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	<title>Immer der Nase nach-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Creators-Finale 2015</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 14:06:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury. Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen ...</p>
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<div class="tinyText">Im Oktober 2015 konnten die fünf Finalisten aus den Vorrunden eins, zwei und drei endlich ihre einstündigen Wettbewerbsbeiträge zeigen. Im Publikum saß neben zahlreich vertretenen Fans und Musicalbegeisterten natürlich auch die Fachjury.</div>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Finalisten waren musikalisch und inhaltich sehr verschieden. Das beweist einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von erwachsensenem Musiktheater, über satirisch-komische Revuen bis hin zum Familienmusical &#8211; in diesem Finale war alles vertreten.</p>
<h3 class="Body">Die Finalisten</h3>
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Immer der Nase nach“ von Harald Buresch (Libretto) und Jörg Hilger (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Älter“ von Robin Kulisch  (Buch &amp; Liedtexte) und Philipp Gras (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="Title">„Zzaun!“ von Tilmann von Blomberg (Buch) und Alexander Kuchinka (Musik &amp; Songtexte)</p>
</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_104">
<div class="style_2">
<ul>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">„Made in Germany“ von Kevin Schröder (Buch &amp; Liedtexte) und Marc Seitz (Musik)</p>
</li>
<li class="full-width">
<p class="paragraph_style">Tresenkönigin“ von Konrad Lorenz (Buch) und dem Trio Hafennacht (Musik)</p>
</li>
</ul>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Als Gewinner wählte die Fachjury „Zzaun!“</h3>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_2738">
<div class="style_2">
<h2 class="Body">Das Finale 2015</h2>
<p class="Body">Am 12. und 13. Oktober 2015 war es soweit: Im Hamburger Schmidt Theater fand das Finale des ersten Wettbewerbs für Musicalautoren und -komponisten statt.</p>
<p class="Body">Die fünf Finalisten hatten nach den Vorentscheiden vom Schmidt’s Tivoli jeweils 10.000 Euro erhalten, mit denen sie aus ihren 20-minütigen Kurzpräsentationen einstündige Bühnenfassungen ihres Musicals erschaffen konnten. Zudem hatte Juror Florian Vogel (bis 2013 Künstlerischer Leiter des Schauspielhauses Hamburg) mit jedem noch dramaturgisch an den Finalbeiträgen gearbeitet.</p>
<p class="Body">Die Jury war zu diesem Ereignis natürlich fast vollständig anwesend. Einzig der Jury-Vorsitzende Helmut Baumann fehlte, da er an den beiden Finaltagen der „Creators“ ein Engagement an einem anderen Theater hatte.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Immer der Nase nach</h3>
<p class="Body">Den Anfang machte das Familienmusical „Immer der Nase nach“. Dieses „etwas andere Märchenmusical“ hatte schon im Vorentscheid das Publikum begeistert. Auch diesmal war eine große Fangemeinde vertreten, die jede Szene und jeden Witz lautstark beklatschte. Die Leistung der zehn Darsteller war überzeugend. Insbesondere Iris Schumacher als Märchentante, Frank Winkels als Zauberer Bubu, Martina Lechner als Prinzessin mit der langen Nase und Raphaela Groß-Fengels als Hexe „Wilde Hilde“ schienen ihre Rollen für diese zusammenfassende Vorstellung bereits vollständig ausgearbeitet zu haben. Sie wirkten authentisch und man konnte sich gut vorstellen, wie ihr Spiel bei einem jungen Publikum ankommen würde.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-948 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Immer der Nase nach&quot; vonJörg Hilger und Harald Buresch), aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Immer_der_Nase_nach_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Musikalisch erinnern Jörg Hilgers Kompositionen oft an Stephen Schwartz’ „Wicked“, hierzu zählen bspw. auch „Wie passt man sich an?“ und „Ich schaff das“. Schwungvoll und gefällig entwickeln sich die Melodien in dieser einen Stunde. Songs wie „Fein und famos“, von den ansonsten eher fragwürdigen Figuren des Zwergs und des Riesen, sind ganz klar auf Kinder abgestimmt, denen Mitmachen, Mitklatschen und Mittanzen im Theater Freude bereitet. Auch die Choreographien (Sven Niemeyer) sind dynamisch und vom angestrebten jungen Zielpublikum sicherlich gut zu konsumieren.</div>
<p class="Body">Harald Buresch hat Songtexte geschrieben, die weder positiv noch negativ auffallen. Dafür sind die erdachten Figuren, welche die altbekannte Märchenwelt nach bester Disney-Manier, inklusive deutlicher „Moral von der Geschichte“ („Zeig deine Nase“) und entsprechendem Lernpotential, auf den Kopf stellen, schön exzentrisch (Wilde Hilde), nervtötend (die bösen Stiefschwestern Babette und Janette), herzensgut (Prinzessin) oder einfach nur liebenswert wie Bubu und der König.</p>
<p class="Body">Die Autoren bezeichnen ihr Werk als humorvolles Musical über Selbstachtung, gegenseitigen Respekt und ungewöhnliche Freundschaften. Das Buch hat jedoch noch einige Schwächen. Beispielsweise wird in der einstündigen Fassung nicht deutlich wie die verschiedenen Charaktere zusammenhängen. Auch die Aufgabe von Prinz Pupsi bleibt unklar. Die im „Creators“-Finale gezeigte Handlung als solche bringt diese Figur zumindest nicht voran. Zudem scheint die Story sehr vorhersehbar und man vermisst den Überraschungseffekt.</p>
<h2 class="Body" style="text-align: center;">Älter</h2>
<p class="Body">Startnummer 2 war „Älter“, ein Stück, in dem das Thema Älterwerden am Beispiel einer exemplarischen Familie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Rechts auf der Bühne spielte die sechsköpfige Band, während links davon die sechs Darsteller mithilfe von Pappkartons ihre verschiedenen Szenen umrahmen. Anhand verschiedener Stereotype werden die perfekte, aufopferungsvolle Mutter Hannelore, ihr Ehemann Arno, der verzweifelt nach dem Paar sucht, dass sie einmal waren, sowie dessen unabhängige, erfolgreiche, vermeintlich glückliche Single-Schwester Elke dargestellt. Die jüngere Generation bilden Hannelores und Arnos Tochter Annika, die mit ihrer Schwangerschaft und der plötzlichen Hochzeit überfordert ist, ihr Verlobter Sven, der mit seinem Kopf nur bei der Arbeit ist und ihr Bruder Chris, der mit seinem Leben noch so gar nichts anzufangen weiß und sein Heil im Auszug und Studium sucht. Eine ganz normale Familie also, mit der sich viele Zuschauer auf die ein oder andere Weise identifizieren können.</p>
<div><img decoding="async" class="size-medium wp-image-952 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Älter&quot; von Robin Kulisch und Philipp Gras, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Aelter_01-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Philipp Gras’ Kompositionen klingen stark nach Jason Robert Brown. Die Musiker intonieren die abwechslungsreichen Melodien akkurat und bewältigen die Tempowechsel mit Bravour. Genau so klingen Musicals im 21. Jahrhundert.</div>
<p class="Body">Woran es diesem Finalisten mangelt, ist die Struktur: Die bewusst geplante, lose Aneinanderreihung von Szenen führt vielfach zu Verwirrung. Mit rotem Faden und durchgehender Handlung wäre diese Stück für die Zuschauer deutlich besser zu verarbeiten. Die sechs Charaktere müssen sehr stark besetzt sein, was in diesem Fall besonders bei Hannelore, Elke, Annika und Chris gelungen ist: Iris Schumacher steht als perfekte Mutter auf der Bühne. Wenn sie am Schluss in Tränen aufgelöst fragt (bzw. singt), ob es nicht reicht zufrieden statt glücklich zu sein, haben auch viele Zuschauer einen Kloß im Hals. Franziska Becker gibt die energiegeladene, etwas zu kumpelhaft verständnisvolle coole Tante genauso glaubwürdig wie die von allen missverstandene, in Wahrheit einsame Schwägerin. Die Auseinandersetzung der beiden Schwägerinnen ist dank dieser beiden starken Schauspielerinnen sehr intensiv. Franziska Kuropka geht als Annika sehr hart mit sich und der Welt ins Gericht. Als Chris ihr Rotwein über das Hochzeitskleid schüttet und sie daraufhin komplett ausflippt, erntet sie viele wissende Seufzer im Publikum. Jonas Hein übernahm den Part des flügge werdenden Sohns Chris. Er wird den anspruchsvollen Kompositionen („Hallo Welt!“, „Was bleibt?“) durchweg gerecht und kann die Zweifel und Ängste eines Twens gut über die Rampe bringen.</p>
<p class="Body">Die Authentizität von „Älter“ steht und fällt mit Darstellern die sowohl schauspielerisch als auch gesanglich auf höchstem Niveau agieren: Kulisch hat schnelle, spitze Dialoge geschrieben, die höchste Aufmerksamkeit erfordern. Gleiches gilt für die Songtexte – auch hier muss der Zuschauer zuhören, um nichts zu verpassen. „Älter“ ist intelligentes Musiktheater für Erwachsene.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Zzaun!</h3>
<p class="Body">Der letzte Teilnehmer am ersten Finaltag war „Zzaun!“. Das Nachbarschaftsmusical spielt ebenfalls mit alltäglichen Gegebenheiten. In diesem Fall ist es jedoch nicht der sprichwörtliche Apfel aus Nachbars Garten, der zum Eklat führt, sondern eine abgebrochene Zaunspitze. Die Autoren möchten mit „Zzaun!“ auf satirische Art das vielbeschworene Harmoniebedürfnis von uns allen aufs Korn nehmen und gelangen von einem vermeintlich belanglosen Nachbarschaftsstreit zu einer Krise globalen Ausmaßes.</p>
<p class="Body">Begleitet von fünf Musikern auf der linken Seite der Bühne nehmen die sieben Sängerinnen und Sänger mit ihren Notenbüchern hintern einem langen Tisch Platz. Dahinter bleiben sie leider auch während der gesamten Stunde sitzen bzw. stehen. Nach der ansprechenden Kurzpräsentation im Frühjahr war dieses Setting etwas enttäuschend.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-118" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg" alt="Das Ensemble des Musicals &quot;Zaunn!&quot; von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka, aufgenommen am 12. Oktober 2015 während des Finales zum Wettbewerb &quot;CREATORS - Neue Musicals braucht das Land&quot; im Schmidt Theater in Hamburg © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, F i n a n z a m t H a m b u r g - H a n s a, UST-ID: DE118809982,  ---Weitere Bilder im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar---" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun-300x200.jpg 300w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2016/11/Creators_Zzaun.jpg 500w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p class="Body">Komponist Kuchinka betont, dass er ganz bewusst auf eine durchkomponierte, musikalische Struktur verzichtet. Das erklärt Wiederholungen von Sprechgesängen (hervorragend: Kuchinka als Zaun Müller mit dem gleichnamigen Song) und die vermeintliche bunte Stilmischung, die in keine Schublade passen mag. Einige Stücke sind eindeutig zu lang im Vergleich zu ihrer Aussage, doch hieran kann das Kreativteam sicherlich noch feilen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Made in Germany</h3>
<p class="Body">Den zweiten Tag eröffnete „Made in Germany“: Die Bundeswehr sucht mittels Casting („Deutschland sucht den Supersoldaten“) nach Nachwuchs, den sie dann nach Nirvanistan in den Einsatz schickt. Der Rekrut Elvis Schmidt wird ausgewählt und trifft vor Ort auf Sandalfisten und Schuhiten. Er verbündet sich mit der lokalen Bevölkerung (Lachma und dessen Schwester Shisha), verschenkt Bundeswehr-Waffen an die Nirvanen und ermöglicht ihnen so ein besseres Leben.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-950 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Made in Germany&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="254" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-400x254.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-768x488.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Made_in_Germany_06-1024x650.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Made in Germany“ ist so abstrus, dass es von Beginn an polarisiert. Man fragt sich in nahezu jeder Szene: Wollen die Autoren provozieren oder haben sie auch eine Botschaft? Wollen sie sich lustig machen oder gibt es einen fundierten Hintergrund für ihr Thema? Kevin Schröder und Marc Seitz bewegen sich mit ihrem Stück am Rand des guten Humors. Dialoge und Buch sind nicht bissig genug, um wirklich in der Tradition von „The Book of Mormons“ zu stehen. Es besteht oft die Gefahr der Oberflächlichkeit und des Fremdschämens für vermeintlich unangebrachtes Herziehen über Klischees, die in den Medien über arabische Einsatzgebiete deutscher Soldaten kolportiert werden.</div>
</div>
<p class="Body">Das zehnköpfige Ensemble besticht durch viel Energie. Die Choreographien (mit entwickelt von Alex Balga) sind durchdacht und mitreißend. Szenische Einfälle wie der „Fliegende Teppich“ aus einem Tarnnetz sind pfiffig. Zu viele Songs, die sich um das Thema Sex drehen („Sexy Time“, „Sei kein Schaf“), wirken dagegen etwas plump. Herausragend ist Kerstin-Marie Mäkelburg, die als gestrenge Staatssekretärin Heckler-Koch nach „ganz oben“ will.</p>
<p class="Body">Das Stück kippt vollends als plötzlich Drachentöter und Superheld Siegfried dem Nachwuchshelden Elvis Tipps zur Lösung seines Problems geben will. „Made in Germany“ scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein, hat aber viel unterhaltsames Potential. Herzu zählen auch die poppig-rockigen Musiknummern von Seitz, die im Gegensatz zur deprimierenden Kriegsumgebung stehen.</p>
<h3 class="Body" style="text-align: center;">Tresenkönigin</h3>
<p class="Body">Der letzte Finalist, „Tresenkönigin“, gewann schon in den Vorentscheiden viele Herzen. Das lag nicht nur an den wunderbaren melancholischen Melodien des Trio Hafennacht, die perfekt zur Handlung in einer Hamburger Hafenkneipe passten. Auch die resolute Wirtin Tante Hermine und die draufgängerischen Jungs, die ihre ersten sexuellen Erlebnisse beim Bier in der „Kuhwerder Fähre“ besprechen, zeugten von einem hohen Grad an Authentizität.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-951 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg" alt="Creators Wettbewerb &quot;Tresenkönigin&quot;, am 13.10.2015 im Hamburger Schmidts Theater." width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/10/CREATORS_Finale_Tresenkoenigin_03-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Neben dem Trio Hafennacht waren sieben Darsteller auf der Bühne zu sehen. Zudem führte Autor Konrad Lorenz selbst in die verschiedenen szenischen Abschnitte ein.  Auffällig war, dass die meisten Darsteller aus der „Schmidt-Familie“ stammten und auch die Regie (Hans B. Goetzfried) von hauseigenem Personal geführt wurde. Sollte es hier schon einen heimlichen Favoriten geben?</div>
<p class="Body">Leider konnte die „Tresenkönigin“ in der längeren Fassung nicht überzeugen. Die Szenen waren zu lang, die Songs zu langatmig und so gut und intensiv die einzelnen Szenen auch waren, ein unterhaltsames Musical stellten sich viele anders vor. Die Dialoge waren vielfach zu getragen und wirkten aufgesetzt. Auch der unbestreitbare Hamburger Lokalkolorit konnte nicht so überzeugen, wie in der Kurzfassung. Vielleicht lag es daran, dass das Publikum nach vier einstündigen Präsentationen gesättigt war. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass „Tresenkönigin“ die gesetzten 60 Minuten um fast die Hälfte überzogen hat – der Funke wollte trotz mitklatschtauglicher Melodien nicht überspringen.</p>
<p class="Body">Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und gründlich alle Vorzüge und Verbesserungspotentiale der Kandidaten diskutiert. Bei der Vielseitigkeit der eingereichten Beiträge war ein einstimmiges Ergebnis nicht zu erzielen und sicherlich auch nicht erwartet worden.</p>
<p class="Body">Schlussendlich hat mit „Zzaun!“ der Finalist gewonnen, der in den Augen der Fachjury die größte Chance hat, bald an einem Theater im deutschsprachigen Raum aufgeführt zu werden.</p>
<p class="Body">Genauso wie alle anderen Finalisten auch, bekommt das Kreativteam von „Zzaun“ umfangreiche Materialien (professionelles Video- und Fotomaterial ihres einstündigen Beitrags), mit denen sie ihr Stück passenden Theatern vorstellen können. Damit ist der Grundstein gelegt, den Weg gehen müssen die Autoren und Komponisten jedoch selbst.</p>
<p class="Body">Nichtsdestoweniger betonte die Jury bei der Preisverleihung, dass keines der Finalstücke schon vollständige Bühnenreife hätte. An jedem der Stücke muss noch gefeilt werden: Sei es am Buch, an den Dialogen oder der Komposition. Doch was die Jury ebenfalls unisono anerkennend und begeistert feststellte, war, dass es auch in unseren Breitengraden zahlreiche Autoren und Komponisten gibt, die das Talent haben, großartige Musiktheaterstücke zu schreiben. Beseelt von dieser Erkenntnis zeigte sich die Jury zuversichtlich, dass sicherlich einige Stücke aus dem „Creators“-Wettbewerb ihren Weg auf eine deutschsprachige Bühne finden werden.</p>
<div>
<div>Zum Schluss verkündeten Norbert Aust und Corny Littmann noch, dass dies erst der Anfang war und bereits 2017 ein weiterer „Creators“-Wettbewerb stattfinden wird. Der Einsendeschluss hierfür ist der 30. November 2016. Bei der Vielfalt, die wir in diesem Jahr schon erleben durften, dürfen wir alle – Jury wie Publikum – gespannt sein, was sich die überaus kreativen Musicalautoren und -komponisten dieses Landes für die nächste Runde einfallen lassen.</div>
</div>
<p class="paragraph_style_2" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Theater:</strong> </span>Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Finale:</strong> </span>12. und 13. Oktober 2015<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span> </strong>Oliver Fantitsch / Markus Scholz</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Die zweite Vorrunde 2015</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-zweite-vorrunde-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 14:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Creators-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Compilation – Ein Musicabre]]></category>
		<category><![CDATA[Creators]]></category>
		<category><![CDATA[Die Vier von der Pier]]></category>
		<category><![CDATA[Dogs]]></category>
		<category><![CDATA[Immer der Nase nach]]></category>
		<category><![CDATA[Iris schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Troja – Erzähl mir nix vom Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erste Vorrunde im März, bei der sich die Jury erst nach längerer Beratung auf zwei Finalisten einigen konnte, stand am Ostermontag 2015 die zweite Vorrunde an. Die fünf Teilnehmer am 6. April waren sehr unterschiedlich und unterstrichen einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von Revue über Singspiel, von Comedy bis hin zu ...</p>
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<div id="body_content">
<p>Nach der erste Vorrunde im März, bei der sich die Jury erst nach längerer Beratung auf zwei Finalisten einigen konnte, stand am Ostermontag 2015 die zweite Vorrunde an. Die fünf Teilnehmer am 6. April waren sehr unterschiedlich und unterstrichen einmal mehr die Vielseitigkeit des Genres Musical. Von Revue über Singspiel, von Comedy bis hin zu Historiendrama war am diesem Abend alles vertreten.</p>
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<div class="text-content style_External_390_269">
<div class="style_3">
<p class="paragraph_style">Einen der Beweggründe, einen Autoren- und Komponistenwettbewerb ins Leben zu rufen, erklärte Corny Littmann während einer der Umbaupausen: „In elf Jahren „Heiße Ecke“ haben wir soviel Kohle gemacht, da können wir auch gern etwas zurückgeben!“ Besser kann man sich um die deutsche Musiktheaterlandschaft kaum kümmern.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-961 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Die Vier von der Pier" width="352" height="234" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_02-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px" /></div>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Die Vier von der Pier</h3>
<p class="Body">Den Anfang machte auch diesmal der Beitrag mit den meisten Teilnehmern: „Die Vier von der Pier“ erzählt eine Kombination aus historischer Piraten- und Gaunergeschichte. Leider gelang es der Crew von Jan Hinnerk Timm, Jonas Kropp, Matthias Berger und Ben Kropp an diesem Abend nicht, den roten Faden aufrecht zu erhalten. Trotz auffallend großer Fangemeinde im Publikum und mitklatschtauglichen Melodien sprang der Funke nicht über. Positiv fiel auf, dass man sich mit der lokalen Verortung der Handlung in Hamburg viel Mühe gegeben hatte, denn Namen wie „Bill Brook“ oder „Pinne Berg“ kommen nicht von Ungefähr und würden norddeutsche Zuschauer sicherlich erfreuen. Ob das auch für Bayern gelten würde, ist jedoch fraglich&#8230;</p>
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<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Immer der Nase nach</h3>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-962 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Immer der Nase nach" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_04-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Eine Märchentante, die aus ihrem Schema ausbrechen muss, um weiterhin die Aufmerksamkeit ihrer kleinen Zuhörer zu erlangen, bildet die Basis für Jörg Hilgers und Harald Bureschs „Immer der Nase nach“. Kurzerhand erfindet sie ein neues Märchen (basierend auf dem durchaus nicht unbekannten „Aschenputtel“). Hilgers Kompositionen sind sehr musicalesque, Einflüsse von Stephen Schwartz („Wicked“) sind nicht von der Hand zu weisen. Die Songtexte sind pfiffig und der Zuschauer muss schon zuhören, wenn er der Handlung folgen will: Für die Egozicken Jeanette und Babette gibt es kein anderes Thema als Mode und Schönheit. Ihre Schwester jedoch passt mit ihrer langen Nase in kein einziges gängiges Modeklischee. Als der Vater der drei einen Wettbewerb ausruft, bei dem die hässlichste Teilnehmerin gewinnen soll, begeben sich die beiden schönen Schwestern zur „Wilden Hilde“, einer Hexe, die ihnen helfen soll, vorrübergehend hässlich zu sein, da sie den Contest unbedingt gewinnen wollen.</div>
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<p class="paragraph_style">Die „Wilde Hilde“ hat aber ihre ganz eigene Vorstellung von der gewünschten Hilfestellung und deutet diese in einer gelungenen Marionetten-Choreographie an.</p>
<p class="paragraph_style">Hier wurden die richtigen Szenen ausgewählt, um dem Publikum &#8211; und natürlich der Jury &#8211; das Potential des Stücks aufzuzeigen. Abgerundet wurde die Präsentation durch sehr gute Darsteller – allen voran Iris Schumacher als Märchentante und „Wilde Hilde“. Schwer vorstellbar, dass  jemand anders diese Rolle so nachdrücklich mit Leben füllen könnte.</p>
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<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Compilation – Ein Musicabre<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-963 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-400x266.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Compilation. – Ein Musicabre" width="350" height="233" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_07-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></h3>
<p class="paragraph_style">Ein vermeintlich verstorbener Popstar, von dem posthum noch Songs auftauchen, die sich nur allzu gut vermarkten lassen. Eben jener Popstar, der mit dem ausgehandelten Deal unzufrieden ist und wieder „lebendig“ werden will. Eine neugierige</p>
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<p class="paragraph_style">Praktikantin, die einem Label-Boss auf die Schliche kommt und versucht, ihr totgeglaubtes Idol vor den Auftragskillern des Label-Chefs zu retten. Mehr Handlung gibt es bei „Compilation“ nicht. Die Geschichte ist vorhersehbar und bietet keine Überraschungen. Auch musikalisch und textlich gelang Dirk Mehnert mit diesem Beitrag kein allzu weiter Wurf. Einzig die Choreographien und die starken Sänger (insbesondere Mehnert selbst als schmieriger, geldgieriger Label-Boss) hatten sehr großen Unterhaltungswert.</p>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;"></h3>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-964 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-336x400.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Dogs" width="238" height="283" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-336x400.jpg 336w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-768x914.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269-860x1024.jpg 860w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_09-e1481107854269.jpg 1009w" sizes="auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px" /></h3>
<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Dogs</h3>
<p class="paragraph_style">Warum sollte man nicht „Cats“ ein ebenso erfolgreiches Hunde-Musical entgegensetzen? Warum sollte man den Millionen „Cats“-Liebhabern nicht vor Augen führen, wie abstrus diese 80er Jahre Show und ihre Charaktere sind? Warum also nicht ein „Trashical“ namens „Rent a Dog“ auf den Musicalmarkt werfen und abkassieren, so wie seinerzeit Andrew Lloyd Webber?</p>
<p class="paragraph_style">Weil es nicht funktioniert! Darum! Johannes Krams und Florian Ludewigs Idee an sich verspricht viel, doch leider reicht es nur für ein paar Hunde, die über ihr Leben lamentieren. Hier wird kein Klischee ausgelassen: Hassan mit eingebildetem Migrationshintergrund ist eine der Hauptfiguren. Auch die Integration des Publikums in den „Sitz-Platz-Fuß“-Song hat mehr von Comedy-Show als von Musical. Am Ende der 20-minütigen Präsentation fragte man sich unweigerlich: Passten die Songs wirklich dort hinein? Als Comedy-Stück hat dieser Stoff durchaus Potential, als Musical funktioniert er leider nicht.</p>
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<h3 class="paragraph_style_1" style="text-align: center;">Troja – Erzähl mir nix vom Pferd</h3>
<p class="paragraph_style"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-965 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-266x400.jpg" alt="CREATORS - Schmidt Theater - Troja – Erzähl mir nix vom Pferd" width="205" height="308" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-266x400.jpg 266w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-768x1154.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11-681x1024.jpg 681w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2015/04/CREATORS_Vorrunde_0604_11.jpg 1535w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />William Dannes und Rasmus Schumachers „Troja“ ist nichts für Schlafmützen. Sehr schräg, sehr schnell und sehr frei wird die Geschichte von Paris, Helena, Melenaos, Odysseus, und wie deren Verwicklungen zur Eroberung Trojas durch die Griechen geführt hat, nacherzählt. Wer da mal kurz nicht aufpasst, versäumt wesentliche Teile der Handlung. Und wer möchte schon verpassen, welche Rolle Nana Mouskouri bei diesem epochalen Ereignis gespielt hat?</p>
<p class="paragraph_style">Genauso flink und beschwingt wie Danne (Autor) durch die Handlung führt, entwickelt sich auch Schumachers Komposition. Szenisch durchaus ansprechend umgesetzt &#8211; der Spaß ist den Darstellern anzusehen -, bleibt am Ende doch die Frage, ob dieses Stück für eine Persiflage taugt.</p>
<p class="paragraph_style">Der Jury fiel die Entscheidung nach diesen fünf auf den ersten Blick so gar nicht miteinander vergleichbaren Stücken einerseits nicht leicht, andererseits war sofort klar, dass es diesmal nur ein Kandidat direkt ins Finale geschafft hatte:  „Immer der Nase nach“ von Jörg Hilger und Harald Buresch folgte „Der Tresenkönigin“ und „Älter“ ins Finale.</p>
<p class="paragraph_style">Damit hielt sich die Jury die Option offen, in der letzten Vorrunde am 4. Mai weitere drei Beiträge ins Finale zu voten – oder aber aus Vorrunde 1 und 2 noch einen Beitrag nachzunominieren, dem sie im Nachhinein am meisten Potential zusprechen.</p>
<p class="paragraph_style_3" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in</em> <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_75">
<div class="style_2"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater</span>:</strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold">2. Vorrunde:  </span>6. April 2015<span class="Bold"><br />
</span></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/die-zweite-vorrunde-2015/">Die zweite Vorrunde 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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