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	<title>Nadja Scheiwiller-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Nadja Scheiwiller-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Ein gelungenes Konzept, um ein vermeintliches Tabu zu thematisieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 16:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lichtenberger]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Milster]]></category>
		<category><![CDATA[Brix Schaumburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Transparence Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Broadway Backwards“ im Schmidt Theater ist nicht einfach ein unterhaltsames Konzert, bei dem Darsteller die Musicalhits von Frauen singen und Darstellerinnen sich an den Showstoppern der Männer versuchen. Die Kooperation von Transparence Theatre und Schmidt Theater nutzt dieses Benefiz-Konzert stattdessen, um nachdrücklich für die Anerkennung von Transgendern in der Gesellschaft zu werben. Transsexuelle bzw. Transgender-Personen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Broadway Backwards“ im Schmidt Theater ist nicht einfach ein unterhaltsames Konzert, bei dem Darsteller die Musicalhits von Frauen singen und Darstellerinnen sich an den Showstoppern der Männer versuchen. Die Kooperation von Transparence Theatre und Schmidt Theater nutzt dieses Benefiz-Konzert stattdessen, um nachdrücklich für die Anerkennung von Transgendern in der Gesellschaft zu werben. Transsexuelle bzw. Transgender-Personen akzeptieren die ihnen aufgrund des biologischen Geschlechts zugewiesene Geschlechterrolle nicht. Dies führt im privaten wie beruflichen Umfeld zu vielen Problemen – und auch die Behörden und Ärzte machen es den Betroffenen nicht gerade leicht.</p>
<p>Der Kampf gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung und somit für die Akzeptanz von Transgendern steht an diesem Abend im Mittelpunkt. Die Erlöse aus diesem Abend gehen an das Transgender-Kinder-Netzwerk Trakine e.V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Transidentität &amp; Intersexualität dgti e. V.</p>
<p>Moderiert wird das Konzert von Kim Fisher und Brix Schaumburg, der als Mädchen geboren wurde und erst im Rahmen seiner Ausbildung zum Musicaldarsteller die Kraft und den Rückhalt fand, seine Transidentität zu akzeptieren und sich einer Geschlechtsangleichung zu unterziehen.</p>
<p>Zum Auftakt sangen die beiden Moderatoren ein Medley aus „My Shot“ (Hamilton) und „Ich hab getanzt heut Nacht“ (My Fair Lady) sowie „Man weiß nie, was man kriegt“ (erinnert irgendwie an Forrest Gumps Pralinenschachtel), einen Song, den Wolfgang Adenbergs und Roun Zieverink eigens für diesen Abend geschrieben haben.</p>
<p>Die fünfköpfige Band begleitete die 17 Künstler auf der Bühne mit Schwung und sorgte für große Begeisterung. Einzig Angelika Milster sang ihre beiden Songs zu Halbplaybacks.</p>
<p>Die meisten Künstler traten im Laufe des Abends zweimal auf. So gab Marian Campbell „Maria“ und “Endlose Nacht” zum Besten und Petter Bjällö schwelgte in „Erinnerung“ und sang ABBAs „Waterloo“ komplett auf Schwedisch, was gleichsam ungewohnt und vertraut klang. Seine Nervosität bei „Erinnerung“ ob Angelika Milsters Anwesenheit glaubt man ihm sofort.</p>
<p>Leon van Leeuwenberg brillierte mit „Sinn für Stil“ und „Wie Du“, wobei bei letztgenanntem Duett Lutz Standop den Part der jungen Sisi übernahm. Standop ließ bei „Stars and the Moon“ und „Wer kann schon ohne Liebe“ sein gänzlich vergessen, dass die Songs eigentlich für Frauen geschrieben wurden. Seine Interpretationen waren absolut authentisch.</p>
<p>Das Terzett aus „3 Musketiere“ (gemeinsam mit van Leeuwenberg und Andreas Lichtenberger) gehörte zu den emotionalsten Momenten des Abends.</p>
<p>Reginald Jennigs zeigte mit „All that Jazz“ und „And I am telling you“, dass Männer mit solch einer Soulstimme diese sogenannten Diven-Hymnen mehr als überzeugend intonieren können. Seine Tänzer schufen mit einer traumhaften Fosse-Choreographie den idealen Rahmen für diese Highlights. Isabel Dörfler bildete mit ihren beiden Songs „All I care about is love“ und „Die Musik der Nacht“ den perfekten Gegenpol: kraftvoll, unerbittlich und gerade im letzten Song unbeschreiblich tief leidend. Schlichtweg atemberaubend!</p>
<p>Angelika Milster lieferte mit „I am what I am“ und „We will rock you“ zwei Partyhymnen allererster Güte ab, auch wenn man leider sagen muss, dass sie diesen Rocknummern stimmlich nicht ganz gewachsen war. Doch das Publikum war begeistert und jubelte „seiner“ Diva zu.</p>
<p>Schöne Momente steuerten auch Nadja Scheiwiller (wenn auch ohne ihren erkrankten Mann Alexander Klaws) und Andreas Lichtenberger bei: Ihr Duett „Fremde wie ich“ klang wundervoll und wirkte einzig durch die körperlichen Größenunterschiede etwas ungewohnt. Dass die beiden Spaß an den vertauschten Rollen hatten ist unbestreitbar!</p>
<p>Bei Andreas Lichtenbergers Solo im 2. Akt („Liste falscher Kerle“) sorgten einige Zuschauer durch Gekicher ob des vermeintlich unpassenden Songtexts („als ich ein kleines Mädchen war“) für Kopfschütteln, aber auch solche Reaktionen gehören dazu. Richie Gooding sprang im zweiten Teil für Klaws ein und brachte ein sehr schön phrasiertes „Over the Rainbow“ zu Gehör.</p>
<p>Schließlich erfüllte sich auch Brix Schaumburg einen Traum und sang „She used to be mine“ aus „Waitress“, was in mehrerlei Hinsicht sehr berührend war, konnte der Song nämlich auch dahingehend interpretiert werden, dass er über sein früheres Ich singt.</p>
<p>Greta Bollig, die Vorsitzende vom dgti e.V., sorgte mit ihrer bewegten und bewegenden Lebensgeschichte für den thematischen Rahmen: Erst nach mehr als fünf Lebensjahrzehnten gelang es ihr zu ihrer Transidentität zu stehen. Dass sie auf dem Weg dorthin sehr gelitten hat und viele auch psychische Hürden bezwingen musste, wurde jedem klar, der ihren Beschreibungen der Reaktion ihres Kollegen und besten Freundes oder ihrer Familie gebannt lauschte. Dass man es im fortgeschrittenen Alter umso schwerer hat, eine Geschlechtsangleichung vornehmen zu lassen, beschrieb Bollig nachdrücklich.</p>
<p>Der Abend endete mit DER Musical-Hymne für Gleichberechtigung schlechthin: „Seasons of Love“ aus „Rent“ rührte Zuschauer und Künstler gleichermaßen zu Tränen und bildete den würdigen Abschluss für diesen gefühlvollen Abend, der ganz sicher und hoffentlich nicht nur bei den Abwesenden für ein ausgeprägtes Bewusstsein zum Thema Transgender gesorgt hat.</p>
<p>Von diesen Konzerten kann, darf und muss es in Zukunft noch sehr viele weitere im ganzen Bundesgebiet geben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 23. September 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Isabel Dörfler, Leon van Leeuwenberg, Marion Campbell, Nadja Scheiwiller, Andreas Lichtenberger, Reginald Jennings, Lutz Standop, Angelika Milster, Brix Schaumburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee: </span></strong>Kolja Schallenberg</span></div>
<div></div>
<div style="text-align: center;"><a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Broadway-Backwards-Geschlechterrollen-ade,hamj86332.html"><strong>Bericht des NDR am 24.09.2019</strong></a></div>
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		<title>Dieses Stück steht und fällt mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dieses-stueck-steht-und-faellt-mit-einer-ueberzeugenden-hauptdarstellerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 09:49:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Flashdance]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Scheiwiller]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Dietrich]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater Darmstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 1980er Jahre Film von Tom Hedley und Joe Eszterhas hat nicht nur dank der eindrucksvollen Wassertanzszene von Jennifer Beals Weltruhm erlangt. Erst 25 Jahre später erreichte das Stück auch die Musicalbühnen dieser Welt und wird seither gern und oft in verschiedensten Varianten gespielt. Im Sommer 2015 gehörte „Flashdance“ beispielsweise zum Repertoire bei den Burgfestspielen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Der 1980er Jahre Film von Tom Hedley und Joe Eszterhas hat nicht nur dank der eindrucksvollen Wassertanzszene von Jennifer Beals Weltruhm erlangt. Erst 25 Jahre später erreichte das Stück auch die Musicalbühnen dieser Welt und wird seither gern und oft in verschiedensten Varianten gespielt. Im Sommer 2015 gehörte „Flashdance“ beispielsweise zum Repertoire bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel. Das Staatstheater Darmstadt bringt diesen Herbst eine Wiederaufnahme der letztjährigen Produktion des Theaters Chemnitz auf die Bühne. Vom Bühnenbild über die Kostüme bis hin zu einigen Darstellern wurde nahezu alles unverändert übernommen. Man sollte meinen, dass das Theater hier auf eine sichere Bank setzt und glaubt man dem Jubel des Darmstädter Publikums, geht diese Rechnung auch vollends auf.</p>
<div id="body_layer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_3">
<p class="Body">Schaut man jedoch genauer hin, bleibt der Spaßfaktor bei dieser Inszenierung weitgehend auf der Strecke. Beginnend bei einer miserablen Tontechnik, der es nicht gelingt, Band und Darsteller gleichmäßig zu steuern, über wenig ansprechende Choreographien (Götz Hellriegel) bis hin zu einer Hauptdarstellerin, die von den Nebendarstellerinnen in den Hintergrund gedrängt wird. Doch der Reihe nach&#8230;</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_721">
<div class="style_3">
<p class="Body">Die Band unter der Leitung von Michael Nündel intoniert Robbie Roth Kompositionen mit viel Energie. Leider verpufft davon vieles, da es entweder zu laut oder zu leise ist oder einzelne Instrumente zu stark im Vordergrund stehen. Erschwerend kommt hinzu, dass mehr als einmal die Darsteller von der Band lautstark übertönt werden.</p>
<p class="Body">Hellriegel hat, wie schon zuvor in Chemnitz, Regie und Choreographie übernommen. Während die Inszenierung als solche durchaus schlüssig ist und unterhaltsame Momente hat, erinnern die Choreographien, die in jeder passenden und unpassenden Szene eingebaut werden, an die nur allzu bekannten Aerobic Videos. Auch die beiden Streetdancer helfen nicht, um das Gesamtbild etwas pfiffiger zu gestalten</p>
<p class="Body">In die gleiche Richtung gehen die Kostüme von Dietlind Konold: Pointiert eingesetzt, helfen die 80er Jahre Schnitte und Accessoires zur zeitlichen Einordnung der Show. Im Überfluss jedoch – so wie im vorliegenden Fall – wirken sie irgendwann nur albern. Allen voran die mindestens 6-8 Nummern zu großen Latzhosen von Alex Owens, die dieser Figur jenen robusten Charme nehmen, das sie so berühmt gemacht hat.</p>
<p class="Body">Als ebendiese Alex steht Nadja Scheiwiller nach Chemnitz nun auch in Darmstadt auf der Bühne: Sie hat ihre Schweißer-Kollegen gut im Griff, kann aber auch ihre weiche, zweifelnde Seite zeigen, bspw. wenn es um ihr Selbstvertrauen hinsichtlich der Aufnahmeprüfung auf der Shipley Academy geht. Gesanglich gibt sie ihr Bestes, vermag aber weder bei den von Robbie Roth für das Musical kreierten Songs noch bei Showstoppern wie „Maniac“ zu überzeugen. Tänzerisch treten ihre Defizite noch viel deutlicher zu Tage: Zweifelsohne kann sie als Musicaldarstellerin tanzen, aber die Erwartungshaltung an das exzellent tanzende Energiebündel Alex Owens kann sie leider in keiner Szene erfüllen. Immerhin sieht die Wasserszene dank ihrer gekonnt eingesetzten lasziven Bewegungen sehr gut aus. Dass sie diese jedoch in einer an eine Duschkabine mit entsprechender Beleuchtung erinnernde Box performen muss, wirkt einmal mehr befremdlich.</p>
<p class="Body">Deutlich eindrücklichere Momente haben Anne-Mette Riis als Tess („I love Rock’n’Roll“) und Amani Robinson als Kiki („Manhunt“, „Gloria“, „What a feeling“). Beide verfügen zudem über ein ausgeprägtes komisches Talent, welches sie gut ausspielen können. Gloria und Jimmy, gespielt von Jaqueline Reinhold und Michael Heller, geraten in dieser Inszenierung vollends zu Randfiguren. Bleiben noch Nick (Philipp Dietrich) und C. C. (Tim Al-Windawe), die gemeinhin einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnten. Insbesondere Dietrich gelingt dies leider nicht. Er wirkt eher wie ein zurückhaltender BWL-Student als wie der selbstbewusste Spross einer Magnatenfamilie. Al-Windawe ist schön schleimig und unsympathisch, aber die Rolle gibt nicht genug her, um sich nachhaltig einzuprägen.</p>
<p class="Body">Trotz all dieser Kritikpunkte sind die Zuschauer begeistert und springen direkt nach dem letzten Ton des Happy Ends auf, um stehende Ovationen zu spenden. Für die Künstler vor und auf der Bühne ist dies der wohlverdiente Lohn für zweieinhalb Stunden harte Arbeit.</p>
<p class="Body">„Flashdance“ in Darmstadt ist ein Beispiel dafür, was geschieht, wenn sich die Intendanz und Dramaturgie eines Stadttheaters nicht trauen, den Schritt hin zur Entwicklung eigener Inszenierungen zu gehen. Schade.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Darmstadt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>24. Oktober 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Nadja Scheiwiller, Philipp Dietrich</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong>  Götz Hellriegel<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Michael Hudler<br />
</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/dieses-stueck-steht-und-faellt-mit-einer-ueberzeugenden-hauptdarstellerin/">Dieses Stück steht und fällt mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Dir gehört mein Herz</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dir-gehoert-mein-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 16:44:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Klaws]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Scheiwiller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexander Klaws erstes Solokonzert spiegelt seinen musikalischen Werdegang vom Gewinn der 1. DSDS-Staffel 2003 bis zur Titelrolle in „Tarzan“ (seit 2010) wider. Alle wichtigen Meilensteine finden ihren Raum: Mit dem großen „Tarzan“-Block, in dem Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller die Erfahrungen aus ihren Engagements beim Disney-Musical ausspielen konnten, war das Publikum bereits restlos glücklich. Auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Alexander Klaws erstes Solokonzert spiegelt seinen musikalischen Werdegang vom Gewinn der 1. DSDS-Staffel 2003 bis zur Titelrolle in „Tarzan“ (seit 2010) wider. Alle wichtigen Meilensteine finden ihren Raum: Mit dem großen „Tarzan“-Block, in dem Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller die Erfahrungen aus ihren Engagements beim Disney-Musical ausspielen konnten, war das Publikum bereits restlos glücklich. Auch die Songs aus „Tanz der Vampire“ mit einem überragenden Jan Ammann als Vampirgraf, Alexander Klaws als Alfred und Nadja Scheiwiller als Sarah bedienten die Erwartungshaltung der Hamburger Zuschauer.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Doch es gibt viele weitere, prägende Stationen im Leben des 29-jährigen Klaws. Mit sehr sympathischen, persönlichen Anekdoten erläuterte er die Auswahl der Stücke: „Starlight Express“, weil es das erste Musical war, das er je gesehen hat, „Heut ist der Tag“, weil er damit Musicalluft geschnuppert und daraufhin seine Ausbildung an der Joop van den Ende Academy gemacht hat.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText">Auch Songs aus seinem aktuellen Album „Für alle Zeiten“ hatte er im Gepäck. Vermutlich haben wenige damit gerechnet, dass Klaws auch an die Zeiten bei DSDS erinnert, doch mit „Take me tonight“ geht er ganz an den Anfang seiner Karriere zurück. Amüsant ist der Castingshow-Hit „We have a dream“, das alle drei Sänger gemeinsam präsentierten. Mit einem Augenzwinkern ist auch der meistgespielte und meist gesungene Song gut zu ertragen.</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_671_755">
<div class="style_2">
<p class="Body">Mit einem musikalischen Ausflug in die österreichische Hauptstadt bewies Alexander Klaws seine stimmliche Reife. Als Rudolf („Wohin führt mein Weg“) überzeugte er mit viel Gefühl und das energiegeladene Duett mit Jan Ammann als Tod („Die Schatten werden länger“ aus &#8218;Elisabeth&#8216;) sorgte trotz oder gerade wegen des sparsamen Stagings für den einzigen richtigen Gänsehaut-Moment des Abends. Ungewöhnlich war das Solo „Zeit in einer Flasche“ aus &#8218;Rebecca&#8216; – interpretiert von Jan Ammann. Im Bühnenstück wird dieser Song von der weiblichen Protagonistin „Ich“ gesungen.</p>
<p class="Body">Herausragend spielten die drei Musiker auf, die alle Songs in voller Klangbreite live intonierten: am Flügel die konzerterprobte, brillante Marina Komissartchik, die Percussions bearbeitete Matthias Plewka und an der Gitarre war Thomas Spies in Aktion.</p>
<p class="Body">In den Balladen wurde deutlich, wie sehr die Stimmen von Scheiwiller und Klaws harmonieren („With you“ aus &#8218;Ghost&#8216;). Bedauerlich war, dass es beiden bei „Who wants to live forever“ an Druck fehlte und der Rocksong daher etwas deplatziert wirkte. Mit „Zurück zu Dir“ versöhnte Klaws jedoch für diesen Schnitzer&#8230;</p>
<p class="Body">Der bald 25-jährige „Starlight Express“ bekam mit fünf Songs ein überraschend großes Zeitfenster: Jan Ammann überzeugte mit „Pumpin Iron“ nicht nur stimmlich, sondern ließ auch ordentlich die Muskeln spielen. Eine ähnlich große Portion Selbstironie zeigte auch Alexander Klaws in den Duetten mit der ihn als Pearl anhimmelnden Nadja Scheiwiller. Ein wunderbar entstaubter Musical-Klassiker!</p>
<p class="Body">Deutlich wurde jedoch, dass das Haus im Park im Süden Hamburgs sehr begrenzte technische Möglichkeiten hat: Gerade bei den hohen Tönen gelang die Anlage an ihre Grenzen. Auch der übermäßige Hall, der über die Stimmen von Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller gelegt wurde, störte zusehends.</p>
<p class="Body">Im abschließenden Abschnitt mit Filmhits legte Jan Ammann noch einmal alles Gefühl in „Halt mich“ aus &#8218;Zabou&#8216;, Klaws überzeugte mit „Free like the wind“ aus &#8218;Held der Gladiatoren&#8216; und Nadja Scheiwiller  steuert ihren Teil mit „If I can&#8217;t have you“ aus &#8218;Saturday Night Fever&#8216; bei. Leider mangelte es ihr ein wenig an Energie, was jedoch von Alexander Klaws bei „Immortality“ von den Bee Gees wieder wett gemacht wurde.</p>
<p class="Body">Zwischendurch sorgten die drei Sänger für komische Momente, weil ganz offensichtlich nicht abgestimmt war, wer wann welchen Stuhl, Mikrofonständer usw. benötigt. Gerade dieses entspannte Geplänkel und die charmanten, improvisierten und von Nervosität getragenen Moderationen von Alexander Klaws sorgen für Nähe zwischen Künstlern und Publikum. Sicherlich könnte man den Moderationen einen professionellen Schliff geben, aber damit ginge viel Authentizität verloren. Denn diese natürliche Schüchternheit macht den Sänger Klaws sehr sympathisch.</p>
<p class="Body">Mit dem Song „Danke“ verabschiedete sich Alexander Klaws von einem sehr begeisterten Publikum und entließ es in den Hamburger Eisregen, nicht jedoch, ohne alle nach Tecklenburg einzuladen, wo er im Sommer 2013 als Ranger im „Schuh des Manitu“ sein, wie an diesem Abend gesehen, durchaus vorhandenes komisches Talent unter Beweis stellen wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Lichtburg, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>14. Dezember 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Sänger:</span> </strong>Alexander Klaws, Nadja Scheiwiller, Jan Ammann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Stephan Drewianka</span></div>
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