocking it up” when required. Sierra Boggess as Christine possesses a beautiful soprano voice with which she conveys all of the passion and drama her role demands. Amongst the other parts Summer Strallen really shines as Meg Giry, who is given a more significant role in proceedings than in the original, and who gets to perform a multiple quick-change routine during her number “Bathing Beauty” that is sure to have the unexpecting theatregoer open-mouthed in amazement.</p>
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<div class="text-content style_External_401_352">
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<p class="Body">Jack O’Brien’s production and Bob Crowley’s design boast some fabulous set-pieces, especially in the Phantom’s quarters where he keeps his spectacular collection of magical curiosities. However, Love Never Dies lacks the atmosphere of the original Phantom; somehow, one never feels truly transported into the world it creates, and the very fact that it frequently tends to use such “set-pieces” rather than all-embracing sets sometimes means that one is seeing large areas of empty stage which obviously do not go a long way to bringing the various locations to light.</p>
<p class="paragraph_style">“Love Never Dies” certainly represents a return to form for Andrew Lloyd Webber after the less-than-impressive Woman In White. The book may not pack the emotional punch of &#8222;The Beautiful Game&#8220; (his earlier collaboration with Ben Elton), but all-round it is probably his most impressive creation since his megamusicals of the 80’s and early 90’s. Therein lies the problem it will face. If this were anything other than a sequel to &#8222;The Phantom Of The Opera&#8220;, audiences would probably praise it as being Lloyd Webber’s best show since that piece. But because it sets itself up as being a Phantom continuation, they may just end up saying that it is not as good as the original.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Greg Wengrove</p>
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<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> </span><span style="color: #000080;">Shaftesbury Theatre, London<br />
<strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">April 2010</span></span><span style="color: #000080;"><br />
<strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sierra Boggess, Ramin Karimloo, Susan Strallen<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> J</span><span style="color: #000080;"><span class="Bold">ack O‘Brien / Andrew Lloyd Webber<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Jonathan Hordle / Rex Features</span></p>
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