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	<title>John Du Prez-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>John Du Prez-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Näher dran an der Originalinszenierung geht es kaum</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 15:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie britischen Humor mögen und mal wieder zwei Stunden herzlich lachen möchten, empfehlen wir Ihnen Monty Python’s „Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt. Die irrwitzige Gralssuche von King Arthur und seinen Rittern wurde von den britischen Komikern rund um John Cleese und Eric Idle bereits 1975 unter dem Titel „Monty Python and the Holy Grail“ (zu deutsch: „Die Ritter der Kokosnuss“) in die Kinos gebracht. Ab 2004 konnte man viele der doch reichlich skurrilen Charaktere auf der Musicalbühne wiedersehen: die „Lady of the Lake“, die „Knights who say Ni“ und „Sir Robin the Not-Quite-So-Brave-As-Sir-Lancelot“ sind nur einige Beispiele. Natürlich kommt auch God zu Wort und die für die deutsche Filmfassung namensgebenden Kokosnüsse werden von King Arthurs Diener Patsy auch auf der Bühne in der gewünschten Gangart zum Klingen gebracht.</p>
<p>Wer glaubt, dass man für „Spamalot“ eine große Broadway-Bühne braucht, irrt. Im English Theatre hat Tim McQuillen nach „The Life“ und „Ghost“ erneut eine in sich stimmige Umgebung geschaffen. Die Bibliothek, in welcher der Historiker die Zuschauer begrüßt, umrahmt das Geschehen. Dahinter findet sich eine Burgmauer mit Tor, und auch der „dark and extremely expensive forrest“ fehlt nicht. Und auch die Kostüme (ebenfalls von McQuillen) sind sehr gelungen. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Kleider der Lady of the Lake, die bei jedem ihrer Auftritte in einer neuen Robe erscheint. Nicht ganz so gelungen ist hingegen Lancelots „Coming Out“-Dress. Dieser erfüllt zwar ganz klar seinen farbenfrohen, schillernden Zweck, aber hier wäre sicherlich etwas Besseres möglich gewesen. Auch die Turnkleidchen der „Laker Girls“ mit ihren fransigen Röckchen wirken zunächst etwas fehlt am Platz. Doch als die Röcke sich zu Pompons verwandeln, die den Song „Laker Girls Cheer“ perfekt visualisieren, passt wieder alles zusammen.</p>
<p>Die nur 13 Akteure auf der Bühne agieren auf höchstem Niveau, obwohl sie einen Erfahrungsschatz haben, der unterschiedlicher nicht sein könnte. So ist es für Anthony Cragg (Swing) und Joe Etherington (Sir Bedevere / Concorde) die erste Rolle nach Abschluss ihrer Ausbildung, während Matthew Gent (Sir Robin), Jo Parsons (Galahad) und John McManus ( Historian / Prince Herbert / Not dead Fred) zahlreiche Engagements im West End vorweisen können. Eine beeindruckende Vita haben auch George Rae (Patsy) und Scott Armstrong (Lancelot), die schon für viele UK-Tourneen von Musicals engagiert waren. Nic Kyle (King Arthur) war in seiner Heimat Neuseeland in vielen Hauptrollen (u. a. Chris in „Miss Saigon“ und Jesus in „Jesus Christ Superstar“) zu sehen. Soophia Foroughi (Lady of the Lake) stand schon auf der halben Welt auf einer Musicalbühne und hat dort mit Stars wie Michael Ball gearbeitet.</p>
<p>Keine leichte Aufgabe für Regisseurin Lisa Blair, den bunten Haufen auf Linie zu bringen, doch es gelingt ihr ganz vorzüglich. Was man deutlich spürt, ist Blairs Schauspiel-Schwerpunkt: Viele Musicals hat sie bisher nicht inszeniert, doch genau dies kommt den Charakteren sehr zu gute. Die Protagonisten spielen akzentuierter und authentischer (sofern bei einem Slapstick-Musical überhaupt möglich), die Dialoge sind sehr gut ausgearbeitet, und die Mimik der Darsteller ist perfekt auf die jeweilige Figur abgestimmt, wobei die meisten gleich mehrere Rollen übernehmen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Publikum beim Gesang Abstriche machen muss. Weit gefehlt! Ausnahmslos alle Songs werden sauber intoniert, lediglich in den chorischen Nummern der Ritter hört man zweimal eine leichte Disharmonie.</p>
<p>Augenscheinlich hat Blair mit ihren Darstellern sehr gut gearbeitet, denn jeder gibt seiner Rolle etwas Besonderes. Nic Kyle wirkt zwar sehr jung und sanft für King Arthur, kann aber mit seinem klaren Tenor und seiner Fokussierung überzeugen (insbesondere bei „I’m so alone“). Soophia Foroughi weiß ihr „Handwerkszeug“ Stimme sehr gut zu nutzen. Sie wechselt Stimmlagen genauso problemlos wie Stile. Die beleidigte Diva (&#8222;Whatever happened to my part?&#8220;) steht ihr besonders gut. Da vergisst man schnell, dass ihr die Jazz-/Swing-Nummer in Camelot (die zweite Version vom „Song that goes like this“) nicht ganz gelingt.</p>
<p>George Rae interpretiert mit „Always look on the bright side of life“ den einzigen bekannten Song. Er gibt einen sehr zurückhaltenden, aber nicht duckmäuserischen Patsy. Folglich kommt auch dieser Showstopper eher schüchtern als kraftvoll über die Rampe. Doch das passt wiederum sehr gut zum Gesamtbild der Figur, die man einfach mögen muss. Vielseitigkeit – und diese durchaus glaubwürdig – beweist John McManus. Als „Not dead Fred“ bringt er das Publikum mit seiner lustigen Tanzeinlage zum Lachen und als Prince Herbert erweichen seine großen Kulleraugen und seine unerwartet klare, trotz der Höhen volle Stimme, jedes Herz.</p>
<p>Als der schöne Galahad, der es King Arthur als bockiger Dennis (inklusive Querverweis auf den Brexit als Folge vom Volk nicht erwünschter Entscheidungen regierender Persönlichkeiten) wirklich nicht leicht macht, ist Jo Parsons zu erleben. Gesanglich gefällt er genauso wie in seinen Rollen, wobei er als grantelnder Vater von Herbert fast noch überzeugender ist als als Galahad. Auch sein mit einem deutlichen Essex-Akzent ausgestatteter Dennis ist großartig.</p>
<p>Matthew Gent überzeugt als ängstlicher Sir Robin von der ersten Sekunde an. Er ist auf der Bühne jederzeit präsent und sein Spiel zieht immer wieder die Blicke auf sich, selbst wenn er gar nicht im Mittelpunkt steht (bspw. als die Ritter den Anweisungen Gottes zu ihrer Gralssuche lauschen und sich jeder deutlich sichtbar seine Gedanken dazu macht, was für ihn der Gral bedeutet). &#8222;Brave Sir Robin&#8220; und &#8222;You Won&#8217;t Succeed on Broadway&#8220; zeigen die beiden Seiten des Ritters (ängstlich und mit einem großen Musicalwissen ausgestattet). Beide Szenen folgen direkt aufeinander und wo man sich eben noch über den Angsthasen ausgeschüttet hat, klatscht man bei seinem Lehrstück zu einem erfolgreichen Broadway-Musical begeistert mit.</p>
<p>Den zunächst etwas widerborstigen Lancelot, der scheinbar nur auf Kampf aus ist, gibt Scott Armstrong. Der gebürtige Schotte weiß seine Herkunft in den meisten Dialogen zu kaschieren, doch als er den Rittern eröffnet, dass sie das Monster-Kaninchen besiegen müssen, belehrt sie in knallhartem Schottisch. Auffällig ist seine ausdrucksstarke Mimik, mit der er das Geschehen um ihn herum – gleich in welcher seiner vier Rollen – nonverbal kommentiert. Auch damit setzt er sich von seinen Kollegen ab. Herausragend ist seine Performance als Anführer der „Knights who say Ni“: Der souveräne Stelzengang in einem unhandlichen Kostüm, seine intensive Mimik und die unmissverständliche Ausdrucksweise und ehrfurchtgebietende Haltung zeigen eine große Bandbreite seines Könnens. Dass er zudem auch noch gesanglich gefällt, macht ihn zum besten Darsteller dieser Produktion.</p>
<p>Herausforderungen ganz anderer Art hatte Rebecca Howell (Choreographie) zu meistern. Die Tanznummern sind allesamt sehr schwungvoll und ausladend. Das geht in den meisten Szenen gut, doch bei „Always look on the bright side of life“ wird es für die sieben tanzenden Ritter plus Patsy – allesamt mit Regenschirmen ausgestattet &#8211; doch etwas eng. Dafür wird „His name is Lancelot“ mit der lässig wirkenden Choreographie nicht nur wegen der ausgefallenen Kostüme der Tänzer zum Hingucker.</p>
<p>„Spamalot“ im English Theatre in Frankfurt ist aber nicht nur wegen der gelungenen Kulissen und Kostüme sowie der exzellenten Künstler auf der Bühne sehenswert. Auch Sonya Kraus als Stimme Gottes ist hörenswert. Insbesondere die englischen Originaltexte machen diese Inszenierung zu einem Must-See. Die Witze sind mal versteckt, mal sehr plakativ, und der Humor ist schwarz und britisch-böse, was in der Muttersprache der Schöpfer dieses Stücks einfach nochmal um ein vielfaches authentischer ist als in einer (durchaus gelungenen) deutschen Übersetzung.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> English Theatre, Frankfurt</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">16</span>. November 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Scott Armstrong, Nicole Carlisle, Anthony Cragg, Joe Etherington, Soophia Foroughi, Jemma Geanaus, Matthew Gent, Keith Henderson, Nic Kyle, John McManus, Jo Parsons, George Rae, Katy Stredder</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Eric Idle, John Du Prez, Neil Innes / Lisa Blair<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Martin Kaufhold</span></div>
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		<title>Spamalot</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/spamalot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 13:42:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Sieber]]></category>
		<category><![CDATA[David Birrell]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Idle]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Waddingham]]></category>
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		<category><![CDATA[Palace Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[Spamalot]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Curry]]></category>
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<div id="body_content" class="bumper">Wo sonst könnte man “Spamalot” erfolgreicher auf die Bühne bringen als in England, dem Heimatland von Monty Python? Ein Jahr nach der erfolgreichen Broadway-Premiere kommen nun auch die Engländer in den Genuss der musikalischen Adaption der „Ritter der Kokusnuss“ (im Original: „Monty Python and the Holy Grail“). Kennt man den Film und hat man vorab die Broadway-Aufnahme gehört, weiß man, was einen erwartet: Ein Comedy-Spektakel, das sich selbst auf die Schippe nimmt. Man könnte es auch guten Gewissens ein Trashical nennen, denn die Tafelrunde in ein Casino zu verwandeln, die Hochzeit von Guenevere und Arthur in einer Las Vegas Hochzeitskapelle zu feiern und aus Lancelot einen schwulen Ritter im Copacabana-Stil zu machen, sind nur einige der schrägen Einfälle von Eric Idle, der dieses Musical geschrieben hat.</p>
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<div class="style_2">
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_3.png" alt="" width="205" height="264" /></div>
<p class="Body">Die Handlung erzählt sehr frei die Geschichte von König Arthur zunächst auf der Suche nach seinen Rittern, dann nach dem Heiligen Gral und dann nach einer Frau. Kuriositäten wie die „Lady of the Lake“ mit ihren Laker Girls, die in Fäkalsprache und -zeichen sehr bewanderten Franzosen, die Ritter, die immer Ni sagen oder der unglückliche Prince Herbert, der nicht singen darf, machen diese Show zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Tim Curry und Christopher Sieber sind für „Spamalot“ an die Themse gezogen und geben nun jeden Abend im Palace Theatre – „in einem schrecklichen Stadtteil Londons“ – King Arthur und Sir Dennis Galahad. King Arthur ist eine recht traurige Figur – weit weg von Camelot, ohne Ritter, ohne Frau, nicht einmal seine Untertanen kennen ihn, doch er wird ständig begleitet von Patsy (David Birrell), der die Kokosnuss-Schalen für das Original-Hufgeklapper schwingt und seinem Herrn auch sonst immer beisteht. Tim Curry spielt die Rolle mit einer gehörigen Portion Selbstironie, selbst, wenn er nur etwas undeutlich in seinen Bart nuschelt, johlt das Publikum. Allerdings stünde dem König ein wenig mehr Haltung und majestätische Ausstrahlung gut zu Gesicht. Christopher Sieber spielt den wenig hellen Schönling Galahad souverän und bedient alle gängigen Klischees über die Intelligenz von Blondinen.</p>
<p class="Body">Die Ritter der Tafelrunde werden durch den wenig mutigen Sir Robin, Sir Bedevere und Lancelot vervollständigt. Während Robert Hands die wahren Qualitäten Sir Robins erst im zweiten Akt zeigen darf, wenn die Ritter ein Musical kreieren müssen („You won’t succeed at West End if you don’t have any Jews“), versagt Sir Bedevere (Tony Timberlake) schon beim Kampf gegen die Franzosen, als er vergisst, dass der Trojanische Riesenhase das Versteck für die Ritter um King Arthur sein muss, um als Ablenkung zu funktionieren. Lancelot wird von Tom Goodman-Hill gespielt. Im Laufe des Stücks erkennt er, dass er homosexuell ist. Spätestens nachdem er Prince Herbert anstatt der erwarteten Prinzessin aus den Armen der brutalen Vaters gerettet hat, ist alles klar („His Name is Lancelot!“). Den bekanntesten Song darf jedoch der treue Patsy (David Birrell) – tatkräftig unterstützt vom pfeifenden Publikum – singen: „Always look on the bright Side of Life.“</p>
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<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Die Leading Lady – und das im wahrsten Sinne des Wortes – ist Hannah Waddingham. Als Lady of the Lake beeindruckt die Engländerin nicht nur durch zahlreiche wunderschöne, auf den perfekten Körper geschneiderte Kleider, eine die männlichen Kollegen überragende Körpergröße und eine kraftvolle Stimme. Auch ihre Mimik und Gestik zeigen mehr als deutlich, dass sie</p>
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</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">sich in dieser Rolle sehr wohl fühlt, in der sie ihr komödiantisches Talent voll ausspielen kann. Showstopper wie „The Songs that goes like this“ und „The Diva’s Lament“, in dem sie sich zur Hälfte des zweiten Akts darüber beklagt, dass sie bisher nur im ersten Akt zu sehen war, vereinen die musikalische Intensität (Musik: John Du Prez) dieses Stücks. Doch auch hier gilt: Nichts und niemand nimmt sich hier ernst. Da erschießt der Dirigent auch schon mal ein zu laut spielendes Orchester-mitglied, Gott taucht in Form von überdimensionalen Füßen bzw. einer Hand mit der Stimme von John Cleese auf und diverse Tote singen und tanzen auf dem Sterbebett („I am not dead yet“).</p>
<p class="Body">Auch andere Musicals bekommen ihr Fett weg: So verweigern die Ritter ein Stück von Andrew Lloyd Webber als es darum geht, die Aufgabe einer Musicalinszenierung zu bewältigen. The Lady of the Lake und Sir Galahad kommen im „Phantom der Oper“-Style auf die Bühne geschippert (stilecht mit Laterne an der Bugspitze und nach den Szene schräg hängendem Kronleuchter über ihren Köpfen) und zu den Franzosen gehört Eponine genauso wie die wirkungsvoll über die Köpfe des gesamten Ensembles geschwungene Fahne. Es gibt hier viel zu entdecken – keine Frage.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Spamalot_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Während seine Ritter in alle Winde verteilt sind, ergeht sich King Arthur in Selbstmitleid („I’m all alone“), den treuen Patsy völlig ignorierend. Die Spiel von Tim Curry und David Birrell ist in dieser Szene brillant und das Publikum bekommt sich vor Lachen kaum mehr ein.</p>
<p class="Body">Nachdem die Ritter erfolgreich den „dunklen, sehr teuren Wald“ hinter sich gelassen, und den Killerhasen mit der magischen Handgranate bezwungen haben, erwartet sie in Form von Camelot endlich ihre Belohnung. Die Ritter finden alle ihre wahre Bestimmung: Sir Robin wird Musicalstar, Lancelot ehelicht den glücklich singenden Prince Herbert, King Arthur erfährt, dass die von ihm verehrte Lady of the Lake eigentlich Guenevere heißt und ihn ebenso liebt. Ein kitschiges Happy End à la Monty Python eben.</p>
<p class="Body">Und was wäre dieses Musical ohne Kokusnüsse, Kampfszenen, in denen Ritter Arme und Beine (!) verlieren und trotzdem weiterkämpfen? Diese Show ist ein großartig besetzter Riesenspaß mit Mitmachgarantie für das Publikum: Der Zuschauer auf Platz D 1 (D one) darf alle Ritter sowie King Arthur auf der Bühne kennen lernen, nachdem der Killer-Hase „done“ (= kalt gestellt“) ist. Dafür erhält er dann sogar einen kleinen Award von der Cast. Alle, deren Traum es ist, auf einer West End Bühne zu stehen, sollten sich diesen Platz reservieren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Palace Theatre, London<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">29. August 2007</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> David Birrell, Tim Curry, Hannah Waddingham, Christopher Sieber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Buch / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Eric Idle / John Du Prez<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Catherine Ashmore</span></div>
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