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	<title>Milica Jovanovic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Milica Jovanovic-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Schikaneder</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 20:14:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Christian Struppeck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mozarts „Zauberflöte“ kennt, zumindest dem Namen nach, jedes Kind. Dass das Libretto dazu von Emanuel Schikaneder stammt, wissen dagegen nur eingefleischte Opernfans. Um das Werk dieses großen Theatermachers des ausklingenden 18. Jahrhunderts zu ehren, haben sich Christan Struppeck (Intendant Raimund Theater &#38; Ronacher) und Stephen Schwartz (Komponist von „Wicked“) zusammengetan. Das Ergebnis dieser Arbeit war ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mozarts „Zauberflöte“ kennt, zumindest dem Namen nach, jedes Kind. Dass das Libretto dazu von Emanuel Schikaneder stammt, wissen dagegen nur eingefleischte Opernfans. Um das Werk dieses großen Theatermachers des ausklingenden 18. Jahrhunderts zu ehren, haben sich Christan Struppeck (Intendant Raimund Theater &amp; Ronacher) und Stephen Schwartz (Komponist von „<span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=535">Wicked</a></span>“) zusammengetan. Das Ergebnis dieser Arbeit war die von Trevor Nunn am 30. September 2016 in Wien inszenierte Weltpremiere des Musicals „Schikaneder“.</p>
<p>Inhaltlich hat sich Struppeck auf die bewegte und bewegende Liebesgeschichte von Emanuel und Eleonore Schikaneder gestürzt: Als junge Künstler verlieben sich die beiden Hals über Kopf. Um das Theater, in dem beide aktiv sind, vor der Schließung zu bewahren, heiraten sie und werden mit ihrem Ensemble zu einer der erfolgreichsten Theatertruppe Österreichs.</p>
<p>Doch Emanuel ist kein Kostverächter und hat diverse außereheliche Liebschaften, was Eleonore bis zu dem Zeitpunkt toleriert, als eine seiner Gespielinnen ein Kind erwartet. Sie trennt sich von Emanuel (an Scheidung war damals nicht zu denken) und geht mit dem Autor und Schauspieler Johann Friedel nach Wien, um mit ihm das Theater auf der Wieden zu betreiben.</p>
<p>Doch die beiden Schikaneders sind einzeln bei weitem nicht so erfolgreich wie als Paar, und so machen ihre beiden Theater große Verluste. Als der ohnehin dauerhaft kränkelnde Johann plötzlich stirbt, sieht Emanuel seine Chance gekommen, und auch Eleonores Ensembles redet ihr zu, wieder mit ihrem Mann zusammenzuarbeiten, um das Theater zu retten.</p>
<p>Eleonore wirft ihre Bedenken über Bord und geht eine Zweckgemeinschaft mit Emanuel ein, die mehr schlecht als recht funktioniert. Als sie von einem potentiellen Käufer unter Druck gesetzt werden, entdecken beide wieder ihre kreative Ader und dass, was sie einst zusammengeschweißt hat. Gemeinsam denken sie sich die Geschichte von Papageno, Papagena und der Königin der Nacht aus. Es gilt noch einige geschäftliche und private Hürden zu meistern, doch am Ende wird ihre „Zauberflöte“ ein großer Erfolg.</p>
<p>Diese abwechslungsreiche Geschichte kann durchaus für ein abendfüllendes Musical taugen – es gibt Musicals mit weitaus weniger Handlung. Auch optisch gibt die Zeit vor dem Wechsel ins 19. Jahrhundert sicherlich viel her, mit dem sich Kostüm- und Szenenbildner befassen können. Einen kleinen Eindruck hiervon bekommt man in CD-Booklet, das viele Fotos enthält.</p>
<p>Doch zentral für ein Musical ist vor allem die Musik&#8230;</p>
<p>Stephen Schwartz, der mit „Wicked“ eines der erfolgreichsten Musicals der letzten 15 Jahre komponiert hat, begibt sich bei „Schikaneder“ auf ein unerwartetes Terrain: Die komplette Partitur ist sehr klassisch angelegt, es sind kaum typische Musicalelemente zu hören. Vieles klingt nach einer Mischung aus gefälligem 1960er Jahre Filmsoundtrack gemischt mit Elementen aus Opern und Operetten, die logischerweise nicht selten nach Mozart klingen (der vermehrte Einsatz von Piccolo-Flöten ist sicherlich kein Zufall). Hat man so etwas wie „Godspell“, „Wicked“ oder auch die Soundtracks von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ oder „Pocahontas“ im Kopf, ist man über die Wandlungsfähigkeit erstaunt.</p>
<p>Gleichzeitig ist man aber auch enttäuscht, dass sich Schwartz für solch klassische Kompositionen entschieden hat. Das mag zwar inhaltlich alles zusammenpassen, doch das frische, spannende, der Grund, warum man sich diese Show ansehen soll, fehlt hier völlig. Auch einen richtigen Ohrwurm sucht man vergebens.</p>
<p>An der Besetzung liegt es sicherlich nicht. Mark Seibert intoniert die wenig anspruchsvollen Songs von Emanuel Schikaneder weitgehend gefühlsarm, aber man hat nicht das Gefühl, dass hier etwas fehlt. Milica Jovanovic kann ihre klassische Stimme in der Rolle der Eleonore sehr treffend einsetzen, doch auch hier sind kaum Emotionen im Spiel. Aufhorchen lässt einzig Hardy Rudolz’ Solo als Franz Moser. Alles andere treibt unaufgeregt mit Schwartz’ Melodien mit.</p>
<p>Ob man dieses Doppel-Album zuhause nochmal in den CD-Player legt, nachdem man die Show gesehen hat? Ich wage es zu bezweifeln, auch wenn dieses Studioalbum technisch ohne Fehl und Tadel ist.</p>
<p style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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		<title>Mary Poppins</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/mary-poppins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 13:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Annemieke van Dam]]></category>
		<category><![CDATA[David Boyd]]></category>
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		<category><![CDATA[Milica Jovanovic]]></category>
		<category><![CDATA[Reinwald Kranner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine schöne Erinnerung an einen gelungenen Theaterabend Lange hat es gedauert, bis das zauberhafte Familienmusical „Mary Poppins“ seinen Weg vom West End in den deutschsprachigen Raum geschafft hat. Erst volle 10 Jahre nach der Uraufführung (Bristol) und nach fünf- bzw. achtjährigen Spielzeiten in London und New York, hob sich am 1. Oktober 2014 im Wiener ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.musicals-online.com/mary-poppins/">Mary Poppins</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.musicals-online.com">Herzlich willkommen auf musicals-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine schöne Erinnerung an einen gelungenen Theaterabend</h3>
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_665_688">
<div class="style_2">
<p class="Body">Lange hat es gedauert, bis das zauberhafte Familienmusical „Mary Poppins“ seinen Weg vom West End in den deutschsprachigen Raum geschafft hat. Erst volle 10 Jahre nach der Uraufführung (Bristol) und nach fünf- bzw. achtjährigen Spielzeiten in London und New York, hob sich am 1. Oktober 2014 im Wiener Ronacher der <span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=151">Premierenvorhang</a></span>.</p>
<p class="Body">Der Haus- und Hoflieferant der Vereinigten Bühnen Wien, Hit Squad Records, hat auch für diese Produktion ein Live-Album</p>
<p class="Body">produziert, dem es an nichts fehlt. Die Erfahrung macht sich vor allem im satten Klang des 17-köpfigen Orchester (Leitung Koen Schoots) bemerkbar. Auch die Applauspausen bzw. der Auftaktapplaus zu Beginn einiger Songs hält sich angenehm in Grenzen.</p>
<p class="Body">Damit können diejenigen glänzen, die einem Musical Leben bzw. Stimme einhauchen. In diesem Fall sind dies Annemieke van Dam als Mary Popins, David Boyd als Bert, Reinwald Kanner als Mr. Banks, Milica Jovanovic als Mrs. Banks, Maaike Schuurmans als Mr. Banks früheres Kindermädchen Miss Andrew sowie Sandra Pires als Vogelfrau. Ebenfalls zu hören sind Fiona Bella Imnitzer und David Paul Mannhart als Jane und Michael Banks.</p>
<p class="Body">Richard M. und Robert B. Shermans Kompositionen haben viel Schwung, den die Sängerinnen und Sänger durchweg sehr gut mitnehmen und über die Rampe bzw. durch die Lautsprecher bringen. Van Dam intoniert die Mischung von liebevoller Mary und strengem Kindermädchen perfekt, denn die musicalische Mary Poppins ist bei weitem nicht so süßlich wie Julie Andrews im gleichnamigen Film. Die Mary Poppins auf der Bühne hat durchaus auch harte Charakterzüge. Während sie bei „Völlig ohne Fehler“ vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, legt sie in „Spielt Euer Spiel“ eine beeindruckende Strenge an den Tag, die sie bei „Supercalifragilisticexpialigetisch“ in überbordende Energie umwandelt. Als Lebenskünstler, Schornsteinfeger, Straßenmaler usw. ist David Boyd zu hören. Seine englischsprachige Herkunft kann er leider nicht verbergen, so dass einmal mehr die Frage gestattet sein muss, ob es nicht auch in Reihen deutscher Muttersprachler geeignete Kandidaten für diese Rolle gegeben hätte. Zugegeben, er sing sehr charmant und man hört förmlich das Blitzen in seinen Augen, wenn er eine neue Idee präsentiert. Natürlich singt er aber mit Hits wie „Chim Chim Cher-I“ und „Drachensteigen“ auch die dankbarsten Nummern des Stücks.</p>
<p class="Body">Reinwald Kanner gibt den zunächst unerbittlichen Mr. Banks sehr glaubhaft, obwohl man die verborgene nette Seite schon zu erahnen vermag. Gute Beispiele hierfür sind „Korrektheit und Ordnung“ bzw. „Ein jeder Mann“. Mit schönen Soli glänzen Milica Jovanovic, die jeden verstehen lässt, warum es so schwer ist „Mrs. Banks zu sein“, sowie Sandra Pires als Vogelfrau. Auch Maaike Schuurmans holt aus ihrer kleinen Rolle das Möglichste heraus: Schon allein vom Zuhören möchte man dieses Kindermädchen auf keinen Fall in seinem Haus haben!</p>
<p class="Body">Die deutschen Texte von Wolfgang Adenberg sind wie maßgeschneidert, nirgends ist ein Holperer zu entdecken. Das gilt für die verarbeiteten Filmhits genauso wie die neun für dieses Musical von George Stiles (englische Texte Anthony Drewe) hinzukomponierten Stücke. Diese fügen sich so gut ins Gesamtbild ein, dass man am Ende zwischen „Drachensteigen“ und „Völlig ohne Fehler“ hin- und herspringt und man nicht zu sagen vermag, wer denn der jeweilige Komponist ist.</p>
<p class="Body">Das Live-Album von „Mary Poppins“ ist einmal mehr ein Beleg dafür, dass englischsprachige Musicals mit einer guten Adaption der Texte sowie Darstellern, die sich in ihre Rollen hineinfühlen können, eine wahre Bereicherung für die deutsch-österreichische Musicallandschaft sind.</p>
<p class="paragraph_style_1" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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