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	<title>Fabian Kastl-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Fabian Kastl-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Mitreißender Punkrock, eine charmante Story und wenig überzeugende Sänger</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 20:16:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Loserville“ kennt hierzulande kaum jemand. Das Stück feierte im Oktober 2012 seine West End Premiere. Das Musical ist aus dem Album „Welcome to Loserville“ der Band „Son of Dork“ entstanden. James Bourne (Band-Mitglied bei „Son of Dork“ und „Busted“) sowie Elliot Davis haben die zugegebenermaßen klischeebehaftete Geschichte von Computer-Nerds sowie Highschool-Traumpaaren und deren Mitläufern für ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mitreissender-punkrock-eine-charmante-story-und-wenig-ueberzeugende-saenger/">Mitreißender Punkrock, eine charmante Story und wenig überzeugende Sänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Loserville“ kennt hierzulande kaum jemand. Das Stück feierte im Oktober 2012 seine West End Premiere. Das Musical ist aus dem Album „Welcome to Loserville“ der Band „Son of Dork“ entstanden. James Bourne (Band-Mitglied bei „Son of Dork“ und „Busted“) sowie Elliot Davis haben die zugegebenermaßen klischeebehaftete Geschichte von Computer-Nerds sowie Highschool-Traumpaaren und deren Mitläufern für die Musicalbühne adaptiert, was ihnen sehr gut gelungen ist. Nicht nur musikalisch war die Richtung durch Bournes Punkrock- und Pop-Hintergrund festgelegt. Mit ihrem Album erzählten „Son of Dork“ im Prinzip auch schon die Geschichte von Michael, Holly, Lucas, Eddie und Leia, so dass für die Bühnenfassung eigentlich „nur noch“ die Charaktere kreiert werden mussten.</p>
<p>„Loserville“ spielt 1971 in einer Highschool. Michael, Lucas. Francis und Marvin sind Computerfreaks &#8211; auch „Geeks“ genannt. Michael hat bei Arch Industries an der Kommunikation zwischen vernetzten Computern gearbeitet. Da er sich dafür aber in Sicherheitssysteme gehackt hat, verliert er seinen Nebenjob und auch alle seine Aufzeichnungen dazu. Auch die beiden neuen PCs der Schule darf er zur Strafe bis auf weiteres nicht benutzen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1973 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/308-400x259.jpeg" alt="" width="400" height="259" />Holly, ein bildhübsches, hochintelligentes Mädchen, deren erklärtes Ziel es ist, die erste Frau im All zu werden, erhofft sich von einem Schulwechsel, dass sie um ihrer Selbst willen wahrgenommen wird und nicht bloß wegen ihres Aussehens. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, kleidet sie sich entsprechend wie ein Mauerblümchen. Ihre Strategie hat Erfolg und schnell freundet sie sich mit Lucas und Michael an, die sie in ihre Pläne der netzwerkbasierten Kommunikation einweihen. Natürlich verlieben sich beide Jungs in Holly, was zu den zu erwartenden Verwerfungen führt. Holly entscheidet sich für Michael, was Lucas sehr frustriert, da er nun ganz allein dasteht: Michael hat Holly, Francis und Marvin tüfteln an ihrem Projekt für die Science Fiction Convention, und die anderen Kids interessieren sich eh nicht für den kreativen Jungautor, der an einer Geschichte über Sternenkriege arbeitet. Sternenkrieg? Leia? Klingelt da was?</p>
<p>Dann gibt es noch Eddie, einen egozentrischen, ziemlich hohlen Schönling, der nur auf seine Karriere bei Arch Industries, der Firma seines Vaters, aus ist, und Leia, eine oberflächliche Blondine, die in Eddie ihren Ehemann und den Vater ihrer Kinder sieht. Natürlich haben beide das übliche, speichelleckende Gefolge.</p>
<p>Zugegeben, die Charaktere sind wandelnde Abziehbildchen von 1970er Jahre Highschool-Kids, doch ehrlich gesagt funktionieren diese wenig komplexen Figuren in der klischeebeladenen Handlung sehr gut.</p>
<p>Als Hollys Geheimnis entdeckt wird, erpresst Eddie sie kurzerhand, um dem drohenden Militärdienst zu entgehen. Holly ringt mit sich und möchte Michael nicht verlieren, doch sie fügt sich. Sie löst das Kommunikations-Problem (ohne Adresse kann eine Nachricht nicht zugestellt werden). Doch auf der finalen Pressekonferenz lässt sich Eddie auflaufen. Sie hatte zuvor Michael gebeten, dass er die erste Nachricht absendet, damit diese dann live während der Pressekonferenz ankommt, noch bevor Eddie sich mit fremden Lorbeeren schmücken kann. Der Plan geht auf, Michael verzeiht Holly, Lucas entdeckt in Leia eine Prinzessin und alle (bis auf Eddie) sind glücklich: „Die Schöne und der Geek verändern die Welt!“</p>
<p>Das Bühnenbild (Britta Lammers) in der Wartburg, dem ehemaligen Saal des Wiesbadener Männergesangsvereins, ist sehr spartanisch und dennoch effektvoll: Auf dem Boden führen Reihen aus Binärcodes zu einem zentralen Punkt, im Hintergrund prangt eine mit zahlreichen, durch Kabel miteinander verbundene Bildschirmen dekorierte Wand. Das Spielgeschehen findet hauptsächlich auf und vor dem Podium statt, zu dem bei Bedarf noch bis zu drei Computerarbeitsplätze (ebenfalls sehr liebevoll gestaltet) hinzugefügt werden.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1972 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/384-400x258.jpeg" alt="" width="400" height="258" />Iris Limbarth zeichnet für die Regie dieser Deutschlandpremiere verantwortlich und hat mit 14 Nachwuchsdarstellern des Jungen Staatsmusicals Wiesbaden ein großes Ensemble, von dem alle drei Sparten des Musicalfachs verlangt werden: So simpel die Charaktere auch gestrickt sein mögen, so schwierig ist die Gratwanderung, diese nicht ins Lächerliche abdriften zu lassen. Dies gelingt allen Darstellern sehr gut. Schwieriger war es aber offenbar die Einsätze in den vielen von Dialogen unterbrochenen Songs zu treffen. Hier hakt es mehrmals im Laufe des Abends.</p>
<p>Choreographisch versucht Myriam Lifka den Punkrock-Songs gerecht zu werden, in dem sie viel Bewegung in die Ensemblenummern steckt. Die Tanzfolgen an sich sind nicht sehr anspruchsvoll, doch in der Menge und der notwendigen Geschwindigkeit kommen die jungen Tänzerinnen und Tänzer doch so manches Mal aus dem Tritt. Während das Ensemble mit seiner Energie bei der Eröffnungsnummer „Die Zukunft fängt schon an“ noch überzeugen kann, lässt das Niveau in den weiteren Tanzszenen („So ein Loser“, „Ticket aus Loserville“) doch stark nach.</p>
<p>Auch gesanglich war bei dieser Besetzung noch deutlich Luft nach oben. Maja Dickmann hat als Holly hier das deutlichste Ausrufungszeichen gesetzt: Sie hat eine tolle Ausstrahlung und verleiht ihrem Part als verkanntes Talent Nachdruck („Schlau und auch noch schön“).</p>
<p>Mike Burs gibt einen sehr selbstherrlichen Eddie, dem kaum auffällt, wenn er von anderen hochgenommen wird. So gut Burs spielt, so wenig kann er gesanglich überzeugen. In Sachen unangenehmes Selbstbewusstsein steht ihm Lisa Krämer als Leia in nichts nach. Auch sie gängelt vermeintlich unangepasste Mitschüler, wo sie nur kann und ist über alle Maßen von sich selbst überzeugt. Doch auch hier bleibt stimmlich nichts haften.</p>
<p>Die Freunde Michael und Lucas werden von David Rothe und Nils Hausotte gegeben. Rothe konnte schon in der vergangenen Spielzeit als Moritz in „Frühlings Erwachen“ überzeugen und so verwundert er wenig, dass er auch den Nerd mitsamt seiner verwirrenden Gefühlswelt gut über die Rampe bringt. Von den Männern ist er gesanglich noch der Stärkste, auch wenn es auch bei ihm noch viel Licht und Schatten gibt. Hausotte nimmt man den verletzten, frustrierten Geek sofort ab, allerdings wird er den Anforderungen, die die Rolle gesanglich an ihn stellt, nicht gerecht.</p>
<p>Tontechnisch war am Abend der besuchten Vorstellung der Wurm drin, denn die sechsköpfige Live-Band klang sehr dumpf und die Darsteller waren phasenweise überhaupt nicht zu verstehen. Dass hat dieser mitreißenden Show durchaus einen Dämpfer verpasst, denn Punkrock lebt von pointierter Akustik, die in der Wartburg fehlte.</p>
<p>Trotz dieser offensichtlichen Schwächen wird das Publikum mit „Loserville“ aber sehr gut unterhalten, wozu auch nicht zuletzt die zeitgemäß übersetzten Dialoge und Songtexte von Christian Poewe beitragen.</p>
<p>Das Stück ist ideal für Aufführungen mit jungen Künstlern, da diese sich auch sehr gut mit Themen wie erste Liebe, Berufswahl oder Mobbing identifizieren können. Auch die moderne Musik passt sehr gut zu Nachwuchs-Inszenierungen. Und davon gibt es ja in Deutschland nicht wenige. Insofern werden wir „Loserville“ sicherlich auch hierzulande in Zukunft häufiger sehen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Wartburg, Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 12. März 2017</span></span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller:</strong> </span>Camillo Guthmann, David Rothe, Nils Hausotte, Christian Sattler, Maja Dickmann, Daniel Weldemann, Mike Burs, Fabian Kastl</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Elliot Davis &amp; James Bourne / Iris Limbarth<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Bettina Müller<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung, in der sich jeder irgendwo wiederfindet</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/kurzweilige-unterhaltung-in-der-sich-jeder-irgendwo-wiederfindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 06:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Heldmaier]]></category>
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		<category><![CDATA[Benjamin Geipel]]></category>
		<category><![CDATA[Constanze Kochanek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss. Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jimmy Roberts und Joe DiPietros vielfach ausgezeichnetes Musical über die Spielarten der Partnerschaft braucht nur wenig inszenatorischen Aufwand, um zu begeistern. Die Songs sind abwechslungsreich, und die konstant wechselnden Charaktere sind trotz ihrer Überzeichnung so erfrischend normal, dass man sie einfach mögen muss.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3142 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-400x265.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1024x680.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-768x510.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684-1536x1019.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12471_i_love_you_hp1_32-e1639118960684.jpg 2001w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Lediglich sechs Darsteller schlüpfen in mehr als 40 Rollen und decken von Dating Shows über den ersten Sex, Hochzeiten, das leidige Elternsein und das Alter den kompletten, zugegebenermaßen sehr klischeebehafteten Lebenszyklus einer modernen Partnerschaft ab.</p>
<p>Da sind die emanzipierte Immobilienmaklerin und der erfolgreiche IT-Manager, der „Hengst“ und die Blondine, die aufdringliche „Freundin“, die ihren Tennispartner um jeden Preis erobern will, die Eltern, die den perfekten Lebensweg für ihren Sohn geplant haben und erschüttert sind, als dieser plötzlich eigene Entscheidungen trifft. Nicht zu vergessen die frisch gebackenen Eltern, die irgendwie die schon fast gänzliche verschüttete Libido wieder zum Leben erwecken wollen (super gespielt von Mariella Köhlert und Benjamin Geipel), die Single-Frau, die immer Brautjungfer, aber niemals die Braut ist, und schlussendlich der Witwer, der alleinstehende ältere Damen auf Beerdigungen aufreißt. Die Vielfalt an Persönlichkeiten ist schier endlos.</p>
<p>Sechs Nachwuchsdarsteller des Jungen Staatstheaters Wiesbaden schlüpfen in die so unterschiedlichen Rollen – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Ouvertüre bestreiten sie im Bademantel und sie ziehen sich erst im</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3139 size-medium alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg" alt="" width="382" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-382x400.jpg 382w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-977x1024.jpg 977w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265-768x805.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12463_i_love_you_hp1_25-scaled-e1639119009265.jpg 1062w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /></p>
<p>Laufe der ersten Minuten vollständig an. Begleitet werden sie von Michael Geyer am Piano und der Cajon. Mehr braucht es für einen unterhaltsamen Abend nicht.</p>
<p>Natürlich können nicht alle sechs in jeder Rolle vollends überzeugen, doch jeder hat sein besonderes Highlight. Anna Heldmaier setzt mit „Männernotstand“ direkt mal ein Ausrufezeichen. Gesanglich nicht 100%ig überzeugen, macht sie aber mit ihrer ausdrucksstarken Mimik vieles wett. Klasse sind auch Constanze Kochanek und Tim Speckhardt in der „Lasagne-Szene“. Der sprichwörtliche „Idiotenknopf“ wird von Kochanek mit sehr viel komödiantischem Talent bedient. Beide sind herrlich unsicher im Umgang miteinander, da stört es dann auch wenig, dass „Ich werd’ geliebt“ etwas unsicher dargeboten wird.</p>
<p>Wenn Anna Heldmaier und Rainer Maaß als Eltern mit ansehen müssen, dass ihnen ihr Sohn anstatt einer Verlobung eine Trennung verkündet, ist ihre Reaktion urkomisch. Heldmaier als Mutter ist schon fast etwas zu entrüstet und Maaß guckt als Vater herrlich bescheuert und geschockt aus der Wäsche.</p>
<p>Auch zwei Puppen (gespielt und gesungen von Anna Stecking und Fabian Kastl) geben ihr Wissen an die Zuschauer weiter: Der „Penis-Song“ geht zwar schwerlich als jugendfrei durch, lehrreich ist er jedoch allemal. Außerdem lernt das Publikum, dass man sexuelle „Nicht-Befriedigung“ ganz vortrefflich mithilfe von Anwälten lösen kann. Alle vier Darsteller spielen in dieser Szene herausragend!</p>
<p>Immer wieder lernt das Publikum verzweifelte Singles kennen, die sich von einer Dating Show (moderiert von Benjamin Geipel) die große Liebe erhoffen. Natürlich klappt dies nicht, aber wenn ein Insasse des „Hessischen Staatsgefängnisses“ (Tim Speckhardt) zwei eigentlich gar nicht aneinander interessierte Singles (Mariella Köhlert, Rainer Maaß) mit Waffengewalt zu ihrem Hochzeitsglück zwingt, ist das einfach herrlich abstrus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3143 size-medium" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-400x222.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1024x569.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-768x426.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728-1536x853.jpg 1536w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/12/12469_i_love_you_hp1_30-e1639119079728.jpg 2001w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Der bekannteste Song dieser Show ist „Brautjunger immer, niemals die Braut“. Constanze Kochanek glaubt man sofort, dass ihr das Brautjunger-Dasein auf den Keks geht. Ihr Cocktailkonsum ist beachtlich und so torkelt Kochanek mit bedrohlicher Schlagseite über die Bühne. Klasse!</p>
<p>Auch Beerdigungen scheinen – glaubt man Joe DiPietro – ein guter Ort zu sein, einen neuen Partner zu finden. Rainer Maaß ist da als Witwer ziemlich konkret und findet in Anna Heldmaier ein williges Opfer. Die Annäherung dieser beiden älteren Herrschaften wird von beiden sehr liebevoll umgesetzt. Anna Heldmaier ist wunderbar begriffsstutzig, doch es gelingt Maaß schließlich, sie zu erobern.</p>
<p>Gesanglich stechen besonders Tim Speckhardt, Constanze Kochanek und Rainer Maaß hervor, doch auch ihre Mitstreiter wissen vor allem mit einem guten Gefühle für Pointen und gekonnt eingesetzter Mimik zu überzeugen. Iris Limbarth hat ihren jungen Darstellern regieseitig viel Freiraum gelassen. Es wirkt alles locker und nicht einstudiert. So viele Charakterwechsel in so kurzer Zeit sind auch für erfahrene Darsteller eine Herausforderung. Die Nachwuchsdarsteller haben hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit der richtigen Förderung und in der richtigen Umgebung Musiktheater auch jenseits der großen Ensuite- und Tourproduktionen exzellent funktionieren kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Staatstheater Wiesbaden</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">10. November 2016<br />
<strong>Darsteller:</strong> Rainer Maaß, Anna Heldmaier, Tim Speckhardt, Constanze Kochanek, Benjamin Geipel, Mariella Köhlert, Anna Stecking, Fabian Kastl<br />
<strong>Musik / Regie: </strong>Jimmy Roberts &amp; Joe DiPietro / Iris Limbarth<br />
<strong>Fotos: </strong>Andreas Etter<br />
</span></span></p>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/kurzweilige-unterhaltung-in-der-sich-jeder-irgendwo-wiederfindet/">Kurzweilige Unterhaltung, in der sich jeder irgendwo wiederfindet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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