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	<title>Gavin Turnbull-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Gavin Turnbull-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Pompös, atemberaubend und wahnsinnig intensiv</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 12:11:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Saal des eigens für diese Show komplett renovierten Musical Dome in Köln betritt, findet man sich sofort im vor Kreativität sprudelnden, aber immer leicht anrüchigen Montmartre wieder. Eingehüllt in die Farben Rot und Gold, wird das Publikum von der Namensgebenden Roten Mühle willkommen geheißen. Der durch den gleichnamigen Film bekannte (im Theater blau erstrahlende) Elefant bildet einen großartigen Kontrast hierzu. Tänzerinnen und Tänzer räkeln sich lasziv in den „Käfigen“ links und rechts des 1. Rangs. Ja, „sex sells“ – wenn nicht hier, wo dann?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3417 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-22-35-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Langsam füllt sich die Bühne, Darsteller bewegen sich durch den Saal und plötzlich geht es los: „Lady Marmalade“ ist der einzig zulässige Opener für diese so emotional aufwühlende Show. Optisch sind die Damen ein Hingucker, da verzeiht man vielleicht den ein oder anderen schiefen Ton. Mindestens genauso erwartungsgemäß wirbeln die Damen (und Herren) zu „Can Can Can“ über die Bühne. Dieses Tempo, das einem kaum die Luft zum Atmen lässt, wird im gesamten ersten Akt aufrechterhalten. Puh!</p>
<p>Ein umfassendes musikalisches Konzept bleibt „Moulin Rouge“ schuldig. Aber vielleicht ist es auch gewollt, die Zuschauer durch einzelne Zeilen aus bekannten Songs (bspw. „Über den Wolken“, „Je ne parle pas francais, aber bitte red weiter“ oder „Ich seh in Dein Herz“) kurz aufhorchen zu lassen, um sie dann wieder in das musikalische Labyrinth der Bohemians zu entlassen.</p>
<p>Auch Lieder, die man aus dem Baz Luhrmann Film kennt (und vielleicht liebgewonnen hat), werden nur angeschnitten, miteinander vermischt und so in das gefühlte kompositorische Chaos eingegliedert. „Children oft he revolution“ gehört bspw. dazu. Dennoch wird jeder Songschnipsel aufwändig inszeiert und bekommt seinen eigenen Applaus.</p>
<p>Satines erster Auftritt (sie schwebt auf einer Schaukel über die Köpfe hinweg durch den Saal) ist sehr gelungen. Sophie Berner wirkt zwar nicht so elegant und scheint weniger zerbrechlich als Nicole Kidman im Film, doch gerade bei „Diamonds are a girl’s best friend“ in Kombination mit „All the single ladies“ passt diese spürbare Dominanz perfekt.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3415 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-36-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das erste Treffen von Satine und Christian findet zu einer spannenden Version von „Shut up and dance with me“ statt. Wenn Christian dann feststellt, dass das feeling inside „a little bit funny“ ist, weicht die Verwunderung darüber, dass Christian anstelle des Duke diesen Song singt, umgehend der Begeisterung für Jonas Heins wunderbar gefühlvolle Stimme.</p>
<p>Der selbstherrliche Duke de Monroth stinkt vort Geld und weiß, dass er am längeren Hebel sitzt. Da können die „Bohemians“ noch so ausdrucksstark und kraftvoll insistieren. Carsten Lepper spielt den von Satines besessenen Financier einschüchternd und unnachgiebig und lässt keinerlei Zweifel daran, welche Macht er besitzt (bzw. zu besitzen glaubt). Sympathie bringt man für ihn schwerlich auf &#8211; und genau so soll es sein. Der Song &#8222;Can&#8217;t always have what you want&#8220; unterstreicht Monroths Ambitionen nur allzu deutlich.</p>
<p>Nur wenige Songs sind nicht bis zur Unkenntlichkeit reduziert, &#8222;Nature Boy&#8220; &#8211; Toulouse-Lautrecs ruhige, melancholische Hymne auf Christian, ist einer von ihnen. Alvin LeBass verleiht dem Stück den nötigen Tiefgang und sorgt für einen Moment der Ruhe in der ansonsten atemlosen Inszenierung.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3419 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-10-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das leidenschaftlich-komische &#8222;Elephant Love Medley&#8220; ist eine ausufernde Aneinanderreihung von Welthits wie All You Need is Love, Just One Night, Can&#8217;t Help Falling In Love, Don&#8217;t Speak, I Love You Always Forever, It Ain&#8217;t Me Babe, Love is a Battlefield, Play the Game,Take On Me, What&#8217;s Love Got To Do with It, Up Where We Belong, Heroes, Your Song und I Will Always Love You. Die ganze Szene wirkt etwas zu parodistisch, auch wenn man natürlich aus dem Film die Verworrenheit der Situation gut kennt.</p>
<p>Eine der größten Enttäuschungen ist die Umsetzung von &#8222;Roxanne&#8220;. Genauergesagt, die Nicht-Umsetzung dieses wahnsinnig intensiven, ausdrucksstarken Songs, mit dem Santiago so viel von sich und über seine Angebetete preisgibt. Stattdessen gibt es eine &#8222;Backstage Romance&#8220; bestehend aus Bad Romance, Tainted Love, Seven Nation Army, Toxic, Sweet Dreams Are Made of This von Santiago (Vini Gomes) und Nini (Annakathrin Naderer), die zwar Leidenschaft erkennen lässt, aber deutlich hinter den Erwartungen und Hoffnungen zurückfällt. Manchmal bleibt das Publikum bei &#8222;Moulin Rouge&#8220; einfach mit einem &#8222;Warum?&#8220; im Gesicht zurück. Diese Szene ist eine der Ursachen. Dafür ist das Lichtdesign in dieser Szene sehr gelungen. Justin Townsend hat wirklich tief in die Lichtkiste gegriffen, um eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen.</p>
<p>Zum Träumen regt dann aber (zum Glück) auch auf der Bühne Christians sehnsuchtsvolles &#8222;Come what may&#8220; an, das durch sehr schlaue deutsche Texte besticht, Jonas Hein aber genug Raum lässt, diese wunderbare Adaption bis in die Herzen in den letzten Reihen des Theater zu zaubern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3418 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1024.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-21-52-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1620w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Recht unerwartet findet sich das Publikum nun in der Welt vom Duke de Monroth wieder: Alles ist in Pastelltönen, mondän, der Duke trägt einen standesgemäßen fliederfarbenen Anzug und wirkt völlig harmlos. Doch musikalisch ist &#8222;Only Girl In A Material World&#8220; dies ganz und gar nicht: von Rihanna über Marilyn Monroe bis hin zu Madonna wird ein großer Bogen gespannt, der den großen Konflikt zeigt, in dem Satine steckt.</p>
<p>Im Folgenden macht Satine ihre Schwindsucht unter den Kollegen publik, was wiederum in einer völlig absurden Absinth-Sause mündet. Mit &#8222;Chandelier&#8220; verarbeiten der Zidler, Christain, Toulouse-Lautrec, Santiago und die Kollegen ihre Gefühle und suchen einen Ausweg aus der angespannten Situation des &#8222;Moulin Rouge&#8220;. Und plötzlich wird sie doch noch besungen: &#8222;Roxanne&#8220;; allerdings von Christian im Absinth-Nebel und in einer viel zu braven Fassung. Da fehlen einem die Worte&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3416 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-400x267.png 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1024x683.png 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-768x512.png 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln-1536x1025.png 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/Screenshot-2024-05-05-at-14-23-00-Bilder-von-Moulin-Rouge-Das-Musical-in-Koeln.png 1619w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Satine begehrt gegen den herrischen Duke auf, was dem naturgemäß nicht gefällt. Doch ihr Widerstand ist nur von kurzer Dauer. Weit weniger dramatisch als in Baz Luhrmanns filmischer Vorlage haucht sie nach einem traurigen &#8222;Your Song&#8220; ihr Leben aus und Christian trauert mit einem nochmals sehr gefülvollen &#8222;Come what may&#8220;.</p>
<p>Wahrheit, Schönheit, Freiheit und Liebe &#8211; darum geht es in dieser Show. Und davon möchte nicht nur der Zidler &#8222;More More More!&#8220; und bringt mit dem Finalsong noch einmal alle Zuschauer in Bewegung.</p>
<p>Nach dieser Show braucht das Publikum erstmal Zeit zum Verschnaufen. Wurden sie doch gute zweieinhalb Stunden in atemberaubenden Tempo durch das Leben der Pariser Bohemians gescheucht. Optisch hält &#8222;Moulin Rouge&#8220; was es verspricht: Catherine Zuber hat farbenfrohe Kostüpme entworfen, die perfekt mit Derek McLanes Bühnenbild harmonieren. Gut eingesetzte Kulissen tun ihr übrigens, um die Menschen, um die es an diesem Abend geht, in Szene zu setzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3421 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/moulin-rouge-koeln-steffie-wunderl-0039.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Über den fehlenden musikalischen roten Faden habe ich schon genug gesagt, aber auch dieses vermeintliche akustische Chaos gehört zur Idee von künstlerischer Freiheit im Sinne der Bohemians. Sehr gute Unterhaltung ist garantiert, aber man muss sich anschnallen, damit man währenddessen nicht aus der Bahn fliegt.</p>
<p>Protagonisten und Ensemble sind großartig gewählt und verleihen ihren Alter Egos zu jeder Zeit den passenden Ausdruck. Berner, Hein und Lepper überzeugen in ihren Rollen 100%ig. Alvin LeBass, Vini Gomes und Gavin Turnbull (Zidler) haben allesamt starke Momente und man merkt ihnen die Spielfreude an.</p>
<p>Doch es bleibt die Frage: Wieso lässt man die Stärken des Film links liegen und schafft eine noch verstörendere Welt, in der sich die Zuschauer kaum zurechtfinden? Etwas weniger musikalisches und szenisches Durcheinander wären leichter zu vearbeiten gewesen, aber natürlich zeigt ein Mainstream-Musical nicht das wahre Gesicht des Moulin Rouge. Also ist es am Ende vielleicht doch genau richtig so wie es ist?!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">26</span><span class="Bold">. August 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong>Sophie Berner, Jonas Hein, </span>Carsten Lepper, Gavin Turnbull, Alvin LeBass, Vini Gomes, Annakthrin Naderer</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Alex Timbers / Justine Levine</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Steffi Wunderl</span><br />
</span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=FcloMB5zJao" title="Moulin Rouge! Das Musical - TRAILER - ab jetzt exklusiv in Köln" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FcloMB5zJao?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Eine gelungene, erwachsene Neuinszenierung</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/eine-gelungene-erwachsene-neuinszenierung/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 09:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Menken]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo Theater]]></category>
		<category><![CDATA[David Jakobs]]></category>
		<category><![CDATA[Der Glöckner von Notre Dame]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1999 feierte die erste große Musicalversion des Disney-Zeichentrickfilms in Berlin Weltpremiere. Der voluminöse Stoff von Victor Hugo wurde raumgreifend, technisch ausgefeilt und mit einem großen Fokus auf die Nebenrollen (insbesondere die mit den Comedians Gayle Tufts, Dirk Bach und Ralph Morgenstern besetzten Wasserspeier) inszeniert. Erst 15 Jahre später sollte es eine englischsprachige Fassung geben. Für ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1999 feierte die erste große Musicalversion des Disney-Zeichentrickfilms in Berlin Weltpremiere. Der voluminöse Stoff von Victor Hugo wurde raumgreifend, technisch ausgefeilt und mit einem großen Fokus auf die Nebenrollen (insbesondere die mit den Comedians Gayle Tufts, Dirk Bach und Ralph Morgenstern besetzten Wasserspeier) inszeniert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2225 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Kathedrale_Esmeralda_DetlefOvermann-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Kathedrale_Esmeralda_DetlefOvermann-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Kathedrale_Esmeralda_DetlefOvermann.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Erst 15 Jahre später sollte es eine englischsprachige Fassung geben. Für die Premiere im La Jolla Playhouse in San Diego im Herbst 2014 wurde James Lapines Buch von Peter Parnell dahingehend überarbeitet, dass weniger das Süßliche im Mittelpunkt steht, für das Disney so beliebt ist, sondern die einzelnen Charaktere deutlich mehr Tiefgang bekommen.</p>
<p>Auch Alan Menken und Stephen Schwartz haben die Songs überarbeitet bzw. ergänzt und durch den Einsatz eines großes (Kirchen-)Chores der ganzen Show ein noch beeindruckenderes Klangbild gegeben.</p>
<p>Diese neue, „erwachsene“ Ausrichtung wird schon in der ersten Szene spürbar: Frollo ist ein verbitterter, fast schon bösartiger Kirchenfürst. Doch ein Rückblick in seine Vergangenheit zeigt, dass er sich seit Jugendtagen schuldig fühlt, seinen Bruder, der mit einer Zigeunerin durchbrennen wollte, im Stich gelassen  zu haben.</p>
<p>Quasimodo ist demzufolge auch kein Findelkind, sondern der Sohn seines Bruders und damit Frollos eigen Fleisch und Blut. Frollo (gespielt von einem herausragenden Felix Martin) versucht, sich der „Missgeburt“ zu entledigen, bringt es aber nicht über sich und verschreibt sich fortan der Kirche .</p>
<p>Zum „Narrenfest“ wird es nicht nur bunt auf der Bühne, auch die Integration von verschiedenen Religionsspezifischen  Klanginstrumenten ist sehr gelungen. Überhaupt wird hier viel mit mehr oder weniger subtilen Hinweisen gespielt, die – wenn man sie wahrnehmen möchte – durchaus Spaß machen. König Louis XI , der mit der durch Andrea Merkel bekannt gewordenen Handhaltung des stabilen Dreiecks über die Bühne streitet, ist nur ein Beispiel hierfür.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2227 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Ensemble_JohanPersson-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Ensemble_JohanPersson-400x256.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Ensemble_JohanPersson.jpg 540w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />In Parnells Vorstellung lebt Quasimodo in seiner Welt über den Dächern Paris’ nicht mit einigen wenigen Wasserspeiern zusammen, sondern mit fast zwei Dutzend, die ihm alle gehörig die Meinung sagen, ihm aber auch nahezu bedingungslos zur Seite stehen. Einzig als der frustrierte und verletzte Quasimodo seine steinernen Freunde anzweifelt und beleidigt („Nur aus Stein“), ziehen sie sich (vorübergehend) von ihm zurück.</p>
<p>Jede der Glocken, die in Alexander Dodges Bühnenbild anmutig und gewaltig zugleich erscheinen, hat einen Namen, den Quasimodo ehrfurchtsvoll und voller Liebe ausspricht. „Draußen“ hat einen wunderschönen, kindlichen Charme und ist voller Neugier. David Jakobs gelingt es, den entstellten Glöckner stimmlich sehr verletzlich zu intonieren. Seine Jugend hilft ihm dabei, binnen Sekunden zu einem großen Sympathieträger zu werden.</p>
<p>Das Kostümdesign von Alejo Vietti besticht durch viele Details und eine weniger „schreiende“ Farbenpracht. Es wirkt alles etwas dezenter und natürlicher als man es sonst von Disney-Musicals gewöhnt ist. Kostümwechsel finden vor den Augen der Zuschauer statt, in dem kleine Einzelteile ausgetauscht werden, die das Gesamtbild komplett verändern.</p>
<p>Dies gilt auch für die alle Männer bezirzende Esmeralda (Mercedesz Csampai). Ihr Slow-Motion-Tücher-Tanz ist sehr lasziv gedacht, doch Csampai wirkt zu sehr wie eine Latina und ihr Hüftschwung ist mit dem einer versierten Bauchtänzerin nicht zu vergleichen. Dies mag aber durchaus Absicht von Chase Brock (Choreographie) gewesen sein, denn auch viele Ensemble-Tanznummern haben einen eindeutig spanischen Einschlag, der aber leider von den Tänzern tendenziell wenig akkurat umgesetzt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2229 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Tanz_Esmeralda_DetlefOvermann-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Tanz_Esmeralda_DetlefOvermann-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Tanz_Esmeralda_DetlefOvermann.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die drei Männer – Frollo, Hauptmann Phoebus  und Quasimodo – wickelt Esmeralda spielend um den Finger. Ihre Zuneigung zu Quasimodo ist echt, sie verbringt Zeit mit ihm im Glockenturm von Notre Dame, lässt sich von ihm Gebärdensprache (toller Clou, denn laut Hugo’s Vorlage hat Quasimodo durch den Lärm der Glocken sein Gehör verloren) beibringen und fühlt sich sichtlich geborgen.</p>
<p>Ihre Stärke zeigt sich insbesondere dann, wenn sie sich frech gegen Frollo stellt.</p>
<p>Dieser sieht in ihr zunehmend eine Bedrohung – nicht nur für seine selbst auferlegte Keuschheit. Die erblühende Leidenschaft zwischen Esmeralda und Phoebus ist ihm ebenso ein Dorn im Auge wie die Zuneigung, die Esmeralda ganz offensichtlich für Quasimodo hegt. „Feuer der Hölle“ ist folgerichtig sehr intensiv, denn Felix Martin wird vom Chor großartig unterstützt – Gänsehaut pur!</p>
<p>Hauptmann Phoebus (Maximilian Mann) ist nicht bloß der tumbe Schönling, den man aus dem Disney-Trickfilm kennt, sondern hat durchaus Charakterstärke, die sich insbesondere in seinem Widerstand gegen Frollo zeigt. Den Kampf zwischen Frollo und Phoebus am Ende des ersten Akts beenden die Zigeuner mit einem (viele Zuschauer erschreckenden) Knalleffekt. Damit retten sie jedoch beiden Kontrahenten das Leben.</p>
<p>Doch das Drama geht weiter: Quasimodo muss mit ansehen, wie sich Esmeralda und Phoebus lieben, und Frollo verspricht Esmeralda Phoebus das Leben zu schenken, wenn sie ihm zu Willen ist. Sie willigt nur scheinbar ein, doch nachdem Phoebus bei Quasimodo in Sicherheit ist, wendet sie sich von Frollo ab und landet daher auf dem Scheiterhaufen. Dort spuckt sie Frollo ins Gesicht und sieht ihrem Ende entgegen. Doch Quasimodo rettet sie, während sich Clopin  um Phoebus Sicherheit kümmert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2228 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Esmeralda_DetlefOvermann-400x298.jpg" alt="" width="400" height="298" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Esmeralda_DetlefOvermann-400x298.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/02/GVN_STU_Quasimodo_Esmeralda_DetlefOvermann.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Leider hält das vermeintliche Glück nicht lange: Esmeralda stirbt kurz nach ihrer Rettung, woraufhin sich Quasimodos geballte Wut entlädt und er den Verursacher allen Leids, Frollo, vom Kirchturm wirft.</p>
<p>Parnells Buch ist deutlich dichter dran an Victor Hugo’s düsterer Vorlage und lässt den „Disney-Filter“ weitgehend weg. Nicht unbedingt das Richtige für kleinere Kinder, aber ab 12 Jahren kann man die Handlung sicherlich verarbeiten. In Kombination mit symphonischen Showstoppern wie „Herz aus Stein“, „Hilf den Verstoß’nen“ und natürlich dem Ohrwurm „Einmal“ – der in der neuen Inszenierung sehr ruhig und melancholisch ist – wird der „Glöckner von Notre Dame“ richtig erwachsen.</p>
<p>Der Star der Show ist neben Quasimodo der 24-köpfige Chor, der mal a capella, mal als Verstärkung des Ensembles richtig Druck macht und für zahlreiche Gänsehautschauer sorgt. Die Zigeuner hingegen bleiben trotz schwungvoller Songs („Drunter Drüber“) blass, gleiches gilt für ihren „König“ Clopin (Gavin Turnbull), der zwar mit viel Wortwitz agiert, aber so richtig präsent ist er nicht.</p>
<p>Dafür haben die Wasserspeier – wie bereits erwähnt – deutlich an Bedeutung hinzugewonnen. &#8222;Ein Mann wie du&#8220;, Wie aus Stein&#8220; und das finale „Einmal“ bestechen durch Witz, Freundschaft und Tiefgang. Insbesondere die letzte Szene, in der zunächst alle mit Masken und entstellt auf die Bühne kommen, was am Ende durch Quasimodo aufgelöst wird, indem er sich selbst von Buckel und Maske befreit, bleibt lange im Gedächtnis haften.</p>
<p>Die neue Tourfassung von „Der Glöckner von Notre Dame“ ist sehens- und hörenswert. Das Bühnenbild wirkt durch seine Holzkonstruktion spartanisch und warm zugleich. Das Orchester (in Stuttgart unter der bewährten Leitung von Bernhard Volk) verleiht Menkens Kompositionen genau das richtige Volumen und bringt sowohl die leisen Töne als auch die symphonischen Passagen absolut souverän zu Gehör.</p>
<p>Die aktuelle Besetzung ist durch die Bank gut, allen voran David Jakobs, der den verspielten, naiven und liebenswert ehrlichen Quasimodo sowohl spielerisch als auch gesanglich von der ersten bis zur letzten Minute sehr glaubwürdig durch die Achterbahn der Gefühle steuert. Felix Martin gelingt der Spagat zwischen Frollos durch eigene Fehler und dem klerikalen Machtmenschen bedingte Verbitterung hervorragend. Es ist spannend zu sehen, wie Martin hinter dieser streitbaren und umstrittenen Figur verschwindet. So kennt man ihn ganz sicher nicht. Und Mercedesz Csampai legt Esmeralda weniger oberflächlich an als man es sonst gewohnt ist. Manchmal ist sie jedoch zu ernst und zu erwachsen, da wäre etwas mehr Leichtigkeit schöner gewesen.</p>
<p>Doch auch in Scott Schwartz&#8217;s Inszenierung sind es die Wasserspeier, die das gesellschaftliche Gewissen repräsentieren. Hier findet sich jeder in der ein oder anderen Ansicht oder Haltung wieder. Großartig!</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #003366;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Apollo Theater, Stuttgart</span><br />
<span class="Bold" style="color: #003366;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 17. Februar 2018</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #003366;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong>David Jakobs</span>, Felix Martin, Maximilian Mann, Mercedesz Csampai, Gavin Turnbull</span><br />
<span style="color: #003366;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Scott Schwartz / Alan Menken</span><br />
<span style="color: #003366;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> D. Overmann / J. Persson</span></div>
</div>
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