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	<title>Mel Brooks-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Auch Stadttheater können Broadway-Feeling vermitteln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 15:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Lembcke]]></category>
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		<category><![CDATA[Mecklenburgisches Staatstheater]]></category>
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<p class="Body">„Frühling für Hitler“ &#8211; das wohl schlechteste Musical aller Zeiten sollte Max Bialystock und Leo Bloom auf zugegebenermaßen leicht illegalem Weg zu Reichtum verhelfen. Doch die skurrile Show über einen tanzenden Hitler, hüftschwingende SS-Soldaten, mit klischeetriefenden Texten und banalsten Choreographien wird zum Erfolg! Kritiker und Publikum lieben die Show gleichermaßen, Max Bialystock wird eingebuchtet und Leo Bloom flüchtet mit seiner Ulla nach Rio.</p>
<p class="Body">Dass eine solch ungewöhnliche Idee zu einer Bühnenshow nur einem ausgemachten Querdenker wie Mel Brooks entstammen kann, ist klar. Und doch hätte ihn mit der Adaption seines Films dasselbe Schicksal ereilen können wie Max Bialystock vor „Frühling für Hitler“. Doch sechs erfolgreiche Jahre am Broadway, vier Jahre im West End und unzählige Auszeichnungen machten „The Producers“ zu einem der erfolgreichsten Stücke der letzten Jahre.</p>
<p class="Body">Die kurzen Spielzeiten in Wien und Berlin (2008 und 2009) reichten bei weitem nicht an den Erfolg der internationalen Vorgänger-Produktionen heran.</p>
<p class="Body">Nun hat sich also das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin die Aufführungsrechte sichern können. Sicherlich nicht das einfachste Pflaster für ein Stück, in dem vermeintlich die deutsche Geschichte verhohnepipelt wird. Und doch kann man den Entscheidern und Kreativen nur zur ihrer mehr als gelungenen Inszenierung gratulieren. „The Producers“ in Schwerin lässt es an nichts vermissen und braucht sich hinter den großen Produktionen in Wien und London nicht verstecken. Ein Hauch von Broadway im Nord-Osten unserer Republik &#8211; wie das geht, kann man sich jetzt in Schwerin anschauen!</p>
<p class="Body">Optisch schöpft die Inszenierung von Peter Dehler (Regie) aus dem Vollen, Ulv Jakobsen schafft mit seinen Kulissen zu jeder Szene den richtigen Rahmen, spart nicht mit Klischees (mein Favorit: die rosa Plüschtreppe in Roger DeBris Appartement) und die Kostüme von Susanne Richter unterstützen diesen rundum gelungenen Eindruck. Sogar der Chor trat in eigens entworfenen Kleidern auf. Hier wurde offenbar nicht am falschen Ende gespart, wie es leider recht oft in vielen Stadttheatern der Fall ist.</p>
<p class="Body">Die Hauptdarsteller spielen also vor eindrucksvollen Kulissen und werden von einem nicht minder beindruckenden Orchester begleitet. Unter der Leitung von Martin Schelhaas gelangen die schmissigen, typisch amerikanischen Broadwayklänge aus der Feder von Mel Brooks direkt ins Ohr. Das Publikum wippt mit den Füßen und klatscht begeistert mit, wenn das mehr als 30-köpfige Orchester loslegt.</p>
<p class="Body">Dirk Audehm gibt einen sehr charismatischen Max Bialystock. Er überzeugt durch komödiantisches Talent, zeigt Stärken in Gesang und Tanz und lässt seinen Kollegen ausreichend Raum zur Entfaltung. Als Leopold Bloom steht Christoph Bornmüller seinen Mann. Er ist gleichermaßen bedauernswert als auch idealistisch, seine Tolpatschigkeit ist herzerwärmend und seine Anbandelei mit Ulla schreiend komisch. Als schwedisches Multitalent Ulla steht Sonja Isemer auf der Bühne. Sie überzieht den Charakter der dummen, schwedischen Blondine perfekt und fügt durch ein sehr ausgeprägtes Minenspiel noch das gewisse Etwas hinzu.</p>
<p class="Body">Andreas Lembcke fällt die Rolle des exzentrischen, in der Vergangenheit verhafteten Autoren Franz Liebkind zu. Dieser Charakter ist sicherlich einer der schwierigsten in „The Producers“, muss doch eine Gratwanderung zwischen der Propagierung nationalsozialistischen Gedankenguts und psychischer Entrücktheit gelingen. In Schwerin wurde diese Rolle leider etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen. Lembckes Grimassen schießen deutlich über das Ziel hinaus und so kann man die Figur nicht einordnen, Liebkind als „Alpin Rambo“ weder Ernst nehmen noch über ihn lachen. Dennoch ist „Grüß di Gott, pitsch patsch“ eine der lustigsten Szenen des Abends, was nicht zuletzt auch an der perfekt umgesetzten Choreographie (Rüdiger Daas) liegt.</p>
<p class="Body">Roger DeBris „Lebensabschnittsassistentin“ Carmen Ghia wird von Klaus Bieligk wunderbar einfühlsam gespielt. Er bedient die Klischees der so genannten „weiblichen Seite“, ist mal extrem beleidigt, mal der Retter in der Not. Özgür Platte ist als zickiger, überkandidelter Regisseur und notgedrungener Titelheld von „Frühling für Hitler“ sehr überzeugend. Sein Roger DeBris gewinnt viele Sympathien, nicht zuletzt auch wegen seines einzigartigen Teams, das in „Mach es warm“ die volle Ladung Klischees und Vorurteile über Homosexuelle jeglicher Couleur über dem Publikum ausschüttet.</p>
<p class="Body">„The Producers“ lebt vom schönen Schein des Broadway. Dies muss sich natürlich auch in den Choreographien widerspiegeln. Ähnlich wie Peter Dehler in der Personenregie hat sich Rüdiger Daas in den Choreographien weitestgehend an der Originalinszenierung orientiert. So bekommt das Publikum 14 mit ihren Gehhilfen steppende Großmütterchen zu sehen, erfreut sich an Beine schwingenden Wehrmachtssoldatinnen in Hotpants und schüttet sich vor Lachen aus als die Bier-, Brezel- und Weißwurst-Tänzerinnen die Showtreppe hinunter balancieren. Ein Highlight bildet sicherlich das getanzte Hakenkreuz, das den Zuschauern durch einen gekippten Spiegel auch bis in die letzte Reihe deutlich gezeigt wird.</p>
<p class="Body">Ja, es ist befremdlich über diese abstruse Show so herzhaft zu lachen wie sie es verdient. Aber wenn man sich vor Augen führt, dass es letztlich um zwei jüdische Produzenten geht, die um jeden Preis einen Misserfolg am Broadway erzielen wollen und dafür ausgerechnet eine Hitler-Persiflage wählen, bekommt man eine andere Sichtweise. Dann fällt es auch nicht mehr schwer über Franz Liebkinds weiße Friedenstaube namens Adolf zu lachen, die unter ihrem rechten Flüge eine Mini-Hakenkreuzfahne versteckt hat.</p>
<p class="Body">Es wurde Zeit, dass „The Producers“ wieder auf einer deutschen Bühne gezeigt wird. Mit viel Liebe zum Detail, prächtig ausgestatteten Szenen und Darstellern, die ihr Handwerkszeug gekonnt einsetzen, beweist das Mecklenburgische Staatstheater, dass „Think Big“ nicht nur den Produzenten von Ensuite-Musicals vorbehalten sein muss.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>25. Oktober 2013</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Dirk Audehm, Christoph Bornmüller, Sonja Isemer, Andreas Lembcke, Klaus Bieligk, Özgür Platte</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Mel Brooks / Peter Dehler<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Silke Winkler<br />
</span></div>
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		<title>The Producers</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/the-producers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2005 13:28:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Applegate]]></category>
		<category><![CDATA[John Gordon Sinclair]]></category>
		<category><![CDATA[Leigh Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Colicos]]></category>
		<category><![CDATA[Theatre Royal Drury Lane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle reden darüber, aber kaum jemand in Deutschland hat es bisher gesehen: Mel Brooks’ Musical „The Producers“. Seit 9. November 2004 läuft die außergewöhnliche Musical-Revue im altehrwürdigen Theatre Royal Drury Lane. Inhaltlich geht es um den erfolglosen Broadway-Produzenten Max Bialystock, der seinen Buchhalter Leo Bloom dazu anstiftet, sich mit den Investitionen von wohlmeinenden Gönnern ins ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Alle reden darüber, aber kaum jemand in Deutschland hat es bisher gesehen: Mel Brooks’ Musical „The Producers“. Seit 9. November 2004 läuft die außergewöhnliche Musical-Revue im altehrwürdigen Theatre Royal Drury Lane.</p>
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<div class="style_2">
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/The_Producers_files/shapeimage_3.png" alt="" width="304" height="392" /></div>
<p class="Body">Inhaltlich geht es um den erfolglosen Broadway-Produzenten Max Bialystock, der seinen Buchhalter Leo Bloom dazu anstiftet, sich mit den Investitionen von wohlmeinenden Gönnern ins Ausland abzusetzen. Damit ihr Plan gelingt und die geplante Show auch ganz sicher ein Flop wird, brauchen die beiden das schlechteste je geschriebene Musical, den unfähigsten Regisseur und die unbegabtesten Darsteller. Mit Franz Liebkind finden Sie den vermeintlich untalentiertesten Musicalautor, als Regisseur wird die alternde Transe Roger DeBris verpflichtet. Bei den Darstellern hilft der Zufall in Form der schönen schwedischen Ulla mit, die die beiden Produzenten mit ihren offensichtlichen Talenten direkt überzeugt.</p>
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<div>Das Stück von Franz Liebkind heißt „Springtime for Hitler“ und stellt die Figur des Führers in steppende SS-Schönheiten. Schon nach dem Hören des Titels sind sich die beiden Produzenten ihrer Sache sicher. Als dann auch noch kurz vor der Premiere der Hitler-Darsteller ausfällt und Roger DeBris einspringen muss, frohlocken die beiden. Doch es geschieht das Unerwartete: Kritiker und Zuschauer lieben das Stück, der Schwindel fliegt auf. Während Leo Bloom rechtzeitig mit Ulla ins Ausland flüchtet, wird Max Bialystock im berüchtigten Sing Sing Gefängnis eingebuchtet. Doch Leo wäre nicht der zuverlässige, schüchterne und naive Buchhalter, wenn ihn sein schlechtes Gewissen nicht wieder zurück nach New York führen würde. Und so stellt er sich. Zusammen mit seinem ehemaligen Kompagnon bringt er das Stück „Prisoners of Love“ ins Shubert Theatre am Broadway. Beide landen einen Riesenerfolg und es folgt das obligatorische Happy End à la Hollywood.</div>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Schon im ersten halben Jahr wechselten die Hauptdarsteller rege. Nathan Lane, der original Max Bialystock vom Broadway, blieb nur zwei Monate und dreht seit Anfang 2005 die Verfilmung von „The Producers“. Brad Oscar, der ebenfalls über Erfahrung als Max Bialystock aus mehreren hundert Vorstellungen in den USA verfügt, sprang als Ersatz ein, dicht gefolgt von Fred Applegate, der die Hauptrolle seit April verkörpert.</p>
<p class="Body">Lee Evans spielte die Rolle des schüchternen Buchhalters ebenfalls nur ein knappes halbes Jahr und wurde im April von John Gordon Sinclair abgelöst.</p>
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<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/The_Producers_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Normalerweise sind häufige Darstellerwechsel, gerade am West End, ein untrügliches Signal für Shows, die nicht erfolgreich sind. Dies gilt jedoch nicht für Mel Brooks’ komödiantisch-musikalisches Meisterwerk. Auch nach mehr als sechs Monaten ist das Theater bis auf den letzten Platz gefüllt.</p>
<p class="Body">Was genau ist es, das den Reiz an diesem Musical ausmacht und in London und den USA das Publikum scharenweise in die Theater lockt?</p>
<p class="Body">Neben der Aufbereitung im Stil einer großen Musikrevue, die an allen Ecken klotzt und der Inbegriff für Broadway-Theater ist, scheint die skurrile Vorstellung eine Musical-Comedy über den schlimmsten Diktator des 20. Jahrhunderts</p>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">zu sehen, mehr als anziehend. Auch der Name Mel Brooks, der mit seinen Filmen schon Millionen Zuschauer bestens unterhalten hat und bei „The Producers“ für Buch und Musik verantwortlich zeichnet, ist ein weiterer Grund, sich diese Show anzusehen. Die Übertragung des Films von 1968 (mit Gene Wilder als Bloom und Zero Mostel als Max Bialystock) in ein Bühnenmusical stellt für viele eine spannende Herausforderung dar, die sie sich nicht entgehen lassen wollen.</p>
<p class="Body">Wohl kaum jemand kann vollkommen unbefangen an diese Revue herangehen. Gerade deshalb ist es äußerst amüsant mitzuerleben, wie steppende Großmütter, eine stets um alles bemühte Klischee-Schwedin, ein schüchtern-vertrottelter Buchhalter, ein schlitzohriger Broadway-Produzent und schlussendlich ein überkarikiert tuntiger Adolf Hitler beim Publikum ankommen: Von anfänglichem Erstaunen bis zu spontanem Jubel und Gelächter sieht man um sich herum alle Spielformen der Mimik.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/The_Producers_files/shapeimage_2.png" alt="" width="395" height="243" /></div>
<p class="Body">Spätestens wenn das Kreativteam von „Springtime for Hitler“ bestehend aus dem hyper-sensiblen Assistenten Carmen Ghia und einer Truppe, deren Ähnlichkeit mit den Village People nicht von Ungefähr kommt, vorgestellt wird, tobt der Saal. „Keep it gay“ ist einer der großen Showstopper dieses Abends.</p>
<p class="Body">Herausragende Szenen sind u. a. das von Ulla (Leigh Zimmermann) renovierte Büro der beiden Produzenten. Dass sie dabei nicht nur die Wände weiß gemalt hat, sondern jeden Millimeter inkl. Telefon, Aktenkoffer, Mantel und Hut unterstreicht ihren charmanten Übereifer. Das Little Old Lady Land“ kurz vor dem Ende des ersten Akts ist einmalig und urkomisch: Da treten 20-25 Großmütterchen auf und hoffen, durch ihre Spende von Max Bialystock etwas Zuneigung zu bekommen. In ihrem Wahn steigern sie sich in eine eigene Welt, in der sie mit ihren Gehhilfen einen Stepptanz hinlegen, der seinesgleichen sucht.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die Szenen mit Franz Liebkind (Nicolas Colicos) im Mittelpunkt sind schräg und sehr originell inszeniert. Der Komponist und passionierte Tauben-züchter lässt Max und Leo den „Guten Tag Hop Clop“ tanzen, um ihre Eignung als Produzenten seines Werks zu bestätigen. Wenn er während der Proben den Darstellern vorführt, wie sie singen müssen („Haben Sie gehört das deutsche Band?“), überzeugt seine Ernsthaftigkeit jeden Zuschauer von seinem Spleen.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/The_Producers_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Fred Applegate hat seine stärkste Szene im zweiten Akt, wenn er in seiner Zelle in Sing Sing sein Leid klagt und an allem und jedem zweifelt. Dieser gesungene Monolog ist an Intensität kaum zu überbieten. Plötzlich bekommt man Mitleid mit dem hinterhältigen Broadway-Produzenten, der kurz zuvor noch alte Damen um ihr Erspartes geprellt hat.</p>
<p class="Body">Die Vorbehalte mancher deutscher Produzenten kann man kaum nachvollziehen. Weder der tuntige Hitler noch die „notgeilen“ alten Ladies wirken so authentisch, dass man sie ernst nehmen könnte. Lediglich die Rolle des Franz Liebkind ist phasenweise etwas grenzwertig. Wenn er den Darstellern der SS-Männer und -Frauen den Hitlergruß beibringt, bleibt dem einen oder anderen Zuschauer schon das Lachen im Hals stecken. Doch wenn man diesen Mann als das sieht, was er darstellen soll: nämlich als paranoiden vergangenheitsfixierten Spinner mit mittelmäßigem Komponiertalent – dann gehören die genannten Szenen einfach dazu und runden das Bild dieses Charakters perfekt ab. Man kann nur hoffen, dass ein Theaterintendant oder Musicalbetreiber den Mut findet und dieses Stück auf eine deutsche Bühne bringt. Der Spaß ist das Risiko alle Mal wert.</p>
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<p class="Body">„The Producers“ bietet von der ersten bis zur letzten Minute erstklassige Unterhaltung. Keine Szene ist wie die andere, herrlich schräge und überzogene Figuren sorgen für einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend. Klassisch angehauchte Revue-Melodien und –Choreographien, farbenfrohe Kostüme und ein originelles Bühnenbild ergeben einen gelungenen Theaterabend.</p>
<p class="Body">Dass in London mit Fred Applegate (Max Bialystock), John Gordon Sinclair (Leo Bloom), Ulla (Leigh Zimmerman), Conleth Hill (Roger DeBris) und James Dreyfuss (Carmen Ghia) eine erstklassige Cast auf der Bühne steht, zollt dem hohen Anspruch Rechnung, mit dem Mel Brooks and die Umsetzung seines Musicals herangegangen ist.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
<div class="style_2" style="text-align: left;">
<div><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theatre Royal Drury Lane, London<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">13. Mai 2005</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Fred Applegate, John Gordon Sinclair, Nicolas Colicos, Leigh Zimmermann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Mel Brooks<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Tristram Kenton</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/the-producers/">The Producers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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