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	<title>Bremen-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Kurzweilige Unterhaltung mit unerwarteter Musikauswahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2014 12:23:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Kotoucek]]></category>
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<div class="style_2">
<p class="Body">In der Musical-Landschaft kennt jeder die Geschichte von Sky und Sophie, deren Mutter Donna und Sophie drei potentielle Väter Sam, Bill und Harry. Die Rede ist natürlich vom Kassenschlager „Mamma Mia“. Doch wie geht es nach Donnas und Sams Hochzeit weiter? Wie ergeht es Sky und Sophie nach ihrer Weltreise? Diese Fäden nimmt das Bremer Musical „Pappa Pia“ ganz lose auf und erzählt eine unterhaltsame Bäumchen-Wechsel-Dich-Geschichte in einer griechischen Ferienanlage, die von den Nachwuchs-Hoteliers Kai und Marie geführt wird.</p>
<p class="Body">Die Gäste im 150 Plätze Theater Fritz bekommen genau das, was sie nach der Vorankündigung erwarten können; allerdings irgendwie doch ganz anders! Es gibt keinen einzigen ABBA-Song, mit dem an das weltbekannte Hitmusical angeknüpft wird, aber dennoch sorgt eine kunterbunte Genremischung für jede Menge Spaß und gute Laune.</p>
<p class="Body">Die Story ist schnell erzählt: Kai und Marie kehren nach ihrer Weltreise in Monas Taverne auf Skiatos zurück und finden diese verlassen vor.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_990">
<div class="style_2">
<p class="Body">Der schriftliche Erklärungsversuch von Maries Mutter Mona, die mit ihrem Mann nach New York gezogen ist, weil er dort einen besseren Job angenommen hat, mündet in einem Wutausbruch („Ich werd&#8216; wahnsinnig“ zur Melodie von „Maniac“) Maries, die es überhaupt nicht witzig findet, dass ihre Mutter sie mit der Taverne und der ganzen Arbeit allein lässt. Kai ist auch nur bedingt eine Unterstützung, da er von konsequenter Arbeit ohne Spaß nicht allzu viel hält. Zu allem Überfluss kommen am gleichen Tag noch vier Gäste: Gräfin Emilia – eine zwielichtig erscheinende Dame, das Ehepaar Gisela und Eberhard Neumann aus Essen sowie der etwas zudringliche Alfredo Santini.</p>
<p class="Body">Die Gäste sorgen für mächtig Wirbel: Die Gräfin schmückt ihr Zimmer mit Deko-Gegenständen der Taverne und kann sich an Kais knackigem Äußeren kaum satt sehen. Eberhard Neumann ist eigentlich auf Geschäftsreise und soll im Auftrag seines Chefs, der zugleich sein Schwiegervater ist, mögliche Geldwäsche-Aktivitäten in der Taverne aufdecken. Gisela möchte ihren Urlaub genießen, kann sich aber von ihrer erotischen Chatbekanntschaft nicht losreißen. Muss sie auch gar nicht, denn es stellt sich heraus, dass Alfredo ebendieser Cybersex-Partner ist. Doch wie den so übermächtigen Gelüsten nachgeben, ohne dass Eberhard es bemerkt? Alfredo birgt ebenfalls ein Geheimnis, denn er ist mitnichten der heißblütige Italiener, der er vorgibt zu sein, sondern kommt aus Flensburg und sucht ein Urlaubsabenteuer.</p>
<p class="Body">Mittendrin ist Marie, die versucht, das Chaos irgendwie halbwegs professionell zu bewältigen. Parallel arbeitet Kai schon an einer Lösung, die in Form von Gräfin Emilia zum Greifen nahe ist. Am Schluss packen Kai und Marie erneut ihre Koffer, um ihren eigenen Traum zu leben. Gisela und Eberhard trennen sich einvernehmlich. Während Gisela sich voll und ganz auf Alfred ohne „o“ einlässt, erliegt Eberhard den Verführungskünsten Emilias, kündigt seinen Job und führt fortan mit ihr die Taverne.</p>
<p class="Body">Das Stück aus der Feder von Christopher Kotoucek und Sascha Korf lässt kein Klischee aus und bedient sich effektivem Schenkelklopfhumor. Dies ist aber in diesem Fall nicht albern oder platt, sondern passt zum gesamten Aufbau der Komödie. Dazu gehört vor allem die Figur von Eberhard Neumann, der als Vorzeige-Beamter in kurzen Hosen mit Socken in Sandalen ein Vorurteil nach dem anderen vom Stapel lässt. Roger Leonhard hatte die Rolle sehr kurzfristig nach der Premiere übernommen, da Tim Schulz, der diese Figur kreiert hat, unerwartet an einer Meningitis verstorben ist. Diese Lücke zu füllen, war sicherlich eine große Herausforderung für alle Beteiligten, da Tim Schulz seit Jahren aus der Bremer Musicalwelt nicht wegzudenken war. Doch es gelingt. „The Show must go on!“ Nie war es so wahr wie in dieser Situation.</p>
<p class="Body">Leonhard gibt ein sehr anstrengenden Hotelgast Eberhard, dessen jahrelang in sich hineingefressene Frustration sich in einer Nacht mit Emilia Bahn bricht: Das Duett „Dich zu spüren“ (Roland Kaiser) gehört zu den stimmigsten Szenen des Abends und es gelingt, sie nicht vollends ins Trashfach abgleiten zu lassen. Doch auch als „Daddy Cool“ zeigt er nachdrücklich, was ein Beamter so alles zu bieten hat. Dass das nicht unbedingt das ist, was man gemeinhin als sexy bezeichnet, ist klar.</p>
<p class="Body">Ebenfalls sehr überzeugend ist Travestiekünstler Stefan Monsees als Gräfin Emilia. Seine Bühnenpräsenz wird der alle überragenden, geheimnisumwitterten Gräfin mehr als gerecht. Auch gesanglich fügt er sich ideal in das Ensemble ein.</p>
<p class="Body">Tim Reichwein darf als leicht schmieriger Italiener mit seinem omnipräsenten „Großvater aus Kalabrien“ alles aus der Kalauerkiste hervorholen, was vorhanden ist. Aber auch als Alfred Sanders mit allerbreitestem norddeutschen Akzent macht er eine sehr gute Figur. Sein Hüftschwung, den er in einigen durchchoreographierten Szenen („Sag mir cuando“) unter Beweis stellen darf, verzückt nicht nur Gisela (Lena Wischhusen). Wischhusen gibt eine wunderbar gestresste Ehefrau, die ihrem Mann in deftiger Ruhrpott-Manier Paroli bietet, sich aber bis kurz vor Schluss nicht traut, ihren eigenen Weg zu gehen. Das Duett mit Leonhard („Ich wünsch Dir Liebe ohne Leiden“) gehört ganz bestimmt auch zu den gelungenen Momenten der Show.</p>
<p class="Body">Wie auch bei „Mamma Mia“ sind es Kai und Marie (Michael Svensson und Saskia Leppin), die etwas blass bleiben. Sie sind zwar das Bindeglied für die Handlung, doch wirklich herausragende Soli haben beide nicht. Doch als „Nebendarsteller“ kann Svensson durchaus überzeugen: ob nun als Emilias Fitnesstrainer oder gemeinsam mit Alfredo (Tim Reichwein) Mozarts „Papageno“ rezitierend, während er auf der Leiter balancierend die Taverne dekoriert.</p>
<p class="Body">Auch wenn das Finale, in der sich Emilia als ehemalige Nanny von Marie entpuppt, die die Taverne als Alterssitz von Mona gekauft hat, etwas plötzlich kommt und sich wirklich alles in Wohlgefallen auflöst, so hat man doch zweieinhalb Stunden gute Unterhaltung genossen. Von Schlager über Pop der 70er und 80er Jahre ist alles dabei; mitsingen und mitklatschen ausdrücklich erwünscht! Die Atmosphäre im liebevoll mit griechischen Flaggen dekorierten Kellertheater und die ansprechenden Kulissen tun ihr Übriges, damit man sich im Fritz rundum wohl fühlt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Fritz Theater, Bremen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>27. Juni 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sarah Leppin, Michael Svensson, Stefan Monsees, Roger Leonhard,  Tim Reichwein, Lena Wischhusen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Buch:</span></strong> <span class="Bold">Christopher Kotoucek, Sascha Korf<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Soller<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltpremiere in Bremen</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/weltpremiere-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 12:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Inga Jamry]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Toelle]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Stuart - Queen of Scots]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Blaeschke]]></category>
		<category><![CDATA[Waldau Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem kleinen Waldau Theater in Bremen gebührt großer Respekt, dass sie sich mit „Maria Stuart“ an einen so anspruchsvollen und geschichts-trächtigen Stoff herangewagt haben. Die Geschichte der schottischen Königin füllt unzählige Bücher und auch filmisch und im Theater wurde der umstrittenen Regentin gehuldigt. In Bremen hat man sich auf die oberflächliche Rahmen-handlung beschränkt und so ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dem kleinen Waldau Theater in Bremen gebührt großer Respekt, dass sie sich mit „Maria Stuart“ an einen so anspruchsvollen und geschichts-trächtigen Stoff herangewagt haben.</p>
<p class="Body">Die Geschichte der schottischen Königin füllt unzählige Bücher und auch filmisch und im Theater wurde der umstrittenen Regentin gehuldigt. In Bremen hat man sich auf die oberflächliche Rahmen-handlung beschränkt und so wenig Abstecher in die Tiefe der Handlung wie möglich gemacht. Bei einem so komplexen Thema ist diese Herangehensweise mehr als legitim.</p>
<p class="Body">Thomas Blaeschke hat eine ansprechende Pop-Partitur geschrieben, in die er schottische Elemente wie den obligatorischen Dudelsack geschickt mit eingeflochten hat. Die Kompositionen reichen von Balladen über schmissige Tanznummern und das Zuhören macht dem Publikum sichtlich Freude.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_570">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dem steht leider ein sehr schwaches Buch von Kerstin Toelle gegenüber. Eine umfangreiche Geschichte nur anzudeuten, ist sicherlich kein Problem und im Musicalbusiness gang und gäbe, doch sollte man die Oberflächlichkeit nicht auch auf die Charaktere übertragen. Und so lernt man an diesem Abend gerademal, dass Maria Stuart viele Männer hatte, sich leicht verliebte, aber wer genau diese Frau war, die Beweggründe für ihr Handeln, das bleibt hinter der Fassade.</p>
<p class="Body">Das verwundert besonders, da der erste Akt mit 1 Std. und 45 Min. außerordentlich lang ist und Platz genug für Handlung böte. Stattdessen werden die durchaus gelungenen Kulissen laut, umständlich und langwierig über die Bühne geschoben. Die Szenenwechsel sind wirklich kaum erträglich. Man wird jedes Mal komplett aus dem Stück herausgerissen und das Buch ist leider nicht so spannend angelegt, dass man sofort wieder ins Geschehen eintauchen kann. Szenische Übergänge gibt es so gut wie gar nicht und die abrupten Unterbrechungen stören den Genuss des ansonsten hübsch anzuschauenden Musicals sehr. Gleiches gilt für die dilettantische Lichttechnik, die die Spots permanent falsch setzt und damit den Darstellern das Spiel ungemein erschwert.</p>
<p class="Body">Denn so lästig die Szenenbild-Wechsel sein mögen, man muss dem Team zugute halten, dass es sehr gute Kulissen geschaffen hat, die immer wieder neue, passende Umgebungen für die Handlung schaffen. Gleiches gilt für die Kostüme (Ilse-Maria Feltz), die man in solcher Detailtreue und Akkuratheit von dem kleinen Bremer Theater sicherlich nicht erwartet hätte. Alle Kleider der Damen brauchen den Vergleich mit Großproduktionen nicht zu scheuen; die Klassenunterschiede zwischen Königshaus und Fußvolk werden vorzüglich herausgearbeitet. Das Kostüm von Elisabeth I. ist genauso wie man es von zahlreichen Bildern und Filmen kennt.</p>
<p class="Body">Auch gesanglich muss sich das Ensemble nicht verstecken. Das Ensemble besteht aus Profis, Semi-Profis und Musicalschülern der hauseigenen Academy und macht seine Sache sehr gut. Von den Protagonisten fällt keiner positiv oder negativ aus dem Rahmen. Alle spielen rollendeckend und überzeugend. Während sich die Herren allesamt nichts nehmen, merkt man bei den beiden Königinnen doch deutliche Unterschiede: Inga Jamry gibt eine sehr überzeugende Elisabeth I., überzeugt in Gesang und Schauspiel gleichermaßen, kann sich aber doch zurücknehmen, da sie eben nicht die Hauptfigur des Stücks ist.</p>
<p class="Body">Kerstin Toelle, die sich die Titelrolle selbst auf den Leib geschrieben hat, kann leider an ihre Bühnenkontrahentin nicht ganz heranreichen. Sie spielt gut und singt auch passabel, aber leider fehlt ihr das gewisse Etwas, das eine Hauptdarstellerin ausstrahlen muss, wenn sie eine solche tragische Figur spielt.</p>
<p class="Body">Doch alles in allem kann man dem Waldau Theater zu seiner Weltpremiere nur gratulieren.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Waldau Theater, Bremen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>April 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Inga Jamry, Kerstin Toelle</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Buch<span class="Bold"> / Musik:</span></strong> <span class="Bold"> Kerstin Toelle / Thomas Blaeschke<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Waldau Theater<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Disco im Sherwood Forrest</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/disco-im-sherwood-forrest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 09:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethan Freemann]]></category>
		<category><![CDATA[Jesper Tyden]]></category>
		<category><![CDATA[Musicaltheater]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Hood]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Neibersch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hört man Robin Hood, denkt man unweigerlich an Errol Flynn und Kevin Costner, die diese Rolle für Hollywoods Filmindustrie verkörpert haben. Helden in Strumpfhosen kommen einem in den Sinn, Kämpfe mit Pfeil und Bogen um Ehre, Macht und Ruhm. Freundschaft, Liebe und Aufopferung für ein gemeinsames Ziel stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Natürlich gibt es ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Hört man Robin Hood, denkt man unweigerlich an Errol Flynn und Kevin Costner, die diese Rolle für Hollywoods Filmindustrie verkörpert haben. Helden in Strumpfhosen kommen einem in den Sinn, Kämpfe mit Pfeil und Bogen um Ehre, Macht und Ruhm. Freundschaft, Liebe und Aufopferung für ein gemeinsames Ziel stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Natürlich gibt es auch immer Bösewichte wie der Sheriff of Nottingham, seinen unsympathischen Gefolgsmann Guy of Guisborn und natürlich die machtbesessene Frau von Prinz John, dem Bruder des verschollenen Königs Richard Löwenherz.</p>
<p class="Body">Da war es nur eine Frage der Zeit, wann dieser Stoff für eine Musicalbühne entdeckt und umgesetzt wird. Martin Doepke (Komponist) und La Belle Musicalproductions haben sich dieser unerwartet schweren Aufgabe angenommen und so präsentieren sie am 8. Dezember die Uraufführung von „Robin Hood – Das Musical“ im Bremer Musicaltheater am Richtweg.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_1511">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Darstellerriege geht von Musicalgrößen wie Ethan Freeman und Jesper Tydén über Schauspieler wie Mathieu Carrière und Daniela Ziegler und „Debütanten“ wir Sabine Neibersch. An allererster Stelle ist Jesper Tydén in der Titelrolle zu nennen: Er spielt und singt, tanzt und kämpft, zeigt gute und böse Gefühle so gut es das schwache Buch hergibt.</p>
<p class="Body">Doch bis es soweit ist, erklingt ein minutenlanger Prolog aus dem Orchestergraben gefolgt von einer sehr langen Sprechszene: Im Jahr 1194 kehrt der junge Ritter Robin von Locksley vom dritten Kreuzzug in seine Heimat zurück. England wird nun von Richards Bruder Prinz John, genauer von dessen Frau Isabelle (Daniela Ziegler) und dem skrupellosen Sheriff von Nottingham (Ethan Freeman) beherrscht. Alles geschieht unter dem Schutz der Kirche in Gestalt des Bischof von Herford (Mathieu Carrière). Robin erfährt wenig Unterstützung für seinen Plan, das Lösegeld für König Richard Löwenherz, der sich in österreichischer Gefangenschaft befindet, aus den übervollen Schatullen der Regenten zu nehmen. Der hitzköpfige und respektlose Robin legt sich mit den Herrschaften an und wird prompt für vogelfrei erklärt. Mit geschickt geführtem Schwert kann er in den Sherwood Forrest fliehen.</p>
<p class="Body"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1695 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/02/RobinHood2_2006.png" alt="" width="260" height="335" />Erst hier wird das Musical musikalisch. In Little John und zahlreichen weitestgehend namenlosen Geächteten findet Robin neue Freunde im Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit. Doch erst muss er sich mit seinem Schwert (Pfeil und Bogen sucht man in diesem Stück vergeblich) als Anführer qualifizieren. Bereits hier zeigen sich die besonderen Qualitäten der von Malcom Ranson erdachten Kampfszenen. Auch wenn jeder Schritt geplant und jede Bewegung mit dem Schwert genau positioniert ist, so wirken die Szenen trotzdem spektakulär und gefährlich. Leider sind jedoch gerade die Kampfszenen deutlich zu lang und verlieren ihre Wirkung, da auch der Umgang mit den schweren Gerätschaften in der Premiere noch lange nicht so flüssig ist wie man es sich wünschen würde.</p>
<p class="Body">Nachdem die Machtverhältnisse im Sherwood Forrest jedoch einmal geklärt und Robin Hood als Anführer anerkannt wurde (natürlich immer wieder torpediert durch Little Johns eifersüchtige Kommentare), wird das neue Mitglied der Geächteten mit einem Fest gebührend willkommen geheißen. Fortan wird gesungen, gefeiert und getanzt. Der Wald wird in buntes Discolicht getaucht und die Darsteller auf der Bühne verfallen in irische Tanzschritte, die mehr als nur ansatzweise an „Riverdance“ oder Michael Flatley’s „Lord of the Dance“ erinnern? Sherwood Forrest in Irland? Kleinigkeiten, an denen man sich nicht aufhalten muss.</p>
<p class="Body">Es herrscht eine ausgelassene Stimmung auf der Bühne, zu der die schwungvolle Choreographie von Paul Kribbe und James de Groot maßgeblich beiträgt. Die für ein Musical unerwartet zahlreichen Dialoge bringen die Handlung nur schleppend voran. Ist es wirklich notwendig, dass in der heutigen Musicallandschaft – von einigen ganz wenigen Ausnahmen einmal abgesehen – auf Textseite nur noch Phrasen, Slapstick und Sprichworte als Stilelemente eingesetzt werden? Niveauvolle Unterhaltung stellt man sich dann doch etwas anders vor.</p>
<p class="Body">Das Szenenbild und die Kulissen von Christoph Weyers sind das genaue Gegenteil der schwachen Texte. Hier sieht man, dass der Allgäuer über umfassende und mehrfach bewährte Erfahrungen in seinem Fach verfügt. Das Bremer Musicaltheater bietet in dieser Hinsicht eine Menge Variationsmöglichkeiten. Da wird der Kerker aus dem Bühnenboden herausgefahren oder es senken sich große Kulissenteile aus der Decke herab und bilden so eine Kirche, das Schloss oder den Sherwood Forrest. Auch die Gestaltung des Sherwood Forrest ist stimmig und so macht es Spaß in jedem Bild neue Details zu entdecken.</p>
<p class="Body">Die Spannbreite der von Martin Doepke komponierten Musik, mit Anklängen an die Rock-, Pop-, Country- und Gospelmusik ist breit. Gerade diese Vielfalt macht es schwer, „Robin Hood“ einen einheitlichen Musikstil zuzuordnen. Man fühlt sich phasenweise beim „Starlight Express“, „Bonifatius“ oder „Little Shop of Horrors“ – die Ähnlichkeiten sind zum Teil frappierend. Der einzige Reprisefähige Song „Der Sturm ist nah“ wird dann auch reichlich überstrapaziert. Musikalisches Highlight ist die Ensemblenummer „Salz der Erde“. Eine großartige Gospelnummer, angeführt von einem sehr motivierenden Günther Kaufmann als Bruder Tuck. „Salz der Erde“? War da nicht was? Ach ja, bei „Bonifatius“ gibt es einen Titel, der nicht nur genauso heißt, sondern auch noch optisch (das Lichtdesign dieser Szene steht „Saturday Night Fever“ in nichts nach – nur gehört das in den Wald?) und akustisch sehr ähnlich daherkommt.</p>
<p class="Body">Doch genug der Kritik an Dialogen und Musik. Ein Musical lebt ja auch von den Künstlern auf der Bühne. Im Zentrum von „Robin Hood“ steht auf der einen Seite der Konflikt zwischen dem Sheriff von Nottingham, gespielt von Ethan Freeman und Robin Hood und auf der anderen Seite die Liebesgeschichte zwischen Robin Hood und Lady Marian (Sabine Neibersch), auf die auch der Sheriff ein Auge geworfen hat.</p>
<p class="Body">Ethan Freeman bildet mit Daniela Ziegler als Lady Isabelle und Mathieu Carrière als Bischof von Herford ein intrigantes Dreigestirn. Während Mathieu Carrière als Schauspieler noch etwas hölzern wirkt und sich in seiner roten Robe nicht gänzlich wohl zu fühlen scheint, hat Daniela Ziegler auch zwei Songs, wobei sich manch einer statt des Sprechgesangs lieber melodischere Stücke für ihre Stimme gewünscht hätte. In der Rolle der machthungrigen Lady Isabelle wirkt Daniela Ziegler wie eine Diva und das passt hundertprozentig.</p>
<p class="Body">Sabine Neibersch hat sehr gefühlvolle Soli, die sie mit ihrer schönen, wenn auch am Premierenabend ziemlich heiseren, Stimme sehr intensiv interpretiert. Sie harmoniert in den Duetten sehr gut mit Jesper Tydén. Auch gegen Ethan Freeman kann sie sich im „Streitduett“ bewähren.</p>
<p class="Body">Jesper Tydén zeigt in den wenigen Gesangsnummern, was sein Hauptfach ist: Er singt „Der Sturm ist nah“ mit viel Energie und macht den Kampfgeist der Aussätzigen spürbar bis in die letzte Reihe. Ganz nebenbei zeigt er aber auch Talent als Tänzer. In den irisch-folkloristischen Tanznummern muss er sich – im Gegensatz zu anderen Hauptdarstellern – nicht hinter dem Ensemble verstecken.</p>
<p class="Body">Ein optisches Highlight ist die Rock-Nummer „Abschaum“ gesungen und vor allem gespielt von Ethan Freeman. Ihm gelingt es mit spärlichen Requisiten und bühnenfüllendem Schauspiel auf einer fast leeren Bühne die Blicke auf sich zu ziehen. Ein Beispiel für seine ungeheure Bühnenpräsenz. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Freemans Stimme nicht unbedingt als Rockstimme zu bezeichnen und daher in dieser Szene nicht ganz passen mag. Mit einer Rockröhre wie beispielsweise Darius Merstein-MacLeod oder Sascha Th. Krebs sie mehrfach unter Beweis gestellt haben, dürfte „Abschaum“ noch wesentlich an Intensität hinzu gewinnen.</p>
<p class="Body">Für eine große Produktion wie „Robin Hood“ – immerhin eine Tourproduktion, die mit Ensuite-Ausstattung daher kommt –, bei der in verhältnismäßig kurzer Zeit viel bedacht und koordiniert werden musste, klappte es am Premierenabend schon recht gut. Auch wenn es aufgrund der im Vorfeld als Unsicherheitsfaktor benannten Bühnentechnik eine 10-minütige Unterbrechung im 2. Akt gab und die vielen Szenenwechsel zu lange dauerten – kommt Zeit, kommt Routine und dann verschwinden auch derartige Kinderkrankheiten.</p>
<p class="Body">„Robin Hood“ bleibt bis Anfang Januar im Musicaltheater am Richtweg. Genug Zeit, um Abläufe zu straffen, Szenenwechsel zu beschleunigen und Routine in die tägliche Arbeit hineinzubekommen. Anschließend zieht der Held mit seinem Schwert ins Düsseldorfer Capitol Theater (10.-26. Februar). Die dritte Station der Tour wird vom 4. März -2. April das Deutsche Theater in München sein.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint &amp; Norbert Ufermann<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Musicaltheater, Bremen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">Dezember 2006</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Ethan Freemann, Sabine Neibersch, Jesper Tydén</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Martin Doepke<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> La Belle Musicalproductions</span></div>
</div>
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		<title>Mystisch-düsterer Konzertabend</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mystisch-duesterer-konzertabend/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 25 Jun 2006 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy Diakovska]]></category>
		<category><![CDATA[Mystic Musical Night]]></category>
		<category><![CDATA[Waldau Theater]]></category>
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<p class="Body">Ende Juni lud das kürzlich wieder eröffnete Waldau Theater zu einer magisch-mystischen Musicalnacht. Im Mittelpunkt standen natürlich die dunklen Musicaldramen „Jekyll &amp; Hyde“ und „Tanz der Vampire“. Aber auch „Das Phantom der Oper“ und „Elisabeth“ bieten genug Stoff, um eine geheimnisvolle Musicalreise zu beginnen.</p>
<p class="Body">Die Bremer Musical Company und die European Musical Academy haben im Waldau Theater eine neue Heimat gefunden. Im Gebäude finden sie ausreichend Probenräume, mehrere kleine und einen großen Theatersaal. Kein Wunder also, dass sich alle Beteiligten dort sehr wohl fühlen. Als Stargast hatte sich das Team um Thomas Blaeschke und Christopher Kotoucek eine Expertin in Sachen dunkles Musical eingeladen: Lucy Diakovska stand in der Kölner Inszenierung von „Jekyll &amp; Hyde“ an der Seite von Yngve Gasoy-Romdal als Prostituierte Lucy auf der Bühne. Doch bevor die gebürtige Bulgarin die Bühne betrat, zeigte das Ensemble sein Können und präsentierte nach drei „Phantom der Oper“-Stücken einen langen Abschnitt aus „Elisabeth“-Highlights. Die Solisten waren zumeist Schüler der European Musical Academy, die allesamt über ein beachtliches Potential verfügten.</p>
<p class="Body">Nach ein wenig Eigenwerbung („Cinderella“) folgte ein Block aus „Jekyll &amp; Hyde“, der Lucy Diakovska im Originalkostüm mit ihrer unbändigen Energie dominierte. Sie hat nichts verlernt und zeigte im Zusammenspiel mit Mark Drerichs (Bremer Musical Company) tiefe Emotionen.</p>
<p class="Body">Das Finale des ersten Akts bildete ‚Knoblauch’ aus „Tanz der Vampire“. Dieser Cliffhanger bildete dann auch den Auftakt zu einem zweiten Akt, der nur aus „Tanz der Vampire“ Songs bestand.</p>
<p class="Body">Insgesamt war die „Mystic Musical Night“ eine gut umgesetzte Show. Schade war nur, dass der zweite Akt durch den Schwerpunkt auf „Tanz der Vampire“ etwas eintönig wurde. Eine Abkehr von allseits bekannten Standards und die Aufnahme von weiteren Musicalsongs der düster-mysteriösen Art (bspw. aus „Rocky Horror Show“, „Der Glöckner von Notre Dame“ oder „Les Misérables“) hätte den Abend abgerundet.</p>
<p class="Body">Die Leistung aller Künstler war beachtlich. Jeder hat seiner Rolle den individuellen Touch gegeben. Das Live-Orchester spielte überzeugend. Auch die Kostüm- und Requisitenabteilungen haben sich viel Mühe gegeben. Die „Mystic Musical Night“ ist der Auftakt zu einer Reihe weiterer Sonderveranstaltungen, die in den kommenden Monaten das Waldau Theater sicherlich mit Leben füllen werden. Der Beginn ist gemacht, wir freuen uns auf mehr.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Waldau Theater, Bremen</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 23. Juni 2006</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Lucy Diakovska</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Christopher Kotoucek<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Waldau Theater, Bremen<br />
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