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	<title>Kai Bronisch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Kai Bronisch-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Kreative Regie entstaubt den Klassiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2007 10:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Bronisch]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kubach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesmal also in Lübeck. Zum x-ten Mal sterben die Studenten den Barrikadentod auf einer Stadttheaterbühne, zum x-ten Mal wurde versucht, einem Klassiker des Musicals neues Leben einzuhauchen, zum x-ten Mal gab ein mehr als 40-köpfiges Ensemble alles, um die Bühne vor Energie vibrieren zu lassen. Nichts Neues also im Norden? Der gleiche langweilige Einheitsbrei wie ...</p>
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<p class="Body">Diesmal also in Lübeck. Zum x-ten Mal sterben die Studenten den Barrikadentod auf einer Stadttheaterbühne, zum x-ten Mal wurde versucht, einem Klassiker des Musicals neues Leben einzuhauchen, zum x-ten Mal gab ein mehr als 40-köpfiges Ensemble alles, um die Bühne vor Energie vibrieren zu lassen.</p>
<p class="Body">Nichts Neues also im Norden? Der gleiche langweilige Einheitsbrei wie bei allen Stadttheater-Inszenierungen zuvor? Nein, weit gefehlt! Alle kreativen Abteilungen des Lübecker Theaters machen aus ihren eher bescheidenen Möglichkeiten das Allerbeste.</p>
<p class="Body">So bilden zwei bewegliche Bühnenelemente links und rechts nicht nur den Rahmen für die großen Ensemblenummern, sondern verleihen der Bühne durch Drehen und Wenden ein immer wieder neues, zweckdienliches Gesicht: das ABC-Lokal lässt sich genauso gut vom Rest abtrennen wie das Wirtshaus der Thénardiers oder das Totenbett von Fantine.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_789">
<div class="style_2">
<p class="Body">Szenen wurden umarrangiert, ohne dass es merklich ins Gewicht fallen würde: Die Gerichtsszene beispielsweise, in der sich Jean Valjean Javert zu erkennen gibt, mutiert hier zu einem Monolog Valjeans. Andere Sequenzen wurden so phantastisch an die Bühne angepasst, dass selbst Kenner und Liebhaber der Londoner Originalproduktion ihren Hut ziehen. Dazu zählt der Selbstmord Javerts (der Darsteller geht in Richtung Hinterbühne und verschwindet dabei zusehends im Nebel, der aus dem herabgesenkten Bühnenboden aufsteigt) genauso wie die Kampfszenen auf den Barrikaden (das Publikum fühlt sich durch die auf sie anlegenden Soldaten direkt mitten im Geschehen). Auch „Dunkles Schweigen an den Tischen“ wurde durch die Masken tragenden Studenten im Hintergrund sehr viel gespenstischer und albtraumartiger als in so mancher Ensuite-Produktion.</p>
<p class="Body">Die Inszenierung von Wolf Widder ist also schon mal rundum gelungen. Aber wie so viele andere Bombast-Musicals steht und fällt auch „Les Misérables“ mit der Auswahl, Präsenz und Glaubwürdigkeit seiner Protagonisten.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1752 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/LesMis2_2007.png" alt="" width="259" height="335" />Mit Thomas Christ hat man in Lübeck auf einen Künstler gesetzt, der den Sträfling Valjean mit viel Intensität und großer Leidensfähigkeit über die Rampe bringt. Sein Stimmumfang kommt bestens mit der anspruchsvollen Partitur zurecht, nicht einmal bei „Bring ihn Heim“ ist der kleinste Wackler zu hören – im Gegenteil!.</p>
<p class="Body">Sein Counterpart Javert wird vom Lübecker Publikumsliebling Steffen Kubach gespielt. Auch wenn dieser phasenweise durch sein Kostüm eher an einen Zirkusdirektor erinnert als an den gestrengen Polizisten. Diese unfreiwillige Komik wirkt sich auf Kubachs gesangliche Leistung zum Glück in keinster Weise aus. Seine schöne warme Stimme zeugt einmal mehr von der Wandlungsfähigkeit des Sängers – von Albin über Prof. Higgins und Molina bis hin zu Inspektor Javert – das schafft nicht jeder. Leider lässt Kubach es das ein oder andere Mal an der unabdingbaren Boshaftigkeit des Valjean-besessenen Inspektors vermissen.</p>
<p class="Body">Die Studenten Marius und Enjolras werden von Tomasz Dziecielski und Kai Bronisch gespielt. Bedauerlicherweise ist Bronisch dem sympathischen Polen nicht nur körperlich, sondenr auch stimmlich haushoch überlegen, so dass Marius’ Soli zwar schön anzuhören sind, aber blass bleiben, wohingegen das kraftvolle Revolutionslied von Enjolras noch lange nachklingt.</p>
<p class="Body">Die drei Damen, Simone Tschöke, Andrea Stadel und Katharina Schutza als Fantine, Cosette und Eponine lassen sich von ihren Kollegen an die Wand spielen. Tschöke Sticht weder in Spiel noch Gesang sonderlich aus der Mende der Statisterie und des großen Chors hervor. Eponines Showstopper ist hier nicht „Nur für mich“, sondern ihre sehr ergreifende Sterbeszene. Aber im Gegensatz zu Cosette taucht Eponine als eigenständiger Charakter auf, während Stadel ganz in ihrer Mäuschenrolle aufgeht und nahezu unsichtbar ist. Zudem fällt sie durch ihre sehr klassische Stimmfärbung eher negativ auf als positiv. Musical ist eben nicht Oper.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die Thénardiers. Für jeden Darsteller sind die durchgeknallten Wirtsleute eine willkommene Abwechslung, da sie viel Raum für Improvisation bieten. Während Simone Mende optisch und akustisch fast noch zu lieb für die Schreckschraube Mme Thénardier ist, nutzt Manfred Ohnoutka das Potential der Rolle und macht sich die Bühne zu Eigen. Selbst wenn das Publikum nicht so mitgeht, wie in anderen Inszenierungen, ist ihm der Spaß in jeder Sekunde anzumerken.</p>
<p class="Body">Szenische Kniffe wie die Barrikade, die nach der Schlacht von den Überlebenden Frauen abgetragen wird oder die toten Studenten, die in der Masse der Trauernden zu verschwinden scheinen, wenn diese über die Bühne prozessieren, runden diese Inszenierung ab.</p>
<p class="Body">„Les Misérables“ in Lübeck ist eine kreative und frische Inszenierung der Boublil/Schönberg-Erfolgs und definitiv eine Reise in die Niederegger-Stadt wert!</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Großes Theater, Lübeck</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kai Bronisch, Thomas Christ, Steffen Kubach</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> <span class="Bold">A. Boublil / C.-M. Schönberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Lübeck<br />
</span></p>
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		<title>Kai Bronisch über Puppenspielen, Stadttheater und seinen West End Traum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kai-bronisch-ueber-puppenspielen-stadttheater-und-seinen-west-end-traum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 13:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Bronisch]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Sonnenschein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Schmidt-Häuser in Hamburg – das Schmidt Theater und das Schmidts Tivoli – gelten als eingeschworene Gemeinde. Die Darsteller wechseln sich in den verschiedenen Stücken ab, handverlesene Nachwuchstalente werden gefördert, nur selten verlässt jemand die Schmidt-Familie endgültig. Nun hat diese sehr spezielle Hamburger Familie Zuwachs bekommen; von Nachwuchs kann man jedoch bei einem gestandenen ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Die beiden Schmidt-Häuser in Hamburg – das Schmidt Theater und das Schmidts Tivoli – gelten als eingeschworene Gemeinde. Die Darsteller wechseln sich in den verschiedenen Stücken ab, handverlesene Nachwuchstalente werden gefördert, nur selten verlässt jemand die Schmidt-Familie endgültig.</p>
<p class="Body">Nun hat diese sehr spezielle Hamburger Familie Zuwachs bekommen; von Nachwuchs kann man jedoch bei einem gestandenen Musical-Darsteller wie Kai Bronisch nicht sprechen. Seit 1997 spielte er in verschiedensten Musicalproduktionen auf den Bühnen Deutschlands. Nebenbei dreht er noch für das Fernsehen (zurzeit „Marienhof“).</p>
<p class="Body">Zurzeit steht der sympathische (Wahl-)Hamburger in vier Produktionen parallel auf der Bühne: „Les Misérables“ und „Heidi“ in Dessau, „Kuss der Spinnenfrau“ in Lübeck und eben „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1160"><span style="color: #333399;">Villa Sonnenschein</span></a>“ in Hamburg. Und schon im Sommer beginnen die Proben für „Les Misérables“ in Lübeck. Da drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob man bei so vielen Bühnen-Engagements nicht durcheinander kommt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich die Möglichkeit habe künstlerisch in einer solch großen Bandbreite aktiv zu sein, denn meine Rollen sind sehr unterschiedlich. Vor allem bin ich glücklich, dass ich das alles auch logistisch hinbekomme.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Das ist vielleicht sogar die größere Herausforderung: Spielen in Hamburg, Lübeck und Dessau und bis vor kurzem Dreharbeiten in München. Das geht natürlich alles nur in Absprache mit den Theatern, denn für jede Rolle, die ich spiele, brauche ich einen Cover.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Ist es nicht ein ziemlich harter Bruch zwischen einer Fun-Show wie „Villa Sonnenschein“ und „Les Misérables“ von einem Tag auf den anderen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Ja, der Bruch ist schon sehr stark. Am schlimmsten war es als ich morgens in Dessau „Heidi“ geprobt habe und abends in Lübeck „Ladies Night“ spielen musste. Unterschiedlicher können Rollen kaum sein. Aber in dem Moment, wo ich ein Theater betrete, befasse ich mich nur noch mit der aktuellen Rolle. Alles andere blende ich aus. Ich empfinde es als meine Pflicht als Schauspieler in dem jeweiligen Stück immer 100 %ig präsent zu sein.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wenn Sie ständig auf Achse sind und von einem Theater zum anderen durch die halbe Nation reisen – wann finden Sie Zeit zum Entspannen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Zum einen kann ich mich auf den Zugfahrten immer sehr gut entspannen. Zurzeit genieße ich es aber sehr, dass ich mit der U-Bahn zur Arbeit fahren kann und nicht drei Stunden irgendwohin fahren oder gar fliegen muss. Ansonsten bin ich ein sehr häuslicher Typ und treffe mich gern mit Freunden. Natürlich mache ich auch Sport, aber es gibt auch Tage, an denen ich einfach nur zu Haus bin und nichts mache oder im Internet surfe.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Stimmt es, dass das Schmidt’s ein ganz besonderes Theater ist?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Auf jeden Fall. Das Theater hat seinen ganz eigenen Charme. Es ist ein sehr familiäres Haus. Alle, die hier arbeiten, sind ein besondere Schlag Mensch. An den anderen Stadttheatern hängt immer noch ein Riesenapparat an Künstlern und Sparten dran. Hier kennt man einfach jeden. Alle wollen hier sein und haben Lust hier zu spielen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wie sind Sie zum Schmidt Theater gekommen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Ich bin sehr gut mit Nik Breidenbach befreundet, der den Dr. Mathieu vor mir gespielt hat. Und da wir vom Typ her recht ähnlich sind, schlagen wir uns manchmal gegenseitig vor. So erhielt ich eines Tages einen Anruf und wurde zum Vorsingen und Puppenspielen eingeladen. Dafür muss man schon ein gewisses Talent mitbringen, aber ich habe einfach eine Szene improvisiert, was offensichtlich für gut befunden wurde.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Ist es schwer, mit der Puppe umzugehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Nein, ich würde es eher als spannend bezeichnen. Ich stelle hier ja nicht meinen eigenen Körper und mein Können in Vordergrund, sondern muss alles durch meinen rechten Arm in die Puppe leiten, um Dr. Mathieu diese Rolle spielen zu lassen. Es eine unglaublich große Herausforderung, aber zugleich auch ein großer Spaß. Das hängt damit zusammen, dass ich mich von der Figur distanzieren kann. Ich kann viel offener und offensiver spielen als sonst. Das ist für mich eine ganz neue Art von Kreativität. Wenn man das Ganze perfekt beherrscht, entwickelt die Puppe ihr Eigenleben.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Haben Sie durch die Puppe nicht eine größere Distanz zum Publikum?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Nein, denn wir verstecken uns ja nicht hinter den Puppen. Da ich Dr. Mathieu ja meine Beine und Stimme leihe, bin ich mir meiner Präsenz sehr bewusst. Der Glücksfall ist allerdings der, dass mich die Zuschauer hinter der Puppe nicht mehr wahrnehmen. Deshalb versuche ich immer so zu spielen, dass Dr. Mathieu vor meinem Gesicht ist. Wir versuchen quasi durch die Puppen hindurchzugucken und nicht daran vorbei eine zweite Spielebene zu schaffen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Ihre bisherigen Engagements waren meist bei eher unbekannten, aber deshalb nicht weniger anspruchsvollen Musicals wie „Me and my Girl“ oder „Kuss der Spinnenfrau“ o. a., die viele für besonders wertvoll halten. Ist das Absicht oder Zufall? Suchen Sie sich Ihre Rollen nach dem Anspruch des Stücks aus?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch:</span> </strong>Irgendwie bin ich da von Anfang an reingeschlittert. Ich hatte mich gerade entschlossen, meine Ausbildung an der Stage Schoool abzubrechen, weil ich damit nicht so richtig zufrieden war und auf Privatunterricht umzuschwenken, als ich durch einen Zufall von der „Tommy“-Audition in Lübeck erfahren habe. Ich habe mich dort total blauäugig beworben und wurde direkt genommen. Die Kontakte, die ich vor zehn Jahren gemacht habe, tragen mich auch heute noch.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Dadurch, dass ich immer an Stadttheatern gespielt habe, hatte ich häufiger die Chance, in Stücken zu spielen, die nicht „Mainstream“ sind. Ich habe dort nur wenig Vorgaben und kann eine Rolle von Null auf kreieren. Ich möchte meine Rollen mit Liebe und Seele spielen und genau das ermöglichen mir das Schmidt’s und andere Stadttheater.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Das klingt fast so, als würde man Sie auf einer der großen Ensuite-Bühnen auch in Zukunft nicht antreffen.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Ich weiche den Stücken der Stage Entertainment nicht bewusst aus, es ist nur bisher kein Musical dabei gewesen, in dem ich mich gesehen hätte. Außerdem drehe ich neben dem Theater noch für das Fernsehen und mache Werbung. Dafür brauche ich Zeit, die ich nicht hätte, wenn ich Ensuite spielen würde.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Natürlich habe ich auch probiert, mal in eine Ensuite-Produktion zu kommen: Mein erstes Musical war „Cats“ und ich wollte immer den Munkustrap spielen. Auch heute noch finde ich diese Rolle sehr interessant. Ich habe mich wirklich sehr oft auf diesen Part beworben und bin nie genommen worden. Da habe ich es dann irgendwann gelassen. Ich bin an Stadttheatern sehr erfolgreich, offenbar gehöre ich nicht in die Welt der Ensuite-Produktionen. Und genau das sehe ich jetzt als meinen Weg.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Gibt es denn noch einen Traum, den Sie sich beruflich erfüllen möchten?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Ja, ich möchte unbedingt einmal im West End arbeiten. Meine beiden Top-Theater-Erlebnisse waren „Jerry Springer“ und „The Producers“. Beide Shows waren sehr innovativ. Aber sie haben mich vor allem deshalb gefesselt, weil ich bis heute nicht fassen kann, wie man mit soviel Energie und Lebensfreude spielen kann. Die Darsteller, die dort im Ensemble stehen, stehen hier in Deutschland in der ersten Reihe.<br />
Ich wüsste zu gern, wie die das im West End schaffen, soviel Seele zu transportieren und sich achtmal pro Woche so zu motivieren, dass jede Show klingt wie eine Premiere und man das Gefühl, dass alle Schauspieler nur für einen selbst gespielt haben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Aber ist es als Deutscher nicht extrem schwer, in London ein Engagement zu bekommen? Der Markt ist dort doch viel umkämpfter als hier und die Qualität der Künstler, wie Sie ja selbst beschreiben, um einiges höher.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Dass das auch als Deutscher geht, hat meine Kollegin Julia Möller bei „Les Misérables“ gerade erst bewiesen. Auch Gido Schimanski war im Ensemble von der „Sinatra“-Show letztes Jahr dabei.<br />
Mir ist vollkommen egal, in welchem Stück – obwohl sich natürlich „Avenue Q“ geradezu anbieten würde. Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht nach London fliegen und an den nächsten Auditions teilnehmen soll.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie stehen auf der Bühne, vor der TV-Kamera und machen Werbung, Wofür schlägt Ihr Herz am meisten?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Kai Bronisch:</strong> </span>Ganz klar für die Bühne. Ich mag es einfach, wenn der Vorhang aufgeht und keiner sagt: „Ey, das machen wir jetzt noch mal.“ Und das Ganze dann so oft bis es allen gefällt. Wenn auf der Bühne etwas nicht funktioniert, muss man eben improvisieren und es wieder hinbiegen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Bei Ihrer Premiere als Dr. Mathieu hat man live erlebt, dass Sie ein Talent für Improvisationen haben. Wie viel konnten Sie von sich selbst in die Rolle mit einbringen? Immerhin gibt es die Figur schon seit eineinhalb Jahren.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch: </span></strong>Mir wurde von Anfang an freie Hand gelassen. Ich konnte mir eine eigene Stimme und eigene Charakterzüge für Dr. Mathieu ausdenken. Gemeinsam haben wir meine Ideen dann bewertet, verworfen oder weiter ausgebaut. Da hier alle Rolle mehrfach besetzt sind, ergeben sich auch immer wieder neue spannende Konstellationen mit anderen Energieflüssen. Keine Show ist wie die andere – das ist für mich ein Geschenk.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Obwohl Dr. Mathieu nun wahrlich kein Sympathieträger ist?</p>
<p class="Body" style="text-align: left; padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Kai Bronisch:</span></strong> Ist er nicht? Ich finde eigentlich schon. Er wird nur verkannt (lacht). Ich werde sonst meistens für die netten Jungs besetzt, da macht es sehr viel Spaß, hier einen Charakter zu spielen, der nicht so nett ist. Natürlich ist Dr. Mathieu ein Unsympath, er macht einfach das, was er will. Und genau das finde ich toll. Mit dieser Puppe kann ich eine ganze Menge Dinge machen, die ich selbst nicht tun würde.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span></strong> Wir danken Ihnen für dieses nette Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß als „Bad Guy“ Dr. Mathieu.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.kaibronisch.de/">www.kaibronisch.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>„Sex und Crime im Altersheim“ geht weiter</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/sex-und-crime-im-altersheim-geht-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 11:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Kuropka]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Radermacher]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Bronisch]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Sonnenschein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich kann auch Deutschland am weltweiten Hype um die beiden Hexen von Oz teilhaben. Seit 15. November ziehen die grüne Elphaba und die aufmerksamkeitsheischende Glinda das Publikum im Palladium Theater in ihren Bann. Stephen Schwartz’ Kompositionen funktionieren auch mit einem deutlich kleineren Orchester als am Broadway, die Ozianer begeistern auch in geringerer Anzahl als im ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Endlich kann auch Deutschland am weltweiten Hype um die beiden Hexen von Oz teilhaben. Seit 15. November ziehen die grüne Elphaba und die aufmerksamkeitsheischende Glinda das Publikum im Palladium Theater in ihren Bann.</p>
<p class="Body">Stephen Schwartz’ Kompositionen funktionieren auch mit einem deutlich kleineren Orchester als am Broadway, die Ozianer begeistern auch in geringerer Anzahl als im West End. „Wicked“ ist eine perfekte Show, bei der von Musik über Bühnenbild bis hin zu Story und Kostümen einfach alles stimmt. Die Zuschauer werden in die magisch-grüne Welt von Oz hineingezogen und verlassen das Theater wie verzaubert.</p>
<p class="Body">„Wicked“ bringt mehr als nur einen Hauch von Broadway ins beschauliche Stuttgart-Möhringen. Die Standortfrage wurde lange diskutiert und auch nach der Show darf man auf die längerfristige Akzeptanz der Show durch das schwäbische Publikum gespannt sein. Der Boden für einen großen Erfolg ist in jedem Fall bereitet.</p>
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<div class="text-content style_External_669_957">
<div class="style_2">
<p class="Body">Eineinhalb Jahre nach der Uraufführung startete am 31. Januar bereits die dritte Spielzeit der „Villa Sonnenschein“ Hamburger Schmidt Theater.</p>
<p class="Body">Nicht nur die Menschen hinter den Puppen haben sich verändert, sondern auch einige Puppen haben ein neues Gesicht bekommen. Es geht aber immer noch um den Zivi Felix, der sich engagiert seiner Aufgabe im Altersheim „Villa Sonnenschein“ widmet. Doch kaum dort angekommen, verliebt er sich Hals über Kopf in Melanie, die schöne Tochter der fiesen Heimleiterin Mechthild. Diese versucht, die Gefühlsduseleien ihrer Tochter zu unterbinden und mit dem ersten Arbeitstag der charmanten Chauvis Dr. Mathieu beginnt Melanie tatsächlich zu zweifeln.</p>
<p class="Body">Währenddessen leiden die vier Heimbewohner zusehends unter den Allüren ihres Hausdrachens Mechthild. Die ersinnt nämlich gemeinsam mit Dr. Mathieu einen heimtückischen Plan, der sie dauerhaft von der Pflegearbeit befreit.</p>
<p class="Body">Doch die Heimbewohner sind gar nicht so verkalkt wie es scheint: Gemeinsam mit den diversen Dekorationsgegenständen, u. a. einem Wildschweinkopf, der Lampe und einer Pflanze, kommen sie dem hinterhältigen Arzt und der ihm hörigen Heimleiterin auf die Schliche und als positiver Nebeneffekt des ganzen finden Felix und Melanie schlussendlich doch zueinander. Wenn das nicht der Stoff für einen spannenden Musicalabend ist&#8230;</p>
<p class="Body">Da im Schmidt Theater Unterhaltung und Spaß im Vordergrund stehen, wird das Stück lange nicht so dramatisch und düster dargeboten wie es vielleicht in anderen Häusern zu erwarten wäre. Mit einer gehörigen Portion Wortwitz, viel Sinn für Situationskomik und Improvisationstalent wird ein Abend in der „Villa Sonnenschein“ zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.</p>
<p class="Body">Das Besondere an diesem Stück sind nicht die Menschen, sondern die Puppen. Bis auf die vier Heimbewohner (eine davon agiert als „Piep“-Ton in ihrem Bett, gibt aber den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung des Komplotts) werden alle anderen Charaktere durch Handpuppen dargestellt. Die meisten Darsteller spielen zudem nicht nur eine Puppe, sondern leihen ihre Stimme gleich mehreren der teilweise recht skurrilen Charaktere. Einen ausführlichen Bericht über die Geschehnisse auf und hinter der Bühne lesen Sie in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Villa_Sonnenschein_2006.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=463">hier</a></span>.</p>
<p class="Body">Die beiden Antipathieträger des Stücks, Mechthild und Dr. Mathieu, werden in der Wiederaufnahme von Franziska Kuropka und Kai Bronisch gegeben. Während Franziska Kuropka schon in anderen Produktionen des Schmidt Theater bzw. Schmidt’s Tivoli mitgewirkt hat, ist Kai Bronisch neu in Schmidt-Familie. Wie sich das anfühlt, erzählt er uns in einem ausführlichen <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Kai_Bronisch.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=840">Gespräch</a></span>.</p>
<p class="Body">Kuropka macht sich ihre „Villa Sonnenschein“-Erfahrung zunutze und stellt Mechthild mal als intrigantes Biest mal als sexsüchtige Schlampe gleichermaßen überzeugend dar. Der Neuzugang Bronisch hat eine der publikumswirksamsten Figuren auf seiner rechten Hand und tritt damit in die Fußstapfen von Premieren-Mathieu Nik Breidenbach, der zurzeit bei „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ auf RTL zu sehen ist. Bronisch muss sich hinter dem langjährigen Schmidt-Darsteller jedoch nicht verstecken. Er macht sich den unsympathischen Schleimer Mathieu zunutze und fühlt sich als Ekelpaket scheinbar genauso wohl, wie als besserwissender „Chica-Checker“ Julio (eine Topfpflanze).</p>
<p class="Body">Dass noch nicht alle Abläufe perfekt sitzen und zur Freude von Heiko Wohlgemuth (Text), der sich die Premiere natürlich nicht entgehen ließ, einige lustige Improvisationen erforderlich waren, störte keinen der anwesenden Premierengäste. Für die meistens gehören kleinere Pannen im Schmidt’s einfach dazu, denn seien wir mal ehrlich, wenn dort auch jede Show nach Schema F ablaufen würde, wie in den großen Ensuite-Produktionen, würde das Hamburger Traditionshaus deutlich an Charme verlieren.</p>
<p class="Body">Jan Radermacher gibt einen bemitleidenswerten Felix, dem man sofort abnimmt, dass er nicht versteht, wie die Welt sich dreht. Genauso wie er stand auch Miriam Lotz alias Melanie bereits in dem Rentner-Musical auf der Bühne. Das Zusammenspiel funktioniert sehr gut und man sieht beiden den Spaß an der Arbeit an. Das gilt auch für die weiteren Darsteller: Carin Abicht als Ehemänner-verschleißende Operndiva Carlotta, Burkhard Heim als dementer Hubert, Lisa Huk als zweiter Arm der Puppen, Kissen und Lampe usw. sowie Chef des Hauses Corny Littmann als grantelnder Gustav.</p>
<p class="Body">Das Musical des Schmidtschen Dreigestirn Lingnau/Wohlgemuth/Matschoß ist trotz der Spielstätte Aletrsheim lebensfroh, deutet auf Missstände hin, ohne dabei auch nur im Mindesten ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das zeigt sich auch in der Werbung im Flyer und auf Plakaten in Hamburg: Da wird der Zivi Felix einfach mal „unterbelichteter Arschabwischer“ tituliert, Dr. Mathieu avanciert zum „tiefgreifenden Unterhalter“ und Corny Littmann alias Gustav ist schlicht der „Porno-Downloader“. Genau diese Spitzfindigkeiten sind es, die das Publikum an „seinem“ Schmidt’s liebt. Und deshalb kommen alle immer wieder. Es gibt keinen Grund daran etwas zu ändern. Der Erfolg gibt dem Team schlichtweg Recht.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>31. Januar 2007</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Kai Bronisch, Franziska Kuropka, Jan Radermacher</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Martin Lingnau / Corny Littmann<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater<br />
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