<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jörg Neubauer-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<atom:link href="https://www.musicals-online.com/tag/joerg-neubauer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/joerg-neubauer/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Feb 2017 11:21:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/09/cropped-08062B90-DABA-4778-9C77-84DA20A86023_1_105_c-e1695646822420-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Jörg Neubauer-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
	<link>https://www.musicals-online.com/tag/joerg-neubauer/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Musical oder Konzert? Unwichtig – aber garantiert jede Menge guter Musik und hervorragende Stimmung!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/musical-oder-konzert-unwichtig-aber-garantiert-jede-menge-guter-musik-und-hervorragende-stimmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 15:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Brose]]></category>
		<category><![CDATA[Goele de Raedt]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jeannine Michèle Wacker]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Neubauer]]></category>
		<category><![CDATA[Léon van Leuwwenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Linda Holmgren]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Neugebauer]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
		<category><![CDATA[WWRY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1085</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neu ist das schräge Zukunftsmusical mit den Pophits von Queen inzwischen wirklich nicht mehr, aber bis nach Hamburg hatte es die Erfolgsproduktion aus dem Londoner West End bisher nicht geschafft. Das änderte sich im März 2015. Als erste Tourproduktion im neu eröffneten Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt gab es somit gleich zwei „Premieren“ zu feiern. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/musical-oder-konzert-unwichtig-aber-garantiert-jede-menge-guter-musik-und-hervorragende-stimmung/">Musical oder Konzert? Unwichtig – aber garantiert jede Menge guter Musik und hervorragende Stimmung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Neu ist das schräge Zukunftsmusical mit den Pophits von Queen inzwischen wirklich nicht mehr, aber bis nach Hamburg hatte es die Erfolgsproduktion aus dem Londoner West End bisher nicht geschafft. Das änderte sich im März 2015. Als erste Tourproduktion im neu eröffneten Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt gab es somit gleich zwei „Premieren“ zu feiern.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das neue Theater, erbaut in einer denkmalgeschützten Großmarkthalle, ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Von Musicals über Konzerte bis zu Varieté soll sich hier jede Unterhaltungsform wohl und willkommen fühlen. Dem industriellen Charme des Theaters nicht zu erliegen, fällt schwer. Kein prunkvolles Foyer, sondern funktionale Garderoben empfangen die Zuschauer beim Betreten des Hauses. Biegt man einmal um die Ecke, befindet man sich vis-à-vis einer weitläufigen Bar, die direkt neben dem Zuschauerraum platziert ist. An den Wänden finden sich thematisch passende Bilder von Queen und den einzelnen Bandmitgliedern. Schaut man nach oben, erblickt man schwere Träger und Eisenketten – ja, hier wurde früher hart gearbeitet.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_839">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Bühnenportal von „We Will Rock You“ fügt sich perfekt in diese besondere Umgebung ein. Es wirkt kein bisschen deplatziert. Einzig die etwas eng gestellten Stuhlreihen und die Stolperfallen in Form von am Boden verschraubten Stuhlfüßen fallen negativ auf.</p>
<p class="Body">Doch kaum erschallen die erste Töne von Steve White und Band aus der imposanten Soundanlage, ist die Umgebung vergessen und das Publikum lässt sich von Queen’s einmaligen Kompositionen fesseln.</p>
<p class="Body">„Radio GaGa“ ist immer wieder schön. Und schon in den ersten Szenen wird deutlich, diese Tourproduktion steht der Longrun-Version in Köln in nichts nach: Die Kostüme und farbenfrohen Perücken der GaGa-Kids sind alle detailliert ausgearbeitet und keines gleicht dem anderen.</p>
<p class="Body">Das Ensemble ist in den Gesangsnummern sehr gut zu verstehen, lediglich in den Dialogen hört man mehrfach das heutzutage eigentlich vollkommen unnötige sehr akzentuierte Deutsch.</p>
<p class="Body">Die Hauptdarsteller überzeugen durch die Bank:</p>
<p class="Body">Christopher Brose hat eine eindrucksvolle Stimme, mit der er alle Höhen und Tiefen von Galileos Rock-Songs und Balladen spielend meistert.</p>
<p class="Body">Jeannine Michèle Wacker gibt eine schön anstrengende Scaramouche. Sie hat eine bestechende Mimik, ihr mitreißendes Lächeln und ihre strahlenden Augen machen sie sehr sympathisch. Stimmlich wird sie der Rolle voll und ganz gerecht, auch wenn das „Quaken“ WWRY-Neulingen und Queen-Fans manchmal in den Ohren schmerzt.</p>
<p class="Body">Das Duo Infernale – Killer Queen und Kashoggi (gespielt von Goele de Raedt und Jörg Neubauer) – sind bösartig und machthungrig, aber irgendwie doch zu nett im Vergleich zu Brigitte Oelke und Martin Berger, die diese Rollen seinerzeit in Köln kreiert haben. Doch auch de Raedt und Neubauer bestechen durch ein gutes Zusammenspiel und geben den Queen-Klassikern ein ganz besondere Note.</p>
<p class="Body">Brit und Ozzy, die beiden Anführer der Bohemians, überzeugen ebenfalls auf ganzer Linie: Britney Spears, genannt Brit, erinnert mehr als nur flüchtig an Thor. Doch Markus Neugebauer zeigt nicht nur optisch seine Stärken, sondern macht auch stimmlich viel Spaß. Linda Holmgren gibt Brits Partnerin Ozzy und ihre Stimmgewalt ist herausragend: Queen mit soviel Soul in der Stimme hört man auch nicht alle Tage.</p>
<p class="Body">Nicht zu vergessen Bap. Leon van Leuwwenberg spielt diese Rolle schon sehr viele Jahre. Doch von Abspulen oder 08/15 keine Spur. Er lässt sich mit vollem Einsatz von Kashoggis Schergen fangen, hat sichtlich Spaß an der Motorradfahrt mit Galileo und Scaramouche und gibt einen sehr sympathischen wissenden Wirt der „Seven Seas of Rhye“ Bar.</p>
<p class="Body">Dass sich WWRY immer weiter entwickelt, merkt man nicht nur an Planet iPad, der ursprünglich Planet eBay war, sondern auch an den Namen der Bohemians, zu denen jetzt auch Amy Winehouse, Shakira und Jan Delay gehören.</p>
<p class="Body">Auch die omnipräsente Helene Fischer hielt Einzug in die Show, als sich die Protagonisten „atemlos durch die Nacht“ kämpfen.</p>
<p class="Body">Wenn es einen Punkt gibt, den man kritisieren kann und muss, ist es die Tontechnik: Die Bässe sind kaum hör- und spürbar, allzu oft haben die Sänger gegen die volle Wucht der E-Gitarren keine Chance und der ein oder andere Tempo- und Einsatzfehler kommt noch hinzu.</p>
<p class="Body">Und dennoch kann man jedem diese Show nur wärmstens ans Herz legen: WWRY bietet starke, eigenwillige Charaktere, hat eine schlüssige, wenn auch vollkommen hanebüchene Handlung, doch letztlich geht es eh nur darum, das Vermächtnis von Queen zu feiern. Kein Song beschreibt dies schöner als „Kein wahrer Held lebt lang“ (No-One but You (Only the Good Die Young)), bei dem im Hintergrund die Gesichter verstorbener Sänger gezeigt werden.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Mehr! Entertainment Theater am Großmarkt, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>8. April 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Christopher Brose, Jeannine Michèle Wacker, Goele de Raedt, Jörg Neubauer, Markus Neugebauer, Linda Holmgren, Leon van Leuwwenberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Queen / Ben Elton, Annette Kipenhan<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Nilz Böhme / Susanne Brill<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/musical-oder-konzert-unwichtig-aber-garantiert-jede-menge-guter-musik-und-hervorragende-stimmung/">Musical oder Konzert? Unwichtig – aber garantiert jede Menge guter Musik und hervorragende Stimmung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Natürlich Blond</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/natuerlich-blond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Goebel]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Obermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Neubauer]]></category>
		<category><![CDATA[Natürlich Blond]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1543</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einfach nur blond ist auf dieser Aufnahme gar nichts! Die Vereinigten Bühnen Wien legen mit der Gesamtaufnahme zu ihrem Broadway-Import „Natürlich Blond“ eine lupenreine Live-Aufnahme vor. Das brillante Orchester der Vereinigten Bühnen ergeht sich in schmissigen Popmelodien und sorgt beim Zuhörer für sofortige gute Laune. Die Musiker spielen auf diesem Album alles andere als eine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/natuerlich-blond/">Natürlich Blond</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Einfach nur blond ist auf dieser Aufnahme gar nichts!</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Vereinigten Bühnen Wien legen mit der Gesamtaufnahme zu ihrem Broadway-Import „Natürlich Blond“ eine lupenreine Live-Aufnahme vor. Das brillante Orchester der Vereinigten Bühnen ergeht sich in schmissigen Popmelodien und sorgt beim Zuhörer für sofortige gute Laune. Die Musiker spielen auf diesem Album alles andere als eine Nebenrolle: Gleich drei der 25 Stücke sind rein instrumental und begeistern.</p>
<p class="Body">Die Songs sind qualitativ hochwertig intoniert und fast von allein wippen die Füße im Takt und man schnipst mit. Die Energie der Komposition ist ansteckend.</p>
<p class="Body">Barbara Obermeier überzeugt als Jura-Studentin Elle sowohl in den quietschigen Passagen als auch mit leisen Zwischentönen. Man hört die Spielfreude, kann aber die durchlebten Emotionen ebenso gut nachempfinden.</p>
<p class="Body">Besonders schön sind auch die typisch österreichischen Textanpassungen wie „heurige Preise“ oder „Jus studieren“. Das führt außerhalb der Alpenrepublik sicherlich zu leichten Verständnisschwierigkeiten, kommt aber der Authentizität der Darbietung ungemein zu Gute.</p>
<p class="Body">Darüber hinaus besticht die Doppel-CD als rundum gelungene Ensembleleistung. Neben der Hauptdarstellerin ragt keiner aus der Menge heraus. Doch dies ist ganz klar als Pluspunkt zu werten, dreht sich doch auf der Bühne alles nur um die Lady in Pink, Elle.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/natuerlich-blond/">Natürlich Blond</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frank Logemanns Rock-Musical in Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/frank-logemanns-rock-musical-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 11:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Zamponi]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Heinke]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Leistenschneider]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Logemann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Neubauer]]></category>
		<category><![CDATA[Operettenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Tosca]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=1767</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon vor zwei Jahren erzählte uns Frank Logemann im Interview, dass er in seiner Freizeit komponiert und an einem eigenen Stück schreibt. Am 18. Dezember präsentierte er sein Werk in einem so genannten Try-Out der Öffentlichkeit. Im Broadway und West End sind Try-Outs gang und gäbe. Schon mehr als einmal hat sich aus einer solchen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/frank-logemanns-rock-musical-in-hamburg/">Frank Logemanns Rock-Musical in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Schon vor zwei Jahren erzählte uns Frank Logemann im Interview, dass er in seiner Freizeit komponiert und an einem eigenen Stück schreibt. Am 18. Dezember präsentierte er sein Werk in einem so genannten Try-Out der Öffentlichkeit. Im Broadway und West End sind Try-Outs gang und gäbe. Schon mehr als einmal hat sich aus einer solchen einmaligen Aufführung ein großartiges Musical entwickelt, dass inzwischen überall gespielt wird.</p>
<p class="Body">Tosca ist eine Oper in drei Akten von Giacomo Puccini, die am 14. Januar 1990 in Rom uraufgeführt wurde. Auch nach mehr als 100 Jahren hat der Stoff nichts an Spannung verloren. Es geht um die junge Liebe der Sängerin Tosca und des Malers Mario Cavaradossi, die durch die intriganten Machenschaften von Baron Scarpia fatal endet. Die Liebesgeschichte entwickelt sich am Rande der Gefängnisflucht des ehemaligen Konsuls von Rom Cesare Angelotti, der Cavaradossi um Hilfe bittet um damit sowohl dessen Schicksal als auch das von Tosca besiegelt.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_856">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Gemeinschaftsprojekt von Frank Logemann, Detlef Leistenschneider und Alexander Zamponi – allesamt „Mamma Mia!“-Castmitglieder – hält sich an den klassischen Handlungsablauf. Ohne viel Ausschmückung entwickelt sich die Handlung des eigentlichen Drei-Akters rasant und so ist die Musicalfassung schon nach knapp zwei Stunden beendet. Doch tatsächlich vermisst man nichts, da sich die Geschichte in sich schlüssig erzähl wird.</p>
<p class="Body">Regie führte bei diesem Try-Out Carolanne Weidle, die schon bei verschiedenen Produktionen im Imperialtheater ihre inszenatorische Handschrift hinterlassen hat. Auch hier setzt sie die Hauptfiguren geschickt in Szene. Jeder bekommt sein Solo und auch die Duette sind auf der Bühne gut umgesetzt. Die Arrangements zu Frank Logemanns Kompositionen stammen von Detlef Leistenschneider, der als fieser Baron Scarpia auf der Bühne des Operettenhauses steht. Aber auch Frank Logemann, der dieses Musical ersonnen hat, ist bei der Erstaufführung seines Stücks mit dabei. Als Cesare Angelotti spielt er die tragische Rolle des Flüchtlings, der seine Helfer in den Tod schickt. Alexander Zamponi (Songtexte) ist ebenfalls im Ensemble zu sehen.</p>
<p class="Body">Zu den drei Schöpfern gesellen sich neben zahlreichen Kollegen aus dem „Mamma Mia!“-Ensemble auch Studenten der Hamburg School Of Entertainment. Das Liebespaar wird von Charlotte Heinke und Jörg Neubauer gegeben.</p>
<p class="Body">Was an diesem Try-Out sofort ins Auge fällt ist die opulente Umsetzung. Zahlreiche Kostüme, szenische Umbauten, abwechslungsreiche Lichttechnik – all das ist bei anderen Try-Outs üblicherweise nicht vorzufinden. Diese Herangehensweise unterstreicht den professionellen Anspruch der Beteiligten. Die Tavernen-Kulissen aus „Mamma Mia!“ werden effektvoll in das Stück integriert und die Szenenwechsel regelrecht zelebriert. Die Kleider der Damen korrespondieren mit den Krawatten und Bauchbinden der Herren. Das sind wahrlich keine unwichtigen Details für eine stimmige Produktion.</p>
<p class="Body">Wenn man davon absieht, dass Jörg Neubauer in einem D’Artagnan-Kostüm steckt und Frank Logemann, abgesehen von den Szenen im Ballkleid, stark an den Sträfling Jean Valjean erinnert, kann man den Kostümverantwortlichen gratulieren.</p>
<p class="Body">Das Stück trägt den Zusatz „Das Rock-Musical“. Und das ist es auch, was den Zuschauern geboten wird: rockige Grundrhythmen lassen den Boden des Operettenhauses erbeben. Leider sind es gerade diese Leitsätze, die verhindern, dass die Sänger auf der Bühne zu hören sind. Zwischendurch schleicht sich ein waschechter Gospel-Song ein, der für angemessene Belustigung sorgt. Logemanns Melodien sind nicht neu, man hört ein wenig „Starlight Express“, ein wenig mehr „Jesus Christ Superstar“, aber dennoch stellt ein befriedigender Gesamteindruck ein.</p>
<p class="Body">Während Logemann sich tapfer durch seine eigenen Stücke singt (die Frage, ob er seinen Part nicht einem Kollegen hätte überlassen sollen, stellt sich unweigerlich, denn Logemann ist nicht mit einer Rockröhre ausgestattet), überzeugt Detlef Leistenschneider von der ersten bis zur letzten Note. Ganz in schwarz mit langem Ledermantel gewandet, gibt er eine einschüchternde Persönlichkeit. Seine Soli strotzen nur so vor Kraft und Intensität, vor allem „Stachel im Fleisch“, das zugegebenermaßen ein wenig an den „Engel aus Kristall“ der Bolland-Brüder erinnert, zieht er die ganze Palette eines Bühnenkünstlers.</p>
<p class="Body">Jörg Neubauer ist als verliebter Maler sehr gut besetzt. Man glaubt ihm den kreativen Ausgangspunkt seiner Arbeiten, sein Vertrauen zu Angelotti ist nachvollziehbar und seine Liebe zu Tosca wirkt echt. Gesanglich kommt er mit den Uptempo-Nummern gut zurecht, aber in den Duetten mit Charlotte Heinke zeigt sich seine Stärke. Beide harmonieren sehr gut miteinander. Mit Charlotte Heinke wurde eine Tosca engagiert, die nicht nur durch ihre edle Ausstrahlung sondern auch durch ihre kraftvolle Stimme und ihr brillantes Spiel zu begeistern vermag. Man leidet unweigerlich mit ihr, als sie merkt, dass sie trotz der Ermordung von Scarpia nicht mit ihrem geliebten Maler zusammenleben wird, da man sie beide getäuscht hat. Ihre Soli interpretiert die Hamburgerin souverän und raumfüllend. Das liegt auch daran, dass ihr die intensiven Kompositionen sehr entgegenkommen.</p>
<p class="Body">Try-Outs wie diesen darf es in Zukunft gern mehr geben. So sieht man, dass es mehr gibt als die großen kommerziellen Musicals. Ob hieraus ein Groß-Erfolg à la „Mamma Mia!“ wird, darf bezweifelt werden, dennoch sind es genau solche Ansätze wie der von „Tosca“, die die Musicalwelt lebendig halten.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Operettenhaus, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>18. Dezember 2006</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Charlotte Heinke, Jörg Neubauer</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Idee &amp; Regie<span class="Bold">:</span></strong> <span class="Bold">Frank Logemann, Detlef Leistenschneider, Alexander Zamponi<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/frank-logemanns-rock-musical-in-hamburg/">Frank Logemanns Rock-Musical in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ensemble der Maury Yeston Konzerte in Hamburg</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-ensemble-der-maury-yeston-konzerte-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 12:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Musikern & Ensembles]]></category>
		<category><![CDATA[Artur Molin]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Heinke]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Dresen]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Janke]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Neubauer]]></category>
		<category><![CDATA[Maury Yeston]]></category>
		<category><![CDATA[Valerie Link]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Adenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musicals-online.com/?p=767</guid>

					<description><![CDATA[<p>Direkt nach einem der Konzerte im Hamburger Stage Club trafen wir das Ensemble und stellten drei einfache Fragen. So vielseitig wie Maury Yestons Kompositionen sind auch die Antworten der sechs Protagonisten. Als erstes wollten wir natürlich wissen, warum man sich neben einem festen Engagement parallel für die Mitarbeit an einem Maury Yeston Konzertabend entscheidet. „Das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/das-ensemble-der-maury-yeston-konzerte-in-hamburg/">Das Ensemble der Maury Yeston Konzerte in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="id4" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_400_50">
<div class="style_2">
<p class="Body">Direkt nach einem der Konzerte im Hamburger Stage Club trafen wir das Ensemble und stellten drei einfache Fragen. So vielseitig wie Maury Yestons Kompositionen sind auch die Antworten der sechs Protagonisten.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_3 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_675_873">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als erstes wollten wir natürlich wissen, warum man sich neben einem festen Engagement parallel für die Mitarbeit an einem Maury Yeston Konzertabend entscheidet. „Das konnte ich gar nicht absagen.“, so Jörg Neubauer, „Ich habe Maury Yeston erst mit „Titanic“ für mich entdeckt. Vieles von dem, was wir hier singen, kannte ich vorher gar nicht. Aber es war eine großartige Möglichkeit, mal wieder etwas anderes zu machen und wieder als Sänger tätig zu sein.“ Jens Janke, der zum deutschen Premierenensemble von „Titanic“ gehörte, outet sich direkt als Fan von Maury Yeston: „Ich liebe seine Musik. Maury Yeston wird im deutschsprachigen Raum leider sehr wenig gespielt, aber er ist ein phantastischer Komponist.“. Die drei Damen hat das Konzert als solches und die Zusammenarbeit mit dem Künstlerteam gereizt. Während für Cornelia Drese die Abwechslung neben dem Job als Künstlerische Leiterin beim „Phantom der Oper“ im Vordergrund steht, hatte Valerie Link mit einer unerwarteten Herausforderung zu kämpfen: „Ich habe die Musik von Maury Yeston letzten Sommer zum ersten Mal gehört und war sofort begeistert.“, so die junge Hamburgerin, „aber es hat sich herausgestellt, dass ich die Stücke gesanglich wesentlich mehr proben musste als erwartet.“ Artur Molin hat, ähnlich wie Valerie Link, bisher keinerlei Berührungspunkte mit Maury Yeston gehabt. Parallel zu seinem Abschluss an der Folkwang Hochschule hat er sich auf diese Konzerte vorbereitet und dass, „obwohl dass ganze für mich Neuland war. Bisher habe ich mich eher im Rock-/Pop-Bereich gesehen. Dieses Projekt ist für mich eine sehr spannende Erfahrung.“ Dies nicht zuletzt, weil er Mitglied eines Teams ist, von dem er sehr viel gelernt hat: „Es ist großartig mit diesen Kollegen auf der Bühne zu stehen. Die Energie, die von jedem Einzelnen ausgeht ist unglaublich!“ Charlotte Heinke bestätigt die einhellige Meinung über die Qualität von Yestons Kompositionen und fügt hinzu, „dass wir als Team alle eine ähnliche Art zu arbeiten haben. Wir sind alle Seelenmenschen. Das macht diese Konzerte zu etwas ganz Besonderen.“</p>
<p class="Body">Gerade die „December Songs“ von Maury Yeston profitieren von dieser Energie auf ganz besondere Weise: Sie sind in jeder Note, jedem Wort sehr emotional. Die zweite Frage zielte daher darauf ab, wie man sich trotz einer sehr kurzen Probenzeit gefühlsmäßig auf diese Stücke einstellen kann. Alle antwortet uni sono, dass vor allem die einfühlsamen deutschen Texte dazu beitragen, dass diese Emotionen erst entstehen. „Die „December Songs“ sind ein grandioses Produkt von Maury Yeston und die deutschen Texte von Wolfgang Adenberg sind einfach phantastisch!“ antwortet Charlotte Heinke. Jens Janke bringt es auf den Punkt: „Wenn man sich entspannt auf den Text einlässt, kommen die Emotionen von ganz allein:“ Jörg Neubauer setzte sich für der Interpretation der Songs eine Messlatte, und die ist der Komponist selbst: „Die Gefühle an sich, sind der Grund, weshalb diese Melodien entstanden sind. Maury Yeston möchte mit seinen Liedern etwas ganz Bestimmtes ausdrücken. Meine Aufgabe als Künstler ist es, genau das gesanglich wiederzugeben und da passiert es automatisch, dass man sich emotional stärker beteiligt.“ Charlotte Heinke und Cornelia Drese berichten von eigenen Erlebnissen, an die sie sich durch verschiedene Songs erinnert fühlen und die sie dann für die Bühne nutzen können. Bei Charlotte Heinke sind es zum Beispiel „Großmutters Liebesbriefe“, die sie bewegen, da ihre Großmutter in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt hat. „Darüber hinaus liegen mir diese Songs emotional besonders, weil sie so auf den Punkt gebracht sind.“ Cornelia Drese hat Bezüge zu vielen Songs: „Sowohl Dezember Schnee“ als auch „Am Fluss“ beschreiben Situationen, die ich in ähnlicher Form in der jüngeren Vergangenheit erlebt habe.“ Und auch der „Bücherstand im Regen“ hat für Cornelia Drese eine spezielle Bedeutung: „Ich bin gelernte Buchhändlerin und bei diesem wunderschönen Lied kommen immer viele Erinnerungen an früher hoch.“</p>
<p class="Body">An jedem der vier Konzertabende war das Publikum emotional aufgewühlt und am Ende hörbar hingerissen von der Leistung der sechs bzw. sieben Darsteller. Aber wird sich in Deutschland dauerhaft ein Forum für derartige Konzerte finden? Während die Herren ganz klar ihrer Hoffnung und ihrem Wunsch Ausdruck verleihen, dass es solche Projekte gern häufiger geben sollte und sie immer wieder gern daran teilnehmen, sehen Cornelia Drese und Charlotte Heinke dieses Projekt auch von einer wirtschaftlichen Seite: „Man muss einfach gute Werbung machen für diese Projekte. Gerade Maury Yeston ist in der Musicalgemeinde nicht allzu bekannt und da müssen alle mit anpacken, es weiter erzählen, die Fanclubs und Internet-Foren informieren usw.“ erläutert Charlotte Heinke. Cornelia Drese sieht die Zukunft solcher Konzertreihen als eher schwierig an, aber „je öfter wir solche Konzerte machen, desto größer wird die Aufmerksamkeit, aber die breite Masse werden wir damit nicht so einfach erreichen. Wir haben keine Lobby und müssen diese Projekte in Eigeninitiative immer wieder voranbringen.“ „Als Künstler sollten wir nie aufhören, solche Projekte zu machen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, sich auszutoben, Abwechslung zu den festen Engagements zu bekommen und selbst kreativ zu sein!“ Mit diesem Appell spricht Charlotte Heinke jedem der beteiligten Künstler aus der Seele.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/das-ensemble-der-maury-yeston-konzerte-in-hamburg/">Das Ensemble der Maury Yeston Konzerte in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
