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	<title>Capitol Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Capitol Theater-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Leider gänzlich misslungene Bühnenfassung der BDSM-Weltbesteller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 11:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[49 1/2 Shades of Grey]]></category>
		<category><![CDATA[André Haedicke]]></category>
		<category><![CDATA[Beatrice Reece]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehn Tage vor der Deutschlandpremiere von 49 1/2 Shades of Grey“ hieß es: Steht weniger drauf, ist aber mehr drin. Wirklich sehr kurzfristig musste die Mehr! Entertainment GmbH den Namen für die deutschsprachige Fassung von „50 Shades of Grey – A musical parody“ ändern. Marketing- und PR-technisch sicherlich ein Alptraum und alles andere als lustig. ...</p>
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<p class="Body">Zehn Tage vor der Deutschlandpremiere von 49 1/2 Shades of Grey“ hieß es: Steht weniger drauf, ist aber mehr drin. Wirklich sehr kurzfristig musste die Mehr! Entertainment GmbH den Namen für die deutschsprachige Fassung von „50 Shades of Grey – A musical parody“ ändern. Marketing- und PR-technisch sicherlich ein Alptraum und alles andere als lustig.</p>
<p class="Body">Denn genau das soll das Stück ja sein: eine lustige, musikalische Parodie auf den BDSM-Bestseller „Fifty Shades of Grey“ von E. L. James. 70 Millionen Exemplare der Trilogie wurden weltweit verkauft. Da bleibt es nicht aus, dass sich auch Bühnen und Filmemacher diesem Stoff nähern. Es gibt einige parodistische Bühnenadaptionen; die deutsche Version basiert auf der in Los Angeles erfolgreichen Musicalparodie „50 Shades of Grey“, die inzwischen den Zusatz  „The original parody“ trägt, und seit 21. Februar auch in New York zu sehen ist.</p>
</div>
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<p class="Body">Für alle, an denen der Hype um Christian Grey und seine Gespielin Anastasia Steele (Ana) vorbeigegangen ist: Ana springt für ihre Mitbewohnerin bei einem Interview mit dem Milliardär Christian Grey ein. Sie verliebt sich Hals über Kopf und auch Christian ist von ihrer Unschuld sehr angetan. Ohne Umwege führt er die naive junge Frau in seine Welt von Fesselspielen, Doms und Subs, was Ana zunächst überfordert. Aber sie findet zusehends Gefallen an seinen Züchtigungen und als er sich ihr auch emotional öffnet, ihr von seiner traumatischen Kindheit erzählt, verfällt sie ihm vollends.</p>
<p class="Body">Gerburg Jahnke (verantwortlich für Buch und Regie) empfängt das erwartungsvolle Publikum mit einer perfekt auf das Stück abgestimmten Ansage: „Mr. Grey befiehlt Ihnen, das Handy auszuschalten!“. Der Auftritt der vierköpfigen Band in Lack und Leder bildet den vielversprechenden Auftakt zu einem spaßig-skurillen Abend.</p>
<p class="Body">Was dann folgt, ist jedoch eine Aneinanderreihung von Plattitüden, Banalitäten und Fremdschämen. Diesbezüglich hat sich Jahnke sehr eng an die Buchvorlage gehalten. Beispiele gefällig?: „Du siehst heute aus wie geleckt.“ &#8211; „Das wüsste ich aber!“, „Hunger-Pipi-kalt, so sind Mädchen halt!“, „Das Loch tief in mir gehört geflickt!“. Das Niveau könnte kaum geringer sein.</p>
<p class="Body">Schöne Ideen wie die Darstellung von Anas innerer Göttin als unrasiertem Mann mit J.Lo-Po im Glitzerfummel sowie das sexy Mobiliar in Christian Greys Appartement kann man dem deutschen Kreativteam nicht positiv anschreiben, da beides aus der US-Produktion übernommen wurde.</p>
<p class="Body">In der Musicalparodie ist Ana das Klischee der pummeligen, verunsicherten Jungfrau, die ihre Nase nur in Bücher steckt und von Männern allenfalls als Kumpel wahrgenommen wird. Christian Grey hingegen ist ein kleiner, unangenehm aufdringlicher, wenig eloquenter, sexfixierter Mann mit Zwangsstörungen und ebenfalls einigen Pfunden zuviel auf den Rippen. Entsprechend singen beide auch von „Elefant und Maus“ als sie sich kennenlernen.</p>
<p class="Body">Anas Kollege José, das fleischgewordene Vorurteil des stumpfen, eindimensionalen Latino-Lovers, wird mit aller sprachlichen Genialität um sie: „Warum bist Du so spröde, findest Du mich etwa öde?, das wäre blöde.“ Auch sehr treffend: „Ist Deine Mango bereit zum Tango?“</p>
<p class="Body">Wenn die beiden Männer um die sie in Breite und Körperlänge deutlich überragende Ana Flamenco tanzen, ist das schon sehr albern. Anas Erkenntnis „Ich bin nicht allein“ zu den Klängen von „I will follow him“ zeigt was für eine wundervolle Soulstimme in Beatrice Reece steckt, wirkt aber irgendwie deplatziert.</p>
<p class="Body">Das Stück ist so aufgebaut, dass ein Lesekreis frustrierter Enddreißigerinnen den ersten „Shades of Grey“-Band liest, um wieder mehr Spannung in ihren Beziehungsalltag zu bekommen. Mal schauen die drei von außen auf die Handlung, mal diskutieren sie ihre Ansichten und Erlebnisse, dann plötzlich werden sie Teil der Geschichte, beraten Ana und unterhalten sich mit deren innerer Göttin. Das alles ist sehr verwirrend, durch die zahlreichen Ebenenwechsel nicht sehr konsequent und für den Zuschauer schwer nachvollziehbar.</p>
<p class="Body">Extrem affig wird es als Christian (André Haedicke) in einem bauchfreien, rosa Einteiler Ana verführen will, ihr aber gleichzeitig verdeutlicht, dass er kein Gefühlsmensch sei: „Alles was geht, ist ein Fick!“ Dazu tanzt er mit drei überlebensgroßen pinkfarbenen Phallen mit behaartem Skrotum und lässt Sprüche vom Stapel wie „Ihr Ladies von der Düssel, schnuppert mal an meinem Rüssel!“ Das ist so trivial und so bemüht frivol, dass es nicht einmal ansatzweise komisch ist. Das Lachen bleibt einem bei so viel Stillosigkeit und Lieblosigkeit bei der Entwicklung des Charakters im Hals stecken.</p>
<p class="Body">Zu Beginn des zweiten Akts werden hinter einer Leinwand Schattenspiele veranstaltet, bei denen von Liebeskugeln über Dildos, Karotten und Auberginen alles Mögliche zwischen die weit gespreizten Beine einer Dame versenkt werden. Wirklich witzig ist auch das nicht&#8230;</p>
<p class="Body">Ein Mann im Panda-Kostüm verleitet die drei Leserinnen zu einer kurzen Sinnierung über ihre Männer, die wie „ein fauler Panda auf der Veranda“ abhängen. Das einzig Schöne an dieser Szene ist die Melodie des 80er Jahre Hits „Eternal Flame“.</p>
<p class="Body">Die sich weiter entwickelnde Beziehung von Ana und Christian wird in „Ein ganz normales Pärchen“ skizziert, während dessen Christian Ana am Halsband hinter sich her führt. Die Texte dieses leider sehr banalen Stücks lassen aufhorchen, bleiben aber auch nicht länger haften. Hier wurde die Chance auf einen Ohrwurm vertan.</p>
<p class="Body">Die drei Leseratten werden nun selbst experimentierfreudig, zeigen ihre Lack-/Leder-/Latex-Outfits und geben eine anschauliche Anleitung zum Umgang mit Liebeskugeln inklusive der daraus resultierenden musikalischen Ergüsse von Steeldrums bis Kirchenglocken, die bei jeder Bewegung erschallen. Diese Szene hat durchaus Potential, aber auch hier fehlt das gewisse Etwas.</p>
<p class="Body">Vollends ins Trashfach gleitet Anas erste Züchtigung ab: Mit einem überdimensionalen Kochlöffel, einem gigantischen Tischtennisschläger und am Schluss gar mit Darth Vaders Lichtschwert („Ana, ich bin Dein Vater!“) klopft der Mini-Grey auf die einladende Kehrseite seiner Sub Ana.</p>
<p class="Body">Nun schlägt die große Stunde von Anas sehr dominanter, innerer Göttin, die sie ganz gezielt in Christians Arme treibt. „Lass es raus“ zu J.Los „Let&#8217;s get loud“ inklusive wackelnder XXL-Hinterteile gehört zu den wenigen Highlights der Show. Die Choreographien von Paul Kribbe sind schwungvoll, abwechslungsreich und das Publikum klatscht begeistert mit.</p>
<p class="Body">Nach dieser Szene endet die Show plötzlich. Nachdem sich die Irritation darüber gelegt hat, brandet Applaus auf. Wobei es schon befremdlich ist, dass die hauseigenen Mitarbeiter als erstes aufstehen und den Darstellern zujubeln&#8230;</p>
<p class="Body">Es folgt eine Zugabe „Das Loch war leer, jetzt ist es voll.“ zu „When the saints go marching in“. Der obligatorische Premierenschlussapplaus versiegt direkt nach der Rede von Regisseurin Gerburg Jahnke und das Publikum verlässt den Saal.</p>
<p class="Body">Diese Musicalparodie hält leider über weite Strecken nicht, was sie verspricht. Sie ist nicht von dem spitzen Humor gekennzeichnet, den man von Gerburg Jahnke gemeinhin kennt. Im Gegenteil, allzu platte Dialoge und Songtexte (für letztere zeichnet Anna Bolk verantwortlich) lassen das Niveau ins Bodenlose sinken. Die Band unter der Leitung von Jan Christof Scheibe leistet Beachtliches, schafft es aber leider auch nicht, diese Show aus der Belanglosigkeit zu ziehen.</p>
<p class="Body">Dort, wo es ein klein wenig Potential gibt, werden die Szenen nicht konsequent zu Ende gestaltet. Mehrfach warten die Zuschauer auf den zündenden Aha-Effekt, den genialen Kniff, aber die Show bleibt banal, unaufgeregt und plump.</p>
<p class="Body">Die Darsteller mühen sich redlich, auch wenn man ihnen den Spaß an der Arbeit nicht anmerkt. Beatrice Reece spielt und singt die Ana gut und überzeugend. Kira Primke als Mauerblümchen Susanne und in einer Doppelrolle als Anas notgeile Freundin Katrin sorgt für viele Lacher. Dustin Smalles bringt als José und innere Göttin etwas Schwung und Abwechslung in diese ansonsten recht lahme Show, die weder eine Parodie ist noch ein Trashical, sondern vielmehr den Eindruck eines mit heißer Nadel, zu schnell gestrickten Musiktheaterstücks macht, das aufgrund zahlreicher Löcher und gefallener Maschen unförmig und unpassend wirkt.</p>
<p class="Body">Das Publikum hofft die ganze Zeit &#8211; insgesamt knapp zweieinhalb Stunden – auf den Höhepunkt, wartet dass sich der Knoten löst und bleibt am Ende doch etwas ratlos und unbefriedigt zurück.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>16. Februar 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Beatrice Reece, André Haedicke, Dustin Smalles, Kira Primke</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Gerburg Jahnke / Jan Christof Scheibe<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Jens Hauer<br />
</span></p>
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		<title>Hält leider nicht, was die Werbung verspricht</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/haelt-leider-nicht-was-die-werbung-verspricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Balga]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Enrico de Pieri]]></category>
		<category><![CDATA[Kein Pardon]]></category>
		<category><![CDATA[Roberta Valentini]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hermanns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hape Kerkeling preist dieses Musical in der Fernsehwerbung als „Mördershow“ an. Das Publikum schüttet sich aus vor Lachen und wer den Film kennt, weiß warum. „Kein Pardon“ ist eine Show, die wie kaum eine andere von den Darstellern lebt, die auf der Bühne stehen. In der besuchten Vorstellung fehlte nicht nur Dirk Bach, sondern auch ...</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Hape Kerkeling preist dieses Musical in der Fernsehwerbung als „Mördershow“ an. Das Publikum schüttet sich aus vor Lachen und wer den Film kennt, weiß warum.</p>
<p class="Body">„Kein Pardon“ ist eine Show, die wie kaum eine andere von den Darstellern lebt, die auf der Bühne stehen. In der besuchten Vorstellung fehlte nicht nur Dirk Bach, sondern auch Iris Schumacher und Wolfgang Trepper. So gut die Zweitbesetzungen auch spielen, man spürt zu sehr, dass die Rollen auf jemand anders zugeschrieben sind. Dass niemand aus dem Publikum sich zu Standing Ovations hinreißen lässt, spricht für sich.</p>
<p class="Body">Das ist sehr schade, denn mit Enrico De Pieri steht als Peter Schlönzke ein sehr charismatischer Darsteller auf der Bühne, der es schafft, Hape Kerkeling nicht zu parodieren, sondern seinen eigenen Weg zu finden, dem glücklosen Ruhrpott-Jungen Leben einzuhauchen.</p>
<p class="Body">Musikalisch bietet „Kein Pardon“ unerwartet viel Abwechslung und auch die Kostüme und Szenenbilder sind sehr gelungen.</p>
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<div class="style_2">
<p class="Body">Von der ersten Idee, aus der Satire auf die Fernsehwelt ein Musical zu machen bis zur Weltpremiere im November 2011 vergingen fast drei Jahre. Comedian Thomas Hermanns zeichnet für Buch und Liedtexte verantwortlich. Hape Kerkeling und Dirk Bach waren schon früh am Kreativprozess beteiligt. Die Musik stammt von Achim Hagemann und Thomas Zaufke. Allesamt Profis &#8211; gute Voraussetzungen für eine tolle Show.</p>
<p class="Body">An der Handlung an sich ist nichts auszusetzen. Man muss den Film nicht kennen, um dem Geschehen folgen zu können. Mittzwanziger Peter Schlönzke wohnt immer noch bei seinen Eltern und wünscht sich nichts mehr, als Fernseh-Moderator zu werden. Wie der Zufall es will, tritt er in die Fußstapfen seines Idols Heinz Wäscher und lernt die gar nicht so schillernde und schöne TV-Welt kennen. Hinter den Kulissen herrscht der Kampf um Quoten; Neid und Missgunst sind an der Tagesordnung und Peter merkt nicht erst als auch er abserviert wird, dass er sich selbst etwas vorgemacht hat. Der Weg zurück in seine alte Welt ist holprig, aber dank ein wenig Glück wird er im Schoß seiner Familie wieder willkommen geheißen.</p>
<p class="Body">„Kein Pardon“ ist bunt, laut und lustig. Die Show will nur eines: unterhalten! In Bezug auf das Schicksal von Peter Schlönzke trifft dieser Ansatz in Schwarze. Enrico De Pieri gibt einen liebevollen Trottel; man möchte ihm unbedingt helfen, seinen Weg zu finden. Wenn er mit seinem Schnittchen-Fahrrad durch Bottrop radelt und dabei typische 80er Jahre Mitbürger trifft, ist das schon sehr süß. Seine Liebes-erklärung an seinen Fernseher („Kumpel Nummer Eins“) ist herzerweichend und hält dem Publikum charmant den Spiegel vor &#8211; denn ohne Fernseher geht es für viele heutzu-tage kaum noch. De Pieri hat eine sanfte Ausstrahlung und so ist man überrascht, dass in ihm eine solch raumgreifende glasklare Stimme versteckt ist. De Pieris Soli sind das Highlight der Show!</p>
<p class="Body">Die Menschen, denen Peter vor und während seiner Fernseh-Karriere begegnet sind echte Unikate. Jeder hat seine eigene mehr oder weniger charmante Macke, ob nun der ewig grantelnde Opa, die dauerlächelnde Redakteurin Doris, die Käffchen-Maus Karin, der schleimige Regisseur Bertram oder der gestresste, rücksichtslose TV-Star Heinz Wäscher. Und doch bleiben alle nur sehr oberflächlich in Erinnerung. Vieles wirkt aufgesetzt und unnatürlich. Einzig Roberta Valentini setzt als Ulla einen erfrischenden Lichtblick.</p>
<p class="Body">Die beiden Duette von Peter und Ulla (De Pieri und Valentini) sind wunderbar rockig &#8211; „Klingelsturm“ sprüht vor Spielfreude und in „Wild und frei“ empfiehlt sich Valentini eindrucksvoll als nächste Scaramouche in „We Will Rock You“. Die bekannten Klassiker aus dem Fernsehfilm („Witzigkeit kennt keine Grenzen“, „Das ganze Leben ist ein Quiz“) kommen souverän über die Rampe. Insgesamt will die Mischung aus 80er Jahre Schlagerpop und Rocksound dennoch nicht so recht passen. Die Brüche zwischen den musikalischen Elementen sind einfach zu stark.Die sechsköpfige Live-Band intoniert jedoch alle Stilrichtung perfekt.</p>
<p class="Body">Überhaupt erstrahlt die Leistung der Backstage-Abteilungen über allem: Die Kostüme von Mario Reichlin sind farbenprächtig und detailgetreu. Der Kontrast zwischen Ruhrpott-Familie und schillernder TV-Welt könnte größer kaum sein. Hans Peter Kudlichs Bühnenbild schafft spielend den Sprung zwischen Traum und Realität. Auch Andrew Voller kann lichttechnisch aus dem Vollen schöpfen, obwohl manche Effekte einen psychedelischen Ursprung nahelegen. Auch die Projektionen auf den mobilen Videosäulen (Uwe Hesse, Felix Kawamura), die in einigen Szenen das Geschehen einrahmen, sind überladen und beim Zuschauen wird einem schnell schwindelig.</p>
<p class="Body">Wie bereits erwähnt, wird die Show einzig von Enrico De Pieri getragen. Das ist eine große Last, die man gern auf mehr Schultern hätte verteilen können. Dennoch macht es viel Spaß De Pieri als Peter Schlönzke zuzuschauen. Man leidet und freut sich mit ihm. Als luschtiger Glückshase hat er die Lacher immer auf seiner Seite.</p>
<p class="Body">Roberta Valentini scheint als Peters Freundin Ulla etwas überqualifiziert, hat aber mit ihm zusammen die beiden besten Songs des Abends auf ihrer Habenseite.</p>
<p class="Body">Die Schlönzkes wurden in der besuchten Vorstellung von Susanna Panzner (Mutter) und Verena Plangger (Oma) gespielt. Alle spielten sympathisch und mit dem Herz am rechten Fleck. Doch es blieb der Beigeschmack, dass sie sich (noch) nicht wirklich mit den Figuren angefreundet hatten. Plangger ist die Ausnahme, denn wenn sie immer wieder vom Bollerwagen erzählt, rührt das auf komische Weise zu Tränen.</p>
<p class="Body">In Abwesenheit von Dirk Bach übernimmt Heinz-Peter Lengkeit die Rolle des alternden TV-Moderators Heinz Wäscher. Aber so recht will ihm das Kostüm nicht passen. Seine Interpretation der hessischen Frohnatur wirkte steif. Auch als Uschi Blum macht er eine eher unglückliche Figur. Eigentlich eine der zentralen Rollen der Show ging er beim Schlussapplaus in der Menge des Ensembles unter.</p>
<p class="Body">Reinhard Brussmann macht als österreichischer TV-Regisseur Bertram Spaß, kann sich aber auch nicht nachhaltig im Gedächtnis festsetzen. Bleibt noch der luschtige Glückshase, der mit den Niedlichfaktor die Herzen der Zuschauer spielend gewinnt &#8211; egal welcher Künstler drin steckt.</p>
<p class="Body">In erster Linie liegt es wohl an der Personenregie, dass die Charaktere blass bleiben und man tatsächlich das Gefühl hat, einer distanzierten TV-Sendung zuzuschauen als mitten in der abwechslungsreichen Lebensgeschichte von Peter Schlönzke. Es mag aber auch daran liegen, dass die Figuren bestimmten Darstellern auf den Leib geschrieben wurden und die Zweitbesetzungen schlicht anders gebaut sind. Hier scheint noch Potential zu sein, das Stück weiter zu entwickeln.</p>
<p class="Body">Szenisch hat Regisseur Alex Balga hingegen schöne Bilder geschaffen. Ob nun große Ensemblestücke wie „Fernsehland“, „Das ganze Leben ist ein Quiz“ oder die kleinen feinen Szenen wie „Kumpel Nummer Eins“ und „Mein Sohn ist beim Fernsehen“ &#8211; die szenische Welt funktioniert einwandfrei und das Capitol Theater zeigt alles her, was es an Kostümen und Ausstattung zu bieten hat.</p>
<p class="Body">Eine der nachhaltigsten Szenen war übrigens „Dat wär doch gelacht“, in der Opa Schlönzke kurz vor dem eigentlichen Showfinale eine Hymne auf den Ruhrpott zum Besten gibt, die alles aufzeigt, was den Pott so einmalig und sympathisch macht. Eigentlich hätte man das Stück auch an dieser Stelle enden lassen können. Aber dann hätte das große Finale gefehlt, bei dem noch einmal alles aufgefahren wurde, was „Kein Pardon“ zu bieten hat: Schillernde Kostüme, eine technikversierte Ausstattung, einen sehr charismatischen Hauptdarsteller und den gar nicht so heimlichen Star mit Puschelschwanz.</p>
<p class="Body">Dass das Stück beim Publikum nicht so recht ankam, zeigte sich beim Schlussapplaus: Niemand stand auf; außer Enrico De Pieri bekam keiner der Akteure übermäßigen Applaus. Es kann nicht nur daran liegen, dass Gäste von außerhalb dem Ruhrpott-Charme nicht erliegen. Wenn nicht einmal der Darsteller in der Rolle des „Warm-Uppers“ die Zuschauer zu Jubelstürmen motivieren kann (und normalerweise lässt sich deutsches Publikum gern zum Mitmachen animieren), wird die Luft echt dünn.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>27. Januar 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Enrico De Pieri, Roberta Valentini</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Buch:</span></strong>  Alex Balga / Thomas Hermanns<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Boehme und Margo / Jens Hauer<br />
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		<title>Mission 007</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mission-007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 18:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander S. Bermange]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Montanaro]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fans for Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy Diakovska]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Kribbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Schaedler]]></category>
		<category><![CDATA[Sonia Farke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die für einen einmaligen Abend sorgten. Aber dazu später mehr.</p>
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<div class="text-content style_External_390_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Geschäftsführer Thomas Krauth stellte dem Verein sein Capitol Theater an diesem spielfreien Montag kostenfrei zur Verfügung und auch alle Techniker und die Band unter der Leitung von Daniel Behrens verzichteten zugunsten der tapferen Kinder auf ihre Entlohnung. Die Grundvoraussetzungen konnten für eine Charity Veranstaltung besser nicht sein.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_669_906">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als Thema stellten die Macher „James Bond“ und die zahllosen Filmhits in den Mittelpunkt des Abends. Ralf Schaedler standen mit Sonia Farke und Annette Kippenhan zwei sehr elegante Damen zur Seite, die die Zeit zwischen den einzelnen Songs sehr unterhaltsam überbrückten.</p>
<p class="Body">Schon die erste Nummer war eine Überraschung: Der englische Komponist Alexander S. Bermange („Walking On The Sun“) hatte eigens für diesen Anlass einen Titel komponiert. „Just For Tonight“ reihte sich mit seinen Swing-Elementen musikalisch hervorragend in die Kette der bekannten Filmsongs wie „Kick In The Head“ oder „Have You Met Miss Jones“ ein.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Feuerwerk an außergewöhnlichen Darbietungen, die nicht nur aufgrund der für die Musical-Darsteller ungewöhnlichen Songauswahl erstaunten, sondern auch durch die extravaganten Choreographien und die ausgefallenen Kostüme Akzente setzten. Jede einzelne der 20 Nummern war etwas besonderes, daher erscheint es unfair, einige Stücke hervorzuheben. Doch Drew McOnies atemberaubende klassische Ballett-Choreographie zu dem von Maria Jane Hyde interpretierten „For Your Eyes Only“ war eines der absoluten Highlights. Mit seiner Partnerin Bridie Rack schien der erst 18-jährige „Cats“-Darsteller über den Schrottplatz zu schweben.</p>
<p class="Body">Ebenfalls herausragend waren Brigitte Oelke und Gido Schimanski, die aus „Golden Eye“ eine Entfesselungsnummer der speziellen Art machten. Dass Bernie Blanks und Sonia Farke ihr Duett „Something Stupid“ erst wenige Stunden vor der Aufführung gemeisnam proben konnten, ist niemanden aufgefallen. Gewohnt charmant und souverän brachten die beiden einen der romantischeren Songs des Abends über die Bühne.</p>
<p class="Body">Mit dem Opener des zweiten Akts wurde das Thema Bond zugunsten seines bekanntesten Imitators – Austin Powers – verlassen und das Publikum in die bonbonfarbene Glitzerwelt der 60er entführt. Sascha Reuter sah dem filmischen Vorbild Mike Myers zum Verwechseln ähnlich und genoss es sichtlich, sich zwischen seinen langbeinigen Kolleginnen Lara Glew, Rachel Marshall, Bridie Rack und Abigail Rosser zu bewegen (tanzen kann man das ja bekanntlich bei Austin Powers nicht wirklich nennen).</p>
<p class="Body">Nicht weniger schräg und unerwartet war das „Madonna vs. Britney“-Medley mit Stephan Zenker als Pop-Queen und Mark John Richardson als ewige Jungfrau Britney. Zusammen mit ihren beiden Tänzern Friedrich Bührer und Thomas Margies sorgten die beiden „Cats“-Darsteller in ihren mega-sexy Outfits für den optischen Höhepunkt.</p>
<p class="Body">Mit der „Mission 007“-Gala feierte man ein Wiedersehen mit vielen Darstellern aus dem Großraum Ruhrgebiet: Neben Patrick Stanke („Aida“) und Paul Kribbe („Miami Nights“) gestalteten auch Bernie Blanks („Starlight Express“), Anna Montanaro („Das Mädchen Rosemarie“), Brigitte Oelke („Jekyll &amp; Hyde“) sowie das gesamte „Cats“-Ensemble den Abend mit. Lucy Diakovska („Jekyll &amp; Hyde“) reiste an, um neben „Nobody Does It Better“ auch ihre erste selbst komponierte Single „Where“ zu präsentieren und erntete viel Applaus von dem zumeist jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Bei aller Begeisterung für die Kunst geriet der Anlass des Zusammentreffens nicht in den Hintergrund: Der bereits dreimal an Leukämie erkrankte Jens-Daniel erzählte von seiner Idee ein Musical auf die Bühne zu bringen, dessen Hauptakteur ein krebskranker Junge ist, der sich in eine Traumwelt flüchtet und dort viele neue Freunde findet. Die Musik dazu wird von Tobias Künzel („Die Prinzen“) komponiert. Mit dem Buch befasst sich zurzeit Michael Kunze.</p>
<p class="Body">Insgesamt kamen an diesem Abend weit mehr als 20.000 Euro zusammen, die an verschiedene Kinderkrebszentren verteilt werden, um Spielzeug, Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern sowie zusätzliche Pflegekräfte finanzieren zu können.</p>
<p class="Body">Der Erfolg der Gala entschädigte alle Beteiligten für die Strapazen der vorangegangenen Tage und Wochen: Proben vor oder nach den eigenen Vorstellungen, Texte auf dem Weg ins Theater lernen und Choreographien zum x-ten Mal wiederholen. Nach der Schlussnummer „You’ve Got A Friend“ wollte daher auch niemand so richtig die Bühne verlassen. Die gute Stimmung schwappte ins Foyer über, wo noch zwei Stunden nach Ende der Gala Autogramme gegeben wurden und sich die Künstler den Fragen ihrer Fans stellten.</p>
<p class="Body">Fans for Kids e. V. hat diese Gala mit dem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten auf die Beine gestellt. Die Professionalität mit der die Songs dargeboten wurden und der Ideenreichtum in Sachen Choreographie ließen keine Wünsche offen. Außer vielleicht einen: Wird es eine CD oder eine DVD von dieser Gala geben? Denn einen solchen Abend möchte man immer wieder erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <a title="http://www.musicalzentrale.de/" href="http://www.musicalzentrale.de/">musicalzentrale.de</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 11. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Lucy Diakovska, Sonia Farke, Paul Kribbe, Anna Montanaro, Brigitte Oelke, Ralf Schaedler, Patrick Stanke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Ralf Schaedler</span></div>
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		<title>Elisabeth &#8211; The next generation</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/elisabeth-the-next-generation/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 10:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Annemieke van Dam]]></category>
		<category><![CDATA[Bruni Grassini]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Pol]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hohler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Tourfassung des erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals kommt sehr kompakt daher. Die Originalinszenierung der Vereinigten Bühnen Wien verzichtet auf allzu große Bühnenbilder, arbeitet viel mit Projektionen und Einzel-Kulissen. Die fehlenden Effekte der Essener Inszenierung fallen nicht ins Gewicht. Im Gegenteil, die Videoprojektionen von Wien wecken Erinnerungen an die österreichische Hauptstadt und die allgegenwärtige bedrohlich wirkende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Die aktuelle Tourfassung des erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals kommt sehr kompakt daher. Die Originalinszenierung der Vereinigten Bühnen Wien verzichtet auf allzu große Bühnenbilder, arbeitet viel mit Projektionen und Einzel-Kulissen. Die fehlenden Effekte der Essener Inszenierung fallen nicht ins Gewicht.</p>
<p class="Body">Im Gegenteil, die Videoprojektionen von Wien wecken Erinnerungen an die österreichische Hauptstadt und die allgegenwärtige bedrohlich wirkende Hofburg macht Sisis Gefängnis sehr deutlich.</p>
<p class="Body">Nicht gespart wurde an den opulenten Kostümen und Perücken, die vor allem die Damen traumhaft über die Bühne schweben lassen. Auch auf die bekannten Choreographien von Dennis Callahan muss niemand verzichten.</p>
<p class="paragraph_style">Die junge Tournee-Besetzung ist durchwachsen: Annemieke van Dam überzeugt als Elisabeth in jedem Lebensalter und trifft jeden auch noch so hohen Ton perfekt.</p>
<p class="paragraph_style">Oliver Arno gibt einen androgynen, eleganten Tod. Es scheint ihm manchmal an Selbstsicherheit zu fehlen und so wirkt er in manchen Szenen eher wahnsinnig denn schicksalslenkend.</p>
<p class="paragraph_style">Markus Pol strahlt Stil und Eleganz aus. Er spielt das Dilemma von Kaiser Franz I. &#8211; zwischen der Liebe seines Lebens und den kaiserlichen Verpflichtungen in Gestalt seiner Mutter hin- und hergerissen zu sein &#8211; überzeugend. Sein „Wir sind wie zwei Boote in der Nacht“ treibt dem Zuschauer die Tränen in die Augen.</p>
<p class="paragraph_style">Christa Wettstein scheint mit der Rolle der Erzherzogin Sophie gesanglich überfordert und steht weit hinter ihren Vorgängerinnen in dieser Rolle zurück. Schauspielerisch nimmt man ihr nur die Verbitterung ab, doch Mitleid mit einer Mutter, die nur das Beste für ihren Sohn will, kommt nicht auf.</p>
<p class="paragraph_style">Thomas Hohler gibt einen sehr entschlossenen Kronprinz Rudolf. Gesanglich ist er top, doch optisch wirkt er schon beinah angsteinflößend, sieht er doch aus wie ein Vampir mit fast weißem Gesicht und dunklen Augenringen.</p>
<p class="paragraph_style">Die Riege der Hauptdarsteller wird komplettiert von Bruno Grassini, dem als Luigi Lucheni die wichtige Rolle des Erzählers zukommt. Leider hat man so manches Mal den Eindruck, dass er nicht wirklich versteht, was er singt und so verliert die Rolle des Kaiserinnen-Mörders in dieser Fassung an Bedeutung.</p>
<p class="Body">Insgesamt kann man jedoch sagen, dass Tourfassungen wie diese sehr lohnenswert sind und eine tolle Möglichkeit darstellen, um einer breiteren Masse große Musicalproduktionen näherzubringen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>12. April 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Oliver Arno, Bruni Grassini, Thomas Hohler, Markus Pol, Annemieke van Dam</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Text:</span></strong> Sylvester Levay / Michael Kunze<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Capitol Theater, Düsseldorf<br />
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