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	<title>Gernot Romic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Gernot Romic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Dramatisch, menschlich und so aktuell wie nie</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 07:55:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Musical von Stephen Flaherty (Musik) und Terrence McNally (Buch) handelt von drei unterschiedlichen Gruppierungen, deren Wege sich im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts auf verschiedenste Arten kreuzen: Da ist Mutter, die Matriarchin einer Familie aus New Rochelle, New York, die in Abwesenheit ihres Mannes ihr Herz für Minderheiten entdeckt, eine Afro-Amerikanerin mitsamt Neugeborenem bei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Musical von Stephen Flaherty (Musik) und Terrence McNally (Buch) handelt von drei unterschiedlichen Gruppierungen, deren Wege sich im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts auf verschiedenste Arten kreuzen: Da ist Mutter, die Matriarchin einer Familie aus New Rochelle, New York, die in Abwesenheit ihres Mannes ihr Herz für Minderheiten entdeckt, eine Afro-Amerikanerin mitsamt Neugeborenem bei sich aufnimmt und ihrem Sohn und Bruder so vorlebt, das alle Menschen gleich sind. Dann gibt es Coalhouse Walker Jr., einen Jazzpianisten aus Harlem, Vater des Babys, das in Mutters Obhut aufwächst, der wegen seiner Impulsivität und seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns immer wieder in Rassenkonflikte gerät. Schließlich repräsentiert der Erfinder Tate mit seiner Tochter jüdische Einwanderer aus Lettland. Ihm gelingt es mit Witz und Geschick, Karriere zu machen und dabei die weiße Oberschicht um den Finger zu wickeln.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2559 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/21-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/21-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/21.jpg 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Im Linzer Landestheater wird eine deutsche Fassung gezeigt, die vom Bruckner Orchester Linz unter der musikalischen Leitung von Tom Bitterlich voluminös intoniert wird. 27 Darsteller, darunter namhafte Gäste wie Gino Emnes (Coalhouse), Myrthes Monteiro (Sarah), Riccardo Greco (Tate) und Carsten Lepper (Vater), und der große Chor des Landestheaters werden den schwungvollen, abwechslungsreichen Kompositionen mehr als gerecht.</p>
<p>Schon bei der Ouvertüre zeigt sich, dass auch bei Inszenierung (Matthias Davids) und Bühne (Hans Kudlich) alles genau durchdachte wurde: Der Sichtschutzvorhang wird an einer Stelle „durchsichtig“ und man sieht den Sohn von Mutter und Vater agieren. Die drei Gemeinschaften werden vorgestellt – jede in ihrer eigenen Farb- und Melodiewelt. Zeitgenossen wie der Magier Houdini (in der besuchten Vorstellung anlässlich der Linzer Pride Parade mit Regenbogensocken von der Decke schwebend), Vaudeville-Sternchen Evelyn Nesbit und Bürgerrechtler Booker T. Washington geben der Handlung einen zusätzlichen stimmigen Rahmen.</p>
<p>Die Rassenkonflikte jener Zeit, die Vorurteile gegenüber Andersartigen, der Schutz der eigenen Familie vor Einflüssen von außen – all dies kommt einem gut 100 Jahre später nur allzu vertraut vor. Auch hierzulande werden Mitbürger anderer Hautfarbe oder Religion schief angesehen und Vorurteile sind allgegenwärtig. „Ragtime“ führt einem das nur allzu deutlich vor.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2555 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/39-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/39-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/39.jpg 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Innerhalb der Gemeinden läuft alles harmonisch ab, schwierig wird es immer dann, wenn es zu Überschneidungen und Schnittmengen kommt. So ist Vater unumstößlich vom Denken der weißen Amerikaner als bessere Klasse überzeugt, während Mutter hier deutlich liberalere Ansichten hat, gern selbst arbeiten und sich in der Gesellschaft nützlich möchte. Coalhouse verdient mit seiner Musik so gut, dass er sich das Statussymbol der Reichen, ein eigenes Auto, leisten kann, was auf der einen Seite seiner angebeteten Sarah sehr gefällt, jedoch umgehend zu Neidern bei den Weißen führt. Tate, selbst getrieben von Vorurteilen gegenüber „Kinder-stehlenden Weißen“, wird nicht müde, sich neue Jobs zu suchen, um sich und seine Tochter zu ernähren. Sein Daumenkino führt ihn auf den Pfad des Erfolgs: Er wird Filmregisseur! Keiner fragt mehr nach seiner Herkunft – auch Mutter, die er im Rahmen seiner neuen Aufgabe trifft, wirft frühere Vorbehalte über Bord und lässt sich vom ihm den Hof machen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2557 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/23-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/23-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/23.jpg 720w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Drama nimmt seinen Lauf als Weiße aus Neid auf Coalhouses Wohlstand dessen Auto zertrümmern, woraufhin Coalhouse sein Recht auf juristische Wiedergutmachung einfordert. Dieses wird im als Afro-Amerikaner verwehrt. Als sich Sarah für ihren zukünftigen Ehemann einsetzen will, wird sich von überreagierenden Polizisten getötet. Es entspannen sich Rassenunruhen, an deren Ende Mutters Bruder Coalhouse in seinem Kampf unterstützt und sich plötzlich Vater gegenübersieht, der sich (nachdem er derjenige war, der Coalhouse der Polizei gemeldet hat)  – nicht ohne Hintergedanken – als Unterhändler anbietet, um die von Coalhouse und seinen Begleitern geplante Sprengung der Bibliothek zu verhindern.</p>
<p>Am Ende wird Coalhouse erschossen, sein Sohn wächst bei Mutter auf, Vater stirbt im Krieg und schließlich finden Tate und Mutter mitsamt ihren drei Kindern zueinander.</p>
<p>„Ragtime“ hält viel Zwischenmenschliches bereit. Die Zuschauer können viele Handlungen nachvollziehen oder sich mit einem der vielschichtigen Charaktere identifizieren. Matthias Davids setzt seine Darsteller gekonnt in Szene, ohne gängige Klischees überzustrapazieren. Kleinigkeiten wie bspw. die Änderung der Farbe von Coalhouses Hut von beige zu schwarz, wenn dieser beschließt, mit allen Mitteln für sein Recht zu kämpfen, zeigen das Fingerspitzengefühl, mit dem Davids hier zu Werke geht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2554 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/42-400x221.jpg" alt="" width="400" height="221" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/42-400x221.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/42.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Daniela Dett zeigt als Mutter früh, dass sie ihren eigenen Kopf hat. Sie widersetzt sich Vater zwar nicht um jeden Preis, kommt aber durch stetige, konsequente Handlungen an ihr Ziel. Sie spielt gefühlvoll und lässt diese Emotionen auch in ihren Gesang einfließen. Vater wird von Carsten Lepper sehr streng und unerbittlich gegeben. Vater ist wahrlich kein Sympathieträger. Schräge, zuweilen bissige Charaktere liegen Lepper und so scheint er sich auch als Bösewicht in „Ragtime“ nicht unwohl zu fühlen.</p>
<p>Die von Mutter aufgenommene Sarah wird von Myrthes Monteiro sanft und leidenschaftlich gespielt. Sie zeigt Lebensfreude im Zusammenspiel mit Coalhouse, verletzte Gefühle nach der Geburt des gemeinsamen Sohns und unerbittlichen Kampfgeist, wenn sie versucht, Coalhouse auf den richtigen Weg zurückzuführen. Monteiro weiß ihr gesangliches Vermögen gekonnt einzusetzen und überzeugt vor allem in den Balladen. Zu Tränen rührt allerdings Chasity Crisp, die als Sarahs Freundin auf deren Beerdigung singt und damit die Mitglieder der drei Gemeinden auf der Bühne vereint.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2558 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/22-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/22-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/07/22.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" />Gino Emnes übernimmt in der Linzer Produktion die präsenteste Rolle: Er ist der charmante Ragtime-Pianist in der Bar in Harlem, der um Sarah und sein Kind kämpfende Beinahe-Ehemann, der verbitterte und frustrierte Kämpfer für die Rechte der Afro-Amerikaner. Seine Energie ist ansteckend, sein Gesang raumgreifend. Emnes ist vielseitig („König der Löwen“, „Rocky“, „Tina“) und als Coalhouse kann er sein ganzes Potential ausspielen.</p>
<p>Ebenso glaubwürdig ist Riccardo Greco als Tate. Er lässt einen hebräischen Akzent mit einspielen, nutzt Stereotype ohne diese auszureizen und lässt die Zuschauer die Liebe zur Tochter greifbar spüren. Dass auch er gesanglich mit seinen Kollegen in einer Liga spielt, beweist er nachdrücklich.</p>
<p>Dieses Musical ist unsagbar berührend und inhaltlich (leider) so aktuell wie nie zuvor. Es wird viel zu selten gespielt, umso schöner ist es, eine so aufwendige und durchdachte Produktion zu erleben. Das Landestheater Linz spielt hier sein ganzes Können aus. Die Bühnentechnik mit verschiedensten Hubelemente, Treppen und Großkulissen macht jeder Ensuiteproduktion Konkurrenz. Licht und Ton sind einwandfrei. Ein großes Orchester im Graben vor der Bühne zeigt, wie Musicals sein sollen. Fünf noch so exzellente Musiker können auch mit dem besten Halbplayback nicht das Gefühl erzeugen, welches live gespielte Drums, Streich- und Blasinstrumente vermögen. Chapeau, liebes Landestheater Linz!</p>
<p>Nicht zuletzt machen auch die zahlreichen musikalischen Gäste diese Inszenierung sehenswert.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wie das Landestheater seine beiden großen Musicalproduktionen „Sister Act“ und „A funny thing happened on the way to the Forum“ in der kommenden Spielzeit umsetzt. Qualitativ hat man hier ein Füllhorn, das man sich auch für so manches Stadt- oder Staatstheater in Deutschland wünschen würde.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="https://www.youtube.com/watch?list=RDUs-YUdNAD78&amp;v=Us-YUdNAD78"><strong>Promo-Video des Landestheaters Linz zu &#8222;Ragtime&#8220;</strong></a></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Landestheater Linz</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 29. Juni 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Gino Emnes, Daniela Dett, Riccardo Greco, Myrthes Monteiro, Carsten Lepper, Gernot Romic, O. J. Lynch, Ariana Schirasi-Fard, Hanna Kastner, Christof Messner, Christian Fröhlich, Chasity Crisp</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Matthias Davids / Stephen Flaherty</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Reinhard Winkler<br />
</span></div>
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		<title>Ghost</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ghost/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 20:14:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Anais Lueken]]></category>
		<category><![CDATA[Gernot Romic]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost]]></category>
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		<category><![CDATA[Rob Pelzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem „Ghost“ seit 2011 den englischsprachigen Raum eroberte, zeigte das Landestheater Linz im März 2017 endlich die langersehnte deutschsprachige Premiere. Ruth Deny (Dialoge) und Roman Hinze (Gesangstexte) haben das schwungvolle Original von Bruce Joel Rubin (Buch &#38; Texte) sowie Dave Stewart und Glen Ballard (Musik &#38; Texte) ins Deutsche übertragen. Einen sehr guten Eindruck von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem „Ghost“ seit 2011 den englischsprachigen Raum eroberte, zeigte das Landestheater Linz im März 2017 endlich die langersehnte deutschsprachige Premiere. Ruth Deny (Dialoge) und Roman Hinze (Gesangstexte) haben das schwungvolle Original von Bruce Joel Rubin (Buch &amp; Texte) sowie Dave Stewart und Glen Ballard (Musik &amp; Texte) ins Deutsche übertragen.</p>
<p>Einen sehr guten Eindruck von ihrer Arbeit bekommt man auf der im Juni erschienenen Live-Aufnahme aus Linz. Man kann die Aktionen auf der Bühne vor seinem geistigen Auge sehen, so lebendig ist die Aufnahme. Qualitativ wie immer sehr gut produziert von HitSquad Records, entspannt sich die tragisch-komische Geschichte von Molly, Sam und Oda Mae Brown auch für den Hörer ohne dass man etwas vermisst.</p>
<p>Musikalisch ist diese Show ausnehmend abwechslungsreich. Dave Stewarts Handschrift lässt sich in rockigen Nummern wie der Ouvertüre nicht verhehlen, doch auch typische Musicalballaden gibt es viele. Spannend ist die Hip-Hop-Nummer „Fokus“, in der Sam endlich lernt, Gegenstände mit seinem Willen zu bewegen.</p>
<p>Riccardo Greco zeigt eine überzeugende stimmliche Bandbreite und sein Pop-Tenor passt hervorragend zu „Ghost“. Anais Lueken kann die selbstbewusst-verspielte Seite von Molly genauso glaubwürdig intonieren wie deren trauernde, verletzte Seite. Und Ana Milva Gomes als Spiritistin Oda Mae Brown erkennt man sofort: Ihr Soul steht natürlich besonders in dem Gospel-ähnlichen Song „“Kannst Du vertrauen“? im Vordergrund, aber auch ihr komisches Talent kommt trotz des rein akustischen Vergnügens ebenfalls voll zur Geltung.</p>
<p>Die Geister (Gernot Romic und Rob Pelzer) sind lustig und intensiv, und durch den eingesetzten Hall kann man sie auch auf der CD gut von den anderen Protagonisten unterscheiden.</p>
<p>Auch die achtköpfige Band unter der Leitung von Stefan Diederich reiht sich in das harmonische Gesamtbild ein. Die verschiedenen Genres bedienen die Musiker mit wechselnder Intensität, genauso wie es zum Stil des jeweiligen Stücks passt.</p>
<p>Die 17 Songs sind eine tolle Erinnerung an ein kurzweiliges, gut gemachtes Musical.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Eine verkrampfte Neu-Inszenierung ohne Charme</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-verkrampfte-neu-inszenierung-ohne-charme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 18:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Milva Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Obermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Gernot Romic]]></category>
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		<category><![CDATA[Harry Kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Jon G. Goldsworthy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater. Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content">
<p>Im September 2015 hob sich für „Mozart!“ 14 Jahre nach der Derniere der allerersten Produktion erneut der Vorhang in Wien. Diesmal war jedoch nicht mehr das Theater an der Wien die Heimstatt des erfolgreichen deutschen Musicalexports, sondern das Raimund Theater.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach mehr als 20 Inszenierungen in Europa und Asien kam für diese Wiederaufnahme das Kreativteam von 1999 erneut zusammen und versprach eine außergewöhnliche neue Fassung: Harry Kupfer (Regie), Yan Tax (Kostüme), Dennis Callahan (Choreographie) und Hans Schavernoch (Bühnenbild) haben schon die Weltpremiere geschaffen. Auch Michael Kunze (Buch und Liedtexte) und Sylvester Levay (Musik) haben sich für die Neu-Inszenierung einige Neuerungen überlegt und zudem ein neues Liebesduett zwischen Mozart und seiner Constanze komponiert.</p>
<p class="Body">Wer also „Mozart!“ bereits zuvor in Wien, Hamburg oder Tecklenburg besucht hatte, sah dem neuen „Mozart!“ gespannt und voller Vorfreude entgegen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_285">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Schon während der, durch starke Nebengeräusche beeinträchtigten, Ouvertüre zeigt sich einer der wesentlichen Unterschiede: Die Bühne ist hell, im Hintergrund werden (unscharfe) Fotos und Gemälde eingeblendet. Dieses Setting bleibt während der gesamten Aufführung weitgehend unverändert. Es gibt nur sehr wenige Großkulissen (bspw. der Bischofsstab, vom dem später in der Show Leopold Mozart herabsteigt). Das Ensemble bringt seine Stühle mit auf die Bühne, platziert diese dem Szenenthema entsprechend oder tanzt mit ihnen. Die Sinnhaftigkeit dieser Stühlerückerei bleibt dem Zuschauer verborgen.</p>
<p class="Body">Yan Tax hat die Kostüme teilweise einer argen Modernisierung unterzogen: die Baronin von Waldstätten tritt in drei farblich identischen Abendkleidern auf, wie sie auch heutzutage auf dem Wiener Opernball getragen werden könnten. Ihre Eleganz und Erhabenheit beeinträchtigt dies jedoch nicht.</p>
<p class="Body">Mozart selbst ist komplett in weiß gewandet, was seine Verletzlichkeit unterstreicht; der rebellenhafte Charakter bleibt hier jedoch auf der Strecke. Dies liegt sicherlich auch daran, dass es die bekannte Rastaperücke nicht mehr gibt und der Hauptdarsteller mit seiner natürlichen Frisur auf der Bühne steht.</p>
<p class="Body">Apropos Perücken, hier wurden ebenfalls deutliche Abstriche gemacht: Die feine Wiener Gesellschaft und die ihr eigene Extravaganz lässt sich an der braven Haarpracht und den lediglich farblich unterschiedlichen VoKuHiLa-Kleidern nicht mehr ablesen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_261_278">
<div class="style_2">
<p class="Body">Colloredo, Leopold und Nannerl Mozart hingegen haben sich optisch gar nicht verändert. So wirken diese Figuren bei all den anderen Veränderungen fasst schon wie ein Ruhepol. Auch bei Familie Weber und Constanze hat sich kostümseitig nur wenig getan, außer dass diese durch die Kleidungsfetzen und den Einsatz von löchrigen Jeans jetzt eher an eine Prilblumen-Hippie-Kommune erinnert.</p>
<div class="tinyText stroke_3">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_8.png" alt="" /></div>
</div>
<div>Doch wenden wir uns dem Inhalt zu. Alle Szenen wurden neu gestaged, was beispielsweise bei „Ich bin Musik“ dazu führt, dass dem Song durch zahlreiche Unterbrechungen Intensität genommen wird.</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="id7" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Interessant ist auch, dass Mozart sein Genie, den kleinen Amadé, direkt anspricht und ins Spiel einbezieht. Das passt so gar nicht zu dem ursprünglichen Bild, dass Amadé als sein genialer Schatten im Hintergrund und für andere unbemerkt agiert.</p>
<p class="Body">Erstaunlich und sehr bedauerlich ist, dass Constanze bei „Irgendwo wird immer getanzt“ eher an eine depressive, alleingelassene Ehefrau erinnert als an das Energiebündel, als das sie in früheren Inszenierungen ihrem Frust Ausdruck verliehen hat. Die Intensität dieses Songs verpufft gänzlich.</p>
<p class="Body">Dass sich Mozart bei seiner Auflehnung gegen den Fürsterzbischof hinter dem Piano stehen bleibt und sich dadurch unnötig klein macht gegenüber dem Fürsten, nimmt der Szene „Ich bleibe in Wien“ ihre Aussagekraft.</p>
<p class="Body">Zu den ewig fraglichen Szenen zählt auch weiterhin „In Salzburg ist Winter“. Auch die neuen Fassung gibt keinen Aufschluss über den weiteren Sinn der Szene, außer das Ensemble in Gänze Tanzen und singen zu lassen. In diesem Fall hopsen die Darsteller mit ihren Stühlen über die Bühne, was die Szenerie noch lächerlicher macht.</p>
<p class="Body">Doch es gibt auch nach wie vor die Szenen, die den inneren Kampf und die Auseinandersetzung Mozarts mit seiner Umwelt, insbesondere seinem Vater, zeigen: „Was für ein grausames Leben“ und „Wie wird man seinen Schatten los?“ gehören dazu. „Warum kannst Du mich nicht lieben?“ gehört zu den wenigen ganz pur inszenierten Momenten, in denen der singende Charakter im Mittelpunkt steht und der Zuschauer durch nichts abgelenkt wird.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id8" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_395_375">
<div class="style_2">
<p class="Body">Musikalisch hat sich ebenfalls einiges getan: „Die Wunder sind vorüber“ hat eine neue Melodie bekommen, „Ich bin extraordinär“ wird dank E-Gitarre und Schlagzeug zu einer fulminanten Rocknummer. Cäcilia Weber setzt ihre Tochter Constanze mit „Du hast ihn an der Angel“ sehr unter Druck. Der Song ist genauso neu wie das Liebesduett „Wir zwei zusammen“, das die liebevolle Beziehung von Mozart und Constanze sehr trefflich beschreibt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_6.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Als eher schwierig stellt sich das neue Arrangement von „Papa ist tot“ heraus: Die Parts von Nannerl und Constanze sind teilweise so disharmonisch, dass man überhaupt nicht verstehen kann, was die Damen singen.</p>
<p class="Body">Denjenigen, die sich wünschten, in einem Musical über Mozart auch mehr von seinen Kompositionen zu hören, wird ebenfalls Genüge getan: Allein die „Zauberflöte“ wird in einem Medley mehr als eine Minute gespielt. Zahlreiche weitere Einspielungen („Titus“ etc.) wurden ebenfalls in das Stück eingeflochten.</p>
<p class="Body">Das finale, ebenfalls neue, Duett von Mozart und seinem neidvollen Erzfeind Colloredo „Der einfache Weg“ erinnert mehr an „Elisabeth“ und mag nicht so ganz zu „Mozart!“ passen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id9" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_335">
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<p class="Body">Beim Finale, Mozarts Tod, besingt das Ensemble „Das Wunder Mozart“ vor eingeblendeten Notenblättern und Programmheften von Opernhäusern. Hierzu zählen auch die Met und die Sydney Opera, die zu Mozarts Lebzeiten sicherlich nicht mit seinen Werken bespielt wurden. Am Ende bleiben als einzige Mozart und Amadé vor einer überdimensionalen Einblendung von Wolfgang Amadeus Mozarts Konterfei auf der Bühne.</p>
<p class="Body">Das Kreativteam hat an Eindrücken und Modernisierungen seiner neuen Fassung nicht gespart. Doch genau dies ist es, was diese Inszenierung so diskussionswürdig macht: Die ständig wechselnden Einblendungen im Hintergrund lenken zu sehr vom Bühnengeschehen ab und sind nur selten eine passende Ergänzung der eigentlichen Szenerie. Einige Kostüme wurden modernisiert, andere sind unverändert, wieder andere sind irgendetwas dazwischen. Auch hiermit sorgt man für mehr Verwirrung und nimmt dem Publikum die Chance, sich auf die eigentlichen Charaktere zu konzentrieren.</p>
<p>Doch auch an der Personenregie hat Harry Kupfer einiges verändert. Die Figuren sind deutlich weniger stark ausgeprägt als in früheren Inszenierungen und kaum einem gelingt es, seine Rolle so zu interpretieren, dass sie dem Zuschauer im Gedächtnis bleibt. Zu den Ausnahmen gehören Thomas Borchert (Leopold Mozart) und Barbara Obermeier (Nannerl). Gernot Romic (Wolfgang Mozart) und Ana Milva Gomes (Baronin von Waldstätten) holen alles aus ihren Charakteren heraus, was nach der Überarbeitung noch möglich ist.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_2.png" alt="" width="398" height="245" /></div>
<p class="Body">Jon G. Goldsworthy hat als Graf Arco ein gutes Auftreten, er kuscht nach oben und tritt nach unten. Familie Weber, allen voran Cäcilia (Susanna Panzner) ist laut und überzeugt durch ihre Durchtriebenheit, doch bleibt sie alles in allem recht fad. Schade, dass gerade Cäcilias überkandideltes, extravagantes Verhalten nicht mehr erkennbar ist.</p>
<p class="Body">Barbara Obermeier macht als Nannerl eine glaubhafte Wandlung von der schüchternen, traurigen kleinen Schwester zur selbstbewussten jungen Frau durch. Ihr Bedauern über den Wegzug des Bruders („Der Prinz ist fort“) gehört zu den schönsten und zugleich traurigsten Stücken des Abends.</p>
<p class="Body">Emanuel Schikaneder, dem die Vereinigten Bühnen Wien in der kommenden Spielzeit ein eigenes Musical widmen, wird von Martin Pasching sehr gut gespielt. Es ist eine kleine, aber für das Geschehen nicht unwesentliche Rolle, was Pasching gut umzusetzen weiß.</p>
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<p class="Body">Als Wegbereiterin Mozarts, Baronin von Waldstätten, steht Ana Milva Gomes auf der Bühne des Raimund Theaters. Ihre warme Stimme passt gut zu der selbstbewussten Baronin und obgleich Gomes im Verhältnis sehr jung ist, gelingt es ihr, die über jeden Zweifel erhabene Dame der Wiener Gesellschaft glaubhaft darzustellen. Mark Seibert gibt den nicht weniger mächtigen Fürsterzbischof Colloredo. Er agiert durchaus rollendeckend, aber man vermisst die akzentuierten, selbstherrlichen Gesten, die Felix Martin in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="Mozart.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1393">Hamburg</a></span> perfektioniert hat. Aus den gesungenen Schlagabtauschen mit Mozart (Romic) geht er keinesfalls immer als Sieger hervor.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Mozart_Wien_2015_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Ein weiterer starker Charakter, mit dem sich Wolfgang Mozart zeitlebens auseinandersetzte, war sein Vater. Thomas Borchert hat diese Rolle bereits bei der Uraufführung 1999 gespielt und kann aus dem Vollem schöpfen. Er ist streng, kann aber auch Gefühle zeigen. An seiner Interpretation gibt es nichts zu deuteln und man ist dankbar, dass dieser unbeugsame Charakter mit einem so erfahrenen Darsteller besetzt wurde.</p>
<p class="Body">Bleibt noch Franziska Schuster als Constanze Weber/Mozart/Nissen. Ihr gelingt es mit jugendlicher Leichtigkeit, Mozart den Kopf zu verdrehen und sie spielt die quirlige Rumtreiberin sehr gut.</p>
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<p class="Body">Angeführt wird das Ensemble von Gernot Romic, der als Zweitbesetzung von Wolfgang Mozart zu sehen ist. Dessen jungenhaften Charme und die Gleichgültigkeit gegenüber Machtpersonen kann er sehr glaubhaft über die Rampe bringen und auch wenn nicht alle Töne hundertprozentig sitzen und einige Passagen zu schnell für ihn scheinen, weiß er als Freigeist Wolfgang Mozart zu überzeugen.</p>
<p class="Body">Was lässt sich als Fazit für diese Neu-Inszenierung festhalten? Manchmal ist es einfach gut, etwas Funktionierendes nicht zu ändern. Durch die vielen Projektionen, die Szenenwechsel mittels Stuhlverschiebungen und die uneinheitliche Linie bei den Kostümen wird das Publikum stark vom eigentlichen Inhalt und der Hauptfigur abgelenkt. Auch die geänderten Arrangements und neue Texte, die sich nicht reimen, gepaart mit schwach ausgearbeiteten Charakteren lassen diese Inszenierung nicht überzeugend wirken.</p>
<p class="Body">Die neue Generation Musicalbesucher kennt nur diese Inszenierung, die in der kommenden Spielzeit auf Tour geschickt wird. Ob sich diesen Zuschauern der Hype vermittelt, der einst von diesem dunklen, charakterstarken Musical ausging? Ich wage dies zu bezweifeln.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung:</span> </strong>12. Dezember 2015</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Gernot Romic, Ana Milva Gomes</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Bühne:</span> </strong>Harry Kuper / Hans Schavernoch</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>VBW / Deen van Meer 2015</span></div>
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