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	<title>Jesus Christ Superstar-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Jesus Christ Superstar-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Andrew Lloyd Webbers Klassiker in einer kurzen, knackigen Fassung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 14:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ahoi Hafenfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ahoi Hafenfestival in Stralsund und Greifswald lockt seit fünf Jahren Einheimische und Touristen auf die Hansawiese bzw. in den Museumshafen. In diesem Jahr steht mit „Jesus Christ Superstar“ ein weltweit erfolgreiches Rockmusical auf dem Programm. Die abendliche Startzeit um 21.30 Uhr ist auf die Lichtverhältnisse abgestimmt: Die Show beginnt während der Dämmerung und endet ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ahoi Hafenfestival in Stralsund und Greifswald lockt seit fünf Jahren Einheimische und Touristen auf die Hansawiese bzw. in den Museumshafen. In diesem Jahr steht mit „Jesus Christ Superstar“ ein weltweit erfolgreiches Rockmusical auf dem Programm.</p>
<p>Die abendliche Startzeit um 21.30 Uhr ist auf die Lichtverhältnisse abgestimmt: Die Show beginnt während der Dämmerung und endet in dunkler Nacht, so dass auch die Lichtdesigner – die bei Sommer Open Air Produktionen sonst häufig das Nachsehen haben – ihren Teil zum optischen Gesamtkunstwerk beitragen können.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2637 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-400x208.jpg" alt="" width="400" height="208" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-400x208.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819-768x399.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-10-Vincent-Leifer-e1570543754819.jpg 810w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Bühne besteht aus Gerüsten und Treppenelementen (Christopher Melching – ebenfalls Kostüme); für Abwechslung sorgen die fünf LED-Leinwände unterschiedlicher Größe. Für die Illustrationen und das Video-Design zeichnet Gintare Minelgaite verantwortlich. Häufig lenken diese Videos aber vom Geschehen eher ab, als dass sie die Handlung sinnvoll ergänzen. So werden bei den Auseinandersetzungen von Judas und Maria sowie Jesus und Judas im Hintergrund Szenen eines Boxkampf-Cartoons und während der Ouvertüre eine Zeichentrick-Mondlandung sowie ein Sternenkrieg gezeigt. Auch die aufblühenden Lilien bei „Hosanna“ passen nicht wirklich zum Geschehen.</p>
<p>Einzig bei „Gethsemane“ kann man die im Hintergrund eingeblendeten Bilder der Erde aus dem Weltall mit der Handlung zusammenbringen: Jesus weiß, dass er sterben wird und alle – auch er – sehen tatenlos zu. Anders ergeht es dem blauen Planeten aktuell auch nicht.</p>
<p>Musikalisch ist dieses Rockmusical leider eine klassisch gespielte Rockoper. Das Philharmonische Orchester Vorpommern unter der Leitung von David Behnke und der Opernchor des Theaters Vorpommern (Einstudierung: Mauro Fabbri) intonieren Andrew Lloyd Webbers druckvolle Kompositionen zwar tonal einwandfrei, doch das Ganze wirkt zu opernhaft, zu aufgesetzt. Es fehlt das umfassende Dirigat, das aus dem fehlerfreien Spiel und Gesang der Noten das Rockmusical macht, das der Musicalzuschauer kennt.</p>
<p>Diese Disharmonien hört man vom ersten Moment an und auch dem dreiköpfigen Tontechnikteam gelingt es nicht, die Unausgewogenheit zu regulieren. Auch scheinen die Bässe zu fehlen, was bei einem ausgewiesenen Rockmusical sehr ins Gewicht fällt.</p>
<p>So kämpfen die Protagonisten doch allzu oft gegen zu laute Einzelinstrumente an oder versuchen vergeblich, sich stimmlich gegen das Orchester zu behaupten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2636 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492-400x272.jpg" alt="" width="400" height="272" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492-400x272.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-7-Vincent-Leifer-e1570543955492.jpg 622w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Als Gäste hat das Theater Vorpommern Chris Murray und Sasha Di Capri engagiert, die als erfahrene Darsteller von Jesus und Judas ihr ganzes Können ausspielen. Chris Murray hat zudem gemeinsam mit Dirk Löschner die Regie dieser Inszenierung übernommen.</p>
<p>Die beiden Hauptfiguren haben viele Freiheiten und wirken in ihrem Handeln authentisch.</p>
<p>Auch Andrey Valiguras (Kaiaphas), Martin Mulders (Annas), Thomas Rettensteiner (Pilates) und Mario Gremlich (Herodes) spielen und singen gefällig. Einzig Maria (Feline Zimmermann) wirkt sehr hölzern und erinnert nicht zuletzt auch wegen ihrer knallroten Perücke eher an eine manipulative Jessica Rabbit als an die gefühlvolle, Jesus umsorgende Frau.</p>
<p>Di Capri ist rockig, wird aber massiv von der schlechten Tontechnik ausgebremst. Größtenteils klingt er sehr „mumpfig“, was sich negativ auf die Intensität seiner Auseinandersetzungen mit Jesus oder Szenen wie Judas Selbstmord und „Superstar“ auswirkt.</p>
<p>Chris Murray legt Jesus ungewöhnlich wissend und bitter, gleichzeitig ahnungsvoll und betroffen an. Gesanglich meistert er die Partie bravourös und sorgt mehrfach für Gänsehaut, auch wenn seine lyrische Intonation zuweilen etwas irritiert. Mit ungewöhnlichen Phrasierungen macht er „Gethsemane“ zu dem erwarteten Showstopper des Abends.</p>
<p>Da diese Produktion komplett auf Deutsch und die Musik ungewöhnlich zurückhaltend ist, kann man den Texten von Anja Hauptmann gut folgen. Dadurch wirken die Charaktere nahbarer als sonst, was ein positiver Nebeneffekt der ansonsten sehr bedauernswerten orchestralen Gesamtleistung ist.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2635 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940-400x245.jpg" alt="" width="400" height="245" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940-400x245.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/Jesus-Christ-Superstar-3-Vincent-Leifer-e1570543799940.jpg 683w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Etwas schräg sind die Leuchtstäbe der Römer, die Jesus festsetzen und das rote Halsband, welches Jesus offenbar unsägliche Schmerzen zufügt. Diese Anleihen an die SciFi-Welt sowie die MGs, mit denen die Apostel herumfuchteln, sind eher befremdlich. Einen roten Faden sucht man in dieser Inszenierung vergeblich. Sie ist nicht durchgehend modern, aber auch eine andere einheitliche Spielebene sucht man vergebens.</p>
<p>Einzelne Szenen jedoch, wie beispielweise Judas‘ Selbstmord, sind sehr gut durchdacht und funktionieren auch mittels der ausgefeilten Choreographien von Sven Niemeyer nachhaltig.</p>
<p>Anstatt der üblichen 135 Minuten ist diese Inszenierung nur gut 95 Minuten lang und wird ohne Pause durchgespielt. Auch diese deutliche Kürzung trägt sicherlich dazu bei, dass nicht alle Charakterzüge ausgearbeitet werden konnten. Das Publikum hat kaum die Chance, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen, geschweige denn das Gesehene zu verarbeiten. Und so bleibt der Szenenapplaus an vielen Stellen aus und es wird zügig weitergespielt.</p>
<p>Bei „Jesus Christ Superstar“ in Stralsund wird viel von dem Potential verschenkt, über das diese Show verfügt. Das ist sehr bedauerlich, denn Protagonisten, Ensemble und Bühnenbildner zeigen, dass sie mehr können und auch eindeutig mehr verdient haben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Hansawiese, Stralsund</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 13. Juli 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Chris Murray, Sasha Di Capri, Feline Zimmermann, Andrey Valiguras, Martin Mulders, Thomas Rettensteiner, Mario Gremlich </span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Chris Murray / Andrew Lloyd Webber</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Theater Vorpommern / Vincent Leifer<br />
</span></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nicht wirklich neu, aber dennoch exzellent und sehenswert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/nicht-wirklich-neu-aber-dennoch-exzellent-und-sehenswert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 21:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Breckheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Iris Limbarth]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Nyassa Alberta]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Rechenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angekündigt war eine Neuinszenierung von Andrew Lloyd Webbers mannigfach gespielter Rockoper. Fast 36 Jahre nach der Uraufführung ist diese Idee sicherlich auch nicht gänzlich abwegig, obwohl der Stoff an sich natürlich zeitlos ist. Was direkt auffällt ist, dass Iris Limbarth das Stück um mehr als eine Dreiviertelstunde gekürzt hat. Zur Ouvertüre werden hochaktuelle Nachrichtenausschnitte auf ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Angekündigt war eine Neuinszenierung von Andrew Lloyd Webbers mannigfach gespielter Rockoper. Fast 36 Jahre nach der Uraufführung ist diese Idee sicherlich auch nicht gänzlich abwegig, obwohl der Stoff an sich natürlich zeitlos ist. Was direkt auffällt ist, dass Iris Limbarth das Stück um mehr als eine Dreiviertelstunde gekürzt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2150 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__443_-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__443_-400x213.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__443_-768x409.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__443_-1024x546.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__443_.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Zur Ouvertüre werden hochaktuelle Nachrichtenausschnitte auf den Gazevorhang projiziert. Auch fast 2000 Jahre nach Jesus’ Kreuzigung suchen die Menschen nach Halt, manche gar nach einem Führer, die sich in Staatsoberhäuptern wie Kim Jong-un, Recep Tayyip Erdoğan oder Donald Trump personifizieren. Im Hintergrund tanzt das Ensemble in zeitgenössischer Kleidung. Ganz klar, wir sind im Hier und Jetzt.</p>
<p>Was ebenfalls in den ersten Minuten auffällt, ist die schlechte Klangqualität der Band. Schlagzeug und E-Gitarren klingen wie durch eine dicke Wattewand abgeschirmt. So etwas ist natürlich gerade bei einem Rockmusical problematisch.</p>
<p>Das Bühnenbild ist schlicht: große Betonwände mit Jesus-Konterfeis und Graffiti-Schriftzügen bilden den Rahmen, Stahltreppen und kaltes, hartes Licht unterstreichen den industriellen Charakter der Umgebung.</p>
<p>Judas’ direkt zu Beginn deutlich werdende Zweifel („Heaven on Their Minds“ / „Weil sie ach so heilig sind“) intoniert Ulrich Rechenbach mit ein wenig angezogener Handbremse, ohne jedoch die damit verbundenen Emotionen herunterzuspielen. Björn Breckheimer ist schon in dieser ersten Szene als Jesus sehr präsent und zeigt stimmlich direkt, wo die Reise mit ihm hingeht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2149 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__411_-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__411_-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__411_-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__411_-1024x683.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__411_.jpg 1620w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ein interessanter Kniff ist, dass Maria Magdalena (Nyassa Alberta) zunächst Judas zuredet, ihn sogar beinahe küsst, bevor sie sich Jesus zuwendet und ihr „Everything’s Alright“ /“Alles wird gut sein“ anstimmt. Dass Judas auf Jesus eifersüchtig wird und dadurch noch mehr Öl ins Feuer gegossen wird, ist ein nicht unspannender Blickwinkel. Alberta hat Soul – nicht nur in der Stimme. Sie spielt sehr einfühlsam und trotzdem stark, eine sehr gute Besetzung!</p>
<p>Ebenfalls eine exzellente Wahl sind Tobias Falk und Joel Scott als Kaiphas und Annas, die mit „This Jesus Must Die“ / „Der Jesus muss weg“ ihren fatalistischen Standpunkt mehr als deutlich machen.</p>
<p>In der Folge feuert Jesus seine Anhänger bei „Hosanna“ regelrecht an – auch eine eher ungewöhnliche Interpretation – und sonnt sich in deren Zuspruch. David Rossteuscher überzeugt als Simon Zelotes sowohl stimmlich als auch tänzerisch. Die Choreographien (ebenfalls von Iris Limbarth) in dieser Szene sind sehr schwungvoll und funktionieren gut.</p>
<p>Die Albtraumszene mit Frank Bettinger als Pontius Pilatus offenbart großes Potential und wirft ein sehr menschliches Licht auf den Statthalter von Judäa, der sich von dem vermeintlichen Erlöser des Volks gleichermaßen angezogen und abgestoßen fühlt. Die anschließende Tempelszene, die von Prostituierten eingeleitet wird, in der Waffen feilgeboten werden und es Geld vom Himmel regnet, ist ebenfalls sehr gut umgesetzt. Die Aussage ist klar: Jesus wird von seinem ausschweifenden Lebensstil eingeholt und seine Anhänger erdrücken ihn nahezu mit ihrer Zuneigung (bemerkenswert inszeniert). Jesus’ wütender Befreiungsschrei geht durch Mark und Bein, Breckheimer legt eine unglaubliche Intensität in Spiel und Gesang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2151 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__453_-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__453_-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__453_-768x508.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__453_-1024x677.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__453_.jpg 1633w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wunderschön ist auch Maria Magdalenas Liebeserklärung („I Don’t Know How to Love Him“ / „Wie soll ich ihn nur lieben“), in der Alberta ihre stimmliche Bandbreite vollends nutzt und auch vor schönen stilistischen Ergänzungen nicht halt macht.</p>
<p>Es folgt Judas’ Verrat an Jesus („Damned for All Time“ / „Verdammt für alle Zeit“), der sehr beklemmend inszeniert ist. Judas hat – umringt von Kaiphas und seinen Priestern – keine Möglichkeit zur Flucht und nimmt das „Blood Money“ / „Blutgeld“. An dieser Stelle fällt der Vorhang und der erste Akt ist nach nur 45 Minuten vorbei.</p>
<p>Der zweite Akt beginnt an gleicher Stelle und Rechenbach spielt wiederum sehr intensiv. Stimmlich kann er leider nichts vollends überzeugen, da er die lauten Passagen regelmäßig nicht bis zum Ende aussingt. Dies zeigt sich auch in der Abendmahlsszene, die visuell sehr gut, mit schlichten Elementen dargestellt ist. Breckheimer liefert mit „Gethsemane“ eine wahre Meisterleistung ab, die zurecht zu langem Szenenapplaus führt. Seine Phrasierungen passen ausgezeichnet und seine Interpretation nahe am Wahnsinn sorgt für Gänsehaut.</p>
<p>Die beiden Tribunale, denen sich Jesus in der Folge stellen muss – vor Kaiphas und Pilates und jeweils flankiert von der schlagzeilenhungrigen Presse – sind erneut schlicht, aber wirkungsvoll inszeniert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2146 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__103_x-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__103_x-400x258.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__103_x-768x495.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__103_x-1024x661.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__103_x.jpg 1674w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Herodes’ Song“ ist immer ein Highlight der Show und bietet viel Raum für Exzentrik und dem Spiel mit Klischees. In der neuen Wiesbadener Inszenierung ist diese Szene jedoch fast schon klassisch-brav umgesetzt: König Herodes und sein Wellness-Bad sind in weiß gehalten, einzig seine jugendlichen Begleiterinnen und Begleiter schillern in goldenen Kostümen. Uwe Kraus erinnert mir seiner Perücke sicherlich nicht nur zufällig an Donald Trump und sein Habitus hat etwas von Elvis Presley.</p>
<p>Sehr einfühlsam kommt hingegen „Could We Start Again, Please“ / „Lass uns neu beginnen“, gesungen von der kompletten Cast, über die Rampe. Nyassa Alberta kann hier einmal mehr stimmliche Akzente setzen. Auch Judas’ Selbstmord ist mit viel Fingerspitzengefühl umgesetzt worden und hinterlässt ein verstörtes Publikum.</p>
<p>Ebenso denkwürdig sind die „39 Peitschenhiebe“, zu denen Pilates Jesus verurteilt: Breckheimers schmerzverzerrtes Gesicht, die hervorquellenden Augen, umgeben von einer mordlüsternen Meute, die durch das von Kaiphas Priestern verteilte Geld noch angestachelt wird, mit einem Pilates, der sich selbst vor (psychischen) Schmerzen windet, brennt sich nachdrücklich ins Gedächtnis.</p>
<p>Der Titelsong ist auch eher klassisch inszeniert, doch warum auch etwas ändern, das funktioniert? Das Ensemble trägt weiß-glitzernde Kostüme mit schwarzen Glitzerkreuzen auf der Brust und Judas kommt mit blutverschmierten, an Kevin Smith’s „Dogma“ (1999) erinnernde Engelsflügel auf die Bühne. Stimmlich fehlt Rechenbach wie erwähnt das Rockig-Dreckige, doch durch sein intensives Spiel macht er dies weitgehend wett.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2148 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__170_-286x400.jpg" alt="" width="286" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__170_-286x400.jpg 286w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__170_-768x1073.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__170_-733x1024.jpg 733w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/09/9000__170_.jpg 773w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" />Bleibt noch die Kreuzigung, die einzig dadurch befremdlich wirkt, dass neben Jesus am Kreuz nur noch die Band mit Spots von oben beleuchtet ist. Doch irgendwie betont dieses Lichtdesign die disharmonischen, verstörenden Klänge aus dem Orchestergraben nur umso mehr.</p>
<p>Während Breckheimer leidend und blutverschmiert am Kreuz hängt, versammeln sich im Epilog („Johannes 19,41“) seine Anhänger noch einmal um ihn und gedenken Seiner in stummer Ehrfurcht und Scham. Dann endet auch der zweite Akt nach weiteren nur 45 Minuten.</p>
<p>Wirklich viel Neues hält diese Neuinszenierung nicht bereit. Limbarth hat zwar viel gekürzt, doch das karge (vortreffliche) Bühnenbild von Bettina Neuhaus sowie Andreas Franks Lichtdesign und Heike Korns Kostüme ergeben ein Gesamtbild, wie man es in ähnlich harmonischer Form durchaus schon gesehen hat. Auffallend ist, dass man trotz der großzügigen Streichung von über 45 Minuten nicht das Gefühl hat, dass etwas fehlt. Die Charaktere bekommen alle ihren Raum und können sich mit ihren mehr oder weniger exzentrischen Eigenheiten präsentieren.</p>
<p>Zudem hat Limbarth mit ihrem Ensemble – allen voran Björn Breckheimer und Nyassa Alberta – einen echten Glücksgriff gelandet. Auch das Junge Staatsmusical und die Schüler von Breckheimers Mainzer „ Musical Arts Academy of the performing Arts“, die das Ensemble verstärken, tragen zu dem sehr positiven Gesamteindruck bei.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
gekürzt erschienen <em>in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;"><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></span></span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater, Wiesbaden</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 13. September 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Björn Breckheimer, Nyassa Alberta, Ulrich Rechenbach</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / Iris Limbarth<br />
</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Karl &amp; Monika Forster<br />
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		<title>Fesselnde Location, gute Regie-Einfälle, falsche Sprache</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/fesselnde-location-gute-regie-einfaelle-falsche-sprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 12:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Irene Thompson]]></category>
		<category><![CDATA[Christof Maria Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenbreitstein]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Lesokovich]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Jongmin Lim]]></category>
		<category><![CDATA[Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Mariano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webbers Musicalversion der letzten Lebenswoche von Jesus findet sich vermehrt auch in deutschen Stadttheatern. Das Theater Koblenz bringt den Klassiker in diesem Sommer Open Air im Innenhof der Festung Ehrenbreitstein zur Aufführung. Die massigen Festungsmauern oberhalb des Rheins bilden eine prachtvolle Kulisse. Lloyd Webbers Rockmusical hält nicht minder beeindruckende Songs bereit. Doch gleich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrew Lloyd Webbers Musicalversion der letzten Lebenswoche von Jesus findet sich vermehrt auch in deutschen Stadttheatern. Das Theater Koblenz bringt den Klassiker in diesem Sommer Open Air im Innenhof der Festung Ehrenbreitstein zur Aufführung. Die massigen Festungsmauern oberhalb des Rheins bilden eine prachtvolle Kulisse. Lloyd Webbers Rockmusical hält nicht minder beeindruckende Songs bereit.</p>
<p>Doch gleich zu Beginn werden die Zuschauer enttäuscht: Der „11-Apostel-Band“ unter der Leitung von Karsten Huschke gelingt es nicht, den wuchtigen Klang der Kompositionen in den Zuschauerbereich zu bringen. Das mag zum einen daran liegen, dass die Musiker im hinteren Bereich der Bühne hinter einer schwarzen Wand platziert sind. Darüber hinaus lässt die Tontechnik auf dieser Open Air Bühne sehr zu wünschen übrig. Das Orchester klingt durchgehend zu blechern und Bässe sucht man vergebens. Auch die Sänger haben ihre Mühe, sich Gehör zu verschaffen.</p>
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<p>Markus Dietze und Juliane Wulfgramm zeichnen für die Inszenierung und Dramaturgie verantwortlich. Vieles, was die beiden sich überlegt haben, gefällt. Insbesondere die herrlich überzogene Szene mit Kind Herod (André Wittlich). Er erinnert zwar in Habitus und Ausstrahlung arg an Frank’n’furter, aber seine goldgewandeten Tänzer und die kuscheligen Babykatzen auf der Leinwand geben dieser Szene etwas Besonderes. Auch der in einer gelben 20er Jahre Atmosphäre inszenierte Titelsong, den Judas mit der eindringlichen Botschaft verbindet, dass es dieser Welt an sozialem Gewissen mangelt, wirkt in sich stimmig.</p>
<p>Eine glatte Fehlinterpretation seitens des Regisseurs liegt leider beim letzten Abendmahl vor: Anstatt ihre Trauer und Verwirrung über Jesus’ baldigen Tod auszudrücken, feiern die Apostel und Mary Magdalena ausgelassen und lachend ein Happening. Das passt zur eigentlichen Aussage dieser Szene überhaupt nicht.</p>
<p>Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass Pilates Jesus nicht selbst die 39 Schläge verpasst, sondern ihn von den Priestern und dem Volk schlagen lässt. Auch dies verändert den Inhalt der Szene. Dass Jesus nach seiner Kreuzigung die hell erleuchtete Bühne auf den eigenen Beinen verlässt, ist genauso befremdlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-267 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Auf-der-Bühne-liegt-ein-Mann-eine-Frau-sitzt-neben-ihm-Szene-aus-der-Rockoper-Jesus-Christ-Superstar-400x225.jpg" alt="JCS_Koblenz_3" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Auf-der-Bühne-liegt-ein-Mann-eine-Frau-sitzt-neben-ihm-Szene-aus-der-Rockoper-Jesus-Christ-Superstar-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Auf-der-Bühne-liegt-ein-Mann-eine-Frau-sitzt-neben-ihm-Szene-aus-der-Rockoper-Jesus-Christ-Superstar-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Auf-der-Bühne-liegt-ein-Mann-eine-Frau-sitzt-neben-ihm-Szene-aus-der-Rockoper-Jesus-Christ-Superstar-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Auf-der-Bühne-liegt-ein-Mann-eine-Frau-sitzt-neben-ihm-Szene-aus-der-Rockoper-Jesus-Christ-Superstar.jpg 1408w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass man aber schon zur Hälfte des erstes Akts ungeduldig auf die Uhr schaut, liegt nicht an den optischen Rahmenbedingungen. Diese lassen sich im Großen und Ganzen gut konsumieren. Wesentlich schwerer fällt ins Gewicht, dass man sich seitens des Theaters – wie in Deutschland durchaus üblich – für die englische Fassung des Stücks entschieden hat. Auf Übertitel wird verzichtet. Wer möchte, kann dem Geschehen mithilfe des Programmhefts folgen, in dem alle Szenen kurz beschrieben sind. Bedauerlicherweise ist kaum einer der Darsteller in der Lage, die englischen Texte fehlerfrei zu singen. Hier wäre Phonetikunterricht dringend angeraten gewesen. Der ausgeprägte deutsche Akzent vieler Darsteller führt nicht selten dazu, dass das Publikum nicht versteht, was gesungen wird. Warum man nicht auf die deutschen Texte zurückgegriffen hat, bleibt fraglich.</p>
<p>Die Protagonisten mühen sich redlich, ihren Rollen Authentizität einzuhauchen. Marcel Hoffmann überzeugt als Jesus vor allem im zweiten Akt. Er hat eine interessante Stimmfarbe, eigentlich zu tief für Jesus, aber mit „Gethsemane“ sorgt er beim Publikum für Gänsehaut. Christof Maria Kaiser begeistert vor allem durch sein ausdrucksstarkes Spiel. Gesanglich hechelt er dem Orchester häufig hinterher, was aber auch auf die Sprachbarriere zurückzuführen sein kann. Georg Lesokovich gibt einen stattlichen, starken Pilates. Es gelingt ihm sehr gut, die Hin- und Hergerissenheit des Statthalters zu verkörpern. Auch Jongmin Lim weiß als Caiaphas vor allem mit seinem tiefen Bass zu überzeugen. Hervorheben muss man Mario Mariano, der als Annas schlangenhaft spielt und schön giftig singt. Eine rundum gelungene Interpretation des intriganten Priesters. Charlotte Irene Thompson ist als Mary Magdalena zu erleben. Sie spielt etwas robuster als man es kennt, so gerät auch ihr „I don’t know how to love him“ etwas härter als erwartet. Doch insgesamt überzeugt sie.</p>
<p>Diese Produktion von „Jesus Christ Superstar“ hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits erzeugt die Regie ein weitgehend stimmiges Gesamtbild. Hoffmann ist ein ausgesprochen eindrucksvoll leidender Jesus und Kaiser gibt einen starken Counterpart. Doch die phonetischen Schwächen machen so viel kaputt, dass einige Zuschauer schon während der Pause den Heimweg angetreten haben. Hier wurde viel Potential verschenkt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Festung Ehrenbreitstein, Koblenz</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>8. Juli 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marcel Hoffmann, Christof Maria Kaiser, Georg Lesokovich, Charlotte Irene Thompson</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Andrew Lloyd Webber / <span class="Bold">Markus Dietze &amp; Juliane Wulfgramm<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Matthias Baus<br />
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		<title>Eine Musicallehrstunde zum Zungeschnalzen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-musicallehrstunde-zum-zungeschnalzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2015 10:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Alistair Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Cavin Cornwall]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Handoll]]></category>
		<category><![CDATA[Glenn Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Nationaltheater]]></category>
		<category><![CDATA[Rebekah Lowings]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Oxbrow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allein die Ankündigung, dass die UK-Tour von „Jesus Christ Superstar“ mit Glenn Carter in der Titelrolle auch in Deutschland zu sehen sein würde, sorgte bei nicht wenigen Musicalfans für Entzücken. Denn was gibt es Schöneres als ein Stück in der Sprache zu erleben, in der es seinerzeit geschrieben wurde? Text und Melodie harmonieren, Inhalte und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">Allein die Ankündigung, dass die UK-Tour von „Jesus Christ Superstar“ mit Glenn Carter in der Titelrolle auch in Deutschland zu sehen sein würde, sorgte bei nicht wenigen Musicalfans für Entzücken. Denn was gibt es Schöneres als ein Stück in der Sprache zu erleben, in der es seinerzeit geschrieben wurde? Text und Melodie harmonieren, Inhalte und Botschaften wirken authentisch. Daran gibt es keine Zweifel.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Natürlich haben auch diejenigen Musicalbesucher Recht, die es vorziehen ein Stück in ihrer Landessprache zu sehen – doch dafür gibt es hierzulande inzwischen mehr aus ausreichend Gelegenheit. Umso erfreulicher, dass es Einrichtungen wie die English Theatres in Hamburg und Frankfurt gibt, die Originalstücke zeigen. Oder es sind eben Tourveranstalter, wie in diesem Fall BB Promotion, die erstklassig besetzte, gut inszenierte Musicaltourneen nach Deutschland holen.</p>
<p class="Body">Schon bei der Ouvertüre, während der alle Protagonisten die Bühne betreten, wird klar: Hier legt man Wert auf Qualität! Der Sound des inkl. Dirigenten nur siebenköpfigen Orchesters ist weitestgehend hervorragend. Ab und an ist die E-Gitarre zu laut oder das Schlagzeug zu dumpf, doch im Großen und Ganzen gibt es hier nichts zu meckern. Im Gegenteil, Bob Broad treibt Musiker und Sänger gleichermaßen mit soviel Energie und Körpereinsatz an, dass man glatt vergisst, dass große Teile von Andrew Lloyd Webbers Erfolgskompositionen vom Band kommen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_273">
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<p class="Body">Die bei fremdsprachigen Gastspielen übliche Übertitelung des Geschehens wurde bei dieser Tour dankenswerter Weise auf kurze Szenenzusammenfassungen beschränkt. So findet sich jeder schnell in der rockigen Nacherzählung der Passionsgeschichte zurecht.</p>
<p class="Body">Dass in Mannheim durchaus eine beachtliche Anzahl von Musicalkennern im Publikum sitzt, hört man am aufbrandenden Applaus als Glenn Carter die Bühne betritt. Schon bei den ersten Tönen wird deutlich, dass er diese Rolle bis in die letzte Pore verinnerlicht hat. Sanft und harmonisch bildet er den idealen Counterpart zu einem sehr intensiven Judas (Tim Oxbrow).</p>
<p class="Body">Auch choreographisch gelingt es, einen Bogen von den etwas angestaubten 70er/80er Jahre Choreographien zu zeitgemäßen Schrittfolgen zu spannen. Carole Todd hat beispielsweise für „What’s the Buzz“ eine sehr fordernde Choreographie ersonnen.</p>
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<div class="text-content style_External_258_352">
<div class="style_2">
<p class="Body">Caiaphas und Annas sind mit Cavin Cornwall und Alistair Lee ideal besetzt. Cornwall, der neben Glenn Carter als Peter in der DVD-Aufnahme von 2000 zu sehen ist, ist gertenschlank und überragt die meisten seiner Kollegen. Sein einschüchternder Habitus und sein voller Bariton passen perfekt zu Jesus’ erbitterndem Gegner. Lee komplettiert das Duo auf eine schön zickige Art und Weise.</p>
<p class="Body">Ein eher zwiegespaltener Widersacher von Jesus ist Pontius Pilatus, hier gespielt von Johnathan Tweedie. Auch wenn er sehr menschlich wirkt, gelingt es ihm nicht ganz, die innerliche Zerrissenheit zu vermitteln, die schlussendlich zu den 39 Peitschenhieben führt, die auch in dieser Inszenierung die körperlichen Leiden vom Jesus greifbar machen.</p>
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<div class="text-content style_External_669_251">
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<p class="Body">Regisseur Bob Tomson hat sichtlich ein Händchen für dramatische Inszenierungen. „See Me Christ“ ist sehr beklemmend umgesetzt, man spürt förmlich wie sehr Jesus die Vielzahl an Anfragen, die an ihn gestellt werden, überfordern. Auch dass beim letzten Abendmahl in einem kurzen Standbild Leonardo da Vincis weltberühmtes Gemälde nachgestellt wird, ist eine passende Idee, die vollends funktioniert. Weniger gelungen ist hingegen „Tell Me Jesus“. Die Szene erinnert vage an die Umsetzung, die man von der DVD kennt, aber mit nur zwei Taschenlampen und willkürlich ausgelöstem Blitzlicht erscheint es halbherzig und die Intensität dieser Szene verpufft. Herausragend sind hingegen King Herod’s Auftritt sowie die Kreuzigung Jesu. Herodes ist ganz deutlich den leichten Genüssen zugetan. Er kokettiert mit seiner femininen Seite und sieht in Jesus eher ein lästiges Spielzeug, das ihn schnell langweilt. Tom Gilling erinnert mehr als nur vage an Tim Currys Interpretation des Frank’n’Furter aus der „Rocky Horror Picture Show“.</p>
<p class="Body">Die Umbaupause zwischen Jesus Verurteilung und seiner Hinrichtung nutzt Tomson effektvoll durch den Einsatz von sphärischen Klängen in Zusammenspiel mit einem sehr guten Lichtdesign (Nick Richings). Das Kreuz wird aus dem Bühnenboden gehoben und Jesus lautstark daran festgenagelt. Das in den folgenden Minuten zum Einsatz kommende Beleuchtung verleiht der Szene etwas Magisches.  In der finalen Szene kann Glenn Carter seine ganze Erfahrung ausspielen. Selten hat man einen Jesus so lange, so intensiv sterben sehen.</p>
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<p class="Body">Aber auch Tim Oxbrow legt in Judas’ Selbstmordszene sowohl stimmlich als auch schauspielerisch eine Kraft und Energie an den Tag, die man so nicht erwartet hätte. Einmal mehr unterstützt durch ein herausragendes Lichtdesign sorgt diese Szene für Gänsehaut. Die gleiche Reaktion, jedoch in wesentlich größerer Intensität, löst zum Ende des ersten Akts „Gethsemane“ aus: Glenn Carters stimmliche Bandbreite ist überragend – er trifft von den tiefen vollen Tönen bis hin zur höchsten Kopfstimmennote direkt ins Mark.</p>
<p class="Body">Ein wenig verwirrend istt jedoch, dass die Jünger Jesu in Doppelrollen als Priester, Römer oder Bewohner Jerusalems zu sehen sind, was es manchmal schwer macht, die Darsteller richtig einzuordnen.</p>
<p class="Body">Aber insbesondere Edward Handoll als Peter prägt sich im Duett mit Rebekah Lowings als Mary Magdalene nachhaltig ein. Während beide in ihren Soli nicht hundertprozentig überzeugen können, harmonieren ihre Stimmen im Duett perfekt. „Could we start again please“ wird so eine der schönsten Balladen des Abends.</p>
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<div class="text-content style_External_669_134">
<div class="style_2">
<p class="Body">Diese UK-Tour wurde von absoluten Könnern ihres Fachs auf die Bühne gebracht. Dazu zählt neben der Gesamtregie, der musikalischen Leitung und dem schon erwähnten Lichtdesign auch das Bühnenbild von Paul Farnsworth. Die Metallgalerie vor überdimensionalen dunkeln Säulen mit entsprechenden Intarsien und die vielseitig ins Spiel mit einbezogene Treppe bilden einen guten Rahmen, ohne den Darstellern die Schau zu stehlen.  Doch alle Gewerke greifen perfekt ineinander, um die Charaktere in den Mittepunkt des Geschehens zu stellen.  Und sind es nicht die Darsteller, die in einem Musical als Katalysator für die Handlung und Musik dienen? „Jesus Christ Superstar 2015“ ist der perfekte Beweis hierfür!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Nationaltheater, Mannheim</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>8. August 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Glenn Carter, Tim Oxbrow, Rebekah Lowings, Edward Handoll, Cavin Cornwall, Alistair Lee</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Texte:</span></strong> <span class="Bold">Andrew Lloyd Webber / Tim Rice<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Pamela Raith / BB Promotion<br />
</span></div>
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		<title>Nicht Fisch oder Fleisch&#8230;</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/nicht-fisch-oder-fleisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 12:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Lepper]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Staffler]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Marilyn Bennett]]></category>
		<category><![CDATA[Orlando Mason]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Zaun]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Hagen]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Borowczak]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch Andrew Lloyd Webbers und Time Rices Rockoper „Jesus Christ Superstar“ gehört zu den Shows, die in Stadttheatern immer wieder gern aufgeführt werden. In dieser Spielzeit nimmt sich das Theater Hagen des historischen und politisch hochbrisanten Stoffs an. Die Ouvertüre erklingt raumfüllend zu bedrohlichen Wolkenformationen auf der bühnenfüllenden Leinwand. Auch die Eröffnungsnummer „Heaven in their ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Auch Andrew Lloyd Webbers und Time Rices Rockoper „Jesus Christ Superstar“ gehört zu den Shows, die in Stadttheatern immer wieder gern aufgeführt werden. In dieser Spielzeit nimmt sich das Theater Hagen des historischen und politisch hochbrisanten Stoffs an.</p>
<p class="Body">Die Ouvertüre erklingt raumfüllend zu bedrohlichen Wolkenformationen auf der bühnenfüllenden Leinwand. Auch die Eröffnungsnummer „Heaven in their minds“ wird von Carsten Lepper alias Judas noch im Hintergrund gesungen. Der Gaze-Vorhang beraubt den Titel leider ein wenig seiner Kraft und Intensität.</p>
<p class="Body">Erfreulicherweise wird das Stück im englischen Original aufgeführt, was aufgrund der Harmonie von Komposition und Songtexten sehr authentisch ist. Die dadurch erforderlichen Übertexte geben wie fast immer reichlich Anlass zum Kopfschütteln oder Lachen. In Hagen mehrheitlich ersteres, da die Herausforderung der Einblendung der passenden deutschen Texte zur jeweiligen Szene auf der Bühne eindeutig zu groß zu sein scheint und man phasenweise ganze zwei Songs zu spät dran ist mit der Übersetzung. Es dem deutschen Publikum, das bekanntermaßen deutsche Texte einfordert, Recht machen zu wollen , ist nicht immer von Vorteil.</p>
<p class="Body">Mit dem Auftritt der Apostel &#8211; hier als rauchende und trinkende Streetkids dargestellt &#8211; hebt sich der Vorhang endlich und der vorher etwas gedämpfte Klang wird besser. Ob dies jedoch im Fall von Maria Magdalenas „Everything‘s alright“ wirklich von Vorteil ist, sei dahingestellt. Nicht nur, dass Maria Magdalena ein deutlich höheres Spielalter als Jesus zu haben scheint &#8211; sie könnte beinahe als dessen Mutter durchgehen &#8211; Marilyn Bennett agiert erstaunlich altbacken. Stimmlich ist sie der Partitur nicht gewachsen und eindeutig zu viele schiefe Töne lassen einen mehrfach zusammenzucken.</p>
<p class="Body">In Thilo Borowczaks Inszenierung treffen sich Jesus und seine Jünger auf einem verlassenen Bahnhof. Dunkle Treppenaufgänge, vereinzelte Piktogramme an den Wänden und die obligatorischen Plastiksitzbänke verströmen nun wahrlich keine Wohlfühlatmosphäre. In den Katakomben, die optisch stark an einen Bunker erinnern, tagen Kaiaphas und seine Priester. Dabei sorgt Orlando Mason als Kaiaphas für eine gelungene Überraschung: Er ist sehr schlank, hoch aufgeschossen und überragt seine Kollegen um zwei Köpfe, doch sein voluminöser Bass verfehlt seine Wirkung nicht und lässt die Zuschauer ehrfurchtsvoll erschauern. In ihren grauen Anzügen mit den grau-weiß gestreiften Armbinden erinnern die Priester an das farblose Klischee der Stasi-Offiziere, auch Assoziationen zur SS drängen sich bei ihrem Anblick und Habitus auf.</p>
<p class="Body">Aus der Menge der Jünger sticht vor allem Tillmann Schnieders als Simon hervor. Auch wenn er nur wenige Soloeinsätze hat, stellt er die anderen Apostel durch seine Bühnenpräsenz in den Schatten. Peter, dem in der eigentlichen Geschichte eine wesentlich größere Bedeutung zukommt, bleibt hingegen blass im Hintergrund.</p>
<p class="Body">Als Jesus seine Anhänger im Tempel beim genussvollen Auskosten des Lebens erwischt, zeigen sich zum ersten Mal Hannes Stafflers Qualitäten. Mit kraftvoller Stimme verleiht er seinen Empfindungen Ausdruck und schafft es zusätzlich Jesus‘ Weltschmerz stimmlich einzubringen. Beinahe körperlich spürt man sein Leid, sein Bedauern über die Maßlosigkeit der Jünger.</p>
<p class="Body">Regieseitig wird in dieser Szene einiges treffend angedeutet, aber letztlich doch zuviel gewollt. Warum sich bspw. keiner der so auf Kommerz fixierten Anhänger um das Geld schert, das vom Himmel fällt, erschließt sich dem Publikum nicht.</p>
<p class="Body">Gut gelungen und sehr beklemmend ist hingegen „See my eyes“, wo die Erwartungshaltung seiner Anhänger den Sohn Gottes langsam aber sicher überfordern. Riesige verzerrte, fordernde Gesichter, überlebensgroß auf den Vorhang projiziert, machen den Druck, unter dem Jesus steht, mehr als deutlich.</p>
<p class="Body">Umso bedauerlicher ist es, dass die anschließende Liebeserklärung Maria Magdalenas („I don‘t know how to love him“) erneut auf einer Mutter-Sohn-Ebene abläuft: Gleichermaßen optisch und akustisch wirkt Bennett eher wie eine besorgte Mutter und nicht wie die liebende Frau an Jesus‘ Seite. Schade, denn durch den Verlust dieser so spannenden Beziehung verschenkt der Regisseur viel Potential.</p>
<p class="Body">Deutlich besser funktioniert hingegen „Blood money“: Judas ist bei den Priestern im Bunker, erliegt schließlich deren Überzeugungskunst und verrät seinen Freund Jesus. Carsten Lepper legt alles in diese Zerrissenheit und drückt Judas‘ Verzweiflung mit jedem Ton aus. Diese Intensität ist atemberaubend. Dass Jesus jedoch hinter der Wand sitzend alles mit anhört, wirkt dagegen unerwartet plump.</p>
<p class="Body">Das Highlight im 2. Akt ist naturgemäß „Gethsemane“, doch leider verpufft diese so wichtige, emotionale Szene fast wirkungslos. Staffler wirkt sehr gefühlskalt, fast unbeteiligt. Und obwohl er den Song sehr gut singt, kommen die damit verbundenen Gefühle nicht beim Publikum an.</p>
<p class="Body">Auch die Szene, in der Jesus von sehr martialisch in Schutzpanzern verpackten Soldaten festgenommen wird („The Arrest“), ist sehr einfallslos inszeniert. Dass Jesus von dunklen Gestalten mit Taschenlampen angeleuchtet wird, hat man in nahezu identischer Form schon x-fach gesehen.</p>
<p class="Body">Einzig Rainer Zaun ragt hier als von Zwangsneurosen getriebener Pontius Pilatus mit offensichtlichen Berührungsängsten &#8211; er trägt Latexhandschuhe &#8211; hervor.</p>
<p class="Body">Pilatus ist hin- und hergerissen, möchte keine Entscheidung treffen, versucht Jesus eine Brücke zu bauen. Als alles fehl schlägt, überstellt er den Delinquenten zu König Herodes.</p>
<p class="Body">Die mit Abstand geschmackloseste Szene des Abends, die jedoch gemeinhin das meiste Kreativpotential bietet, ist Jesus‘ Anhörung bei König Herodes. Doch ein übergewichtiger Herodes in einem goldenen Borat-Einteiler, umgeben von billig kostümierten Burlesque-Tänzerinnen mit Lady Gaga Einschlag und Plastik-Frau-Antje-Perücken, zeugt von einer unglaublichen Stillosigkeit. Übertroffen wird diese völlig banale, überflüssige Szenenarbeit nur noch durch die an 1980er Jahre Aerobic-Videos erinnernde Choreographie von Ricardo Fernando.</p>
<p class="Body">Zurück bei Pilatus erleben die Zuschauer beeindruckt mit, wie sich der Caesar dem Druck der Massen beugt und beinahe unter eigenen Schmerzen Jesus 39 Schläge verpasst. Die Projektionen schmerzverzerrter Gesichter intensivieren die Szenerie sehr treffend. Hier &#8211; wie auch in einigen anderen Szenen &#8211; fällt jedoch negativ auf, dass die Tempi von Chor und Orchester nicht immer passend aufeinander abgestimmt sind. Wenn jedoch der Dirigent (Steffen Müller-Gabriel) mit seinem 45-köpfigen Orchester hinter der Bühne steht, ist dieses Problem durchaus nachzuvollziehen.</p>
<p class="Body">Es folgt eine der bekanntesten Musicalnummern überhaupt: „Jesus Christ Superstar“. Wenn jedoch Judas und seine Tänzer in weißen Raumanzügen stecken und gemeinsam mit Nonnen mit grünen Kreuzgirlanden um den Hals in bester Tony Manero Manier Aerobics machen, wirkt dies einfach nur noch lächerlich. Ein Jesus, der mit ausgestreckten Armen minutenlang auf einer grünen Kiste stehend, ausharren muss, macht es nicht besser. Wäre nicht Carsten Leppers Spielfreude und sein bestechender Gesang, man könnte auch diese Szene getrost dem Bereich der Banalitäten zurechnen. Doch Lepper gelingt es, dem Publikum zu vermitteln, warum dieser Song und diese Szene Weltruhm erlangt haben.</p>
<p class="Body">In der Sterbeszene wird es dann wieder puristischer auf der Bühne. Ein sehr blutverschmierter und blaugeschlagener Jesus ergibt sich seinem unausweichlichen Schicksal. In den letzten Sekunden ist dann auch wieder Judas an seiner Seite, der sich eigentlich drei Szenen zuvor aus Verzweiflung und Scham erschossen hatte.</p>
<p class="Body">Das Schlussbild  &#8211; Judas hält den sterbenden Jesus in seinen Armen &#8211; ist so ergreifend, dass die Zuschauer sekundenlang nicht merken, dass das Stück zu Ende ist.</p>
<p class="Body">Insgesamt kann man für diese Inszenierung festhalten, dass sich der Regisseur offenbar nicht entscheiden konnte, ob er nun eine bedrohlich-beklemmende oder eine trashig-alberne Fassung zeigen wollte. Die gewählte Mischung lässt zumindest keinen roten Faden erkennen und macht es schwer, Darsteller und Handlung ernst zu nehmen.</p>
<p class="Body">Mit Carsten Lepper und Hannes Staffler hat das Theater Hagen jedoch zwei ausgezeichnete Gäste engagiert, die der Rockoper das erforderliche Niveau verleihen. Viel Potential haben auch Orlando Mason und Rainer Zaun. Der Rest wird jedoch ein Opfer des Regiechaos. Das gilt für Bühnenbild, Kostüme und Choreographien in gleichem Umfang. Etwas mehr Struktur und Mut hinter dem Regiepult hätten sicherlich zu einer rundum gelungenen „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung geführt. Doch so bleibt ein verwirrender Beigeschmack und das Publikum fragt sich zurecht, was ihm das Kreativteam damit sagen wollte.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Hagen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">15</span>. Februar 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Marilyn Bennett, Carsten Lepper, Orlando Mason, Hannes Staffler, Rainer Zaun</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Thilo Borowczak / Andrew Lloyd Webber<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Foto Kühle / Theater Hagen<br />
</span></p>
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		<title>Jesus mal zwei plus Mozart = Patrick Stanke pur</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/jesus-mal-zwei-plus-mozart-patrick-stanke-pur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 16:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christ Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michaela Flint: Sie spielen zurzeit den Jesus in Kassel und Magdeburg, in Tecklenburg werden sie diesen Sommer erneut als Mozart auf der Bühne stehen. Wird es nicht irgendwann etwas langweilig immer wieder die gleichen Rollen zu spielen? Patrick Stanke: Jesus in Magdeburg und Kassel zu spielen ist alles andere als langweilig; es ist vielmehr eine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Sie spielen zurzeit den Jesus in Kassel und Magdeburg, in Tecklenburg werden sie diesen Sommer erneut als Mozart auf der Bühne stehen. Wird es nicht irgendwann etwas langweilig immer wieder die gleichen Rollen zu spielen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Patrick Stanke:</strong> </span>Jesus in Magdeburg und Kassel zu spielen ist alles andere als langweilig; es ist vielmehr eine Herausforderung, da die Inszenierungen ja sehr unterschiedlich sind. Ich bin sehr zufrieden so wie es gerade bei mir läuft. „Mozart!“ in Tecklenburg mit der Münchner Version von Dezember 2006 zu vergleichen, halte ich für grundfalsch. Es wird eine komplett andere Produktion und ich freue mich schon sehr darauf, wieder in diese Rolle schlüpfen zu dürfen. Ich habe tolle Kollegen dort und die Bühne ist phantastisch – ich kann den Probenstart kaum noch erwarten. Ich freue mich schon jetzt auf das Tecklenburger Publikum und einen wunderschönen Sommer dort.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint:</span> </strong>Welche der beiden „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung gefällt Ihnen besser?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Patrick Stanke:</strong> </span>Das kann ich so pauschal gar nicht sagen. Ich weiß, das ist die meist-gestellte Frage in letzter Zeit, aber ich muss sagen, dass beide Shows ihren Reiz und ihre Berechtigung haben. Ich freue mich jedes Mal sehr auf die Show in Kassel in klassischem Stil und mit hochkarätigen Kollegen, aber genauso sehr mag ich die moderne ausgeflippte Produktion hier in Magdeburg. In beiden Häusern wird das Stück durch stehende Ovationen vom Publikum angenommen. Es macht mich sehr stolz zeitgleich in zwei so fabelhaften Inszenierungen meine ersten Erfahrungen als Jesus machen zu dürfen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Gibt es aus Ihrer Sicht einen Vorteil von kleinen Produktionen gegenüber großen Ensuite-Musicals?</p>
</div>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Patrick Stanke:</strong> </span>Es hat alles Vor- und Nachteile. So hat eine Großproduktion eine viel größere Anzahl von Zuschauern und hat durch ihre Werbemöglichkeiten deutlich mehr Spielraum. Eine kleine Produktion hingegen glänzt meist durch ihren Charme und die Nähe zum Publikum. Zudem sind kleinere Produktionen nicht immer voll durchgestylt und lassen uns dadurch mehr künstlerischen Freiraum, den wir natürlich auch gern ausnutzen.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie sind permanent unterwegs. Haben Sie eigentlich ein richtiges Zuhause?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Patrick Stanke:</span> </strong>Ich lebe in Wuppertal und entspanne dort mit meiner Familie und meinen Freunden. Natürlich versuche ich auch jede freie Sekunde mit meiner Freundin zu verbringen. Ab und an nehmen wir uns gemeinsam eine Auszeit, in der wir nicht auf der Bühne stehen, auch keine Galas oder Konzerte veranstalten und fahren einfach in den Urlaub.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wissen Sie schon, wohin Ihr Weg Sie nach dem Musicalsommer in Tecklenburg verschlägt?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Patrick Stanke: </span></strong>Natürlich gibt es Pläne und viele neue Produktionen, aber noch ist nichts spruchreif.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Haben Sie ein Ziel, wo Sie hinkommen möchten &#8211; menschlich, künstlerisch&#8230;?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Patrick Stanke: </span></strong>Ich bin gespannt auf die Zukunft und was da noch alles kommt. Ich schaue immer nach vorn, bleibe offen für alle Richtungen und fahre mich nicht fest.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Sowohl künstlerisch als auch menschlich gibt es täglich, fast stündlich Neues zu entdecken und ich bin somit ständig auf der &#8222;neuen Reise&#8220;: Ich schaue und lerne. Ich liebe und lebe meinen Beruf und freue mich an dieser tollen Welt teilzuhaben.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Wir danken Ihnen sehr für dieses Interview.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.patrickstanke.de/">www.patrickstanke.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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