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	<title>Laura Michelle Kelly-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Laura Michelle Kelly-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Sweeney Todd</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 15:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blutig, blutiger, Sweeney Todd &#8211; der Splatter-Musical-Film von Tim Burton Bereits zum sechsten Mal arbeitet das Team Burton / Depp hier zusammen. Schon mit Filme wie „Edward mit den Scherenhänden“, „Sleepy Hollow“ oder „Charlie und die Schokoladenfabrik“ hat das Gespann sein Händchen für schräge Stoffe und nicht minder bizarre Charaktere hat. Mit Stephen Sondheims „Sweeney ...</p>
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<h3>Blutig, blutiger, Sweeney Todd &#8211; der Splatter-Musical-Film von Tim Burton</h3>
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<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Bereits zum sechsten Mal arbeitet das Team Burton / Depp hier zusammen. Schon mit Filme wie „Edward mit den Scherenhänden“, „Sleepy Hollow“ oder „Charlie und die Schokoladenfabrik“ hat das Gespann sein Händchen für schräge Stoffe und nicht minder bizarre Charaktere hat.</p>
<p class="Body">Mit Stephen Sondheims „Sweeney Todd“ bot sich ein Musical an, das thematisch auch nicht unbedingt als leichte Unterhaltung gilt. Die düstere Stimmung wird auf der Leinwand perfekt eingefangen, so richtig Tag wird es in Tim Burtons London nicht. Überall ist es grau-braun und schmutzig. Einzig die Klingen von Sweeney Todd alias Johnny Depp schillern als gäbe es kein Morgen. Ebenfalls auffallend farbenfroh ist das Kostüm von Sacha Baron Cohen als der als erster von Todd gemeuchelte Signor Adolfo Pirelli.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Sweeney_Todd_2007_files/shapeimage_1.png" alt=""></div>
<div class="style_3">Der Film ist mit seinen 116 Minuten im Vergleich zur Bühnenfassung erstaunlich kurz und kompakt, aber deshalb nicht weniger blutig. Nicht ohne Grund wurde das Leinwandmusical in Deutschland erst ab 16 Jahren freigegeben. Nichtsdestoweniger lohnt sich der Besuch des Kinos auf jeden Fall!</div>
<div class="text-content style_External_670_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Johnny Depp spielt den mordenden Barbier sehr verletzt und für seine Außenwelt schwer durchschaubar. Depp lässt den Zuschauer die Verletztheit beinahe körperlich spüren, die den von Richter Turpin in jungen Jahren so böswillig abgeschobenen Mann überhaupt zum Mörder macht. Schauspielerisch lässt er es an nichts vermissen. Gesanglich darf man sch schon fragen, ob die Gesangsstunden, die seine Kollegen eigens für diesen Film genommen haben, ihm nicht auch gut getan hätten. Nur allzu oft hört man schiefe Töne oder nicht ausgesungene Passagen von ihm. Das ist sehr bedauerlich, doch schadet es der Figur an sich weniger, denn zu einem Mann mit gebrochenem Herzen passt auch die emotionale Wankelmütigkeit in der Stimme.</p>
<p class="Body">Mrs. Lovett, deren Pie Shop durch Todds spezielle Füllungen zu einem der angesagtesten Lokale Londons wird, wird von Helena Bonham Carter einfühlsam und mit viel Herz gespielt. Dass sie im Grunde nur den Mann für sich gewinnen will und sich dann mit dem Kompromiss als „Arbeitskollegen“ zufrieden gibt, wird in einigen Szene mehr als deutlich. Dennoch wäre Sweeney Todd ohne die pfiffige Mrs. Lovett aufgeschmissen, vermietet sie ihm doch seine alte Wohnung und versorgt ihn als es ihn bei seiner Ankunft in London emotional fast zerreißt.</p>
</div>
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<div class="text-content style_External_264_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Jamie Campbell Bower spielt Anthony Hope, der sich Hals über Kopf in Todds Tochter Johanna (Jayne Wisener) verliebt und sich damit den fiesen Richter Turpin (Alan Rickman) zum Feind macht. Der hat, nach dem sich deren Mutter und ehemalige Frau von Todd selbst das Leben genommen hat, ganz andere Pläne mit seinem Mündel: Er möchte die bildhübsche junge Frau ehelichen. Dass Todds Frau und Johannas Mutter mit ihrem Selbstmordversuch nicht erfolgreich war, kommt zum Ende des Film heraus als Todd in den Gesichtszügen einer vom ihm ermordeten Bettlerin seine geliebte Frau wieder erkennt. Laura Michelle Kelly spielt die wenigen Szenen als glückliche junge Mutter und entstellte Bettlerin rollendeckend und verzückt durch ihre Erscheinung seither nicht mehr nur Bühnenproduzenten (zurzeit steht sie im „Lord of the Rings“ in London auf der Bühne).</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Sweeney_Todd_2007_files/shapeimage_3.png" alt=""></div>
<p class="Body">Alan Rickman ist der geborene Fiesling – das hat er in diversen Rollen eindrucksvoll bewiesen. Auch als Richter Turpin sammelt er keine Sympathiepunkte. Er gibt Todds Widersacher sehr eigensüchtig und rücksichtslos. So stellt man sich den Grund für den blutigsten Racheplan in einem Musical vor! Man kann sich vorstellen, dass Rickman sich auf dem Stuhl von Sweeney Todd / Johnny Depp und den messerscharfen Rasierklingen and seinem Hals nicht sonderlich wohl gefühlt hat, denn zwischen den Schauspielern brennt spürbar die Luft vor Hass.</p>
<p class="Body">Turpins Handlager Beadle Bamford wird von Timothy Spall gegeben, der an Widerlichkeit kaum zu überbieten ist. Eine selten unsympathische Erscheinung, deren schleimige Äußerungen vor Ekel für Gänsehautschauer sorgen.</p>
<p class="Body">Apropos Ekel, „Sweeney Tood“ ist als Musicalfilm schon fast im Splattergenre anzusiedeln. Wenn Todd wieder einem seiner Opfer die Kehle durchschneidet, spritzt das Blut nur so durch die Dachgeschosswohnung. Alles ist in Filmblut getränkt – das ist nichts für zart besaitete Zuschauer!</p>
<p class="Body">Gesanglich werden die Zuschauer vor allem durch Edward Sanders als Toby überzeugt. Der inzwischen knapp 15-jährige Engländer überzeugt durch glockenklaren Gesang und strahlt während des Showstoppers „Not while I’m around“ tiefe Liebe aus, die man bei einem Nachwuchsdarsteller so nicht erwartet. Auch wenn Toby in seinem jungen Leben schon viel erlebt hat und ein rechtes Schlitzohr ist, verleiht ihm Sanders eine verletzliche und kindlich-schützenswerte Seite.</p>
<p class="Body">Damit läuft er seinem nur fünf Jahre älteren Kollegen Jamie Campbell Bower spielend den Rang ab, auch wenn dieser durch seine zerbrechliche Optik (das Gesicht erinnert mehr als nur vage an Keira Knightley) und eine schöne Stimme seinen Charakter überzeugend mit Leben füllt.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Sweeney_Todd_2007_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246"></div>
<p class="Body">„Sweeney Todd“ gibt als Film eine Art Kurzfassung vom Bühnengeschehen. Kaum taucht ein Charakter auf, schon wird er schon ermordet. Das ist ein wirkliches Manko an dieser ansonsten sehr gut umgesetzten Musicaladaption. Das Geschehen entwickelt sich so schnell, dass man kaum zum Luftholen kommt, ganz zu schweigen davon, dass man sich mit den einzelnen Charakteren ausgiebiger befassen könnte.</p>
<p class="Body">Die Sondheim-Kompositionen eignen sich hervorragend für die Leinwand. Das fängt bei der nach typischer Burton-Manier optisch umgesetzten, rein instrumentalen, Ouvertüre an, geht über das flehende „Johanna“ weiter, versetzt einen bei „Pretty Women“ in Schwingung und endet bei der kitschigen Traumsequenz „By the Sea“ noch lange nicht.</p>
<p class="Body">Der Film ist düster und seine Charaktere alle auf ihre Art dämonisch. Wenn man sich darauf einlässt, kann man ein mit wenigen Mitteln (es gibt eigentlich nur eine Handvoll Schauplätze anhand derer Sweeney Todds Geschichte erzählt wird) sehr gut für die Leinwand umgesetztes Musical erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;"><em>veröffentlicht in blickpunkt musical </em><br />
<em>Ausgabe 02/08, März-April 2008</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Tim Burton</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sacha Baron Cohen, Helena Bonham Carter, Johnny Depp, Laura Michelle Kelly, Alan Rickman</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> Stephen Sondheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Warner Bros.</span></div>
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		<title>Lord of the Rings</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/lord-of-the-rings/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 11:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Jerôme Pradon]]></category>
		<category><![CDATA[Laura Michelle Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Lord of the Rings]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Therriault]]></category>
		<category><![CDATA[Theatre Royal Drury Lane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Musicaladaption von J. R. R. Tolkien „Lord of the Rings“, dessen Bücher weit mehr als 1000 Seiten zählen und deren Verfilmung gute 10 Stunden Anschauungsmaterial zustande brachte, hat Matthew Warchus eine neue Kategorie des Musicaltheaters geschaffen: das epische Musical. Kein anderes Attribut fasst das Feuerwerk an Ausstattung, Licht-, Sound-, Kostümdesign und technischen Effekten ...</p>
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<div id="body_content" class="bumper">Mit der Musicaladaption von J. R. R. Tolkien „Lord of the Rings“, dessen Bücher weit mehr als 1000 Seiten zählen und deren Verfilmung gute 10 Stunden Anschauungsmaterial zustande brachte, hat Matthew Warchus eine neue Kategorie des Musicaltheaters geschaffen: das epische Musical.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Kein anderes Attribut fasst das Feuerwerk an Ausstattung, Licht-, Sound-, Kostümdesign und technischen Effekten besser zusammen. Rob Howell (Set und Kostüme), Paul Pyant (Licht) und Simon Baker (Sound) haben ganze Arbeit geleistet und entführen das Publikum spielend nach Mittelerde.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Lord_of_the_Rings_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Das Geflecht aus Ästen und Wurzeln, das sich weit in den Saal und über die Decke zieht und so nicht nur sämtliche Logen verdeckt, sondern auch die verschnörkelte Deckenmalerei im Theatre Royal Drury Lane, die 17 hydraulischen Hubelemente der Bühne, die schwebenden Elben, die auf meterhohen Stelzen agierenden Bäume – in einer solchen Vielfalt hat man dies sicherlich noch nicht gesehen. Zählt man noch die zahlreichen Effekte wie das Verschwinden von Bilbo oder Frodo, das Auftauchen zahlreicher, an scheinbar unsichtbaren Seilen gesicherter, Elfen aus dem Schnürboden, die über Bühne und Saal fliegenden Glühwürmchen oder den über die gesamte Bühnenfront krauchenden Gollum (ebenfalls ohne sichtbare Seilsicherung) hinzu, ergibt sich langsam ein Eindruck, wo die 25 Mio. Pfund (rund 37,5 Mio. Euro) eingesetzt wurden, die für die Produktion ausgegeben wurden.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Kostümabteilung unter Rob Howell hat einen beachtlichen Anteil des Budgets verarbeitet, so erhielt Galadriel neben einem federleichten, elfengleichen Goldgewand eine spezielle Eisenkonstruktion unter ihre Schuhe montiert, die sie nicht nur 20 cm größer erscheinen lassen, sondern auch schwebend – eben wie man es von der weisen Herrscherin der Waldelben erwartet.</p>
<p class="Body">Die Hobbits sind alle bäuerlich gekleidet und mit zusätzlichen Bäuchen und „verlängerten Rücken“ ausstaffiert. Auch wenn man die großen Füße vermisst, wirken die Hobbits durch diese Kostüme sehr authentisch. Ebenfalls fehlen die spitzen Ohren der Elben, doch abgesehen von diesen kleinen Mankos und der Tatsache, dass Legolas im Gegensatz zu seinen blonden Elbenkollegen schwarzhaarig ist, wirken alle Kostüme geradeso wie vom Filmset importiert. Gleiches gilt auch für Gimli, Boromir, Gandalf, Saruman und Arwen, die aussehen wie aus der Leinwand ausgeschnitten.</p>
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<div class="tinyText stroke_0">
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<div class="style_2">
<div class="tinyText stroke_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Lord_of_the_Rings_files/shapeimage_3.png" alt="" width="309" height="398" /></div>
</div>
<p class="Body">Die Orks und Uruk-Hai sehen durch ihre schwarze Kleidung und die silbernen Totenkopfmasken tatsächlich zum Fürchten aus und stellen dies zwischen dem zweiten und dritten Teil der Saga deutlich unter Beweis, wenn sie durchs Publikum stürmen und einige Gäste nicht nur zum Aufschreien, sondern direkt zum Flüchten bringen. Doch der Clou sind ihre akrobatischen Einlagen auf der Bühne. Während sich die Orkarmee nach dem Vorbild der Hyänen im „König der Löwen“ mit den Armen auf Stelzen stützen und durch den gebückten Gang allein schon blutrünstig und einschüchternd wirken, haben die Uruk-Hai-Darsteller Poweriser, eine Art Sprungfeder, unter die Füße geschnallt und vollziehen damit wahre Kunststücke, Hochsprünge und Überschläge inbegriffen, die von Peter Darling (u. a. „Billy Elliot“) und Terry King perfekt in die durchchoreographierten Kampfszenen integriert werden.</p>
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<div class="text-content style_External_670_335">
<div class="style_2">
<p class="Body">Ohne die Trilogie zu kennen, verliert der Zuschauer manchmal den Anschluss, da die Charaktere nur recht oberflächlich ausgearbeitet wurden oder die Beweggründe für ihr Handeln aufgrund der fehlenden Hintergründe nicht nachvollziehbar sind. Beispielsweise versteht man nicht, warum Gandalf der Graue mit einem Mal als Gandalf der Weiße wiederkehrt. Auch die steigende Macht des Rings über Frodo wird nur sehr am Rande angeschnitten. Demgegenüber ist jedoch die Zerrissenheit von Gollum alias Sméagol brillant und in allen Facetten zu spüren, was aber vor allem an der schauspiele-rischen Leistung Michael Therriault liegt, der diese Rolle bereits bei der Weltpremiere in Toronto im vergangenen Sommer gespielt hat. Es verwundert kaum, dass er vom Premierenpublikum am meisten Applaus erhielt.</p>
<p class="Body">Bei diesem Ensemble fällt auf, dass viele Darsteller eine fundierte Ausbildung im Schauspielfach genossen haben und sich dort einen Namen gemacht haben. Umfassende Musicalerfahrung haben von den Protagonisten lediglich Laura Michelle Kelly als Galadriel, Rosalie Craig als Arwen und Jérôme Pradon als Strider/Aragorn vorzuweisen.</p>
<p class="Body">So glaubwürdig und trennscharf die einzelnen Rollen von den Darstellern auch gespielt werden, so sehr lassen es einige am Gesang vermissen. Allzu dünne Stimmen, vor allem von James Loye (Frodo) und Peter Howe (Sam), verleiden einem manchmal die Freude am Stück.</p>
<p class="Body">Die Handlung von J. R. R. Tolkiens Fantasy-Jahrhundertswerks bühnentauglich umzusetzen, ist eine Herausforderung. Nicht ohne Grund hat es Jahrzehnte gedauert, bis sich jemand an die Verfilmung gewagt hat. Nach durchwachsenen Kritiken in Toronto wurde das ehemalige Vier-Stunden-Stück zur Europapremiere noch einmal gestrafft und so spult sich die Geschichte vom Auenland über die Reise der Gefährten bis hin nach Mordor in gut drei Stunden plus (!) 20 Minuten Pause vor den Augen des Publikums ab. Der erste Akt entspricht dem ersten Buch und widmet sich komplett den Gefährten und ihrer beschwerlichen Reise vom Auenland Richtung Mordor.</p>
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<div class="text-content style_External_401_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Herausragend ist hier die Darstellung der verschiedenen Landschaften: vom flachen Auenland, durch dunkle Wälder über karge Felsen – alles wird optisch ausgezeichnet umgesetzt. Gerade die Wanderungen über die sich bewegenden Hubpodeste erfordert von den Darstellern sehr große Aufmerksamkeit, da die ganze Bühne permanent in Bewegung scheint.</p>
<p class="Body"><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Lord_of_the_Rings_files/shapeimage_5.png" alt="" />Wie auch im Film sorgen die Hobbits Pippin (Owen Sharpe) und Merry (Richards Henders) für viel Chaos und damit viele Lacher auf Seiten des Publikums, während Legolas (Michael Rouse) ähnlich unnahbar ist und sich mit Vorliebe mit Gimli (Sévan Stephan) streitet. Dass die Größenunterschiede zwischen Zwergen, Hobbits, Menschen und Elben nicht durch zusätzliche Tricks sichtbar werden, ist dem hervorragenden Casting zu verdanken: Alle Rollen wurden „größenkonform“ besetzt und einzig Galadriel durch ihre Spezialschuhe ein wenig über ihre Darstellerkollegen erhoben.</p>
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<p class="Body">Der zweite Akt zeigt zum einen die kämpfenden Truppen Sarumans (Brian Protheroe) und die Reise der Gefährten durch Lothlórien (die mit einem gleichnamigen Song sehr intensiv umgesetzt wird) als auch die Begegnung von Frodo und Sam mit Gollum, dem durch die Macht des Rings zu einer äußerst leidvollen Kreatur verkommenen Hobbit. Michael Therriault legt sehr viel Herzblut in seine Interpretation. Gollum erscheint in der Musicalinszenierung weitaus weniger bösartig, vielmehr bekommt man Mitleid mit der zerrissenen Figur.</p>
<p class="Body">Sowohl die Art und Weise wie den Elben Flügel verliehen werden als auch die erste Begegnung mit Gollum sind absolut sehenswert. Jérôme Pradon alias Strider/Aragorn hat in der Todesszene von Boromir seinen stärksten Auftritt, da er eben nicht nur der gefühlskalte Herumtreiber ist, sondern eine bewegte Geschichte hat. Das Duett mit Arwen zu Beginn des dritten Aktes ist sehr romantisch und unterstreicht die Vielschichtigkeit dieses Charakters.</p>
<p class="Body">Der dritte Akt ist wie oben beschrieben durch den Einfall der Orks im Publikum vom zweiten getrennt. Strider outet sich als Aragorn und vereint die Völker hinter sich zum Kampf gegen Sauron. Sam zwingt Frodo, seinen Auftrag zu erfüllen und den Ring zu zerstören. Auch Gollum findet sein persönliches Finale, in dem er den Ring an sich reißt und mit ihm gemeinsam ins Verderben fällt. Am Schluss sind alle entkräftet von den Strapazen, aber glücklich, Arwen wird menschlich und heiratet ihren Aragorn, Gandalf (Malcom Storry) wird mithilfe der Hobbits zum mächtigsten Wesen Mittelerdes, gemeinsam wird das zuvor verwüstete Auenland wieder aufgebaut, Sam und seine Rosie gründen eine Familie und Frodo, ja Frodo geht auf eine Reise ohne Wiederkehr.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Lord_of_the_Rings_files/shapeimage_6.png" alt="" width="294" height="379" /></div>
<p class="Body">Der Sieg wird mit „City of Kings“ beeindruckend gefeiert, alle wichtigen Charaktere vereinen sich gemeinsam auf der Bühne, und im Epilog verabschiedet sich Frodo herzergreifend von seiner Hobbitwelt und geht mit Bilbo, Galadriel und Gandalf.</p>
<p class="Body">Das einzig wirklich Negative an diesem Musical ist die belanglose Partitur. Kein Song ist so herausragend, dass er länger im Gehör hängen bleibt. Auch wenn alle Hauptcharaktere ihre Soli haben, prägt sich maximal die ungewöhnliche Sprache der Elben und die eleganten Gestiken von Arwen und Galadriel ein. Schade, dass die Gelegenheit nicht genutzt wurde, den so unterschiedlichen Figuren ihren ganz eigenen Sound auf den Leib zu komponieren. A. R. Rahman hat mit zahlreichen Bollywood-Soundtracks und der Musik zu „Bombay Dreams“ durchaus bewiesen, dass er symphonische Klänge und musicaltaugliche Melodien kreieren kann. Dies ist ihm für „Lord of the Rings“ leider nicht gelungen. Einzig die nordischen Folklorestücke der finnischen Gruppe Värtinnä, mit denen die Hobbits musikalisch ausgestattet wurden, sind rund. Doch auch hier klingt das meiste nicht neu, sondern bekannt und wenig bemerkenswert.</p>
<p class="Body">„Lord of the Rings“ ist im Gegensatz zu vielen anderen Musicals nicht durchkomponiert, sondern bedient sich dem filmischen Mittel, unter die vorhandenen Dialoge Melodien zu legen, die der Intensität der Situation noch mehr Nachdruck verleihen sollen.</p>
<p class="Body">Da es in dieser Show unglaublich viel zu schauen und weniger zu hören gibt, kann man einen Platz im ersten Rang nur empfehlen. Dort sieht man viele Details, die im hinteren oder seitlichen Teil der Bühne passieren und dem Parkettzuschauer durch die Hubpodeste verdeckt werden und ist immer noch dicht genug am Geschehen, um auch Gestik und Mimik auf sich wirken lassen zu können. Aber auch von hier kann man nicht erkennen, wie Frodo von einer Sekunde zur nächsten, in bester David Copperfield Manier, von der Bühne verschwindet. Doch ein bisschen Bühnenmagie darf bei einer Europapremiere auch bestehen bleiben. Immerhin wurden für diese und ähnliche Effekte eigens ein Special Effect Designer (Gregory Meeh) und Paul Kleve engagiert, der für Illusionen und Magic Effects zuständig ist. Da letzterer bereits mit Daniel Radcliffe für die Harry Potter Verfilmungen gearbeitet hat, versteht er sein Handwerk.</p>
<p class="Body">Das Premierenpublikum, zu dem auch namhafte Gäste wie Kevin Spacey, Brian May, Andrew Lloyd Webber und Don Black zählten, war sichtlich angetan, von dem, was es an diesem Abend erleben durfte. Spacey zeigte sich im Gespräch besonders von Orks und deren bestialischer Kraft beeindruckt. Doch trotz aller Superlative in Sachen Ausstattung und Effekte bleibt ein fader Beigeschmack, da weder die komplexe Story adäquat umgesetzt werden konnte, noch die Musik passend erscheint.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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</div>
<div>
<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
<div id="id7" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="bumper" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theatre Royal Drury Lane, London<br />
</span></div>
</div>
</div>
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</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">19</span>. Juni 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Laura Michelle Kelly, Jerôme Pradon, Michael Therriault</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Matthew Warchus<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Tristram Kenton<br />
</span></div>
</div>
</div>
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