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	<title>Meryl Streep-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Meryl Streep-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Mamma Mia! Here we go again</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2018 20:32:27 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel ist geschehen seit der geplatzten Hochzeit von Sophie und Sky, die in der Hochzeit von Donna und Sam endete. Sophie und Sky möchten zu Ehren der verstorbenen Donna ein Hotel auf einer griechischen Insel eröffnen und stehen kurz vor dessen Eröffnung, als plötzlich Sky ein lukratives Jobangebot in New York bekommt, Sophie anhand von augenscheinlich einmaliger Morgenübelkeit ihre Schwangerschaft feststellt und ein Unwetter die perfekt geplante Eröffnungsfeier buchstäblich ins Wasser fallen lässt. Die Gäste bleiben aus, Rosie und Tanya versuchen die total verstörte Sophie zu trösten (wobei Rosie nur bei der Erwähnung von Donnas Namen selbst in Tränen ausbricht) und Sam kehrt mit dem „Hausmeister“ Señor Cienfuegos die Scherben zusammen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-2326 " src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/05-e1540153838596-400x281.jpg" alt="" width="374" height="263" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/05-e1540153838596-400x281.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/05-e1540153838596.jpg 596w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" />Doch das Schicksal meint es auch diesmal gut mit Familie Sheridan und so werden kurzerhand alle Inselbewohner zu einer Party eingeladen, bei der dann auch – leicht verspätet – Bill und Harry auftauchen, die zu Sophies unbändiger Freude auch noch Sky im Schlepptau haben. Dann taucht Oma Ruby auf und die Stimmung droht zu kippen&#8230;</p>
<p>Die Geschichte des Sequels ist ähnlich kurz und oberflächlich wie <a href="http://www.musicals-online.com/?p=1018">im ersten Teil</a>. Doch auch hier stört das nicht wirklich. Geht es doch um die liebevoll-schrulligen Charaktere, die einmal mehr zusammenkommen und in Erinnerungen schwelgen. Genau diese Erinnerungen sind es, die die Fortsetzung von „Mamma Mia!“ sehenswert machen. Es wird wie immer viel gesungen, getanzt und gelacht. Aber auch verletzte Gefühle spielen eine nicht unwesentliche Rolle – sei es nun Donna, die sich von Sam betrogen glaubt und ihn kurzerhand aus ihrem Leben wischt, oder Sophie, die sich in Erwartung ihres Babys noch enger mit ihrer Mutter verbunden fühlt. Auch die Tiefschläge von Donnas Mutter Ruby, die schon zu Jugendzeiten wenig für ihre Tochter übrighatte und sich lieber um die eigene Karriere kümmerte, verkraftet sie glaubhaft.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-2321 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/24-400x389.jpg" alt="" width="303" height="295" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/24-400x389.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/24-768x746.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/24.jpg 800w" sizes="(max-width: 303px) 100vw, 303px" />Im Mittelpunkt steht einmal mehr Donna, die das Bindeglied zwischen all diesen unterschiedlichen Menschen ist. Lily James spielt und singt die lebensfrohe, selbstbewusste junge Donna, die ihr Leben in vollen Zügen genießt, nichts anbrennen lässt und genau weiß, was sie will. Bis sie sich in Sam verliebt. Das ändert alles und sorgt am Ende dafür, dass aus Selbstbewusstsein trotzige Stärke wird. James wirkt wie das nette Mädchen von nebenan. Sie ist sehr sympathisch und wickelt spielend alle Männer um den kleinen Finger. Sie zeigt auch gesanglich eine beeindruckende emotionale Spannbreite – vom spaßigen „Waterloo“ bis hin zu „The Name of the Game“.</p>
<p>Amanda Seyfried stehen die paar Jahre mehr gut zu Gesicht. Sie wirkt reifer und man glaubt ihr die willensstarke und doch unendlich romantische Sophie deutlich eher als im ersten Teil. Im Zusammenspiel mit Dominic Cooper lässt sie tiefe Gefühle zu („One of us“) und zeigt auch ihrem Drittelvater Sam (erneut gespielt von Pierce Brosnan) die Stirn.</p>
<p>Ein Geheimnis des Erfolges dieser Fortsetzung ist sicherlich, dass die komplette Besetzung des ersten Teils wieder engagiert wurde. So gibt Colin Firth einmal mehr den einerseits toughen Anwalt, der sich so sehr nach Ruhe und Liebe sehnt und sich dabei manchmal ziemlich töffelig anstellt. Stellan Skarsgard bleibt der scheinbar unzähmbare Freiheitskämpfer, der sogar einen Ehrenpreis durch seinen ihm so gar nicht ähnlichen Bruder im Empfang nehmen lässt, nur um wieder auf die griechische Insel zu kommen, mit der er so viele schöne Erinnerungen verbindet.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2325 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/07-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/07-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/07-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/07.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Gute Sänger werden die drei Drittelväter auch im zweiten Teil nicht, aber man merkt ihnen die Spielfreude an. Für das Singen (und die jugendliche Optik) sind dann eher ihre drei jungen Alter Egos zuständig: Jeremy Irvine, Josh Dylan und Hugh Skinner lassen sich als Sam, Bill und Harry von Donna gehörig den Kopf und das Herz verdrehen. Alle drei spielen mit viel Elan und man nimmt ihnen das Gefühlschaos, in das sie die Tage mit Donna stürzen, bedenkenlos ab.</p>
<p>Apropos Gefühlschaos, damit hat auch Julia Walters als Rosie zu kämpfen. Dachte man doch am Ende des ersten Films, dass sie und Bill „sich gefunden“ hätten, lernt man nun, dass Donna ihr den Mann zunächst ausgespannt hat und Rosie viele Jahrzehnte warten musste, um ihren Traummann anlässlich Sophies Hochzeit wiederzusehen. Doch offenbar war Bills Freiheitsliebe stärker und die Wege der beiden haben sich wieder getrennt. Mit „Angel Eyes“ erzählt Rosie – mit akustisch tatkräftiger Unterstützung von Tanya (Christine Baranski) von ihrem Herzschmerz.</p>
<p>Entsprechend abweisend tritt sie Bill dann auch gegenüber. Erst als klar wird, dass auch er über den Verlust von Donna noch lange nicht hinweg ist und sofort in Tränen ausbricht, wenn er ihren Namen auch nur denkt, finden die beiden wieder zueinander. Diesmal hoffentlich für immer&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2322 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/23-e1540153868683-375x400.jpg" alt="" width="251" height="268" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/23-e1540153868683-375x400.jpg 375w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/23-e1540153868683.jpg 446w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" />Baranski und Walters ergänzen sich auch diesmal perfekt. Dieses ungleiche Paar macht mit seiner direkten Art, mehr oder weniger ernstzunehmenden Ratschlägen und nicht immer lupenreinem Gesang so viel Spaß, dass man sich hier schon fast ein Spin-Off wünscht. Ein Kurzfilm über Tanyas diverse Ehen und Rosies vermeintlich tollpatschige, zum Scheitern verurteilte Überlebensversuche im Haifischbecken „Beziehung“ – ich denke, hier gäbe es großes Potential für ein erfolgreiches Lachmuskeltraining.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2320 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/26-400x336.jpg" alt="" width="261" height="219" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/26-400x336.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/26-768x645.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/26.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></p>
<p>Neu hinzugekommen sind für „Mamma Mia! Here we go again“ Cher und Andy Garcia. Letzterer als Fernando Cienfuegos, ein langjähriger Familienfreund (der bisher leider nie in Erscheinung getreten ist), dem in jungen Jahren das Herz gebrochen wurde und der Sophie als guter Geist und väterlicher Freund zur Seite steht. Und Cher? Cher ist einfach Cher&#8230; Sie hat als „Oma“ Ruby einen grandiosen Auftritt auf Sophies Party und siehe da – sie und Fernando sind mehr als nur „alte Bekannte“. Auch hier schließt sich also ein Kreis. Chers spezielle Art ABBA-Songs zu intonieren polarisiert sicherlich, aber das gemeinsame „Fernando“ von ihr und Andy Garcia ist durchaus hörenswert und sehr charmant inszeniert.</p>
<p>Besonders schön ist für ihre Fans sicherlich, dass auch Meryl Streep mit „My Love, My Life“) einen Gast-Auftritt hat, bei dem sie der Taufe von Sophies und Skys Baby sozusagen als Geist bewohnt. Ich bleibe dabei, dass ich sie als Schauspielerin eindeutig mehr schätze und überzeugender finde als als Sängerin, denn die Gefühle, die sie mit ihrem Spiel treffsicher transportiert, vermag sie stimmlich leider nicht umzusetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2318 size-medium alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/30-e1540153924280-400x269.jpg" alt="" width="400" height="269" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/30-e1540153924280-400x269.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/10/30-e1540153924280.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Highlights dieses Films sind sicherlich die 18 ABBA-Hits, die vielleicht nicht jedem alle bis in die letzte Textzeile bekannt sind, die aber insbesondere in den Ensemblenummern wie „Dancing Queen“ und „Super Trouper“ richtig viel Spaß machen. Sing-Along-Vorstellungen von „Mamma Mia! Here we go again“ sind ein Spaß-Garant, wenn allein schon das Sitzenbleiben schwerfällt. Aber auch so gehen einige Zuschauer derart in dem Film und seiner Musik auf, dass sie – zum Leidwesen der anderen Kinobesucher &#8211; die Songs deutlich hörbar mitsingen.</p>
<p>„Mamma Mia! Here we go again“ ist das perfekte gute Laune Paket mit einer Riege an sehr guten Schauspielern und Sängern, denen es gelingt, die Zuschauer für zwei Stunden aus ihrem Alltag zu entführen. Mehr kann man sich als Filmemacher doch kaum wünschen, oder?</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Ol Parker</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Christine Baranski, Pierce Brosnan, Colin Firth, Amanda Seyfried, Stellan Skarsgard, Meryl Streep, Julie Walters, Andy Garcia, Cher</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> ABBA</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures International</span></div>
</div>
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		<title>Mamma Mia!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mamma-mia/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 16:34:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine künstlerisch wenig wertvolle Gelddruckmaschine Natürlich ist es legitim auf den Erfolgszug des Bühnenmusicals „Mamma Mia!“ aufzuspringen und zu versuchen, daraus eine Leinwandparty zu machen. Als im vergangenen Sommer die Besetzung für „Mamma Mia!“ – Der Film bekanntgegeben wurde, schluckte man an der ein oder anderen Stelle schon, war aber dennoch neugierig, wie sich die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mamma-mia/">Mamma Mia!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine künstlerisch wenig wertvolle Gelddruckmaschine</h3>
<p>Natürlich ist es legitim auf den Erfolgszug des Bühnenmusicals „Mamma Mia!“ aufzuspringen und zu versuchen, daraus eine Leinwandparty zu machen. Als im vergangenen Sommer die Besetzung für „Mamma Mia!“ – Der Film bekanntgegeben wurde, schluckte man an der ein oder anderen Stelle schon, war aber dennoch neugierig, wie sich die Partystimmung auf Celluloid bannen lassen würde.</p>
<div>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mamma_Mia_2008_files/shapeimage_3.png" alt=""></div>
<p>Die griechische Insel, die als Hauptspielstätte gewählt wurde, versprüht dann auch wirklich jede Menge Urlaubsfeeling. Auch die Kostüme sind passend gewählt und halten wenig Überraschendes bereit. Nicht nur an diesen „Äußerlichkeiten“ merkt man von Beginn an, dass die Verant-wortlichen der Bühnenshow auch maßgeblich an der Entstehung des Films beteiligt waren. Gleiches gilt auch für die Choreographien, die 1:1 von der Bühne ans Filmset übertragen wurden.<br />
Auch die Songs von ABBA, die zum Glück in der Originalversion, d. h. in englisch, belassen wurden, verfehlen ihre Wirkung nicht. Gestrichene Songs wie „Knowing Me, Knowing You“ und der neu hinzugefügte Titel fallen da schon mehr ins Gewicht. Warum lässt man die Szene, in der Sam Sophie von seiner Vergangenheit erzählt und die beiden eine Bindung zueinander aufbauen, so wirkungslos verpuffen? Und musste man am Schluss unbedingt noch einen gemeinsamen Titel für Donna und Sam „hineinquetschen“? Die Bühnenfassung kommt auch prima aus. Ein weiterer Vorteil des Musicals im Theater ist das fulminante Finale, das im Kino als zusammenhanglos hinzugesetzter Abspann funktionieren muss, es aber leider nicht schafft, die Tanzlaune zu verbreiten, mit der man üblicherweise aus einer Vorstellung von „Mamma Mia!“ herauskommt.</p></div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mamma_Mia_2008_files/shapeimage_5.png" alt=""></div>
<p>Das größte Manko an dieser filmischen Umsetzung eines Musicals sind jedoch Regie und Besetzung; letztere zumindest in Teilen. Phyllida Lloyd hat den Film streckenweise so inszeniert wie eine Bühnenshow. Das Ergebnis sind Akteure, die Mimik wie Gestik deutlich übertreiben – „over-acting“ nennt man das im englischsprachigen Raum. Diese überzogene Darstellung kommt dem Stück nur wenig zugute und trägt dazu bei, dass man die ohnehin schon recht flache Handlung überhaupt nicht mehr ernst nimmt.</p></div>
<div class="style_2">
An der Besetzung scheiden sich wie so oft die Geister. Amanda Seyfried und Dominic Cooper als Sophie und Sky agieren rollendeckend: Seyfried ist die erwartete süße Blondine mit sympathischem Dickschädel und Cooper als Sky der übliche Schönling, der sich aber ansonsten nicht aus dem Ensemble hervorhebt. Während Seyfried ihrer Rolle mehr Facetten verleihen kann, was u. a. auf daran liegt, dass sie trotz des offensichtlich bei ihrem Anblick ausgelösten Kindchenschemas weniger das kleine Mädchen ist als eher eine junge selbstbewusste Frau, bleibt Cooper an ihrer Seite sehr blass. Gesanglich überzeugen Seyfried und Cooper ebenfalls.</div>
<div class="style_2">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_292">
<div class="style_2">Julie Walters und Christine Baranski geben als schräge Tanten Rosie und Tanya ein Traumpaar ab, wobei Baranski gern noch etwas divenhafter hätte sein können. Aber das was an der einen Seite fehlt, macht Julie Walters spielend mit ihrem trockenen Humor wieder wett. Jede Szene dieser beiden ist eine Freude.<br />
Kommen wir zu den Männern: Pierce Brosnan, Stellan Skarsgard und Colin Firth geben als Sam, Bill und Harry eine gute Figur ab. Gesanglich kann sich keiner wirklich mit Ruhm bekleckern, weshalb auch viele Songs so arrangiert wurden, dass sich keiner wirklich mit einem Solo beweisen muss. Im Fall von Brosnan wurde die anspruchsvolle Nummer „Knowing Me, Knowing You“ gleich komplett gestrichen.</div>
<div class="style_2">
Schauspielerisch kann man an den Herren nichts aussetzen; sie sind allesamt Profis in ihrem Fach und beherrschen die verschiedenen Emotionen perfekt.<br />
Man wundert sich jedoch, dass alle „erwachsenen“ Darsteller, und hiermit sind nicht nur die drei potentiellen Väter gemeint, mit Mitte 50 doch schon reichlich alt sind. Führt man sich die Geschichte vor Augen, in der Donna als Teenager schwanger und von ihrem Elternhaus verstoßen wurde und nun 20 Jahre später die Hochzeit ihrer eigenen Tochter vorbereitet, kommt man schnell darauf, dass die älteren Protagonisten in den 40ern sein müssten. Doch die engagierten Darsteller überschreiten dieses Alter deutlich.</div>
<div class="style_2">&nbsp;</div>
<div class="style_2">Während es bei den Männern – wie so oft – nicht sehr ins Gewicht fällt, und auch Walters und Baranksi mit ihrer Spielfreude über ihr hinwegtäuschen können, gelingt dies Meryl Streep als Donna leider nicht.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mamma_Mia_2008_files/shapeimage_2.png" alt="" width="403" height="248"></div>
</div>
<div class="style_2">&nbsp;</div>
<div class="style_2">Sie ist mit 59 Jahren die älteste der sechs „Erwachsenen“ und bedauerlicherweise lässt sich über die 15-20 Jahre Altersunterschied zum Rollenalter auch nicht mit noch soviel Schminke hinwegtäuschen. Es ist mehr als klar, das Streep eher die Oma von Seyfried (23 Jahre) sein könnte als ihre jung gebliebene, dynamische Mutter.</div>
<div class="style_2">&nbsp;</div>
<div class="style_2">Diese optische Ungereimtheit wäre zu verzeihen, würde Streep durch Schauspiel oder Gesang punkten können. Doch in beiden Sparten muss man große Abstriche machen. Die übertriebene Darstellung diverser Szenen ist bei ihr besonders häufig zu bemerken. Sie wirkt in den allermeisten Sequenzen wie eine verbitterte, zynische ältere Frau, die mit dem Leben absolut unzufrieden ist. Selbstredend spielt hier die Regie eine große Rolle, weshalb man Streep hier nicht die Alleinverantwortung geben mag. Aber sich die gesanglich anspruchsvolle Rolle der Donna ohne fundierte Gesangs-kenntnisse anzueignen, ist eine große Herausforderung. Leider misslingt dies beinahe vollständig. Showstopper wie „The Winner Takes It All“ verlieren durch die der stimmlichen Leistung von Meryl Streep angepassten Arrangements ans Intensität. Das ist unendlich schade, denn üblicherweise wird „Mamma Mia!“ von Donnas Soli erst zu dem gemacht, was es ist: Die Geschichte einer starken Frau.</div>
<div class="style_2">&nbsp;</div>
<div class="style_2">Doch so, wie es für die Kinoleinwand umgesetzt wurde, kann man den Kreativen zwar gratulieren, weil sie den gewünschten Kassenerfolg erzielt haben, aber künstlerisch ist „Mamma Mia!“ – Der Film leider kein besonders weiter Wurf.</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_570">
<div class="style_2">&nbsp;</div>
<div class="style_2" style="text-align: right;">Michaela Flint</div>
<div class="style_2" style="text-align: right;"><em>veröffentlicht in blickpunkt musical </em><br />
<em>Ausgabe 05/08, September-Oktober 2008</em></div>
<div class="style_2" style="text-align: left;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Phyllida Lloyd</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Christine Baranski, Pierce Brosnan, Colin Firth, Amanda Seyfried, Stellan Skarsgard, Meryl Streep, Julie Walters</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> ABBA</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Verleih / Fotos: </span></strong>Universal Pictures International</span></div>
</div>
</div>
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