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	<title>Paul Kribbe-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Paul Kribbe-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Das Bryan Adams Musical kann mit dem Film nicht mithalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 12:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Bryan Adams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Pretty Woman“ – das sind Gegensätze, die sich anziehen, hartes Business, in der Gefühle keinen Platz haben, und andererseits eine ungeahnte Verbundenheit, Vertrauen und Romantik pur. Der Film von 1990 hat Julia Roberts über Nacht zum Weltstar gemacht, während Richard Gere die Figur des knallharten und überaus charmanten Geschäftsmanns, der plötzlich Zugang zu seinen Gefühlen findet/zulässt, perfektionierte.</p>
<p>„Pretty Woman“ – das sind auch Roxettes „It must have been love”, Princes “Kiss” in der Badewanne und Roy Orbisons Titelsong.</p>
<p>All dies sucht man auf der Musicalbühne im Hamburger Theater am Hafen vergeblich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2834 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_HighHeels_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Dabei startet es so schön, hat die Stage Entertainment doch Daniela Hoffmann, Julia Roberts deutsche Synchronstimme, für die Ansage im Theater (Handys aus, keine Fotos etc.) engagiert…</p>
<p>Bryan Adams and Jim Vallances Songs werden von einer kleinen Live-Band intoniert. Nur in 2-3 Szenen klingt der Rock an, der Adams weltberühmt gemacht hat. Ansonsten kommen die meisten Songs eher uninspiriert daher.<br />
„Welcome to Hollywood“ soll Energie und Freude transportieren, aber so richtig kommt beides nicht im Zuschauerraum an. Man spürt die Idee hinter dem Song, aber irgendwie können Gesang und Performance diese nicht zum Leben erwecken.</p>
<p>Vivian (das Kostüm entspricht 1:1 dem aus dem Film) und Edward werden direkt zu Beginn in ihren Lebenswelten mit ihren so unterschiedlichen Problemen vorgestellt. Vivian bekommt von ihrer Mitbewohnerin Kit auch direkt eine wesentliche Lebensweisheit mitgeteilt: „Vivian, Du kannst nicht immer alle glücklich machen, Du bist kein Tequila!“</p>
<p>Vivians Aktionsradius ist sehr farbenfroh, aber mehr als diese spartanischen Gerüste mit Leuchtreklame bekommt der Zuschauer nicht zu sehen. Die Kulissen (David Rockwell) sind insgesamt sehr sparsam und eher praktikabel als beeindruckend. Einem Vergleich mit anderen, opulenter ausgestatteten Broadway-Shows kann „Pretty Woman“ an dieser Stelle nicht standhalten.</p>
<p>Kein Wunder, dass Vivian dort nicht bleiben möchte: „Alles, nur nicht hier“ verdeutlicht dem Publikum, dass sie niemals auf dem Strip enden wollte und ihre Zukunft ganz klar woanders sieht. Bloß wo, das weiß Vivian noch nicht.</p>
<p>Die hemdsärmelige, bodenständige Kit de Luca wird von Maricel rollendeckend gespielt. Ihre überbordende Energie ist ansteckend und sie darf mit ihrer Rockröhre die schmissigsten Songs zum Besten geben.</p>
<p>Patricia Meeden hingegen kann zu Anfang gesanglich nicht überzeugen. Ihre samtige Stimme klingt leicht nasal und der ihr eigene Soul will nicht so recht zu den Songs passen. Letzteres gilt auch für Mark Seibert: „Sie hat etwas Besonderes“ scheint doch sehr schwer zu singen.</p>
<p>Doch die Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, auch wenn es für die Handlung eher schwierig ist, dass beide altersmäßig dicht beieinander liegen und sie keine 18 Jahre trennen so wie Richard Gere und Julia Roberts.</p>
<p>Meeden ist fast Mitte Dreißig und somit 10 Jahre älter als Roberts damals im Film. Dadurch verändern sich beide Charaktere nicht unwesentlich. Vivian hat deutlich mehr Lebenserfahrung. Ihr fehlt die jugendliche Frechheit und Naivität. Die Verwandlung zur selbstbewussten Dame der Gesellschaft geht zu schnell und glatt. Vivian eckt hierbei zudem wesentlich weniger an.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2833 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-400x267.jpg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen-768x512.jpg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Edward-Vivian_Finale_cMorris-Mac-Matzen.jpg 1000w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Edwards Charakter wird dahingehend abgewandelt, dass er Vivian nicht nur sofort verfällt, sondern dass er – im Gegensatz zum Film – auch direkt feststellt, dass ihm im Leben etwas fehlt und er die Frau an seiner Seite vermisst. In der sehr schönen Ballade „Freiheit“ wird dies nur allzu deutlich. Die Einleitung mit Akustik-Gitarre und Cello hätte man gern im kompletten Song beibehalten können, um dessen Gefühl noch besser zu unterstreichen. Drums und E-Gitarre ab der zweiten Strophe gelingt dies nicht so gut.</p>
<p>Natürlich erwartet niemand, dass eine Bühnenadaption 1:1 dem entspricht, was die Zuschauer von der Leinwand kennen. Doch die Charaktere der Hauptfiguren so signifikant zu verändern, kann verstörend wirken. J. F. Lawton (Buch) und Jerry Mitchell (Regie) haben sich sicherlich etwas dabei gedacht.</p>
<p>Die Szenen mit dem Hotelmanager im Beverly Wilshire Hotel sind sehr gelungen. Paul Kribbe als Hotelmanager spielt mit großer Freude. Gesanglich ist er nicht der Stärkste, aber dies macht er durch seinen Charme und Witz wieder wett.</p>
<p>Die meisten Lacher bekommt Bellboy Giulio (Johnny Galeandro), ob nun durch seine Mimik, seine humorvollen Fahrstuhlfahrten oder sein übereifriges Gehorsam. Er sorgt überall – auf und vor der Bühne &#8211; für gute Laune.</p>
<p>Dass Vivian anstatt der Regeln eines offiziellen Dinners Tango-Tanzen lernt und somit die viel zitierten „schlüpfrigen kleinen Scheißerchen“ entfallen, passt einmal mehr zum fortgeschrittenen Bühnenalter: Mit Mitte 30 glaubt einem niemand mehr, dass man nicht weiß, wie man sich in einem vornehmen Restaurant zu benehmen hat, während Tango-Tanzen doch etwas „exotischer“ ist.</p>
<p>Die Kleider (Gregg Barnes) und Perücken (Josh Marquette) – insbesondere von Vivian – sehen wenig hochwertig aus. Sowohl die Sängerin am Piano als in der Folge auch Vivian sind in einfache Stoffbahnen gewandet, die so gar nichts mit der Schneiderkunst zu tun haben, wie man sie aus „Wicked“ oder „Paramour“ kennt. Auch hier kann man sich des Anscheins nicht erwehren, dass „Pretty Woman“ eine im Verhältnis sehr günstige Ensuite-Produktion ist, die sich prima als Tourproduktion eignet.</p>
<p>Dies gilt auch für die Kleider, die Vivian auf dem Rodeo Drive kauft: Die Hüte sind zu dezent und klein und die Kleider lange nicht so geschmackvoll wie man sie sich von einer millionenschweren Musicalproduktion gewünscht hätte.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2835 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg" alt="" width="267" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen-267x400.jpg 267w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2020/01/JPG_72_dpi_RGB-PW_HH_Prio2_Vivian_red_cMorris-Mac-Matzen.jpg 667w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" />Zum Schluss des ersten Akts erklingen dann endlich ein paar vage Takte von Roy Orbisons Titelsong. Man spürt förmlich wie das Publikum dem entgegenfiebert. Dies wird mit dem zweiten Akt noch deutlicher, wo das Publikum direkt mit der „Pretty Woman“ Melodie begrüßt wird, die sich dann aber schrittweise in die wenig mitreißende Klangwelt von Bryan Adams und Jim Vallance verwandelt.</p>
<p>Vivian und Edward gehen zum Poloturnier und die Zuschauer sehen sich der Ascot-Szene aus „My Fair Lady“ gegenüber. Sowohl optisch (die High Society in schicken weißen Kleidern und Anzügen, allesamt mit Champagnergläsern in der Hand) als auch tonal erinnert „Das ist unsere Welt“ an diesen Klassiker.</p>
<p>Im folgenden Aufeinandertreffen von Kit und Vivian legt Kit eine Lebensbeichte ab und gibt Vivian einmal mehr den Rat, ihren Traum niemals aufzugeben. „Sie mich nur an“ ist berührend und zeigt die so gut versteckte weiche Seite der sonst so robusten Kit de Luca.</p>
<p>Es folgt die weltberühmte Szene mit der Halskette, die beim Zuklappen fast aus dem Schmuckkästchen fällt. Der Hotelmanager agiert als Dirigent und das Publikum kommt in den Genuss von zwei exzellenten Szenen aus La Traviata. Die beiden Sänger Rachel Bahler und Marco Trespioli sorgen für Gänsehaut und lenken ob ihres Könnens vollständig vom Geschehen in der mittig auf der Bühne platzierten Loge mit Vivian und Edward ab.</p>
<p>„Du und ich“ ist ein sehr schönes Stück von Edward, in dem er sich seiner Liebe zu Vivian Gewahr wird. Warum Tänzer um das Bett tanzen, auf dem das Paar von der Bühne gefahren werden, erschließt sich nicht.</p>
<p>Doch Edward ist nach dieser Nacht komplett verändert: Er rezitiert Shakespeare, hat keine Schuhe an und verpasst Geschäftstreffen.</p>
<p>Auch Vivian ist wie verwandelt: Sie hat plötzlich lange glatte Haare und schwört zu „Kein Weg zurück“ (guter Beat), dass sie niemals wieder zurück in die Gosse möchte.</p>
<p>Die Art wie Edward seinem einstigen Feind Morse die Zusammenarbeit zum Bau von Kreuzfahrtschiffen anbietet, ist sehr lustig. Edward und Morse (Frank Logemann) kommen beide sehr sympathisch über die Rampe.</p>
<p>Parallel muss sich Vivian der geschmacklosen Avancen von Edwards Anwalt Phil (Nigel Casey) erwehren, der ihr derart zusetzt, dass sie wegläuft. Doch auch hier greift der Hotelmanager ins Geschehen ein und gibt Edward den Tipp, wo er Vivian finden kann. Wer jetzt erwartet, dass Edward im weißen Rolls Royce vorfährt, wird enttäuscht. Stattdessen nimmt er auf der Rückenlehne der Bank unterhalb von Vivians Wohnung Platz und „reitet“ auf dem dort abgebildeten weißen Pferd, bis sie ihn zur erneut erklingenden Arie aus ‚La Traviata‘ erhört. Natürlich kann Vivian bei diesem Anblick nicht widerstehen (während sich das Publikum vor Lachen krümmt)…<br />
„Gewinner für immer! Du und ich – wenn wir es nicht schaffen, wer dann?“ so lautet eine Zeile aus dem finalen Song, die wohl belegen soll, dass Vivian und Edward das perfekte Paar sind.</p>
<p>Bei der Besetzung darf man einiges hinterfragen, finden sich doch zahlreiche Darsteller im Ensemble, deren Deutschkenntnisse noch ausbaufähig sind.<br />
Die Hauptrollen sind gut besetzt und harmonieren. Schauspielerisch überzeugen Meeden und Seibert, wenn man die Abwandlung ihrer Charaktere zugrunde legt. Gesanglich können beide mehr und kämpfen oft mit ihren Songs, was sehr schade ist.</p>
<p>Maricel füllt ihre sehr Rolle mit viel Lebensfreude und kann mit Bryan Adams‘ Kompositionen auch gesanglich am besten umgehen.</p>
<p>Die wichtigste Nebenrolle hat jedoch Paul Kribbe, der als ‚Happy Man‘, moralische Instanz und Hotelmanager die Fäden in der Hand hält. Sein Spiel sprüht vor Witz und Engagement.</p>
<p>Insgesamt kann „Pretty Woman“ als Musical jedoch nicht überzeugen. Wenn man sich anschaut, dass die Ticketpreise auf demselben Niveau liegen wie bei „König der Löwen“, „Paramour“ oder „Tanz der Vampire“ fragt man sich zwangsläufig, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis hier stimmt.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span><br />
<span style="color: #000080;"><em>gekürzt erschienen in <a style="color: #000080;" title="http://www.musicals-magazin.de/" href="http://www.musicals-magazin.de/">musicals &#8211; Das Musicalmagazin</a></em></span></p>
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Theater an der Elbe, Hamburg</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 2. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong><span class="ce-uploads-description">Patricia Meeden, Mark Seibert, Maricel, Paul Kribbe, Nigel Casey, Frank Logemann</span> </span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik:</span></strong> Jerry Mitchell / Bryan Adams</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Stage Entertainment / Morris Mac Matzen<br />
</span></div>
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		<title>Mission 007</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mission-007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 18:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entertainment-Shows]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander S. Bermange]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Montanaro]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Blanks]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Oelke]]></category>
		<category><![CDATA[Capitol Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fans for Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Lucy Diakovska]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Stanke]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Kribbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Schaedler]]></category>
		<category><![CDATA[Sonia Farke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Für die Benefizgala von Fans for Kids e V. schlüpfte Initiator Ralf Schaedler in die Rolle des weltberühmten Geheimagenten. Der Einsatz in Düsseldorf war allerdings ausnahmsweise einmal nicht im Dienste Ihrer Majestät, sondern zugunsten krebskranker Kinder. Für die zweite Benefizgala von Fans for Kids e. V. konnte Ralf Schaedler viele Freunde und Kollegen gewinnen, die für einen einmaligen Abend sorgten. Aber dazu später mehr.</p>
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<div class="text-content style_External_390_234">
<div class="style_2">
<p class="Body">Geschäftsführer Thomas Krauth stellte dem Verein sein Capitol Theater an diesem spielfreien Montag kostenfrei zur Verfügung und auch alle Techniker und die Band unter der Leitung von Daniel Behrens verzichteten zugunsten der tapferen Kinder auf ihre Entlohnung. Die Grundvoraussetzungen konnten für eine Charity Veranstaltung besser nicht sein.</p>
</div>
</div>
</div>
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<div class="text-content style_External_669_906">
<div class="style_2">
<p class="Body">Als Thema stellten die Macher „James Bond“ und die zahllosen Filmhits in den Mittelpunkt des Abends. Ralf Schaedler standen mit Sonia Farke und Annette Kippenhan zwei sehr elegante Damen zur Seite, die die Zeit zwischen den einzelnen Songs sehr unterhaltsam überbrückten.</p>
<p class="Body">Schon die erste Nummer war eine Überraschung: Der englische Komponist Alexander S. Bermange („Walking On The Sun“) hatte eigens für diesen Anlass einen Titel komponiert. „Just For Tonight“ reihte sich mit seinen Swing-Elementen musikalisch hervorragend in die Kette der bekannten Filmsongs wie „Kick In The Head“ oder „Have You Met Miss Jones“ ein.</p>
<p class="Body">Es folgte ein Feuerwerk an außergewöhnlichen Darbietungen, die nicht nur aufgrund der für die Musical-Darsteller ungewöhnlichen Songauswahl erstaunten, sondern auch durch die extravaganten Choreographien und die ausgefallenen Kostüme Akzente setzten. Jede einzelne der 20 Nummern war etwas besonderes, daher erscheint es unfair, einige Stücke hervorzuheben. Doch Drew McOnies atemberaubende klassische Ballett-Choreographie zu dem von Maria Jane Hyde interpretierten „For Your Eyes Only“ war eines der absoluten Highlights. Mit seiner Partnerin Bridie Rack schien der erst 18-jährige „Cats“-Darsteller über den Schrottplatz zu schweben.</p>
<p class="Body">Ebenfalls herausragend waren Brigitte Oelke und Gido Schimanski, die aus „Golden Eye“ eine Entfesselungsnummer der speziellen Art machten. Dass Bernie Blanks und Sonia Farke ihr Duett „Something Stupid“ erst wenige Stunden vor der Aufführung gemeisnam proben konnten, ist niemanden aufgefallen. Gewohnt charmant und souverän brachten die beiden einen der romantischeren Songs des Abends über die Bühne.</p>
<p class="Body">Mit dem Opener des zweiten Akts wurde das Thema Bond zugunsten seines bekanntesten Imitators – Austin Powers – verlassen und das Publikum in die bonbonfarbene Glitzerwelt der 60er entführt. Sascha Reuter sah dem filmischen Vorbild Mike Myers zum Verwechseln ähnlich und genoss es sichtlich, sich zwischen seinen langbeinigen Kolleginnen Lara Glew, Rachel Marshall, Bridie Rack und Abigail Rosser zu bewegen (tanzen kann man das ja bekanntlich bei Austin Powers nicht wirklich nennen).</p>
<p class="Body">Nicht weniger schräg und unerwartet war das „Madonna vs. Britney“-Medley mit Stephan Zenker als Pop-Queen und Mark John Richardson als ewige Jungfrau Britney. Zusammen mit ihren beiden Tänzern Friedrich Bührer und Thomas Margies sorgten die beiden „Cats“-Darsteller in ihren mega-sexy Outfits für den optischen Höhepunkt.</p>
<p class="Body">Mit der „Mission 007“-Gala feierte man ein Wiedersehen mit vielen Darstellern aus dem Großraum Ruhrgebiet: Neben Patrick Stanke („Aida“) und Paul Kribbe („Miami Nights“) gestalteten auch Bernie Blanks („Starlight Express“), Anna Montanaro („Das Mädchen Rosemarie“), Brigitte Oelke („Jekyll &amp; Hyde“) sowie das gesamte „Cats“-Ensemble den Abend mit. Lucy Diakovska („Jekyll &amp; Hyde“) reiste an, um neben „Nobody Does It Better“ auch ihre erste selbst komponierte Single „Where“ zu präsentieren und erntete viel Applaus von dem zumeist jungen Publikum.</p>
<p class="Body">Bei aller Begeisterung für die Kunst geriet der Anlass des Zusammentreffens nicht in den Hintergrund: Der bereits dreimal an Leukämie erkrankte Jens-Daniel erzählte von seiner Idee ein Musical auf die Bühne zu bringen, dessen Hauptakteur ein krebskranker Junge ist, der sich in eine Traumwelt flüchtet und dort viele neue Freunde findet. Die Musik dazu wird von Tobias Künzel („Die Prinzen“) komponiert. Mit dem Buch befasst sich zurzeit Michael Kunze.</p>
<p class="Body">Insgesamt kamen an diesem Abend weit mehr als 20.000 Euro zusammen, die an verschiedene Kinderkrebszentren verteilt werden, um Spielzeug, Übernachtungsmöglichkeiten für die Eltern sowie zusätzliche Pflegekräfte finanzieren zu können.</p>
<p class="Body">Der Erfolg der Gala entschädigte alle Beteiligten für die Strapazen der vorangegangenen Tage und Wochen: Proben vor oder nach den eigenen Vorstellungen, Texte auf dem Weg ins Theater lernen und Choreographien zum x-ten Mal wiederholen. Nach der Schlussnummer „You’ve Got A Friend“ wollte daher auch niemand so richtig die Bühne verlassen. Die gute Stimmung schwappte ins Foyer über, wo noch zwei Stunden nach Ende der Gala Autogramme gegeben wurden und sich die Künstler den Fragen ihrer Fans stellten.</p>
<p class="Body">Fans for Kids e. V. hat diese Gala mit dem ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten auf die Beine gestellt. Die Professionalität mit der die Songs dargeboten wurden und der Ideenreichtum in Sachen Choreographie ließen keine Wünsche offen. Außer vielleicht einen: Wird es eine CD oder eine DVD von dieser Gala geben? Denn einen solchen Abend möchte man immer wieder erleben.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf <a title="http://www.musicalzentrale.de/" href="http://www.musicalzentrale.de/">musicalzentrale.de</a></em></p>
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<div class="text-content style_External_270_104">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span> </strong>Capitol Theater, Düsseldorf</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Premiere:</span></strong> 11. November 2010</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Bernie Blanks, Lucy Diakovska, Sonia Farke, Paul Kribbe, Anna Montanaro, Brigitte Oelke, Ralf Schaedler, Patrick Stanke</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Idee:</span></strong> Ralf Schaedler</span></div>
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