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	<title>Stage School-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Stage School-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Kreative Inszenierung von und mit talentierten Nachwuchsdarstellern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2019 15:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Die Große Weihnachtsshow]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Weihnachten und Musicals liebt, ist in der „Großen Weihnachtsshow“ im Hamburger First Stage Theater goldrichtig! Schon beim Betreten des Theaters gelangt man in ein überschwänglich dekoriertes WinterWonderLand: Überall glitzert und funkelt es, lachen einen Weihnachtsmänner und Rentiere an. Die Terrasse wurde kurzerhand in eine beeindruckende Eisbar verwandelt – eine ganz andere Welt als im ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/kreative-inszenierung-von-und-mit-talentierten-nachwuchsdarstellern/">Kreative Inszenierung von und mit talentierten Nachwuchsdarstellern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Weihnachten und Musicals liebt, ist in der „Großen Weihnachtsshow“ im Hamburger First Stage Theater goldrichtig! Schon beim Betreten des Theaters gelangt man in ein überschwänglich dekoriertes WinterWonderLand: Überall glitzert und funkelt es, lachen einen Weihnachtsmänner und Rentiere an. Die Terrasse wurde kurzerhand in eine beeindruckende Eisbar verwandelt – eine ganz andere Welt als im klassisch rot-goldenen Ambiente der Foyerbar.</p>
<p>Schon allein diese Verwandlung sucht ihresgleichen!</p>
<p>Das Publikum wird schon vor der eigentlichen Show durch ein Spalier singender Engel geleitet. Im Saal und auf der Bühne stimmt das Ensemble die Gäste mit weltbekannten Weihnachtsklassikern auf den Abend ein.</p>
<p>Auch der Theatersaal und die Bühne sind zauberhaft gestaltet. Auf der Bühne finden sich ein Winterwald am Teich, eine einladende Winterhütte, ein riesiger Stapel Geschenke und die Bühne links und rechts flanierende, saalhohe Weihnachtsbäume. Wirklich spitze, was sich Felix Wienbürger und Nils Hagelstein an Kulissen haben einfallen lassen!</p>
<p>Auch die vielseitigen Kostüme des aus Absolventen und Studierenden bestehenden Ensembles übersteigen das Niveau einer „Musical-School Produktion“ bei weitem: Die Kleider der Damen funkeln um die Wette, rote Pfauenfedern schmücken ihre Köpfe, Elfen und zahlreiche, sehr putzige „ugly jumpers“ runden das Bild ab.</p>
<p>Dieses sehr stilvolle Ambiente wird ebenfalls von Felix Wienbürger ins rechte Licht gerückt. Das Lichtdesign mit zahlreichen moving lights und wechselnden Farbspektren unterstreicht den hohen Anspruch der Stage School bei ihren Produktionen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2874 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/maxresdefault-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/maxresdefault-400x225.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/maxresdefault-768x432.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/03/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Inszenierung (jede Szene wurde von den Studierenden selbst erarbeitet), Regie (Dennis Schulze und Adam M. Cooper), Kulissen, Licht – das alles ist ganz großes Kino bzw. großes Musical!</p>
<p>Die „Große Weihnachtsshow“ ist ein Stück im Stück: Die Zuschauer erleben die letzte Probe vor der eigentlichen Show – inkl. gestresstem Regisseur, überspannter (und im späteren Verlauf unter Gedächtnisverlust leidender) Diva, Putzfrau mit Bühnenambitionen und herumwuselndem Choreografen.</p>
<p>Die „Weihnachtsmarkt Live-Kapelle“ unter der Leitung von Christian Feltkamp begleitet die über 45 Darstellerinnen und Darsteller. Es wurde natürlich darauf geachtet, dass jeder mal drankommt und sich von seiner besten Seite zeigen kann. Doch einige wenige ragen aus der Menge der Studierenden deutlich hervor.</p>
<p>Hierzu zählt an erster Stelle Niklas Heinrichs, der als reichlich tuntiger Choreograf versucht, den aufgeregten Hühnerhaufen kurz vor der Premiere auf die richtigen Positionen zu dirigieren und es nebenbei dem unüberhörbar genervten Regisseur (Nicolas Schulze) recht zu machen. Heinrichs macht „Home“ und „Hero“ zu den Gänsehautmomenten des Abends. Er hat nicht nur eine spannende Stimmfarbe, sondern verfügt auch über eine beachtliche Stimmkontrolle. Ihm gelingt, was seinen Mitschülern in den meisten Fällen noch fehlt: Er legt viel Gefühl in die Songs und gewinnt so die Herzen des Publikums im Sturm.</p>
<p>Für die lustigen Momente sind die beiden Elfen 1305 und 1.305 zuständig. Lisa Zell und Thomas Perkins werfen sich gekonnt die Bälle zu, zeigen Gespür für Timing und singen nebenbei „Alles was Du kannst“ noch sehr ansprechend.</p>
<p>Cedric J. Nayna ist ebenfalls einer der besseren Sänger an diesem Abend. Er hat eine sehr gute Technik, phrasiert vielleicht an der ein oder anderen Stelle zuviel, doch mit „O Holy Night“ und „Amazing Grace“ weiß er zu überzeugen.</p>
<p>Miss L. Toe, der Star der Weihnachtsshow, wird von Alexandra Nikolina gespielt. Sie weiß, worauf es ankommt, spielt überheblich und selbstverliebt, wie man es von einer Klischee-Diva erwartet. Auch die diesjährige Absolventin der Stage School verfügt über eine bemerkenswerte Technik, doch man wird das Gefühl nicht los, dass sie stimmlich an diesem Abend etwas angeschlagen war. Folglich gelingt ihr auch Whitney Houstons Showstopper „I have nothing“ nicht gänzlich. Auch bei Nikolina vermisst man die Emotionen.</p>
<p>Die „Große Weihnachtsshow“ ist eine bunte Mischung aus bekannten Weihnachtsliedern, Welthits und lustigen Showeinlagen. Jede Szene ist in sich stimmig und auch die umspannende Klammer der Show in der Show funktioniert. Viele Szenen sind eine Kombination aus Gesang und Tanz oder Schauspiel. Schauspielerisch sind die Studierenden allesamt sehr gut aufgestellt. Auch gesanglich sorgen sie vor allem in Ensemble-Nummern für fröhliche Momente. Schwachpunkte kann man vor allem im Tanz ausmachen: Viele Choreografien sind wundervoll gedacht, doch die Umsetzung ist nicht selten unsauber. Timings stimmen nicht und vielfach lassen es die Nachwuchsdarsteller auch an Körperspannung vermissen. Nichtsdestoweniger kann man den Contemporary Dance Einlagen und auch den Ballett-Nummern sehr viel Schönes abgewinnen.</p>
<p>Die „Große Weihnachtsshow“ liefert eine Überdosis Weihnachten – wobei, kann es von Weihnachten je genug geben?</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage, Hamburg</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 26. Dezember 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Absolventen &amp; Studierende der Stage School</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Dennis Schulze und Adam M. Cooper</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> First Stage / Dennis Mundkowski<br />
</span></div>
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		<title>Talente, die begeistern</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/talente-die-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 20:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Vogt]]></category>
		<category><![CDATA[Antonia Wotberg]]></category>
		<category><![CDATA[Fame]]></category>
		<category><![CDATA[First Stage Theater]]></category>
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		<category><![CDATA[Niklas Heinrichs]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Apostel]]></category>
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		<category><![CDATA[Stage School]]></category>
		<category><![CDATA[Stage School of Music Dance and Drama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Alan Parkers Film über das Leben von Schülern einer Musicalakademie 1980 in die Kinos kam, waren die diesjährigen Absolventen der Hamburger Stage School noch gar nicht geboren. Doch David de Silvas damalige Beschreibung des Drucks, der Träume und Hoffnungen die angehende Bühnenkünstler nahezu rund um die Uhr beschäftigen, ist auch fast 40 Jahre später ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Alan Parkers Film über das Leben von Schülern einer Musicalakademie 1980 in die Kinos kam, waren die diesjährigen Absolventen der Hamburger Stage School noch gar nicht geboren. Doch David de Silvas damalige Beschreibung des Drucks, der Träume und Hoffnungen die angehende Bühnenkünstler nahezu rund um die Uhr beschäftigen, ist auch fast 40 Jahre später unverändert gültig.</p>
<p>Das Musical „Fame“ bietet für jeden Darsteller Elemente, die in derselben oder ähnlichen Weise in der eigenen Ausbildung erlebt wurden. Steve Margoshes’ Melodien sind auch heute noch mitreißend – ganz zu schweigen vom Welthit „Fame“ (Dean Pitchfork und Michael Gore). Die im First Stage Theater zur Aufführung gebrachte deutsche Fassung zeigt deutlich die Handschrift von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher, denn die Dialoge und Songtexte sind lebensnah und auf die Zielgruppe perfekt angepasst.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2361 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/c1523475a224315941ad4dd5e31547cf.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Dass kaum jemand diese Achterbahn der Gefühle besser nachempfinden kann als Absolventen einer Musicalschule, die ihre Ausbildung gerade kürzlich erfolgreich abgeschlossen haben, macht die mehr als 20 Nachwuchsdarsteller zur Idealbesetzung für diese Show. Die jungen Künstler werden ihrem Ruf mehr als gerecht und dürfen die Vorschusslorbeeren nur allzu gern in Empfang nehmen.</p>
<p>Schon in der Eröffnungsnummer („Gott ich fleh, dass ich den Test besteh“) wird klar, dass Regisseur Felix Löwy der Spagat zwischen herausragenden Protagonisten und schwungvollen Ensemblenummern  („Der schwerste Beruf in der Welt“) sehr gut gelingt. Die positive Energie und Lebensfreude der jungen Menschen, die an der Schwelle zur Erfüllung ihres Lebenstraums stehen, wirken sich sofort ansteckend auf das Publikum aus.</p>
<p>Auch mit den Kulissen hat das First Stage Theater einen Volltreffer gelandet. Zwei Spielebenen, bewegliche Großkulissen, Straßen- und Trainingsraumszenerien – all dies wurde clever durchdacht und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Da wird dann Beethoven an der Wand des Band-Übungsraums auch schon mal durch das Tier aus der Muppet Show ersetzt. Jede Zeit hat eben ihre Helden.</p>
<p>Phil Kempster hat sich dieser Show choreographisch angenommen. Die Tanznummern sind raumgreifend, schwungvoll und durchweg anspruchsvoll. Dass nicht alle Absolventen der Stage School Hamburg ihre Stärken im Tanz haben, wird sichtbar, aber dadurch wirken die Szenen nur umso authentischer. Musical ist ein Drei-Sparten-Fach und kaum jemand beherrscht alle drei Sparten gleich gut.</p>
<p>Besonders gelungen sind hierbei die Szenen, in denen Solisten, Paare und Ensemble tänzerisch miteinander kombiniert werden.</p>
<p>Mit einer Ausnahme empfehlen sich alle Protagonisten für ein direktes Engagement auf einer Ensuite- oder Stadttheaterbühne. Sie sind schauspielerisch und gesanglich mehr als bereit „für die Bretter, die die Welt bedeuten.“ Allen voran Sophie Alter als Schulleiterin Ms. Sherman, die über eine beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt und mit ihrem großen Solo „Ich seh die Kinder“ zu Tränen rührt. Alter verleiht der Direktorin durch ihre ungemein gefühlvolle Stimme viel Tiefgang. Wenn sie von den Kindern als „mein, Stolz, mein Glück“ singt, ist ihre Mimik herausragend. Dass Ms. Sherman gar nicht so streng ist, wie sie wirkt, merkt man schon daran, dass sie dem aufmüpfigen Analphabeten Tyrone ihre Unterstützung anbietet, da sie mehr in ihm erkennt als der Junge selbst. Robin Apostel gelingt es, Tyrones Fassade sehr gut herauszuarbeiten. Schauspielerisch und vor allem tänzerisch kann er seine Stärken ausspielen, was vor allem in den Paarszenen mit Melanie Hügner als Balletttänzerin Iris zum Tragen kommt. Zeitweilig verlieren sich die beiden geradezu in ihrer (tänzerischen) Zweisamkeit, was nicht nur tänzerisch durch die Kombination von Hiphop und Ballett spannend ist, sondern auch einen schönen Kontrast bildet zu Tyrones so burschikosen Auftreten gegenüber den Lehrern.</p>
<p>Das beste „Komplettpaket“ liefern Michaela Thurner und Fynn Duer-Koch als Serena und Nick ab. Serena schwärmt zunächst für Nick, den Werbestar, dann durchlebt sie eine leichte Stalkerphase, in der sie sich mit Freundschaft zufriedengibt, um sich schließlich ihrer Liebe zu ihm stellen. Nick hingegen ist eher schüchtern und voll auf die Ausbildung fokussiert, so dass er lange braucht, bis er merkt, dass auch er die strebsame, von Grund auf ehrliche Serena liebt. Schauspielerisch überzeugen Thurner und Duer-Koch in jeder Szene. Gesanglich jedoch setzen die beiden Maßstäbe. Sie legen gleichermaßen Gefühl und Authentizität in ihre Interpretation – ob nun Nicks „Ich will sie verzaubern“ oder Serenas „Spiel mit Liebe“ – diesen beiden schaut man nur allzu gern bei der Ausübung ihres Traumjobs zu. Thurner empfiehlt sich mit ihrem Auftritt nachdrücklich für eine Hauptrolle in „Wicked“!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2362 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-400x300.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09-768x576.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2018/12/dff93a084e8ff79df035b240b166ec09.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Auch Marius Bingel sticht aus der Gruppe der Absolventen hervor. Er macht als Joe keinen Hehl daraus, dass auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen darf. Und so jagt er jedem Rock hinterher („Er steht mir im Weg“). Bingel wirkt in jeder Minute glaubwürdig und man kann sich ihn schon jetzt gut in Rollen vorstellen, die in jüngerer Vergangenheit von Mark Seibert ausgefüllt wurden.</p>
<p>Die (aus purem Eigenschutz) zickige und selbstbewusst, beinah schon arrogant  auftretende Carmen wird von Antonia Wotberg verkörpert. Sie wirkt nervös und bleibt dadurch leider etwas steif: Beim Titelsong „Fame“ verpasst sie einige Einsätze und auch die Tonlage stimmt nicht ganz. Letzteres ist bei ihrer Ballade zum Ende des Stücks („Boulevard of broken dreams“) zwar besser, aber auch hier gelingt es ihr nicht, das Gefühl des Verlassenseins und der Verletzlichkeit in den Gesang zu übertragen. Sie singt sehr technisch (und das auch sehr gut), was aber sicherlich mit zunehmender Praxis dem Vertrauen in die eigene Emotionalität weichen wird, wodurch sie an Glaubwürdigkeit dazugewinnen wird.</p>
<p>Weitere Jungdarsteller, die erwähnt werden müssen, sind Inga Clauß, die als Mabel mit ihren Pfunden und den damit verbundenen Herausforderungen kämpft. Sie hat ein feines Gespür für Komik und ihre Mimik ist herausragend (insbesondere, wenn sie bei „Romeo &amp; Julia“ nach und nach die Blütenblätter verspeist und hierbei offenbar eine lukullische Offenbarung erlebt). Zudem ist sie auch gesanglich sehr gut. Anna Vogt kann als Tanzlehrerin Ms Bell durch ihr strenges, aber liebevolles Auftreten durchaus überzeugen und zeigt in den Ensembleszenen, dass sie auch tänzerisch einiges auf dem Kasten hat.</p>
<p>Den von Carmen vor den Kopf gestoßenen Shlomo gibt Niklas Heinrichs. Er agiert glaubhaft als schüchterner, talentierter Pianistensohn und seine ehrliche Art und Zuneigung zu Carmen nimmt man ihm sofort ab, auch wenn die beiden ein sehr ungleiches Paar bilden.</p>
<p>Bleibt noch Helen Hefti, von der man gern mehr gehört hätte. Ihre Spielfreude als Drummerin Grace (inkl. Der deutlich sichtbaren Begeisterung für das Tier in Form von drei verschiedenen T-Shirts), ihre tänzerische Energie und ihre herrliche Interpretation vom „Tod eines Handlungsreisenden“ sorgen für viel Freude auf der Zuschauertribüne.</p>
<p>Gepaart mit schönen kleinen Regieeinfällen, wie den durch den Saal „fliegenden“ roten LED-Kugeln, die sich Serena und Nick zuwerfen, den Tänzern mit LED-Umhängen zum Auftakt des 2. Akts, den spielerischen Szenenwechseln, in denen sich bspw. der Ballettsaal in den Pausenraum verwandelt oder die Mädchenumkleide in eine Bar, ist diese Inszenierung ein rundum gelungenes Plädoyer für das Genre Musical.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>erschienen in<span style="color: #333399;"> <a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/"><span style="color: #333399;">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</span></a></span></em></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> First Stage Theater, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 12. Juli 2018</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong>Sophie Alter, Robin Apostel, Melanie Hügner, Michaela Thurner, Fynn Duer-Koch, Marius Bingel, Antonia Wotberg, Inga Clauß, Anna Vogt, Niklas Heinrichs </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Felix Löwy / Steve Margoshes</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage School Hamburg<br />
</span></div>
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		<title>Die perfekte Umsetzung des Gelernten!</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/die-perfekte-umsetzung-des-gelernten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2014 12:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Altonaer Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stage School]]></category>
		<category><![CDATA[Sweet Charity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Stage School präsentiert ihre Schüler nicht nur beim jährlichen Abschlussprojekt (in diesem Jahr „Hairspray Jr.“), sondern stellt auch für das Semesterprojekt des Abschlussjahrgangs des Folgejahres eine Bühne zur Verfügung. In diesem Jahr haben sich die Schüler im Altonaer Theater des 1960er Jahre Klassikers „Sweet Charity“ angenommen. Mit Ausnahme der Regie, die von den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Hamburger Stage School präsentiert ihre Schüler nicht nur beim jährlichen Abschlussprojekt (in diesem Jahr „<a title="Hairspray_Jr_2014.html" href="http://www.musicals-online.com/?p=1134">Hairspray Jr.</a>“), sondern stellt auch für das Semesterprojekt des Abschlussjahrgangs des Folgejahres eine Bühne zur Verfügung.</p>
<p class="Body">In diesem Jahr haben sich die Schüler im Altonaer Theater des 1960er Jahre Klassikers „Sweet Charity“ angenommen. Mit Ausnahme der Regie, die von den Dozenten übernommen wurde, haben die mehr als 30 Schülerinnen und Schüler Choreographien, Kostüme, Gesang und Schauspiel in Eigenarbeit geschaffen und einstudiert.</p>
<p class="Body">Jessica Lapp setzt mit ihrer Interpretation der naiven Charity ein Zeichen und empfiehlt sich schon jetzt für ein Engagement nach dem Ende ihrer Ausbildung im Sommer 2015. Sie ist und spielt schön blond, hat aber dennoch Stil, kann sich gleichermaßen bewegen und trifft alle Töne. Ihrem Charme und ihrer Bühnenpräsenz kann man sich nicht entziehen.</p>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_669_419">
<div class="style_2">
<p class="Body">Wenn sie herrlich x-beinig und doch lasziv auf der Couch sitzt, hat sich die Sympathien ganz klar auf ihrer Seite. Auch ihr komödiantisches Talent stellt sie mehr als einmal nachdrücklich unter Beweis.</p>
<p class="Body">In Sachen Comedy steht ihr Florian Minnerop als Oscar in nichts nach. Vom schüchternen Zwangsneurotiker zum vermeintlich gehörnten Verlobten spielt er jede Szene überzeugend und tritt selbstbewusst aus dem Schatten der Titelheldin hervor.</p>
<p class="Body">Die durch Bob Fosse weltberühmten Choreographien von „Big Spender“ bringen 15 Schülerinnen nahezu perfekt auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Auch wenn nicht alle Einsätze stimmen oder am exakten Timing noch gearbeitet werden könnte, setzen die Nachwuchsdarstellerinnen ihren Sexappeal gekonnt ein und der spontane Jubel im Publikum zeigt, wie sehr sie mit dieser Szene überzeugen konnten.</p>
<p class="Body">„Es muss etwas geben“ erinnert sehr an die „West Side Story“, was aber nicht als negativ verstanden werden soll, denn die Szene ist rundum gelungen und wurde sehr gefällig umgesetzt. Auch die Choreographien zu „Ich wein auf jeder Hochzeit“ sind sehr schön ausgedacht und auf die Bühne gebracht.</p>
<p class="Body">Ideen wie die Darstellung des Fahrstuhls, in dem sich Charity und Oscar zum ersten Mal begegnen, als Lichtquadrat auf dem Vorhang oder der Ortswechsel von den Kirmes-Besuchern hin zur Riesenrad-Gondel, in der Charity und Oscar sitzen, machen Spaß und zeigen, dass man mit verhältnismäßig wenig Einsatz beeindruckende Effekte erzielen kann.</p>
<p class="Body">Viele Zuschauer sind ohne jegliche Erwartungen in dieses Stück gegangen und wurden sehr positiv überrascht. Der Musical-Klassiker ist stimmig inszeniert und sorgt für die gute Laune, die man von einer 60er Jahre Show mit den schwungvollen Melodien von Cy Coleman erwarten darf.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
erschienen in <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></span></p>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Altonaer Theater, Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>19. August 2014</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Abschlussjahrgang 2015 der Stage School HamburgAbschlussjahrgang 2015 der Stage School Hamburg</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Cy Coleman<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Dennis Mundkowski<br />
</span></p>
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