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	<title>Brigitte Oelke-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Brigitte Oelke-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Mission 007</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 18:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander S. Bermange]]></category>
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		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
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<div id="body_content" class="bumper">Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die für einen einmaligen Abend sorgten. Aber dazu später mehr.</p>
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<div class="text-content style_External_390_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Geschäftsführer Thomas Krauth stellte dem Verein sein Capitol Theater an diesem spielfreien Montag kostenfrei zur Verfügung und auch alle Techniker und die Band unter der Leitung von Daniel Behrens verzichteten zugunsten der tapferen Kinder auf ihre Entlohnung. Die Grundvoraussetzungen konnten für eine Charity Veranstaltung besser nicht sein.</p>
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<p class="Body">Als Thema stellten die Macher „James Bond“ und die zahllosen Filmhits in den Mittelpunkt des Abends. Ralf Schaedler standen mit Sonia Farke und Annette Kippenhan zwei sehr elegante Damen zur Seite, die die Zeit zwischen den einzelnen Songs sehr unterhaltsam überbrückten.</p>
<p class="Body">Schon die erste Nummer war eine Überraschung: Der englische Komponist Alexander S. Bermange („Walking On The Sun“) hatte eigens für diesen Anlass einen Titel komponiert. „Just For Tonight“ reihte sich mit seinen Swing-Elementen musikalisch hervorragend in die Kette der bekannten Filmsongs wie „Kick In The Head“ oder „Have You Met Miss Jones“ ein.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Feuerwerk an außergewöhnlichen Darbietungen, die nicht nur aufgrund der für die Musical-Darsteller ungewöhnlichen Songauswahl erstaunten, sondern auch durch die extravaganten Choreographien und die ausgefallenen Kostüme Akzente setzten. Jede einzelne der 20 Nummern war etwas besonderes, daher erscheint es unfair, einige Stücke hervorzuheben. Doch Drew McOnies atemberaubende klassische Ballett-Choreographie zu dem von Maria Jane Hyde interpretierten „For Your Eyes Only“ war eines der absoluten Highlights. Mit seiner Partnerin Bridie Rack schien der erst 18-jährige „Cats“-Darsteller über den Schrottplatz zu schweben.</p>
<p class="Body">Ebenfalls herausragend waren Brigitte Oelke und Gido Schimanski, die aus „Golden Eye“ eine Entfesselungsnummer der speziellen Art machten. Dass Bernie Blanks und Sonia Farke ihr Duett „Something Stupid“ erst wenige Stunden vor der Aufführung gemeisnam proben konnten, ist niemanden aufgefallen. Gewohnt charmant und souverän brachten die beiden einen der romantischeren Songs des Abends über die Bühne.</p>
<p class="Body">Mit dem Opener des zweiten Akts wurde das Thema Bond zugunsten seines bekanntesten Imitators – Austin Powers – verlassen und das Publikum in die bonbonfarbene Glitzerwelt der 60er entführt. Sascha Reuter sah dem filmischen Vorbild Mike Myers zum Verwechseln ähnlich und genoss es sichtlich, sich zwischen seinen langbeinigen Kolleginnen Lara Glew, Rachel Marshall, Bridie Rack und Abigail Rosser zu bewegen (tanzen kann man das ja bekanntlich bei Austin Powers nicht wirklich nennen).</p>
<p class="Body">Nicht weniger schräg und unerwartet war das „Madonna vs. Britney“-Medley mit Stephan Zenker als Pop-Queen und Mark John Richardson als ewige Jungfrau Britney. Zusammen mit ihren beiden Tänzern Friedrich Bührer und Thomas Margies sorgten die beiden „Cats“-Darsteller in ihren mega-sexy Outfits für den optischen Höhepunkt.</p>
<p class="Body">Mit der „Mission 007“-Gala feierte man ein Wiedersehen mit vielen Darstellern aus dem Großraum Ruhrgebiet: Neben Patrick Stanke („Aida“) und Paul Kribbe („Miami Nights“) gestalteten auch Bernie Blanks („Starlight Express“), Anna Montanaro („Das Mädchen Rosemarie“), Brigitte Oelke („Jekyll &amp; Hyde“) sowie das gesamte „Cats“-Ensemble den Abend mit. Lucy Diakovska („Jekyll &amp; Hyde“) reiste an, um neben „Nobody Does It Better“ auch ihre erste selbst komponierte Single „Where“ zu präsentieren und erntete viel Applaus von dem zumeist jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Bei aller Begeisterung für die Kunst geriet der Anlass des Zusammentreffens nicht in den Hintergrund: Der bereits dreimal an Leukämie erkrankte Jens-Daniel erzählte von seiner Idee ein Musical auf die Bühne zu bringen, dessen Hauptakteur ein krebskranker Junge ist, der sich in eine Traumwelt flüchtet und dort viele neue Freunde findet. Die Musik dazu wird von Tobias Künzel („Die Prinzen“) komponiert. Mit dem Buch befasst sich zurzeit Michael Kunze.</p>
<p class="Body">Insgesamt kamen an diesem Abend weit mehr als 20.000 Euro zusammen, die an verschiedene Kinderkrebszentren verteilt werden, um Spielzeug, Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern sowie zusätzliche Pflegekräfte finanzieren zu können.</p>
<p class="Body">Der Erfolg der Gala entschädigte alle Beteiligten für die Strapazen der vorangegangenen Tage und Wochen: Proben vor oder nach den eigenen Vorstellungen, Texte auf dem Weg ins Theater lernen und Choreographien zum x-ten Mal wiederholen. Nach der Schlussnummer „You’ve Got A Friend“ wollte daher auch niemand so richtig die Bühne verlassen. Die gute Stimmung schwappte ins Foyer über, wo noch zwei Stunden nach Ende der Gala Autogramme gegeben wurden und sich die Künstler den Fragen ihrer Fans stellten.</p>
<p class="Body">Fans for Kids e. V. hat diese Gala mit dem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten auf die Beine gestellt. Die Professionalität mit der die Songs dargeboten wurden und der Ideenreichtum in Sachen Choreographie ließen keine Wünsche offen. Außer vielleicht einen: Wird es eine CD oder eine DVD von dieser Gala geben? Denn einen solchen Abend möchte man immer wieder erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <a title="http://www.musicalzentrale.de/" href="http://www.musicalzentrale.de/">musicalzentrale.de</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 11. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Lucy Diakovska, Sonia Farke, Paul Kribbe, Anna Montanaro, Brigitte Oelke, Ralf Schaedler, Patrick Stanke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Ralf Schaedler</span></div>
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		<title>Dynamisches Ensemble rockt das Raimund Theater</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/dynamisches-ensemble-rockt-das-raimund-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 19:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Elton]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Kessler]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[Raimund Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Serkan Kaya]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Köln und Zürich hat der “We Will Rock You”-Tross nun für ein halbes Jahr Quartier im schönen Wien bezogen. Die Besetzung weist viele „alte Hasen“ vor und doch ist es mitnichten langweilig oder angestaubt. Mit viel Energie rocken Galileo (Serkan Kaya) und Scaramouche (Jessica Kessler), Victoria Beckham (Darryll Smith) und Ozzy (Rahel Fischer), die ...</p>
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<p>Nach Köln und Zürich hat der “We Will Rock You”-Tross nun für ein halbes Jahr Quartier im schönen Wien bezogen. Die Besetzung weist viele „alte Hasen“ vor und doch ist es mitnichten langweilig oder angestaubt. Mit viel Energie rocken Galileo (Serkan Kaya) und Scaramouche (Jessica Kessler), Victoria Beckham (Darryll Smith) und Ozzy (Rahel Fischer), die Killer Queen (Brigitte Oelke) und Khashoggi (Martin Berger) über die kleine Bühne des Raimund Theaters.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was kann man über „We Will Rock You“ noch sagen, was noch nicht gesagt wurde? Die Show mit den größten Queen-Hits ist bunt, laut, animiert zum Tanzen und Mitsingen, die Hände tun vom Mitklatschen weh… Das ist auch in Wien nicht anders. Die Spielfreude aller Beteiligten ist mitreißend und die teilweise langjährige Erfahrung mit dem Stoff mündet in noch mehr Energie.</p>
<div class="tinyText stroke_0">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_will_rock_you_files/shapeimage_5.png" alt="" /></div>
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<p class="Body">Brigitte Oelke und Martin Berger sind ein eingespieltes Team als Killer Queen und ihr Kommandant Khashoggi. Die beiden nutzen jede noch so kleine Nuance im Stück aus und machen ihre Rollen so immer wieder spannend. Gesanglich sind die beiden in diesen Rollen unübertroffen. Wenn die beiden zu „A Kind of Magic ansetzen“, kann sich ihrem Bann keiner erziehen. Bei „Another One Bites the Dust“ lebt Brigitte Oelke ihre Macht über Planet Ebay im Algemeinen und Khashoggi im Besonderen exzessiv aus. Kann es eine perfektere Besetzung für die beiden Fieslinge des Stücks geben? Nein, ganz bestimmt nicht!</p>
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<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Auch Serkan Kaya und jessica Kessler profitieren von ihren Engagements bei „We Will Rock You“ in Köln und Zürich. Die beiden scheinen sich blind zu verstehen. Es ist schön zu sehen, wie sehr sich eine Rolle je nach Darsteller verändern oder weiter entwickeln kann. Jessica Kessler legt die Scaramouche als freche Göre an. Flapsige Sprüche sind an der Tagesordnung und echte Gefühle blitzten nur sehr sehr selten durch. Serkan Kaya schafft die Gratwanderung zwischen dem schüchternen und stotternden Galileo und dem von den Bohemians herbeigesehnten Dreamer, dem Retter des Rock, spielend. Man glaubt ihm in jeder Sekunde, dass er vollkommen hinter dem steht, was er gerade sagt oder singt. Stimmlich sind beide hervorragend und kommen mehr als gut mit den Queen-Songs klar.</p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/We_will_rock_you_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Auch Rahel Fischer genießt es sichtlich wieder als Ozzy über die Bühne zu fegen. Ob nun „I want it all“ oder „No-One but you“ – sie kann sowohl in den kraftvollen als auch den langsamen Passagen überzeugen. Darryll Smith gewinnt das Publikum zunächst einmal durch seine Optik, die er provokant zur Schau stellt. An diesem Körper ist definitiv kein Muskel am falschen Platz… Doch auch stimmlich animiert er das Publikum zu Szenenapplaus, wenn er „Headlong“ oder „Crazy Little Thing Called Love“ zum Besten gibt. Das einzige holprige an seiner Rolle, die der neue Name: Hieß der bohemische Rebell bisher Britney Spears nennt er sich in Wien Victoria Beckham.</p>
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<div class="text-content style_External_259_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Ensemble steht den Protagonisten in nichts nach. Ob als GaGa-Kids, Bohemians oder sexy Gefolge der Killer Queen – die Tanzsequenzen klappen reibungslos, der Gesang ist kraftvoll.</p>
<p class="Body">Einige Witze wurden auch in Wien an das lokale Publikum angepasst. So gibt es einen DJ Ötzi Gedenkobelisken o. ä. Die österreichischen Zuschauer lachen, alle Zugereisten, die einige der genannten Namen zum ersten Mal in ihrem Leben hören, stören sich nicht daran.</p>
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<div class="text-content style_External_670_251">
<div class="style_2">
<p class="Body">Das Publikum ist nach zweieinhalb Stunden mehr als begeistert und fordert minutenlang erfolgreich Zugaben ein. Kurzerhand springt Brian May bei der Premiere dann mit auf die Bühne, um das erfolgreiche „We Will Rock You“-Ensemble und die großartige Live-Band akustisch zu unterstützen und sorgt damit für ohrenbetäubenden Jubel im ansonsten plüschig-gemütlichen Raimund Theater</p>
<p class="Body">Fazit: „We Will Rock You“ sorgt für Stimmung, egal ob am Rhein, Limmat oder Donau. In Wien ist schon Ende Juni wieder Schluss mit der „Bohemian Rhapsody“. Aber glaubt man den sich immer stärker verdichtenden Gerüchten wird sich der Stern – der Star (= Freddie Mercury), der Galileo und Scaramouche den Weg zu dem Platz weist, wo die letzten Instrumente auf Planet Ebay sein sollen,– in absehbarer Zeit aus dem Neckar wieder auftauchen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">veröffentlicht in blickpunkt musical<br />
Ausgabe 02/08, März-April 2008</p>
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<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Raimund Theater, Wien</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span> </strong>Januar 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Martin Berger, Serkan Kaya, Jessica Kessler, Brigitte Oelke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Queen / Ben Elton</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Fotos:</strong> </span>Raimund Theater, Wien</span></div>
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		<title>„Fans for Kids“-Gala in der Neuen Flora</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/fans-for-kids-gala-in-der-neuen-flora/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 09:09:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ina Trabesinger]]></category>
		<category><![CDATA[Martin van Bentem]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Peti van der Velde]]></category>
		<category><![CDATA[Solid Gold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen „Mission 007“ vor zwei Jahren wurde es mal wieder Zeit, dass das Team rund um Ralf Schaedler eine neue Gala zugunsten des Vereins „Fans for Kids“ auf die Beine stellt. Thema der diesjährigen Charity-Vorstellung „Solid Gold“ war eine Kult-TV-Show aus den USA, die in den 70ern für hohe Einschaltquoten sorgte. Das Publikum ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
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<div class="style_2">
<p class="Body">Nach der erfolgreichen „Mission 007“ vor zwei Jahren wurde es mal wieder Zeit, dass das Team rund um Ralf Schaedler eine neue Gala zugunsten des Vereins „Fans for Kids“ auf die Beine stellt.</p>
<p class="Body">Thema der diesjährigen Charity-Vorstellung „Solid Gold“ war eine Kult-TV-Show aus den USA, die in den 70ern für hohe Einschaltquoten sorgte. Das Publikum war bei den Proben zu der geplanten Aufzeichnung am Abend dabei und erlebte das blanke Chaos mit, das hinter den Kulissen einer TV-Show herrscht.</p>
<p class="Body">Ralf Schaedler, der als Regie-Assistent während der Durchlaufprobe für den dauerlüsternen und indisponierten Moderator einspringen muss, führt durch den Abend. Die Grenzen zwischen geplantem und ungewolltem Unvorbereitetsein verschwimmt jedoch im Laufe des Abends zusehends. Fast scheint es, als hätte in diesem Fall die kurze Probenzeit von zwei Tagen nicht ausgereicht, um die doch recht komplexe Gala perfekt auf die Bühne zu bringen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_486">
<div class="style_2">
<p class="Body">Tolle Sängerinnen, allen voran Peti van der Velde, Brigitte Oelke und Willemijn Verkaik, setzen einen Showstopper an den anderen, darunter „Think“, ein Abba-Medley, „I’m so exited“, „It’s raining men“ und das Bonnie Tyler Medley. Doch fällt auf, dass insgesamt doch ein zu starkes Gewicht auf die weiblichen Gesangsnummern gelegt wurde. Auch die durchgehend ansprechend arrangierten Tanzsequenzen, beide denen die Herren des Ensembles zeigen konnten, was in ihnen steckt, konnten dieses Missverhältnis nicht ausgleichen.</p>
<p class="Body">Neben den Stargästen aus verschiedenen deutschen Großproduktionen durfte das „Dirty Dancing“-Ensemble, zu dem im September auch noch Ralf Schaedler gehörte, unter Beweis stellen, dass es richtig tanzen und singen kann. Reihenweise blühten die Mitglieder der Hamburger Tanzshow auf. Auch die beiden Hauptdarsteller hatten ihre Solo-Auftritte. Während jedoch Martin van Bentem („Johnny“) als Möchtegern-Moderator grade zweimal zu sehen ist, kein Wort sagt und in den Tanzszenen im Ensemble verschwindet, hat Ina Trabesinger („Baby“) mit einem Madonna-Medley eine gesanglich und tänzerisch höchst anspruchsvolle Nummer zu bewältigen. Dass ihr hier das ein oder andere Mal die Puste ausgeht, ist schade.</p>
<p class="Body">Da die Gala von der Stage Entertainment mit vermarktet wurde, war zu erwarten, dass auch Werbung für „Dirty Dancing“ eingearbeitet werden würde und so war das Finale der Gala das gleiche wie in der Tanzshow: Sabrina Weckerlin und Lemuel Pitts sangen zur Freude der ca. 1200 Benefizgäste „Time of my Life“. Die von der Stage Entertainment angekündigten internationalen Stars suchte man jedoch vergebens. Auch die im Programm mit „Thriller“ angekündigte Katja Berg glänzte durch Abwesenheit.</p>
<p class="Body">Im Vergleich zu „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=681">Mission 007</a></span>“ wirkte „Solid Gold“ deutlich unfertiger. An vielen kleinen Ecken holperte es. Doch berücksichtigt man die Umstände – nur 2 Tage Proben auf der Bühne der Neuen Flora, ansonsten haben sich alle einzeln auf den Abend vorbereitet – haben Ralf Schaedler und sein Team erneut eine beeindruckende Leistung abgeliefert.</p>
<p class="Body">Im Rahmen der Gala kamen durch Eintrittsgelder und Spenden mehr als 50.000 € zusammen, die der „Fans vor Kids“-Verein nun krebskranken Kindern und deren Eltern und Geschwister in einer Hamburger Institution zur Verfügung stellen wird.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Neue Flora, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>September 2006</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Peti van der Velde, Brigitte Oelke, Martin van Bentem, Ina Trabesinger</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Ralf Schaedler<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Fans for Kids e. V.<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Brigitte Oelke: Die Killer Queen ganz handzahm</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/brigitte-oelke-die-killer-queen-ganz-handzahm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2005 16:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews mit Darstellern]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You]]></category>
		<category><![CDATA[WWRY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michaela Flint: Wie fühlt es sich an, jeden Abend die Böse zu sein? Brigitte Oelke: Total klasse! Die Killer Queen ist eine absolute Traumrolle, denn da kann ich mich austoben. Wenn ich in die lachenden Gesichter der Zuschauer sehe, denke ich, dass sie Spaß dabei haben. Alle Menschen sind irgendwie vom Bösen fasziniert. Mir bereitet ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_3 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_400_540">
<div class="style_2">
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie fühlt es sich an, jeden Abend die Böse zu sein?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong>Brigitte Oelke:</strong> Total klasse! Die Killer Queen ist eine absolute Traumrolle, denn da kann ich mich austoben. Wenn ich in die lachenden Gesichter der Zuschauer sehe, denke ich, dass sie Spaß dabei haben. Alle Menschen sind irgendwie vom Bösen fasziniert. Mir bereitet es riesige Freude als Killer Queen auf der Bühne zu stehen. Natürlich würde ich auch mal gern die Nette spielen – obwohl Scaramouche auch nicht wirklich das liebe nette Mädchen von nebenan ist.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle vorbereitet? Haben Sie sich die Show in London angesehen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke:</span> </strong>Ich hab die Show vor zwei Jahren in London gesehen. Damals gab es zwar schon Gerüchte, dass „We Will Rock You“ nach Deutschland kommen würde, aber noch nichts Konkretes. Ein Freund hat mir gesagt, ich solle mir die Show ansehen, da dort  eine Rolle für mich drin sei.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Damals konnte ich mir ein Queen-Musical so gar nicht vorstellen… Aber nachdem ich es gesehen hatte, war ich hin und weg. Als ich die Killer Queen gesehen habe, habe ich gleich gedacht: Die Rolle will ich haben. Ich fand das Stück sehr bombastisch und den vier Musikern würdig. Als ich dann die Noten für die Proben zugeschickt bekommen habe, war ich ehrlich etwas schockiert, weil ich dachte, dass man das auf deutsch nicht machen kann. Ich war etwas enttäuscht, aber ich dachte, es ist so, dann machen wir das Beste daraus! Bei den Proben verflogen meine Zweifel dann endgültig. Den Song ‚Killer Queen’ find ich auf deutsch völlig in Ordnung. Von der Handlung (Dramaturgie) her macht es Sinn meine beiden ersten Songs auf Deutsch zu singen. Sicherlich würde ich ‚Play the Game’ lieber auf Englisch singen, aber es ist sehr gut übersetzt worden und passt so wie es ist gut zum Stück.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Haben Sie für die Sequenzen auf der Videowand speziellen Mimiktraining absolviert?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke: </span></strong>Das mit der Videowand ist schon sehr speziell. Vor allem weil es jeden Abend live ist. Als ich de Show damals in London gesehen habe, dachte ich, dass das aufgezeichnet sei. Bis man mir hier gesagt hat, dass das immer live ist.<br />
Am Anfang war das schon was Neues. Ben Elton saß im Publikum und sagte immer „I need more face!“ Ich wusste gar nicht, wo ich dieses „more face“ hernehmen sollte. Inzwischen kann ich mich da richtig hineinsteigern und es macht echt Spaß.<br />
Es ist zwar jeden Tag fast gleich, aber in Nuancen kann ich schon variieren. Je nach Laune und Tagesform ist der Bikiniwachs manchmal eben schmerzhafter. (lacht)</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Warum haben Sie sich für Musical entschieden? Wenn man Ihren Lebenslauf liest, hätten sie durchaus auch eine andere musikalisch motivierte Richtung einschlagen können…</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke: </span></strong>Das stimmt, ich habe als Kind viele Instrumente gespielt. Aber leider hatte ich nicht das Durchhaltevermögen für eine Sache wie zum Beispiel meine Schwester, die schon mit 7 Jahren Klavier spielte und heute eine erfolgreiche Konzertpianistin ist.<br />
Angefangen hat alles im St. Gallener Kinderchor, der damals von meiner Mutter geleitet wurde. Bis ich 13 war, habe ich dann im Stadttheater im Kinderchor mitgewirkt. Leider kam es dann zu einem Bruch, da ich in dem Alter nicht mehr wirklich in den Kinderchor passte, aber auch noch nicht bei den Erwachsenen mitsingen durfte.</p>
<p>Zur gleichen Zeit bin ich das erste Mal auf Queen gestoßen. Ich erinnere mich, dass ‚Play the Game’ der erste Song war, auf den ich aufmerksam wurde – vor allem, weil ich mich gefragt habe, ob dort ein Mann oder eine Frau singt. Aus dieser anfänglichen Neugierde heraus bin ich dann zu einem großen Queen-Fan geworden. Ich habe sämtliche Platten und musste natürlich unbedingt Gitarre spielen lernen – wegen Brian May. Deshalb ist das hier bei „We Will Rock You“ auch sehr speziell für mich. So eine Art Aufarbeitung meiner Jugend. (lacht)</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Sie haben auch mit eigenen Bands gespielt und sind durch die Schweiz getourt. War das Bandleben je eine Alternative zum Musical?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Brigitte Oelke:</strong> </span>Mit 20 habe ich angefangen in Bands mitzusingen, weil ich auf jeden Fall musikalisch arbeiten wollte. Mit der Band ‚Night Gambler’ bin ich dann auch durch die Schweiz getourt. Das war ziemlich cool.</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;">Das mit den Bands hat total Spaß gemacht, aber ich wusste schon damals, dass ich unbedingt auf die Bühne wollte. Ganz sicher wurde ich als Teeanger auch durch die Filme mit Gene Kelly geprägt. Genau das war es, was ich machen wollte. Ich wollte zum Musical und gleichzeitig ein Rockstar sein.<br />
Nach verschiedenen Aufnahmeprüfungen habe ich dann in Hamburg bei der Stage School meine Ausbildung gemacht. 1994 war ich damit fertig und seitdem geht’s ab.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Auf der Bühne spielen Sie häufig die vermeintlich starken Frauen, die jedoch meist durch ihre wenig angenehme Lebensgeschichte sehr hart geworden sind. Wie viel Brigitte Oelke steckt in diesen Frauen?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><span class="style_3"><strong>Brigitte Oelke:</strong> </span>Früher war ich sehr schüchtern, was mir heute keiner mehr glaubt, da es nach außen anders wirkt. Erst in der Ausbildung in Hamburg habe ich gelernt, aus mir heraus zu gehen und meine Kraft zu finden. Ich denke, dass ist eines der besten Dinge an der Ausbildung zum Darsteller: Man kann rausfinden, was sein Typ ist und wie man auf andere wirkt.<br />
In Nellie, Anita oder Killer Queen steckt schon viel Brigitte drin, sonst würde ich für diese Rollen nicht besetzt werden. Ich gehe ja als Brigitte zu den Auditions und nur, wenn das Creative Team mich als Typ mag, nehmen sie mich.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Warum haben Sie so häufig die Anita in der „West Side Story“ gespielt? Worin besteht der Reiz dieser Rolle?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke:</span> </strong>Anita war 1995 eines meiner ersten Engagements. Ein Erlebnis. Und schon da habe ich direkt gewusst, dass ich die Rolle noch einmal spielen möchte, weil mir die paar Vorstellungen nicht gereicht haben. 2002 habe ich diese Rolle dann in Bielefeld gespielt und es war ganz anders. Jeder Regisseur ist anders und legt die Rolle anders an. Es ist schon toll, wenn man die Gelegenheit bekommt, eine Rolle mehrmals zu spielen und weiterzuentwickeln. Wichtig ist, dass man sich fragt, wie lange man eine Rolle noch spielen kann, ohne unglaubwürdig zu wirken. Das Engagement für Anita an der Deutschen Oper am Rhein hat mich extrem gefreut, weil die Rolle wieder etwas anders ausgerichtet war. Ich habe es sehr genossen, die Anita noch mal zu spielen.</p>
<p class="Body"><strong><span class="style_3">Michaela Flint: </span></strong>Welche Bedeutung hat bzw. hatte die Rolle der Nellie für Sie oder Ihre Karriere?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke: </span></strong>Gesanglich hat natürlich jede Rolle ihre Besonderheiten. Für mich war Nellie sehr schö das Lied hat mir sehr gut gefallen. Es war sicherlich nicht ganz so einfach zu singen, aber es war schön soulig.<br />
Bei der Rolle selbst, habe ich schon etwas geschmunzelt und mich gefragt, ob das wirklich mein Typ ist. Vor allem als ich die Kostüme das erste Mal sah. Die waren sehr schön, aber mit Peitsche? Das war schon etwas schräg. Aber es macht Spaß, in mir die Seite zu entdecken, die das rauslassen darf.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Was machen Sie, wenn Sie hier nicht auf der Bühne stehen? Was sind Ihre Hobbies?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke: </span></strong>Hobbies habe ich nicht wirklich. Es gibt zwar schon einige Sachen, die ich gern mache, aber die Rolle lässt nicht wirklich viele Freizeitaktivitäten zu. Killer Queen zu spielen macht viel Spaß, ist aber auf gewisse Weise auch sehr anstrengend. Zum Ausgleich brauche ich einfach nur Ruhe, Zuhause sein, vielleicht mal lesen oder Musik hören. Zur Entspannung fahre ich dann auf gern mal Fahrrad. Aber ich bin sehr diszipliniert und muss auch nicht mehr bei jeder Party dabei sein.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Sie haben viele Ausflüge ins Popbusiness gemacht, z. B. den ‚Grand Prix d’Eurovision de la Chanson’ 2001 mit Joy Fleming, wo Sie immerhin den 2. Platz belegten. Gibt es Pläne für ein eigenes Album oder Solo-Konzerte?</p>
<p class="Body" style="padding-left: 30px;"><strong><span class="style_3">Brigitte Oelke: </span></strong>Es kann sein, dass nächstes Jahr vielleicht was kommen kann. Schön formuliert, oder? Ich arbeite tatsächlich an einer Solo-CD. Was und wann genau, wird man sehen. Allerdings bin ich mich sicher, dass es eher nicht musicalmäßig sein wird. Im Moment fehlt mir aber leider die Zeit für große Parallel-Projekte, deshalb gibt es noch nicht Genaueres, was ich dazu sagen könnte.</p>
<p class="Body"><span class="style_3"><strong>Michaela Flint:</strong> </span>Wir sind gespannt auf Ihre Solo-Projekte und wünschen Ihnen bis dahin noch viel Spaß im Musical Dome. Vielen Dank für das nette Gespräch.</p>
<p class="Body">Mehr Informationen unter <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.adenberg.de/" href="http://www.brigitteoelke.com">www.brigitteoelke.com</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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		<title>Das „Rock Theatrical“ aus London erobert Deutschland</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/das-rock-theatrical-aus-london-erobert-deutschland/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2004 16:37:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Aley Melcher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die weltbekannten Melodien von Queen wurden vor drei Jahren von Ben Elton in eine futuristische Geschichte um das Fortbestehen der Kunstform „Musik“ verpackt. Seit der Weltpremiere in London im Mai 2002 haben mehr als 2 Millionen Besucher die Heldengeschichte von Galileo Figaro und seiner Scaramouche gesehen. Auch in Australien, Spanien, Russland und den USA (Las ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Die weltbekannten Melodien von Queen wurden vor drei Jahren von Ben Elton in eine futuristische Geschichte um das Fortbestehen der Kunstform „Musik“ verpackt. Seit der Weltpremiere in London im Mai 2002 haben mehr als 2 Millionen Besucher die Heldengeschichte von Galileo Figaro und seiner Scaramouche gesehen. Auch in Australien, Spanien, Russland und den USA (Las Vegas) erfreuen sich zahlreiche Zuschauer an dieser „Best of Queen“-Show. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Hitmusical nach Deutschland kommt.</p>
<p class="Body">Seit 12. Dezember 2004 rocken mehr als 30 Darsteller nun den Kölner Musical Dome. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass Michael Brenner schneller war im Lizenz-Sichern als die allgegenwärtige Stage Holding. So etwas nennt man dann wohl einen gekonnten Glücksgriff. Denn seitdem das Stück im blauen Zelt angelaufen ist, werden laut Geschäftsführer Brenner täglich 8.000-10.000 Tickets verkauft. Das ist ein Rekord, von dem der Hamburger Musical-Großkonzern trotz „Mamma Mia!“ und dem „König der Löwen“ nur träumen kann.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1612">
<div class="style_2">
<p class="Body">Aber genug vom Geschäftlichen, kommen wir zum Kern des Stücks: Bei einem Musical mit Queen-Beteiligung ist klar, dass die Musik im Mittelpunkt steht und die Handlung nur Nebensache ist. Bei Ben Eltons Bühnenwerk geht es dann  um eine abstruse Geschichte, die sich in 300 Jahren zuträgt und von den Hauptfiguren Galileo Figaro, Scaramouche, Killer-Queen und Commander Khashoggi handelt. Die Namen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, sie sind alle auf die ein oder andere Weise aus Texten der legendären Rockband Queen entnommen.</p>
<p class="Body">Schon bei den ersten Klängen der Ouvertüre weiß man genau, wo man sich befindet. Die Akustik im blauen Zelt ist einsame Spitze, so dass sofort Rockkonzert-Atmosphäre herrscht und das Publikum enthusiastisch mitklatscht, -tanzt und in einiger Fällen sogar mitsingt.</p>
<p class="Body">Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die beiden Kontrahenten Killer Queen und Galileo. Beide kämpfen für ihre Sache (ohne sich je zu begegnen), nur dass diese sich nicht vereinbaren lassen. Killer Queen ist die Vorsitzende der in Sachen Musik einzig bestimmenden Institution, Globalsoft, die mit ihren Infiltrierungsmechanismen in alle Gesellschaftsbereiche vorgedrungen ist: Englisch wurde als „alte Sprache“ genauso verboten, wie aktives Musizieren. Musik kommt in Form von Elektropop nur noch in genau dosierten Portionen von Globalsoft. Freies Tanzen ist ebenso verpönt wie kreative Kleidungswahl: Die „Ga-Ga-Kids“ sehen alle gleich aus und bewegen sich absolut synchron zur angebotenen Musik.</p>
<p class="Body">Mit Brigitte Oelke wurde die perfekte Besetzung für die machtbesessene Killer Queen gefunden. Ihre einschüchternde Ausstrahlung und ihre raumgreifende Bühnenpräsenz machen deutlich, dass sie keinerlei Konkurrenz duldet. Sie Commander Khashoggi (Martin Berger) am Gängelband und gefällt sich sichtlich in der Rolle der Chefin. Nun lässt sich Berger alias Khashoggi allerdings sehr leicht herumkommandieren und hat der übermächtigen Oelke  gesanglich nichts entgegenzusetzen. Das große Duett des beiden („It’s A Kind Of Magic“) ist mit der Hubbühnenkonstruktion großartig inszeniert und macht deutlich, wer auf „Planet e.bay“ das Sagen hat. Beide zeigen – wenn auch nur ganz kurz – schwache Momente, wenn sie im zweiten Akt „Don’t Stop Me Now“ anklingen lassen.</p>
<p class="Body">Dem Machthaber-Paar stehen einige versprengte Bohemians gegenüber, deren Aktionen ohne Anführer jedoch wirkungslos verpuffen. Sprecher der Gruppe von Aussätzigen ist Dieter Bohlen (Harald Tauber). Ja, richtig verstanden.</p>
<p class="Body">Die Bohemians haben sich alle die Namen ihrer Idole gegeben und in der deutschen Fassung kommt dann eben so etwas wie Dieter Bohlen, Jeannette Biedermann oder Nena heraus. Diese inhaltlichen Plattitüden (andere nennen es ironischen Wortwitz) werden vor allem im 2. Akt sehr penetriert und sind dem musikalischen Genuss etwas abträglich. Die Frage, ob dieses von Jörg Ingwersen kreierte Bildzeitungs-Niveau in einem erfolgreichen West-End-Export erforderlich ist, muss jeder für sich selbst beantworten. Die breite Masse kann es entweder ausblenden oder sich daran erfreuen, so dass es den Gesamteindruck nachhaltig kaum schmälert.</p>
<p class="Body">Die deutschen Songtexte (vor allem im ersten Akt) von Wolfgang Adenberg sind das genaue Gegenteil der Dialoge: Sie passen sich den Melodien so gut an, dass es kaum einen Unterschied macht, ob deutsch oder englisch gesungen wird. An dieser Art zu adaptieren kann sich manch ein Musical-Übersetzer ein Beispiel nehmen.</p>
<p class="Body">Doch wieder zurück zum Bühnengeschehen: Die Bohemians kämpfen gegen die schier übermächtige Globalsoft für musikalische Freiheit. Galileo (Alex Melcher) und Scraramouche (Vera Bolten) geraten eher zufällig in die Gruppe als sie J. B. (David-Michael Johnson) und Ozzy (Michaela Kovarikova) auf einem Schrottplatz über den Weg laufen. Schon in dieser ersten gemeinsamen Szene zeigen die vier, dass sie echte Rockröhren haben und heizen die Stimmung im Zelt so richtig an.</p>
<p class="Body">Galileos „Gabe“, Textzeilen aus alten Queen-Songs zu hören, macht den eigentlich sehr schüchternen Naivling ungewollt zum Hoffnungsträger. Doch noch bevor es so richtig losgeht, greifen die „GaGa-Polizisten“ ein und brennen allen Bohemians das Gehirn weg. Lediglich Galileo und Scaramouche können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Auf ihrer Suche nach „dem Zeichen“ begegnen sie Bap (James Sbano), einem alten Barkeeper, dem man seine vermeintliche Verschrobenheit gelassen hat. Doch hinter seiner schusseligen Fassade sind Erinnerungen an früher wach geblieben und so führt Bap die beiden jungen Leute nach London, den Ort des „Living Rock“. Dorthin, wo einst die Wembley Arena stand. Nur der wahre Held vermag das einzige auf Erden verbliebene Musikinstrument, „die mächtige Axt eines großartigen und langhaarigen Gitarren-Gottes“, zu entdecken.</p>
<p class="Body">
Nach einem Fehlstart, der durch Galileos Unentschlossenheit Vorschub bekommt, gelingt dies schließlich und in einer der beiden Torsäulen kommt Brian Mays Gitarre zum Vorschein.</p>
<p class="Body">Zufälligerweise kann die kleine Scaramouche damit sehr gut umgehen und improvisiert mit dem zutiefst eingeschüchterten Galileo „We Will Rock You“. Die Welt scheint vom Fluch der Killer-Queen und ihrer Globalsoft erlöst: Alle zuvor durch Stromstöße außer Gefecht gesetzte Bohemians finden ins aktive Leben zurück und eine Riesenparty beginnt, an deren Schluss die vom Publikum frenetisch eingeforderte „Bohemian Rhapsody“ steht.</p>
<p class="Body">Alex Melcher, der sich die Hauptrolle mit Serkan Kaya (Lucheni in „Elisabeth“, Wien) teilt, gibt einen hervorragenden Galileo: überzeugend schüchtern und zurückhaltend im zwischenmenschlichen Bereich, ausdrucksstark und kraftvoll im Gesang. Er versteht es, die beiden Herzen in der Brust von Galileo schlagen zu lassen. Zum Finale darf der rockende Musical-Darsteller (u. a. Lucheni in „Elisabeth“, Essen) so richtig aufdrehen und wird regelrecht zu einer „Rampensau“. Melchers Energie steckt jeden Zuschauer an und macht aus dem Zelt am Kölner Dom ein Partyzelt.</p>
<p class="Body">Vera Bolten wirkt in der Rolle der Scaramouche deutlich glaubhafter und sicherer als zuletzt als Eponine in „Les Misérables“ im Theater des Westens. Während ihre leicht quäkige Stimmfärbung Geschmackssache bleibt, spielt sich mit ihrer freakigen und frechen Art problemlos in die Herzen der Zuschauer. Sie wirbelt über die Bühne und behauptet jedem gegenüber ohne jeden Respekt ihren Standpunkt.</p>
<p class="Body">David-Michael Johnson (als J. B. alias Jeannette Biedermann) Michaela Kovarikova (Ozzy) geben auf der Bühne ein tolles Paar ab. Mit viel Sex-Appeal und ausgereiften Stimmen stellen die beiden ihr umfangreiches Können unter Beweis.</p>
<p class="Body">Die Mitarbeiter und kreativen Köpfe hinter der Bühne haben ganze Arbeit geleistet, um „We Will Rock You“ in Deutschland zu einem Erfolg zu machen. Moderne Videoprojektionen ergänzen größere Bühnenbauten und schaffen so eine Atmosphäre von hoch technisierter Zukunft oder dem Wohnraum der Aussätzigen des Systems. Die Kostüme sind mal verspielt und originell „zusammengeflickt“ wie beispielsweise bei den Bohemians. Aber auch die Kleidung der „anderen Seite“ kann sich sehen lassen: Brigitte Oelke wird in wunderbare Stoffe gehüllt, die die „Waffen einer Frau“ und ihre Dominanz als Herrscherin des „Planeten e.bay“ gleichermaßen unterstreichen. Und die synchronen, langweiligen Ga-Ga-Kids sind gar nicht so öde, wie es auf den ersten Blick erscheint. Hier hat sich die Kostümabteilung verschiedene originelle Ansätze ausgedacht, die nur durch kleine Details den Unterschied erkennen lassen.</p>
<p class="Body">Ein sonst häufig kaum beachtetes Moment des Musiktheaters steht in dieser Produktion im Mittelpunkt, selbst wenn man sie während der ganzen Show nicht ein einziges Mal sieht: Die sechsköpfige Band unter der Leitung von Ethan Popp spielt lupenreinen Rock in CD-Qualität. Damit huldigen sie gemeinsam der Arbeit einer der bekanntesten Rockband der Musikgeschichte. „We Will Rock You“ ist keine Freddie Mercury Gedenkshow, davon gibt es schon zu viele und keiner kommt an das Original heran. Nein, vielmehr ist das Musical, das unter der aktiven Mitarbeit von Brian May und Roger Taylor entstand, ein Fest für alle Queen-Fans, bei dem man aufgrund der ausgezeichneten Umsetzung in Köln eine Gänsehaut nach der anderen bekommt. Die CD zur Produktion erscheint in den nächsten Wochen und wird bei dieser ausnahmslos sehr guten Besetzung von Hauptrollen, Ensemble und Band ein musikalischer Hochgenuss werden.</p>
<p class="Body">Viele versuchen auf den Zug der Hitsong-Musicals aufzuspringen. Nur wenigen gelingt es. „We Will Rock You“ ist eines der positiven Erlebnisse dieser Gattung.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musical Dome, Köln</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Premiere<span class="Bold">: </span></strong>12. Dezember 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Vera Bolten, DMJ, Aley Melcher, Brigitte Oelke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Ben Elton / Queen<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Hardy Müller</span></div>
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		<title>Romeo und Julia on Ice – ein Musical erweckt das Eis zum Leben</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/romeo-und-julia-on-ice-ein-musical-erweckt-das-eis-zum-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2004 16:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Darius Merstein-MacLeod]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Romeo & Julia on Ice]]></category>
		<category><![CDATA[Zoltán Tombor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon ein gewagtes Unterfangen drei unterschiedliche Kunstformen wie klassisches Schauspiel, Eiskunstlaufen und Musical miteinander zu kombinieren. Doch die positiven Resonanzen aus dem eigenen Land ermutigten die tschechischen Macher nach einer erfolgreichen Tournee im Herbst 2003 in diesem Frühjahr die einmalige Eisshow auch den angrenzenden Nachbarländern Schweiz, Österreich und Deutschland zu präsentieren. Sowohl das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_318">
<div class="style_2">
<p class="Body">Es ist schon ein gewagtes Unterfangen drei unterschiedliche Kunstformen wie klassisches Schauspiel, Eiskunstlaufen und Musical miteinander zu kombinieren. Doch die positiven Resonanzen aus dem eigenen Land ermutigten die tschechischen Macher nach einer erfolgreichen Tournee im Herbst 2003 in diesem Frühjahr die einmalige Eisshow auch den angrenzenden Nachbarländern Schweiz, Österreich und Deutschland zu präsentieren.</p>
<p class="Body">Sowohl das Eiskunstlauf- als auch das Gesangs-Ensemble wurde exklusiv besetzt: Unter den 36 Eiskunstläufern finden sich zahlreiche Olympiasieger, Europameister und Landesmeister. So übernehmen die mehrfachen Eistanz-Weltmeister Anjelika Krylova und Oleg Ovsiannikov die Rolle des tragischen Liebespaars, Olympiasieger Alexei Urmanov (alt. Europameister Dmitri Dmitrenko) spielt oder vielmehr tanzt den aufbrausenden Tybalt, der sich von Eisakrobat Armen Saakian als Mercutio nur allzu gern provozieren lässt.</p>
<p class="Body">Für die Einspielung der deutschsprachigen Fassung wurden Musical-Darsteller engagiert, die dem Publikum aus verschiedenen deutschen Musical-Produktionen („Jekyll und Hyde“, „Jesus Christ Superstar“, „Elisabeth“) bekannt sind. Die künstlerischen Voraussetzungen für diese Großproduktion konnten besser kaum sein.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1746">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der hohe Anspruch, den Komponist Boris Urbánek und Regisseur Jindrich Simek haben, spiegelt sich auch in der Zusammensetzung des Kreativ-Teams wider:</p>
<p class="Body">Die Choreographie übernahm Pasquale Camerlengo, der Eiskunstlaufkennern aus seiner Zeit als italienischer Paarläufer wohlbekannt ist und dessen Bilder auf dem Eis geradezu mit der Musik verschmelzen. Für Szenenbilder und Kostüme zeichnet Alexander Babraj verantwortlich, der sich auch über die Grenzen Tschechiens hinaus einen Namen als Bühnenbildner gemacht hat. Die musikalische Leitung der deutschen Fassung übernahm der Niederländer Koen Schoots, der sich dem deutschen Publikum mit seiner Arbeit für „Cats“, „Buddy – das Musical“ und vor allem „Jekyll und Hyde“ in Bremen empfohlen hat.</p>
<p class="Body">Die Erwartungen an eine derartig besetzte Inszenierung waren verständlichermaßen hoch. Die Story von Shakespeares romantischer Tragödie ist hinlänglich bekannt. Berücksichtigt man, dass Eiskunstlauf eine sehr harmonische, leider allzu oft ins Kitschige driftende Sportart ist, und die Tschechen darüber hinaus für ihre hoffnungslos romantischen Märchen („Drei Haselnüsse für ein Aschenbrödel“) bekannt sind, war klar, dass die Inszenierung historisch orientiert, farbenfroh und künstlerisch anspruchsvoll werden würde. Diese Erwartungen wurden auch nahezu vollends erfüllt.</p>
<p class="Body">Ausgehend von einem Prolog, in dem William Shakespeare höchstselbst das Publikum auf die Geschichte der Capulets und Montagues vorbereitet, wird in 17 Bildern die Leidensgeschichte des Liebespaares gezeigt. Gleich zu Beginn, auf dem Marktplatz von Verona, zeigt sich das Eiskunstlauf-Ensemble in voller Pracht. Die Schauspieler auf der Drehbühne, die stilecht einem italienischen Palazzo der Renaissance nachempfunden ist, sind in historische Gewänder gehüllt. Klare Linien und Farbgebungen machen deutlich, wer zu welcher der beiden Familien gehört: Die Capulets – zu denen auch Julia zählt – sind in warme Orange- und Rottöne gekleidet, während Romeo und die Montagues blaue Kostüme tragen. Auch am Palazzo wird durch historische Portraits von Romeo und Julia optisch deutlich hervorgehoben, welches Haus welche Familie beherbergt.</p>
<p class="Body">
Der Einfallsreichtum von Babraj tritt während des Maskenballs besonders deutlich hervor, denn kein Kostüm ist wie das andere: Alle 36 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer tragen komplett unterschiedliche, sehr phantasievolle Kostüme, deren Farbreichtum nur noch vom Lichtdesign übertroffen wird. Angenehm ist, dass die Kostüme jedoch nur in einzelnen Szenen überzeichnet wurden und die Hauptfiguren in zeitgemäßen Kleidern des 15. Jahrhunderts auftreten. Beispielsweise tragen die Herren zumeist Strumpfhosen mit langem Wams. Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang auch die reich bestickten Gewänder der verfeindeten Elternpaare und des Herzog Escalus mit ihren originellen Kopfbedeckungen.</p>
<p class="Body">Das Lichtdesign von Jan Plesník unterstützt die märchenhafte Inszenierung von Simek perfekt und taucht die Protagonisten in immer wieder neue Farbwelten. So gestehen sich Romeo und Julia ihre Liebe mit der wunderschönen Ballade „Ich gehör Dir“ in hellblauen und zart-rosé Lichtkegeln, die einige Zuschauer durchaus als „Zuviel des Guten“ empfunden haben mögen. Jedoch passt es einwandfrei zu dem anvisierten Stil der tschechischen Macher. Dass Julia am Ende dieser Szene klassisch korrekt auf einem Balkon ihre Pirouetten dreht, ist das i-Tüpfelchen.</p>
<p class="Body">„Romeo und Julia On Ice“ vereint gleichermaßen poetische und akrobatische Momente, zu denen zweifelsohne auch der Fechtkampf zwischen Tybalt und Mercutio zählt. Dmitri Dmitrenko als Tybalt und Armen Saakian (Mercutio) fliegen in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über das Eis, vollführen Mehrfachsprünge, Salti und bekämpfen sich mit echten Degen. Trotz oder gerade wegen seiner Frechheit und Akrobatik entwickelt sich Armen Saakian zum Publikumsliebling, obwohl er schon im ersten Akt einen hingebungsvollen Tod stirbt.</p>
<p class="Body">Weitere mehr oder weniger kitschige und monumental inszenierte Bilder sind die Kirche von Pater Lorenzo, in der Romeo und Julia getraut werden, die durch ein riesiges weißes Kreuz auf pinkfarbenem Grund symbolisiert wird, die trotz der Farbenfreude sehr beklemmend wirkt als sie zum Ort von Julias Trauerfeier wird.</p>
<p class="Body">Grenzwertig ist die Szene, in der Graf Paris auf einem mit Pfauenfedern reich geschmückten Schlitten ins Haus der Capulets einzieht, um Julia zu heiraten. Diese hat jedoch schon längst das Gift genommen und sich in einem ergreifenden Solo, indem sie mit Engelsflügeln geschmückt mehrere Meter über der Einfläche schwebend, von ihrer Welt verabschiedet. Nicht zu vergessen ist der voll funktionstüchtige Springbrunnen im Garten der Capulets der gleich in mehreren Szenen im Mittelpunkt steht.</p>
<p class="Body">Man kann es mögen oder auch nicht, aber Eiskunstlauf lebt von ausladenden Gesten, bunten Farbwelten sowie harmonisch fließenden Bewegungen und diese Eigenschaften wurden mit der Musik von Urbánek perfekt in Einklang gebracht. Eingespielt vom Symphonieorchester der Prager Philharmoniker bieten die Kompositionen alles auf, was ein an einem historischen Theaterstück orientiertes Musical verlangt: romantische Balladen, aggressive Kampfesklänge, große Chornummern, leidvolle Duette…</p>
<p class="Body">Nicole Seeger und Sascha Th. Krebs liehen Julia und Romeo ihre Stimmen und sind damit für die Romantik zuständig. Duette wie „Ich gehör Dir“ und „Ich schwöre Dir die Liebe“ machen deutlich, worum es in diesem Stück geht – bedingungslose Liebe abseits aller Konventionen. Auch ihre leidenschaftlichen Soli klingen lange nach. So trauert Romeo (Sascha Th. Krebs) zunächst noch seiner vermeintlich großen Liebe Rosalind nach („Was ist Liebe?“) und Julia (Nicole Seeger) lässt ihren Gefühlen in „Einer Nacht voller Träume“ und beim „Todeskuss“ freien Lauf.</p>
<p class="Body">Darius Merstein-MacLeod und Zoltán Tombor liefern sich als Mercutio und Tybalt verbale Gefechte der Extraklasse – es ist eine Freude ihrem Kampf zuzuhören (und ihren Eiskunstlaufenden Alter Egos zuzuschauen), der sich in „Fluch über Euch!“ entlädt. Doch zuvor stellt sich jeder in einem Solo vor: Während Mercutio (Darius Merstein-MacLeod) mit „Königin Mab“ charmant und provokant daherkommt, legt Zoltán Tombor in „Tybalt, das Tier“ eine gehörige Portion Aggressivität, die seinen Widersacher das Fürchten lehren soll.</p>
<p class="Body">Vertraute Stimmen hört man in dem traurigen Duett der beiden Mütter, die den Tod ihrer Kinder beklagen: Brigitte Oelke (Gräfin Capulet) und Nicole Sieger (Gräfin Montague) harmonieren stimmlich perfekt und machen die ergreifende Szene „Es ist so wenig Liebe in uns“ zu einem der Höhepunkte der Show. Carsten Axel Lepper und Karim Khawatmi haben als verschmähter Graf Paris und besonnener Herzog Escalus ebenfalls je einen Song auf der CD wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Während der strenge Herzog Escalus (Karim Khawatmi) sein Volk ermahnt („Genug davon!“) und sich jegliche Streitigkeiten zwischen den verfeindeten Familien verbittet, möchte Graf Paris vor lauter Glück über die bevorstehende Hochzeit mit seiner angebeteten Julia am liebsten die ganze Welt umarmen („Ein goldener Ring“).</p>
<p class="Body">Während die Musik abwechslungsreich und stimmig mit eingängigen Melodien komponiert ist, lassen die deutschen Texte von Melitta Edith (alias Susanne Dengler) an vielen Stellen doch sehr zu wünschen übrig. Teilweise bleibt sie dicht an Shakespeares Vorlage, was sich nur schwer mit den Melodien vereinbaren lässt, an anderer Stelle werden Schüttelreime gebildet, die einem einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Doch diese textlichen Unebenheiten, trüben das Gesamtbild kaum.</p>
<p class="Body">Was jedoch einen negativen Beigeschmack verursacht, ist, dass die tschechischen Schauspieler der deutschen Playbacks ihrer Musical-Kollegen nicht Herr wurden. Abwechselnd wurde eine Szene von Eiskunstläufern oder Schauspielern dargestellt. Während sich die Eiskunstläufer jedoch auf ihren Sport konzentrieren durften und nicht „mitsangen“, waren die Schauspieler offenbar verpflichtet, die deutschen Dialoge und Songs mitzusprechen. Schade nur, dass kaum einer seine Texte kannte. Bei einigen Schauspielern war es sogar so, das man meinte, sie würden lediglich den Mund nur auf und zu machen wie ein Fisch im Aquarium. Dies ist ein Manko, das erwähnt werden muss. Die Darsteller von Graf Paris und Herzog Escalus setzen sich hier von ihren übrigen Schauspiel-Kollegen ab, denn sie beherrschten nicht nur die Dialoge, sondern konnten auch die Soli nahezu fehlerfrei „mitsingen“. Für die geplante Tour im Herbst muss an der Phonetik der Schauspieler ganz intensiv gearbeitet werden, denn dieser Fauxpas passt so gar nicht zu der ansonsten hochkarätigen Besetzung und dem hohen Anspruch der Kreativen.</p>
<p class="Body">„Romeo und Julia On Ice“ ist eine außergewöhnliche Idee, die absolut sehenswert ist – vorausgesetzt, man lässt sich auf die harmoniesüchtige Farbwelt des Eiskunstlaufs und die fließenden Klänge eines romantischen Musicals ein. Wer damit nichts anfangen kann, wird auch dieser mutigen Inszenierung nichts abgewinnen können.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in Da Capo</em></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Arena, Hannover</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Mai 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Brigitte Oelke, Darius Merstein-MacLeod, Zoltán Tombor </span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Choreographie:</span></strong> <span class="Bold">Jindrich Simek / Pasquale Camerlengo</span></span></p>
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