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	<title>Junge Bühne T.3-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Junge Bühne T.3-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Großartiger Stoff für Diskussionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 10:51:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Anton von Mansberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ hält trotz seines stattlichen Alters von mehr als 130 Jahren immer noch viele Gesprächsstoff parat. In der musikalischen Fassung von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch) zieht das Stück seit seiner Broadway-Premiere im Jahr 2006 das Publikum in seinen Bann. Auch die Junge Bühne T.3 im Theater Lüneburg hat sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ hält trotz seines stattlichen Alters von mehr als 130 Jahren immer noch viele Gesprächsstoff parat. In der musikalischen Fassung von Duncan Sheik (Musik) und Steven Sater (Buch) zieht das Stück seit seiner Broadway-Premiere im Jahr 2006 das Publikum in seinen Bann. Auch die Junge Bühne T.3 im Theater Lüneburg hat sich in dieser Spielzeit für dieses bewegende Musical entschieden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3275 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-400x263.jpg" alt="" width="400" height="263" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-400x263.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-1024x672.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-768x504.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-1536x1008.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-11-2048x1344.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Friedrich von Mansberg zeigt von Beginn an die chaotische Gedanken- und Lebenswelt von Teenagern, die damals wie heute voller Widersprüche, ungehörter Hilferufe und Experimente ist. In altmodischer Unterwäsche begegnen sich die Schüler ohne einander berühren zu dürfen und wollen. In einer Folgeszene („So’n verficktes Leben“) streicheln sich alle Nachwuchskünstler selbst – Sex ist das bestimmende Thema! Dies spiegelt sich auch in den Choreografien von Rhea Gubler wider, die körperbetont und sehr anspruchsvoll sind (u. a. „Im Arsch“).</p>
<p>Doch Wendla (Pia Naegeli) möchte es genau wissen: Wo kommen die Babys her? Doch ihre Mutter verweigert eine Auskunft dazu. Janosh Kratz hat als Moritz ganz andere Probleme: Wie soll er den Schulabschluss schaffen, wenn er immer nur von Frauenschenkeln träumt? Bleibt noch Melchior (gespielt von Anton von Mansberg), der sich dank einer sehr liberalen Mutter umfassend zum Thema Sexualität fortbilden konnte. Er springt seinem Freund Melchior beiseite und führt ihm alle Details in Wort und Bild in einem Brief auf. Doch das verwirrt Moritz nur umso mehr. Er kann dem Druck von Schule und sexuellen Fantasien nicht standhalten. Ohne Rückhalt in der Familie entschließt er sich für den Freitod.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3273 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-10-1024x776-1-400x303.jpg" alt="" width="400" height="303" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-10-1024x776-1-400x303.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-10-1024x776-1-768x582.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-10-1024x776-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Wendla und Melchior lernen sich währenddessen sehr intensiv kennen – ohne Gewissensbisse, denn die nicht aufgeklärte Wendla weiß nicht, was sie da macht, und Melchior sieht das alles eher als Ausprobieren an. Es kommt zur Katastrophe als Wendla schwanger wird, ihre Mutter sie zu einer Abtreibung zwingt, die sie nicht überlebt und Melchior alles hinwirft und die Schule abbricht. Auch er trägt sich mit dem Gedanken, sich selbst das Leben zu nehmen. Doch was würde es ändern? Er entscheidet sich dagegen.</p>
<p>Die Bühne (Barbara Bloch) im T.3 ist mit Kunstrasen ausgekleidet und eine Spiegelfolie symbolisiert sowohl einen Bachlauf als auch Moritz‘ Grab. Diese spartanische Kulisse passt sehr gut, denn so stehen die Charaktere noch mehr im Vordergrund. Zehn Nachwuchstalente (szenenweise unterstützt von den Zweitbesetzungen) sowie zwei Erwachsene erwecken diese durchaus verstörende Handlung zum Leben. Warum Sascha Littig in allen erwachsenen Frauenrollen und Paula Rohe in den erwachsenen Männerrollen zu sehen sind, erschließt sich nicht wirklich. Das Stück ist aufwühlend, Fragen werden – zumindest in den Songs – sehr deutlich gestellt, daher ist auch nach Lesen des Programmhefts nicht schlüssig, warum hier nun noch zwangsweise Rollenklischees aufgebrochen werden müssen (und dies auch nur bei den Erwachsenen). Nichtsdestoweniger kann insbesondere Littig als strenge Lehrerin und hilflos an Traditionen festhaltende Mutter überzeugen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3272 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-6-1024x695-1-400x271.jpg" alt="" width="400" height="271" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-6-1024x695-1-400x271.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-6-1024x695-1-768x521.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/SPRING-AWAKENING_c_tw_Hans-JuergenWege-6-1024x695-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Den jungen Darstellerinnen und Darstellern fordert dieses Stück, insbesondere die rockigen Nummern, viel ab. Anton von Mansberg hat in den letzten Jahren immer wieder tragende Rollen in den T.3-Stücken übernommen und es ist schön zu erleben, welche Entwicklung er durchmacht. Sein eher nasaler Gesang macht seine Stimme einzigartig, sein wissendes Spiel verleiht Melchior etwas leicht Überhebliches, was aber durchaus zum Charakter passt. Das Duett „Mehr als nur Worte“, in dem Melchior und Wendla ihre Zuneigung zueinander thematisieren, gelingt von Mansberg und Naegeli sehr harmonisch. Anna Schwemmer hat als Vocal Coach nicht nur hier sehr gute Arbeit geleistet. Auch das Terzett zum Schluss, in dem Melchior das Zwiegespräch mit Moritz und Wendla sucht („Nicht mehr hier“), bleibt hängen.  Weitere Highlights können Juliana Kratz als Ilse („Lied des Sommers“) und Gunt Chuluun als Hänschen setzen.</p>
<p>„Spring Awakening“ in Lüneburg ist nicht einfach nur sehenswert. Es ergeben sich daraus viele auch heute noch aktuelle Themen, die man im Nachgang diskutieren kann und vielleicht sollte.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">30</span><span class="Bold">. September 2022<br />
<strong>Darsteller:</strong> Pia Naegeli, Anton von Mansberg, Janosh Kratz, Sascha Littig, Paula Rohe<br />
<strong>Regie: </strong>Friedrich von Mansberg<br />
<strong>Fotos: </strong>Hans-Jürgen Wege</span></span></p>
</div>
</div>
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		<title>Aktuelle Adaption des düsteren Psychodramas</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/aktuelle-adaption-des-duesteren-psychodramas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 13:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Frederik von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt Möller]]></category>
		<category><![CDATA[Belana Pittin]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Fee Schicke]]></category>
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		<category><![CDATA[Jekyll & Hyde]]></category>
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		<category><![CDATA[Leo Ehmke]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Wantikow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Plötzlich allein und zuhause, niemanden mehr treffen, keine Schule. Viel Zeit also zum Nachdenken, zum Angst haben, zum Träumen, zum Lesen und eintauchen in fremde, vergangene oder versunkene Welten. Und viel Zeit für Verschwörungstheorien: Da draußen ist dieser unbekannte Gegner, den man nicht sehen kann und der sich anschickt, die ganze Welt zu infizieren. Stammt ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Plötzlich allein und zuhause, niemanden mehr treffen, keine Schule. Viel Zeit also zum Nachdenken, zum Angst haben, zum Träumen, zum Lesen und eintauchen in fremde, vergangene oder versunkene Welten. Und viel Zeit für Verschwörungstheorien: Da draußen ist dieser unbekannte Gegner, den man nicht sehen kann und der sich anschickt, die ganze Welt zu infizieren. Stammt er aus einem Labor in China? Oder aus den USA? Oder ist er eine Strafe Gottes? Jedenfalls scheint er das ultimative Böse zu bedeuten, eine Gefahr für die Menschheit. (…) Das Ensemble des Jungen Musicals am Theater Lüneburg wird sich der Geschichte erneut annehmen – und sich in der Isolation der eigenen Phantasie den größten Ängsten und dunkelsten Phantasien stellen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2974 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Ankündigung für die Premiere von „Jekyll &amp; Hyde – ein Albtraum“ liest sich sehr spannend. Frank Wildhorns Musical gehört zu den anspruchsvollsten, die die Musicalwelt zu bieten hat. Was Regisseur Friedrich von Mansberg und die neun Jungdarsteller aus dem Stoff gemacht haben, wirkt leider manchmal etwas wirr. Die Bezüge der Handlung aus dem viktorianischen London ins Corona-geplagte hier und jetzt sind leider nicht sehr stimmig.</p>
<p>Ausgehend von Henry Jekylls Tod (allein und nach einem Kampf mit einem unsichtbaren Feind) werden seine letzten Monate in einer Rückblende erzählt.</p>
<p>Dabei werden viele Songs nur angespielt, teils auch mit leicht angepassten Texten (Musikalische Leitung: Daniel Stickan). Kein Wunder, wenn man die komplette Handlung in nur 65 Minuten unterbringen möchte. Gerade die Ensemble-Nummern wie „Fassade“ oder „Mörder“ klingen jedoch sehr gut. Das Vocal Coach Anna Schwemmer intensiv mit den Jugendlichen gearbeitet hat, beweisen insbesondere Miriam Wantikow als Lisa Carew und Jona Hoek als Lucy Harris. Beide zeigen nicht nur beachtliches schauspielerisches Können, sondern setzen auch gesanglich Maßstäbe in diesem Ensemble: „Du weißt wer ich bin“ und „Jemand wie Du“ gehören zu den solistischen Highlights der Show. Ihr Duett „Nur sein Blick“ jagt einem die Tränen in die Augen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2971 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Jekyll und Hyde hat von Mansberg mit zwei Jugendlichen besetzt. Lasse Kuk (Henry Jekyll) und Arndt Möller (Edward Hyde) teilen sich an diesem Abend eine der schwierigsten männlichen Musicalrollen. Kuk spielt sehr gut, ist aber – wer kann es ihm verdenken – mit den Showstoppern „Dies ist die Stunde“ und „Konfrontation“ gesanglich deutlich überfordert. Hier kommen auch gestandene Musicaldarsteller an ihre Grenzen. Möller hat eine düstere Erscheinung, wirkt aber manchmal etwas zu nett. In den tiefen Lagen singt er durchaus ansprechend. Aber leider kann er Wildhorns musikalischen Vorgaben an diesen bösartigen Charakter nicht gerecht werden.</p>
<p>Ein schöner Regieeinfall ist es, Hyde die Waffe, mit der Jekyll sich umbringt, „telepathisch“ führen zu lassen. Plakativer kann man nicht darstellen, dass Jekyll sich gegen sein bösartiges Alter Ego Hyde nicht mehr wehren kann.</p>
<p>Auch die Szene, in der Lucy in Henry einen Freund sucht und Hyde auf ihr Flehen antwortet, ist sehr clever umgesetzt.</p>
<p>Weitere Figuren wie Utterson (Fenja Gerken), Nellie (Belana Pittin), Sir Danvers (Sascha Littig, der einzige Erwachsene auf der Bühne), Simon Stride (Janosh Kratz) und Laurie (Morgane Meuthien) spielen in dieser Inszenierung so gut wie keine Rolle. Gerade im Fall von Gerken und Kratz ist dies bedauerlich, denn beide glänzen in ihren wenigen Momenten im Rampenlicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2972 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Apropos Licht, Barbara Bloch (Kostüm und Bühne) schafft mit den beiden Glaskästen links und rechts der Bühne eine teils gespenstige, undurchsichtige Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt.</p>
<p>Wie eingangs erwähnt, wirkt der Bezug zu aktuellen Nachrichten wie den Black Lives Matter Demonstrationen in den USA oder den Ausschreitungen in Belarus an den Haaren herbeigezogen. Ob sich Jekylls Arbeit an einem Mittel gegen das omnipräsente Virus nun auf Corona bezieht oder nicht, bleibt nebulös.</p>
<p>Nichtsdestoweniger beweist das Junge Theater Lüneburg auch mit dieser Inszenierung, dass man auch aus Spaß an der Freud wirklich gute Unterhaltung auf die Beine stellen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">25</span><span class="Bold">. Oktober 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller (inkl. alternierender Besetzungen): </span></strong>Viktoria Fleck, Fenja Gerken, Sascha Littig, Emma Fee Schicke, Miriam Wantikow, Lasse Kuk, Gunt Chuluun, Pia Naegeli, Belana Pittin, Anton Frederik von Mansberg, Arndt Möller, Jona Hoek, Nike Just, Leo Ehmke, Janosh Kratz, Morgane Meuthin, Sarah Zürneck<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Friedrich von Mansberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Garantiert nicht jugendfrei</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/garantiert-nicht-jugendfrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelius Dane]]></category>
		<category><![CDATA[Duncan Sheik]]></category>
		<category><![CDATA[Joanna Clamann]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Bühne T.3]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Niclas Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hennes]]></category>
		<category><![CDATA[Sonja Gornik]]></category>
		<category><![CDATA[Spring Awakening]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Schäfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wendla lernt, dass sie ein Baby bekommt, wenn sie ihren Ehemann so sehr liebt wie keinen anderen, Moritz hält sich beharrlich an dem fest, was Kirche und Bibel ihm vorgeben, Hänschen passt sich nur vermeintlich den Konventionen an, Ilse kann ihrem Vater nicht entfliehen und Melchior rebelliert gegen zumindest in Gedanken gegen alles und Jeden. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wendla lernt, dass sie ein Baby bekommt, wenn sie ihren Ehemann so sehr liebt wie keinen anderen, Moritz hält sich beharrlich an dem fest, was Kirche und Bibel ihm vorgeben, Hänschen passt sich nur vermeintlich den Konventionen an, Ilse kann ihrem Vater nicht entfliehen und Melchior rebelliert gegen zumindest in Gedanken gegen alles und Jeden.</p>
<p class="Body">Auf den ersten Blick alles typische Teenager-Probleme, doch Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“ ist alles andere als Trivialliteratur. 1891 geschrieben, befasst er sich ausführlich mit der Gedankenwelt junger deutscher Schüler, die hin- und hergerissen sind zwischen den Erwartungen der Eltern, Anforderungen der Lehrer, Ideen der Freunde und den eigenen Wünschen an die Gestaltung ihres Lebens und die Auslebung ihrer (sexuellen) Phantasien.</p>
<p class="Body">Gepaart mit rockiger Musik, rebellischen Songtexten, interpretiert von charismatischen Jungdarstellern ergibt diese Literaturvorlage eines der am meisten gefeierten Off-Broadway-Musicals der letzten Jahre.</p>
<p class="Body">In dieser Spielzeit nimmt sich das Junge Theater in Lüneburg in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg und Haute Culture e. V. diesem aufwühlenden Stoff an. Elf Nachwuchsdarsteller, unterstützt von zwei erfahrenen Kollegen, versetzen sich in eine Zeit als Normen und Regeln wichtiger waren als Individualität, als Eltern und Lehrer noch mit Maßregelungen und bewusster Fehl-Information die aufkeimende Selbständigkeit der Kinder unterdrückten.</p>
<p class="Body">Das Stück ist keine leichte Kost, umso wichtiger ist die Glaubwürdigkeit der Protagonisten. Dies gelingt durch die Jugend der Akteure, die zeitgemäßen Kostüme und die wieder einmal sehr guten Kulissen (in Form von Vorhängen, die die verschiedenen Räumlichkeiten andeuten) von Barbara Bloch.</p>
<p class="Body">„Spring Awakening“ ist sowohl gesanglich als auch schauspielerisch eine Herausforderung. Nahezu jeder Charakter hat eine extreme Seite oder muss extreme Erfahrungen ausdrücken. Die elf Jungdarsteller sind schauspielerisch ganz klar auf dem richtigen Weg: Cornelius Dane transportiert Melchiors überbordende Energie und den Drang, die Welt zu verändern sehr glaubhaft. Manches Mal scheint er nah am Wahnsinn, was gut zu dieser von der Gesellschaft zerrissenen Figur passt. Niclas Schmidt interpretiert die tiefe Verwirrung von Moritz und dessen Hilflosigkeit bis hin zum Selbstmord sehr eindrucksvoll. Dass Wendla zwischen Baum und Borke steht, einerseits das kleine Mädchen, das seiner Mutter glaubt und andererseits eine junge Frau, die mit Melchior ihr erstes Mal erlebt, bringt Ulrike Schäfer ehrlich und nachvollziehbar über die Rampe.</p>
<p class="Body">Zwei Szenen erhielten vom Publikum besonders viel Aufmerksamkeit: Zum einen der erste Geschlechtsverkehr von Melchior und Wendla, der ausführlich, mit sportlichem Höchsteinsatz und nackten Tatsachen der Phantasie keinen Spielraum mehr lässt sowie die Kussszene des schwulen Paares Hänschen (Thomas Nienhaus) und Ernst (Joscha Enger), die bei den jungen Zuschauern für anhaltenden Zwischenapplaus und Jubel sorgte. Die Altersbeschränkung „ab 15 Jahre“ erklärt sich mit diesen beiden Szenen nur allzu deutlich. nicht zu vergessen die explizite Sprache, die keinerlei Blatt vor dem Mund nimmt.</p>
<p class="Body">In den Ensemble-Stücken gelingt es den Sängerinnen und Sängern die Energie, von der in Duncan Sheiks Kompositionen reichlich zu finden ist, auf das Publikum zu übertragen. Auch die zahlreichen Duette werden mal rockig, mal gefühlvoll intoniert und unterstreichen die verschiedenen Beziehungsgeflechte. Dass hier keine ausgebildeten Sänger auf der Bühne stehen, merkt man besonders während der Rebellion im Lateinunterricht („So&#8217;n verficktes Leben“) und beim Briefwechsel von Moritz und seiner Vertrauten Fanny Gabor, der Mutter von Melchior („Und dann ist&#8217;s vorbei“): Immer wenn es in die hohen Lagen geht, fehlt es sowohl Cornelius Dane als auch Niclas Schmidt an Kraft, die Töne auszusingen oder auch nur zu treffen. Doch diese Fehlgriffe sind Ausnahmen und stören den Gesamteindruck dieses jungen Musicals mit und für junge Menschen nicht.</p>
<p class="Body">Die vierköpfige Band unter der Leitung von Franziska Polmann haut kräftig in die Tasten und Saiten und wird Sheiks Partitur in vollem Umfang gerecht. Auch hier gibt es zwar ab und an einen Misston oder die Einsätze stimmen nicht, doch bei einem Nachwuchs-Musical verzeiht man so etwas gern. Schwierig ist jedoch, dass die Band für die Sänger vor dem abgrenzenden Gaze-Vorhang viel zu laut ist. Unverstärkt, d. h. ohne Mikrofon, hat auch ein ausgebildeter Vollprofi gegen satten Rocksound keine Chance.</p>
<p class="Body">„Spring Awakening“ ist einen Besuch wert. Allerdings ist hinterher durchaus Gesprächsbedarf vorhanden, der befriedigt werden will. Dies liegt unter anderem auch daran, dass der erste Akt sich auf die Entwicklung der Jugendlichen fokussiert und die verschiedenen Charaktere vorstellt, während im zweiten Akt ein Unglück auf das nächste folgt. Hiermit wird das Publikum weitgehend allein gelassen. Ein heiterer Musicalabend ist definitiv etwas anderes, das Label „gute Unterhaltung“ kann man aber in jedem Fall vergeben.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>26. April 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Joanna Clamann, Cornelius Dane, Sonja Gornik, Ulrike Schäfer, Niclas Schmidt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Duncan Sheik / Oliver Hennes<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Theater Lüneburg<br />
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