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	<title>Anton Frederik von Mansberg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Anton Frederik von Mansberg-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Klassisches Drama für die Musicalbühne</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 12:02:10 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wem Alexandre Dumas&#8216; Klassiker der Weltliteratur nich geläufig ist, für den gibt es hier eine sehr kurze Zusammenfassung des Geschehens: <em>Edmond Dantès wird Opfer einer infamen Intrige, gerade in dem Moment, in dem sein berufliches und privates Glück perfekt scheint. Soeben zum Kapitän befördert, feiert er die Verlobung mit der schönen Mercédès – und im nächsten Moment verliert er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine große Liebe an einen Widersacher. </em><br />
<em>Viele Jahre sitzt Dantès im Gefängnis, während sich seine Feinde an Reichtum und gesellschaftlicher Anerkennung erfreuen. Ein Mitgefangener verrät ihm den Weg zu einem Schatz auf der Mittelmeerinsel Monte Christo, den Dantès nach dessen erfolgreicher Hebung zu einer ausgeklügelten Rache nutzt: Als geheimnisvoller „Graf von Monte Christo“ kehrt er zurück…</em> (Quelle: <a href="https://www.theater-lueneburg.de/stuecke/der-graf-von-monte-christo/">Theater Lüneburg</a>)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3425 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn und Jack Murphy haben den dramatischen Stoff für die Weltpremiere in St. Gallen 2009 geschrieben. Wildhorn hat bekanntermaßen ein Händchen für düstere Themen, bei denen der Zuschauer tief in die Seelen der Protagonisten blickt. Und so beginnt auch dieses Stück mit einem sehr pathetischen Opening (der Verlobung von Edmond und Mercédès), bei dem zwei Dinge direkt deutlich werden: Thomas Borchert und Navina Heyne sind auch auf der Bühne ein Traumpaar, aber Walzer tanzen können die Paare auf der Bühne allesamt nicht.</p>
<p>Navina Heyne hat eine wunderschöne Stimmfarbe, sanft und tief, eher untypisch für das Musicalfach, aber perfekt für diese Rolle! Thomas Borchert war schon 2009 ein wenig zu alt für den zu Beginn des Stücks erst 19-jährigen Edmond, dennoch gelingt es ihm, dessen Naivität und Gutgläubigkeit glaubwürdig darzustellen.</p>
<p>&#8222;Niemals allein&#8220; ist &#8222;ein typischer&#8220; Wildhorn. Man fühlt sich sehr an &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; erinnert als sich das Paar voneinander verabschieden muss, da Edmond aufgrund einer Intrige neidvoller Adliger gefangengenommen wird. Fast wirkt es so als wäre Mercédès gestorben, denn sie wird auf der Bühne mit Rosen bedeckt, doch da sie wenig später wieder singt, ist dies wohl nur ein inszenatorisch missglückter Einfall.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3423 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1.jpg 683w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Im Gefängnis, in dem Edmond 14 lange Jahre verbringen muss, trifft er auf Abbé Faria, den Sascha Littig mit einer gewissen Cleverness und Unbedarftheit spielt. Edmond lernt viel von Faria &#8211; vor allem im Gefängnis zu überleben und sich nicht seiner Todessehnsucht hinzugeben. Kurz bevor Faria selbst stirbt, weiht er Edmond noch in das Geheimnis des Schatzes von Monte Christo ein. Das Duett (&#8222;Könige&#8220;) ist sehr schön und unterstreicht die Bedeutsamkeit der Beziehung von Edmond und Faria.</p>
<p>Luisa Vampa, die Piratin, die Edmond nach Monte Christo bringt, ist von Cornelia Brunn (Bühnen- und Kostümbild) vortreffelich eingekleidet worden. Leider will die Choreographie (Olaf Schmidt) so gar nicht zu grobschlächtiegn Priaten passen. Sie hüpfen eher etwas albern zu &#8222;Piraten &#8211; Wahrheit oder Wagnis&#8220; herum. Fragen wirft auch auf, warum Wolfgang Berthold (Regie) Edmond in der Schatzhöhle Geldscheine hochwerfen lässt. Die gab es damals nun ganz sicher noch nicht&#8230;</p>
<p>Wir erfahren, dass Mercédès in der Zwischenzeit nicht nur Edmonds Erzfeind Mondego geheiratet hat, sondern beide auch einen gemeinsamen Sohn haben. Einmal mehr stellt Heyne ihr gesangliches Können bei &#8222;Wie mich die Welt umarmt&#8220; unter Beweis. Für Edmond, der unerkannt auf Rache sinnt, ist diese Erkenntnis die Hölle auf Erden, was Thomas Borchert in der gleichnamigen Szene eindringlich zum Ausdruck und zu Gehör bringt.</p>
<p>In Rom begegnet er Albert de Morcerf, dem Sohn von Mercédès und Mondego, der es dank militärischer Verdienste inzwischen zum Graf von Morcerf gebracht hat. Edmond hat zunächst keine Ahnung, wer der Junge ist, nutzt aber seine Verbindung zur Piratin Vampa, die Albert entführt hat, und kann ihn aus ihren Händen befreien. Als Graf von Monte Christo wird daraufhin von den dankbaren Eltern nach Paris eingeladen, wo er mit seiner luxuriösen Lebensführung und seinem exotischen, orientalisch gefärbten Geschmack Aufsehen in der adligen Gesellschaft. Auf einem Ball erkennt Mercédès ihn wieder, doch er versucht, sich rauszureden und blendet alle anderen erfolgreich. &#8222;Diese Augen/Der Mann ist tot&#8220; ist ein hervorragender Beleg dafür, wie sehr Borchert und Heyne harmonieren.</p>
<p>Seine Feinde hat er sich inzwischen zu Freunden gemacht. So hat er sie jederzeit unter Kontrolle und kann seinen Racheplan weiter verfolgen. In der Szene und dem Song &#8222;Die Falle/Zuviel ist nie genug&#8220; gipfelt dann die falsche Freundschaft von Edmond, Danglars, Villefort und Mondego. Insbesondere Letzterer muss mächtig einstecken als Edmond der feinen Gesellschaft verrät, dass Mondego nur durch den Verrat seines Befehlshabers an den Feind zu zweifelhafte, Ruhm, gelang. Albert (gespielt von Anton Frederik von Mansberg) fordert vom Grafen Genugtuung für seinen Vater, was jedoch seine Mutter Mercédès zu verhindern sucht. Sie hat die wahre Identität des Grafen erkannt und appelliert an sein Gewissen, das Leben des Jungen zu verschonen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3422 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dantès hat Mercédès immer noch nicht verziehen, dass sie Mondego geheiratet hat, und weigert sich mit den Worten: &#8222;Mitleid ist etwas für Schwache.&#8220; Mercédès denkt über ihr vergeudetes Leben nach und macht sich Vorwürfe, weil sie nicht auf Edmond gewartet hat und träumt immer noch davon wieder mit ihm zusammen sein &#8211; Gefühle, die Heyne während &#8222;All die Zeit&#8220; berührend intoniert.</p>
<p>Das Duell findet statt, doch Albert trifft den Grafen nicht. Als sich dieser anschickt, den jungen Widersacher zu töten, taucht dessen Freundin Valentine (Pia Naegeli) auf und gesteht ihm ihre Liebe (&#8222;Schöner Schein&#8220;). Berührt von soviel Ehrlichkeit und Leidenschaft lässt Edmond von seinem Vorhaben ab. Er erinnert sich als frühere Tage. &#8222;Der Mann, der ich einst war&#8220; ist sicherlich einer der Showstopper und Thomas Borchert perfekt auf den Leib geschrieben.</p>
<p>Kurz danach kommt es zum klärenden Gespräch zwischen Mercédès und Edmond, welches jedoch durch Mondego gestört wird, der auf Rache sinnt. Doch er verliert den Kampf gegen seinen Erzfeind (&#8222;Hölle auf Erden&#8220;). Edmond wird von seinen Schuldgefühlen übermann, doch Mercédès gelingt es, ihm klarzumachen, dass Mondego seiner eigenen Besessenheit und Rachsucht zum Opfer gefallen ist. Mercédès Liebe und Mitgefühl öffnen Edmond den Weg in eine Zukunft. Eine Zukunft an der Seite der Frau, die er noch immer über alles liebt. Mit &#8222;Niemals allein&#8220; endet Alexandre Dumas spannende Geschichte vom Graf von Monte Christo.</p>
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<p>Frank Wildhorn ist es gelungen, die verschiedenen emotionalen Spielarten ganz vorzüglich zu vertonen. Natürlich bleibt er sich selbst treu und so hat das Stück musikalisch einen hohen Wiedererkennnungswert. Die Besetzung der Hauptrollen ist perfekt: Thomas Borchert atmet die Rolle des von Gefühlen jeglicher Couleur getriebenen Grafen und ist gesanglich und schauspielerisch über jeden Zweifel erhaben. Navina Heyne überrascht durch ihr für ein Musical untypische, doch außerordentlich warme und gefühlvolle Stimme. Auch ihr gelingt es, die emotionale Achterbahnfahrt des Lebens von Mercédès authentisch nachzuzeichnen. Gerd Achilles kommt die Rolle des hasserfüllten, von Neid getriebenen Bösewichts Mondego zu, die er mit berückender Energie ausfüllt. Fast könnte man meinen, die Feindschaft der Männer sei echt.</p>
<p>&#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; ist viel Stoff in relativ kurzer Zeit, noch dazu ist die Handlung vor vielen hundert Jahren angesiedelt. Doch es gelingt Wolfgang Berthold das Stück kurzweilig und mit genau dem richtigen Fokus auf die Protagonisten und deren Handlungsmotive umzusetzen. Wie schön, dass sich ein Stadttheater statt eines Standard-Musicals auch einmal solch ein anspruchsvolles Stück ausgesucht hat. Gern mehr davon!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">11</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Thomas Borchert, Navina Heyne, Sascha Littig, Gerd Achilles, Steffen Neutze , Oliver Hennes, Franziska Ringe, Andrea Marchetti, Anton Frederik von Mansberg, Pia Naegeli, Eric Keller, Falk Steingräber</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Wolfgang Berthold / Frank Wildhorn</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=RvqyCVR9A84" title="DER GRAF VON MONTE CHRISTO | Großes Haus" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Aktuelle Adaption des düsteren Psychodramas</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/aktuelle-adaption-des-duesteren-psychodramas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 13:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Frederik von Mansberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Plötzlich allein und zuhause, niemanden mehr treffen, keine Schule. Viel Zeit also zum Nachdenken, zum Angst haben, zum Träumen, zum Lesen und eintauchen in fremde, vergangene oder versunkene Welten. Und viel Zeit für Verschwörungstheorien: Da draußen ist dieser unbekannte Gegner, den man nicht sehen kann und der sich anschickt, die ganze Welt zu infizieren. Stammt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Plötzlich allein und zuhause, niemanden mehr treffen, keine Schule. Viel Zeit also zum Nachdenken, zum Angst haben, zum Träumen, zum Lesen und eintauchen in fremde, vergangene oder versunkene Welten. Und viel Zeit für Verschwörungstheorien: Da draußen ist dieser unbekannte Gegner, den man nicht sehen kann und der sich anschickt, die ganze Welt zu infizieren. Stammt er aus einem Labor in China? Oder aus den USA? Oder ist er eine Strafe Gottes? Jedenfalls scheint er das ultimative Böse zu bedeuten, eine Gefahr für die Menschheit. (…) Das Ensemble des Jungen Musicals am Theater Lüneburg wird sich der Geschichte erneut annehmen – und sich in der Isolation der eigenen Phantasie den größten Ängsten und dunkelsten Phantasien stellen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2974 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_tw-_Andreas-Tamme-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Ankündigung für die Premiere von „Jekyll &amp; Hyde – ein Albtraum“ liest sich sehr spannend. Frank Wildhorns Musical gehört zu den anspruchsvollsten, die die Musicalwelt zu bieten hat. Was Regisseur Friedrich von Mansberg und die neun Jungdarsteller aus dem Stoff gemacht haben, wirkt leider manchmal etwas wirr. Die Bezüge der Handlung aus dem viktorianischen London ins Corona-geplagte hier und jetzt sind leider nicht sehr stimmig.</p>
<p>Ausgehend von Henry Jekylls Tod (allein und nach einem Kampf mit einem unsichtbaren Feind) werden seine letzten Monate in einer Rückblende erzählt.</p>
<p>Dabei werden viele Songs nur angespielt, teils auch mit leicht angepassten Texten (Musikalische Leitung: Daniel Stickan). Kein Wunder, wenn man die komplette Handlung in nur 65 Minuten unterbringen möchte. Gerade die Ensemble-Nummern wie „Fassade“ oder „Mörder“ klingen jedoch sehr gut. Das Vocal Coach Anna Schwemmer intensiv mit den Jugendlichen gearbeitet hat, beweisen insbesondere Miriam Wantikow als Lisa Carew und Jona Hoek als Lucy Harris. Beide zeigen nicht nur beachtliches schauspielerisches Können, sondern setzen auch gesanglich Maßstäbe in diesem Ensemble: „Du weißt wer ich bin“ und „Jemand wie Du“ gehören zu den solistischen Highlights der Show. Ihr Duett „Nur sein Blick“ jagt einem die Tränen in die Augen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2971 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-11-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Jekyll und Hyde hat von Mansberg mit zwei Jugendlichen besetzt. Lasse Kuk (Henry Jekyll) und Arndt Möller (Edward Hyde) teilen sich an diesem Abend eine der schwierigsten männlichen Musicalrollen. Kuk spielt sehr gut, ist aber – wer kann es ihm verdenken – mit den Showstoppern „Dies ist die Stunde“ und „Konfrontation“ gesanglich deutlich überfordert. Hier kommen auch gestandene Musicaldarsteller an ihre Grenzen. Möller hat eine düstere Erscheinung, wirkt aber manchmal etwas zu nett. In den tiefen Lagen singt er durchaus ansprechend. Aber leider kann er Wildhorns musikalischen Vorgaben an diesen bösartigen Charakter nicht gerecht werden.</p>
<p>Ein schöner Regieeinfall ist es, Hyde die Waffe, mit der Jekyll sich umbringt, „telepathisch“ führen zu lassen. Plakativer kann man nicht darstellen, dass Jekyll sich gegen sein bösartiges Alter Ego Hyde nicht mehr wehren kann.</p>
<p>Auch die Szene, in der Lucy in Henry einen Freund sucht und Hyde auf ihr Flehen antwortet, ist sehr clever umgesetzt.</p>
<p>Weitere Figuren wie Utterson (Fenja Gerken), Nellie (Belana Pittin), Sir Danvers (Sascha Littig, der einzige Erwachsene auf der Bühne), Simon Stride (Janosh Kratz) und Laurie (Morgane Meuthien) spielen in dieser Inszenierung so gut wie keine Rolle. Gerade im Fall von Gerken und Kratz ist dies bedauerlich, denn beide glänzen in ihren wenigen Momenten im Rampenlicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2972 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2021/06/JEKYLL-HYDE_c_tw_AndreasTamme-7-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Apropos Licht, Barbara Bloch (Kostüm und Bühne) schafft mit den beiden Glaskästen links und rechts der Bühne eine teils gespenstige, undurchsichtige Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt.</p>
<p>Wie eingangs erwähnt, wirkt der Bezug zu aktuellen Nachrichten wie den Black Lives Matter Demonstrationen in den USA oder den Ausschreitungen in Belarus an den Haaren herbeigezogen. Ob sich Jekylls Arbeit an einem Mittel gegen das omnipräsente Virus nun auf Corona bezieht oder nicht, bleibt nebulös.</p>
<p>Nichtsdestoweniger beweist das Junge Theater Lüneburg auch mit dieser Inszenierung, dass man auch aus Spaß an der Freud wirklich gute Unterhaltung auf die Beine stellen kann.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
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<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T.3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">25</span><span class="Bold">. Oktober 2020</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller (inkl. alternierender Besetzungen): </span></strong>Viktoria Fleck, Fenja Gerken, Sascha Littig, Emma Fee Schicke, Miriam Wantikow, Lasse Kuk, Gunt Chuluun, Pia Naegeli, Belana Pittin, Anton Frederik von Mansberg, Arndt Möller, Jona Hoek, Nike Just, Leo Ehmke, Janosh Kratz, Morgane Meuthin, Sarah Zürneck<br />
</span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Friedrich von Mansberg<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme<br />
</span></p>
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		<title>Märchen mal anders – und hochaktuell!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/maerchen-mal-anders-und-hochaktuell/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 22 Dec 2019 15:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Frederik von Mansberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Junge Bühne T3]]></category>
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		<category><![CDATA[Margarita Georgiadis]]></category>
		<category><![CDATA[Paula Franke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2010 gibt das Theater Lüneburg jedes Jahr Jugendlichen eine Plattform, um gemeinsam mit erwachsenen Profis ein Musical zu erarbeiten. In den letzten Jahren gehörten Stücke wie „13“, „Spring Awakening“ oder „Next to Normal“ zu den Themen, die im kleinen T3 Theater direkt neben dem Großen Haus gezeigt wurden. Auch „Grimm“ von Peter Lund (Buch) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2010 gibt das Theater Lüneburg jedes Jahr Jugendlichen eine Plattform, um gemeinsam mit erwachsenen Profis ein Musical zu erarbeiten. In den letzten Jahren gehörten Stücke wie „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1227">13</a></span>“, „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=1276">Spring Awakening</a></span>“ oder „<a href="http://www.musicals-online.com/?p=1053"><span style="color: #333399;">Next to Normal</span></a>“ zu den Themen, die im kleinen T3 Theater direkt neben dem Großen Haus gezeigt wurden.</p>
<p>Auch „Grimm“ von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) reiht sich ein die Riege anspruchsvoller, da inhaltlich sehr aktueller Stoffe. Lund ermöglicht einen anderen Blickwinkel auf bekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Jeder kennt „Rotkäppchen“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ – aber ist der Wolf, dem in diesen beiden Märchen die Rolle des Bösewichts zukommt, wirklich so grausam wie beschrieben? Gibt es vielleicht Gründe für sein Verhalten? Es lohnt sich, hier mal hinter die Fassade zu schauen, denn auch und gerade Märchen sind nicht frei von Vorurteilen und Stereotypen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2779 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-5.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die 14-jährige Dorothea lebt als Mensch inmitten von Hunden, Schweinen und Ziegen. Die Dorfgemeinschaft funktioniert: Bürgermeister Sultan, der alte Hofhund des Bauern, ist Wächter und Ratgeber zugleich, Gisella kümmert sich aufopferungsvoll um ihre sieben Geißlein, Schweinchen Schlau und seine Geschwister Didi und Dicklinde sorgen für Abwechslung. Keiner von ihnen traut sich jedoch in den Wald, denn dort ist es gefährlich – so sagt man zumindest.</p>
<p>Doch Oma Eulalia, eine leicht wunderliche alte Eule, hat sich genau dorthin zurückgezogen und scheint sich sehr wohl zu fühlen.</p>
<p>Eines Tages möchte Dorothea Oma Eule, von der sie auch das verhasste rote Käppchen geschenkt bekommen hat, besuchen gehen. Im Wald trifft sie auf den jungen Wolf Grimm. Beide fühlen sich magisch angezogen vom „Unbekannten“ und verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Während Dorothea sofort merkt, dass an den Gerüchten um den bösen Wolf nichts dran ist und im Dorf ein gutes Wort für ihn einlegt, verhindert sie gleichzeitig, dass der Wolf seine Vorurteile über Menschen ablegen kann, denn sie gesteht ihm nicht, dass sie zu dieser von als „gefährlichsten und niederträchtigsten“ bezeichneten Art auf der Erde gehört.</p>
<p>Nach anfänglichem Aufeinanderzugehen im Dorf siegen Neid und Missgunst, und die von Schweinchen Schlau gesäten Vorbehalte fallen auf fruchtbaren Boden. Obwohl er nichts getan hat, wird der Wolf verurteilt und des Dorfes verwiesen. Dorothea ist verletzt und geschockt, aber so richtig tritt sie für ihren neuen Freund dann auch wieder nicht ein. Sie bleibt im Dorf und nimmt mit regelmäßigen Treffen im Wald vorlieb.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2778 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass diese ganze Dorfwelt voller Vorurteile, Gerüchte, Hass und Missgunst hätte verhindert werden können, lag vor 14 Jahren in den Pfoten Sultans: Gemeinsam mit seinem Kumpel, dem Vater von Grimm, hat er eine List ersonnen, wie sie den Bauern davon abbringen konnten, den alten, nutzlosen Hofhund zu erschießen. Der Plan funktionierte, doch als es dann darum ging, dem Bauern zu verheimlichen, wo der Wolf und seine Familie wohnten, konnte Sultan nicht aus seiner Haut: Der Hund ist des Menschen bester Freund! Er verriet seinen Kumpel und machte sich dessen Todes schuldig.</p>
<p>Doch auch diese schwere Verfehlung wird am Ende von der Dorfgemeinschaft hingenommen – um des lieben Friedens willen…</p>
<p>Sätze wie „Wir sind nicht allein auf der Welt“, „Der Klimaschutz fängt beim Fleischverzicht an“ oder „Brennende Wälder als Futter für Rinder“ verpuffen leider. Auch die (gleichgeschlechtliche) Liebe von Dicklinde und Schweinchen Wild wird nicht mit einer entsprechenden Botschaft versehen, als der Wolf fragt, was daran normal sein soll, dass zwei weibliche Schweine sich verlieben.</p>
<p>Hier hätte man sicherlich noch deutlich plakativer sein können – dem Unterhaltungswert des Stücks hätte dies sicherlich keinen Abbruch getan.</p>
<p>Im Laufe des Stücks klingen viele Argumente gegen die allgegenwärtigen Märchen-Klischees an. Die Figuren zeigen auf, dass viele Geschichten, die man sich erzählt, nicht plausibel oder schlichtweg erfunden und nicht wahr sind. Doch trotz dieser zahlreichen Hinweise und Protestaufrufe siegen Alltag und Bequemlichkeit: Der Wolf lebt wieder im Wald, Oma Eule bleibt ebenfalls dort, Dorothea und die anderen bleiben im sicheren Dorf. Die einzige Ausnahme ist Schweinchen Dicklinde, die in Schweinchen Wild ihre große Liebe gefunden hat und ihr altes Leben gegen ein gemeinsames Leben im Wald eintauscht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2777 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-3.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Insgesamt 18 Darsteller wirbeln über die Bühne und die beiden Spielebenen rechts und links davon. Die Inszenierung von Friedrich von Mansberg gefällt, da sie viel Spielraum lässt für individuelle Interpretationen. Warum Schweinchen Schlau von zwei sich mäßig ergänzenden Jugendlichen gespielt wird, erschließt sich nicht, und auch die Anleihe beim „König der Löwen“ als Rotkäppchen nach deren Rettung wie Simba dem Dorfvolk präsentiert wird, ist eher überflüssig. Hingegen ist das gemeinsame Sprechen von Sätzen durch Didi und Dicklinde sehr gelungen und auch Didis Verzweiflung als sich Dicklinde von ihr abwendet sehr gut inszeniert.</p>
<p>Die Choreographien von Rhea Gubler sind gut auf die Nachwuchskünstler angepasst, auch wenn sich hier einmal mehr deutlich sichtbar Tanztalent ausmachen lässt.</p>
<p>Sascha Littig gibt den erfahrenen, aber leider wenig weisen Bürgermeisterhund Sultan. Gesanglich und von der Bühnenpräsenz her reicht niemand an häufigen Gast auf Lüneburgs Bühnen heran. Seinen Sohn Rex spielt Gunt Temuujin, der die Wandlung vom feigen Hündchen zum selbstbewussten Nachwuchs-Wächter ganz passabel nachzeichnet. Er hat eine schöne Stimme, ihm fehlt es aber noch ein wenig an Übung, um dieses Handwerkszeug auch gekommen einsetzen zu können.</p>
<p>Von den Jugendlichen sticht Anton Frederik von Mansberg heraus: Er spielt den jungen Wolf Grimm sehr authentisch, kann Gefühle gut über die Rampe bringen und überzeugt gesanglich in allen emotionalen und kompositionsbedingten Höhen und Tiefen. Er hat eine sehr spannende Stimmfarbe und man darf gespannt sein, was man von diesem talentierten Theaterfamilienspross in Zukunft noch hören bzw. sehen wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2781 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/12/GRIMM_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Schauspielerisch ist das gesamte junge Ensemble sehr stark, die schwächen zeigen sich insbesondere im Gesang. Dies gilt für Nike Just (Dorothea), Jona Hoek (Schweinchen Wild), Leonie Wiegmann (Schweinchen Didi) und Viktoria Flecke (Schweinchen Dicklinde) gleichermaßen. Sie alle spielen ihren teilweise schrägen Rollen mit viel Einsatz, dass so manches Mal die Stimme wackelt, was bei einem freien Jugendensemble zu verzeihen ist.</p>
<p>Paula Franke hat als Gisella Geiß eine sehr dankbare Rolle: Sie spielt und singt die meckernde Alleinerziehende mit leichtem Hang zum Anbiedern an vermeintliche Mächtige (wahlweise Sultan, Schweinchen Schlau oder Grimm) sehr gut.</p>
<p>Margarita Georgiadis zeigt als Oma Eule den richtigen Weg auf – auch wenn nicht jeder folgen möchte oder kann. Sie spielt mit viel Talent für Pointen und ist sich ihrer Präsenz sehr bewusst. Auch ihrem Gesang hört man gern zu.</p>
<p>„Grimm“ ist unterhaltsame Gesellschaftskritik, die in Lüneburg etwas zu brav gerät. Doch man kann den Jugendlichen unumwunden attestieren, dass sie ihre Rollen mit viel Engagement spielen und diese durchaus tiefergehend erarbeitet haben.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Junge Bühne T3, Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">20</span><span class="Bold">. Dezember 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Sascha Littig, Margarita Georgiadis, Paula Franke, Nike Just, Anton Frederik von Mansberg (*Namensnennungen vorbehaltlich der Bestätigung der Besetzung durch das Theater)</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Friedrich von Mansberg / Thomas Zaufke<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Andreas Tamme</span></p>
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