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	<title>Michael Ball-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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	<title>Michael Ball-Archiv - Herzlich willkommen auf musicals-online.com</title>
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		<title>Les Misérables – The Staged Concert</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während nebenan im Queen’s Theatre, seit April 2004 die Heimat von Boublils und Schönbergs Musicalmeisterwerk, die Umbauten auf Hochtouren laufen und die Fans sich ob der angekündigten modernisierten Fassung, die zur Wiedereröffnung gezeigt werden soll, die Köpfe heiß reden, wird quasi zur Überbrückung im Gielgud Theatre ein namhaft besetzte konzertante Bühnenfassung gezeigt. Zu dem Ensemble, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während nebenan im Queen’s Theatre, seit April 2004 die Heimat von Boublils und Schönbergs Musicalmeisterwerk, die Umbauten auf Hochtouren laufen und die Fans sich ob der angekündigten modernisierten Fassung, die zur Wiedereröffnung gezeigt werden soll, die Köpfe heiß reden, wird quasi zur Überbrückung im Gielgud Theatre ein namhaft besetzte konzertante Bühnenfassung gezeigt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2654 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-322x400.jpeg" alt="" width="322" height="400" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-322x400.jpeg 322w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-768x953.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082-825x1024.jpeg 825w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9082.jpeg 1209w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" />Zu dem Ensemble, das vier Monate bis zur Wiederaufnahme im dann umbenannten Sondheim Theatre, allabendlich in Kostümen in einer atemberaubenden konzertanten Version zu erleben ist, gehören</p>
<ul>
<li>Alfie Boe / John Owen-Jones als Jean Valjean</li>
<li>Michael Ball als Javert</li>
<li>Carrie Hope Fletcher als Fantine</li>
<li>Shan Ako als Éponine</li>
<li>Matt Lucas als Thénardier</li>
<li>Katy Secombe als Mme Thénardier</li>
<li>Rob Houchen als Marius</li>
<li>Lily Kerhoas als Cosette</li>
<li>Bradley Jaden als Enjolras</li>
<li>Earl Carpenter als The Bishop</li>
</ul>
<p>Diese Cast ist eine bunte (und sehr gelungene) Mischung aus Stars der britischen Musicalszene, aktuellem Ensemble der letzten Londoner Produktion und TV-Stars.</p>
<p>Das Theater ist bis auf den letzten Platz gefüllt und schon bei den ersten opulenten Klängen der Ouvertüre applaudiert das Publikum begeistert. Das Setting für diese konzertante Fassung ist ungemein clever – setzt sie doch das Orchester in seiner vollen Pracht in Szene. Matthew Kinley hat hier gemeinsam mit seinem Licht-Techniker Andrew Christie ganze Arbeit geleistet. Die 26 Musiker sind kaskadenförmig auf 4 Etagen platziert und werden von Alfonso Casado Trigo, hoch über allen direkt vor dem Backdrop stehend, zu Höchstleistungen angetrieben. Auch nach dem Ende der Show leert sich das Theater nur zögerlich, da die Zuschauer keinen einzigen Ton dieses Orchesters verpassen wollte.</p>
<p>Über 50 Darstellerinnen und Darsteller füllen die Bühne bis auf den letzten Zentimeter. Zu den Auf- und Abgängen auf die Seitenbühnen kommt noch eine Öffnung mittig unterhalb des Orchesters hinzu, die sich u. a. prima als Zugang zu den Katakomben von Paris nutzen lässt.</p>
<p>Die gewohnten Farbwelten bei den Kostümen bleiben genauso erhalten wie die düstere Umgebung. Die Barrikaden werden durch große Querstreben mit Scheinwerfern effektvoll dargestellt. Ein rundum gelungenes Bühnendesign, das den Protagonisten ausreichend Raum lässt, ihre Figuren mit Leben zu füllen.</p>
<p>Das Marketing zielt ganz klar auf die Anziehungskraft der Stars ab – und so finden sich zahlreiche Fans von Alfie Boe, John Owen-Jones, Michael Ball und Matt Lucas in den vollen Zuschauerreihen. Jeder einzelne der oben genannten Künstler wird seinem Ruf mehr als gerecht!</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2655 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078-400x225.jpeg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078-400x225.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9078.jpeg 728w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />In der besuchten Vorstellung wurde Jean Valjean von John Owen-Jones gespielt. Dass er 1998 der jüngste Darsteller war, der jemals die Hauptrolle übernahm, merkt man ihm nicht an. Auch 20 Jahre später besticht er mit seinem stattlichen Auftreten, seiner raumgreifenden Bühnenpräsenz und seiner beachtlichen stimmlichen Bandbreite. Scheinbar spielend schraubt er sich bei „Bring him Home“ in höchste Höhen und legt soviel Gefühl in sein Spiel, dass man Gänsehaut bekommt.</p>
<p>Michael Balls Beziehung zu „Les Misérables“ ist noch einige Jahre älter, hat er doch in der Uraufführung 1985 den Marius gespielt, was ihn über Nacht zum Publikumsliebling machte. Im „Staged Concert“ gibt er den von Valjean besessenen Inspector Javert. Bei allen Vorbehalten gegenüber einem lyrischen Tenor, der versucht in die Rolle eines Baritons zu schlüpfen, muss man Michael Ball zugestehen, dass er sich intensiv mit der Figur des Inspectors befasst hat. Er spielt starrsinnig und energisch, teilweise sogar recht angsteinflößend. Stimmlich bewegt er sich auf ungewohntem Terrain, welches er aber souverän meistert. Bei „Stars“ erklingt aber die bekannte, weiche und volle Stimme, was sehr gut zu diesem Song und der emotionalen Instabilität Javerts passt.</p>
<p>Matt Lucas und Katy Secombe sind als Thénardiers eine Erscheinung – und dass nicht nur optisch! Ihre Sprüche und Neckereien zwischen den eigentlichen Songs sind, wie die Engländer sagen würden, „hillarious“. Das Publikum krümmt sich vor Lachen, wenn ein Matt Lucas alles mit höchster Geringschätzung kommentiert oder Katy Secombe die Eskapaden ihres Gatten mit unnachahmlich komischer Mimik quittiert. Ein wunderbares Zitat von Lucas in diesem Zusammenhang: Songtext „This one’s a queer, but what can you do?“ Kommentar mit Augenzwinkern: „Oh, I would have one or two ideas what to do with him…”</p>
<p>Der “Little Britain” Star weiß genau, wie er sein Publikum bedient!</p>
<p>Weder Secombe noch Lucas sind besonders gute Sänger, aber ihre Rollen geben es her, dass man mit viel Improvisationstalent sehr erfolgreich von diesem Manko ablenken kann.</p>
<p>Eine ungewöhnlich junge Fantine erwartet das Publikum in Form von Carrie Hope Fletcher. Sie spielt mit viel Gefühl, setzt sich aber gleichzeitig beeindruckend gegen die Freier zu Wehr, die ihr als Prostituierte zusetzen. Ihr sanfter und zugleich voller Sopran trifft bei „I dreamed a dream“ zielsicher mitten ins Herz.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2653 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-400x300.jpeg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-400x300.jpeg 400w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-768x576.jpeg 768w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088-1024x768.jpeg 1024w, https://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2019/10/IMG_9088.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die letztjährige „X Factor“ Teilnehmerin Shan Ako kann sich als Éponine nur schwer gegen ihre erfahreneren Kollegen behaupten. Ihre wunderbare Soulstimme gibt aber bei „On my own“ einen ungewöhnlichen Twist, der aber vom Publikum begeistert angenommen wird.</p>
<p>Rob Houchen gibt einen selbstbewussten Marius, der genau weiß, was bzw. wen er will. Es ist ungleich viel schwerer seine Performance neutral zu genießen, wenn derjenige mit auf der Bühne steht, der diese Rolle kreiert hat, doch Houchen ist keine hemmende Ehrfurcht anzumerken. Seine Verbitterung bei „Empty chairs at empty tables“ kriecht einem sehr unangenehm den Nacken hoch. Entsprechend begeistert ist das Publikum!</p>
<p>Die von Marius angehimmelte Cosette wird von Lily Kerhoas ganz zauberhaft gespielt. Ihr glockenklarer Sopran füllt das Gielgud Theatre bis in den letzten Winkel.</p>
<p>Bleibt noch Bradley Jaden als Studenten-Anführer Enjolras. Selten habe ich jemanden mit so viel Energie und Verbissenheit in dieser Rolle erlebt. Die Intensität seines Spiels ist greifbar, seine Stimme geht durch Mark und Bein. „One Day More“ gerät unter seiner Führung im wahrsten Sinn zu einer Hymne!</p>
<p>Konzertante Musicals sind immer etwas ganz Besonderes, allein schon da hier die Menschen auf der Bühne im Mittelpunkt stehen und weder Kulissen noch sonstige Effekte von ihnen ablenken. Bei „Les Misérables – The Staged Concert“ gelingt dies – nicht zuletzt wegen der herausragenden Cast &#8211; in Perfektion.</p>
<p>Ob die „neue“ Inszenierung die seit fast 35 Jahren anhaltende Begeisterung aufrechterhalten kann, bleibt abzuwarten. Wenn sich Mitte Dezember 2019 der Vorhang im Sondheim Theatre hebt, werden die Zuschauer die Produktion von James Powell und Laurence Connor sehen, die bereits anlässlich des 25-jährgen Jubiläums 2010 für drei Wochen im Barbican Centre zu sehen war. Man darf gespannt sein, wie langjährigen Fans die neue Version aufnehmen. Maßgebliche Bestandteile dieser neuen Fassung, wie die Backdrop-Projektionen, das Lichtdesign und auch die Regie-Arbeit, werden jedoch bereits sehr erfolgreich im Gielgud Theatre eingesetzt – die Zeichen stehen also gut für den „Neuanfang“.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000080;">Michaela Flint</span></p>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Gielgud Theatre, London</span><br />
<span class="Bold" style="color: #000080;"> <strong>Besuchte Vorstellung:</strong> 3. Oktober 2019</span></div>
<div class="style_3" style="text-align: left;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><span class="Bold" style="color: #000080;"><strong>Darsteller: </strong></span></span><span style="color: #000080;">John Owen-Jones, </span><span style="color: #000080;">Michael Ball, </span><span style="color: #000080;">Carrie Hope Fletcher, </span><span style="color: #000080;">Shan Ako, </span><span style="color: #000080;">Matt Lucas, </span><span style="color: #000080;">Katy Secombe, </span><span style="color: #000080;">Rob Houchen, </span><span style="color: #000080;">Lily Kerhoas, </span><span style="color: #000080;">Bradley Jaden, Earl Carpenter</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie / Musik: </span></strong><span class="Bold">James Powell &amp; Laurence Connor / Alain Boublil &amp; Claude-Michel Schönberg<br />
</span></span></div>
<div><span style="color: #000080;"><strong>Fotos:</strong> Seamus Ryan, Delfont Mackintosh, Michaela Flint</span></div>
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		<title>Michael Ball in concert</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/michael-ball-in-concert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Bridgewater Hall]]></category>
		<category><![CDATA[Manchester]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In zahlreichen zumeist Londoner Musicalproduktionen hat Michael Ball sich in den letzten 30 Jahren einen Namen erarbeitet. Denkt man nur an seinen bis heute unerreichten Marius in „Les Misérables“, Caractacus Potts in „Chitty Chitty Bang Bang“ oder in jüngerer Vergangenheit seine Ausflüge in die Extreme des West Ends als Edna Turnblad in „Hairspray“ oder 2012 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">In zahlreichen zumeist Londoner Musicalproduktionen hat Michael Ball sich in den letzten 30 Jahren einen Namen erarbeitet. Denkt man nur an seinen bis heute unerreichten Marius in „Les Misérables“, Caractacus Potts in „Chitty Chitty Bang Bang“ oder in jüngerer Vergangenheit seine Ausflüge in die Extreme des West Ends als Edna Turnblad in „Hairspray“ oder 2012 als mordender Barbier Sweeney in „Sweeney Todd“.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Michael_Ball_in_Concert_2013_files/shapeimage_2.png" alt="" width="323" height="257" /></div>
<p class="Body">Hinzu kommen 18 Alben in 20 Jahren, auf denen er zunächst Musical Highlights, später Popsongs, aber beides immer mit einem großen Hang zu Balladen, intonierte.</p>
<p class="Body">Seine Fangemeinde ist groß, sehr groß. Die Tickets für die UK-Tour zum neuen Album „Both Sides Now“ waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.</p>
<p class="Body">So verwunderte es dann auch wenig, dass die 2000 Sitzplätze in der imposanten Bridgewater Hall in Manchester beim Michael Ball Konzert am 22. April 2013 alle belegt sind.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_453">
<div class="style_2">
<p class="Body">Michael Ball ist ein Vollprofi. Anstatt mit Halbplaybacks tritt er mit einem 15-köpfigen Orchester und drei Backgroundsängern vor die tobende Menge. Jeder Song wurde auf Ball abgestimmt und das Orchester harmoniert perfekt. Damit nichts schiefgeht, laufen alle Songtexte auf zwei Laptops als Teleprompter mit.</p>
<p class="Body">Die erste Hälfte widmet Ball seinem neuen Album, auf dem er ausschließlich Songs von weiblichen Singer-Songwritern singt. Er erzählt von seinem Treffen mit Dolly Parton, welche Bedeutung Joni Mitchell für ihn hat und nimmt das Publikum mit auf eine sehr persönliche Reise. Auch wenn nicht jeder Song aufgrund des speziellen Arrangements wirklich funktioniert, die Idee als solche ist bemerkenswert.</p>
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Michael_Ball_in_Concert_2013_files/shapeimage_3.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Welche Energie 2000 begeisterte Michael Ball Fans entfachen können, merkt man beim Auftakt zum 2. Akt, der &#8211; wie Michael Ball zu überschäumenden Freude seiner Fanclub-Mitglieder &#8211; nur und ausschließlich dem Thema Musical gewidmet ist.</p>
<p class="Body">Es folgen Standards wie „Empty chairs at empty tables“, „Sunset Boulevard“, „Being alive“ („Company“). Während sich Michael Ball eine kurze Verschnaufpause gönnt, leiten seine Backgroundsänger zum &#8211; viel zu prominenten &#8211; Andrew Lloyd Webber Block über. Von „Joseph“ über „The Phantom of the Opera“ und „Evita“ wird kein Klassiker ausgelassen. Das ist schade, denn man hätte sich durchaus andere Highlights gewünscht.</p>
<p class="Body">Als Zugaben werden dann noch „You can‘t stop the beat“ („Hairspray“) und „Help yourself“ (bekannt vor allem von Tom Jones) abgefeuert und es hält niemanden mehr auf seinem Sitz.</p>
<p class="Body">Man kann verstehen, warum Michael Ball die Massen so bewegt: Der viel beschworene Schmelz in seiner Stimme ist live genauso schön wie auf CD, seinem Charme nicht zu erliegen, ist nahezu unmöglich. Etwas weniger abgedroschene Musical-Klassiker und mehr Mut zu Neuem und das Konzerterlebnis wäre perfekt gewesen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> </span><span style="color: #000080;">Bridgewater Hall, Manchester<br />
<strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong></span><span style="color: #000080;">22. April 2013<strong><br />
</strong></span><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Fotos: </span></strong>Michaela Flint<br />
</span></p>
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		<title>Les Misérables &#8211; 25-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/les-miserables-25-jaehriges-jubilaeum/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:59:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein musicalisches Epos feiert sich selbst Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London. Universal Pictures hat diese Konzerte ...</p>
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<div id="body_content">
<h3 id="nav_layer">Ein musicalisches Epos feiert sich selbst</h3>
<div id="body_layer">
<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<p class="Body">Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Londoner Premiere (8. Oktober 1985) brachte Cameron Mackintosh am 3. Oktober 2010 zwei beinah monumental zu nennende konzertante Aufführungen des weltweit gespielten Hit-Musicals „Les Misérables“ auf die Bühne der O2 Arena (Millennium Dome) in London.</p>
<p class="Body">Universal Pictures hat diese Konzerte mitgeschnitten und das Ergebnis entschädigt alle, die nicht live in der O2 Arena oder einem der das Konzert live übertragenden Kinos in England und den USA dabei sein konnten.</p>
<p class="Body">500 Künstler waren auf der Bühne aktiv. Darunter das Ensemble der aktuellen Londoner Produktion im Queen‘s Theatre, das Ensemble der letztjährigen UK-Jubiläumstour, Darsteller aus der Originalproduktion von 1985 und Künstler, die bereits beim 10-jährigen Geburtstagskonzert dabei waren. Nicht zu vergessen, der große Chor sowie das mehr als 50-köpfige Orchester (!!!) unter der Leitung von David Charles Abell.</p>
<p class="Title">Bringt man „Les Misérables“ auf die Bühne kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Das wussten zum Glück auch die Regisseure Laurence Connor und James Powell, die die Herausforderung, Leben auf die große Bühne der O2 Arena zu bringen, perfekt gemeistert haben. Keine überdimensionierten Kulissen, sondern eine sparsam dekorierte Empore, auf der die 161 Chormitglieder und das Orchester ihren Platz finden.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1847 alignright" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Ähnlich wie schon beim 10-jährigen Jubiläumskonzert 1995 in der Royal Albert Hall stehen am Bühnenrand schlichte Mikrophone, hinter denen die in Originalkostümen gewandeten Protagonisten, das Schauspiel weitgehend reduziert, dafür aber mit umso ausdrucksstärkerer Mimik, die wundervollen Songs von Claude-Michel Schönberg intonieren. Durch die sehr gute Kameraführung ist man dicht dran am Geschehen und kann die Emotionsvielfalt dieses Stücks mitfühlen.</p>
</div>
<p class="tinyText stroke_3">Von keinem anderem Musical gab es bisher eine konzertante Aufführung vor fast 20.000 Zuschauern. Auch hier ist „Les Misérables“ &#8211; das am längsten gespielte Musical der Welt &#8211; wieder einmal rekordverdächtig. Dem Publikum muss man zugute halten, dass sich der Fankult in Grenzen hält und die Songs nicht durch Szenenapplaus zerstört werden. Immerhin steht hier eine Besetzung auf der Bühne, die man so noch nicht gemeinsam gesehen hat: Alfie Boe als Jean Valjean, Norm Lewis als Javert, Lea Salonga als Fantine, Katie Hall als Cosette, Nick Jonas als Marius, Ramin Karimloo als Enjolras, Jenny Galloway und Matt Lucas als die Wirtsleute Thénardier und Samantha Barks als Eponine.</p>
<p class="Body">Alfie Boe hat eine sehr sanfte Ausstrahlung, die der Figur von Jean Valjean eine unwiderstehliche Anziehungskraft verleiht. Gepaart mit der Eleganz, die Valjean als Bürgermeister und Vater umgibt, fällt Boe ganz klar in die Kategorie Idealbesetzung. Sein Widersacher Norm Lewis hat als Javert jedoch ausreichend Strahlkraft, um seine Position zu behaupten. Hart und unbestechlich gibt er den verbitterten Javert. Man glaubt ihm jedes Wort. Lea Salonga (vor 15 Jahren noch als Eponine beim Geburtstagskonzert dabei) singt sich mit ihrer hellen klaren Stimme direkt in die Herzen. Ihr Leiden ist spürbar! Dieser Fantine muss man einfach helfen.</p>
<p class="Body">Ramin Karimloo singt alle Mit-Studenten an die Wand. Seine Ausdruckskraft &#8211; optisch wie akustisch &#8211; ist unbeschreiblich. Die Songs „Red and Black“ und „Do you hear the people sing“ sorgen in Karimloos Interpretation für zusätzliche Gänsehautschauer. Dem hat Nick Jonas als Marius leider nur sehr wenig entgegenzusetzen. Nur mithilfe seiner Stimme gelingt es ihm weder die Liebe zu Cosette noch seine Verzweiflung über den Tod seiner Freunde („Empty chairs at empty tables“) glaubhaft über die Rampe zu bringen. Wie man das macht, zeigt ihm der erste Londoner Marius Michael Ball in der Konzert-Zugabe.</p>
<p class="Body"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1848 alignleft" src="http://www.musicals-online.com/wp-content/uploads/2011/02/LesMis2_2010.png" alt="" width="260" height="335" />Jenny Galloway ist die personifizierte bösartige Mme. Thénardier. Schon wenn sie die Bühne betritt &#8211; heute wie vor 15 Jahren &#8211; erschreckt man unweigerlich. Als ihr Ehemann wurde für das Konzert der „Little Britain“-Schauspieler Matt Lucas engagiert. Er ist eklig und unfreundlich &#8211; genauso stellt man sich Thénardier vor. Gesangliche Künste spielen bei beiden Charakteren nicht die Hauptrolle. Und doch überzeugen beide auch in diesem Fach.</p>
<p class="Body">Bleiben noch die beiden jungen Damen: Katie Hall als Cosette und Samantha Barks als Eponine. Hall profitiert von der Kameraführung, da ihre zarten Emotionen von den Nahaufnahmen perfekt und anrührend eingefangen werden. Barks tritt kraftvoll auf, unterschlägt aber auch die sanfte Seite ihrer Rolle nicht.</p>
<p class="Body">Die neun Hauptdarsteller werden von einem herausragenden Ensemble aus Mitgliedern der aktuellen Londoner Inszenierung und der Tourproduktion unterstützt. Jeder legt alles in seine kurzen Solozeilen. Diese Energie auf der Bühne zu erleben,  macht Spaß und überträgt sich auf das Publikum.</p>
<p class="Body">Gesteigert wird die unbändige Begeisterung in dem Moment, als die erste Londoner „Les Misérables“-Cast die Bühne betritt &#8211; allen voran Colm Wilkinson (Valjean), Michael Ball (Marius) und Frances Ruffelle (Eponine). Es folgt ein „Bring him home“-Quartett gesungen von den Jean Valjeans der Gegenwart und Vergangenheit: Colm Wilkinson, John Owen-Jones, Simon Bowman und natürlich Alfie Boe. Spätestens hier kommt kein „Les Misérables“-Fan mehr ohne Taschentücher aus.</p>
<p class="Body">Aber wer denkt, das sei schon alles, irrt: Das folgende „One day more“ wird von einer bunten Mischung aus aktueller und ursprünglicher Cast gesungen &#8211; die jungen Darsteller müssen nicht verstecken und die alten Hasen haben nichts verlernt. Immerhin ist Colm Wilkinson bereits 66 Jahre alt und Michael Ball geht mit seinen 48 Jahren nurmehr schwerlich als studentischer Aufrührer durch.</p>
<p class="Body">Und doch lässt sich Produzentenlegende Cameron Mackintosh zu dem Versprechen hinreißen, dass es in 25 Jahren ein weiteres &#8211; wenn er der Tradition treu bleiben will, vermutlich noch größeres &#8211; Geburtstagskonzert geben wird. Bleibt zu wünschen, dass auch dieses Konzert in gleichem Umfang und Qualität aufgezeichnet wird, um es denjenigen zu zeigen, die nicht mit in die Veranstaltungsarena passen.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint</p>
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<div class="text-content style_External_270_140">
<p class="style_3"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> Laurence Connor / James Powell</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Samantha Barks, Alfie Boe, Katie Hall, Nick Jonas, Norm Lewis, Matt Lucas, Jenny Galloway, Ramin Karimloo, Lea Salonga</span><br />
<span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Texte / Musik:</span></strong> Alain Boublil / Claude-Michel Schönberg</span><br />
<span style="color: #000080;"><span class="Bold"><strong>Verleih / Fotos:</strong> </span>Universal / Bing Shimizu (broadwayworld.com) / Catherine Ashmore</span></p>
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		<title>Hairspray (english review)</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/hairspray-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 15:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ben James-Ellis]]></category>
		<category><![CDATA[Hairspray]]></category>
		<category><![CDATA[Johnnie Fiori]]></category>
		<category><![CDATA[Leanne Jones]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Shaftesbury Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>German review Take the music of the 50’s and 60’s, colourful costumes and sets, a dream common to every teenage girl in America (to take part in a televised dance competition), add Michael Ball and Mel Smith &#8211; two well-known stars of musical theatre and television &#8211; as unusual parents, and pepper the show with ...</p>
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<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=502">German review</a></span></h5>
<p class="Body">Take the music of the 50’s and 60’s, colourful costumes and sets, a dream common to every teenage girl in America (to take part in a televised dance competition), add Michael Ball and Mel Smith &#8211; two well-known stars of musical theatre and television &#8211; as unusual parents, and pepper the show with two newcomers as lovers. You get a Tony Award-winning Broadway hit, which has crossed the Atlantic and since 30th October has been generating ecstatic reactions and standing ovations every night in the West End.</p>
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_4.png" alt="" /></div>
<p class="Body">To guarantee the optimal production, the original director Jack O’Brien and his creative team came over to London too. And so 1960’s Baltimore is coming to life again in London every night, with its revolts against racial segregation and its declarations about being large or otherwise “different”. A cast of nearly 30 is now raising the spirits of audiences at the Shaftesbury Theatre night after night.</p>
<p class="Body">The story can be briefly summarised: teenager Tracy Turnblad (Leanne Jones) and her friend Penny Pingleton (Elinor Collett) are living in Baltimore in 1962, where watching the Corny Collins dance show on television is the highlight of their week. When auditions for it are announced, the pair see this as their chance to meet the programme’s heartthrob, Link Larkin (Ben James-Ellis). The producer of the show, Velma van Tussle (Tracie Bennett), would like her daughter Amber (Rachel Wooding) to be selected at the auditions. Tracy’s parents Edna (Michael Ball) and Wilbur (Mel Smith) are against their daughter auditioning, but she ignores their advice. What happens comes as no surprise: the rather overweight Tracy is ridiculed, and promptly thrown out by Velma. But not before she has bumped into and fallen in love with Link. After her humiliation, Tracy meets a group of black teenagers including Seaweed J Stubbs (Adrian Hansel), whom she befriends on noticing their gift for dancing. Together they all concoct a plan to force their way onto the show to dance before the cameras.</p>
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<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_2.png" alt="" /></div>
<p class="Body">They cause a revolution, with Edna becoming an agent, and producer Velma and her daughter intriguing as never before to get rid of the ever-popular Tracy. When Link openly sympathises with Tracy, the van Tussles manage to get her and her friends arrested. The finale is exactly what is to be expected of a cheesy Broadway romance: Tracy wins the competition and the boy, the blacks are granted the right to appear on the TV show, and the van Tussles are punished.</p>
<p class="Body">The original score is inspired by the rock’n’roll and rockabilly of the late 50’s and 60’s. One cannot help but lap up the tunes, clap along to the beats and dance in the aisles. Eleven musicians, conducted by Nicholas Skilbeck, create a sound that energises the entire theatre, which first opened in 1911. The showstoppers of the evening are Tracy’s opening number “Good Morning Baltimore”, Edna and Wilbur’s “Har De Har Hut” in the second act, and of course “Hairspray” and the finale “You Can’t Stop The Beat”. The wonderful ballad “I Know Where You Have Been”, performed by Motormouth Maybelle (Johnnie Fiori) also lingers in the memory.</p>
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<div class="text-content style_External_259_301">
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<p class="Body">Casting an inexperienced youngster for a lead role always carries certain risks. But in the case of Leanne Jones the producers are to be congratulated. Her engaging charisma endears her to the audience in no time at all. And when the young Brit, who is making her professional debut in the production, starts to sing, the sun goes up in every sense of the word. The entire audience simultaneously starts to smile, and thrills to Jones’s fresh, warm and surprisingly powerful voice.</p>
<p class="Body">In Ben James-Ellis as teen idol and Elvis-wannabe Link Larkin, Jones has an engaging and dynamic counterpart. However, he is not quite as memorable; not, indeed, are the van Tussles, even though their bitchiness and drive is second-to-none and they are responsible for some of the show’s funniest moments. They contrast markedly with Seaweed’s gang. Adrian Hansel sings and dances his way into the hearts of the young female audience members. His mother Motormouth Maybelle is played by Johnnie Fiori, who stands out by virtue of her huge soul voice. Natalie Best is the “cutie” of the show as younger sister Inez. She possesses a very sweet voice and always manages to weave her way into the centre of the action.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_1.png" alt="" width="403" height="240" /></div>
<p class="Body">Jones has a strong contender for the audience’s hearts in Michael Ball, who portrays a caring mother with a weakness for showbiz. The famous British musical star can hardly be recognised beneath his fat suit and his initially rather plain dresses, which then become very colourful and elaborate towards the end of the show. But his scenes and relatively few songs are met with rapturous applause. The parents’ romantic duet in the second act, “Har De Har Hut”, is simultaneously moving and amusing: moving because it shows an older couple swearing their eternal love to each other, and amusing because of the two performers’ dance moves. Their two kisses at the end of the scene are warmly applauded by the audience. Michael Ball really throws himself into this motherly role and is a true joy to watch.</p>
<p class="Body">“Hairspray” raises the serious topics of discrimination and racial conflict, but without passing judgement on them. In addition, the show stands up for the chubbier among us. Although it does resort to standard clichés, these actually fit perfectly into this colourful world. Anybody who doesn’t come out of the theatre in the best of moods is a lost cause.</p>
<p class="Body">Although we do not make a habit of making predictions, we anticipate a long West End run for “Hairspray” for as long as Michael Ball and Leanne Jones are in the cast.</p>
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<div class="style_2">
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="bumper" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theatre:</span></strong> Shaftesbury Theatre, London<br />
</span></div>
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<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Performance visited: </span></strong>27. Februar 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Actors:</span></strong> Michael Ball, Ben James-Ellis, Leanne Jones, Johnnie Fiori</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Director:</span></strong> <span class="Bold">Jack O‘Brien<br />
<strong>Ph</strong></span><strong><span class="Bold">otos:</span></strong> Catherine Ashmore<br />
</span></div>
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		<title>Hairspray</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/hairspray/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MF]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 11:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Ben James-Ellis]]></category>
		<category><![CDATA[Hairspray]]></category>
		<category><![CDATA[Johnnie Fiori]]></category>
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		<category><![CDATA[Shaftesbury Theatre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>English review Man nehme: Die Musik der 50er und 60er Jahre, farbenfrohe Kostüme, nicht minder bunte Kulissen, einen Traum, den jedes Teenagermädchen in Amerika hat (nämlich an einem TV-Tanz-Wettbewerb teilzunehmen), füge dann mit Michael Ball und Mel Smith zwei in London sehr bekannte Musical- bzw. TV-Promis als schräges Elternpaar hinzu und würze das ganze mit ...</p>
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<h5 style="text-align: right;"><span style="color: #333399;"><a style="color: #333399;" href="http://www.musicals-online.com/?p=593">English review</a></span></h5>
<p>Man nehme: Die Musik der 50er und 60er Jahre, farbenfrohe Kostüme, nicht minder bunte Kulissen, einen Traum, den jedes Teenagermädchen in Amerika hat (nämlich an einem TV-Tanz-Wettbewerb teilzunehmen), füge dann mit Michael Ball und Mel Smith zwei in London sehr bekannte Musical- bzw. TV-Promis als schräges Elternpaar hinzu und würze das ganze mit zwei Newcomern als Liebespaar. Herauskommt ein Tony Award dekorierter Broadway-Hit, der den Sprung über den großen Teich ins West End geschafft hat und seit 30. Oktober mit stehenden Ovationen frenetisch gefeiert wird.</p>
<div id="body_layer">
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<div class="text-content style_External_390_285">
<div class="style_2">
<div><img decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_4.png" alt="" /></div>
<p class="Body">Das Kreativteam rund um Regisseur Jack O’Brien ist direkt mit über den Atlantik geflogen, damit auch nichts schief geht. Und so erlebt London jeden Abend die Wiederauferstehung der 60er Jahre in Baltimore; die Auflehnung gegen Rassentrennungen, das Bekenntnis zum dick oder sonst irgendwie anders sein. Knapp 30 Darsteller sorgen im Shaftesbury Theatre jeden Abend für gute Laune.</p>
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<div>Die Handlung lässt sich relativ kurz zusammenfassen: Tracy Turnblad (Leanne Jones) und ihre Freundin Penny Pingleton (Elinor Collett) leben 1962 in Baltimore und die wöchentliche Corny Collins-TV-Tanz-Show ist ihr persönliches Highlight. Als eine Audition angekündigt wird, sehen die beide ihre Chance, ihrem Schwarm Link Larkin (Ben James-Ellis) im echten Leben zu begegnen. Die Produzentin der Show ist Velma von Tussle (Tracie Bennett), die natürlich ihre Tochter Amber (Rachel Wooding) als Gewinnerin dieser Audition sehen möchte. Tracys Eltern Edna (Michael Ball) und Wilburg (Mel Smith) sind gegen die Teilnahme ihrer Tochter an der Audition, die sich aber über den Rat ihrer Eltern hinwegsetzt. Es kommt, was kommen muss: Die mehr als pummelige Tracy wird ausgelacht und von Velma vor die Tür gesetzt. Dabei läuft sie Link in Arme und es ist um beide geschehen.</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_268">
<div class="style_2">
<p class="Body">Nach ihrem Rausschmiss aus der Show trifft Tracy auf eine Gruppe farbiger Teenager rund um Seaweed J Stubbs (Adrian Hansel), denen sie sich anschließt als sie merkt, was für begnadete Tänzer sie sind. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, mogeln sich in die Show und tanzen vor laufenden Kameras.</p>
<p class="Body">Damit lösen sie eine Revolution aus, die zur Folge hat, dass Mama Edna zur Agentin ausstaffiert wird, Produzentin Velma und ihre Tochter intrigieren was das Zeug hält, um die beim Publikum sehr beliebte Tracy wieder loszuwerden und sich auch noch Link offen zu ihr bekennt als die von Tussels es schaffen Tracy und ihre Anhänger ins Gefängnis zu bringen.</p>
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<div><img decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_2.png" alt="" /></div>
<p>Das Finale ist so wie man es von einer kitschig-romantischen Broadway-Show erwartet: Tracy gewinnt den Wettbewerb, bekommt den Jungen, Farbige dürfen im TV auftreten und die von Tussels werden bestraft.</p>
</div>
<div id="id5" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_259_292">
<div class="style_2">
<p class="Body">Die Show lebt von den Rock’n’Roll- und Rockabilly-Songs, die in den späten 50ern und 60er Jahren eine ganze Generation geprägt haben. Unweigerlich wippt man mit, klatscht im Rhythmus und tanzt zum großen Finale. Elf Musiker unter der Leitung Nicholas Skilbeck sorgen für einen bombastischen Klang, der bis in die letzten Reihen des 1911 eröffneten Theater erklingt. Showstopper sind die Eröffnungsnummer „Good Morning Baltimore“ von Tracy, der „Har-de-Har Hut“ von Edna und Wilbur im zweiten Akt und natürlich „Hairspray“ und „You can’t stop the Beat“ zum Finale. Auch die wundervolle Ballade „I know where you have been“ von Motormouth Maybelle (Johnnie Fiori) bleibt im Gedächtnis.</p>
</div>
</div>
</div>
<div id="id6" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_670_621">
<div class="style_2">
<p class="Body">Einen unerfahrenen Jungstar für eine Titelrolle zu engagieren, birgt immer gewisse Gefahren. Im Fall von Leanne Jones kann man nur von einem Glücksgriff der Produzenten sprechen. Ihre sympathische Ausstrahlung macht sie im Handumdrehen zum Publikumsliebling. Und wenn die junge Engländerin, die zum ersten Mal nach Abschluss ihrer Ausbildung auf einer Bühne steht, zu singen beginnt, geht im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf. Alle Zuschauer fangen gleichzeitig an zu strahlen, so gewinnend ist die unverbrauchte, warme und überraschend volle Stimme von Jones.</p>
<p class="Body">Mit Ben James-Ellis als Teenie-Idol und Möchtegern-Elvis Link Liarkin hat sie einen ebenso sympathischen wie rollendeckend agierenden Bühnenpartner. Dennoch bleibt er genauso wenig nachhaltig in Erinnerung wie die beiden von Tussels, die zwar an Zickigkeit und Ehrgeizigkeit kaum zu überbieten sind und so auch für manchen Lacher sorgen, aber ansonsten nicht weiter im Vordergrund stehen. Anders sieht aus mit der Clique farbiger Teenies rund um Seaweed. Adrian Hansel singt und vor allem tanzt sich schnell in de Herzen der jungen Zuschauerinnen. Seine Mutter Motormouth Maybelle wird gespielt von Johnnie Fiori, die erwartungsgemäß mit einer raumfüllenden Soulstimme auf sich aufmerksam macht. Den Niedlichkeitsbonus bekommt Natalie Best als kleine Schwester Inez, die mit einer süßen Stimme ihre Gesangsparts meistert und wie ein kleiner wirbelwind immer mitten im geschehen dabei ist.</p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Hairspray_files/shapeimage_1.png" alt="" width="403" height="240" /></div>
<p class="Body">Tracy größte Konkurrenz im Kampf um die Publikumsgunst ist Michael Ball, der die fürsorgliche Mutter mit einem Hang zum Showbiz darstellt. Dass unter dem Fatsuit und den zunächst unglaublich langweiligen, im Verlauf der Show beeindruckend farbenfroh und aufwendig werdenden Kostümen der beliebte englische Musicalstar steckt, ist kaum zu erkennen. Dennoch reagiert das Publikum auf seine Szenen und recht spärlichen Gesangspassagen mit unbändigem Applaus. Das romantische Duett der Eltern im zweiten Akt, der „Har-De-Har Hut“, ist berührend und komisch zugleich. Berührend, weil sich ein älteres Elternpaar seine beständige Liebe schwört. Komisch, weil die beiden Darsteller eher weniger als mehr talentiert im Tanzen sind. Die beiden Küsse am Ende der Szene werden vom Publikum mit lautem Jubel quittiert. Michael Ball geht in seiner Rolle als Mutter voll auf und es ist eine wahre Freude ihm hierbei zuzusehen.</p>
<p class="Body">Mit dieser Show werden Diskriminierung und Rassenkonflikte spielend thematisiert, ohne abfällig über diese ernsten Themen sprechen. Ganz nebenbei wird noch eine Lanze für all diejenigen gebrochen, die zu viele Kilos auf die Waage bringen, Es werden gängige Klischees bedient, die aber perfekt in das quietschbunte Umfeld dieses Musicals passen. Wer hier nicht mit guter Laune aus dem Theater kommt, dem ist nicht zu helfen!</p>
<p class="Body">Auch wenn wir uns selten zu Prognosen hinreißen lassen, aber solange Michael Ball und Leanne Jones im Ensemble bleiben, ist „Hairspray“ im West End eine lange Laufzeit beschieden.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht in blickpunkt musical</em></p>
</div>
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<div>
<div id="body_content" class="bumper">
<div id="body_layer">
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<div class="text-content style_External_270_119">
<div class="bumper" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> Shaftesbury Theatre, London<br />
</span></div>
</div>
</div>
</div>
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</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_4 shape-with-text">
<div class="text-content style_External_270_124">
<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>27. Februar 2008</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Michael Ball, Ben James-Ellis, Leanne Jones, Johnnie Fiori</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Regie:</span></strong> <span class="Bold">Jack O‘Brien<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Catherine Ashmore<br />
</span></div>
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		<title>Chitty Chitty Bang Bang</title>
		<link>https://www.musicals-online.com/chitty-chitty-bang-bang/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2004 10:18:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Chitty Chitty Bang Bang]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Richard M. Sherman]]></category>
		<category><![CDATA[Richard O‘Brien]]></category>
		<category><![CDATA[Robert B. Sherman]]></category>
		<category><![CDATA[The London Palladium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 19. April 2002 verzaubert ein fliegendes Auto das Londoner Musical-Publikum. Die Sherman-Brüder, die für ihre familientaugliche Musik (u. a. &#8222;Mary Poppins&#8220;) bekannt sind, haben für die Bühnenadaption des Musical-Films von 1968 mit Dick Van Dyke und Sally Ann Howes einige Songs ergänzt. Das 19-köpfige Orchester unter der musikalischen Leitung von Robert Scott sorgt nicht ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="body_content" class="bumper">Seit 19. April 2002 verzaubert ein fliegendes Auto das Londoner Musical-Publikum. Die Sherman-Brüder, die für ihre familientaugliche Musik (u. a. &#8222;Mary Poppins&#8220;) bekannt sind, haben für die Bühnenadaption des Musical-Films von 1968 mit Dick Van Dyke und Sally Ann Howes einige Songs ergänzt.</p>
<div id="body_layer">
<div class="style_SkipStroke_2 shape-with-text flowDefining">
<div class="text-content style_External_390_301">
<div class="style_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Chitty_Chitty_Bang_Bang_files/shapeimage_2.png" alt="" width="400" height="246" /></div>
<p class="Body">Das 19-köpfige Orchester unter der musikalischen Leitung von Robert Scott sorgt nicht nur jeden Abend im Londoner Palladium Theatre bei den 2300 Gästen für Hochstimmung, sondern vermittelt auch auf CD gepresst die gute Laune, die gemeinhin mit Ian Flemings &#8222;Chitty Chitty Bang Bang&#8220; verbunden wird.</p>
<p class="Body">Die Story ist so abstrus wie erfunden: Der glücklose Erfinder Caractacus Potts lebt mit seinen beiden Kindern und seinem Vater zusammen. Eines Tages erfindet er eine Zuckerstange, auf der man musizieren kann und gewinnt damit das Herz der schönen Tochter des Süßwarenfabrikanten Scrumptious.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="tinyText stroke_1">
<div>Seine Kinder überzeugen den Erfinder, ein schrottreifes Autowrack zu überarbeiten, und ahnen nicht, welche Magie in diesem Gefährt steckt. Um es kurz zu machen: Chitty – so der Name des Autos – war in besseren Tagen ein erfolgreicher Rennwagen, hinter dem noch heute die hinterhältig-vertrottelten Vulgarianer – angeführt von Baron Bomburst – her sind.</div>
</div>
<div id="id4" class="style_SkipStroke_2 shape-with-text">
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<div class="style_2">
<div class="tinyText stroke_2">
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Chitty_Chitty_Bang_Bang_files/shapeimage_3.png" alt="" width="304" height="392" /></div>
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<p class="Body">Es kommt zu wilden Verfolgungsjagden, in denen Chitty sein Können als Schiff und Flugobjekt unter Beweis stellt, ein bösartiger Childcatcher es auf die Kinder des Erfinders abgesehen hat, und schließlich zu dem gigantischen Happy End, von dem von Anfang an jeder ausgeht.</p>
<p class="Body">Technisch ist dieses Musical eines der originellsten Stücke, die zur Zeit in London zu sehen sind, aber auch in den eigenen vier Wänden macht die beschwingte Musik Spaß.</p>
<p class="Body">Der englische Musical-Superstar Michael Ball ist als Hauptfigur Caractacus Potts in diesem Stück für die nachdenklichen Momente zuständig. So drückt er mit seiner warmen Stimme in „You Two“ die Liebe zu seinen beiden Kindern ebenso aus wie bei dem einfühlsamen Gute-Nacht-Lied „Hushabye Mountain“.</p>
<p class="Body">Anton Rodgers hat als Grandpa Potts die Lacher auf seiner Seite: „The Roses of Success“ ist ein wunderschöner, alberner Song mit zahlreichen besserwissenden Erfindern, die er davon überzeugen muss, dass er ihnen nicht wirklich helfen kann.</p>
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<div class="tinyText">Brian Blessed und Nichola McAuliffe geben als Baron und Baroness Bomburst ein herrlich schräges Paar ab, was besonders in „Chu-Chi-Face“ zum Ausdruck kommt, wo sich die beiden mit den skurrilsten Koseworten (z. B. ‚Apfelstrudel’) verwöhnen.</div>
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<p class="Body">Als besonderes Highlight gilt das fiese „Kiddy-Widdy-Winkies“ vom hinterhältigen Child-catcher, der von niemand geringerem als Richard O’Brien gegeben wird. Mit diesem Menschen möchte – schon beim Anhören der ersten Töne &#8211; niemand freiwillig etwas zu tun haben.</p>
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<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="http://old.musicals-online.com/musicals-online/Chitty_Chitty_Bang_Bang_files/shapeimage_5.png" alt="" width="401" height="281" /></div>
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<p class="Body">Als Truly Scrumptious (zu Deutsch: ‚Wahrlich zum Anbeißen’ – ein passender Name für das Kind eines Süßwarenherstellers) wurde für die Premierenbesetzung die bis dahin völlig unbekannte Emma Williams engagiert. Mit glockenklarer Stimme überzeugt sie als anfänglich leicht zickige Fabrikantentochter. In dem einzigen Duett mit Michael Ball „Doll On A Music Box“ spürt man ganz deutlich die Sympathie der beiden füreinander.</p>
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<p class="Body">Hervorzuheben ist, dass sowohl dieses Musical als auch die Studioaufnahme nicht nur für, sondern vor allem mit Kindern produziert wurde: 17 Kinder sind auf der Aufnahme in dem Song „Team Work“ zu hören, nicht zu vergessen die Darsteller von Jeremy und Jemima (George Gillies und Carrie Fletcher), den Kindern des Erfinders, die in „Truly Scrumptious“ und natürlich „Chitty Chitty Bang Bang“ zeigen, was sie während der Proben mit Musical Director Robert Scott gelernt haben.</p>
<p class="Body">Während im Theater das Auto der Star der Show ist, lässt es diese CD an Freude und Schwung nicht vermissen. Die 23 Songs bieten einen musikalischen Rundumschlag der Leistung von Richard M. und Robert B. Sherman. Die hochkarätig besetzte Cast sorgt dafür, dass man auch im heimischen Wohnzimmer Spaß hat und bei „Me Ol’ Bamboo“ die Füße kaum stillhalten kann.</p>
<p class="paragraph_style" style="text-align: right;">Michaela Flint<br />
<em>veröffentlicht auf musicalzentrale.de</em><br />
<em>Juni 2004</em></p>
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<div class="bumper" style="text-align: left;"><span style="color: #000080;"><strong><span class="Bold">Theater:</span></strong> The London Palladium, London</span></div>
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<div class="style_3"><span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Besuchte Vorstellung: </span></strong>12. Februar 2004</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Darsteller:</span></strong> Michael Ball, Richard O‘Brien, Emma Williams</span><br />
<span style="color: #000080;"> <strong><span class="Bold">Musik:</span></strong> <span class="Bold">Richard M. Sherman / Robert B. Sherman<br />
</span><strong><span class="Bold">Fotos:</span></strong> Tristram Kenton</span></div>
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