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	<title>Andrea Marchetti-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Andrea Marchetti-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Klassisches Drama für die Musicalbühne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 12:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Marchetti]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wem Alexandre Dumas&#8216; Klassiker der Weltliteratur nich geläufig ist, für den gibt es hier eine sehr kurze Zusammenfassung des Geschehens: <em>Edmond Dantès wird Opfer einer infamen Intrige, gerade in dem Moment, in dem sein berufliches und privates Glück perfekt scheint. Soeben zum Kapitän befördert, feiert er die Verlobung mit der schönen Mercédès – und im nächsten Moment verliert er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine große Liebe an einen Widersacher. </em><br />
<em>Viele Jahre sitzt Dantès im Gefängnis, während sich seine Feinde an Reichtum und gesellschaftlicher Anerkennung erfreuen. Ein Mitgefangener verrät ihm den Weg zu einem Schatz auf der Mittelmeerinsel Monte Christo, den Dantès nach dessen erfolgreicher Hebung zu einer ausgeklügelten Rache nutzt: Als geheimnisvoller „Graf von Monte Christo“ kehrt er zurück…</em> (Quelle: <a href="https://www.theater-lueneburg.de/stuecke/der-graf-von-monte-christo/">Theater Lüneburg</a>)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3425 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_Galerie_c_tw_AndreasTamme-1-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn und Jack Murphy haben den dramatischen Stoff für die Weltpremiere in St. Gallen 2009 geschrieben. Wildhorn hat bekanntermaßen ein Händchen für düstere Themen, bei denen der Zuschauer tief in die Seelen der Protagonisten blickt. Und so beginnt auch dieses Stück mit einem sehr pathetischen Opening (der Verlobung von Edmond und Mercédès), bei dem zwei Dinge direkt deutlich werden: Thomas Borchert und Navina Heyne sind auch auf der Bühne ein Traumpaar, aber Walzer tanzen können die Paare auf der Bühne allesamt nicht.</p>
<p>Navina Heyne hat eine wunderschöne Stimmfarbe, sanft und tief, eher untypisch für das Musicalfach, aber perfekt für diese Rolle! Thomas Borchert war schon 2009 ein wenig zu alt für den zu Beginn des Stücks erst 19-jährigen Edmond, dennoch gelingt es ihm, dessen Naivität und Gutgläubigkeit glaubwürdig darzustellen.</p>
<p>&#8222;Niemals allein&#8220; ist &#8222;ein typischer&#8220; Wildhorn. Man fühlt sich sehr an &#8222;Jekyll &amp; Hyde&#8220; erinnert als sich das Paar voneinander verabschieden muss, da Edmond aufgrund einer Intrige neidvoller Adliger gefangengenommen wird. Fast wirkt es so als wäre Mercédès gestorben, denn sie wird auf der Bühne mit Rosen bedeckt, doch da sie wenig später wieder singt, ist dies wohl nur ein inszenatorisch missglückter Einfall.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3423 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-7-683x1024-1.jpg 683w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Im Gefängnis, in dem Edmond 14 lange Jahre verbringen muss, trifft er auf Abbé Faria, den Sascha Littig mit einer gewissen Cleverness und Unbedarftheit spielt. Edmond lernt viel von Faria &#8211; vor allem im Gefängnis zu überleben und sich nicht seiner Todessehnsucht hinzugeben. Kurz bevor Faria selbst stirbt, weiht er Edmond noch in das Geheimnis des Schatzes von Monte Christo ein. Das Duett (&#8222;Könige&#8220;) ist sehr schön und unterstreicht die Bedeutsamkeit der Beziehung von Edmond und Faria.</p>
<p>Luisa Vampa, die Piratin, die Edmond nach Monte Christo bringt, ist von Cornelia Brunn (Bühnen- und Kostümbild) vortreffelich eingekleidet worden. Leider will die Choreographie (Olaf Schmidt) so gar nicht zu grobschlächtiegn Priaten passen. Sie hüpfen eher etwas albern zu &#8222;Piraten &#8211; Wahrheit oder Wagnis&#8220; herum. Fragen wirft auch auf, warum Wolfgang Berthold (Regie) Edmond in der Schatzhöhle Geldscheine hochwerfen lässt. Die gab es damals nun ganz sicher noch nicht&#8230;</p>
<p>Wir erfahren, dass Mercédès in der Zwischenzeit nicht nur Edmonds Erzfeind Mondego geheiratet hat, sondern beide auch einen gemeinsamen Sohn haben. Einmal mehr stellt Heyne ihr gesangliches Können bei &#8222;Wie mich die Welt umarmt&#8220; unter Beweis. Für Edmond, der unerkannt auf Rache sinnt, ist diese Erkenntnis die Hölle auf Erden, was Thomas Borchert in der gleichnamigen Szene eindringlich zum Ausdruck und zu Gehör bringt.</p>
<p>In Rom begegnet er Albert de Morcerf, dem Sohn von Mercédès und Mondego, der es dank militärischer Verdienste inzwischen zum Graf von Morcerf gebracht hat. Edmond hat zunächst keine Ahnung, wer der Junge ist, nutzt aber seine Verbindung zur Piratin Vampa, die Albert entführt hat, und kann ihn aus ihren Händen befreien. Als Graf von Monte Christo wird daraufhin von den dankbaren Eltern nach Paris eingeladen, wo er mit seiner luxuriösen Lebensführung und seinem exotischen, orientalisch gefärbten Geschmack Aufsehen in der adligen Gesellschaft. Auf einem Ball erkennt Mercédès ihn wieder, doch er versucht, sich rauszureden und blendet alle anderen erfolgreich. &#8222;Diese Augen/Der Mann ist tot&#8220; ist ein hervorragender Beleg dafür, wie sehr Borchert und Heyne harmonieren.</p>
<p>Seine Feinde hat er sich inzwischen zu Freunden gemacht. So hat er sie jederzeit unter Kontrolle und kann seinen Racheplan weiter verfolgen. In der Szene und dem Song &#8222;Die Falle/Zuviel ist nie genug&#8220; gipfelt dann die falsche Freundschaft von Edmond, Danglars, Villefort und Mondego. Insbesondere Letzterer muss mächtig einstecken als Edmond der feinen Gesellschaft verrät, dass Mondego nur durch den Verrat seines Befehlshabers an den Feind zu zweifelhafte, Ruhm, gelang. Albert (gespielt von Anton Frederik von Mansberg) fordert vom Grafen Genugtuung für seinen Vater, was jedoch seine Mutter Mercédès zu verhindern sucht. Sie hat die wahre Identität des Grafen erkannt und appelliert an sein Gewissen, das Leben des Jungen zu verschonen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3422 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-27-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Dantès hat Mercédès immer noch nicht verziehen, dass sie Mondego geheiratet hat, und weigert sich mit den Worten: &#8222;Mitleid ist etwas für Schwache.&#8220; Mercédès denkt über ihr vergeudetes Leben nach und macht sich Vorwürfe, weil sie nicht auf Edmond gewartet hat und träumt immer noch davon wieder mit ihm zusammen sein &#8211; Gefühle, die Heyne während &#8222;All die Zeit&#8220; berührend intoniert.</p>
<p>Das Duell findet statt, doch Albert trifft den Grafen nicht. Als sich dieser anschickt, den jungen Widersacher zu töten, taucht dessen Freundin Valentine (Pia Naegeli) auf und gesteht ihm ihre Liebe (&#8222;Schöner Schein&#8220;). Berührt von soviel Ehrlichkeit und Leidenschaft lässt Edmond von seinem Vorhaben ab. Er erinnert sich als frühere Tage. &#8222;Der Mann, der ich einst war&#8220; ist sicherlich einer der Showstopper und Thomas Borchert perfekt auf den Leib geschrieben.</p>
<p>Kurz danach kommt es zum klärenden Gespräch zwischen Mercédès und Edmond, welches jedoch durch Mondego gestört wird, der auf Rache sinnt. Doch er verliert den Kampf gegen seinen Erzfeind (&#8222;Hölle auf Erden&#8220;). Edmond wird von seinen Schuldgefühlen übermann, doch Mercédès gelingt es, ihm klarzumachen, dass Mondego seiner eigenen Besessenheit und Rachsucht zum Opfer gefallen ist. Mercédès Liebe und Mitgefühl öffnen Edmond den Weg in eine Zukunft. Eine Zukunft an der Seite der Frau, die er noch immer über alles liebt. Mit &#8222;Niemals allein&#8220; endet Alexandre Dumas spannende Geschichte vom Graf von Monte Christo.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3424 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/08/DER-GRAF-VON-MONTE-CHRISTO_c_tw_AndreasTamme-4-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Frank Wildhorn ist es gelungen, die verschiedenen emotionalen Spielarten ganz vorzüglich zu vertonen. Natürlich bleibt er sich selbst treu und so hat das Stück musikalisch einen hohen Wiedererkennnungswert. Die Besetzung der Hauptrollen ist perfekt: Thomas Borchert atmet die Rolle des von Gefühlen jeglicher Couleur getriebenen Grafen und ist gesanglich und schauspielerisch über jeden Zweifel erhaben. Navina Heyne überrascht durch ihr für ein Musical untypische, doch außerordentlich warme und gefühlvolle Stimme. Auch ihr gelingt es, die emotionale Achterbahnfahrt des Lebens von Mercédès authentisch nachzuzeichnen. Gerd Achilles kommt die Rolle des hasserfüllten, von Neid getriebenen Bösewichts Mondego zu, die er mit berückender Energie ausfüllt. Fast könnte man meinen, die Feindschaft der Männer sei echt.</p>
<p>&#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; ist viel Stoff in relativ kurzer Zeit, noch dazu ist die Handlung vor vielen hundert Jahren angesiedelt. Doch es gelingt Wolfgang Berthold das Stück kurzweilig und mit genau dem richtigen Fokus auf die Protagonisten und deren Handlungsmotive umzusetzen. Wie schön, dass sich ein Stadttheater statt eines Standard-Musicals auch einmal solch ein anspruchsvolles Stück ausgesucht hat. Gern mehr davon!</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">11</span><span class="Bold">. November 2023</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller: </strong></span>Thomas Borchert, Navina Heyne, Sascha Littig, Gerd Achilles, Steffen Neutze , Oliver Hennes, Franziska Ringe, Andrea Marchetti, Anton Frederik von Mansberg, Pia Naegeli, Eric Keller, Falk Steingräber</span><br />
<span class="Bold"><span style="color: #000080;"><strong>Regie / Musik: </strong>Wolfgang Berthold / Frank Wildhorn</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme</span></span></p>
<p><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=RvqyCVR9A84" title="DER GRAF VON MONTE CHRISTO | Großes Haus" width="640" height="360" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed" consent-required="3783" consent-by="services" consent-id="3784" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/RvqyCVR9A84?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe></p>
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		<title>Der gelungene 1. Akt gerät schnell in Vergessenheit</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/der-gelungene-1-akt-geraet-schnell-in-vergessenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 11:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Amani Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Marchetti]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich von Mansberg]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Ruud van Overdijk]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Timothy Roller]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Kratz]]></category>
		<category><![CDATA[Yinghao Liu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am auffälligsten an der Lüneburger „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung von Friedrich von Mansberg ist die Länge von nur 100 Minuten. Besonders im 2. Akt fallen die fehlenden Minuten spürbar ins Gewicht. Barbara Bloch hat für diese moderne Fassung eine sehr schlichte Bühne entworfen: eine Wellblech-Rückwand, Podeste in U-Form, zwei vielseitig eingesetzte Käfigelemente. Im zweiten Akt wird ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am auffälligsten an der Lüneburger „Jesus Christ Superstar“-Inszenierung von Friedrich von Mansberg ist die Länge von nur 100 Minuten. Besonders im 2. Akt fallen die fehlenden Minuten spürbar ins Gewicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3295 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-9-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Barbara Bloch hat für diese moderne Fassung eine sehr schlichte Bühne entworfen: eine Wellblech-Rückwand, Podeste in U-Form, zwei vielseitig eingesetzte Käfigelemente. Im zweiten Akt wird das Bühnenbild von einem übergroßen Dornenkranz dominiert, der Judas auch als Plattform für seine „Superstar“-Performance dient. Das Ensemble wurde von Benjamin Burgunder passend in zeitgenössische Kleidung gesteckt. Der Tatsache, dass einige Apostel Fischer waren, wird hier deutlich sichtbar Rechnung getragen (Gummistiefel, Fischerhemden, Wathosen sind allgegenwärtig). Während der 1. Akt in gedeckten, blau-grauen Farbtönen daherkommt, wird’s im 2. Akt bunt: in knappen goldenen Kostümen gewandete Tänzerinnen und Tänzer, König Herodes Gefolge in bordeaux-violettem Tanzdress. Jesus erinnert in seinem goldenen Onesie an einen glitzernden Teletubby, Annas sieht Neo aus „Matrix“ zum Verwechseln ähnlich und die vier Schergen von Kaiaphas könnten direkt einer neuen „Star Wars“ Serie entstiegen sein. Ein sehr kreativer erster Einsatz für Burgunder in Lüneburg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3296 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-10-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Die Choreografien stammen von Ballettdirektor Olaf Schmidt. Man kann seine Idee dahinter sehr gut erkennen, doch leider gelingt es dem Tanz-Ensemble nicht, die Schrittfolgen aus Jazz und Contemporary frei, locker, akzentuiert und synchron auf die Bretter zu bringen. Viel zu oft tanzt jemand nicht nur sprichwörtlich aus der Reihe, ist zu spät dran oder einfach so konzentriert, dass die Schrittfolgen steif und hölzern wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haus- und Extrachor sowie die Statisterie sorgen dafür, dass „Jesus Christ Superstar“ gut klingt. Hier wurde exzellent an Harmonien und Einsätzen gearbeitet. Zudem wirkt die Bühne des Großen Hauses immer gut gefüllt, was vielen Szenen sehr zugute kommt. Leider wurden fast alle Songs gekürzt, teilweise nur angeteasert und die vielen ruhigen, intensiven Momente durch sofortige Vorhänge und Umbauten abgebrochen. Es fällt auf, dass der schwarze Vorhang sehr oft fällt, teilweise nicht einmal mit entsprechender Musik zur Überbrückung des Umbaus. Dies stört den Fluss der Handlung mehrfach nachdrücklich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3294 alignright" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-8-1024x683-1.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Jesus‘ Anhänger zeigen ihre Gefolgschaft durch über dem Kopf gekreuzte Arme. Diese Geste ging im Sommer 2021 durch die Presse als die US-Kugelstoßerin Raven Saunders damit während der Siegerehrung bei den Olympischen Spielen gegen Unterdrückung protestierte. Ein politischer Ausdruck, den man im Kontext von Jesus Leben und Wirken durchaus hinterfragen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie in Lüneburg üblich wurden für die große Musicalpremiere der Spielzeit wieder Gäste engagiert. So überzeugt Timothy Roller als Jesus vor allem mit seiner großen stimmlichen Bandbreite und gefühlvollem Spiel. Maria Magdalenas emotionale Achterbahnfahrt wird von Amani Robinson mit Soul und einer greifbaren Verletzlichkeit interpretiert. Als Judas gelingt es Ruud van Overdijk das Publikum von seiner verzweifelten Situation zu überzeugen. Seine Rockstimme, die er bis in die höchsten Höhen treibt, passt perfekt zu diesem anspruchsvollen Part. Calum Melville (ebenfalls als Gast am Haus) setzt als Simon im ersten Akt einen beeindruckenden Akzent.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3290 alignleft" src="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2023/02/JESUS-CHRIST-SUPERSTAR_c_tw_AndreasTamme-2-683x1024-1.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px" /></p>
<p>Aus dem Hausensemble wurden Pilatus (Ulrich Kratz), Herodes (Karl Schneider), Annas (Andrea Marchetti) und Kaiaphas (Yinghao Liu) besetzt. Liu kämpft sichtlich mit den schnellen englischen Texten, obwohl er dem Part stimmlich durchaus gewachsen ist, wohingegen Marchetti brillant einschüchternd agiert und singt. Kratz zeigt im ersten Akt eine sehr gefühlvolle Seite von Pilatus. Leider stößt auch er im zweiten Akt an seine Grenzen, wenn es darum geht, englische Texte in hohem Tempo und mit dem richtigen Ausdruck über die Rampe zu bringen. Seine Darstellung von Pilatus‘ Verzweiflung und Getriebenheit ist jedoch über jeden Zweifel erhaben. Schneider wirkt ein wenig wie ein alternder Elvis, doch die Zuschauer lieben ihn und sein König Herodes ist ein aufmunternder Farbtupfer im 2. Akt.</p>
<p>Von Mansberg ist es im ersten Akt ganz hervorragend gelungen, die Gefühlswelten der Protagonisten auszuarbeiten. In der Pause hört man folglich viele begeisterte Zuschauerstimmen im Foyer. Leider ist es ihm jedoch nicht gelungen, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und so bleibt der zweite Akt deutlich hinter dem ersten zurück. Er wirkt zusammengestückelt, hetzt rastlos von Highlight zu Highlight und erlaubt es weder den Darstellern noch dem Publikum die Handlung gänzlich aufzunehmen. Das ist sehr bedauerlich und man verlässt das Theater mit einem faden Beigeschmack. Die Zutaten waren exquisit, das Menü konnte leider nur mit der Vorspeise überzeugen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater Lüneburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">12</span><span class="Bold">. November 2022</span><span class="Bold"><br />
<strong>Darsteller:</strong> Timothy Roller, Amani Robinson, Ruud van Overdijk, Ulrich Kratz, Karl Schneider, Andrea Marchetti, Yinghao Liu<br />
<strong>Regie: </strong>Friedrich von Mansberg<br />
<strong>Fotos: </strong>Andreas Tamme<br />
</span></span></p>
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