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	<title>König der Löwen-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>König der Löwen-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Das Leben in der Savanne ist zeitlos unterhaltsam</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 19:50:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Dezember 2002 ist das gelbe Theaterzelt eine feste Institution im Hamburger Hafen. Millionen Gäste haben das erste Disney Hit-Musical seither gesehen und auch nach bald 17 Jahren verlassen die Menschen das Theater berührt und glücklich. Die Geschichte von der unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Simba, Timon und Pumbaa, der Vater-Sohn-Tragödie von Mufasa und Simba, dem intriganten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dezember 2002 ist das gelbe Theaterzelt eine feste Institution im Hamburger Hafen. Millionen Gäste haben das erste Disney Hit-Musical seither gesehen und auch nach bald 17 Jahren verlassen die Menschen das Theater berührt und glücklich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2584 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--768x513.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland--1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio2_Schattenland-.jpg 1765w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Geschichte von der unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen Simba, Timon und Pumbaa, der Vater-Sohn-Tragödie von Mufasa und Simba, dem intriganten Scar mit seinen speichelleckenden Hyänen und der süßen Liebesgeschichte von Nala und Simba kennt jedes Kind. Die Zeichentrickfilme – inzwischen gibt es natürlich zahlreiche Fortsetzungen &#8211; laufen im TV rauf und runter. Hollywood hat gerade kürzlich einen Animationsfilm nachgeschoben, der sich trotz schweißtreibender Temperaturen zu einem Kinokassenschlager entwickelt.</p>
<p>Doch kein Film reicht an die Bühnenfertigkeit heran, die Julie Taymor (Puppen, Kostüme), Richard Hudson (Kulissen) und natürlich Elton John (Musik) mit ihrer Show zur Perfektion getrieben haben: Die Stampede ist unverändert beeindruckend, Elefantenfriedhof und Dschungel sind faszinierend und lebendig, Flora und Fauna in Savanne und Steppe bleiben vielseitig und erstaunlich, und der Sternenhimmel, aus dem sich Mufasas Kopf bildet, rührt weiterhin zu Tränen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2585 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala--283x400.jpg" alt="" width="283" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala--283x400.jpg 283w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/JPG_72_dpi_RGB-KDL_HH_Prio1_Simba-und-Nala-.jpg 595w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" />„Der ewige Kreis“ holt direkt zum Auftakt der Show das Publikum perfekt ab. „Ich will jetzt gleich König sein“ und „Seid bereit“ unterhalten vortrefflich. „Schattenland“ und „Er lebt in Dir“ zeugen von viel Sehnsucht. Elton John ist ein Könner seines Fachs und die Zuschauer sind begeistert.</p>
<p>Die Besetzung komplettiert das überzeugende Gesamtbild: Zodumo Nala ist als Rafiki herrlich durchgeknallt und dennoch weise. Joachim Benoît ist als Zazu schon fast ein Urgestein beim Hamburger „König der Löwen“. Doch er spielt nach wie vor nervtötend und gleichzeitig liebevoll und genauso wie man sich den plappernden Hornraben vorstellt. Länger dabei ist nur Masixole Jack, der sich aus dem Ensemble in die erste Reihe nach vorn gearbeitet hat und nun als Mufasa insbesondere die gefühlvollen Momente sehr schön über die Rampe bringt.</p>
<p>Simbas Freunde Timon und Pumbaa werden von Sean Gerard und S’Thembiso Keith Mashiane gespielt. Sie harmonieren sehr gut und wissen genau, wo sie die richtigen Akzente setzen, um das Publikum zum Lachen zu bringen.</p>
<p>Hope und Melina Maine sind auf und hinter der Bühne ein Paar. Sie haben sich beim „König der Löwen“ kennengelernt und geheiratet. Als Simba und Nala spielen sie folgerichtig sehr vertraut. Melina Maines „Schattenland“ ist ungemein berührend, während man Hope Maine die verwirrenden Gefühle, wenn sich Simba zwischen den Pflichten als König und entspanntem Junggesellenleben entscheiden muss, absolut abnimmt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2589 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-400x294.jpg" alt="" width="400" height="294" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-400x294.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki-768x564.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/web-KDL_HH_Prio1_Rafiki.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Was beim „König der Löwen“ ebenfalls unverändert dazu gehört, ist der deutliche Akzent der Darsteller. Diese kommen nach wie vor aus aller Herren Länder, in denen kein Deutsch gesprochen wird. Die Phonetiker leisten großartige Arbeit, denn die meisten Gesangspassagen sind gut zu verstehen. Stefan Voigt als Scar hat diese Unterstützung jedoch nicht nötig. Vielleicht trägt auch sein akzentfreier Gesang dazu bei, dass er nur umso einschüchternder wirkt. Voigt hat eine beeindruckende Bühnenpräsenz und scheint sich als Bösewicht sehr wohl zu fühlen. Mufasa (M. Jack) und über weite Strecken auch Simba (Maine) steckt dieser Scar jedenfalls locker in die Tasche.</p>
<p>Zusammen mit den farbenfrohen Kostümen, den mitreißenden afrikanischen Klängen und den abwechslungsreichen Choreographien sorgt dieses Ensemble für hervorragende Unterhaltung. Alterserscheinungen? Fehlanzeige! Dieser Löwe wird noch viele Jahre den Königsfelsen erklimmen, um seinem Volk den Nachwuchs zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater im Hafen, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 16. Juli 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Melina Maine, Hope Maine, S&#8217;Thembiso Keith Mashiane, Sean Gerard, Stefan Voigt, Joachim Benoît, Masixole Jack, Zodumo Nala</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Kostüme / Musik: </span></strong>Julie Taymor / Elton John</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Der König der Löwen &#8211; Castwechsel</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-koenig-der-loewen-castwechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2006 08:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Sauer]]></category>
		<category><![CDATA[König der Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Mbuso Ndlovu]]></category>
		<category><![CDATA[Winston Hillyer]]></category>
		<category><![CDATA[Yanisleisy Aguilar Diaz]]></category>
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<div id="body_content" class="bumper">
<p>Mbuso Ndlovu gehört seit zweieinhalb Jahren zum Ensemble im Hamburger Hafentheater. Wie viele seine Kollegen wurde der Südafrikaner direkt in seinem Heimatland Afrika für den „König der Löwen“ gecastet. Ein Mal im Jahr fliegen das Disney- und das Kreativ-Team vom Hafentheater nach Afrika. Dort werden Sängerinnen und Sänger gefunden, die von Klein auf mit Zulu- und Xhosa-Gesängen groß geworden sind und diese Klänge, Laute und Rhythmen fühlen und leben. So ist es auch bei Mbuso Ndlovu: Von Kindesbeinen an gehörte Musik zum Leben des in der Nähe von Durban geborenen Südafrikaners vollkommen selbstverständlich dazu. „Bei uns zuhause ist Singen das normalste der Welt.</p>
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<div class="style_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Konig_der_Lowen_2-2006_files/shapeimage_3.png" alt="" width="311" height="401" /></div>
<p class="Body">Wir singen immer und überall. Die Menschen in Südafrika sind fröhlich und das zeigen sie durch Gesang.“ Mbuso Ndlovu hatte das Glück, seine Leidenschaft für die Musik bereits in der Schule und danach in zahlreichen Chören und Bands ausleben zu können. Noch als Schüler machte er bei den Auditions für die Disney-Show mit. Er überzeugte die Kreativen sofort mit seiner warmen Stimme. Doch er entschied sich, zunächst seinen Schulabschluss zu beenden und so dauerte es noch eineinhalb Jahre bevor er sich – nach einer erneuten Audition in Johannesburg mit hunderten von Mitstreitern – auf den Weg in den hohen Norden machte. In Hamburg angekommen, standen für ihn musikalische und schauspielerische Proben und vor allem Phonetikunterricht auf dem Programm. Inzwischen hat sich der sympathische Künstler eine zweite Heimat in Hamburg aufgebaut. „Ich versuche auch täglich mein Deutsch zu verbessern – bin aber ehrlich gesagt sehr froh, dass im Theater Englisch gesprochen wird.“ Seine kleine Tochter, die erst nach seiner Abreise nach Hamburg zur Welt kam, hat er nur sehr selten gesehen, da das Engagement ihm kaum Zeit lässt für längere Zeit nach Afrika zu fliegen. Einmal im Jahr nimmt er sich aber die Zeit und fliegt für vier Wochen zu seiner Familie und besucht seine Freunde, „obwohl vier Wochen viel zu kurz sind, um wirklich alle zu sehen.“</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Im letzten Herbst standen dann wie jedes Jahr die internen Auditions für den anstehenden Cast-Wechsel an. Mbuso Ndlovu suchte eine neue Herausforderung innerhalb des Ensembles &#8211; doch das Kreativ-Team vom Hafentheater forderte wesentlich mehr von ihm. „Sie wollten, dass ich für Simba vorsinge.“ Also musste er den Kreativen beweisen, dass er das Zeug zum König der Löwen hat. Gesanglich ließ er hieran keinen Zweifel aufkommen, die Jury war sehr angetan und lud ihn zu den Finals ein, in denen nur noch wenige Darsteller gegeneinander antraten. „Sie mochten mich, meine Stimme, meine Art zu singen. Irgendwie hat es dann doch nicht geklappt. Das gehört bei Auditions aber einfach dazu. Ich werde es dieses Jahr wieder versuchen.“ Eine neue Position im Ensemble bekam der talentierte Südafrikaner dennoch: seit Anfang April ist er nicht mehr nur als Antilope zu sehen, sondern auch in zahlreichen anderen Rollen, wie zum Beispiel Büffel, Pflanzen und Hyänen. „Eigentlich bin ich sowieso der wahre König – beim Schlussapplaus stehe ich nämlich als Letzter auf dem Königsfelsen…“, scherzt Mbuso Ndlovu und lacht fröhlich.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Ganz neu im Ensemble ist Felix Sauer. Die Hyäne Ed ist nur eine von gleich drei Rollen, die er als Walking Cover seit Anfang April regelmäßig spielt. Der gebürtige Berliner setzte sich bei den Auditions im November durch und hatte am 5. April seine Premiere als königlicher Ratgeber Zazu. Der dritte Part, den er zu lernen hat, ist die Rolle von Timon, dem vorlauten Erdmännchen. Wir treffen Felix Sauer an seinem ersten Tag im Theater und begleiten ihn bei den so genannten Fittings. Dort werden für jeden neuen Darsteller die Maße und Abdrücke genommen, um Kostüme und Perücken individuell anpassen zu können.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Er hat vor seinem Engagement beim „König der Löwen“ lange Zeit in London gelebt und sowohl dort als auch in Deutschland in zahlreichen Schauspielrollen auf der Bühne gestanden. „Schon bevor ich nach London ging, war ich aktiver Tänzer. Um im Musical-Business Fuß zu fassen, habe ich meinen Ausbildungsschwerpunkt in England auf Schauspiel und Gesang gelegt. Inzwischen würde ich mich als Schauspieler bezeichnen, der sehr gern singt.“ In London hat Felix Sauer viel mit Kindern gearbeitet und bei der renommierten Stagecoach Ltd., einer Einrichtung, die jungen Talenten die Möglichkeit bietet, sich auszuprobieren, ebenfalls Schauspiel- und Gesangsunterricht gegeben.</p>
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<p class="Body">Für Felix Sauer ist die Rolle des Zazu eine Traumrolle. „Ich arbeite sehr gern mit Kindern zusammen. Die Show ist so phantasievoll und magisch. Und ich kann meinen kindlichen Spieltrieb ausleben – einfach herrlich.“ Nicht ganz so lustig findet er jedoch die Plastikfolien, die ihm gerade um den Kopf gewickelt werden. Zusammen mit den detaillierten Maßen – von Ohr zu Ohr, von Nase zu Nacken, rund um den Kopf – entsteht so die Form aus der dann der Abdruck für die Kopfform gegossen wird.</p>
<p class="Body">Nachdem der Schauspieler fast eine Stunde unter den kundigen und flinken Fingern der Maskenbildnerinnen saß, geht es weiter zur nächsten Station: die Puppet-Werkstatt. Dort hängen an der Tür schon mehr oder weniger gelungene Polaroid-Fotos der neuen Darsteller – damit die Mitarbeiter auch wissen, wer welche Ausstattung braucht. Da Felix Sauer sowohl als Hyäne Ed als auch als Timon mit aufwendigen Kostümen ausgestattet wird, müssen auch hier wieder  Maße ermittelt werden. Während das bei Ed noch recht einfach geht, ist der Aufwand für den Tragebügel von Timon ungleich höher. Während sich der Neu-Hamburger seiner Kleidung entledigt – die Form wird direkt vom Oberkörper genommen – legt Puppet-Master Mike Grimm eine milchige Plastikplatte in ein Heißwasser-bad. „Um zu verhindern, dass die Timon-Darsteller Rückenschmerzen bekommen, wurde ein Bügel entwickelt, mit dem sie sowohl fei singen und spielen können als auch ihren Körper schonen.“ erklärt Mike Grimm den Hintergrund für diese merkwürdige Konstruktion. Was hier jetzt unscheinbar vor sich hinköchelt, wird dem ahnungslosen, zu Recht skeptischen Künstler nach kaum erwähnenswerter Abkühlzeit auf den nackten Rücken gelegt. Der Spruch, „Was tut man nicht alles für die Kunst.“ nimmt hier körperlich spürbare Ausmaße an. Nach dem Abdruck ist der Rest Feinarbeit, den die sieben Mitarbeiter der Puppet-Abteilung ohne den Darsteller erledigen.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Am gleichen Tag wie Felix Sauer hat auch Yanisleisy Aguilar Diaz ihren ersten Arbeitstag beim „König der Löwen“. Die junge Kubanerin ist schon mitten dabei als wir in die heiligen Hallen von Kostümleitung Andrea Steinbüchel platzen. Anhand von Kostümen aus dem Kostümfundus stellt die erfahrene Kostümbildnerin erst einmal fest, welchem Typ die neue Tänzerin ähnelt. „Bei Yanis haben wir ziemlich viel Glück, weil viele Kostüme ihr ohne große Änderungen passen.“ erläutert Andrea Steinbüchel. Als nächstes holt die Kostümbildnerin eine Art Strumpfhosen-Farbfächer hervor. Da einige der Kostüme durchscheinend sind, muss darunter ein Ganzkörperanzug in der Hautfarbe des Künstlers getragen werden. Und von diesen Hautfarben gibt es eine schier unbegrenzte Zahl an Schattierungen. Hinzu kommt, dass die Haut an den Oberarmen eine andere Färbung hat wie an den Knöcheln. Da kommt es durchaus mal vor, dass für eine Person 4-6 Farbtypen ausgesucht werden, die dann bei der Färbung des ursprünglich weißen Stoffes zum Einsatz kommen.</p>
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<p class="Body">Da Yanisleisy Aguilar Diaz im Ensemble als Tänzerin in zahlreichen unterschiedlichen Rollen zu sehen sein wird, muss sie besonders viele Kostüme anprobieren. Von bunten typisch afrikanischen Kostümen über die weiten Baströcke, die die Savanne darstellen bis hin zur Hyäne ist alles dabei. Der jungen Künstlerin macht es sichtlich viel Spaß in die verschiedenen Kostüme zu schlüpfen und so posiert sie gern zwei Stunden vor dem Spiegel, dreht und wendet sich, während Andrea Steinbüchel und ihre Kollegin an allen Kostümen herumzupfen bis sie perfekt sitzen oder notwendige Änderungen aufnehmen. Das Königskostüm ist natürlich das der Löwin – innerhalb weniger Minuten haben die versierten Kostümbildnerinnen aus dem Fundus und mithilfe von Kostümen aktueller Darstellerinnen die passenden Maße ermittelt und so erscheint die ehemalige „Lady Salsa“-Tänzerin in voller Pracht und strahlt auch ohne Musik, Kulissen und Lichttechnik eine geheimnisvolle Königlichkeit aus. „Das fühlt sich toll an! Ich freue mich schon sehr, die ganzen Kostüme auf der Bühne zu tragen.“</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Konig_der_Lowen_2-2006_files/shapeimage_5.png" alt="" width="407" height="285" /></div>
<p class="Body">Seine Majestät höchstselbst steht uns drei Tage nach seiner Premiere als Simba Rede und Antwort: Der Australier Winston Hillyer ist im Februar nach Hamburg gekommen und hat seitdem tagelang Texte und Songs gelernt, Tanz- und Schauspielproben absolviert. Für den „König der Löwen“ hat er seine australische Heimat verlassen und kämpft nun wie alle Darsteller von der Südhalbkugel mit den Hamburger Wetterverhältnissen. „Als ich Melbourne verlassen habe, hatte wir Hochsommer. Hier ist es kalt und regnet ständig.“ Recht hat er, der Winter war in Hamburg diesmal besonders lang und unfreundlich. Kein Wunder also, dass er seine neue Heimat auch noch nicht erkundet hat: „Neben den Proben blieb mir keine Zeit. Ich bin ständig im Theater gewesen und nur zum Schlafen nach Hause gefahren. Zeit für meine Hobbies hatte ich in den letzten zwei Monaten leider nicht.“</p>
<p class="Body">Eigentlich hat der erst 20-jährige für die australische Produktion vorgesungen, aber das Kreativ-Team entschied sich, ihm die Rolle des Simba in Hamburg anzubieten. Für Winston Hillyer eine große Herausforderung, vor allem weil er weder eine Ausbildung im Musicalfach genossen hat, noch jemals auf einer Bühne gestanden hat. „Ich habe als Schulkind in vielen Bands gesungen. Nach der Highschool studierte ich Musiktheater am Victorian College of the Arts in Melbourne.“ Schon vor zwei Jahren hatte sich der sympathische Australier für die heimische Produktion des „Lion King“ beworben. In den folgenden Monaten hat er an vielen Workshops teilgenommen, die dann in einem sehr schönen Weihnachtsgeschenk endeten: „Weihnachten habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich Simba in Deutschland spielen würde. Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass ich jetzt hier bin. Wahrscheinlich begreife ich das erst, wenn ich irgendwann wieder zurück in Australien bin.“</p>
<div>Nach ihrer Premiere in ihren neuen Rollen sind alle noch sehr aufgeregt. Während Felix Sauer seine Premiere als Zazu als „Tanz auf dem Eis“ bezeichnet, ist der junge Simba-Darsteller Winston Hillyer noch sehr gefesselt von der Erfahrung: „Es war unglaublich. Zum ersten Mal vor richtigem Publikum, vor über 2000 Menschen zu spielen, ist einfach großartig!“ Die Premiere von Yanisleisy Aguilar Diaz liegt zwar schon einige Wochen zurück, aber dennoch sind die Emotionen nach ihrer nur zweiwöchigen Probenzeit noch deutlich spürbar: „Hinterher war ich sehr erleichtert und habe vor Freude geweint. Alle waren zuerst erschüttert, weil sie dachten, dass etwas Schlimmes passiert war, aber ich war einfach nur überglücklich, dass alles so gut geklappt hat.“ Felix Sauer war insofern in einer besonderen Situation, da er die Premiere seiner beiden Kollegen aus dem Publikum mit ansehen konnte und die Reaktionen der Zuschauer direkt mitbekam. „Dass ich die Premiere der neuen Cast als Zuschauer erleben durfte, war etwas ganz Besonderes.“ Einen Tag später war es dann auch für Felix Sauer soweit. Normalerweise bekommt ein Walking Cover nicht so schnell die Möglichkeit, das Erlernte vor Publikum zu zeigen. „Ich war sehr überrascht als man mir sagte, dass ich direkt einen Tag nach dem Cast-Wechsel schon als Zazu auf die Bühne sollte. In den letzten sechs Wochen hatte ich die ganze Zeit meinen Rollen-Kollegen zugeschaut und von ihnen gelernt und plötzlich stand ich selbst auf der Bühne. Aber es hat richtig gut funktioniert.“</div>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Konig_der_Lowen_2-2006_files/shapeimage_2.png" alt="" width="405" height="249" /></div>
<p class="Body">Die letzten Wochen waren für alle sehr anstrengend. Yanisleisy Aguilar Diaz und Winston Hillyer mussten Deutsch lernen – für Winston Hillyer die größte Herausforderung („Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ich mache, wenn ich eine Textzeile vergesse.“) – und natürlich auch die Schauspiel- und Gesangsproben mitmachen.</p>
<p class="Body">Für Yanisleisy Aguilar Diaz war die Arbeit mit der durchnummerierten Bühne etwas ganz Neues. „Ich hörte während der Proben immer nur: Du stehst auf der 5, aber Du musst in dieser Szene auf der 8 stehen.“ Felix Sauer erläutert den Hintergrund: „Im Bühnenrand sind Zahlen angegeben, die die Positionierung von uns Darstellern auf der Bühne eindeutig machen. Auch und gerade weil wir mit Kindern arbeiten, ist diese Vereinfachung des Stagings sehr hilfreich, wenn auch erst einmal ungewöhnlich. Das ist bei der aufwendigen Bühnentechnik lebenswichtig, damit jeder genau auf dem richtigen Platz steht, wenn zum Beispiel ein Teil der Bühne abgesenkt wird.“ Dass es gerade die Kinder sind, die den erwachsenen Kollegen zeigen und sagen, wann sie falsch stehen, gibt er gern zu. „Die Kids achten da extrem darauf. Ich bekomme sofort direktes Feedback von meinen jungen Kollegen, wenn ich irgendwo falsch gestanden habe.“ „Das gleiche gilt für unsere Texte: Die Kinder kennen jede Zeile und sagen uns sofort, wenn wir uns irgendwo versprochen haben.“ fügt Winston Hillyer hinzu.</p>
<p class="Body">In den knapp acht Wochen, die für einen Cast-Wechsel zur Verfügung stehen, war kein Tag wie der andere. „Besonders die letzten beiden Wochen waren sehr aufregend. Das Kreativteam von Disney war hier, da hat sich jeder noch mehr angestrengt.“ erzählt Winston Hillyer. „Man konnte in jedem Raum spüren, dass Disney im Haus war und die Premiere für uns immer näher rückte.“ ergänzt Felix Sauer.</p>
<p class="Body">Doch das intensive Training hat sich für alle gelohnt. Yanisleisy Aguilar Diaz fügte sich als Tänzerin perfekt in das Ensemble ein. Sie absolviert die anspruchsvollen Choreographien als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Mbuso Ndlovu zaubert mit seiner Stimme den Spirit Afrikas in seine vielfältigen Rollen. Felix Sauer, der mit seinem knallblauen Zazu-Gesicht backstage kaum wieder zu erkennen war, gibt ein lustiges Plappermaul und erntet damit die Lacher, die er sich verdient hat. Winston Hillyer beeindruckt vor allem vor dem Hintergrund, dass er über keine Musicalerfahrung verfügt: Gesanglich und schauspielerisch ist an dem jungen Australier nichts auszusetzen. Im Gegenteil, das Zusammenspiel mit seiner Nala (Jessica Mears) funktioniert perfekt. Aber was man an ihm nicht hoch genug loben kann, ist durch seine ausgezeichnete deutsche Aussprache. Er steht neben langjährigen und erfahrenen „König der Löwen“-Kollegen auf der Bühne, deren Phonetik lange nicht so gut ist wie seine. Wenn er nun noch die nötige Souveränität bekommt, die er als König der Löwen schon ausstrahlt, die aber letzten Endes noch sehr gespielt wirkt, dann empfiehlt er sich auf lange Zeit für die Musicalbühne.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/der-koenig-der-loewen-castwechsel/">Der König der Löwen &#8211; Castwechsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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		<title>Der König der Löwen &#8211; Phonetik &#038; TV-Auftritt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2006 08:33:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[König der Löwen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Blick hinter die Kulissen ist etwas ganz Besonderes – zeigt er doch nicht das, was alle schon über den „König der Löwen“ wissen, d. h. farbenfrohe Kostüme, aufwendige Bühnentechnik und das ausgeklügelte Lichtdesign, sondern wir begleiten die Darsteller in ihrem Alltag. Dazu gehört das Phonetik-Training genauso wie Promotion-Auftritte im Fernsehen. Als besonderes Highlight berichten ...</p>
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<p>Dieser Blick hinter die Kulissen ist etwas ganz Besonderes – zeigt er doch nicht das, was alle schon über den „König der Löwen“ wissen, d. h. farbenfrohe Kostüme, aufwendige Bühnentechnik und das ausgeklügelte Lichtdesign, sondern wir begleiten die Darsteller in ihrem Alltag. Dazu gehört das Phonetik-Training genauso wie Promotion-Auftritte im Fernsehen. Als besonderes Highlight berichten wir über die von der Darstellern selbst organisierte Gala „Many Nations – One Song“, die Ende November im Hafentheater stattfand.</p>
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<p class="Body">Doch beginnen wir mit dem, was für die zumeist ausländischen Cast-Mitglieder während ihrer Zeit bei einer deutschen Produktion wie dem „König der Löwen“ das normalste der Welt ist: dem Phonetik-Unterricht. Deutsch ist bekanntermaßen nicht unbedingt die einfachste Sprache der Welt und bis man die Aussprache fehlerfrei beherrscht, gehen schon einige Monate, um nicht zu sagen Jahre, ins Land.</p>
<p class="Body">Sibongiseni Ndlovu gehört seit fast einem Jahr als Hyäne Banzai zum Ensemble des Disney-Musicals. Auch und gerade weil die Arbeitssprache hinter der Bühne Englisch und eben nicht Deutsch ist, setzt er sich regelmäßig mit Phonetik Coach Klaudia Dannenberg zusammen. Wir nehmen an einer dieser Stunden teil und erwischen prompt eine, in der der schwierigste deutsche Vokal „u“ behandelt  wird. Mit englischen Vergleichsworten wie „do“ wird der aus Durban, Südafrika, stammende Sänger an die korrekte Aussprache des einzelnen Buchstaben herangeführt. Mit die schwierigsten Worte, die der sympathische Südafrikaner zu sagen hat, sind „Hühnchen“ und „Bandwürmer“. Um den Unterschied zwischen den Vokalen zu verdeutlichen, wechselt Klaudia Dannenberg zwischen „i“, „u“ und „ü“ und achtet genau auf die Stellung von Lippen und Zunge des Sängers. „Das Cleaning in dieser Form machen wir mit allen Darstellern.“ erläutert Klaudia Dannenberg ihr Vorgehen, „Für die afrikanischen Kollegen ist es unglaublich schwer, herauszufinden, ob ein Vokal kurz oder lang ist, da es diesen Unterschied in den meisten afrikanischen Sprachen so nicht gibt. Auch die Satzmelodie ist eine komplett andere, so dass ich das Gehör der Künstler hierauf schulen muss.“</p>
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<p class="Body">Die ausgebildete Sprecherzieherin arbeitet vor einem Castwechsel besonders intensiv mit den Neulingen. Innerhalb von nur vier-sechs Wochen müssen alle ihre Texte soweit beherrschen, dass sie sie sicher auf der Bühne wiedergeben können. Das Ensemble, das primär singt, ist innerhalb von nur zwei Wochen so weit in der deutschen Sprache ausgebildet, dass sie allabendlich auf die Bühne können. Etwas länger dauert es, mit den Haupt- und Nebendarstellern zu üben. „Hintergrund ist, dass es wesentlich einfacher ist, eine neue Sprache singend zu erlernen. Dialoge korrekt auszusprechen und die Worte richtig zu betonen, erfordert wesentlich mehr Arbeit.“ Auch in den ersten Wochen nach einem Castwechsel trifft man die Ensemble-Mitglieder vom „König der Löwen“ noch sehr oft in dem gemütlichen kleinen Büro der Phonetik-Lehrerin. „ Wenn die neue Cast erst einmal eingespielt ist, schaue ich mir mehrere Shows pro Woche an und achte auf alle Details. Auf diese Weise erkenne ich bei jedem Darsteller den Bedarf an weiteren Formulierungen, der Aussprache einzelner Worte und Satzmelodien zu arbeiten.“ Das Lernen der deutschen Sprache ist also ein echtes training on the job. Und da machen unscheinbare Kleinigkeiten schon mal einen akustischen Riesenunterschied aus: Aus dem Wort „verrückt“ wird, wenn man das Spitzen der Lippen weglässt, „verrickt“, aus „für“ wird „fir“.</p>
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<p class="Body">Das klingt schon ganz anders. Das sind „Fehler“, die auch das normale, nicht phonetisch geschulte, Publikum wahrnimmt.</p>
<p class="Body">Inzwischen ist das deutsche Hörverständnis von Sibongiseni Ndlovu so gut, dass er einer deutschen Unterhaltung problemlos folgen kann. Auch die Aussprache ist für die kurze Zeit und vor dem Hintergrund, dass sich afrikanische und deutsche Sprache kaum ähneln, sehr gut. Dadurch dass Sibongiseni Ndlovu schon in mehreren Ländern wie der Schweiz oder Australien gearbeitet hat, ist er gegenüber seinen Kollegen im Vorteil: Der Südafrikaner spricht neun Sprachen und macht Kirsten Dannenberg die Arbeit dadurch um ein Vielfaches leichter. „Jemand, der schon andere Sprachen spricht, ist trainierter. Er hat ein Gehör für andere Satzstellungen und -melodien.“</p>
<p class="Body">Doch die Arbeit an der Aussprache ist nur ein Teilbereich des Trainings, das Klaudia Dannenberg mit ihren Schülern durchführt. „Dort, wo es notwendig ist, arbeite ich auch mit an der Atmung. Das kommt bei ausgebildeten Sängern zwar eher selten vor, gehört aber mit dazu. Außerdem muss das, was die Künstler sagen, auch zu ihrer Handlung passen. Auch da gibt es für den Phonetik-Bereich Ansatzpunkte.“ Bei 48 Darstellerinnen und Darstellern, die zum Ensemble beim „König der Löwen“ gehören, wird es Klaudia Dannenberg nie langweilig. Alle haben einen mehr oder wenigen großen Bedarf an phonetischer Unterstützung.</p>
<p class="Body">In seiner Muttersprache präsentierte sich Sibongiseni Ndlovu mit seinen Kollegen bei der Benfizgala „Many Nations – One Song“ am 21. November. Das gesamte Ensemble hat parallel zum Showalltag, den Phonetik-, Gesangs- und sonstigen Proben ein mehr als zweistündiges Programm auf die Beine gestellt, mit dem die Kinder-Aids-Organisation „Cotlands“ in Südafrika unterstützt werden sollte. Das multikulturelle Ensemble präsentierte in einer bunten Mischung aus Tanz und Gesang die Heimatländer der Castmitglieder. Der Opener ‚Seasons of Love’ aus „Rent“ gehörte da noch zu den bekannteren Stücken. Es folgten fast 20 weitere Nummern, die Einblicke in brasilianische, afrikanische, spanische und auch deutsche Gebräuche der musikalischen Art gewährten. Dazu gehörte mit „Capoeira de Amor“ ein wunderschön choreographiertes Tanzstück und die aus Mitgliedern des Ensembles entstandene Gruppe „Amagents“ nahm das Publikum mit auf eine Reise durch südafrikanische Spirituals und Traditionals – alles in authentischen Kostümen versteht sich. Ein Highlight bildete der musikalische Leiten Lukas Höfling, der mit „Meine Mädchen“ zeigte, dass er nicht nur singen kann, sondern auch jede Menge komödiantisches Talent bewies. Der eigens komponierte Finalsong „Many Nations – One Song“ rundete das Bild dieser Gala ab: Es war etwas Besonderes und nicht eine von den üblichen „Wir machen Charity und singen Popsongs“-Veranstaltungen, die man sonst so oft zu sehen bekommt. Die Gala erbrachte eine beachtliche Spendensumme, die nun an Aidas erkrankten Kindern in Südafrika zugute kommen.</p>
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<p class="Body">Nicht einmal zwei Wochen später wurde das ganze Ensemble zu einer für Musicaldarsteller sehr ungewöhnlichen Zeit – nämlich samstagmorgens um 7 Uhr – zusammengetrommelt und es ging los zum TV-Auftritt bei „Verstehen Sie Spaß?“. Doch lesen Sie selbst, wie Beular Makhetha den Tag erlebte:</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Konig_der_Lowen_1-2006_files/shapeimage_6.png" alt="" width="313" height="402" /></p>
<p class="paragraph_style">7 Uhr: Es ist viel zu früh. Mit einem Bus werden wir von den Landungsbrücken zum Flughafen gebracht, wo ein eigenes Flugzeug für uns bereits steht. Zum Glück können wir auf dem eineinhalb-stündigen Flug nach Lahr etwas schlafen.</p>
<p class="paragraph_style">10 Uhr: Unser Hotel in Lahr heißt „Sonne“ – nur leider scheint das niemand nach oben weitergegeben zu haben. Hier ist es grau und trist, aber wir sind eh noch zu müde, um uns wirklich die Umgebung anzuschauen.</p>
<p class="paragraph_style">13 Uhr: Nach einem gemütlichen Mittagessen beginnen in der Messehalle Offenburg die ersten Proben für „Verstehen Sie Spaß?“. Ich bin sehr gespannt, denn so oft sind wir ja auch nicht live im Fernsehen. Marey (Griffith, Dance Supervisor, Anm. d. Red.) muss unsere Choreo an die kleinere TV-Bühne anpassen und parallel werden schon die ersten Stellproben gemacht, um zu sehen, wie man den ‚Circle of Life’ am besten auf die Showbühne bringt.</p>
<p class="paragraph_style">16 Uhr: Endlich Pause. Unser Auftritt ist erst um 20.37 Uhr – ja beim Fernsehen ist alles ganz genau auf die Minute getimed. Die meisten von uns legen sich bis dahin noch etwas hin – und wenn es unter dem Schminktisch ist.</p>
<p class="paragraph_style">18.30 Uhr: Jetzt wird es langsam spannend. Wir bereiten uns vor, ziehen unsere Kostüme an und halten uns bereit für den Auftritt.</p>
<p class="paragraph_style">21 Uhr: Geschafft! Das Publikum hat getobt. Dafür lohnt es sich, lange zu warten. Schnell noch ein paar Fotos mit den anderen Gästen der Show und dann geht’s zurück ins Hotel.</p>
<p class="paragraph_style">22.30 Uhr: Was ist das denn? Während unsere Crew noch die vier LKWs belädt und sich auf den Weg zurück nach Hamburg macht, wurde für das Ensemble eine Aftershow-Party organisiert. Das ist super. Nur, so richtig feiern können wir auch nicht, denn morgen früh um 7 Uhr geht ja schon wieder unser Flieger zurück und dann haben wir wieder zwei Shows auf unserer schönen Bühne in Hamburg vor uns.<br />
Das war ein toller Tag!</p>
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<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Jessica Mears: Ich möchte die Nala sein, an die man sich erinnert!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2004 15:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Mears]]></category>
		<category><![CDATA[König der Löwen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang Dezember 2003 gehört die in Kingston auf Jamaika geborene Jessica Mears zur ersten Garde beim König der Löwen. Als erwachsene Löwin Nala gewinnt sie allabendlich das Herz von Simba – und dem Publikum. Im Sommer 2002 nahm sie an den Auditions in Jamaika teil und wurde zunächst als Swing für verschiedene Rollen engagiert. ...</p>
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<p class="Body">Seit Anfang Dezember 2003 gehört die in Kingston auf Jamaika geborene Jessica Mears zur ersten Garde beim König der Löwen. Als erwachsene Löwin Nala gewinnt sie allabendlich das Herz von Simba – und dem Publikum.</p>
<p class="Body">Im Sommer 2002 nahm sie an den Auditions in Jamaika teil und wurde zunächst als Swing für verschiedene Rollen engagiert. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sie Hamburg sehr lieb gewonnen: „In Jamaika ist immer Sommer, da musste ich mich schon sehr umgewöhnen, aber inzwischen mag ich Hamburg sehr gern.“ Der umtriebige Hafen hat es ihr besonders angetan.</p>
<p class="Body">Im Frühjahr 2003 nahm sie Extra-Stunden, um bei den Auditions für den anstehenden Cast-Wechsel gut abzuschneiden. Sie hatte die Nala schon parallel gecovert, rechnete sich aber dennoch keine großen Chancen aus: „Ich bin ohne Erwartungen in dieses Casting gegangen und war sehr glücklich als ich erfuhr, dass man mich als neue Erstbesetzung ausgewählt hatte.“</p>
<p class="Body">Aber damit fing die Arbeit erst richtig an. „Als Principal wird man viel mehr gefordert. Man muss immer fit sein und sehr auf seinen Körper achten. Deshalb treibe ich sehr viel mehr Sport als früher, nehme Tanzstunden und Privatunterricht, um meinem Körper noch besser kennen zu lernen. Die katzenhaften Bewegungen spielen beim König der Löwen eine große Rolle und deshalb ist es mir besonders wichtig, diese zu beherrschen.“</p>
<p class="Body">Neben den speziellen Bewegungsabläufen steht auch permanentes Arbeiten an der Phonetik auf dem Programm. Die Beherrschung von Aussprache und Rhythmus der deutschen Sprache ist Jessica Mears sehr wichtig, da sie ihr mehr Sicherheit auf der Bühne verleiht.</p>
<p class="Body">„Als ich vor eineinhalb Jahren hierher kam, habe ich gedacht, dass ich diese laute, harte Sprache nie lernen würde. Aber langsam werde ich besser. Ich lerne jeden Tag ein neues Wort und übe viel mit meinem Vocal Coach Klaudia Dannenberg. Allerdings bin ich sehr zurückhaltend was das freie Sprechen angeht, da immer noch sehr viele Menschen meine Aussprache nicht verstehen.“</p>
<p class="Body">Doch die junge Jamaikanerin weiß genau, dass eine gute Aussprache gerade für ihren Part sehr wichtig ist, da sie eine für die Handlung sehr bedeutsame Sprechszene zu meistern hat. „Phonetisches Arbeiten läuft so ab, dass man einen neuen Text Wort für Wort durchgeht und zunächst die Aussprache lernt, dann kommt der in jeder Sprache sehr unterschiedliche Rhythmus und erst dann wird alles zusammengesetzt.“ Kein Wunder also, dass nach wie vor häufig Proben stattfinden. Zu Beginn ihrer Zeit im Hafentheater stand für Jessica Mears die Verbesserung der Phonetik im Vordergrund ihrer Proben. Inzwischen fühlt sie sich dort sicherer und legt in ihren täglichen Work-Outs mehr Betonung auf die Körpersprache.</p>
<p class="Body">Die Rolle der erwachsenen Nala mag auf den ersten Blick aussehen, wie ein „Teilzeitjob“, da sie ausschließlich im zweiten Akt auf der Bühne ist, doch Jessica Mears erläutert, dass sie mit mentaler Vorbereitung, der langen Maskenzeit von 30 Minuten und dem unerlässlichen Stretching und Warm-Up eigentlich kaum Zeit hat, um sich vor ihrem Auftritt zu entspannen.</p>
<p class="Body">Jessica Mears haben es besonders die langsamen, gefühlvollen Balladen im König der Löwen angetan. Ihr Lieblingssong ist „Er lebt in Dir“ &#8211; Eine der zweifellos emotionalen Szenen im gesamten Stück.</p>
<p class="Body">Fragt man die junge Künstlerin nach ihren Wünschen und Erwartungen für die laufende Spielzeit, sieht man sich unweigerlich mit ihrem starken Selbstbewusstsein konfrontiert: „Ich möchte die Nala der Hamburger Inszenierung werden. Ich bin jetzt die dritte Erstbesetzung der Nala und ich möchte, dass sich das Publikum daran erinnert, wie gut ich meinen Job gemacht habe und dass man über mich spricht.“</p>
<p class="Body">Für dieses ehrgeizige Ziel kann man ihr nur viel Erfolg wünschen!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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