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	<title>Oberhausen-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Oberhausen-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Diese Hit-Show zündet leider so gar nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 22:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Julia Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[April van Amelsvoort]]></category>
		<category><![CDATA[Bat out of Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Steinman]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht sehen möchte oder aber die Ticketpreise seitens der Stage Entertainment einmal mehr zu hoch angesetzt wurden. Denn eine Auslastung von 25-30 % auf einem Samstagabend keine vier Wochen nach der Premiere ist eher traurig.</p>
<p>Dabei hat die Show durchaus Potential, denn ein futuristisches Setting, kantige Charaktere und mehrere parallele Handlungsstränge erlauben es vielen Zuschauern, sich irgendwo im Laufe des Abends mit einer der handelnden Figuren zu identifizieren.</p>
<p>Natürlich erinnern die gegen das Establishment aufbegehrenden „Loser“ sowohl von ihrem Wohnort (einer Art Schrottplatz im U-Bahn-Tunnel-System) als auch vom groben Plot her nicht nur flüchtig an die Rebellen aus „We Will Rock you“. Während aber „WWRY“ seit vielen Jahren stationär bzw. auf Tour sehr erfolgreich ist, wäre ich überrascht, wenn „Bat out of Hell“ eine ähnliche Karriere beschieden ist.</p>
<p>Eine Gemeinsamkeit der beiden Shows ist Alex Melcher: In der Deutschlandpremiere von „WWRY“ begeisterte er als aufmüpfiger Galileo, in „Bat out of Hell“ wechselt er die Seiten und spielt den erfolgbesessenen, rücksichtslosen Falco, der mit seinem Weltunternehmen alle um sich herum unterdrückt. Auch seine Frau und Tochter macht er mit Medikamenten gefügig und / oder hält sie an einer sehr kurzen Leine.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2395 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das was folgt, ist vorhersehbar: Falcos Tochter Raven entdeckt, dass ihre Eltern sie von der realen Welt ferngehalten haben, begehrt dagegen auf, findet einen Weg zu den „Losern“, verliebt sich in deren Anführer Strat, kämpft mit ihm gegen ihren Vater, muss erleben, wie Strat von Falco fast umgebracht wird, aber am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf und es gibt ein Happy End für Raven und Strat. Nebenbei finden auch Ravens Eltern wieder zueinander, die sich im Laufe der Jahre weit auseinandergelebt hatten, und Falco kehrt nach einem beherzten Sprung ins kühle Nass wieder zu seiner Sloane zurück.</p>
<p>Optisch macht die Show richtig viel her. Die cleveren Kulissen (Jon Bausor) und verschiedenen Spielebenen sowie der Einsatz von Feuereffekten, Laser, Video (Finn Ross) und ausgeklügelter Lichttechnik (Patrick Woodroffe) machen viel Spaß.</p>
<p>Jay Steib (Regie) und Emma Portner (Choreographien) machen einen ebenso guten Job wie die Live-Band (Musikalischer Supervisor Michael Reed), aber die Show leidet unter dem schwachen Buch (deutsche Übersetzung: Roland Schimmelpfennig) und den argen Verständnisschwierigkeiten der holländischen Hauptdarsteller, die sich mit den deutschen Songtexten von Frank Ramond sichtlich abmühen. Auch, dass die 16 Tänzer die Choreographien alles andere als synchron und sauber tanzen, trübt das Vergnügen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2391 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-1_ensemble-und-strat_1080x608.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Robin Reitsma und April van Amelsvoort geben das junge Liebespaar Strat und Raven. Sie spielen mit einer schönen Energie, sind aggressiv, wenn es passt, und zeigen Gefühle, wo man sie erwartet. Beide haben ihren eigenen Kopf und zeigen auch stimmlich, dass sie nicht ohne Grund die Hautrollen bekommen haben.</p>
<p>Das Elternpaar wird von Alex Melcher und in der besuchten Vorstellung Anna Julia Rogers (ansonsten Willemijn Verkaijk) gespielt. Zwischen den beiden sprühen die Funken – wahlweise vor Verärgerung oder vor Leidenschaft. Sie ergänzen einander gut und ihr intensives Spiel und Gesang begeistern.</p>
<p>Zu erwähnen ist noch Tom van der Ven als Tink, der zwischen seiner Liebe zu Strat, der Eifersucht auf Raven und dem Drang mit den „Großen“ mithalten zu wollen, hin und hergerissen ist. Er spielt sehr nachdrücklich und man hat unweigerlich Mitleid mit ihm.</p>
<p>Was im internationalen Kontext aufgrund der mangelnden Bekanntheit von „Tanz der Vampire“ sicherlich unproblematisch ist, fällt im deutschsprachigen Raum sehr stark ins Gewicht: Mehrfach hat Steinman bei sich selbst geklaut und Stücke wie „Was ist schon dabei“ oder andere Songelemente aus „Tanz der Vampire“ in „Bat out of Hell“ eingebaut. Besonders schräg wird es dann, wenn die Sträflinge zur im Musicalbereich mehr als nur vage bekannten Melodie von „Unstillbare Gier“ anfangen ihr Leid zu klagen. Man hat den eigentlichen Kontext diese Melodie so stark im Kopf, dass sich die neue Szene hierzu einfach nicht fügen möchte.</p>
<p>Was von dieser als „Rock-Spektakel“ beworbenen Show bleibt, ist eine Story, die nur mit viel Mühe funktioniert und Meat Loafs Hits, die &#8211; leider auch aufgrund der schlechten Tontechnik &#8211; schlichtweg nicht zünden wollen. Das fast leere Theater tut sein Übriges, um erst gar keine Stimmung aufkommen zu lassen. Schade.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Dezember 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Robin Reitsma, April van Amelsvoort, Alex Melcher, Anna Julia Rogers, Tom van der Ven</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jay Steib / Jim Steinman </span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Specular / Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Abstriche in der Inszenierung, aber die Oberhausener Cast ist erstklassig!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/abstriche-in-der-inszenierung-aber-die-oberhausener-cast-ist-erstklassig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 20:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Crowley]]></category>
		<category><![CDATA[Japheth Myers]]></category>
		<category><![CDATA[Massimiliano Pironti]]></category>
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		<category><![CDATA[Tarzan]]></category>
		<category><![CDATA[Tessa Sunniva van Tol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Hamburg und Stuttgart macht Phil Collins „Affenzirkus“ nun in Oberhausen Station. Das Metronom Theater ist viel kleiner als die Neue Flora oder das Apollo Theater, nicht nur was den Zuschauersaal betrifft, sondern auch hinsichtlich der Bühnengröße. Doch die Kreativen haben sich etwas einfallen und Tarzans Dschungel links und rechts der Bühne weit ins Auditorium ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Hamburg und Stuttgart macht Phil Collins „Affenzirkus“ nun in Oberhausen Station. Das Metronom Theater ist viel kleiner als die Neue Flora oder das Apollo Theater, nicht nur was den Zuschauersaal betrifft, sondern auch hinsichtlich der Bühnengröße. Doch die Kreativen haben sich etwas einfallen und Tarzans Dschungel links und rechts der Bühne weit ins Auditorium wuchern lassen. Die Gorillas können so über Brücken und Tunnel durch den Saal toben.</p>
<p>Unverändert, wenn auch aus geringerer Höhe als in Hamburg und Stuttgart, springen die akrobatischen Dschungelbewohner hinunter und schwingen über den Köpfen des Publikums hin und her. Aufgrund des arenaartigen Zuschauerraumes im Metronom, der ohne Rang auskommt, wurden laut Stage Entertainment neue Flugelemente kreiert und die Flüge noch rasanter gestaltet. Dies fällt besonders beim ersten Auftauchen der Gorillas sichtbar ins Gewicht. Das an diesem Samstag Abend voll besetzte Haus ist begeistert!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1106 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-400x274.jpg" alt="" width="400" height="274" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-400x274.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen-768x527.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_springende-Affen.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schade ist jedoch, dass anstatt der fransigen Seitenwand-Verkleidung, welche die Höhlen der Gorillas stilisiert, aber effektvoll verdeckten, nun eine an Blättersilhouetten erinnernde Dekoration der Rück- und Seitenwände eingesetzt wird. Dies ist zwar vermutlich deutlich „tourfähiger“, macht den Dschungel aber weniger geheimnisvoll. Gleiches gilt für die fehlende 9m Spinne, die in Oberhausen nur noch durch 3-4 große Spinnenbeine symbolisiert wird, die von hinten durch das Netz kommen. Dass Terks „Höhle“ nicht mehr von oben abgeseilt wird, sondern stattdessen eine Art Thron auf einem Regal in die Szene geschoben wird, ist natürlich ebenfalls dem kleineren Umfeld geschuldet. Doch hiermit geht leider viel Charme und Effekt verloren.</p>
<p>Durch die Anpassungen verändert sich auch die Wirkung weiterer Szenen. Dazu gehört beispielsweise auch Janes erste Erkundung des Dschungels: Der Boden der Bühne ist nicht mehr durch wallende Stoffbahnen bedeckt, und die Blumen „fallen vom Himmel“ anstatt aus dem Bühnenboden nach oben zu wachsen und sich zu voller Pracht zu entfalten. Auch der Wasserfall, der in einen See auf der Bühne mündet, gerät deutlich kleiner. Und Tarzans Spiele mit dem Feuer wirken irgendwie deplatziert.</p>
<p>Die Besetzung in Oberhausen liest sich jedoch wie das „Who is Who“ der deutschen Musicalszene: Alexander Klaws als Tarzan, Sabrina Weckerlin als Kala, Patrick Stanke als Kerchak. Das allein weckte schon hohe Erwartungen. Hinzu kommen Japheth Myers und Massimiliano Pironti, die ihre Rollen als Professor Porter und Terk schon in Hamburg bzw. Stuttgart gespielt hatten. Tessa Sunniva van Tol (Jane) und Patrick Imhof (Clayton) komplettieren die Riege der Hauptdarsteller.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1105 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-400x290.jpg" width="400" height="290" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-400x290.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482-768x558.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Kerchak-und-Kala-e1484341723482.jpg 851w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sabrina Weckerlin zeigt schon in den ersten Szenen viel Einfühlungsvermögen und mütterliche Sorge. Ihr Zusammenspiel mit dem jungen Tarzan ist sehr sympathisch und „Dir gehört mein Herz“ interpretiert Weckerlin unendlich sanft und zärtlich.</p>
<p>Als brummiger Silberrücken Kerchak kann Patrick Stanke leider nicht ganz überzeugen. Er wirkt zu jung für den Sippenchef und reicht auch gesanglich kaum an die Dominanz und Stärke heran, die man von diesem erwartet. Die Szene, in der Kala und Kerchak sich über Tarzans Zukunft entzweien, ist aber von beiden sehr gut gespielt und macht klar, dass beide starke Charaktere sind, die sich keinesfalls einfach so unterordnen.</p>
<p>Massimiliano Pironti ist schön verspielt und albert herum, ohne den Bogen zu überspannen. Auch gesanglich kann er die überbordende Energie des halbstarken Gorillas Terk gut über die Rampe bringen. Das wird auch in der Auftaktszene zum zweiten Akt („Chaos im Lager“) deutlich, in der Terk mit anderen Gorillas zur großen Freude der Zuschauer jede Menge Unheil anrichtet.</p>
<p>Tessa Sunniva van Tol ist eine sehr selbstbewusste Jane, die in der männerdominierten Forscherwelt problemlos ihre Frau steht. Ihre holländische Herkunft kann sie nicht gänzlich verhehlen, doch fällt diese in den Gesangspassagen nicht ins Gewicht. Insbesondere ihr Duett mit Klaws („Auf einmal“) ist wunderbar harmonisch. Van Tol ist eine sehr gute Wahl, da sie nicht so süßlich ist wie manche ihrer Vorgängerinnen, sondern man sich sehr gut vorstellen kann, wie sie später an Tarzans Seite den Dschungel auf Vordermann bringt.</p>
<p>Janes schusselig-liebevollen Vater gibt erneut Japheth Myers. Er hatte diese Rolle im Laufe der Jahre perfektioniert und man nimmt ihm den alternden, überaus britischen Forscher in jeder Sekunde ab.</p>
<p>Auch Alexander Klaws bringt viele Jahre Erfahrung als Tarzan mit. Während er jedoch im ersten Akt noch vergleichsweise unauffällig bleibt, setzt er mit „Fremde wie ich“ in der zweiten Hälfte eine Hausmarke. Wenn er für sich feststellt: „Ich bin ein Mensch“ kann man fast eine Stecknadel fallen hören, so sehr haben sein Song und seine Interpretation die Zuschauer gefesselt.</p>
<p>Hinzu kommt noch die ausgeprägte Athletik, die Klaws im Vergleich zu Hamburg noch weiter ausgebaut zu haben scheint. Nicht nur seine eingesprungenen Vorwärtsrollen sind beachtlich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1108 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632-400x269.jpg" width="400" height="269" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632-400x269.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/TAR_OB_Szenenmotiv_Tarzan-und-Jane--e1484341759632.jpg 535w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass es in Disney’s „Tarzan“ weniger um die Liebesgeschichte zwischen Affenmann und Forschertochter geht, sondern vielmehr um die enge Bindung der Gorillafamilie und insbesondere von Kala zu ihrem menschlichen Sohn, wird zum Ende hin glasklar: zum einen als sich Kala von Tarzan verabschiedet, der sich entschlossen hat mit Jane nach England zu gehen („Dir gehört mein Herz“), und danach als Kerchak stirbt und Kala von ihm Abschied nimmt („Wie Sonne und Mond“). Die Emotionen, die vor allem Weckerlin in diesen Szenen zeigt, sind greifbar.</p>
<p>Am Ende bleibt Tarzan natürlich mit seiner Jane im Dschungel, der Professor segelt mit seinem Gefangenen Clayton (von Imhof sehr ruppig-norddeutsch gespielt) nach England zurück und die Gorillasippe ist glücklich über ihren neuen Anführer.</p>
<p>„Tarzan“ ist eine abwechslungsreiche und inhaltsvolle Disney-Show, die auch in der optisch angepassten Oberhausener Fassung Spaß macht. Jedoch macht vor allem die sehr gute Besetzung und die detaillierte Herausarbeitung der Charaktere diese Inszenierung sehens- und empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">7</span>. Januar 2017</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Alexander Klaws, Tessa Sunniva van Tol, Sabrina Weckerlin, Patrick Stanke, Japheth Myers, Massimiliano Pironti, Patrick Imhof</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Phil Collins / Bob Crowley<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></p>
</div>
</div>
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		<title>Schwungvolle Inszenierung des Charles Dickens Klassikers</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/schwungvolle-inszenierung-des-charles-dickens-klassikers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 15:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Balga]]></category>
		<category><![CDATA[Annemarie Eilfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Michael Steffan]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Holzschuh]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterzelt Neue Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Geist der Weihnacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über diese Produktion kann man viel Schönes berichten, doch auch der erste Eindruck zählt. Und dazu gehören an diesem Nachmittag lediglich gut 300 Gäste die sich ihren Platz im weiten Rund des 1.500 Plätze Theaterzelts aussuchen können. Schade, dass man seitens des Veranstalters hier nicht kurzfristig die Ränge geschlossen hat. Darüber hätten sich viele Besucher ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Über diese Produktion kann man viel Schönes berichten, doch auch der erste Eindruck zählt. Und dazu gehören an diesem Nachmittag lediglich gut 300 Gäste die sich ihren Platz im weiten Rund des 1.500 Plätze Theaterzelts aussuchen können. Schade, dass man seitens des Veranstalters hier nicht kurzfristig die Ränge geschlossen hat. Darüber hätten sich viele Besucher sicherlich sehr gefreut. Zudem wäre es für die Darsteller sicherlich ein schöneres Gefühl gewesen, in strahlende Augen zu schauen als vor den zahlreichen leeren Sitzreihen an der Bühne zu spielen.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Außerdem fühlt es sich für niemanden angenehm an, im Abfall der vorangegangenen Show zu sitzen. Hier wäre etwas mehr Auge fürs Detail beim Veranstalter wünschenswert gewesen. Ansonsten gibt es hierzu ja auch keinen Grund zur Klage, denn im (zugegebenermaßen völlig überhitzten) Foyer gibt es verschiedene englisch thematisierte Sitzecken und verschiedenste Bars, die zum Verweilen einladen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Geschichte von Ebenezer Scrooge, dem grantigen Geizhals, der von den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht wird, dürfte auch hierzulande inzwischen durchaus bekannt sein. Marley, Scrooge’s ehemaliger Geschäftspartner, ist als Geist in der Zwischenwelt gefangen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem alten Freund die Verbitterung auszutreiben und ihm zu zeigen, wie schön sein Leben sein könnte, wenn er sein Verhalten nur ein wenig ändern würde. Begleitet werden die beiden auf ihrer Reise vom Weihnachtsengel, der sich am Ende als Scrooge’s große Liebe Belle entpuppt, die seit ihrem Tod über das Leben ihres Ebenezers gewacht hat.</p>
<p class="Body">Natürlich gibt es ein Happy End! Auch wenn Scrooge seine Belle für immer verloren hat, gewinnt er doch neue Freunde – allen voran die Familie seines Mitarbeiters Cratchit – und wird fortan kein Weihnachtsfest mehr allein verbringen müssen.</p>
<p class="Body">Dieses Musical feierte am gleichen Ort bereits vor 14 Jahren Premiere und ist keinesfalls eine Kopie des Alan Menken Stücks.  Dirk Michael Steffan (Musik) und Michael Tasche (Buch) haben ein sehr rundes, in sich stimmiges Stück kreiert, das kurzweilig und unterhaltsam ist. Wie bei einem Weihnachtsmusical nicht anders zu erwarten, sind einige Songs und Dialoge speziell auf die junge Zielgruppe abgestimmt. Dazu gehört auch, dass Marley die Zuschauer ins Spiel mit einbezieht. Der freche, unbeirrbare Geist ist der große Sympathieträger der Geschichte und Ron Holzschuh weiß diesen Trumpf gekonnt auszuspielen.</p>
<p class="Body">Sein Bewährungsprojekt ist Scrooge, der dank Felix Martin ungeahnte Facetten an den Tag legt. Er ist nicht nur grantig, geizig und ewig schlecht gelaunt. Martin gelingt es eindrucksvoll, den Bogen von der Verbitterung zum Bedauern, vom Geiz zum Geben, zu spannen. Dabei legt er nicht nur viel Gefühl in sein Spiel, sondern transportiert auch mit seinen Soli sehr viele Emotionen.</p>
<p class="Body">Weniger authentisch hingegen ist Annemarie Eilfeld als Engel. Sie wirkt eher steif und kann die tiefe Liebe, die es zwischen Belle und Scrooge einmal gab, nicht zum Ausdruck bringen. Auch gesanglich kann die DSDS-Halbfinalistin nicht überzeugen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_252_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Charaktere sind insgesamt sehr glaubhaft entwickelt und für Kinder gut zu verstehen. Dazu zählt auch die spendable Vorzeigefamilie Fezziwig. „Nur eine Kleinigkeit“, wo die Familie alle Freunde und Bekannte zu einem opulenten Weihnachtsmahl einlädt, gehört zu den lustigen Nummern der Show.</p>
<p class="Body">Einige gute Ensemblesongs wie die Geister mit ihrem „Oops, das tut uns leid“ oder auch „In Ketten geschmiedet“ wurden leider ein Opfer der miserablen Tontechnik. Auch wenn am Tonpult mehrere Techniker saßen, ist es ihnen während der kompletten Show nicht gelungen, den Sound so zu regeln, dass man ihn auch über die Boxen im Zuschauerbereich hört. Meistenteils hat man die Sängerinnen und Sänger nahezu unverstärkt gehört. Dabei passierte es dann auch nur allzu oft, dass die Solisten im Ensemblegesang untergingen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_436">
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<p class="Body">Bei „Diese Nacht soll niemals enden“ zeigt sich, dass Steffan’s Kompositionen beileibe nicht trivial sind. So angenehm sie ansonsten dahinfließen, das zwei- bzw. am Schluss dreistimmige Arrangement dieses Songs ist bemerkenswert rund.</p>
<p class="Body">Auch Bühnenbild, Lichtdesign und Video bilden eine sehr harmonische Einheit. Die Wandlung von der lebendigen, erleuchteten Stadt zu Scrooge’s kargem Büro mit riesigem Tresor gelingt ganz hervorragend, die Videoprojektionen erzeugen in viele Szenen eine zusätzliche Weite, die sehr gut ins Gesamtbild passt. Doch auch hier spielt der Faktor Mensch einige Male einen Streich: Der Spotfahrer erfasst die singenden Akteure sehr häufig zu spät oder einfach falsch!</p>
<p class="Body">Bleiben noch die Choreographien. Auch diese fügen sich hervorragend in das von Alex Balga geschaffene London aus Dickens’ Zeiten ein. Sie sind schwungvoll, das Publikum kann mitklatschen und hat seine Freude an den herumwirbelnden Kleidern und dem Schneegestöber. Für „In Ketten geschmiedet“ hat Natalie Holtom ganz eindeutig Anleihen bei Dennis Callahan gemacht, denn die Bewegungsabläufe, synchronen Zuckungen und hoch gereckten Arme erinnern arg an „Tanz der Vampire“.</p>
<p class="Body">Das Finale zeigt noch einmal das (fast) perfekte Zusammenspiel aller Gewerke: Marley und der Engel entschweben Richtung Himmel – der geschmackvoll erleuchteten, sich in der Mitte öffnenden Bühnenrückleinwand, Felix Martin spielt den überglücklichen Scrooge nah am Rand des Wahnsinns und hat mit der Moral von der Geschichte das unbestreitbar wahre Schlusswort: „Wenn ich Liebe gebe, werde ich reich!“</p>
<p class="Body">„Vom Geist der Weihnacht“ ist ein sehr gut inszeniertes, mit viel Gespür für Details auf die Bühne gebrachtes Weihnachtsmusical für die ganze Familie. Genau so etwas sucht man in der hektischen Vorweihnachtszeit!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theaterzelt Neue Mitte, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>26. November 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Felix Martin, Ron Holzschuh, Annemarie Eilfeld</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Alex Balga / Dirk Michael Steffan<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Jens Ochmann<br />
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		<title>Mamma Mia! ist und bleibt ein Gute-Laune-Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mamma-mia-ist-und-bleibt-ein-gute-laune-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 14:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Betty Vermeulen]]></category>
		<category><![CDATA[Carina Sandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Staffler]]></category>
		<category><![CDATA[Helena Blöcker]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Zuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Grünfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Mamma Mia]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Früh]]></category>
		<category><![CDATA[Metronom Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Tenerani]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch nach mehr als 13 Jahren hat „Mamma Mia!“ nichts von seinem Spaßfaktor eingebüßt. Die ABBA-Melodien zünden von der ersten bis zur letzten Note und das Publikum lässt sich auf eine turbulente Reise auf eine kleine griechische Insel entführen. Meine Kritikpunkte am Stück an sich sind unverändert: Nach wie vor sind die deutschen Dialoge (Ruth ...</p>
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<p>Auch nach mehr als 13 Jahren hat „Mamma Mia!“ nichts von seinem Spaßfaktor eingebüßt. Die ABBA-Melodien zünden von der ersten bis zur letzten Note und das Publikum lässt sich auf eine turbulente Reise auf eine kleine griechische Insel entführen.</p>
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<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<p class="Body">Meine <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Mamma_Mia.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1390">Kritikpunkte</a></span> am Stück an sich sind unverändert: Nach wie vor sind die deutschen Dialoge (Ruth Deny) und Songtexte (Michael Kunze) zu platt („Hupen, Hupen, Hupen &#8211; wir sind eine Supertruppe“) und dass Sophie, obwohl sie alles daran setzt, endlich ihren Vater zu finden, es dann am Schluss eigentlich doch gar nicht wissen möchte, erscheint wenig glaubhaft.</p>
<p class="Body">Doch gerade das exzellent gecastete Ensemble in Oberhausen lässt diese Kritikpunkte in den Hintergrund rücken. Carina Sandhaus gibt eine herzenswarme, in den entsprechenden Momenten sehr energische Donna. Betty Vermeulen ist wunderbar zickig und beherrscht die Bühne als Tanya vom ersten Moment an. Ihr komödiantisches Talent kommt ihr gerade in dieser Rolle sehr zu Gute. In der besuchten Vorstellung komplettierte Helena Blöcker als Rose die Dynamos. Auch sie kann man durchaus als Idealbesetzung bezeichnen. Die scheinbare Tollpatschigkeit und die leicht öko-esoterischen Ansätze kauft man ihr sofort ab.</p>
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<p class="Body">Die drei potentiellen Väter wurden von Hannes Staffler (Sam), Jörg Zuch (Bill) und Nicolas Tenerani (Harry) gegeben, welche die verschiedenen Charaktere sehr gut herausgearbeitet haben. Staffler ist zwar augenscheinlich etwas zu jung für die Rolle, doch er füllt den Part schauspielerisch und gesanglich sehr gut aus. Zuch ist ebenfalls die ideale Besetzung, da man ihm den unabhängigen Weltenbummler (mit der selbst ihm nicht bekannten Sehnsucht nach einer Partnerin) sofort abnimmt. Tenerani zeigt gelungen die weiche Seite von Harry auf, ohne jedoch allzu stark zu übertreiben.</p>
<p class="Body">Lara Grünfeld und Marc Früh stehen in Oberhausen als Erstbesetzung des jungen verliebten Brautpaares Sophie und Sky auf der Bühne. Grünfeld ist eine sympathische, quirlige, phasenweise etwas zu süße Sophie, aber ihr charmanter holländischer Akzent macht dies im Handumdrehen wieder wett. Marc Früh gestaltet die dünne Rolle des Bräutigams so gut aus wie es geht. Er bringt seinen Unmut über Sophies Hochzeitseinladungen sehr nachdrücklich zum Ausdruck und den Part darüber hinaus sehr gut über die Rampe.</p>
<p class="Body">Genauso überzeugend wie die schauspielerischen und gesanglichen Leistungen der Protagonisten ist das Ensemble. Ob nun Sophies Freundinnen Ali und Lisa (die in der besuchten Vorstellung wie Zwillinge aussahen; gespielt von Sanne Buskermolen und Nina Ungerer) oder Pepper und Eddie (Kevin Schmid und Perry Beenen) &#8211; alle strotzen nur so vor Spielfreude und tanzen die schwungvollen Choreographien bemerkenswert akkurat.</p>
<p class="Body">Was auffällt ist, dass die Leadsänger kaum gegen das hervorragende Orchester ankommen. Phasenweise übertönt das Orchester trotz oder gerade wegen der sehr guten Surround-Anlage im Metronom Theater alles, vereinzelt sind die Mikros der Leadsänger einfach nicht laut genug. Dadurch geht viel an Stimmung verloren.</p>
<p class="Body">Nichtsdestoweniger verfehlen Stücke wie „Was sagt Deine Mami dazu“, „Der Sieger hat die Wahl“ oder „Ich bin ich, Du bist Du“ ihre Wirkung nicht. Viele Lacher erntet auch „Komm und wag‘s mit mir“, dass in Oberhausen deutlich direkter und offensiver scheint als in früheren Inszenierungen.</p>
<p class="Body">Etwas schade ist allerdings, dass die Kulissen der Taverne sehr viel „cleaner“ sind. Es gibt nur noch rechte Winkel und gerade Abschlüsse, keine Spuren von verlaufener Farbe und rostigen Streifen, die der Regen an den Fenstern hinterlassen hat. Der Effekt der Laternen, die auf den angedeuteten Treppenstufen in der ganzen Taverne aufgestellt waren, kann so gar nicht erst entstehen, da diese nur auf den Türabsätzen platziert werden und kaum zu sehen sind. Auch Sophie Brautkleid ist deutlich weniger aufwändig und erinnert mehr an ein Sommerstrandkleid als an ein elegantes Brautkleid für eine strahlende, junge Braut. Dass der Steg, über den Sophie und Sky dem aufgehenden Mond entgegenschreiten, nicht mit eingebaut wurde, ist sicherlich ebenfalls dem im Vergleich zu Hamburg deutlich geschrumpften Produktionsbudget zuzuschreiben.</p>
<p class="Body">Doch alles in allem bleibt „Mamma Mia!“ eine Fun-Show, in der es um die zeitlosen Songs von ABBA geht. Lässt man sich darauf ein, kann man knapp drei Stunden die Leichtigkeit des Lebens genießen. Dass das Theater jedoch an einem Samstagabend nur zu ca. 50 % ausgelastet war, spricht mehr als Bände&#8230; Vielleicht hat sich „Mamma Mia!“ in Deutschland inzwischen überholt?</p>
<p class="Body" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>9. Mai 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Carina Sandhaus, Betty Vermeulen, Helena Blöcker, Hannes Staffler, Jörg Zuch, Nicolas Tenerani, Lara Grünfeld, Marc Früh</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">ABBA / Phyllida Lloyd<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></p>
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		<title>Gentlemen of Musical</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gentlemen-of-musical/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 17:39:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Ebertbad]]></category>
		<category><![CDATA[Gentlemen of Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Tarte]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Schober]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Mühle]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Publikum im ausverkauften Ebertbad Oberhausen wurde fast zweieinhalb Stunden ausgezeichnet von Jan Ammann und Kevin Tarte unterhalten. Die Songauswahl, die den zu erwartenden Standards aus „Tanz der Vampire“ und „Ludwig II.“ einen angemessenen Raum ließ, gefiel vor allem wegen zahlreicher Stücke abseits großer Musical-Welthits, die den beiden „Gentlemen of Musical“ ihre komplette stimmliche Bandbreite ...</p>
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<p>Das Publikum im ausverkauften Ebertbad Oberhausen wurde fast zweieinhalb Stunden ausgezeichnet von Jan Ammann und Kevin Tarte unterhalten. Die Songauswahl, die den zu erwartenden Standards aus „Tanz der Vampire“ und „Ludwig II.“ einen angemessenen Raum ließ, gefiel vor allem wegen zahlreicher Stücke abseits großer Musical-Welthits, die den beiden „Gentlemen of Musical“ ihre komplette stimmliche Bandbreite abforderte.</p>
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<div class="text-content style_External_390_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Variation englischer und deutscher Songs machte vielleicht nicht jeden im Publikum glücklich, doch sie passte perfekt, repräsentieren die beiden Künstler doch die deutsche und amerikanische Musicalwelt.</p>
<p class="Body">Unterstützt wurden Ammann und Tarte von Michaela Schober und Nicole Mühle, wobei gerade Letztere einen für einen „Herrenabend“ doch etwas zu deutlichen Kontrast bildete.</p>
<p class="Body">Die Moderationen waren sehr charmant, persönlich, kurzweilig und schlichtweg schlecht abgesprochen. Mehr als einmal stockte der Ablauf, weil mann sich auf der Bühne nicht sicher war, was als nächstes auf dem Programm stand. Doch die ehrliche und sympathische Art, wie Ammann und Tarte damit umgingen, hat die Stimmung immer wieder aufgeheitert.</p>
<p class="Body">So gut die qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Songauswahl war; die musikalische Grundrichtung des Konzerts war eher getragen und melancholisch. Wie Kevin Tarte im Laufe des Abends selbst sagte, könnte das nächste Programm gern etwas fröhlicher werden, denn dass die beiden Gastgeber über ausreichend komödiantisches Können verfügen, blitzte auch bei „Gentlemen of Musical“ immer wieder durch.</p>
<p class="Body">Das Auftaktduett „You&#8217;re nothing without me“ aus „City of Angels“ ging genau in diese Richtung. Jan Ammann und Kevin Tarte warfen sich die Bälle zu, zogen sich gegenseitig augenzwinkernd auf und versprühten gute Laune en masse.</p>
<p class="Body">Neben Ausflügen in die Werke von Sondheim, Boublil/Schönberg und Lloyd Webber kam auch das große Thema Liebe bei den „Gentlemen of Musical“ nicht zu kurz. Während man den Eindruck gewann, dass sich Tarte mit George Michaels „Kissing a Fool“ nicht so recht wohl fühlte, beeindruckte Ammann mit einer lyrischen, feingeistigen Interpretation von „Gib auf Deine Seele acht“. „The Rose“ (bekannt durch Bette Midler und LeAnn Rimes) wurde zweistimmig arrangiert und nahm die Stimmen der beiden Sänger perfekt auf. Leider galt dies nicht für alle Arrangements an diesem Abend.</p>
<p class="Body">Den Auftakt zum zweiten Akt bildete der obligatorische Ausflug in Krolocks Gruft. Bei zwei erfahrenen Grafen auf der Bühne mehr als selbstverständlich. Die erfrischende Darbietung der „Einladung zum Ball“, bei der sich Michaela Schober als Sarah vergeblich gegen die Anziehungskraft gleich zweier Vampirgrafen wehrte, wurde vom Publikum frenetisch bejubelt.</p>
<p class="Body">Nach diesem Showstopper zeigten die beiden Sänger ihre persönliche Seite und gaben jeweils einen Song zum Besten, der ihnen viel bedeutet. Kevin Tarte entschied sich für „Don&#8217;t cry out loud“ &#8211; ein Song, der viel Kraft verliehen kann, wenn man sich den Text einmal genau anhört. Jan Ammann band seinen Wunschsong „I remember L. A.“ in einen privaten Kontext ein und man spürte, wie sehr ihm dieses Stück am Herzen liegt.</p>
<p class="Body">Im folgenden Wildhorn-Block stieß Jan Ammann an seine Grenzen. „Der Mann, der ich einst war“ („Der Graf von Monte Christo“) forderte ihm etwas zuviel ab. Kevin Tarte glänzte hingegen mit einem sehr guten „This is the moment“ („Jekyll &amp; Hyde“). Doch schon im nächsten Duett konnte Ammann wieder aus dem Vollen schöpfen und legte mit Nicole Mühle ein wunderschönes „In Palästen geboren“ hin, gefolgt von einem brillanten „Geliebte Berge“ &#8211; beide Songs aus „Ludwig II.“</p>
<p class="Body">Zum Finale wurde es mit Leonard Cohens „Hallelujah“ kurz noch einmal sehr ernst. Das Duett der beiden guten Freunde Jan Ammann und Kevin Tarte berührte tief. Mit dem Burt Bacharach-Klassiker „That&#8217;s what friends are for“ und „Smile“ (vor allem bekannt durch Josh Groban) endete das Konzert in einer nachdenklichen Stimmung, die das Publikum aber nicht davon abhielt, seine Stars minutenlang mit stehenden Ovationen zu feiern.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span class="Bold">Theater:</span> Ebertbad, Oberhausen<br />
<span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> 26. April 2013<br />
<span class="Bold">Sänger:</span> Jan Ammann, Kevin Tarte, Michaela Schober, Nicole Mühle<br />
<span class="Bold">Fotos:</span> Stephan Drewianka</div>
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		<title>Listen to my Song</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/listen-to-my-song/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 18:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Ebertbad]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Yngve Gasoy-Romdal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele in Deutschland und Österreich kennen den smarten Norweger Yngve Gasoy-Romdal aus Stücken wie „Mozart!“, „Jesus Christ Superstar“ oder „Jekyll und Hyde“. Ganz klar, ihm liegen die gebrochenen, vielschichtigen Charaktere, die manchmal- wie bei Hyde oder dem Biest, auch einen Hang zum Bösartigen haben. Dass auch der Mensch Gasoy-Romdal vielschichtig ist, zeigt er mit seinem ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Viele in Deutschland und Österreich kennen den smarten Norweger Yngve Gasoy-Romdal aus Stücken wie „Mozart!“, „Jesus Christ Superstar“ oder „Jekyll und Hyde“. Ganz klar, ihm liegen die gebrochenen, vielschichtigen Charaktere, die manchmal- wie bei Hyde oder dem Biest, auch einen Hang zum Bösartigen haben.</p>
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<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass auch der Mensch Gasoy-Romdal vielschichtig ist, zeigt er mit seinem Soloprogramm „Listen to my Song“, das am 22. April 2007 im Rahmen der Musicalstars in Concert in Oberhausen Premiere feierte.</p>
<p class="Body">Wie schon auf seinem Soloalbum, das kurz vor dem Konzert veröffentlicht wurde, überraschte der stets gut gelaunte Spinginsfeld mit einer ungewöhnlichen Songauswahl. Zu hören waren nicht nur Standards wie bspw. „Warum kannst Du mich nicht lieben?“ oder „Dies ist die Stunde“, sondern auch viele dem allgemeinen Musicalpublikum vermutlich eher unbekannte Stücke wie „A bit of Earth“ oder „Die Rose“.</p>
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<p class="Sidebar_Body">Das Publikum liebt Gasoy-Romdal gerade für seine exzentrischen Interpretationen; wie persönlich und intim dieses Konzert werden würde, damit hatten sich nur wenige gerechnet. So begründete der Sänger direkt zu Beginn, dass die Songs alle eine große private Bedeutung haben. Er erzählte wie er von seinem Heimatdorf in Norwegen zum Musical kam und wie er schließlich in Österreich bzw. Deutschland die ersten großen Rollen übernahm, wie sehr er seine Tochter und seine Leah liebt und wie glücklich ihn seine Musik macht.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Sehr nahegehend kündigte er einige Songs an, andere ließ er für sich stehen („Ich werde auch einfach mal die Klappe halten.“) Zu den erstgenannten zählte im ersten Teil „A bit of Earth“, das er mit seiner Tochter Disa und der Bedeutung Vater zu sein und Verantwortung für so ein kleines Geschöpf zu haben verband. Entsprechend tiefe Emotionen legte er in diesen Song und berührte damit das Herz der Zuschauer. Nachhaltig im Gedächtnis blieb auch die „Suite Gotique Toccata“, mit der der Künstler eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass er nicht nur das Gesangsfach beherrscht, sondern auch kräftig in die Tasten hauen kann. Sein Pianist, Andreas Hartwig, wurde für dieses Stück einfach mal zum Klavierlehrer und Page-Turner gemacht. Auch „Die Rose“ im zweiten Konzertteil ließ er unkommentiert stehen. Dieser Song sprach mit jeder Silbe von Liebe und Vertrauen, Glück und Freundschaft und bildete einen der Höhepunkte des Abends.</p>
<p class="Body">Besonders emotional wurde es, &#8211; nicht nur für die Zuschauer – als Yngve Gasoy-Romdal seine langjährige Lebenspartnerin Leah Delos Santos auf die Bühne holte und mir ihr „Sonne und Mond“ aus „Miss Saigon“ sang. Die Zuneigung der beiden Akteure war deutlich zu spüren und die Tatsache, dass beiden zwischendurch die Stimme versagte und sie Tränen in den Augen hatten, machte diesen Song zu einer der schönsten echten Liebeserklärungen, die man auf einer Musicalbühne je gesehen hat.</p>
<p class="Body">Doch es ging nicht nur tragisch oder romantisch zu. Komisches Talent zeigten sowohl Yngve Gasoy-Romdal als auch Leah Delos Santos mit „An Old Fashioned Wedding / Alles was Du kannst, das kann ich viel besser“. Ein wunderbar amüsanter Beziehungsstress entwickelte sich zwischen den beiden Protagonisten. Als Gasoy-Romdal im zweiten Akt Frank Loessers „Das Hässliche Entlein“ mit akustischem Gequake und optischem Watscheln zum Besten gab, konnte sein dauerpubertierendes Publikum sich nicht mehr beherrschen und kicherte unaufhörlich.</p>
<p class="Body">Das erste Mal Standing Ovations erhielt der Ausnahme-Künstler jedoch nach seinem intensiv vorgetragenen „Gethsemane“, dem ein wunderschönes „I don’t know how to love him“ von Leah Delos Santos vorausging. Gasoy-Romdal legte sein gesamtes Herzblut in diesen Song und verausgabte sich vollends. An Intensität war dieses Spiel nicht zu überbieten. Auch die übrigen Musical-Songs aus „Mozart!“, „Sunset Boulevard“ und „Jekyll und Hyde“ wurden vom Publikum stürmisch gefeiert und nach den beiden „Mozart!“-Songs „Warum kannst Du mich nicht lieben?“ und „Wie wird man seinen Schatten los?“ sah man viele Zuschauer, die sich ihre Tränen der Ergriffenheit verstohlen mit Taschentüchern trockneten.</p>
<p class="Body">Das Konzert war mit gut zwei Stunden inkl. Pause (!) extrem kurz – vor allem im Vergleich zum letztjährigen Auftaktkonzert von Thomas Borchert. Doch die Leidenschaft, mit der der Norweger jeden einzelnen Song zu etwas ganz Besonderem machte, sein körperlicher und stimmlicher Einsatz machte dieses Manko wett.</p>
<p class="Body">Wie sagte Yngve Gasoy-Romdal noch gleich als Begrüßung? „Wir sind heute alle hier zusammengekommen, weil wir die Musik und den Gesang lieben.“ Recht hat er. Und wir werden beim nächsten Mal (am 2. Dezember gibt es eine weihnachtliche Ausgabe von „Listen to my Song“) sicherlich wieder alle mit dabei sein.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer">
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Ebertbad, Oberhausen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 22. April 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Sänger:</strong> </span>Yngve Gasoy-Romdal</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Piano:</span></strong> Andreas Hartwig</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stephan Drewianka</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/listen-to-my-song/">Listen to my Song</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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