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	<title>Tom van der Ven-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Tom van der Ven-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Diese Hit-Show zündet leider so gar nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 22:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Melcher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In London sorgt Jim Steinmans Hit-Show mit den Songs von Meat Loaf sein eineinhalb Jahren (mit Unterbrechungen) für ein volles Haus. Seit November 2018 hat auch Deutschland im Metronom Theater in Oberhausen seine eigene Produktion dieses Rock-Musicals, doch schon wenige Wochen nach der Premiere muss man feststellen, dass entweder das Publikum so eine Show nicht sehen möchte oder aber die Ticketpreise seitens der Stage Entertainment einmal mehr zu hoch angesetzt wurden. Denn eine Auslastung von 25-30 % auf einem Samstagabend keine vier Wochen nach der Premiere ist eher traurig.</p>
<p>Dabei hat die Show durchaus Potential, denn ein futuristisches Setting, kantige Charaktere und mehrere parallele Handlungsstränge erlauben es vielen Zuschauern, sich irgendwo im Laufe des Abends mit einer der handelnden Figuren zu identifizieren.</p>
<p>Natürlich erinnern die gegen das Establishment aufbegehrenden „Loser“ sowohl von ihrem Wohnort (einer Art Schrottplatz im U-Bahn-Tunnel-System) als auch vom groben Plot her nicht nur flüchtig an die Rebellen aus „We Will Rock you“. Während aber „WWRY“ seit vielen Jahren stationär bzw. auf Tour sehr erfolgreich ist, wäre ich überrascht, wenn „Bat out of Hell“ eine ähnliche Karriere beschieden ist.</p>
<p>Eine Gemeinsamkeit der beiden Shows ist Alex Melcher: In der Deutschlandpremiere von „WWRY“ begeisterte er als aufmüpfiger Galileo, in „Bat out of Hell“ wechselt er die Seiten und spielt den erfolgbesessenen, rücksichtslosen Falco, der mit seinem Weltunternehmen alle um sich herum unterdrückt. Auch seine Frau und Tochter macht er mit Medikamenten gefügig und / oder hält sie an einer sehr kurzen Leine.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2395 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/booh_obe_szenenmotiv_prio-3_sloane-und-falco_1080x608.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das was folgt, ist vorhersehbar: Falcos Tochter Raven entdeckt, dass ihre Eltern sie von der realen Welt ferngehalten haben, begehrt dagegen auf, findet einen Weg zu den „Losern“, verliebt sich in deren Anführer Strat, kämpft mit ihm gegen ihren Vater, muss erleben, wie Strat von Falco fast umgebracht wird, aber am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf und es gibt ein Happy End für Raven und Strat. Nebenbei finden auch Ravens Eltern wieder zueinander, die sich im Laufe der Jahre weit auseinandergelebt hatten, und Falco kehrt nach einem beherzten Sprung ins kühle Nass wieder zu seiner Sloane zurück.</p>
<p>Optisch macht die Show richtig viel her. Die cleveren Kulissen (Jon Bausor) und verschiedenen Spielebenen sowie der Einsatz von Feuereffekten, Laser, Video (Finn Ross) und ausgeklügelter Lichttechnik (Patrick Woodroffe) machen viel Spaß.</p>
<p>Jay Steib (Regie) und Emma Portner (Choreographien) machen einen ebenso guten Job wie die Live-Band (Musikalischer Supervisor Michael Reed), aber die Show leidet unter dem schwachen Buch (deutsche Übersetzung: Roland Schimmelpfennig) und den argen Verständnisschwierigkeiten der holländischen Hauptdarsteller, die sich mit den deutschen Songtexten von Frank Ramond sichtlich abmühen. Auch, dass die 16 Tänzer die Choreographien alles andere als synchron und sauber tanzen, trübt das Vergnügen.</p>
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<p>Das Elternpaar wird von Alex Melcher und in der besuchten Vorstellung Anna Julia Rogers (ansonsten Willemijn Verkaijk) gespielt. Zwischen den beiden sprühen die Funken – wahlweise vor Verärgerung oder vor Leidenschaft. Sie ergänzen einander gut und ihr intensives Spiel und Gesang begeistern.</p>
<p>Zu erwähnen ist noch Tom van der Ven als Tink, der zwischen seiner Liebe zu Strat, der Eifersucht auf Raven und dem Drang mit den „Großen“ mithalten zu wollen, hin und hergerissen ist. Er spielt sehr nachdrücklich und man hat unweigerlich Mitleid mit ihm.</p>
<p>Was im internationalen Kontext aufgrund der mangelnden Bekanntheit von „Tanz der Vampire“ sicherlich unproblematisch ist, fällt im deutschsprachigen Raum sehr stark ins Gewicht: Mehrfach hat Steinman bei sich selbst geklaut und Stücke wie „Was ist schon dabei“ oder andere Songelemente aus „Tanz der Vampire“ in „Bat out of Hell“ eingebaut. Besonders schräg wird es dann, wenn die Sträflinge zur im Musicalbereich mehr als nur vage bekannten Melodie von „Unstillbare Gier“ anfangen ihr Leid zu klagen. Man hat den eigentlichen Kontext diese Melodie so stark im Kopf, dass sich die neue Szene hierzu einfach nicht fügen möchte.</p>
<p>Was von dieser als „Rock-Spektakel“ beworbenen Show bleibt, ist eine Story, die nur mit viel Mühe funktioniert und Meat Loafs Hits, die &#8211; leider auch aufgrund der schlechten Tontechnik &#8211; schlichtweg nicht zünden wollen. Das fast leere Theater tut sein Übriges, um erst gar keine Stimmung aufkommen zu lassen. Schade.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Metronom Theater, Oberhausen</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Dezember 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Robin Reitsma, April van Amelsvoort, Alex Melcher, Anna Julia Rogers, Tom van der Ven</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jay Steib / Jim Steinman </span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Specular / Stage Entertainment<br />
</span></div>
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		<title>Routiniertes Abspulen des Bekannten</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/routiniertes-abspulen-des-bekannten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 06:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Wendzel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater an der Elbe]]></category>
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		<category><![CDATA[Victor Petersen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre nach der Wiener Uraufführung im Jahr 1997 sind im deutschsprachigen Raum gleich zwei Inszenierungen des bissigen Vampirmusicals zu sehen: Die Tourproduktion macht im Herbst Halt in Hamburg, wohingegen die Wiener erneut in den Genuss von „Tanz der Vampire“ – diesmal im Ronacher Theater – kommen und das Jubiläum standesgemäß begehen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2125 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-400x266.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio1_Szenenmotive.jpg 1219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass das in den letzten Jahren Jahren mehrfach „für immer“ verabschiedete und auferstandene Musicals in der Tourneefassung sehr schlank daherkommt, ist nicht neu. Auch im großen Hamburger Theater an der Elbe wirkt das Haus von Chagal wie eine Miniaturausgabe der Version aus der Neuen Flora (2003 – 2006), ganz zu schweigen von der Wendeltreppe. Doch Kostüme und Maske entschädigen für Vieles. Schließlich geht es ja bei einem Rockmusical weniger um das Drumherum, sondern vielmehr um Musik und Gesang.</p>
<p>Aday Rodriguez Toledo hetzt jedoch seine Musiker und Sänger durch die Show. Atemlos jagt eine Szene die nächste, das Publikum bekommt keine Chance, das Gesehene zu verarbeiten. Doch die Cast müht sich redlich, ihren Charakteren die besonderen Momente zu verleihen.</p>
<p>Yvonne Köstler, die die grantelnde Wirtin Rebecca gibt, spielt und singt mit viel Engagement und es gelingt ihr, der gehörnten Ehefrau und späteren Witwe viel Gefühl zu verleihen. Chagal, der jedem Rockzipfel nachjagt, wird von Michael Anzalone mit viel Engagement und schelmischem Charme gespielt.</p>
<p>Das Forscherduo Professor Abronsius und Alfred wird von Victor Petersen und Tom van der Ven zum Leben erweckt. Die beiden harmonieren sehr gut und können die ihnen eigene Schusseligkeit und Naivität sehr gut über die Rampe bringen. Gerade bei Professor Abronsius Soli „Natur“ und „Bücher“ fällt das hohe Tempo des Orchesters sehr auf, denn es fällt Petersen ganz offensichtlich nicht leicht, die vielen Worte in diesem zusätzlich angezogenen Tempo zu formulieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2126 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive-1024x682.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/11/JPG-72-dpi-RGB-TdV_HH_Prio2_Szenenmotive.jpg 1382w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Sarah, das Objekt der Begierde Alfreds – und des Vampirgrafen – wird von Anja Wendzel gespielt. Sie ist selbstbewusst, hat ihren eigenen Kopf und wickelt die Männer – ganz gleich ob Papa Chagal, Verehrer Alfred oder den mysteriösen Graf von Krolock &#8211; spielend um den Finger. Auch gesanglich weiß sie zu überzeugen. „Die roten Stiefel“ gehören einmal mehr zu den Highlights der Show. Dazu tragen aber auch die sehr akkurat getanzten Choreographien von Dennis Callahan bei. Für die Tour wurde augenscheinlich ein herausragendes Tanzensemble gecastet.</p>
<p>Mathias Edenborn und Kirill Zolygin komplettieren die Reihe der Protagonisten als düstere Vampirfamilie, Graf von Krolock und sein Sohn Herbert. Edenborn legt den Vampirgrafen sehr lyrisch an. So recht passen mag dies nicht. Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass die bekanntlich sehr anspruchsvolle Rolle des Obervampirs vielleicht doch eine Nummer zu groß für ihn war. So oft fehlt es an Gefühl, und so wirken Gesang &amp; Spiel oft abgespult. Zolygin hingegen trifft mit seiner Interpretation ins Schwarze. Er gibt den gelangweilten Sohn und gefährlichen Verführer gleichermaßen glaubhaft. Hier zahlt sich die lange Erfahrung mit der Rolle aus.</p>
<p>„Tanz der Vampire“ hat musikalisch nichts von seiner Energie verloren. Ein wenig mehr „Ruhe“, sofern dies bei einem Rockmusical das richtige Wort ist, würde der Tourfassung jedoch sehr gut tun. Dann hätten alle – auf und vor der Bühne – etwas mehr Zeit, dieses hervorragende Musical und seine spannenden Charaktere auch wirklich zu genießen.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 15. Oktober 2017</span></div>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Darsteller: </strong></span>Mathias Edenborn, Yvonne Köstler, Michael Anzalone, Victor Petersen, Tom van der Ven, Anja Wendzel, Kirill Zolygin</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Buch:</span></strong> Jim Steinman / Michael Kunze</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment</span></div>
</div>
</div>
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		<title>Totgesagte leben länger – das gilt auch für Musicals!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/totgesagte-leben-laenger-das-gilt-auch-fuer-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 10:01:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Wendzel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelius Baltus]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Ammann]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater des Westens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung. Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Body">Gut zweieinhalb Jahre nachdem „Tanz der Vampire“ zum letzten Mal in Deutschland gespielt und mit großem medialen Brimborium verabschiedet wurde, feierte das Stück von Jim Steinman (Musik) und Michael Kunze (Texte) an gleicher Stelle, nämlich im Theater des Westens in Berlin, seine Wiederauferstehung.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was die Show diesmal besonders spannend machen sollte, war der geplante (!) schnelle Darstellerwechsel bei Graf von Krolock. Zunächst übernahm mit Mark Seibert ein Vampir-Neuling die Rolle des Obervampirs, bevor ab Juli 2016 Jan Ammann seine scharfen Beißerchen aus Stuttgarter Zeiten wieder einsetzen konnte.</p>
<p class="Body">Bereits neunmal wurde „Tanz der Vampire“ in Deutschland und Österreich an verschiedenen Standorten mit unterschiedlich langen Spielzeiten gezeigt. Das Musical hat Kultstatus erlangt. Daher ist es nur zu verständlich, wenn es immer und immer wieder aus der Gruft geholt wird. Sukzessive veränderte sich die Show jedoch von den opulent ausgestatteten Ensuite-Produktionen in Wien und Stuttgart bis hin zur tourneefähigen Fassung, die in Berlin und München zu sehen ist. Diese Veränderungen betreffen nicht nur die immer „praktischer“ werdenden Kulissen, sondern auch das Orchester, welches von ursprünglich 28 Musikern auf nunmehr 10 geschrumpft ist. Solche harten Einschnitte bleiben natürlich nicht unbemerkt. Dass im gleichen Zug die Ticketpreise immer weiter ansteigen, führt in schöner Regelmäßigkeit zu hitzigen Diskussionen in der Branche, die aber bisher an der Stage Entertainment abprallen.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_503">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was in Berlin 2016 zunächst auffällt, sind die veränderten Filmsequenzen, die der fortschreitenden Digitaltechnik angepasst wurden. Sowohl der Eröffnungsfilm als auch der Zerfall des Schlosses am Ende wurden überarbeitet und sehen nun sehr viel moderner aus. Das Wirtshaus von Chagal und Rebecca wird mit jeder neuen Fassung immer schmaler, was u. a. auch an den deutlich steileren Treppen ins 1. OG zu erkennen ist. Ausladende Schneedekorationen an den Giebeln täuschen hierüber nicht hinweg. William Dudley hat zweckdienliche, tourfähige Kulissen geschaffen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Einzig wenn man den Vergleich mit Wien, Stuttgart oder <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="TdV_2004.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1617">Hamburg</a></span> wagt, fällt dieses Downsizing teilweise stark ins Gewicht.</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_1.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Auch das Portal zu Krolocks Schloss erinnert inzwischen mehr an eine Bleistiftzeichnung. Das Imposante dieses Bühnenbilds geht mit der fehlenden Tiefe fast vollends verloren. Der beeindruckende Effekt der von unten und oben hereinfahrenden Treppe zum Ballsaal fehlt ja schon seit Hamburg, aber dass sie nur noch von der Seite kommend das Bühnenbild komplettiert, ist traurig.</p>
<p class="Body">Doch die sehr gute Besetzung macht diese optischen Veränderungen vergessen: Tom van der Ven gibt einen sehr soften Alfred, der zunächst erstaunlich offensiv mit Magda flirtet, bevor er Sarah’s Charme erliegt. „Für Sarah“, dieses immer irgendwie zu süßliche, zu pathetische Solo, bringt van der Ven sehr unaufgeregt über die Rampe. Einzig sein Akzent fällt manchmal sehr auf. Er ist damit zwar nicht allein (auch Merel Zeeman alias Magda hört man deutlich ihre nicht-deutschprachigen Wurzeln an), aber muss das heutzutage wirklich noch sein?</p>
<p class="Body">Als Professor Abronsius stolpert rollendeckend Victor Petersen über die Bühne. Er ist herrlich schusselig und geht seinen Mitmenschen mit seinen Belehrungen wunderbar auf die Nerven. „Wahrheit“ (vielen besser bekannt als „Logik“)  ist eines seiner Highlights. Bei „Bücher, Bücher!“ verschluckt Petersen sehr viele Silben, was vor allem daran liegt, dass in diesem kurzen Song in sehr hohem Tempo unglaublich viel Text untergebracht ist. Diese Herausforderung kann nicht jeder meistern, doch mit seinem „Altherrencharme“ macht Petersen dies spielend wieder wett.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_385">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dieser Herbert ist nicht der verweichlichte Grafensohn, sondern weiß sehr genau, was er möchte. Zolygin vermag dies sehr gut umzusetzen.</p>
<p class="Body">Mit Anja Wendzel steht eine selbstbewusste, eigensinnige Sarah auf der Bühne. Sie überzeugt sowohl gesanglich als auch schauspielerisch auf ganzer Länge. Sie intoniert „Nie geseh’n“ mit viel Gefühl, legt viel Sehnsucht in die Interpretation von „Draußen ist Freiheit“ und vermag sich auch gegen den Grafen durchzusetzen: „Totale Finsternis“ strotzt nur so vor Energie! Ihre bösartige Seite darf sie dann zum Finale ausspielen. Ganz offensichtlich hat sie Spaß daran, eine blutrünstige Vampirlady zu sein, denn auch diese kurze Sequenz gelingt ihr äußerst glaubhaft.</p>
<div>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/TdV_2016_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
</div>
<p class="Body">Jan Ammann ist ein sehr stattlicher Graf von Krolock. Seine Mimik ist wohl dosiert, ausladende Gestiken setzt er nur im Ausnahmefall ein und bleibt damit sehr undurchschaubar. Für Gänsehautschauer sorgen vor allem seine leisen Töne. Wenn der Bariton mit unendlich viel Gefühl die düstere Vergangenheit und tiefe Verzweiflung des Obervampirs intoniert, trifft er mitten ins Herz. Dass Graf von Krolock nicht aus Stein und weit entfernt von purer Menschenfeindlichkeit ist, wird bei „Unstillbare Gier“ auch dem Letzten im Zuschauerraum klar: So emotional und lyrisch habe ich diesen Song noch nie gehört!</p>
<p class="Body">Bei den rockigen Sequenzen presst er manchmal arg, was aber auch daran liegen könnte, dass er – wie alle anderen auch – sehr häufig mit der schlecht ausgesteuerten Tontechnik (Sound: Thomas Strebel) kämpft. Dies wird insbesondere bei „Totale Finsternis“ deutlich, wo sowohl Ammann als auch Wendzel ihre Mühe haben, sich gegen das viel zu laute Orchester durchzusetzen.</p>
<p class="Body">Weitere Beispiele für Mängel in Sachen Ton sind die Friedhofsszene („Ewigkeit“), in der die Sänger anfangs so gut wir gar nicht zu hören sind, und „Carpe Noctem“ – eigentlich eine mitreißende Rocknummer – wo die Solisten klingen als säßen sie in einer Blechdose.</p>
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<p class="Body">Nicolas Tenerani gibt einen herrlichen Chagal mit einer sehr präsenten Yvonne Köstler als Gattin Rebecca an seiner Seite. Auch wenn er immer haarscharf am Slapstick vorbeisegelt, glaubt man ihm den besorgten Vater. Als er feststellt, was er Magda mit seinem Biss angetan hat, legt er eine herzerfrischend komische Schusseligkeit an den Tag. Paolo Bianca hingegen überschreitet als Koukol regelmäßig die Grenze zur Comedy und nimmt der an</p>
<p class="Body">sich ekligen Figur damit etwas von ihrem Schrecken, was aber seitens der Regie durchaus so gewollt sein kann.</p>
<p class="Body">Weniger tuntig als in früheren Inszenierungen, dafür umso bedrohlicher wirkt Kirill Zolygin als Herbert. Er hat eine tolle Stimme, die sehr gut zu seinem berechnenden Auftreten passt.</p>
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<p class="Body">Dafür können auch die exzellenten Tänzerinnen und Tänzer kaum entschädigen: Vanni Viscusi hat Dennis Callahans Choreographien perfekt an die kleine Bühne angepasst. Doch wenn die Musik zum Störfaktor wird, kann man diese genialen Choreographien leider nicht mehr uneingeschränkt genießen.</p>
<p class="Body">Das Orchester, oder vielleicht besser die Band, unter der Leitung von Leif Klinkhardt klingt sehr gewöhnungsbedürftig: Allzu oft dominiert das Keyboard alle anderen Instrumente und manchmal sind dann wiederum die Drums so laut, dass man nichts anderes mehr hört. Hinzu kommt das offenbar gesteigerte Tempo einiger Songs, was bspw. Victor Petersen bei „Bücher, Bücher!“ zum Verhängnis wird. Einzig bei den „Roten Stiefeln“ überzeugen die zehn Musiker im immer kleiner werdenden Orchestergraben.</p>
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<p class="Body">Cornelius Baltus hat versucht, die Tourfassung so umfangreich und detailliert wie irgend möglich zu inszenieren. Dies gelingt über weite Strecken sehr gut. Die Casting-Abteilung der Stage Entertainment hat jedoch einen mindestens ebenso großen Anteil am Gelingen dieser Produktion, denn die Besetzung in Berlin ist sehr rollenkonform ausgewählt worden.</p>
<p class="Body">Nur 10 Tage nach der Derniere in Berlin werden die tanzenden Vampire in München begrüßt: Schon am 5. Oktober hebt sich der Vorhang im Deutschen Theater. Auch für diesen Tourstop konnte ein hochkarätiger Vampirgraf engagiert werden: Nachdem Jan Ammann die Spielzeit in Bayerns Hauptstadt eröffnet, wird Thomas Borchert ab November bis Mitte Januar zum Ball einladen.</p>
<p class="Body">Die nächste Station der Vampire wird dann Stuttgart sein – der Standort, an dem es bekanntermaßen die meisten und treuesten „Tanz der Vampire“ Fans gibt.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater des Westens, Berlin</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>22. September 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong>  Jan Ammann, Anja Wendzel, Kirill Zolygin, Tom van der Ven, Victor Petersen</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong>  Jim Steinman / Cornelius Baltus<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Stage Entertainment</span></div>
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