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	<title>Tschitti Tschitti Bäng Bäng-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Tschitti Tschitti Bäng Bäng-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Chitty Chitty Bang Bang lässt das Prinzregententheater abheben!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 16:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Chitty Chitty Bang Bang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Einsetzen der Ouvertüre wird das Publikum direkt in eine andere Welt versetzt: Auf der bühnenfüllenden Leinwand läuft ein ausführlicher Vorspann, in dem alle Darsteller und sonstigen an der deutschen Fassung von „Chitty Chitty Bang Bang“ Beteiligten namentlich aufgelistet sind. Wenn das nicht großen Respekt vor den Künstlern auf, vor, hinter und unter der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/chitty-chitty-bang-bang-laesst-das-prinzregententheater-abheben/">Chitty Chitty Bang Bang lässt das Prinzregententheater abheben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Einsetzen der Ouvertüre wird das Publikum direkt in eine andere Welt versetzt: Auf der bühnenfüllenden Leinwand läuft ein ausführlicher Vorspann, in dem alle Darsteller und sonstigen an der deutschen Fassung von „Chitty Chitty Bang Bang“ Beteiligten namentlich aufgelistet sind. Wenn das nicht großen Respekt vor den Künstlern auf, vor, hinter und unter der Bühne zeigt!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1989 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398764349_x_tschitti3-48-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398764349_x_tschitti3-48-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398764349_x_tschitti3-48-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398764349_x_tschitti3-48.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dann folgt &#8211; ebenfalls als filmischer Ausschnitt (in schwarz-weiß) &#8211; die Geschichte des einst erfolgreichen Motorsportwagens, der nunmehr in Coggins Werkstatt sein Dasein als Schrotthaufen und Lieblingsspielgerät von Jemima und Jeremy Potts fristet. Ab diesem Moment entspannt sich die weitere Geschichte in sehr gelungenen Kulissen und mit sehr authentischen Darstellern auf der Bühne.</p>
<p>Der rostende Sportwagen weckt auch das Interesse der Baronin von Bomburst, die ihn ihrem auf Spielzeuge versessenen Ehemann gern zum Geburtstag schenken möchte. Kurzerhand setzt sie die Spione Boris und Goran darauf an, die sich auf den Weg von Vulgarien nach England machen, wo sich der Wagen befindet.</p>
<p>Als Caractacus Potts seine beiden Kinder in der Werkstatt entdeckt, ist er darüber wenig erfreut, doch bei beiden beknien ihren Vater, einen glücklosen, aber nicht weniger kreativen Erfinder, das Auto zu kaufen, bevor es in der Schrottpresse landet.</p>
<p>Schon in dieser ersten gemeinsamen Szene treffen die Potts‘ auch auf Truly Scrumptious, die ihr defektes Motorrad in Coggins’ Werkstatt reparieren lassen möchte. Sie nimmt jedes Fettnäpfchen mit und hinterlässt bei Caractacus keinen besonders guten Eindruck. Doch der Zufall bringt alle wieder zusammen: Papa Potts erfindet zufällig eine Bonbonpfeife, die er dem Süßwarenhersteller Scrumptious unbedingt zum Kauf anbieten möchte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Truly gelingt dies.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1995 size-medium" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398341277_x_tschitti1-33-e1498150672110-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398341277_x_tschitti1-33-e1498150672110-400x262.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398341277_x_tschitti1-33-e1498150672110.jpg 637w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nun hat der Vater genug Zeit und Geld, den Schrotthaufen, den er für den Gegenwert seines defekten Haarschneidefahrrads erworben hat, in das zu verwandeln, wovon jedes Kind träumt: Einen liebevoll restaurierten Oldtimer, der nicht nur fahren, sondern auch schwimmen und fliegen kann. Gemeinsam machen die vier einen ersten Ausflug (unter begeistertem Applaus des Publikums) und locken damit die tollpatschigen vulgarischen Spione an, die aber dank ihrer „vorzüglichen“ optischen und akustischen englischen Tarnung kaum mehr zu erkennen sind.</p>
<p>Als die Spione ihre Monarchin informieren, was das Auto inzwischen alles kann und auch Baron Bomburst davon erfährt, wird ihr Auftrag unmissverständlich: Chitty muss nach Vulgarien. Um jeden Preis! Kurzerhand entführen die schusseligen Spione Caractacus Potts – allerdings nicht den Erfindern, sondern dessen weltreisenden Vater. Die Verfolgungsjagd von Papa Potts, Truly und den Kindern ist abenteuerlich. Angekommen in Vulgarien wird es nicht besser: Sie lernen, dass Kinder dort verboten sind und vom fiesen Kinderfänger gesucht und eingesperrt werden. Und das alles nur, weil die Baronin Kinder nicht leiden kann. Doch der Spielzeugmacher (der seine Spielzeuge nur noch für den Baron macht) versteckt Jemima und Jeremy bei sich. Leider kommt der Kinderfänger ihnen auf die Schliche und entführt die beiden Kinder.</p>
<p>Währenddessen muss sich Opa Potts gemeinsam mit vielen anderen Erfindern trickreich gegen den Baron zur Wehr setzen, der von ihnen erwartet, dass sie aus irgendeinem anderen Schrotthaufen ein zweites „Wunderauto“ machen. Denn der Geburtstag des Barons naht und er will sich selbst das größte Geschenk machen.</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-1990 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398418057_x_tschitti1-450_hoch-e1498150288510-360x400.jpg" alt="" width="241" height="268" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398418057_x_tschitti1-450_hoch-e1498150288510-360x400.jpg 360w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398418057_x_tschitti1-450_hoch-e1498150288510-768x852.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398418057_x_tschitti1-450_hoch-e1498150288510-923x1024.jpg 923w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398418057_x_tschitti1-450_hoch-e1498150288510.jpg 993w" sizes="(max-width: 241px) 100vw, 241px" />Während im Schloss die Vorbereitungen auf eine pompöse Geburtstagsfeier auf Hochtouren laufen, begeben sich Papa Potts und Truly in den Untergrund, wo sie auf zahlreiche andere Kinder treffen, die sich unter dem Schloss verstecken. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, um Jeremy und Jemima sowie Opa Potts zu befreien.</p>
<p>Am Schluss werden der Kinderfänger nebst Baronin und Baron gefangen genommen und Chitty fliegt mit Familie Potts und Truly zurück ins heimische England.</p>
<p>So zuckersüß die Geschichte klingt, so gelungen ist die Umsetzung vom Münchner Gärtnerplatztheater, die aufgrund des Umbaus im Prinzregententheater stattfindet. Die Kulissen sind liebevoll und verspielt; es gibt zahllose Details zu bestaunen. Judith Leikauf und Karl Fehringen haben hier ganze Arbeit geleistet und zeigen deutlich, dass Stadttheater sich ganz sicher nicht hinter West End Produktionen verstecken müssen. Insbesondere die Mühle, in der Familie Potts lebt, und die Süßwarenfabrik fallen hier nachdrücklich auf. Auch die Perspektivenwechsel, wenn sich Schiff und Zeppelin der Vulgarier Chitty bedrohlich nähern, sind super gelöst.</p>
<p>Die Kostüme von Alfred Mayerhofer sind farbenfroh und den Charakteren angemessen. Der Kinderfänger ist herausragend unsympathisch gewandet! Die Einfälle für die Verwandlung von Boris und Goran in „englische Lords“ sowie die Roben der Baronin sind witzig und unterstützen die exzentrischen Charaktere sehr gut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1988 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398428576_x_tschitti2-200-400x266.jpg" alt="" width="364" height="242" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398428576_x_tschitti2-200-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398428576_x_tschitti2-200-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398428576_x_tschitti2-200.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 364px) 100vw, 364px" />Frank Thannhäuser hat die teilweise doch sehr britischen Texte sehr gut ins Deutsche übertragen und spart auch nicht an herrlich überzogenen Klischees. Bspw. fragen sich Boris und Goran, ob es möglich ist, Englisch zu sprechen und trotzdem vulgär zu sein? Klare Antwort: „Nein, das können nur Amerikaner!“ Auch die Adaption des im englischsprachigen Raum sehr beliebten Schlafliedes „Hushabye Mountain“ ist gut gelungen. „Sandmännchens Berge“ und „Träume süß Strand“ geben das süßliche, kindgerechte des Originaltexts sehr gut wieder. Gleiches gilt für die „Rosen des Erfolgs“, welches der Spritzigkeit des Originals in nichts nachsteht.</p>
<p>An einigen Stellen wird aber auch klar, dass die deutsche Sprache manchmal etwas holprig ist. „Stil“ ist so ein Beispiel, bei dem es bei beiden Kinderdarstellern sichtlich schwer fällt das Songtempo und die vielen Worte in Einklang zu bringen.</p>
<p>„Chitty Chitty Bang Bang“ lebt von seinen schmissigen, eingängigen Melodien. Die Sherman-Brüder haben sich – genau wie mit „Mary Poppins“ – ein musikalisches Denkmal gesetzt, das auch noch in 100 Jahren Kinder und junggebliebene Erwachsene erfreuen wird. Die Original-Choreographien hat Ricarda Regina Ludigkeit ganz hervorragend für das große Münchner Ensemble angepasst, wobei positiv auffällt, dass Peter Lesiak ein sehr guter Tänzer ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1987 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1446480579_x_10a2662-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1446480579_x_10a2662-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1446480579_x_10a2662-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1446480579_x_10a2662.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Apropos Lesiak, für die diesjährige Wiederaufnahme konnte – mit Ausnahme der Kinderdarsteller – nahezu das komplette Premierenensemble von 2014 wieder verpflichtet werden. Dass das Team eingespielt ist, spürt man deutlich. Spielfreude und Authentizität werden hier ganz klar großgeschrieben!</p>
<p>Peter Lesiak ist ein überaus sympathischer Erfinder. Er versprüht jungenhaften Charme, ist gesanglich voll auf der Höhe und spielt ganz entzückend zusammen mit den Kindern. Da futtert er dann auch mal schnell eine ganze Banane während seine Kollegen „Truly Scrumptious“ intonieren. Einzig als „Jack in the Box“ ist er ein wenig zu „instabil“, was aber sicherlich von Josef E. Köpplinger so gewollt war. Dadurch geht der romantische Kontext des „Spieluhr“-Songs leider ein wenig verloren. Doch mit Szenen wie „Teamwork“ – sowohl im ersten Akt als auch kurz vor dem Finale – kann er seine komplette Energie ausspielen und wird so zum Traumpapa für viele Kinder im Publikum.</p>
<p>Als gar nicht so süße, sondern schön robuste Truly Scrumptious steht Katja Reichert auf der Bühne des Prinzregententheaters. Sie hat ihren eigenen Kopf und das zeigt sie auch. Gleichzeitig hat sie ein sehr großes Herz und „verliebt“ sich sofort in Jemima und Jeremy. Als Puppe auf der Drehscheibe ist sie absolut herausragend. Ihre Bewegungen sind absolut perfekt abgestimmt und sehr akzentuiert. Gesanglich kann sie leider nicht ganz mit Lesiak mithalten, aber insgesamt harmonieren die beiden perfekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1993 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398342861_x_tschitti1-647-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398342861_x_tschitti1-647-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398342861_x_tschitti1-647-768x511.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398342861_x_tschitti1-647.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die schrille Baronin Bomburst ist eine Traumrolle für jede Darstellerin mit komödiantischem Talent. Sigrid Hauser geht in dieser Rolle vollends auf. Sie ist der heimliche Star des Abends. Mit ihrer immensen stimmlichen Bandbreite steckt sie alle anderen spielend in die Tasche, und ihr Gespür für Pointen ist in Gestik wie Mimik gleichermaßen überzeugend. Die „Bombie Samba“ stellt sie inmitten von leicht bekleideten, gut gebauten Herren in knappen rosa Shorts in den Mittelpunkt. Das gefällt Frau Baronin sichtlich! Auch im schrägen „Tschutschi-Maus“-Duett mit dem Baron begeistert sie. Da hat es Erwin Windegger nicht leicht mit ihr mitzuhalten. Folglich steht er als Baron auch im Schatten seiner allgegenwärtigen Gattin und geht allen mit seiner kindischen Trotzigkeit vortrefflich auf die Nerven.</p>
<p>Frank Berg spielt den schusseligen, aber deshalb nicht weniger liebevollen Opa Potts sehr gut. Auch im Zusammenspiel mit den Kindern („Stil“) oder als vermeintlicher Erfinder inmitten potentieller Einsteins („Rosen des Erfolgs“) gibt er eine gute Figur ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1991  alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398427198_x_tschitti2-357-e1498150405794-315x400.jpg" alt="" width="229" height="291" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398427198_x_tschitti2-357-e1498150405794-315x400.jpg 315w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/06/1398427198_x_tschitti2-357-e1498150405794.jpg 517w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" />Als fieser Kinderfänger inmitten einer farbenfrohen, heilen Welt sein Unwesen zu treiben, ist sicherlich nicht leicht. Markus Meyer spielt diesen unangenehmen Zeitgenossen aber mit großer Strahlkraft. Er stakst auf hochhackigen Schuhen über die Bühne wie der Storch im sprichwörtlichen Salat, was aber perfekt zu dem schleimigen, hinterhältigen Kinderfänger passt. Dass der „Childcatcher“-Song in der deutschen Fassung nur instrumental anklingt, ist sehr bedauerlich, doch Meyer jagt den Kindern auf und vor der Bühne auch ohne „Rattenfänger“-Melodie einen gehörigen Schrecken ein.</p>
<p>Die meisten Lacher bekommt aber das Comedy-Duo Patrick A. Stamme und Stefan Bischoff, die als vermeintlich hochprofessionelle Spione Boris und Goran ein echtes Erlebnis sind. Irgendwie wird man dennoch den Eindruck nicht los, dass die beiden mehr Glück als Verstand haben und zu den befremdlichsten Mitteln greifen, um ihr Ziel zu erreichen. Stamme und Bischoff sind ein herrliches Duo Infernale, werfen sich die Bälle gekonnt zu und treiben einem mit ihrer Tollpatschigkeit die Lachtränen in die Augen.</p>
<p>Zu diesen herausragenden Protagonisten kommen noch fast 40 weitere Ensemblemitglieder, Sänger des Theaterchors und aus der Statisterie. Da wird es mitunter richtig voll auf der Bühne! Wenn diese große Anzahl an Künstlern dann noch eine weitgehend koordinierte Kickline zu „Teamwork“ präsentiert, kann man nicht mehr machen als ihnen begeistert zu applaudieren.</p>
<p>„Chitty Chitty Bang Bang“ ist ein wunderbares Familienmusical. Es gibt viel zu schauen, liebevoll ausgearbeitete Charaktere, eine schräge, aber unterhaltsame Geschichte, eingängige Musik (in München übrigens vom Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung von Michael Brandstätter perfekt intoniert) und nicht zuletzt ein fliegendes Auto, das auch erfahrenste Musicalbesucher in Begeisterung versetzt.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Prinzregententheater, München</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 13. Juni 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong><span class="besetzung_person2 black">Peter Lesiak, </span> <span class="besetzung_person2 black">K</span><span class="besetzung_person2 black">atja Reichert, </span> <span class="besetzung_person2 black">Frank Berg, </span><span class="besetzung_person2 black">Erwin Windegger, </span><span class="besetzung_person2 black">Sigrid Hauser, </span> <span class="besetzung_person2 black">Markus Meyer, </span><span class="besetzung_person2 black">Patrick A. Stamme, </span><span class="besetzung_person2 black">Stefan Bischoff</span> </span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Richard M. Sherman &amp; Robert B. Sherman / <span class="besetzung_person black">Josef E. Köpplinger</span></span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Thomas Dashuber<br />
</span></div>
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		<title>Tschitti Tschitti Bäng Bäng</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/tschitti-tschitti-baeng-baeng/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 12:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Windegger]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Nadine Zeintl]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Lesniak]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese CD bringt viel Schwung und jede Menge guter Laune ins heimische Wohnzimmer Lange hat es gedauert bis das Familienmusical aus der Feder von Richard M. und Robert B. Sherman („Mary Poppins“) erstmalig auch in Deutschland aufgeführt wurde. In London erlebte die Bühnenfassung des im englischsprachigen Raum gleichermaßen bekannten wie beliebten Musicalfilms mit Dick van ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Diese CD bringt viel Schwung und jede Menge guter Laune ins heimische Wohnzimmer</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_738">
<div class="style_2">
<p class="Body">Lange hat es gedauert bis das Familienmusical aus der Feder von Richard M. und Robert B. Sherman („Mary Poppins“) erstmalig auch in Deutschland aufgeführt wurde. In London erlebte die Bühnenfassung des im englischsprachigen Raum gleichermaßen bekannten wie beliebten Musicalfilms mit Dick van Dyke in der Hauptrolle bereits 2002 ihre Weltpremiere.</p>
<p class="Body">Im April 2014 war es dann aber soweit und Chitty, das Wunderauto, flog in der Regie von Josef E. Köpplinger und in der Übersetzung von Frank Thannhäuser über die Bühne des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz. Nicht ganz fünf Monate später liegt der Live-Mitschnitt &#8211; einmal mehr von HitSquad Records produziert &#8211; vor.</p>
<p class="Body">Shermans schmissige Kompositionen verfehlen ihre Wirkung auch auf diesem Album nicht. Gute Laune &#8211; komprimiert in den 20 Highlights der Show. Dass aber gerade das Solo des Kinderfängers, einer beileibe nicht unwichtigen Figur, fehlt, ist schwer zu verstehen. Doch abgesehen davon lernt der Zuhörer die wundervolle Familie Potts kennen, begegnet der exzentrischen Baronin Bomburst nebst Gatten und begleitet die zuckersüße Truly Scrumptious bei ihrem Abenteuer mit Jeremy und Jemima. Auch schräge Figuren, wie die etwas trotteligen Spione Boris und Goran und die herrlich kreativen Erfinder, kommen nicht zu kurz.</p>
<p class="Body">Im Vergleich zur <a title="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=7&amp;subservice=1&amp;details=209&amp;zone=0" href="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=7&amp;subservice=1&amp;details=209&amp;zone=0">Londoner Aufnahme</a> fehlt &#8211; neben dem bereits erwähnten „Kiddy Widdy Winkies“ des Kinderfängers &#8211; nur „Come to the Funfair“. Stattdessen hören wir Trulys Solo „Du wundervoller Mann“, welches jedoch beim bloßen Hören mehr nach Baronin Bomburst klingt.</p>
<p class="Body">Um der Handlung folgen zu können, findet man im Booklet eine ausführliche Beschreibung, in die die Songs an entsprechender Stelle eingebettet wurden. Dafür fehlen leider die Songtexte, die man bei diesem Mitsing- und Mitklatschmusical gut hätte gebrauchen können.</p>
<p class="Body">Dennoch offenbaren sich einige sehr gelungene Adaptionen der Originaltexte: Dazu gehört „Sei englisch“, „Stil“, „Rosen des  Erfolgs“ und „Sandmännchens Berge“. Schön ist auch, dass „unübersetzbare“ Begriffe wie „Toot Sweets“ oder „Tschutschi-Maus“ nicht mit der Brechstange ins Deutsche übertragen wurden. Frank Thannhäuser ist es gemeinsam mit Eberhard Cronshagen und Günter Loose gelungen, ein familienfreundliches Musicals zu schaffen, dass auch auf deutsch einwandfrei funktioniert. Die Sprache passt sehr gut zum zumeist sicherlich sehr jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Die Darsteller singen allesamt überzeugend, hier kann man der Castingabteilung nur gratulieren. Gerade die Schuhe von Peter Lesiak als Caractacus Potts scheinen sehr groß, wurde die Rolle in London doch von Michael Ball kreiert und in der Folge von Jason Donovan und Raúl Esparza (New York) gespielt. Doch Lesiak singt sich charmant durch die Familiensongs und besteht auch die liebevolle Vater-Kinder-Ballade „Sandmännchens Berge“ mit Bravour. Frank Berg macht als Großvater Potts erwartungsgemäß viel gute Laune: „Stil“ und „Rosen des Erfolgs“ zeugen von viel Wärme und Witz.</p>
<p class="Body">Nadine Zeintl klingt als Truly sehr klassisch, vielleicht ein bisschen zu alt, aber es gelingt ihr dennoch, ihre Liebe zu den Kindern und deren Erfinder-Papa zu transportieren.</p>
<p class="Body">Als Baronin Bomburst besticht Sigrid Hauser, die ihren Sinn für Pointen und ihr exaktes Timing auch beim reinen Zuhören ausspielen kann.</p>
<p class="Body">Die Ensemblenummern klingen voll und groß; daran hat auch das Orchester unter der Leitung von Michael Brandstätter einen großen Anteil. Sie intonieren die Sherman-Melodien gekonnt und ohne Fehler.</p>
<p class="Body">So aufwendig die Bühnentechnik dieser Show auch sein mag &#8211; und zweifelsohne lebt diese vom wahrhaftig fliegenden Auto &#8211; diese exzellente Aufnahme ist der Beweis, dass auch Stadttheater einen großen Aufwand nicht scheuen sollten. Denn wie man hört, lohnt es sich allemal!</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
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