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	<title>Marcel Kaiser-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Marcel Kaiser-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Die Energie dieses Ensembles ist ansteckend!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 12:28:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Catherin Joos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast schon majestätisch thront die alte Clingenburg auf ihrem Weinberg am romantisch verschlungenen Main. Schon seit 1994 bildet sie die perfekte Kulisse für Open Air Theater. Auch Musicals haben dort seit vielen Sommern ihren festen Platz. In diesem Jahr wollte ein Anwohnerpaar dem Verein, der die Festspiele veranstaltet, die lautstarke Beschallung untersagen. Musik und Musical ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast schon majestätisch thront die alte Clingenburg auf ihrem Weinberg am romantisch verschlungenen Main. Schon seit 1994 bildet sie die perfekte Kulisse für Open Air Theater. Auch Musicals haben dort seit vielen Sommern ihren festen Platz. In diesem Jahr wollte ein Anwohnerpaar dem Verein, der die Festspiele veranstaltet, die lautstarke Beschallung untersagen. Musik und Musical sind eben doch Geschmackssache. Doch anstatt klein beizugeben, einigte man sich: Die Stücke beginnen eine halbe Stunde früher, die Dezibelzahl wurde heruntergeregelt und um Schlag 22 Uhr verklingt der letzte Ton in der Burgruine. Damit ist an dieser Front erst einmal Ruhe eingekehrt, doch für die Kreativen bedeutet dies große Umstellungen: „Hair“ wird ohne Pause durchgespielt, d. h. Peter Rein, der Regisseur, und sein Ensemble mussten einige Passagen anpassen – nicht nur akustisch, sondern auch inhaltlich, damit die fehlende dramaturgische Pause nicht so arg ins Gewicht fällt.</p>
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<p>Regieseitig gibt es einige fragwürdige Entscheidungen, bspw. warum zu „Sodomy“, einem Song der ganz deutlich die Masturbation thematisiert, eine Massenorgie stattfindet, die dann wenig später während eines kollektiven LSD-Trips des Tribes in paarweisem Gruppensex endet. „Electric Blues“ und „Hare Krishna“ passen inszenatorisch so gar nicht zum Gesamtbild und auch die durchaus lustige Badeszene im Burgeigenen Brunnen gerät deutlich zu lang.</p>
<p>Besonders gelungen ist die Geburtstagsparty von Sheila, die Berger und sein Tribe mit allen Mitteln der Kunst aufmischen. Beklemmend gut sind auch die Szenen von Claude beim Militär sowie Bergers unfreiwillige Einberufung. Immer wieder urkomisch sind die Autofahrten, bei denen abwechselnd Berger, Sheila oder Steve die Pkw-Geräusche mittels Handmikro improvisieren. Steves gespielter Worpantrieb sorgt für viele Lacher im Publikum.</p>
<p>Überhaupt sind es die vielen kleinen Einzelaktionen, die diese Aufführung so charmant machen: Marcus Abdel-Messih überzeugt als überbesorgter Steve genauso wie als splitterfasernackter Woodrow Sheldon, der bei der Musterung augenzwinkernd seine rot lackierten Fußnägel preisgibt. Steves Schwester Sheila, die einerseits das brave Töchterchen sein will, sich aber andererseits stark von Berger animalischer Art angezogen fühlt, wird von Julia Hell mit großartiger Mimik und einem gehörigen Schuss Ironie gespielt.</p>
<p>Als charismatischer Anführer des Tribes erlebt das Publikum einen blendend aufgelegten Lars Schmidt, der sich mit seinen intensiven, teils exzentrischen Songinterpretationen für die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“ empfiehlt. Schmidt reißt nicht nur das Ensemble mit, sondern gewinnt auch das Publikum im Handumdrehen. Als schüchterner Claude, der seine ersten Erfahrungen mit Drogen und der freien Liebe sichtlich genießt, steht Marcel Kaiser auf der Bühne im Burghof. Er transportiert die verwirrenden Gefühle zwischen Pflichtbewusstsein und Genusssucht sehr gut und gibt einen starken Counterpart zu Berger ab.</p>
<p>David Krohn interpretiert Woof fast schon tuntig, als Diva und immer vorbereiteter Dealer, aber mit dem Herzen am rechten Fleck. Er überragt die meisten seiner Kollegen und hat nicht zuletzt auch deshalb eine auffällige Bühnenpräsenz. Schade ist, dass dieser Inszenierung der Soul ein wenig abgeht, was vor allem daran liegt, dass die Soulsängerinnen (Georgia Reh, Victoria Enste und Mariama Ebel) ihr Können &#8211; vielleicht auch wegen der gebremsten Tonanlage &#8211; nicht unter Beweis stellen können. Dafür entschädigt Catherin Joos als Jeannie mit ihrer glockenklaren Stimme in so manchen Song.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-263 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/clingenburg-festspiele-klingenberg-116_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647-400x225.jpg" alt="clingenburg-festspiele-klingenberg-116_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/clingenburg-festspiele-klingenberg-116_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/clingenburg-festspiele-klingenberg-116_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647-768x431.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/clingenburg-festspiele-klingenberg-116_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg 994w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Hair“ lebt auch von den Farben und dem Tanz. Ersteres wurde auf der Clingenburg von Christian Baumgärtel (Bühne) und Isa Mehnert (Kostüme) wunderbar umgesetzt: Große bunte Blumen sowie verstörend gemusterte und farblich herrlich im 70er Jahre Stil kombinierte Kostüme sorgen für ein perfektes optisches Bild. Die Choreographien von Ronny Bartsch wirken hingegen vielfach belanglos. Das große Ensemble ist so gut wie nie synchron und viele scheinen mit der Schrittfolge oder dem Tempo überfordert. Hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen.</p>
<p>Doch am Ende fällt auch dies kaum ins Gewicht, da die Darsteller genau zwei Stunden lang ein Gute-Laune-Feuerwerk abschießen, ohne jedoch die Botschaft des Stücks aus den Augen zu verlieren. Auch in heutigen Zeiten sind mahnende Worte gegen sinnlose Kriegseinsätze brandaktuell.</p>
<p>Man hätte das Stück sicherlich etwas frischer und straffer umsetzen können, denn „Hair“ hat einige Längen. Doch die Darsteller wurden gut gecastet und sie können ihre Charaktere sehr glaubhaft verkörpern. Die Energie des Ensembles ist so mitreißend, dass das Publikum lautstark nach einer Zugabe verlangt. Doch diese muss aus rechtlichen Gründen ausbleiben.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Open Air Bühne auf der Clingenburg, Klingenberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>4. Juli 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  David Krohn, Marcel Kaiser, Lars Schmidt, Catherin Joos</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  <span class="Bold">Galt MacDermot / Peter Rein<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Clingenburg Festspiele e.V.<br />
</span></div>
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		<title>Mitreißende Musik und eine bekannte Handlung allein genügen nicht immer</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mitreissende-musik-und-eine-bekannte-handlung-allein-genuegen-nicht-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2015 14:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Vilbel]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Goodman]]></category>
		<category><![CDATA[Burgtheater]]></category>
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		<category><![CDATA[Janice Rudelsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Waldmeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Al-Windawe]]></category>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Man ist sofort drin in der Handlung des 80er Jahre Klassiker „Flashdance“: die genauso robuste wie leichtfüßige Schweißerin Alex, ihr mit seinen Aufgaben sichtlich unzufriedener Boss Nick, die leichtgläubige Gloria und ihr gar nicht witziger Komikerfreund Jimmy. Die Handlung des Musicals wurde im Vergleich zum Film deutlich zusammengestrichen (Buch: Tom Hadley und Robert Cary). Man beschränkt sich auf die wesentlichen Charaktere und Hits, die Robbie Roth um weitere Songs ergänzt hat.</p>
<div id="body_layer">
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<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Schweißerin Alex, verdient sich nachts als Tänzerin in einem Club etwas Geld dazu, da es ihr großes Ziel ist, eine Ausbildung zur professionellen Tänzerin zu absolvieren. Ihr neuer Boss und späterer Freund Nick lässt seine Beziehungen spielen, damit sie in der renommierten Shipley Tanzakademie vortanzen darf. Dies gefällt der selbstbewussten Alex überhaupt nicht. Zu allem Überfluss stirbt auch noch Hannah, die ihr zeitlebens eine gute Freundin und strenge Ballettlehrerin gewesen war. Doch am Ende zeigt sie der Jury, was sie kann und wird mit Kusshand aufgenommen.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Parallel wird der Druck für ihre Freundin Gloria so stark, dass sie den Verlockungen des neuen Clubs unten an der Straße erliegt – egal wie schmierig dessen Betreiber C. C. auch sein mag. Sie träumt von einer großen Karriere als Showgirl, muss aber schnell feststellen, dass sie dort nur ein Animationsgirl ist. Nachdem ihr Freund Jimmy sie dann auch noch zugunsten seiner vermeintlich vielversprechenden Komiker-Karriere in New York verlässt, flüchtet sie sich in Drogen und Alkohol, bis Alex sie aus diesem Teufelskreis herauszieht.</p>
<p class="Body">Bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel wird das Stück von Christian H. Voss inszeniert, der bereits im fünften Jahr für diese Bühne tätig ist. Das 18-köpfige Ensemble besteht aus Musical-Vollprofis, die allesamt ihre Stärken und Schwächen haben.  Es ist keiner darunter, der in allen drei Sparten überzeugt – und bei einem Musical, in dem Tanzen im Mittelpunkt steht, sind alle drei Sparten gleichermaßen erforderlich.</p>
<p class="Body">Die neuen Songs von Roth werden in der deutschen Übersetzung von Anja Hauptmann vorgetragen, während die Welthits wie „Maniac“, „Manhunt“, „Gloria“ und „What a Feeling“ im englischen Original gesungen werden. Diese Mischung fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Erwartungsgemäß geht das Publikum bei den bekannteren Songs richtig mit, freut sich aber auch über das ein oder andere gut arrangierte Duett zwischen Nick und Alex.</p>
<p class="Body">Die Hauptdarsteller spielen alle gut und können überzeugen. Insbesondere Barbara Goodman gelingt eine herausragende Interpretation der Hannah: Mit viel Witz und Schlitzohrigkeit bringt sie Alex so weit, dass sie sich bei der Shipley Akademie bewirbt. Dass sie nicht einmal einen akzeptablen Sprechgesang über die Rampe bringt, ist zwar erschreckend. Doch irgendwie sieht man es ihr nach, da sie schauspielerisch einfach zu gut ist. Julia Waldmeyer gibt eine sehr sympathische Alex. Der Lockenkopf steht ihr sehr gut und sie weiß ihren Körper rollenkonform zu bewegen. Dass sie nicht an die weltbekannten Tanzszenen zu „What a feeling“ heranreicht, kann man ihr leicht verzeihen. Auch Jennifer Beals konnte diese Erwartungen 1983 nicht erfüllen. Als Stahlwerks-Boss Nick steht Tim Al-Windawe seinen Mann. Er harmoniert im Spiel gut mit Waldmeyer und hat es sichtlich nicht leicht, einen Stich bei der selbstbewussten jungen Frau zu machen, gesanglich hängt sie ihn jedoch ab. Die glücklose Gloria wird von Janice Rudelsberg verkörpert. Sie überzeugt schauspielerisch zu 100 %, es wird aber genauso klar, dass ihr Roths Kompositionen nicht liegen und sie auch Popnummern wie „ Maniac“ nicht souverän präsentieren kann. Der Möchtegern-Comedian Jimmy hat naturgemäß eine sehr dankbare Rolle und Marcel Kaiser füllt diese sehr gut aus. Auch gesanglich kann er als einer von Wenigen überzeugen.</p>
<p class="Body">Das Ensemble fällt vor allem dadurch auf, dass es sich nicht sonderlich geschmeidig bewegt und die Treffsicherheit von Tönen bei vielleicht 80 % liegt. Da wird einem so manches Mal recht mulmig.</p>
<p class="Body">Generell scheint auf den Gesang nicht allzuviel Wert gelegt worden zu sein, denn dass die Darsteller singen können, haben sie in anderen Produktionen deutschlandweit bereits bewiesen. Doch hier wirkt es manches Mal als würden dem Publikum diejenigen DSDS-Teilnehmer vorgeführt, die es keinesfalls in den Recall geschafft hätten („I love Rock’N’Roll“).</p>
<p class="Body">Auch choreographisch gibt es leider keine Highlights zu berichten. Till Nau hat sich bestimmt bemüht, seinen Kollegen die schwungvollen, mitreißenden Choreographien zu vermitteln. Doch schaut man genau hin, sind es nur zwei oder drei Darsteller, die diese auch perfekt umsetzen können.</p>
<p class="Body">Viel Potential wurde aber auch szenisch verschenkt. Ein exemplarisches Beispiel ist die bekannte „Wasserdusche“ zu „What a feeling“ – in Bad Vilbel fällt nur ein kleines Rinnsal auf Alex hinab und sofort schließt sich der Vorhang. Da waren viele Zuschauer zurecht enttäuscht.  Auch das finale Vortanzen irritiert: Der ganze Song wirkt langsamer und Waldmeyer scheint mit angezogener Handbremse zu tanzen, wo man volle Energie erwarten würde. Dennoch erkennt man Elemente aus der Originalchoreographie, die vom Publikum lautstark beklatscht werden.</p>
<p class="Body">Wenn man die diesjährige Inszenierung von „Singin’ in the Rain“ in Bad Vilbel gesehen hat, weiß man, dass dieselben Darsteller auch ganz anders können. Insofern kann man die Ursache für diese mäßige Umsetzung nur beim Kreativteam suchen. Schade, dass „Flashdance“ nicht überzeugen kann.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Burgtheater, Bad Vilbel</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>2. Juli 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Julia Waldmeyer, Tim Al-Windawe, Janice Rudelsberg, Barbara Goodman, Marcel Kaiser</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Robbie Roth / Christian H. Voss<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Burgfestspiele Bad Vilbel</span></div>
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