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	<title>Susi Banzhaf-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Susi Banzhaf-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Charmantes Familienmusical mit liebevoll gestalteten Charakteren</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 22:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt. In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(Fast) jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz, der nicht nur Kasperl, Seppel und die Großmutter in Angst versetzt, sondern Wachtmeister Dimpfelmoser auch immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben stellt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2678 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1413.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In diesem neuen Musical von Wolfgang Adenberg (Texte) und Martin Lingnau (Musik) wurde die erst 2018 aus Ottfried Preußlers Nachlass veröffentliche Geschichte für die Bühne bearbeitet: Räuber Hotzenplotz ist hinter Schloss und Riegel – bis er den schusseligen Wachtmeister Dimpfelmoser austrickst und in den Wald fliehen kann. Kasperl und Seppel erfahren davon, als sie die Großmutter besuchen und diese ihnen voller Schrecken berichtet, dass der Räuber die Schwammerlsuppe gegessen hat, die eigentlich für die beiden Jungs sein sollte. Kurzerhand beschließen die beiden den Räuber einmal mehr hinter Gitter zu bringen („Der Polizei muss geholfen werden“). Wie das gehen soll? Mit einer Rakete, die den Räuber auf den Mond bringt. Natürlich bauen sie keine echte Mondrakete, aber sie können den Räuber mit viel Kreativität hinters Licht führen und am Schluss in die Obhut des Wachtmeisters übergeben.</p>
<p>Wie immer läuft das Ganze nicht ganz so rund wie geplant und auch die wahrsagende Witwe Schlotterbeck und ihr verdächtig an ein Krokodil erinnernder Dackel Wasti spielen eine nicht unwesentliche Rolle…</p>
<p>Seit einigen Jahren gelingt es dem Schmidt Theater mit seinen Weihnachtsmusicals für volle Reihen zu sorgen. „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist hier keine Ausnahme. Am Premierentag sind die Kinder im Zuschauerraum ganz klar in der Überzahl und von Anfang an mit großer Begeisterung dabei. Viele kennen die Charaktere und freuen sich, den charmant-trotteligen Wachtmeister wiederzutreffen und mit dem schlauen Kasperl und dem etwas ängstlichen Seppel gemeinsam das Abenteuer zu erleben.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2677 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MAC8088.jpg 667w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Adenberg und Lingnau, die gemeinsam das Buch geschrieben haben, gestalten die Figuren wunderbar kindgerecht. Auch der Räuber ist eher lustig als böse. Dass die Darsteller so nahbar über die Rampe kommen, liegt aber nicht zuletzt auch an Carolin Spieß‘ gelungener Regie. Man spürt, dass auch dieses Stück ein Gemeinschaftsprojekt ist, bei dem sich alle Beteiligten einbringen konnten.</p>
<p>Zu Beginn ist es dem Wachtmeister sehr „langweilig“ – schon hier zeigt Veit Schäfermeier, dass er ein Händchen für schrullige Charaktere hat. Auch die putzige Choreographie mit seinem Tisch sorgt für Lacher. Götz Fuhrmann ist als Räuber manchmal fast schon am Rande des Wahnsinns und dennoch irgendwie liebenswert. Anleihen bei Vater König aus „Die Königs vom Kiez“ sind nicht von der Hand zu weisen. Aber er nimmt die kleinen Zuschauer gut mit (insbesondere bei „Räuber, wasch Dich“) und erntet große Begeisterung.</p>
<p>Susi Banzhaf ist eine ungemein herzliche Großmutter, begeistert aber auch als etwas unheimliche Witwe Schlotterbeck. Urkomisch (und musikalisch herausfordernd) sind der Kanon zum Zaubertrank-Mischen und „Lasst mich hier rein“, wo sich der Räuber Zutritt zu Witwe Schlotterbecks Hütte verschafft.</p>
<p>Benjamin Zobrys und Evangelos Sargantzo als Kasperl und Seppel sind ein schwungvolles Duo, die mit viel Witz nicht nur den Räuber überlisten, sondern auch die Kinder im Publikum mit dem Verteilen der Steckbriefe zu Helfern machen. Zobrys Spielfreude ist ansteckend und Sargantzos schüchterne Loyalität ist einfach zuckersüß.</p>
<p>Der Räuberwald ist mit rollenden Klapp-Elementen eher praktisch gebaut. Durch einfaches Drehen entsteht so schnell die Räuberhöhle nebst Badewanne, Großmutters Häuschen oder das Spritzenhaus des Wachtmeisters.</p>
<p>Auch die Bauanleitung für die Mondrakete ist ungemein kreativ umgesetzt. So einfach macht man aus ein paar Pappkartons eine Rakete! Hier fehlt es einfach an nichts und es wird mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet (bspw. der Schlotterbecksche Zaubertrank und die singenden Maulwürfe an der Räuberhöhle).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2680 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/TIVOLI_RaeuberHotzenplotz_MMM1667.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Zudem wird jedes Kapitel auf einem kleinen LED-Screen oberhalb des Waldes handschriftlich eingeblendet, was besonders beim Kapitel „Der Plan geht <span style="text-decoration: line-through;">auf</span> / <span style="text-decoration: line-through;">schief /</span> auf!“ sehr amüsant ist, da die Worte „auf“ und „schief“ erst eingeblendet und dann im Verlauf durchgestrichen und durch das nächste Wort ersetzt werden.</p>
<p>Das Publikum geht bei Lingnaus schwungvollen Melodien („Das Hotzenplotz-Lied“, „Was einmal klappt“, „Wir bauen eine Rakete“) mit, lässt sich gern zum Klatschen animieren und tanzt am Schluss auch die „Raketenbau-Choreographie“ nur allzu gern mit. Adenbergs Songtexte machen auch den Erwachsenen viel Freude, was insbesondere Schäfermeier mit seinem „Schnell-Sing-Talent“ dankbar annimmt.</p>
<p>Benjamin Zobrys zeichnet auch bei diesem Musical für die Choreographien verantwortlich. Wenn Hotzenplotz vom „Räuberhimmel“ träumt und die anderen Darsteller mit belaubten Ästen im Bob Fosse-Style um ihn herumtanzen, ist das schon sehr schön.</p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist kurzweilige Familienunterhaltung, die bei den älteren Zuschauern viele Erinnerungen weckt und den Kindern zeigt, dass es viel mehr zu entdecken gibt als das nächste Youtube-Video.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong><span class="Bold">26. Oktober 2019</span></span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Götz Fuhrmann, Susi Banzhaf, Veit Schäfermeier, Evangelos Sargantzo</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Texte / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Carolin Spieß / Wolfgang Adenberg / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Morris Mac Matzen<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein wundervolles Kindermusical aus dem Hause Schmidt</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/ein-wundervolles-kindermusical-aus-dem-hause-schmidt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 18:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Zobrys]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Spieß]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Petru]]></category>
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		<category><![CDATA[Heiko Wohlgemuth]]></category>
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		<category><![CDATA[Räuber Hotzenplotz]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
		<category><![CDATA[Timo Riegelsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Torsten Hammann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ottfried Preußlers Geschichte vom „Räuber Hotzenplotz“ kennt jedes Kind aus dem Kasperletheater: Kasperl und sein Freund Seppl jagen den Räuber, weil dieser der lieben Großmutter ihr Geburtstagsgeschenk geklaut hat. Dabei müssen die beiden allerlei Abenteuer bestehen, gehen dem Räuber in die Falle und treffen sogar auf den bösen Zauberer Zwackelmann. Der stets bemühte Polizeiwachtmeister Dimpfelmoser ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ottfried Preußlers Geschichte vom „Räuber Hotzenplotz“ kennt jedes Kind aus dem Kasperletheater: Kasperl und sein Freund Seppl jagen den Räuber, weil dieser der lieben Großmutter ihr Geburtstagsgeschenk geklaut hat. Dabei müssen die beiden allerlei Abenteuer bestehen, gehen dem Räuber in die Falle und treffen sogar auf den bösen Zauberer Zwackelmann. Der stets bemühte Polizeiwachtmeister Dimpfelmoser ist da leider keine große Hilfe&#8230;</p>
<p>Heiko Wohlgemuth und Martin Lingnau haben schon 2011 eine wunderbare kindgerechte Musicalfassung dieses Klassikers geschrieben, die im Winter 2016 im Schmidt Theater wieder aufgenommen wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1097 " src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618-287x400.jpg" width="215" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618-287x400.jpg 287w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_13-e1484245809618.jpg 460w" sizes="auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px" />Susi Banzhaf steht als süße schusselige Großmutter auf der Bühne. Über das Geschenk von Kasperl und Seppl – eine Kaffeemühlen-Spieluhr – freut sie sich riesig. Sie schickt die beiden Jungs zum Einkaufen, damit sie für alle einen richtigen Geburtstagskuchen backen kann. Diesen Moment nutzt der Räuber, um die Großmutter in ein Gespräch zu verwickeln und die Kaffeemühle zu stehlen. Eine wirklich sehr süße Szene. Hotzenplotz, gespielt von Torsten Hammann, wirkt beinahe schon sympathisch.</p>
<p>Als Kasperl und Seppl den Diebstahl entdecken, schmieden sie einen Plan. Sie stellen Hotzenplotz eine Falle, in die dieser auch prompt reintappt. Leider durchschaut der Räuber das Vorhaben der Jungs jedoch später und überlistet die beiden. Jedoch hatten Kasperl und Seppl auf der Verfolgungsjagd ihre Kopfbedeckungen getauscht, damit man sie nicht erkennt. So kommt es, dass Kasperl, den der Räuber aufgrund der Sepplmütze für Seppl hält, zum Zauberer Zwackelmann (Timo Riegelsberger) muss und dort zum Kartoffelschälen abgestellt wird. Das Kostüm des Zauberers und der viele Nebel, der seinen Turm umwabert, machen diese Figur wirklich spannend. Dass er zudem auch noch leidlich zaubern kann, begeistert insbesondere die kleinen Gäste. Als Zwackelmann zum Schluss vor Wut platzt und verschwindet, staunt das Publikum.</p>
<p>Auf seiner Suche nach einem Weg aus dem Turm des Zauberers (die schier endlosen Treppen und vielen Zimmer sind mit einfachen Mitteln exzellent visualisiert) trifft Kasperl im Keller auf einen Frosch, der sich Fee Amaryllis (ebenfalls Banzhaf) vorstellt, und Kasperl verspricht, ihm zu helfen. Zwischendurch wird der Räuber Hotzenplotz noch in einen Vogel verwandelt, weil sich der Zauberer von ihm betrogen fühlte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1096 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-400x276.jpg" alt="" width="400" height="276" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-400x276.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08-768x531.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2017/01/DerRaeuberHotzenplotz_08.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Am Schluss geht natürlich alles gut aus, Großmutter bekommt ihre Kaffeemühle wieder, die jetzt sogar zweistimmig spielt, und alle sind glücklich.</p>
<p>Benjamin Zobrys und Christian Petru geben das überaus energiegeladene, fröhliche Duo Kasperl und Seppl. Die beiden bringen jede Menge guter Laune über die Rampe. Ihre Freundschaftsballade als beide beim Räuber und Zauberer gefangen gehalten werden ist wunderschön.</p>
<p>Was dieses Kindermusical ausmacht, ist seine Liebe zum Detail in jeglicher Hinsicht: Lingnaus Kompositionen laden zum begeisterten Mitklatschen ein (u. a. der Hotzenplotz-Song und der Polizisten-Hit („Dein Freud und Helfer“)), Wohlgemuths humorige Sprüche und die Namenverwechslungs-Schlagabtausche mit dem Räuber und dem Zauberer sorgen für unzählige Lacher. Die Charaktere wurden von Carolin Spieß absolut treffend ins rechte Licht gesetzt und sind durch die Bank kindgerecht und sympathisch. Die Kostüme (Frank Kuder) und Choreographien (Benjamin Zobrys) sind gut gewählt und überfrachten nicht. Zudem werden die Kinder im Zuschauersaal sehr gut eingebunden (beispielweise bei der Erschaffung des Räuberwaldes mithilfe von verschiedenen Geräuschen und vorlauten Erwachsenen als Fliegenpilze) und haben sichtlich Spaß.</p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz“ in der Lingnau-Wohlgemuthschen Fassung kann als rundum gelungenes Musiktheater für Kinder bezeichnet werden. Die Kreativen verzichten auf allzu hochtrabende Melodien und Dialoge und schaffen so die ideale Grundlage für einen fröhlichen Familiennachmittag im Theater.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong><span class="Bold">28</span>. Dezember 2016</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Benjamin Zobrys, Christian Petru, Torsten Hammann, Susi Banzhaf, Timo Riegelsberger </span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Martin Lingnau / Carolin Spieß<span class="Bold"><br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong>  Oliver Fantitsch</span></p>
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		<title>Bis dass Dein Tod uns scheidet</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/bis-dass-dein-tod-uns-scheidet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 16:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Bis dass Dein Tod uns scheidet]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Zimmermann]]></category>
		<category><![CDATA[Nik Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Krökel]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>George, ein zu allem entschlossener Ehemann, fährt mit seiner reichen Gattin Dorothy, die ihn nur dem Erbe ihres Vaters zuliebe erträgt, in ein einsames Hotel irgendwo im englischen Yorkshire, um sich ihrer zu entledigen. Doch es kommt alles anders als geplant. Anstatt eines Profi-Killers hat Georges Geliebte ihren transsexuellen Friseur als potentiellen Mörder der lästigen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
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<div class="bumper">George, ein zu allem entschlossener Ehemann, fährt mit seiner reichen Gattin Dorothy, die ihn nur dem Erbe ihres Vaters zuliebe erträgt, in ein einsames Hotel irgendwo im englischen Yorkshire, um sich ihrer zu entledigen. Doch es kommt alles anders als geplant. Anstatt eines Profi-Killers hat Georges Geliebte ihren transsexuellen Friseur als potentiellen Mörder der lästigen Ehefrau engagiert; ein übereifriger Makler versucht, das baufällige Cottage an ein liebestolles Pärchen zu verschachern und die englische Polizei ist auch nicht so fähig wie es die Inspektoren Barnaby, Lynley &amp; Co. vermuten lassen. Schlussendlich gibt es zwar jede Menge Leichen zu entsorgen, aber sein eigentliches Ziel erreicht George nicht und so kehrt er anstatt als Witwer nach einigen mehr als ereignisreichen Stunden als weiterhin unglücklich verheirateter Ehemann nach Hause zurück.</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Was wie eine wunderbar überzogene, typisch britische und zutiefst schwarze Komödie klingt, erreicht im Schmidt Theater allzu schnell ein Niveau, in dem an Plattitüden und Klischees nicht gespart wird.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_670_453">
<div class="style_2">
<p class="Body">Dass dem Publikum das Lachen im Halse stecken bleibt, liegt sicherlich nicht an der Vorlage des Südafrikaners Andrew Frater, der sämtliche Vorstellungen eines gut-bürgerlichen und zugleich schrullig-exzentrischen englischen Landlebens in seinem Buch auskostet. Doch viel geht allein schon durch die Übertragung ins Deutsche verloren. Daran trägt Marcus Flügge nur einen geringen Anteil, den englische Komödien lassen sich nicht eben einfach übersetzen. Vieles lässt sich nur mit einem entsprechenden Lokal-Kolorit verstehen und transportieren. Optisch erzielt Heiko de Boer mit seinem Bühnenbild übrigens die volle Punktzahl.</p>
<p class="Body">Ingrit Dohses Regie überzeichnet die Interaktionen der acht Charaktere bis zum Exzess &#8211; das viel beschworene, englische Understatement wäre hier sicherlich dienlich gewesen. Die Figuren sind alle sehr speziell und haben ihre Macken, doch diese wurden so stark ausgearbeitet, dass man zeitweilig an einzelne Stand Up Comedy Sequenzen erinnert wird und nicht an eine zusammenhängende Handlung.</p>
<p class="Body">Die Leistung der vier Darsteller in den acht Rollen ist nicht zu verachten. Während Reinhard Krökel als George und Marina Zimmermann als Scarlett voll in ihren Rollen aufgehen, übernehmen Susi Banzhaf und Nik Breidenbach jeweils drei Rollen. Banzhaf gibt eine wunderbar schrullig-indifferente Gattin Dorothy, die quiekige Nymphomanin Barbara und hat als überforderte, polternde Polizistin die Lacher auf ihrer Seite. Breidenbach steht nicht nur als mordende „Trümmer-Transe“ (Zitat aus dem Schlussapplaus von Susi Banzhaf) Paulette auf der Bühne, sondern auch als schleimiger Immobilienhai Howard und Barbaras nicht minder notgeiler Ehemann Bill.</p>
<p class="Body">Soviel Spaß es macht, der Entwicklung der Charaktere und ihren mehr oder minder glücklosen Aktionen zu folgen, umso schwerer fällt es, den roten Faden in der Hand zu behalten. Jede Figur für sich ist gut gelungen, doch im Zusammenspiel nehmen sie sich gegenseitig den Raum. Das ist schade.</p>
<p class="Body">Das Schmidt‘s hat mit der Wahl dieses Stücks ungewohntes Terrain betreten: Krimitheater ohne musikalische Einlagen. Dass dies auch in Hamburg gelingt, beweist das Imperial Theater seit Jahren. Doch im Schmidt Theater wird man das Gefühl nicht los, dass hier einfach zuviel auf einmal gewollt wurde.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="spacer">
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_108">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 15. August 2012</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span> </strong>Susi Banzhaf, Nik Breidenbach, Reinhard Krökel, Marina Zimmermann</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Oliver Fantitsch</span></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</div>
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		<title>Alter und Aussehen egal</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/alter-und-aussehen-egal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 16:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Elena Zvirbulis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, in dieser Show geht es um die Liebe und ihre Spielarten, aber auf keinen Fall bierernst oder steif, sondern wie man es von den Kreativen des Schmidt Theater kennt: mit jeder Menge Humor. Mitklatschen und Mitsingen sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Letzteres fällt bei den zahlreichen Rückgriffen auf bekannte Musical-Songs auch nicht schwer. Da wird ...</p>
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<p class="Body">Ja, in dieser Show geht es um die Liebe und ihre Spielarten, aber auf keinen Fall bierernst oder steif, sondern wie man es von den Kreativen des Schmidt Theater kennt: mit jeder Menge Humor. Mitklatschen und Mitsingen sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Letzteres fällt bei den zahlreichen Rückgriffen auf bekannte Musical-Songs auch nicht schwer. Da wird kurzerhand &#8222;Heiß begehrt&#8220; aus &#8222;Wicked&#8220; intoniert, wenn die flippige Sandy der etwas steifen Juliane zeigt, was sie alles aus sich machen kann. Elena Zvirbulis (Sandy) empfiehlt sich mit dieser Einlage spielend als Glinda, denn sowohl in Sachen Quietschigkeit als auch Tontrefferquantität steht sie ihren Kolleginnen in Stuttgart und London in nichts nach.</p>
<p class="Body">Auch &#8222;Haispray&#8220;- und &#8222;Chicago&#8220;-Songs werden treffsicher in die Revue eingebaut. Besonders großen Anklang findet &#8222;Good morning Altona&#8220; frei nach &#8222;Good morning Baltimore&#8220; aus &#8222;Haispray&#8220;, das herrlich politisch unkorrekt die augenfälligen Besonderheiten, wie den überdurchschnitt-lich hohen Anteil ausländischer Mitbürger, die in diesem Hamburger Stadtteil leben, hervorhebt.</p>
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<div class="text-content style_External_667_1225">
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<p class="Body">Und doch ist die Show keine bloße Aneinanderreihung von bekannten Musicalstücken und Swing-Hits (&#8222;That&#8217;s Amore&#8220;), sondern eine gelungene Mischung aus bekannten und weniger bekannten Stücken, die für die musikalische Abwechslung sorgen.</p>
<p class="Body">Schwach ist allerdings die Handlung: In der Hamburger WG leben das Paar Juliane und Reiner sowie die junge Sandy und der über beide Ohren in sie verliebte Lukas. Im Laufe des Abends erfährt der Zuschauer, wie sich Juliane und Reiner kennengelernt haben und dass ihre Beziehung mehr aus der Verzweiflung heraus entstand, gar keinen Partner mehr zu finden als aus wahrer Liebe. Sandy dagegen findet Lukas ebenso sympathisch wie er sie und wartet darauf, dass er den ersten Schritt macht, wozu dieser aber zu schüchtern ist. Eines Tages stellt dann Reiner fest, dass er sich zu Lukas hingezogen fühlt und Juliane möchte ihr Sexualleben unbedingt aufregender gestalten und bestellt sich einen Callboy nach Haus. Damit ist für ausreichend emotionales Chaos auf allen Seiten gesorgt und doch plätschert das Geschehen unspektakulär vor sich hin. Aber am Ende finden sich Sandy und Lukas und auch Juliane und Reiner versuchen es noch einmal miteinander.</p>
<p class="Body">Natürlich ruft die eine oder andere Szene Erinnerungen wach oder bedient Klischees, doch vom Schmidt Theater hätte man wesentlich mehr Spitzen erwartet. Man vermisst die Offenheit und Tabulosigkeit, mit der sonst im Schmidt Theater ausnahmslos jedes Thema verarbeitet wird.</p>
<p class="Body">Für die vier Darsteller auf der Bühne gibt es dennoch viele Möglichkeiten, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen: So organisiert Susi Banzhaf nicht nur als steife, &#8222;chronisch unbefriedigte&#8220; Juliane das Leben ihrer WG-Kollegen, sondern philosophiert auch als vulgäre Ricky in lupenreinem Barmbeker Slang für eine Welt ohne String-Tangas und Männer, die sie mit ihrem BNW (kein Tippfehler, sondern ein konsequent durchgezogener Sprachfehler) und ihrer eigenen Tanke erobern.</p>
<p class="Body">William Danne besticht als Landei Lukas durch seine liebenswerte Schüchternheit und seinen pointierten trockenen Humor. Wenn er im orangefarbenen Ganzkörper-Strampelanzug auf die Bühne kommt und verzweifelt &#8222;That&#8217;s a Möhre&#8220; singend nach seinem Hasen namens &#8222;Schwarze Barbara&#8220; sucht, treibt es den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. In der Szene, in der Danne die Auswahl als vierter Mitbewohner nachzeichnet, kann er in verschiedenen Rollen, manchmal nur für wenige Sekunden, glänzen: Sowohl als Öko-Hippie, als auch als durchgeknallte Wahrsagerin macht er eine gute Figur. Als Lukas Mutter Lisbeth, die urplötzlich ihren Sohn in der Großstadt besucht, treibt er nicht nur Reiners Halbzwillingsbruder René in den Wahnsinn. Danne hat eine starke Bühnenpräsenz, die das Publikum mit entsprechendem Szenenapplaus belohnt.</p>
<p class="Body">Elena Zvirbulis gibt die naive Sandy, die unbedingt beim nächsten DJ-Bobo-Casting gewinnen möchte. Mit ihren Stepp- und Gesangseinlagen gewinnt sie die Herzen der Zuschauer. Man hat sogar Mitleid mit ihr als sie das Casting wegen der geruchsintensiven Auswirkungen einer zuvor verspeisten Kohlsuppe vermasselt. Als Callboy Rodriguez mit überdimensionalem Sombrero wirkt sie eher niedlich, aber dennoch passt es zur Revue.</p>
<p class="Body">Der vierte im Bunde ist Mario Saccoccio, der als frustrierter und emotional unentschlossener Reiner ein Couch-Potatoe-Leben an der Seite von Juliane führt. Er ist der Schwächste dieses Quartetts, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass er während des laufenden Probenprozesses die Rollen übernommen hat, die ursprünglich Nik Breidenbach spielen sollte. Während er als Reiner zu unscheinbar bleibt, kann er als dessen Halbzwillingsbruder René &#8211; als ein alle Klischees erfüllender Franzose &#8211; auftrumpfen. Hier fallen dann auch die leichten Ausspracheprobleme kaum noch auf, während diese bei Reiner doch mehr als einmal aufhorchen lassen.</p>
<p class="Body">Die Personenregie von Joseph Vicaire ist durchaus gelungen. Er lässt seinen Kollegen ausreichend Spielraum für eigene Interpretationen und Improvisationen. Mit Susi Banzhaf und William Danne hat er zwei großartige Sänger im Ensemble, deren Wandlungsfähigkeit und Comedy-Talent herausragend sind. Markus Schell, der im Hintergrund am Klavier den ganzen Abend begleitet, spielt sich ebenfalls nicht in den Vordergrund und wird liebevoll in einige Szenen eingebunden.</p>
<p class="Body">&#8222;Schmidt in love&#8220; ist eine kurzweilige Revue, die ganz sicher für gute Stimmung sorgt, was nicht zuletzt der ansteckenden Spielfreude des Ensembles zu danken ist. Um die vielen kleinen Anspielungen auf Musicals oder aktuelles Zeitgeschehen mitzubekommen, muss man das Stück sicherlich mehrfach sehen, was bei Eintrittspreisen von maximal 27,50 Euro durchaus machbar erscheint.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen auf <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196" href="http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=0&amp;subservice=2&amp;details=3196">musicalzentrale.de</a></span></p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>6. Oktober 2009</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, William Danne, Mario Saccoccio, Elena Zvirbulis</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Musik / Regie:</span></strong> Markus Schell / Joseph Vicaire<br />
<strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater</span></p>
<hr />
<h3 class="Body">Nachtrag zur Wiederaufnahme am 01.05.2012</h3>
<p class="Body">Auch in diesem Jahr haben sich im Vergleich zur Vorjahresfassung viele Details verändert. Nicht alle Gags zünden, was aber vielleicht auch an dem sehr jungen Publikum liegen mochte, das sich nicht auf die schräge WG einlassen wollte. Alle anderen hatten aber viel Spaß an dem unglaublich schüchternen Lukas und seiner notgeilen Mutter Lisbeth (beide hinreißend gespielt von William Danne), am sexuell unentschlossenen Reiner und seinem etwas sehr übertrieben schmalzigen Halbzwillingsbruder René (Mario Saccoccio), an Juliane auf der Suche nach sexueller Erfüllung und Ricky Busch mit ihrem BNW (Susi Banzhaf) sowie last but not least dem pinken Tanz-Girlie Sandy und dem gar nicht kleinen Rodriguez (Elena Zvirbulis).</p>
<p class="Body">Die Besetzung ist unverändert und harmoniert auf der Bühne perfekt. Auch spontane Texthänger werden durch wunderbare Improvisationen umschifft oder einfach herzlich weggelacht.</p>
<p class="Body">Mein Lieblingszitat (von Mutter Lisbeth): „Scheiße am Stil ist auch ne Blume!“ Wunderbar offen und ohne jeglichen Anspruch auf inhaltliches Niveau. Was hier zählt ist Unterhaltung &#8211; und die gelingt musikalisch und schauspielerisch einmal mehr aufs Allerbeste.</p>
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		<title>70er Jahre Partylaune pur</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/70er-jahre-partylaune-pur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 12:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Corny Littmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Karamba]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lingnau]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
		<category><![CDATA[William Danne]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
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<p class="Body">Lange überfällig war sie – die Folgeshow von „Fifty Fifty“ und Sixty Sixty“, den erfolgreichen Mitsing- und Mitklatsch-Shows, mit denen das Schmidt Theater schon einen Kultcharakter erzeugte. „Compliations Shows light“ könnte man sie nennen: wenig bis gar keine Handlung, skurrile, zeitgemäße Charaktere und jede Menge bekannter deutscher oder englischer Hits aus dem entsprechenden Jahrzehnt. Diese Shows haben Hamburg jahrelang vorzüglich unterhalten. Das kollektive in Erinnerungen schwelgen, kann also definitiv als Erfolgskonzept bezeichnet werden.</p>
<p class="Body">Pünktlich zum 20. Geburtstag des Schmidt Theater wurden die Bitten vieler Mittdreißiger erhört und „Karamba! – Die 70er Jahre Schlager-Revue“ feierte Premiere. Die Besetzung ist eine gelungene Mischung aus bekannten Gesichtern aus dem Schmidt Theater, Schlagershow-Erprobten Kollegen aus dem Imperial Theater und Newcomern aus dem Hause Stage Entertainment, die perfekt harmonieren.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">In der Regie von Cory Littmann ist eine im wahrsten Sinne des Wortes kunterbunte Show entstanden, die kein Klischee der 70er Jahre auslässt. Da gibt es geschmacklos gemusterte und scheinbar wahllos kombinierte Kostüme, die mit dem nicht weniger auffälligen Hintergrund der beiden Szenenbilder eine perfekte Einheit bilden.</p>
<p class="Body">Die Choreographien von Laris Gec und Silvia Varelli sind ausgefallen und passen zu den zahllosen, mit einer gehörigen Portion Selbstironie vorgetragenen 70er Jahre Medleys. Kaum ein Song, den man vermisst… Von den obligatorischen „Namenshits“ wie „Michaela“, „Anita“ etc geht es über ein Heino-Medley hin zu einem zwerchfellerschütternden Kampf-Duett von Mireille Mathieu und Nana Mouskouri. Auch eine „Dalli Dalli“-Einlage fehlt nicht. Dabei darf sich dann auch das Publikum zum sprichwörtlichen Horst machen. Ebenso wie bei ordnungsgemäßen „Negerkussgenuss“, der in aller Ausführlichkeit mit einigen Freiwilligen aus dem Zuschauerraum zelebriert wird.</p>
<p class="Body">Neben Susi Banzhaf und Sebastian Kraft, die schon im Imperial Theater bei „Hossa“ ihr ausgesprochenes Talent für schräge Schlager-Shows unter Beweis gestellt haben, ist vor allem William Danne die Entdeckung des Abends. Erst im vergangenen Jahr hat er seine Ausbildung an der Joop van den Ende Academy abgeschlossen. Sein Gespür für den richtigen (komischen) Moment und seine gnadenlos trockenen Pointen lassen aufhorche (nachdem man sich vom Lachkrampf erholt hat). Peggy Pollow hingegen überzeugt durch ihre Wandlungsfähigkeit: Von der schmollenden Tochter zum selbstbewussten Spatz von Avignon ist es nicht weit und doch schafft es die Wahl-Hamburgerin (früher Sophie in „Mamma Mia“) jeder Figur eine andere Note zu verleihen.</p>
<p class="Body">Eine Handlung sucht man in dieser Schlager-Revue vergebens, aber die braucht es auch nicht. Denn die verschiedenen Songs sind ideale Stichwortgeber für zahlreiche eigene Ersinnungen und jede Menge Spaß. „Karamba“ kann jedoch nicht ganz an seine musikalischen Vorgängershows anknüpfen, aber dennoch gereicht es zu einem entspannten, fröhlichen Abend mit allem, was vor bald 40 Jahren „in“ war.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
<p class="paragraph_style"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Schmidt Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>August 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, William Danne, Sebastian Kraft</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> <span class="Bold">Corny Littmann / Martin Lingnau<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Schmidt Theater<br />
</span></p>
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		<item>
		<title>Die Geburtsstunde eines Kult-Musicals?</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-geburtsstunde-eines-kult-musicals/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2005 17:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Movie Movie]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Susi Banzhaf]]></category>
		<category><![CDATA[Theater am Holstenwall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der neuesten Schöpfung von Frank Thannhäuser (Inhaber von Imperial und Royal Theater) muss die Frage gestattet sein, ob er diesmal an die Erfolge seines Kult-Hits „Hossa“ anknüpfen kann. Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Jein. „Movie, Movie“ steht in der 11-jährigen Musical-Tradition des Imperial Theaters und greift auf ein bewährtes Team an Künstlern und ...</p>
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<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<p class="Body">Bei der neuesten Schöpfung von Frank Thannhäuser (Inhaber von Imperial und Royal Theater) muss die Frage gestattet sein, ob er diesmal an die Erfolge seines Kult-Hits „Hossa“ anknüpfen kann. Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Jein.</p>
<p class="Body">„Movie, Movie“ steht in der 11-jährigen Musical-Tradition des Imperial Theaters und greift auf ein bewährtes Team an Künstlern und Kreativen zurück. So kommt einem die Gestaltung der Bühne im Royal Theater nicht unwesentlich bekannt vor und auch die Darsteller von „Movie, Movie“ gehören beinahe schon zum Inventar von Frank Thannhäusers Theatern.</p>
<p class="Body">Die Show möchte eine musikalische Liebeserklärung an 100 Jahre Kino sein und bedient sich dafür eines bunten Straußes an Musik, Tanz und Moderationen.</p>
<p class="Body">Von Seiten der Ausstattung ist „Movie, Movie“ eine beachtliche Weiterentwicklung des bisherigen Imperial-Standards.</p>
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<div class="text-content style_External_669_789">
<div class="style_2">
<p class="Body">Während die Bühne gewohnt schillernd und funkelnd daher kommt, ist das, was der Zuschauer an Kostümen sieht aller Ehren wert. Man könnte schon fast von einer wahren Kostümschlacht sprechen, führt man sich vor Augen, dass es sich um ein kleines Theater handelt, dass ohne eine zehnköpfige Kostüm- und Maskenabteilung auskommen muss. Herausragend ist die Verwandlung von Susi Banzhaf in Scarlett O’Hara und das Pin Up Girl und auch das von ihr sicherlich weniger geliebte Meerhexe-Ursula-Kostüm im Disney-Medley zeugt von einer sehr fleißigen und kreativen Kostüm“abteilung“.</p>
<p class="Body">Ausgehend von einer zunächst etwas langatmigen und ins Alberne abdriftenden Stummfilm-Sequenz wird über die 50er Petticoat-Jahre, Marilyn und Marlene, 007, Disney und Science Fiction nichts ausgelassen. Immer unterstützt von einer Leinwand im Hintergrund, die wahlweise Filmplakate oder Helden des Kinos zeigt, entwickelt sich aus dem etwas beschwerlichen Beginn eine recht amüsante Show.</p>
<p class="Body">Hervorzuheben ist die „Hero“-Szene, in der Katja Thiede vor den übergroßen Konterfeis der Superhelden zeigt, was sie kann. Die Stimmung dieser Szene ist perfekt eingefangen und sorgt für wohlige Erinnerungen beim Publikum. Auch das obligatorische Disney-Medley überzeugt vor allem durch mutige Songauswahl: Nicht die Klassiker, die jeder kennt, wurden von ausgewählt, sondern beispielsweise „Arme Seelen in Not!“ aus Arielle. Schlichtweg große Klasse. Das gleiche kann man über Steffi Connahs Interpretation von „Lili Marleen“ sagen: Einsame Spitze und nicht zu toppen. Ihre warme, volle Stimme mit dem Bildern im Hintergrund – perfekt.</p>
<p class="Body">007, dem weltbekannten Spion im Dienste Ihrer Majestät wird ebenfalls eine (leider viel zu lange) Passage gewidmet. Verdient haben es die zahlreichen Sängerinnen von James Bond Titelsongs allemal, doch zum Schluss hin wird diese Szene trotz des ausgezeichneten stimmlichen und körperlichen Einsatzes aller Beteiligten schlichtweg zu zäh. Auch Sebastian Kraft, der am Schluss dieser Sequenz als Austin Powers natürlich auch mit dabei sein muss, vermag den Kaugummi-Charakter dieser ansonsten sehr gut gedachten Szene nicht zu retten.</p>
<p class="Body">In diesem bunten Kartenspiel an Äras und Filmhelden geht ab und an der rote Faden ein wenig verloren. Nur so ist es wohl auch zu erklären, dass dem Western-Genre eine eigene Sequenz gewidmet wurde, die mit Lucky Luke (Luciano Di Gregorio) zwar noch ganz nett anfängt, aber im großen und ganzen komplett überflüssig ist. Oder können Sie sich an Ohrwürmer aus einem Western erinnern?</p>
<p class="Body">In Sachen Choreographie hat Sebastian Kraft erneut viele eigene Ideen umgesetzt, aber auch Anleihen bei Choreographen vom West End gemacht: So erinnert nicht nur der Regenschirm von Mary Poppins verdächtig an den Merchandise-Artikel des Londoner Musicals, auch die Choreographie von „Supercalifragilistic“ ist eine Light-Variante dessen, was das Ensemble in London jeden Abend mit rasanter Geschwindigkeit zum besten gibt. Wer diesen Vergleich nicht ziehen kann, der ist von dieser Choreographie im Hamburger Royal Theater überwältigt, denn die Geschwindigkeit zollt dem weniger tänzerisch versierten Zuschauer enormen Respekt ab. Kein Wunder also, dass genau diese Szene auch als eine der Zugaben gegeben wurde.</p>
<p class="Body">Eine weitere Zugabe sind die 70er Jahre Disco-Funk-Filme: Schade, dass sich Thannhäsuer dagegen entschieden hat, diese Showstopper in die Show einzubauen und sie stattdessen an den Schluss setzt. Die Qualität des Dargebotenen mindert dies jedoch nicht im Ansatz.</p>
<p class="Body">Insgesamt ist diese Filmrevue eine sehr gute und längst überfällige Idee, dadurch dass jedoch viele Konzepte vermischt wurden, wirkt sie ganz mit fast 3 Stunden eindeutig zu lang und phasenweise etwas unstrukturiert und unruhig. Mit etwas Straffung an der ein oder anderen Stelle wird diese Show ganz sicher rund, auch wenn sie am Ende nicht an „Hossa“ wird anknüpfen können.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="spacer"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater am Holstenwall, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Premiere: </span></strong>Herbst 2005</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Susi Banzhaf, Sebastian Kraft</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong>Buch<span class="Bold"> / Regie:</span></strong> <span class="Bold">Frank Thannhäuser<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Imperial Theater</span></div>
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