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	<title>Christin Reiter-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Christin Reiter-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Grimm! &#8211; Ein Abschlussprojekt setzt Maßstäbe</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 18:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Amina Liedtke]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Reiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 macht der erste Jahrgang der Mainzer „Musical Arts Academy of the Performing Arts“ seinen Abschluss, den Björn Breckheimer seit Übernahme des Direktoriums der Schule im Jahre 2013 von Anfang an begleitete. Zehn Absolventen und sechs Zweit- und Viertsemester stehen beim Abschlussprojekt in den Mainzer Kammerspielen auf der Bühne. Mit „Grimm!“ von Peter Lund (Buch) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/grimm-ein-abschlussprojekt-setzt-massstaebe/">Grimm! &#8211; Ein Abschlussprojekt setzt Maßstäbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2017 macht der erste Jahrgang der Mainzer „Musical Arts Academy of the Performing Arts“ seinen Abschluss, den Björn Breckheimer seit Übernahme des Direktoriums der Schule im Jahre 2013 von Anfang an begleitete. Zehn Absolventen und sechs Zweit- und Viertsemester stehen beim Abschlussprojekt in den Mainzer Kammerspielen auf der Bühne.</p>
<p>Mit „Grimm!“ von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) haben sich die Dozenten im wahrsten Sinn ein „ausgezeichnetes“ Stück ausgesucht, denn 2015 erhielt diese ungewöhnliche Auseinandersetzung mit den Märchen unserer Kindheit den Deutschen Musical Theater Preis für das „Beste Buch“.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte von Dorothea und Grimm, besser bekannt als Rotkäppchen und der böse Wolf. Dorothea ist es Leid von allen als Rotkäppchen bezeichnet zu werden, immerhin ist sie ja schon 14 Jahre alt und das dörfliche Korsett geht ihr mächtig gegen den Strich. Sie ist neugierig und abenteuerlustig und geht im Wald auf Entdeckungsreise. Sie trifft auf Grimm, der sich sofort in die süße Blondine verliebt. Auch Dorothea verliebt sich, doch die beiden haben eine Menge Vorurteile auf beiden Seiten des Zauns zu beseitigen&#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2031 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6375.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dorothea möchte, dass Grimm die Tiere im Dorf kennenlernt, denn dort gibt es viele Geschichten vom bösen Wolf, die so auf Grimm nicht zutreffen und Dorothea möchte, dass die Dorfbewohner ihren Grimm so kennenlernen, wie er wirklich ist. Grimm wiederum ist voller Hass gegen die Menschen – das blutrünstigste und grausamste Tier der Erde – da sie seine Eltern umgebracht haben. Er ahnt nicht, dass Dorothea auch ein Mensch ist, da er selbst bisher nie einen Menschen gesehen hat.</p>
<p>Der Bürgermeister des Dorfs ist Sultan, der mit seinem ziemlich feigen Sohn, dem Jäger Rex, für Ordnung sorgt. Dass es Sultan ist, der Grimms Eltern auf dem Gewissen hat, weil er seine eigene Haut retten wollte, erfährt Grimm zum Glück nicht. Rex ist der beste Freund von Dorothea und sehr argwöhnisch hinsichtlich ihrer neuen Bekanntschaft. Ihm wäre es am liebsten, sie würde diese gefährliche Bestie weder treffen noch ins Dorf bringen.</p>
<p>Diese Meinung teilt Schweinchen Schlau, die ihre Schwestern Schweinchen Doof und Schweinchen Dick zunächst noch gut im Griff hat. Auch gelingt es ihr, die Erzählungen einiger Dorfbewohner so umzudrehen, dass daraus die Märchen vom „Rotkäppchen“ und dem „Wolf und den sieben Geißlein“ werden, die jedes Kind kennt. Doch die Wahrheit war ganz anders.</p>
<p>Das belegt auch die alleinerziehende Ziege Gisela, die mit ihren sechs Geißlein ebenfalls im Dorf lebt. Sieben sind es nie gewesen.</p>
<p>Dann gibt es noch Oma Eule, die sich schon vor langem aus dem Dorf zurückgezogen hat und als „wunderliche Alte“ verschrien, glücklich mitten im Wald lebt. Sie war es auch, die nicht nur Grimm aufgezogen hat, sondern auch Schweinchen Wild Obdach gibt.</p>
<p>Im Laufe der Handlung verlieben sich Schweinchen Dick, das in Wirklichkeit gar nicht dick ist, und Schweinchen Wild, das optisch sehr an Scaramouche aus „We Will Rock You“ erinnert, ineinander. Sie kämpfen mit den Vorurteilen ihrer Umgebung und müssen auch bei sich selbst einige Mauern einreißen, bevor sie endlich zu ihrer Liebe stehen können.</p>
<p>Schweinchen Schlau mutiert immer mehr zum Möchtegern-Diktator des Dorfes – gerade in der heutigen politischen Umgebung ein wunderbarer gesellschaftlicher Spiegel der Tatsache, wie einfach sich Menschen beeinflussen lassen. Doch am Ende ist es Schweinchen Doof, das eigentlich gar nicht doof, sondern nur etwas schusselig ist, welches die Pläne ihrer Schwester verrät.</p>
<p>Für Dorothea und Grimm gibt es kein Happy End, da die Mauern in den Köpfen der meisten Dorfbewohner einfach zu hoch sind und es auch beiden nicht gelingt, sich von diesen Vorurteilen selbst zu befreien.</p>
<p>„Grimm!“ sprüht nur so vor Wortwitz und Anspielungen auf die heutige Zeit. Es ist spannend, wie man eine bekannte Geschichte so entzaubern kann, dass plötzlich alles in einem ganz anderen, nicht weniger schlüssigen Licht erscheint.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2032 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a-328x400.jpg" alt="" width="328" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a-328x400.jpg 328w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/08/DSC_6643a.jpg 656w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" />Musikalisch bedient Zaufke von Swing über Walzer bis hin zu „klassischem“ Musical-Pop eine breite, sehr gefällige Klaviatur. Die Rahmenbedingungen dieses Stücks sind schlichtweg perfekt!</p>
<p>Auch die Umsetzung in Mainz kann getrost als sehr gelungen bezeichnet werden. Die Bühne, hier insbesondere die Bäume, hat Nathalie Meyer mehr als nur zweckdienlich gestaltet. Die Kostüme (Claudia Wehner) haben hingegen eher Amateurniveau. Die Teddyfellfetzen an den Hüten der Hunde und die unterschiedlichen Plüschkleider der Geißlein sind ganz süß, aber insgesamt bleiben die Kostüme im Hintergrund.</p>
<p>Claudia Wehner (Mainzer Kammerspiele) hat das Abschussprojekt inszeniert und hierbei sehr gute Arbeit geleistet. Sie wird in ihrer Regie jedem der so besonderen, teils arg exzentrischen Charaktere gerecht, überzeichnet diese in einem verträglichen Maß, ohne jedoch den Blick für das durchaus jüngere Zielpublikum zu verlieren.</p>
<p>Eine schwere Aufgabe hatte offenbar Chris Ertelt, die zu Zaufkes schwungvollen, abwechslungsreichen Melodien ebenso mitreißende Choreographien auf das Parkett bringen musste. Leider waren diese jedoch mehrheitlich wenig anspruchsvoll und zudem noch asynchron ausgeführt. Ob dies an den Choreographien an sich, zu wenig Probenfokus auf diesen Bereich oder dem individuellen Tanztalent der Absolventen lag, ist schwer zu beurteilen.</p>
<p>Die musikalische Leitung lag in den Händen von Björn Breckheimer. Wie auch schon in den letztjährigen Weihnachtsprojekten der Musical Arts Academy werden Stärken und Schwächen einiger Nachwuchsdarsteller insbesondere im Gesang deutlich. Im Bereich Schauspiel können hingegen alle 10 Absolventen überzeugen.</p>
<p>Breckheimer und Ertelt haben gemeinsam über die Besetzung der Rollen entschieden. Wie immer kann man hier unterschiedlichster Ansicht sein. Doch Làszló Nagy ist es sehr gute Wahl für Grimm. Er kann die Zerrissenheit, das Wilde sowie die Sanftheit und Verletzlichkeit der vermeintlichen Bestie sehr gut transportieren. Einzig bei schnellen Gesangspassagen mit viel Text wird es aufgrund seines Akzents manchmal schwierig ihm zu folgen.</p>
<p>Valerie Wilhelm gibt eine sympathische Dorothea, deren Energie und Willen, die alten Zöpfe abzuschneiden, spürbar ist. Leider kann sie gesanglich und tänzerisch nicht ganz so überzeugen.</p>
<p>Für viele lustige Momente ist Christin Reiter als Gisela Geiß zuständig. Wenn sie meckernd ihre Soli singt (und dabei ihre schöne Stimme mutwillig „verzerrt“) oder den bei ihren Geißlein unfreiwillig babysittenden Wolf lüstern zu verführen versucht, sorgt das für großes Gelächter.</p>
<p>Nathalie Hack kann als Oma Eule aus dem Vollen schöpfen. Ihr liegen exzentrische Charaktere, und auch wenn sie ihr tänzerisches Können in dieser Rolle nicht zeigen kann, ist ihre Spielfreude ansteckend. Ähnliches gilt für Sol Spies als Schweinchen Wild: Sie sieht nicht nur aus wie eine rotzige Göre, ihr Habitus und ihre Sprache sind absolut entsprechend. Ihr macht dieses unangepasste Schwein sichtlich Spaß! Gesanglich bleiben aber sowohl Spies als auch Hack hinter den Erwartungen zurück.</p>
<p>Amina Liedtke darf als Schweinchen Doof ihre Vielseitigkeit zeigen: Sie spielt das Dummchen genauso glaubwürdig wie das an Gollum erinnernde fiese Schweinchen. Zudem singt und tanzt sie in jeder Szene einwandfrei. Sie kann alle drei Sparten des Musicals gleichermaßen gut bedienen, dennoch empfiehlt sie sich mit ihrem Gespür für Comedy und das Publikum eher für komische als dramatische Rollen.</p>
<p>David Lee Krohn spielt nicht nur Rex, er hat das Stück mit seinen Mitschülern auch musikalisch einstudiert. Krohn kann sich sehr gut in Charaktere einarbeiten, er spielt auch den wankelmütigen Hund absolut glaubwürdig. Schade, dass man von seiner sehr guten Stimme an diesem Abend kaum etwas hört.</p>
<p>Der komplette Abschluss-Jahrgang hat bereits Engagements über den Sommer. Das zeigt sowohl die hohe Qualität der Ausbildung in Mainz als auch das gute Netzwerk des Leitungsteams, dem das Wohl seiner Schützlinge auch nach der Ausbildung am Herzen liegt. Mit dieser Abschlusspräsentation haben die Kreativen die Latte für nachfolgende Jahrgänge sehr hoch gelegt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>gekürzt</em> <em>erschienen in <a title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Kammerspiele, Mainz</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Premiere:</strong> 21. April 2017</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="Bold">Nathalie Hack, David Lee Krohn, Amina Liedtke, László Nagy, Sol Spies, Christin Reiter, Dorothee Weingarten, Valerie Wilhelm, Julian Schlier</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Thomas Zaufke / Claudia Wehner</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Liebisch<br />
</span></div>
</div>
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		<title>Gut umgesetztes Kinderstück, das auch ohne Musik funktioniert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/gut-umgesetztes-kinderstueck-das-auch-ohne-musik-funktioniert/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 11:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Reiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Musical Arts Academy of the performing Arts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits im April zeigte die Musical Arts Academy in Mainz das, was sie im Sommer 2016 bei den Burgfestspielen in Alzenau auf die Bühne bringen wird. Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ zaubert sich auf charmante Art durch ihr Leben, um bei der nächsten Walpurgisnacht auch endlich mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen zu dürfen. ...</p>
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<p>Bereits im April zeigte die Musical Arts Academy in Mainz das, was sie im Sommer 2016 bei den Burgfestspielen in Alzenau auf die Bühne bringen wird.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ zaubert sich auf charmante Art durch ihr Leben, um bei der nächsten Walpurgisnacht auch endlich mit den großen Hexen auf dem Blocksberg tanzen zu dürfen. Obwohl sie weiß, dass sie mit 127 Jahren noch viel zu jung ist, schleicht sie sich beim Hexentanz ein. Sie wird ertappt und muss nun binnen Jahresfrist beweisen, dass sie der Ehre auf dem Blocksberg zu tanzen, gewachsen ist. Leider ist die junge Hexe herzensgut und deshalb tut sie mit ihrer Hexenkunst nur Gutes. Das schmeckt den großen Hexen so gar nicht, denn für sie gilt: „Eine gute Hexe tut Böses!“ Doch mithilfe ihres Freundes Abraxas, dem Raben, versucht die kleine Hexe alles, um die eifersüchtige Wetterhexe Rumpumpel und die Oberhexe von ihrem Können zu überzeugen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Die_kleine_Hexe_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div>Sol Spies steht als Kleine Hexe auf der Bühne der Alten Waggonfabrik. Sie ist sehr wissbegierig und entschlossen, liebevoll tollpatschig, frech und mehr als nur ein bisschen naiv. Sie spielt sehr überzeugend und sammelt durch ihre offene, frische Art viele Sympathiepunkte. Ihren Kumpel, den Raben Abraxas, spielt László Nagy. Er ist quirlig und freundschaftlich-fürsorglich; sein Spiel wirkt aber in einigen Szene doch etwas aufgesetzt.</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_553">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die fünf großen Hexen verbreiten durch ihre animalische Art Schrecken. Sie erinnern in ihren Bewegungen sehr an Affen. Ihre farbenfrohen Kostüme (Nathalie Meyer) sind jedoch sehr gelungen und sowohl in Farbe als auch Details (inkl. Besen) exzellent aufeinander abgestimmt.</p>
<p class="Body">Zwischen den Szenen wird Übergangsmusik eingespielt, die aber kompositorisch nicht zum Thema passt und daher den Spielfluss meist eher stört.</p>
<p class="Body">Drei der Hexen sind in mehreren Rollen zu sehen. Herausragend ist hierbei Amina-Marjam Liedtke, die als Nebelhexe richtig fies sein kann, aber als Billiger Jakob und Maronimann schauspielerisch und gesanglich an diesem Nachmittag Maßstäbe setzt.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Die_kleine_Hexe_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Nathalie Hack versucht als Hexe Rumpumpel der kleinen Hexe alle möglichen Steine in den Weg zu legen und verpetzt ihre guten Taten an die Oberhexe (Dorothee Weingarten). Gemeinsam mit der Berghexe (Christin Reiter) und der Sumpfhexe (Valerie Wilhelm) sinnen sie auf eine angemessene Strafe. Doch die kleine Hexe überlistet die großen Hexen und setzt sich gegen sie durch.</p>
<p class="Body">Musikalisch bietet dieses Stück leider kaum Erwähnenswertes. Da hätte man sich von einer Musical Academy doch mehr erhofft. Im Gedächtnis bleibt nur der Song „Wer zuletzt lacht“, den die kleine Hexe kurz vor dem Finale singt. Ansonsten überwiegt das Schauspiel, gespickt mit sehr kurzen angedeuteten Gesangssequenzen. Auch tänzerisch passiert in der „Kleinen Hexe“ nicht viel. Der Ritt der großen Hexen auf ihren Besen zur Walpurgisnacht erinnert eher an ein unkoordiniertes Durcheinander als an eine ausgeklügelte Choreographie.</p>
<p class="Body">Was bleibt ist das mitreißende, sympathische Spiel von Sol Spies und die hervorragende Gesamtleistung von Amina-Marjam Liedtke. Die Viertsemester empfehlen sich mit ihrer starken Charakterleistung für entsprechend anspruchsvolle Rollen im Musicalbusiness und man darf gespannt sein, wo man sie in den kommenden Spielzeiten sehen wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Musical Arts Academy of the performing Arts, Mainz</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> </span>16. April 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> 2. und 4. Semester der Academy</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> J. Mahlstedt / U. Cyran<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Sabrina Feige</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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