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	<title>Patrick Stamme-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Patrick Stamme-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein überragender Serkan Kaya macht dieses Musical sehenswert!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 08:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich bringt die Stage Entertainment ihr lange geplantes Wieder-vereinigungs-Musical auf die Bühne! Es ist zwar nicht mit der der Musik von den „Scorpions“ und im Mittelpunkt steht auch nicht die Wende, sondern eine Ost-West-Liebesgeschichte &#8211; aber immerhin ist der 20-Jahre-Wiedervereinigungs-Zug nicht ganz ohne den Musicalmulti abgefahren. Apropos Zug &#8211; Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ kennt ...</p>
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<p class="Body">Endlich bringt die Stage Entertainment ihr lange geplantes Wieder-vereinigungs-Musical auf die Bühne! Es ist zwar nicht mit der der Musik von den „Scorpions“ und im Mittelpunkt steht auch nicht die Wende, sondern eine Ost-West-Liebesgeschichte &#8211; aber immerhin ist der 20-Jahre-Wiedervereinigungs-Zug nicht ganz ohne den Musicalmulti abgefahren.</p>
<p class="Body">Apropos Zug &#8211; Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ kennt ja fast jedes Kind. Dieser und 29 weitere Songs des Panikrockers wurden mehr oder weniger ausführlich in diesem Musical verarbeitet. Einige Titel werden nur angespielt, aber der Großteil wird in die Handlung integriert. Ein Hinweis sei gestattet: Um dieses Musical wirklich genießen zu können, sollte man die Musik von Udo Lindenberg zumindest mögen, besser noch Fan sein.</p>
<p class="Body">„Hinterm Horizont“ basiert &#8211; zumindest ansatzweise &#8211; auf eigenen Erfahrungen von Udo Lindenberg. Als einer der ersten westdeutschen Rockmusiker erhält Udo Lindenberg 1983 die Erlaubnis, ein Konzert in der DDR zu geben. Bei seinem Auftritt im Palast der Republik lernt Udo das junge FDJ-Mädchen Jessy kennen und beide verlieben sich ineinander.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Als Jessys Bruder Elmar bei dem Versuch einen ihrer Liebesbriefe in den Westen zu schmuggeln, verhaftet wird, nutzt die Stasi die Chance das junge Mädchen für ihre Zwecke einzusetzen und rekrutiert sie als „IM Regenwürmchen“. Mit der „Operation Lederhose“ soll der Staatsfeind Udo Lindenberg ausspioniert werden.</p>
<p class="Body">In Moskau kommt es zu einem folgenschweren zweiten Treffen des Liebespaares: Jessy wird schwanger! Doch ihre systemtreuen Eltern schaffen es, die verunsicherte Tochter davon zu überzeugen, Udo nichts von seinem Kind zu erzählen und stattdessen den erfolgreichen DDR-Hammerwerfer Marco zu heiraten.</p>
<p class="Body">Als sich Udo und Jessy in den Wirren nach der Wende wieder begegnen, zeigt er ihr die kalte Schulter, da er von der Stasi über Jessys Spionage-Tätigkeiten erfahren hat und sehr verletzt ist. Danach haben die beiden sich nicht mehr gesehen.</p>
<p class="Body">Alles kommt heraus als Jessy ihre Geschichte einer Nachwuchs-Reporterin erzählt, die auf der Suche nach einer Schlagzeile ist. Nachdem Mareike die Tragweite der bewegenden Erzählungen erkannt hat, drängt sie Jessy dazu, ihrem inzwischen 23-jährigen Sohn Steve die Wahrheit zu sagen und mit ihm nach Hamburg zu fahren, um seinen Vater zu treffen.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Mit Thomas Brussig wurde ein Autor verpflichtet, der bereits einschlägige Erfahrungen mit dem Thema DDR gesammelt hat. „Helden wie wir“ und „Sonnenallee“ haben sowohl im Theater als auch im TV ein großes Publikum erreicht und begeistert.</p>
<p class="Body">Die spritzigen Dialoge tragen die Handlung voran, regen zum Nachdenken oder Lachen an und entschädigen für die ein oder andere langatmige Szene.</p>
<p class="Body">Regie führt Ulrich Waller, der in Hamburg das St. Pauli Theater und das Hansa Varieté mit leitet und bereits vor fünf Jahren mit Udo Lindenberg an gemeinsamen Shows zusammengearbeitet hat.</p>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Man spürt klassische Theaterregie in vielen Szenen. Sie macht dieses Musical besonders und trägt vielfach dazu bei, dass das Publikum das Gefühl hat, ein reines Theaterstück und kein Musiktheater zu sehen. „Hinterm Horizont“ ist ganz sicher nicht eins von diesen „Gute-Laune-Musicals“, die es in den letzten Jahren in Deutschland im Überfluss gegeben hat. Bei dieser Show kann und sollte man seinen Kopf benutzen, um sich auf die Handlung einzulassen. Denn so lustig die Szenen der Stasi-Mitarbeiter sind &#8211; wozu auch die Überzeichnung der beiden Hauptagenten beiträgt &#8211; so ernst ist doch der Hintergrund dessen, was bis vor 20 Jahren in der DDR vonstatten ging.</p>
<p class="Body">Den Bogen zum Unterhaltungsgenre Musical spannen die Tanzszenen, die sowohl musikalisch (kein Udo Lindenberg, sondern 08/15-Instrumental-Rock) als auch inhaltlich mehr als Lückenfüller fungieren und irgendwie fehl am Platz wirken, da sie den Handlungsfluss unterbrechen. Dennoch greifen die Gewerke Licht, Kulissen, Kostüme und Choreographie hier perfekt ineinander und bilden eine schön anzuschauende Einheit.</p>
<p class="Body">Die Bühne mit ihren sparsam, aber effektvoll eingesetzten Kulissen gehört sicher zu den Highlights dieses Stücks. Raimund Bauer nimmt das Lindenberg-Thema in Form eines überdimensionalen Huts auf, der mal mit bespielt wird, mal über dem Geschehen schwebt. Sowohl das Wohnzimmer von Jessy Eltern als auch die aktuelle Küche der „alten“ Jessy werden in Erinnerung an frühe Theaterzeiten auf Podesten in die Bühnenmitte gefahren und stehen dort als einziger Farbklecks inmitten der schwarzen Bühne. Das allgegenwärtige Symbol der DDR &#8211; Hammer und Zirkel &#8211; ist einschüchternd im Hintergrund platziert und wird farblich in das Gesamtkonzept eingebunden. Doch am beeindruckendsten sind die Leinwände, die links und rechts mit Medienberichten und Videoaufnahmen der 80er Jahre bespielt werden (die Tagesthemen vom 9. November 1989 mit Hanns J. Friedrichs Anmoderation eines „historischen Tages“ sorgen immer noch für Gänsehaut).</p>
<p class="Body">Zusammengeklappt an den Bühnenrand gesetzt, stellen die Leinwand-elemente die Mauer dar. Eine wunderbar kreative und zugleich unter-schwellig beklemmende Lösung, die weltbekannte Mauer mit in das Stück zu integrieren.</p>
<p class="Body">Trotz der eingesetzten Theaterfinesse und der Erfahrung des Kreativteams bleibt „Hinterm Horizont“ bis hierher ein sehr gut gemachtes Theaterstück.</p>
<p class="Body">Wäre da nicht Serkan Kaya, der als Udo Lindenberg alle Kollegen abhängt, ohne sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Der aus Musicals wie „Elisabeth“, „We will rock you“, „Chess“ oder „Jesus Christ Superstar“ bekannte Darsteller geht vollkommen in seiner Rolle auf. Kongenial spielt er den Panikrocker, der trotz aller wirren Formulierungen tiefe Gefühle zeigt. Kaya interpretiert die Lindenberg-Songs so authentisch, dass sich manch einer im Publikum fragt: „Ist das der echte Udo?“</p>
<p class="Body">In keiner Sekunde hat man das Gefühl, dass Kaya der Rolle seinen Stempel aufdrücken will, sondern er überzeugt vollends mit einer perfekten Imitation ohne auch nur im Ansatz die zahlreichen Gelegenheiten  zu nutzen, die Figur Udo L. zu persiflieren.</p>
<p class="Body">Hinter der tiefen Stimme und dem rauch- und whiskygeschwängerten Gesang erinnert nichts an den sympathischen Deutsch-Türken. Unvermeidlich hat der geneigte Musicalkenner Sorge, dass seine Stimme durch dieses Engagement nicht nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen werde.</p>
<p class="Body">Diesem so präsenten Hauptdarsteller vermag keiner seiner Kollegen das Wasser zu reichen. Einzig Anika Mauer als „alte“ Jessy und Patrick Stamme als „Irrer“ im Udo L. Casting der Stasi ragen hier heraus. Mauer durchlebt die Vergangenheit der Jessy sehr überzeugend und kann auch gesanglich mit Wärme und Tiefe überzeugen. In einer der lustigsten Szenen sucht die Stasi ein Double für Udo Lindenberg, um damit zu verhindern, dass der Staatsfeind die DDR noch einmal mit einem Konzert heimsucht: Kandidat ‚Kulturkader’ contra ‚wirren Vopo’. Der Dritte &#8211; ein Irrer &#8211; ist dann zu perfekt, beleidigt den Minister und die Stasi muss erkennen, dass sie Udo Lindenberg nicht verhindern können. Stamme singt und spielt den Irren so echt, dass auch die größten Fans ins Grübeln kommen: „Hat sich Udo einen Kurzauftritt in sein Musical schreiben lassen?“</p>
<p class="Body">Die junge Josephin Busch übernimmt die Rolle der jungen Jessy. Leider fehlt es ihr an schauspielerischer Reife, um die Rolle wirklich überzeugend über die Rampe zu bringen. Auch gesanglich ist sicherlich noch Potential vorhanden, denn vor allem in den Duetten mit Kaya schmerzt ihre krächzende Stimme mehr als das man ihr gern lauscht.</p>
<p class="Body">Als ihr Bruder Elmar wurde der Schauspieler Christian Sengewald engagiert, der die Rolle des rebellischen Westflüchtlings sehr gut wiedergibt. Sengewald ist nur einer von vielen Schauspielern ohne Musicalerfahrung, die für diese Weltpremiere gecastet wurden. Dieser Schwerpunkt ist für ein Musical sicherlich ungewöhnlich und der Zusammenarbeit mit dem Hamburger St. Pauli Theater zuzurechnen, macht sich in diesem Fall aber bezahlt, da es weniger um gesangliche Fertigkeiten als um ungewöhnliche Charaktere geht, die in den Nebenrollen von Bedeutung sind.</p>
<p class="Body">Die Handlung in Form einer durchgängigen Rückblende zu erzählen, macht es dem Zuschauer sehr leicht, dem Geschehen zu folgen. Das Finale im Hamburger Atlantic Hotel im „Hier und Heute“ stattfinden zu lassen, bindet die Liebesgeschichte von Jessy und Udo L. wunderbar ab. Doch eine Frage bleibt: Wie viel Wahrheit steckt in der Geschichte von der Schwangerschaft? Ein Geheimnis, das auch bei der Weltpremiere nicht gelöst wurde.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Potsdamer Platz, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>13. Januar 2011</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Josephin Busch, Serkan Kaya, Andrea Mauer, Patrick Stamme</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Udo Lindenberg / Thomas Brussig<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Brinkhoff/Mögenburg / Tine Acke<br />
</span></div>
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		<title>Ich Tarzan, du Jane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Zetterholm]]></category>
		<category><![CDATA[Du Jane]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Hübert]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Maximilian]]></category>
		<category><![CDATA[Ich Tarzan]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Kessler]]></category>
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		<category><![CDATA[Patrick Stamme]]></category>
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		<category><![CDATA[TV-Casting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 29. Februar zeigt Sat.1 jeden Freitagabend den Auswahlprozess für die beiden Hauptrollen von Disneys „Tarzan“, das Mitte Oktober in der Neuen Flora Hamburg seine Deutschlandpremiere feiern wird. Den Live-Shows gingen wochenlange bundesweite Auditions voraus, bei denen ebenfalls Kameras dabei waren. Was ist die Motivation als Künstler bei solch einem außergewöhnlichen Casting mitzumachen? Und wie ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<p>Seit 29. Februar zeigt Sat.1 jeden Freitagabend den Auswahlprozess für die beiden Hauptrollen von Disneys „Tarzan“, das Mitte Oktober in der Neuen Flora Hamburg seine Deutschlandpremiere feiern wird.</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Den Live-Shows gingen wochenlange bundesweite Auditions voraus, bei denen ebenfalls Kameras dabei waren. Was ist die Motivation als Künstler bei solch einem außergewöhnlichen Casting mitzumachen? Und wie fühlt es sich an, jede Woche live im Fernsehen aufzutreten? blickpunkt musical traf sich am 11. April mit vier Finalisten der Sat.1 Casting-Show „Ich Tarzan, Du Jane!“ und ging diesen Fragen auf den Grund..</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Ich_Tarzan,_Du_Jane_2008_files/shapeimage_3.png" alt="" width="314" height="403" /></div>
<p class="Body">Als wir um 18 Uhr beim TV-Studio ankommen, haben die Kandidaten schon die Generalprobe absolviert. Auf den Fluren spürt man die Anspannung so kurz vor der Live-Show. Moderator Hugo Egon Balder hält ein Pläuschchen mit Gastjuror Thomas Hermanns, in der Eingangshalle sammeln sich nach und nach die 600 Zuschauer, die bei der Entscheidung live dabei sein wollen. Und wo sind die Künstler? Die schonen sich – bei vielen halten sich hartnäckige Erkältungen – und bereiten sich mental auf den Auftritt vor.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die Gründe, warum man als Profi, Musicalschüler oder Quereinsteiger bei einem solchen Casting mitmacht, sind grundverschieden. Während es für Franziska Schuster, die zurzeit ein Studium der Zahnmedizin macht, die große Chance ist, ihren Kindheitstraum, einmal auf einer Musicalbühne stehen, zu erfüllen, ist Felix Maximilian da schon deutlich direkter: „Ich mag die Musik von Phil Collins und nachdem ich das Musical in Holland gesehen habe, war für mich klar, dass ich dabei sein will. Es ist eine tolle Show und Tarzan eine großartige Rolle!“ Melanie Ortner ging an dieses Casting heran wie an jedes andere: „Mir war zunächst nicht klar, dass das alles in live ausgestrahlten Fernsendungen enden würde. Ich dachte, ich gehe zu einer Audition für eine Hauptrolle in einer Deutschlandpremiere.“ Genauso wie Anton Zetterholm kennt Melanie Ortner die Show bis heute nicht. Der 21-jährige Schwede kam als Quereinsteiger in die Workshops, die direkt vor den TV-Shows stattfanden. Ursprünglich hatte er sich für eine Nebenrolle in „Tarzan“ beworben: „Ich dachte eigentlich nicht, dass ich Tarzan wäre. Aber inzwischen sehe ich es als eine große Chance an, hier mit dabei sein zu können. Immerhin ist Tarzan die einzige männliche Hauptrolle in einem Musical, die man spielen kann, ohne die Sprache perfekt zu beherrschen.“ sagt er lachend. Dieses Understatement hat er eigentlich nicht nötig, denn obgleich wir das Interview in Englisch geführt haben, ist sein Deutsch in den letzten Wochen sehr gut geworden, was man im Laufe des Abends in den Einspielern der Show auch deutlich hört.</p>
<p class="Body">Alle stehen zum ersten Mal vor Kameras auf der Bühne. „Dass man tatsächlich im Fernsehen ist, merkt man vor allem an den vielen SMS und E-Mails, die man nach jeder Sendung bekommt. Aber wirklich realisieren, kann man das eigentlich kaum.“ sagt Melanie Ortner und spricht damit auch für ihre Kollegen, die versuchen, den Spaß an der Sache in den Vordergrund zu rücken. Natürlich sind alle zwei Stunden vor der Show schon merklich nervös, doch „wir sind es als Musicaldarsteller gewöhnt, keine zweite Chance zu bekommen. Alles muss beim ersten Mal passen. Das ist im Fernsehen nicht anders.“ erklärt Anton Zetterholm. Der größte Unterschied zur Musicalbühne liegt für den Schweden darin, dass alles viel kleiner gespielt werden muss: „Wir haben gelernt, alles groß und raumgreifend zu spielen. Hier müssen wir jedoch nicht wirklich weinen, um Traurigkeit auszudrücken. Das kann die TV-Kamera über einen traurigen Gesichtsausdruck in einer</p>
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</p>
<p>Nahaufnahme viel direkter einfangen.“</p>
</div>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Auch wenn die eigentliche Arbeit auf der TV-Bühne sich nicht wesentlich von der im Theater unterscheidet, so haben es die TV-Shows doch in sich. Genauer gesagt weniger die Shows selbst als die kurze Probenzeit. „Für eine Bühnenrolle haben wir vier bis sechs Wochen Zeit, uns bis ins kleinste Detail vorzubereiten. Hier bekommen wir die Songs für die kommende Woche direkt nach der Live-Show, haben dann drei Tage Zeit, uns diese zu erarbeiten und ab dienstags sind wir dann schon wieder hier in Köln und proben gemeinsam.“ schildert Felix Maximilian seinen Alltag der letzten Wochen. Hinzukommt, dass er wie viele andere Kollegen, die jeden Freitag zu sehen sind, parallel noch in anderen Engagements verpflichtet ist und somit an den Wochenenden nach der Freitags-Sendung immer direkt auf die Musicalbühne müssen. Für Melanie Ortner ist die wöchentliche Rückkehr auf die Berliner „Mamma Mia!“Bühne fast ein bisschen Erholung: „ich spiele die Sophie schon sehr lange und daher ist es keine extrem harte Arbeit für mich. Die Unterstützung, die ich vom Theater und meinen Kollegen in Berlin erhalte, ist sehr wichtig und motiviert mich jede Woche neu, auch und gerade weil ich nach drei Wochen merke, dass die Kombination aus TV-Casting und Muscial-Engagement an meinen Kräften zehrt.“ Und auch die, die keine anderen musicalischen Verpflichtungen haben, sind an den „freien“ Tagen unterwegs, um ihre Familie zu treffen oder wie Anton Zetterholm es ausdrückt: „seine Freundin in Göteborg zu sehen und schwedische Luft zu atmen.“</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Ich_Tarzan,_Du_Jane_2008_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Einig sind sich alle darin, dass die kurze Probenzeit das härteste an diesem Casting sind: „Die Kameras nehme ich schon kaum mehr wahr“, sagt Felix Maximilian. Songs, Partner und auch Inhalt der Szene werden von der Jury (Pia Douwes, Ralf Schaedler und Michael Hildebrandt) vorgegeben. Gesanglich erarbeiten sich die Kandidaten ihre Songs allein und mit dem Vocal Coach der Show, Ratan Julian Jhaveri. Auch die schauspielerische Arbeit liegt, abgesehen vom Grundaufbau der Szene, bei den Künstlern selbst. Pia Douwes steht jedoch die ganze Zeit über unterstützend zur Seite und wenn die Proben dann auf der großen Show-Bühne stattfinden, hat auch der Regisseur der Show ein Wörtchen mitzureden.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Auch die verbliebenen zwölf Finalisten von „Ich Tarzan, Du Jane!“ hatten keinen Einfluss auf die Songauswahl. Felix Maximilian erklärt uns, dass man aber immer das Arrangement des jeweiligen Songs auf seine Stimme anpassen kann, um die Tonlage gegebenenfalls zu optimieren. „Ich finde es gut, dass wir keinen Einfluss auf die Songauswahl haben,“ meint Melanie Ortner, „so kann man immer wieder andere Facetten von sich zeigen. Die Jury denkt sich ja auch etwas bei den Songs, die sie für uns auswählt und unterstützt uns auch bei der Erarbeitung der Stücke.“ Anton Zetterholm ist heute mit seinem Song, „I want to break free“ von Queen nicht sehr glücklich „Ich bin eher ein lyrischer Tenor. Bisher hatte ich Glück mit den Songs, aber mit dieser Rock-Nummer ist es etwas schwieriger.“</p>
<p class="Body">Letztendlich sind alle noch verbliebenen Finalisten Konkurrenten, wenn es um die Besetzung der Rollen von Tarzan und Jane geht. Doch davon spürt man nichts. „Wir sind wie eine kleine Cast.“ sagt Melanie Ortner und Felix Maximilian pflichtet ihr bei: „Wie weinen miteinander, wir lachen miteinander und sind eine tolle Gruppe.“ Gibt es innerhalb der kleinen TV-Musical-Familie denn Favoriten? „Nein, wir sind alle sehr gut, jeder könnte die Hauptrolle spielen. Ich möchte nicht entscheiden müssen, wer als nächstes geht.“ beantwortet Felix Maximilian unsere Frage. Anton Zetterholm sieht es ähnlich: „Wir Tarzan-Kandidaten sind alle so unterschiedlich und jeder hat sehr gute Chancen. Es hängt einfach vom Geschmack des Publikums ab.“ „Jeder hofft natürlich, dass er die Rolle bekommt“, fügt Melanie Ortner hinzu, „aber alle können super singen und schauspielen.“ Franziska Schuster sieht es etwas lockerer: „Auch wenn es mein Traum ist, auf einer Musicalbühne zu stehen, gehe ich sehr unbefangen daran. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ja mit meinem Studium ein zweites Standbein habe.“</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Ich_Tarzan,_Du_Jane_2008_files/shapeimage_6.png" alt="" width="310" height="399" /></div>
<p class="Body">Grundsätzlich überwiegt aber bei allen Beteiligten die Freude dabei zu sein. Anton Zetterholm trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt: „Wir sollten hier einfach eine schöne Zeit haben und es genießen Vergesst den Wettbewerb!“</p>
<p class="Body">In diesem Sinn begeben sich unsere bereits zu diesem Zeitpunkt perfekt geschminkten Interviewpartner zum Verkabeln, während das Publikum in das Studio strömt. Ca. 15 Minuten vor der Show kommt ein „Warm-Upper“ auf die Bühne und erzählt den Zuschauern, was sie machen sollen (frenetisch klatschen, jubeln, pfeifen) und was sie tunlichst unterlassen sollen (Nasebohren, gelangweilt gucken, aufstehen). Nach dieser Instruktion hält die Jury Einzug ins Studio und auch Moderator Hugo Egon Balder richtet ein paar Worte an das Publikum, bevor es ernst wird.</p>
<p class="Body">Dann geht es los und eines muss man festhalten: Eine solche Sendung zündet live um ein Vielfaches besser! Die Akustik am Bildschirm ist in der Regel grauenvoll, doch davon ist live nichts zu spüren. Musik und Gesang harmonieren und der Funke springt direkt aufs Publikum über. Philipp Hägelis sehr emotionales „Angels“ klingt noch lange im Studio nach und Katrin Löbbert („River deep, Mountain high“) und Elisabeth Hübert („Since you’ve been gone“) lassen die Wände wackeln. Selbst Jury-Mitglied Ralf Schaedler wippt fröhlich in seinem Sessel mit und Thomas Hermanns verschlägt es bei den ausgezeichneten Darbietungen der Finalisten fast die Sprache. Musical ist eben Live-Entertainment und nicht für das Format TV gemacht.</p>
<p class="Body">Nach knapp zwei Stunden und einer Zitterpartie für Jessica Kessler, Melanie Ortner, Patrick Stamme und Felix Maximilian, die alle noch ein zweites Mal singen mussten, verkündet die Jury das finale Urteil dieser Show. Die Anspannung ist bei allen Beteiligten deutlich zu spüren und die Luft vibriert: Melanie Ortner und Felix Maximilian sind am 18. April nicht mehr dabei. Beide tragen es mit Fassung, auch wenn die jeweiligen Fanblöcke doch sehr lange Gesichter machen und auch die ein oder andere Träne sich nicht unterdrücken lässt.</p>
<p class="Body">Wer wird Tarzan und Jane werden? Wir wissen es nicht. Verdient haben es ganz sicher alle. Die Entscheidung fällt am 2. Mai um 20.15 Uhr in Sat.1.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/ich-tarzan-du-jane/">Ich Tarzan, du Jane</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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